DE2744302C3 - Schaltunganordnung zur Beschränkung der Verkehrsmöglichkeit bei Externverbindungen in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage - Google Patents

Schaltunganordnung zur Beschränkung der Verkehrsmöglichkeit bei Externverbindungen in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage

Info

Publication number
DE2744302C3
DE2744302C3 DE19772744302 DE2744302A DE2744302C3 DE 2744302 C3 DE2744302 C3 DE 2744302C3 DE 19772744302 DE19772744302 DE 19772744302 DE 2744302 A DE2744302 A DE 2744302A DE 2744302 C3 DE2744302 C3 DE 2744302C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
code
circuit arrangement
dialing
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19772744302
Other languages
English (en)
Other versions
DE2744302B2 (de
DE2744302A1 (de
Inventor
Lothar 6082 Waldfelden Cezanne
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telenorma GmbH
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DE19772744302 priority Critical patent/DE2744302C3/de
Publication of DE2744302A1 publication Critical patent/DE2744302A1/de
Publication of DE2744302B2 publication Critical patent/DE2744302B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2744302C3 publication Critical patent/DE2744302C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/38Graded-service arrangements, i.e. some subscribers prevented from establishing certain connections

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage mit Sperrwerken und/oder Codewahleinrichtungen, wobei einer Gruppe von Teilnehmeranschlüssen durch ein besonderes Berechtigungskennzeichen der Zugang zu einem zwischen dem Orts- und Fernbereich liegenden Nahbereich ermöglicht wird.
Der Nahbereich ist eine besondere Gebührenzone, welche unmittelbar an den Ortsbereich anschließt und zwischen diesem und dem Fernbereich liegt Die Einführung des Nahbereichs durch eine Fernmeldeverwaltung wirft Probleme für die Betreiber von Fernsprechnebenstellenanlagen auf, da in der Regel die amtsberechtigten Teilnehmeranschlüsse nur in orts- und fernamtsberechtigte Anschlüsse aufgeteilt sind.
Unter Verwendung der vorhandenen Einrichtungen wie Sperrwerke und Codewahleinrichtungen müssen diejenigen Teilnehmeranschlüsse, welchen der Zugang zu Vermittlungsstellen innerhalb des Nahbereichs gestattet werden soll, in die Gruppe der fernamtsberechtigten Teilnehmeranschlüsse einbezogen werden.
Damit jedoch die Berechtigung dieser Teilnehmeranschlüsse auf den Nahbereich beschränkt bleibt, muß ein besonderes Berechtigungskennzeichen für den Nahbereich eingeführt und die eventuell vorhandenen Sperrwerke müssen auch noch die Ortskennzahlen des Nahbereichs erweitert werden.
Ein derartiges Sperrwerk ist beispielsweise in der DE-AS 20 40 112 beschrieben, wobei für unterschiedliche Kennzahlengruppen individuelle Sperr- bzw. Freigabe-Vergleichseinrichtungen vorhanden sind.
Hierdurch können die Verbindungsmöglichkeiten über unterschiedliche Vermittlungsbereiche (Knotenamtsbereich, Zentralamtsbereich usw.) gekennzeichnet werden. Eine weitere Möglichkeit zur Lösung des Problems liegt darin, der Gruppe von Teilnehmeranschlüssen, welche in Verbindung mit Vermittlungsstellen des Nahbereichs treten dürfen, mittels einer eventuell vorhandenen Codewahleinrichtung durch Zuteilung eines besonderen Berechtigungskennzeichens für die Codewahl den Zugang zum Nahbereich zu gestatten, indem die Codewahleinrichtur.g die Aussendung der Ortskennziffern des Nahbereichs übernimmt. Da die Codewahleinrichtung keinen unbeschränkten Speicherplatz für die durch die Codewahl aufrufbaren Rufnummern besitzt, können Schwierigkeiten bei der Unterbringung aller Ortskennzahlen des Nahbereichs auftreten. Eine weitere Schwierigkeit besteht in der Auswertung der unterschiedlichen Codewahlberechtigungen, welche nur in Verbindung mit der vom Teilnehmer gewählten Codewahlziffer geschehen kann, da erst der Verbindungswunsch (Nah- oder Fernbereich) eine Prüfung der Berechtigung zuläßt. Außerdem besteht die Gefahr, daß infolge des größeren Benutzerkreises die Codewahleinrichtung überlastet wird.
