DE2739463A1 - Vorrichtung zum scheiden eines gemisches von fluessigkeiten verschiedener, spezifischer gewichte, z.b. oel und wasser - Google Patents
Vorrichtung zum scheiden eines gemisches von fluessigkeiten verschiedener, spezifischer gewichte, z.b. oel und wasserInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Scheiden
eines Gemisches von Flüssigkeiten verschiedener, spezifischer Gewichte, z.B. OeI und Wasser, welche Vorrichtung
mit einem geschlossenen Gefäss versehen ist, das einen Scheidungsraum, eine sich oberhalb desselben befindende
Oberkammer, eine diesen Scheidungsraum an seiner oberen Seite von dieser Oberkammer trennende, zwischen einer
niedrigsten und einer höchsten Lage vertikal bewegbare Membran für die Steuerung von mindestens der Abfuhr der
leichteren Flüssigkeit, eine in den Scheidungsraum mündende . Leitung für die Zufuhr zu scheidenden Gemisches, eine an
diesen Raum angeschlossene, mit einem von der Membran gesteuerten Absperrventil versehene Leitung für die Abfuhr
der leichteren Flüssigkeit, welches Absperrventil in der höchsten Lage der Membran geöffnet und in der niedrigsten
Lage derselben geschlossen ist, eine unterhalb des Scheidungsraumes vorhandene, mit einer Abfuhrleitung versehene
Sammelkammer für die schwerere Flüssigkeit, mindestens einen zwischen der unteren Seite des Scheidungsraumes und
dieser Sammelkammer angeordneten, fast nur allein die schwerere Flüssigkeit durchlassenden Filter und einen Umlaufkanal,
der eine Stelle im Gefäss in der Nähe oder unter-
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halb des Scheidungsraumes mit der Oberkanuner verbindet,
aufweist.
Eine Scheidungsvorrichtung, z.B. ein Oelseparator, dieser
Konstruktion ist aus der offengelegten niederländischen Patentanmeldung 7402216 bekannt. Scheidungsvorrichtungen
dieser Art wirken so, dass, wenn sich unterhalb der Membran eine Schicht leichterer Flüssigkeit (OeI) ausreichender
Stärke gebildet hat, die Membran in ihre höchste Lage gedrückt und dadurch mindestens ein in der Leitung zur Abfuhr
leichterer Flüssigkeit vorhandenes Absperrventil geöffnet wird. Durch das Oeffnen dieses Absperrventiles und die
Abfuhr leichterer Flüssigkeit, wodurch die Schicht dieser Flüssigkeit unterhalb der Membran dünner wird, nimmt der
aufwärtse Druck auf die Membran ab. Erreicht dieser Druck einen bestimmten Minimalwert, so kehrt die Membran zu ihrer
niedrigsten Lage zurück und dieses Absperrventil wird wieder geschlossen, wonach der Zyklus des Scheidungsvorganges aufs
neue anfängt. Es hat sich nun gezeigt, dass das Oeffnen dieses Ventiles, die dadurch verursachte Herabsetzung des
auf die Membran ausgeübte aufwärtsen Druckes und die dadurch auftretende Bewegung der Membran ab und zu einen
derartigen Zustand im Scheidungsraum entstehen lassen, dass
soviele leichtere Flüssigkeit (OeI) in die unmittelbare Umgebung des Filters gelangt, dass dieser Letztere zu viele
leichtere Flüssigkeit durchlässt und dass der Prozentsatz leichterer Flüssigkeit in der aus der Sammelkammer abgeführten
schwereren Flüssigkeit (Wasser) zu hoch ist. Obwohl diese Erscheinung nur von Zeit zu Zeit auftritt, kann sie
nach einer bestimmten Zeitspanne einen derartigen ungünstigen Einfluss auf den Effekt der Scheidungsvorrichtung haben,
dass diese nicht mehr als den hohen Erfordernissen entsprechend betrachtet werden kann, die der Scheidung, z.B.
für die Reinigung wie das OeIfreimachen von Wasser, gestellt werden.