Die Wirkungsweise von Sperrwerken und Codewahleinrichtungen wird beispielsweise in dem Buch von Schönfeld, Fernsprech-Nebenstellentechnik, Verlag Erich Herzog, Goslar, 1975, auf den Seiten 511-515 bzw. auf den Seiten 494 — 502, beschrieben.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun
bo darin, einer Gruppe von berechtigten Teilnehmeranschlüssen einer Fernsprechnebenstellenanlage mit Hilfe einer entsprechenden Einrichtung den Zugang zum Nahbereich des öffentlichen Vermittlungssystems zu ermöglichen, wobei der Aufwand für diese Einrichtung möglichst niedrig gehalten werden soll und diese selbst auch nachträglich noch im eine bestehende Fernsprechnebenstellenanlage einfügbar sein soll.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst,
daß eine zusätzliche Einrichtung vorhanden ist, welche einen alle Ortskennzahlen der in dem Nahbereich befindlichen Vermittlungsstellen enthaltenen Speicher besitzt, daß die Einrichtung durch die Wahl einer oder mehrerer besonderer vereinbarter und von der Amts- oder Codewahl-Ausscheidungsziffer unterschiedlichen Ziffern (x, y) durch einen berechtigten Teilnehmeranschluß dieser Gruppe erreichbar ist, daß bei der Wahl der einen Ziffer (x) die anschließend gewählte Ortskennzahl durch eine Vergleichseinrichtung mit dem Inhalt des Speichers verglichen wird und daß bei der Wahl der anderen Ziffer (y) mit den anschließend gewählten Codewahlziffern der zugeordnete Speicherplatz des Speichers angesteuert wird und die dort eingespeichert'.· Ortskennzahl zur Aussendung an geeignete Mittel durch die Einrichtung bereitgestellt wird.
Da es sich bei der Einrichtung um eine Zusatzeinrichtung handelt und diese mittels bisher :n der Vermittlungsanlage nicht benutzter Rufnummern (x, y) erreicht werden kann, wird der bisherige Betriebsablauf nicht gestört. Durch die Wahl einer der Rufnummern (x, y) gibt der Teilnehmer die Art der Benutzung der Einrichtung an (Sperrwerk oder Codewahl), wodurch eine Überprüfung der Berechtigung vor Bereitstellung der Einrichtung bereits möglich ist. Hierdurch wird eine unzulässige Belegung vermieden. Der die Ortskennzahlen enthaltene für beide Funktionen (Sperrwerk und Codewahl) gemeinsame Speicher stellt eine Einsparung dar. jn
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß der Speicher als programmierbarer und austauschbarer Festwertspeicher ausgebildet ist. Wenn bei der Fertigung der Anlage der Aufstellungsort der Fernsprechnebenstellenanlage und damit auch die Ortskennziffern des betreffenden Nahbereichs bekannt sind, kann der entsprechend programmierte Speicher bereits vor Auslieferung der Anlage eingesetzt werden.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht auch darin, daß die Einrichtung ein Teil der zentralen Steuereinrichtung der Fernsprechnebenstellenanlagen ist.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, welches in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt
F i g. 1 das Blockschaltbild einer Fernsprechnebenstellenanlage mit der Einrichtung Eund
F i g. 2 ein Blockschaltbild der Einrichtung E
In Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer bekannten so Fernsprechnebenstellenanlage dargestellt. Einer von mehreren nicht dargestellten Teilnehmerapparaten Tist mit jeweils einer Teilnehmeranschlußschaltung TS mit dem Eingang eines ein- oder mehrstufigen Koppelfeldes KF verbunden. An dessen Ausgangsseite sind mehrere Wahlaufnahmesätze WS und Amtsübertragungen AUe angeschlossen, von denen ebenfalls jeweils nur eine Einrichtung gezeigt wird. Die Teilnehmeranschlußschaltung TS dient zur Erkennung des Ausnängezustandes auf der Teilnehmeranschlußleitung, das Koppelfeld KF hat die Aufgabe der Durchschaltung von Verbindungen zwischen beiden Ein- und Ausgängen, der Wahlaufnahmesatz WS empfängt die von dem Teilnehmerapparat ausgesendeten Wahlinformationen und die Amtsübertragung AUe arbeitet als Verbindungssatz und dient u. a. zur Speisung, Verbindungsüberwachung und Aussendung von Wahlinformationen auf die Amtsleitung AL Die genannten Einrichtungen sind ebenso wie die Einrichtung E mit der zentralen Steuereinrichtung ZSTverbunden, welche von den Einrichtungen Informationen aufnimmt und die Einrichtung entsprechend ihrem Steuerprogramm zum Aufbau von Verbindungen innerhalb der Fernsprechnebenstellenanlage steuert.
Sperrwerke und Codewahleinrichtungen werden ebensowenig wie weitere Einrichtungen gezeigt, welche innerhalb einer Fernsprechnebenste'lenanlage vorhanden sind. Die Darstellung beschränkt sich zum besseren Verständnis auf diejenigen Einrichtungen, welche zur Erläuterung der Erfindung unbedingt notwendig sind
Sobald an einem Teilnehmerapparat Γ der Handapparat abgenommen wird, wird der Aushängezustand in der Teilnehmer anschlußschaltung 75 erkannt und der zentralen Steuereinrichtung ZSTmitgeteilt (Fig. 1). In der zentralen Steuereinrichtung wird daraufhin der betreffende Teilnehmeranschluß als besetzt gekennzeichnet, dessen Berechtigungskennzeichen bereitgestellt und das Koppelfeld KFveranlaßt, den anrufenden Teilnehmeranschluß mit einem freien Wahlsatz WS zu verbinden. Nachdem von dort dem Teilnehmer das Wählzeichen übermittelt wird, kann der Teilnehmer mit der Wahl beginnen.
Es wird davon ausgegangen, daß der anrufende Teilnehmer eine Verbindung zu einem Teilnehmer wünscht, welcher an einer Vermittlungsstelle innerhalb des Nahbereichs angeschlossen ist und daß der rufende Teilnehmeranschluß für Verbindungen in den Nahbereich berechtigt ist. Nach Wahl der ersten oder der ersten beiden Ziffern, welche für den Zugang zum Nahbereich innerhalb der Fernsprechnebenstellenanlage festgelegt sind, wird die Wahlinformation vom Wahlaufnahmesatz WS an die zentrale Steuereinrichtung ZST weitergegeben, wo eine Überprüfung des Teilnehmeranschlusses stattfindet.
Der rufende Teilnehmer hat die Möglichkeit, den gewünschten Teilnehmer innerhalb des Nahbereichs durch direkte Wahl oder über die Codewahl zu erreichen. Für jede der beiden Möglichkeiten ist eine besondere Ausscheidungsziffer zu wählen, die sich jedoch von der Amtsausscheidungsziffer (z. B. 0) und auch von der Codewahlausscheidungsziffer unterscheidet.
Je nach dem zur Verfügung stehenden Rufnummernumfang kann die besondere Ausscheidungsziffer für den Nahbereich ein- oder mehrstellig sein.
Wird nun bei Überprüfung des Berechtigungskennzeichens in der zentralen Steuereinrichtung ZST festgestellt, daß der betreffende Teilnehmeranschluß, welcher einen Verbindungswunsch in den Nahbereich hat, hierzu berechtigt ist, so wird die Einrichtung E von der zentralen Steuereinrichtung ZSTbereitgestellt.