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Die Erfindung hat die Aufgabe, den konstatierten Nachteil der bekannten Scheidungsvorrichtung in einfacher Weise zu
vermeiden. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass bei der Vorrichtung der eingangserwähnten Ausführung Mittel angewendet
werden, die während einer sich vom Oeffnen des genannten Absperrventiles erstreckenden, gegebenenfalls einstellbaren
Zeitspanne verhindern, dass die Membran sich abwärts bewegt, oder die abwärtse Bewegung der Membran
verzögern. Gefunden wurde, dass, wenn nach dem Oeffnen des Absperrventiles der Abfuhrleitung für die leichtere Flüssigkeit
die Membran während einer kurzen Zeitspanne, z.B. 10-20 Sekonden, in ihrer höchsten Lage festgehalten wird
oder wenn die Geschwindigkeit, mit welcher die Membran von ihrer höchsten zu ihrer niedrigsten Lage zurückkehrt, einen
bestimmten Wert nicht überschreitet, der bei der bekannten Scheidungsvorrichtung festgestellte Nachteil nicht auftritt.
Für das Festhalten der Membran in ihrer höchsten Lage kann mit gutem Erfolg ein im Umlaufkanal angeordnetes zweites
Absperrventil verwendet werden, das nur während einer sich vom Oeffnen des sich in der Leitung für die Abfuhr der
leichteren Flüssigkeit aus dem Scheidungsraum befindenden
ersten Absperrventiles erstreckenden, gegebenenfalls einstellbaren Zeitspanne geschlossen gehalten wird. Ist der
Umlaufkanal durch das zweite Absperrventil geschlossen, so
kann die Membran sich nicht bewegen, da die Bewegung der Membran Flüssigkeit durch den Umlaufkanal hindurchströmen
lässt.
Soll die Membran nicht festgehalten werden, sondern muss ihre Geschwindigkeit während ihrer abwärtsen Bewegung auf
einen für den Scheidungsvorgang günstigen Wert herabgesetzt werden, so kann das zweite Absperrventil eine Lecköffnung
aufweisen. Diese Lecköffnung beschränkt die Stromstärke der Flüssigkeit im Umlaufkanal und daher die Geschwindigkeit
der Membran.
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Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert werden, die einen vertikalen Schnitt eines Oelseparators
nach der Erfindung mit elektrischer Regelung zeigt.
In der Zeichnung ist 1 ein ganz mit Flüssigkeit gefülltes geschlossenes Gefäss, in dem sich eine auf und ab bewegbare
Membran 2 befindet, die eine nur Wasser enthaltende Oberkammer 3 gas- und flüssigkeitsdicht von einem Scheidungsraum 4 trennt. Unterhalb des Scheidungsraumes 4 ist im
Gefäss 1 ein mehrfacher Filter 5 angeordnet, der fast nur Wasser durchlässt und daher OeI aufhält. Der Filter 5 befindet
sich zwischen einer Wassersammeikammer 6 und dem unteren Teil 4a des Scheidungsraumes 4. Die Wassersammelkammer
6 ist durch eine Umlaufleitung 7 mit der Oberkammer 3 verbunden.
In den Scheidungsraum 4 mündet eine Leitung 8 mit einem Absperrventil 9 für die Zufuhr des zu scheidenden Wasser-Oel-Gemisches.
An den Scheidungsraum 4 ist weiter eine Leitung 10 für die Abfuhr von OeI angeschlossen. Die Einströmungsöffnung
11 der Leitung 10 befindet sich ein wenig unterhalb der niedrigsten Lage der Membran 2. Ausserhalb
des Gefässes 1 ist in der Leitung 10 ein Absperrventil 12 angeordnet. Weiter ist an die Wassersammelkammer 6 eine
Leitung 13 angeschlossen, in der ein Umschaltventil 14 zum Anschluss der Leitung 13 entweder an eine Wasserabfuhrleitung
15 oder an eine Leitung 16 für die Zufuhr von Wasser an die Kammer 6 angeordnet ist. Die Absperrventile 9 und
12 und das Umschaltventil 14 sind schematisch dargestellt.