In Abhängigkeit von der gewählten Ausscheidungsziffer wird die Einrichtung E durch die zentrale Steuereinrichtung über die Leitung ST (Fig. 2) als Sperrwerk oder als Codewahleinrichtung eingestellt. Die nachfolgend gewählten Ziffern des Ortskennzeichens oder der Codewahlnummer werden vom Wahlaufnahmesatz WS empfangen und der zentralen Steuereinrichtung ZSTübermittelt. Von hier gelangt die Wahlinformation über die Leitung W zur Einrichtung £, wo diese im Zwischenspeicher ZA eingespeichert wird (Fig.2).
Gleichzeitig veranlaßt die zentrale Steuereinrichtung ZST die Bereitstellung einer freien Amtsübertragung AUe. Ist der betreffende Teilnehmeranschluß nicht für Verbindungen in den Nahbereich berechtigt oder bei Wahl einer Ziffer, welche nicht der Ausscheidungsziffer
für die Einrichtung E entspricht, erfolgt keine Bereitstellung einer freien Amtsübertragung AUe und der Teilnehmeranschluß erhält das Besetztzeichen.
1. Die Einrichtung farbeitet als Sperrwerk
Für diesen Fall wird die Kippstufe FF nicht über die Leitung STgekippt, sie bleibt in ihrer Ruhelage. Sobald die Ortskennziffer im Zwischenspeicher ZA eingespeichert ist, beginnt der Adreßgenerator AD, welcher als Zähler ausgebildet ist und ebenso viele Zählschritte besitzt, wie Speicherplätze (1 — n) innerhalb des Speichers SP vorhanden sind, nacheinander alle Speicherplatzadressen über das von der Kippstufe FF freigegebene UND-Gatter C I und das ODER-Gatter G 3 der Speicheransteuerung SPA anzubieten. Der Speicher SP, welcher ebenso viele Speicherplätze (n) besitzt wie Ortskennziffern innerhalb des Nahbereichs vorhanden sind, wird auf diese Weise derart angesteuert, daß nacheinander alle Speicherplätze ausgelesen und der Inhalt, d. h. die jeweilige Ortskennziffer über das UND-Gatter G4 im Zwischenspeicher ZB abgelegt wird.
Sobald die Vergleichseinrichtung Veine Übereinstimmung zwischen dem Inhalt der beiden Zwischenspeicher ZA und ZB festgestellt hat, erfolgt die Freigabe des UND-Gatters G 6, worauf die betreffende Ortskennziffer aus dem Zwischenspeicher ZB in die Einrichtung 5 übertragen wird, welche zur Aussendung der Ortskennziffer auf die Amtsleitung AL dient (Fig. 1). Diese Einrichtung S kann ein Bestandteil der Amtsübertragung Ai/esein.
2. Die Einrichtung £arbeitet als Codewahleinrichtung
In diesem Fail wird die Kippstufe FFgesetzt. Sobald die gewählte Codewahlziffer im Zwischenspeicher ZA eingespeichert ist, wird mit dieser über das von der Kippstufe FFfreigegebene UND-Gatter Gl, über das ODER-Gatter G 3 und die Speicheransteuerung SPA der betreffende Speicherplatz im Speicher SP ausgelesen und die darin befindliche Ortskennziffer über das UND-Gatter G5 und das ODER-Gatter Gl der Einrichtung 5 übermittelt, welche in bereits beschriebener Weise die Aussendung auf die Amtsleitung AL (Fig. 1) übernimmt.
Es ist selbstverständlich, daß die Zwischenspeicher ZA und ZB, die UND- und ODER-Gatter und die Speicherplätze des Speichers SP für eine Wortbreite ausgelegt sind, welche zur Darstellung einer Ortskennziffer entsprechender Länge notwendig ist.
Für jede Bit-Stelle ist also jeweils ein UND-Gatter vorhanden, welches zur Vereinfachung des BlockschaltuiiucS fiüi" cifllTiä! däfgcSiciii iSi. CucHSO iciiicü j liiiw'ciSc auf Anordnungen, welche den zeitlichen Ablauf der geschilderten Vorgänge in der vorgeschriebenen Reihenfolge sicherstellen. Diese sind jedoch nicht Gegenstand der Erfindung.