Die Wasserabfuhrleitung 15 kann eine Pumpe (nicht gezeichnet) enthalten, die das abgeführte Wasser zu einem hochliegenden
Gefäss (nicht dargestellt) mit Ueberlaufrohr
pumpt. Die Wasserzufuhrleitung 16 kann mit diesem hochliegenden
.Gefäss verbunden sein.
Die Absperrventile 9 und 12 und das Umschaltventil 14 werden
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durch einen Elektromagnet 17 und eine Feder 18 gleichzeitig betätigt. Die Membran 2 ist mit einem um eine Achse 19
schwenkbaren zweiarmigen Hebel 20 mit einem auf dem rechten Arm 20a angeordneten einstellbaren Gewicht 21 für die Herabsetzung
des Gewichtes der Membran mechanisch gekuppelt. Soll das Gewicht der Membran vergrössert werden, so wird
das Gewicht 21 am linken Arm 20b des Hebels 20 angebracht.
Nach der Erfindung ist die Umlaufleitung 7 mit einem Absperrventil
22 versehen, dass im gezeichneten Zustand des OeI-separators geöffnet ist.
Wird der! Oelseparator in Gebrauch genommen, so wird zunächst
ein Entlüftungsventil 23 geöffnet. Danach wird ein Druckknopf 24 eingedrückt, wodurch nur die Magnetspule 17 erregt
wird. Infolgedessen schliesst sich das Ventil 9 der Leitung 8 und das Ventil 12 wird geöffnet und die Leitung 13 wird
durch das Umschaltventil 14 an die Wasserzufuhrleitung 16 angeschlossen. Das Gefäss 1 wird dann ganz mit Wasser gefüllt,
wenn mindestens die Zufuhr von Wasser durch die Leitung 16 grosser als die Wasserabfuhr durch die Leitung 10
ist. Ist das Gefäss 1 voll, so wird das Ventil 23 geschlossen und danach wird der Druckknopf 24 losgelassen, sodass
die Absperrventile 9 und 12 und das Umschaltventil 14 in die in der Zeichnung dargestellten Lagen zurückkehren, wonach
der Scheidungsvorgang anfängt. Beim Füllen des Gefässes bleibt die Membran in ihrer niedrigsten Lage.
Das zu scheidende Wasser-Oel-Gemisch wird dann durch die
Leitung 8 hindurch dem Scheidungsraum 4 zugeführt und Wasser wird aus der Wassersanunelkainmer 6 abgeführt. Im
Scheidungsraum 4 trennt sich das leichtere OeI vom schwereren Wasser ab, sodass sich unterhalb der Membran 2 eine
Oelschicht bildet, die allmählich stärker wird. Hat die Oelschicht eine bestimmte Stärke erreicht, so ist die durch
die sich im Scheidungsraum und in den Räumen des Filters
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befindende Flüssigkeit auf die Membran 2 ausgeübte aufwärtse
Kraft gross genug um die Membran in ihre höchste Lage zu drücken. Dies hat die Folge, dass die Mikroschalter 25 und
26 geschlossen werden. Dadurch werden die Magnetspule 17, eine Magnetspule 27 zur Betätigung einer drehbaren Ventilscheibe
28, die die Räume 29 zwischen den Filtertüchern 5 nacheinander zunächst mit dem Scheidungsraum 4 in Verbindung
setzen und. darauf wieder von diesem Raum scheiden, eine Magnetspule 30 zum Schliessen des Absperrventiles 22 und
die Spule eines Zeitrelais 31 erregt. Dies bedeutet, dass die Gemischzufuhr gesperrt, OeI durch die Leitung 10 hindurch
abgeführt und Wasser durch die Leitungen 16 und 13 zugeführt wird. Dieses Wasser spült die Filtertücher 5 das
eine nach dem anderen rein und drückt das sich doch noch in die Räume 29 gesammelte OeI zum Scheidungsraum 4 zurück. Im
Augenblick, in dem Wasser durch die Filter 5 hindurch zugeführt und OeI aus dem Scheidungsraum abgeführt wird, wird
das Absperrventil 22 geschlossen, sodass die Membran 2 sich nicht abwärts bewegen kann. Dies ist erst möglich, nachdem
das Zeitrelais 31 nach einer eingestellten Zeitspanne von z.B. 10-20 Sekonden, seinen Kontakt 32 öffnet. Geschieht
dies, so wird die Magnetspule 30 stromlos, sodass eine Feder 33 das Absperrventil 22 in die geöffnete Lage zurückbringen
kann. Ist das Absperrventil 22 wieder geöffnet, so kann die Membran 2 zu ihrer niedrigsten Lage zurückkehren, sobald die
Oelschicht unter der Membran zu dünn geworden ist um die Membran zu tragen. Dadurch, dass die Membran eine gewisse
Zeitspanne nach dem Oeffnen der Oelabfuhrleitung 10 festgehalten
wird, wird verhindert, dass die Membran sich zögernd in Bewegung setzt, Turbulenz im Scheidungsraum auftritt und
dadurch Oeltropfen, deren Gewicht sich oft nur wenig vom Gewicht des durch diese Tropfen versetzten Wassers unterscheidet,
zum Raum 4a vor dem mehrfachen Filter 5 gestossen werden, wodurch der Filter zusätzlich belastet und den Prozentsatz
des Oeles im abgeführten Wasser eine kurze Zeit bis zu einem unzulässigen Wert gesteigert werden würde.