Nach der Obergabe der Ortskennziffer an die Einrichtung S wird die Einrichtung E durch die zentrale Steuereinrichtung ZSTfreigeschaltet und die Kippstufe /7F zurückgesetzt.
Die restliche Wahlinformation, d. h. die Rufnummer des gewünschten Teilnehmers im Nahbereich wird vom Wahlaufnahmesatz WS empfangen und über die zentrale Steuereinrichtung ZST der Amtsübertragung AUe übermittelt von wo sie auf die Amtsleitung AL ausgesendet wird. Nach der Aussendung erfolgt die Durchschaltung des Koppelfeldes KF auf Veranlassung der zentralen Steuereinrichtung ZST wonach die Teilnehmeranschlußschaltung TS mit der Amtsübertragung AUe verbunden wird. Diese Durchschaltung kann jedoch auch bereits zu einem früheren Zeitpunkt erfolgen.
Hat der Teilnehmer eine Ortskennziffer gewählt, welche nicht im Speicher enthalten ist oder eine Codewahlziffer gewählt, mit welcher kein Speicherplatz im Speicher SP adressiert werden kann, so wird die Einrichtung £ freigeschaltet und der Teilnehmer erhält
ίο das Besetztzeichen.
Die Codewahl läßt sich am einfachsten durchführen, wenn als Codewahlziffern die Speicherplatzadressen des Speichers SP benutzt werden. Ist dies aus bestimmten Gründen nicht möglich, so ist zwischen den Zwischenspeicher ZA und das UND-Gatter Gl eine Einrichtung einzuschieifen, weiche die Codewahlziffern in die Speicherplatzadressen umwandelt.
Der Speicher SPkann als steckbarer programmierbarer Festwertspeicher ausgebildet sein, z. B. als PROM (programmable read only memory). Dieser kann bereits bei der Auslieferung der Fernsprechnebenstellenanlage entsprechend der Ortskennzahlen des am Aufstellungsort vorhandenen Nahbereichs programmiert und eingesetzt werden. Die durch die Steckarbeit erreichte Möglichkeit zum Austausch ist deshalb auch von Vorteil, da bei Änderungen von Ortskennzahlen im Nahbereich eine einfache Anpassung an die neuen Verhältnisse durch Einsetzen eines en'sprechend programmierten Festwertspeichers gegeben ist.
In der bisherigen Beschreibung wurde davon ausgegangen, daß die Einrichtung E eine selbständige Einrichtung darstellt, die eventuell auch noch nachträglich in bereits bestehende Fernsprechnebenstellenanlagen einfügbar ist. Die Einrichtung E kann aber auch bereits in die zentrale Steuereinrichtung ZST integriert werden, wobei der Vorteil der Auswechselbarkeit des Speichers SPbeizubehalten ist.
Durch die Zuteilung des Berechtigungskennzeichens für Verbindungen in den Nahbereich haben die betreffenden Teilnehmeranschlüsse die Möglichkeit, den Nahbereich über die als Sperrwerk und als Codewahleinrichtung arbeitende Einrichtung zu erreichen. Die Gruppe der berechtigten Teilnehmeranschlüsse läßt sich jedoch auch unterteilen, und zwar in solche, die nur eine und solche die beide Funktionen der Einrichtung Ein Anspruch nehmen können. Damit kann die Zahl der von dem Teil der berechtigten Teilnehmer erreichbaren Vermittlungsstellen innerhalb des Nahbereichs eingeschränkt werden, während der zweite Teil
so alle Vermittlungsstellen erreichen kann. Die Einschränkung der erreichbaren Ortskennzahlen kann beispielsweise dadurch geschehen, dsß die Adressierbarkeit des Speichers SP durch den Adressiergenerator AD entsprechend begrenzt wird. Dadurch wird für den einen Teil der Berechtigten der Zugang zum Nahbereich über die Sperrwerksfunktion eingeschränkt, während der andere Teil der Berechtigten der Zugang zum Nahbereich über die für den einen Teil gesperrte Codewahleinrichtung ohne Einschränkung möglich ist Ebenso ist auch eine Beschränkung der Codewahlziffern denkbar, so daß die volle Erreichbarkeit des Nahbereichs über das Sperrwerk möglich ist
Es ist auch denkbar, die Einrichtung E zur Beschränkung der Externverbindungen auf den Nahbereich in einer Fernsprechnebenstellenanlage einzusetzen, welche nicht mit den üblichen Sperrwerken und/oder Codewahleinrichtungen ausgestattet ist
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

1 Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung fur eine Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage mit Sperrwerken und/oder Codewahleinrichtungen, wobei einer Gruppe von Teilnehmeranschlüssen durch ein besonderes Berechtigungskennzeichen der Zugang zu einem zwischen dem Orts- und Fernbereich liegenden Nahbereich ermöglicht wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Einrichtung (E) vorhanden ist, welche einen alle Ortskennzahlen der in dem Nahbereich befindlichen Vermittlungsstellen enthaltenen Speicher (SP) besitzt, daß die Einrichtung (E) durch die Wahl einer oder mehrerer besonderer vereinbarter und von der Amts- oder Codewahl-Ausscheidungsziffer unterschiedlichen Ziffern (x, y) durch einen berechtigten Teilnehmeranschluß dieser Gruppe erreichbar ist, daß bei der Wahl der einen Ziffer (x) die anschließend gewählte Oriskennzahl durch eine Vergleichseinrichtung (V) mit dem Inhalt des Speichers (SP) verglichen wird und daß bei der Wahl der anderen Ziffer (y) mit den anschließend gewählten Codewahlziffern der zugeordnete Speicherplatz des Speichers (SP) angesteuert und die dort eingespeicherte Ortskennzahl zur Aussendung an geeignete Mittel (S) durch die Einrichtung ^bereitgestellt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahl einer Ortskennziffer, welche nicht im Speicher (SP) enthalten ist, die Auftrennung der Externverbindung und die Aussendung des Besetztzeichens zum betreffenden Teilnehmeranschluß durch die Einrichtung (E) veranlaßt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wahl einer Codewahlziffer, welcher kein Speicherplatz des Speichers (SP) zugeordnet ist, die Aussendung des Besetztzeichens zum betreffenden Teilnehmeranschluß durch die Einrichtung fEJ veranlaßt wird.
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher (SP) als programmierbarer und austauschbarer Festwertspeicher ausgebildet ist.
5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Codewahlziffern und die Speicherplatzadressen des Speichers (SP) identisch sind.
6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (E) e\n Teil der zentralen Steuerung der Fernsprechnebenstellenanlage ist.
7. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Berechtigung zur Benutzung der Einrichtung (E) in zwei Gruppen unterteilt ist und die eine Gruppe die Einrichtung (E) als Sperrwerk und die andere Gruppe die Einrichtung (E)ah Codewahleinrichtung benutzen darf.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß für eine der beiden Gruppen, welche zu Verbindungen zum Nahbereich berechtigt sind, der Zugriff auf einen Teil der Speicherplätze des Speichers (SP) beschränkt ist.