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AO
Sobald die Membran ihre höchste Lage verlassen hat, wird der Kontakt 26 geöffnet. Dadurch v/erden die Spulen 27 und
31 stromlos. Mindestens das Relais 31 kehrt mit genügender Verzögerung zur Ruhelage, in der der Kontakt 32 geschlossen
ist, zurück um zu verhindern, dass die Magnetspule 30 aufs neue erregt und dadurch das Absperrventil 22 wieder geschlossen,
d.h. die Membran 2 in ihrer abwärtsen Bewegung aufgehalten wird, bevor die Membran ihre niedrigste Lage erreicht
und in dieser Lage den Kontakt 25 geöffnet hat. Die Magnetspule 27 lässt nach ihrer Erregung die Ventilscheibe 28 so
langsam drehen, dass während der Oelabfuhr alle Filtertücher 5 und alle Zwischenräume 29 nacheinander eine ausreichend
lange Zeit durch das durch die Leitung 16 hindurch zugeführte Wasser reingespült werden. Die Scheibe 28 kann danach
durch die Feder 34 schnell in die Ruhelage zurückgezogen werden. Wird der Kontakt 25 geöffnet, so wird auch die über
den Haltekontakt 35 noch immer erregte Magnetspule 17 stromlos, sodass die Feder 18 die Absperrventile 9 und 12 und
das Umschaltventil 14 in die dargestellten Lagen zurückzieht. Der Scheidungszyklus fängt dann aufs neue an, sodass
die Stärke der Oelschicht unterhalb der Membran 2 wieder zunimmt.
Es wird klar sein, dass viele Variationen des elektrischen Schemas zur Steuerung des Scheidungsvorganges möglich sind.
Auch kann die Steuerung anstatt auf elektrischem, auf pneumatischem, elektro-pneumatischem, hydraulischem, elektrohydraulischem
und/oder mechanischem Weg stattfinden.
Obwohl das Festhalten der Membran in ihrer höchsten Lage mittels des Abcperrventiles 22 der Umlaufleitung besonders
einfach ist, kann man zu diesem Zweck auch elektro-mechanischem Mittel oder wieder andere Mittel anwenden. So könnte
der Arm 20a des Hebels 20 in seiner niedrigsten Lage, d.h.
in der höchsten Lage der Membran 2, hinter die punktiert gezeichnete Klinke 36 greifen. Diese Klinke könnte dann
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nach einer bestimmten Zeitspanne durch eine mit Verzögerung wirkende Magnetspule 37 gelösst werden. Diese Magnetspule
mit ihrer Feder 38 kommt dann im dargestellten Schema an Stelle der Magnetspule 30, der Feder 33 und des Zeitrelais
31, 32.
Es wird bemerkt, dass in einigen Fällen das Absperrventil 22, z.B. ein Drosselventil, mit einer Lecköffnung versehen
sein kann. Die Membran wird dann nicht eine gewisse Zeitspanne in ihrer höchsten Lage festgehalten, sondern ihre
abwärtse Bewegung wird dann während dieser Zeitspanne stark verzögert.
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Leerseite
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Scheiden eines Gemisches von Flüssigkeiten verschiedener, spezifischer Gewichte, z.3. Öl und Wasser,
mit einem geschlossenen Gefäß, das einen Scheidungsraum, eine sich oberhalb desselben findende Oberkammer, eine diesen
Scheidungsraum an seiner oberen Seite von dieser Oberkammer trennende, zwischen einer niedrigsten und einer höchsten
Lage vertikal bewegbare Membran für die Steuerung von mindestens der Abfuhr der leichteren Flüssigkeit, eine in den
Scheidungsraum mündende Leitung für die Zufuhr zu scheidenden Gemisches, eine an diesen Raum angeschlossene, mit einen
von der Membran gesteuerten Absperrventil versehene Leitung für die Abfuhr der leichteren Flüssigkeit, wobei das Absperrventil
in der höchsten Lage der Membran geöffnet und in deren
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- 1 -
ORIGINAL INSPECTED
niedrigsten Lage geschlossen ist, eine unterhalb des Scheidungsraumes
vorhandene, mit einer Abfuhrleitung versehene Sammelkammer für die schwerere Flüssigkeit, mindestens einen
zwischen der unteren Seite des Scheidungsraumes und dieser Sammelkammer angeordneten, fast nur allein die schwerere
Flüssigkeit durchlassenden Filter und einen Umlaufkanal aufweist, der eine Stelle im Gefäß in der Nähe oder unterhalb
des Scheidungsraumes mit der Oberkammer verbindet, gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung (22
bzw. 36), die während einer sich vom Öffnen des genannten Absperrventiles (12) erstreckenden, gegebenenfalls einstellbaren
Zeitspanne verhindert, daß die Membran (2) sich abwärts bewegt, oder die Abwärtsbewegung der Membran (2) verzögert
.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Einstellvorrichtung ein im Umlaufkanal
(7) angeordnetes zweites Absperrventil (22) aufweist, das nur während einer sich vom Öffnen des sich in der Leitung
(10) für die Abfuhr der leichteren Flüssigkeit aus dem Scheidungsraum (4) befindenden ersten Absperrventiles (12) erstreckenden,
gegebenenfalls einstellbaren Zeitspanne geschlossen gehalten wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß das zweite Absperrventil (22) eine
Lecköffnung aufweist.
4. Vorrichtung zum Scheiden eines Gemisches von Flüssigkeiten verschiedener, spezifischer Gewichte, z.B. Öl und Wasser,
mit einem geschlossenen Gefäß, das einen Scheidungsraum, eine sich oberhalb desselben befindende Oberkammer, ein· diesen
Scheidungsraum an seiner oberen Seite von dieser Oberkammer trennende, zwischen einer niedrigsten und einer höchsten
Lage vertikal bewegbare Membran für die Steuerung von mindestens der Abfuhr der leichteren Flüssigkeit, eine in den
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Scheidungsraum mündende Leitung für die Zufuhr zu scheidenden Gemisches, eine an diesen Raum angeschlossene, mit einen
von der Membran gesteuerten Absperrventil versehene Leitung für die Abfuhr der leichteren Flüssigkeit, wobei das Absperrventil in der höchsten Lage der Membran geöffnet und in deren
niedrigsten Lage geschlossen ist, eine unterhalb des Scheidungsraumes vorhandene, mit einer Abfuhrleitung versehene
Sammelkammer für die schwerere Flüssigkeit, mindestens einen zwischen der unteren Seite des Scheidungsraumes und dieser
Sammelkammer angeordneten, fast nur allein die schwerere Flüssigkeit durchlassenden Filter und einen Umlaufkanal aufweist, der eine Stelle im Gefäß in der Nähe oder unterhalb
des Scheidungsraumes mit der Oberkammer verbindet, dadurch gekennzeichnet , daß die Membran (2) mit einem
sich außerhalb des Gefäßes (1) befindenden Schwenkarm (20a) gekuppelt ist und daß eine diesen Arm in seiner einen Endlage greifende Klinke (36) mit einer Zeitschaltvorrichtung
(37) vorgesehen ist.
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