DE19772744302 1977-10-01 1977-10-01 Schaltunganordnung zur Beschränkung der Verkehrsmöglichkeit bei Externverbindungen in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage Expired DE2744302C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772744302 DE2744302C3 (de) 1977-10-01 1977-10-01 Schaltunganordnung zur Beschränkung der Verkehrsmöglichkeit bei Externverbindungen in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19772744302 DE2744302C3 (de) 1977-10-01 1977-10-01 Schaltunganordnung zur Beschränkung der Verkehrsmöglichkeit bei Externverbindungen in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2744302A1 DE2744302A1 (de) 1979-04-12
DE2744302B2 DE2744302B2 (de) 1981-05-07
DE2744302C3 true DE2744302C3 (de) 1982-01-28

Family

ID=6020458

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772744302 Expired DE2744302C3 (de) 1977-10-01 1977-10-01 Schaltunganordnung zur Beschränkung der Verkehrsmöglichkeit bei Externverbindungen in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2744302C3 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3216785C2 (de) * 1982-05-05 1984-12-06 Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt Verfahren zur Abschaltung von Wahlumsetzeinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Also Published As

Publication number Publication date
DE2744302B2 (de) 1981-05-07
DE2744302A1 (de) 1979-04-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3912078A1 (de) Digitale fernmeldevermittlungsanlage
DE3128529A1 (de) Verfahren zur anzeige von informationen an einer fernsprechteilnehmerstation
DE3225562A1 (de) Verfahren zur automatischen auftragsannahme unter verwendung einer fernmelde-, insbesondere fernsprechvermittlungsanlage
DE2744302C3 (de) Schaltunganordnung zur Beschränkung der Verkehrsmöglichkeit bei Externverbindungen in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage
DE3542969C2 (de)
DE2817985C2 (de) Verfahren für Fernsprechnebenstellenanlagen mit Merkmalen zur Umsteuerung von Anrufen
DE1762761C3 (de) Verfahren zum Aufbau von Rundschreibverbindungen in zentralgesteuerten Fernschreib- Wählvermittlungs anlagen
DE2837856C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen zu einer freien Sammelanschlußstelle in einem zentralgesteuerten Fernsprechvermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage
DE2818931C3 (de) Schaltungsanordnung für zentral gesteuerte Fernsprechvermittlungssysteme, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen mit einem Sprechwegekoppelnetzwerk
DE1202345B (de) Schaltungsanordnung zum Aufbau von Fernsprechverbindungen
DE3018218C2 (de) Verfahren zum Löschen von den Teilnehmeranschlüssen zugeordneten Merkmalen in Fernmelde-, insbesondere Fersprechnebenstellenanlagen mit zentralen Steuerungen
DE2723666C3 (de) Verfahren zur Abwicklung wartender Funktionsabläufe in einem zentralgesteuerten Vermittlungssystem, insbesondere in einer zentralgesteuerten Fernsprechnebenstellenanlage
DE3001547C2 (de)
DE2658912B2 (de) Schaltungsanordnung für eine zentralgesteuerte Fernmelde-, insbesondere Femsprechvermittlungsanlage
DE2825278C3 (de) Verfahren für zentralgesteuerte Fernsprechvermittlungssysteme, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen
DE2810283C2 (de) Anordnung zur Abwicklung von Funktionsabläufen in einer Fernsprechanlage, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage, mit einer zentralen Steuereinrichtung und mit verbindungszustandsindividuellen veränderbaren und nicht veränderbaren Datenspeichern
DE3542405C1 (en) Telephone exchange circuitry identifying caller - assigns two microprocessors, matching circuits and memories to subscriber selectors
DE3330376A1 (de) Verfahren zur abspeicherung der bei der gebuehrenerfassung in fernsprechanlagen, insbesondere fernsprechnebenstellanlagen anfallenden gespraechsdaten
DE2855473C2 (de) Verfahren zur Behandlung wartender Anrufe in einer indirekt gesteuerten Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlage
DE1762969C (de) Schaltungsanordnung zum Anzeigen der Berechtigungsklasse in Fernmeldevermittlungsanlagen. Ausscheidung aus: 1412985
DE3133530C1 (de) Verfahren zur Übernahme der Gesprächsgebühr durch den angerufenen Teilnehmer in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
CH650372A5 (de) Verfahren fuer die abwicklung von vermittlungsvorgaengen in fernsprechanlagen, insbesondere fernsprechnebenstellenanlagen.
CH631851A5 (en) Method for handling waiting function sequences in a centrally controlled telephone switching system, particularly in a centrally controlled telephone branch exchange
DE1931244C3 (de) Schaltungsanordnung zum ferngesteuerten Sperren bzw. Entsperren von Teilnehmeranschlüssen
EP0767997B1 (de) Verfahren für eine nebenstellenkommunikationsanlage zum aktivieren einer nachtschaltungskonfiguration

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: TELENORMA TELEFONBAU UND NORMALZEIT GMBH, 6000 FRA

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: TELENORMA GMBH, 6000 FRANKFURT, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee