DE2721434C3 - System zur Konditionierung der Luft und zur Lüftung in bzw. von Gewächshäusern o.dgl - Google Patents
System zur Konditionierung der Luft und zur Lüftung in bzw. von Gewächshäusern o.dglInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein System zur Konditionierung der Luft und zur Lüftung in bzw. von
Gewächshäusern oder dgl. mit einer Ablufteinrichtung im höchsten Bereich (Firstbereich) des Gewächshauses
und einer unterhalb dieser Ablufieinrichtung angeordneten
Zulufteinrichtung mit vorgeschaltetem Klimagerät.
F.in derartiges System ist durch die FR-PS 15 44 819
bekannt geworden. Die Ablufteinrichtung besteht hier lediglich aus einem in der einen Giebelwand des
Gewächshauses angeordneten Ventilator, dessen Aufgabe darin besteht, in dem Gewächshaus eine
Druckabsenkung zu erreichen, damit Außenluft durch einen Befeuchter nachströmen und die Kühlung des
Gewächshauses bewirken kann. Eine solche Anordnung ermöglicht im Sommerbetrieb jedoch nur eine unzulängliche
Abführung der wärmsten Raumluft im Firstbereich, besonders wenn es sich um relativ lange
Gewächshäuser handelt. Eine verstärkte Kühlleistung wird daher erforderlich. Andererseits vermag im Winter
die bekannte Ablufteinrichtung keinen Beitrag dafür zu leisten, die Wärmeverluste im Firstbereich zu reduzieren.
Durch die DE-PS 8 95 226 ist es zwar alich bereits
bekannt, im f'irsibercich von Gewächshäusern über
deren Länge Luftabsaugkanälc vorzusehen, die mit bodenseilig ungeordneten Luftzuführungskanälen ein
Kanalsystem /ur Luftumwälzung bilden. Diese bekannten
Luftabsaugkanälc bestehen jedoch nur aus Rohren mit relativ kleinem lichten Querschnitt, die zur
Ausbildung einer thermischen Isolation im Firstbereich praktisch keinen Beilrag leisten können. Außerdem
wird bei diesem System — auch beim Heizbetrieb — die Warmluft stets im Firstbereich des Gewächshauses
abgezogen, wodurch die Thermik unterstützt wird, was im Winter relativ hohe Temperaturen im oberen
Gewächshausbereich und entsprechend große Wärmeverluste zur Folge hat
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein System der eingangs bezeichneten Art eine Ablufteinrichtung
zu schaffen, die im Sommerbetrieb eine
ίο verbesserte Abführung der wärmsten Raumluft im
Firstbereich bei gleichzeitiger Reduzierung des Einflusses der Sonneneinstrahlung ermöglicht sowie im
Winterbetrieb die Wärmeverluste im Firstbereich verringert, um die Betriebskosten für beide Betriebsarten
zu senken.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Ablufteinrichtung einen sich über die
gesamte Länge des Gewächshauses und wenigstens über einen großen Teil der Dachbreite erstreckenden,
transparenten, flachen Luftkanal aufweist, dessen zur Außenatmosphäre offene Stirnenden in bekannter
Weise durch Sperrklappen verschließbar sind sowie Abluftventilatoren enthalten, und daß der Luftkanal an
beiden Längsrändern durchgehende schmale Lufteintrittsschlitze für Raumluft aufweist.
Im Sommerbetneb erfolgt durch diesen Luftkanal
eine wirkungsvolle Zwangsentlüftung der oberen Gewächshauszone, während gleichzeitig die Wirkung
der Sonneneinstrahlung auf die Dachfläche in der Länge und Breite des Luftkanals aufgrund der Kühlung der
Dachunterseite des Gewächshauses erheblich reduziert wird. Die durch die Abluftventilatoren abgesaugte
Luftmenge kann somit relativ gering gehalten werden, wodurch die erwünschte Verringerung der Betriebskosten
erreicht wird. Durch die Lufteintrittsschlitze an den Längsrändern des Luftkanals wird in vorteilhafter
Weise Warmluft von der Dachunterseite des Gewächshauses seitlich des Luftkanals abgesaugt. Im Winterbetrieb
bildet der Luftkanal eine thermische Isolationszone unterhalb des Gewächshausdaches, die die Wärmeverluste
in diesem Bereich reduziert, so daß der Heizenergieaufwand relativ niedrig gehalten werden
kann. Da der Dachbereich die größte Außenfläche des Gewächshauses darstellt, wirkt sich dort eine Reduzierung
der Wärmeverluste im Winterbetrieb besonders kostensparend aus. Bei beiden Betriebsarten wird ferner
die Temperaturschichtung der Luft im Gewächshaus gegenüber bekannten Systemen verringert, was für die
Pflanzenkulturen sehr vorteilhaft ist.
Wenn gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Lufteintrittsschlitze durch aufblähbare Folienschläuche
verschließbar sind, kann der transparente Luftkanal seine getrennten Funktionen im Sommerbetrieb
(Kühlbetrieb) sowie im Winterbetrieb (Heizbetrieb) noch besser erfüllen. Im Winterbetrieb können
dann nämlich die Lufteintrittsschlitze durch die aufgeblähten oder aufgeblasenen Folienschläuche verschlossen
werden, so daß der transparente flache Luftkanal eine Art Doppelmantel bildet, der, da er in
dem Bereich des Gewächshauses liegt, wo die höchsten Lufttemperaturen herrschen, einen besonders guten
Schutz gegen Wärmeverluste darstellt. Der durch den Doppelmantel begrenzte Luftraum ist in diesem Fall
praktisch völlig abgeschlossen, so daß eine optimale
h5 thermische Isolierung vorhanden ist, die den Wärmebedarf
im Winterbetrieb weiter verringert, und zwar im Verhältnis der abgewickelten thermisch isolie. ien
Dachfläche zur Gesamtgriindfläche. Durch diesen
abgeschlossenen Luftraum werden auch unerwünschte ICondensauonserscheinungen in diesem Bereich des
Gewächshauses verringert und folglich auch die Gefahr einer Korrosion der Stahlteile des Gewächshauses in
diesem Bereich. Im Sommerbetrieb sind die Folienschläuche entlüftet und stellen flache Gebilde dar, die
den Lufteintritt in den Luftkanal nicht behindern.
Nach noch einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist oer Luftkanal der Ablufteinrichtung an der
Oberseite durch das Gewächshausdach und an der |ü
Unterseite durch ein transparentes, der Dachform folgendes Luftleitelement begrenzt Dies ist eine baulich
besonders einfache Lösung und das Luftleitelemcni
kann auch bis zur Traufenhöhe des Gewächshauses herabgezogen werden bzw. sogar noch Teile der !5
senkrechten Gewächshauswände abdecken, wodurch seine Wirksamkeit in verschiedener Hinsicht weiter
erhöht wird.
Wenn nach noch einer Ausgestaltung der Erfindung das Luftleitelement der Ablufteinrichtung ein Teil mit
einem transparenten perforierten Zuluftkanai der Zulufteinrichtung bildet, können die Hersterlungs- und
Montagekosten im Vergleich zu getrennten Elementen gesenkt werden und ferner fördert dieses Merkmal die
Stabilität der Gesamtkombination. Eine Vermischung der Abluft- und Zuluftströmung ist wegen der
unterschiedlichen Geschwindigkeiten zwischen Abluft und Zuluft und der Luftführung ausgeschlossen.
Gegenüber der Luftverteilung mit Folienschläuchen kann außerdem die Luftendgeschwindigkeit im Bereich
der Pflanzenkulturen besser kontrolliert werden. Außerdem ist die Haltbarkeit bzw. Lebensdauer solcher
Elemente größer als bei Folienschläuchen.
Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 einen schematischen vertikalen Schnitt eines Gewächshauses, bei dem das System zur Konditionierung
der Luft und zur Lüftung des Gewächshauses auf Sommerbetrieb eingestellt ist;
F i g. 2 einen der F i g. 1 ähnlichen Vertikalschnitt, bei dem jedoch das System auf Winterbetrieb eingestellt ist;
Fig.3 einen schematischen Querschnitt eines Gewächshauses,
der die Ablufteinrichtung gemäß der Erfindung besonders deutlich zeigt,
F i g. 4 zwei Detailansichten des Luftleitelements irr Bereich eines Lufteintrittsschlitzes, der in der linken
Ansicht durch einen entlüfteten Folienschlauch freigegeben, in der rechten Ansicht durch einen aufgeblähten
Folienschlauch verschlossen ist und
Fig. 5 einen schematischen Teil-Querschnitt eines Gewächshauses, bei dem die Zuluftkanäle ein Teil mit
dem Luftleitelement der Ablufteinrichtung gemäß der Erfindung bilden.
Beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 3 ist im
Firstbereich des Gewächshauses 10 eine Ablufteinrichtung installiert, die einen sich über die gesamte Länge
des Gewächshauses erstreckenden flachen Luftkanal 11 aufweist, der nach oben durch das Gewächshausdach 12
und nach unten durch ein transparentes, der Dachform folgendes Luftleitelement 13 aus z. B. glasfaserverstärktem
Kunststoff begrenzt ist. Der Luftkanal 11 weist an beiden Längsrändern durchgehende schmale Lufteintrittsschlitze
14 auf, die durch aufblähbare Folienschläuche 15 verschließbar sind, wie in Fig. 4 rechts gezeigt
ist. Diese Verschlußart wurde deshalb entwickelt, weil ein Lufteintrittsschlitz in einer Breite von 6 bis 8 cm
über die Länge eines üblichen Gewächshauses (50 m und mehr) mit normalen Klappen nicht mehr zu
verschließen ist. Außerdem würden Unebenheiten an der Dachinnenseite des Gewächshauses einen luftdichten
Abschluß kaum ermöglichen. Demgegenüber können die Folienschläuche 15 beim Winterbetrieb, wie
noch ausführlich erläutert wird, mit Druckluft gefüllt werden, so daß sie sich aufblähen und abdichtend gegen
die Dachunterseite legen und so einen Lufteintritt in den Luftkana1 U verhindern. Im Sommerbetrieb sind diese
Folienschläuche dagegen entlüftet, so daß sie im wesentlichen flach auf dem Luftleitelement 13 aufliegen
und den Lufteintritt durch die Lufteintrittsschlitze 14 praktisch nicht behindern, wie in F i g. 4 links angedeutet
ist Es sei bemerkt, daß sich die Folienschläuche 15 zu diesem Zweck über die gesamte Länge der Lufteintrittsschlitze
14 erstrecken.
An den Stirnenden des Luftkanals 11 sind zur Außenatrnosphäre offene Schächte 16 vorgesehen, die
Sperrklappen 17 sowie Abluftventilatoren 18 enthalten.
Unterhalb des Luftkanals 11 bzw. Luftleitelements 13
ist eine Zulufteinrichtung vorgesehei., die einen im wesentlichen über die Länge des Gewächshauses sich
erstreckenden, transparenten, perforierten Folienschlauch 19 aufweist, der an einem Klimagerät 20
angeschlossen ist, welches hintereinander angeordnet einen Zuluftventilator 21, einen adiabatischen Luftbefeuchter
22 und eine Luftheizbatterie 23 enthält. Die Ansaugseite des Klimageräts 20 ist mit einem zur
Außenatmosphäre verlaufenden Frischluftkanal 24 und einen nach unten bis zum Gewächshausboden verlaufenden
Umluftkanal 25 verbunden. Im Frischluftkanal 24 und im Umluftkanal 25 ist jeweils eine Sperrklappe 26
bzw. 27 angeordnet. Der Umluftkanal 25 ist im Ausführungsbeispiel mit einem Unterflurkanal 28
verbunden, der in eine Ansaugöffnung 29 oberhalb des Gewächshausbodens mündet. Eine weitere Ansaugöffnung
29 oberhalb des Gewächshausbodens befindet sich am unteren Ende des Umluftkanals 25.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist in
Abweichung vom oben beschriebenen Ausführungsbeispiel das Luftleitelement 13 seitlich mit je einem
Zuluftkanal 19a kombiniert, d. h. die Teile 13 und 19a bilden eine Baueinheit.
Anschließend wird die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Systems erläutert, und zwar zunächst tür den
Sommerbetrieb unter Bezugnahme auf Fig. 1. Aus dieser Figur ist ersichtlich, daß die Sperrklappen 17
geöffnet sind, so daß durch die Abluftventilatoren 18 die Luft im Bereich der höchsten Innentemperaturen im
Gewächshaus, d. h. im Firstbereich, nach außen abgeführt werden kann, wie durch die Pfeile angedeutet :st.
Weiterhin ist die Sper/klappe 26 im Frischluftkanal 24
gec'/fnet und die Sperrklappe 27 zum Umiuftkanal 25
geschlossen. Die durch den Zuluftventilator ?.l im Klimagerät 20 angesaugte Frischluft, die im Klimagerät
adiabatisch befeuchtet bzw. gekühlt werden kann, wird über den transparenten perforierten Folienschlauch 19
in das Gewächshaus nach unten gleichmäßig verteilt eingeblasen.
Bei dem in Fig. 2 angedeuteten Winterbetrieb
(Heizbetrieb) sind die Sperrklappen !7 und 26 geschlossen, während die Sperrklappe 27 zum Umluftkanal
25 geöffnet ist. Bei dieser Betriebsweise wird folglich lediglich 'Raumluft umgewälzt, die an Stellen
nahe dem Gewächshausboden, wo die niedrigsten Temperaturen herrschen, entnommen und im Klimagerät
20 aufbereitet, d. h. erwärmt und evtl. befeuchtet wird. Diese aufbereitete Luft wird durch den Zuluftven-
tilator 21 über den transparenten perforierten Folienschlauch
19 von oben gleichmäßig verteilt in das Gewächshaus eingeblasen. Ks wird betont, daß bei
dieser Betriebsweise die FOlienschläuche 15 aufgebläht
sind, so daß der Luftkanal 11 nicht nur stirnseitig,
sondern auch an den Längsrändern geschlossen ist. Dadurch wird eine thermische Isolation gebildet, die
zusätzlich Wärmeverluste beim Winterbetrieb verhindert. Mit anderen Worten, das Luftleitelcment 13 hat
jeweils verschiedene Funktionen für Sommer- und Winterbetrieb und die aufblähbaren Foliensehläuchc I"5
ermöglichen das Umfunktionieren des l.uftleitelemen tes vom Sommer- auf den Winterbetrieb. Aus obiger
Erläuterungen geht hervor, daß durch die Erfindung ein
> System für eine besonders wirtschaftliche Heizung Kühlung. Befeuchtung und Lüftung von Gcwächshäu
sern geschaffen ist. wobei erheblich bessere klimatologi sehe Voraussetzungen für die Pflanzenkulturen, um
zwar für den jeweils konkreten Fall angepaßt, erreich! ίο werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. System zur Konditionierung der Luft und zur Lüftung in bzw. von Gewächshäusern oder dgl. mit
einer Ablufteinrichtung im höchsten Bereich (Firstbereich) des Gewächshauses und einer unterhalb
dieser Ablufteinrichtung angeordneten Zulufteinrichtung mit vorgeschaltetem Klimagerät, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ablufteinrichtung einen sich über die gesamte Länge des Gewächshauses (10) und wenigstens über einen
großen Teil der Dachbreite erstreckenden, transparenten, flachen Luftkanal (11) aufweist, dessen zur
Außenatmosphäre offene Stirnenden in bekannter Weise durch Sperrklappen (17) verschließbar sind
sowie Abluftventilatoren (18) enthalten, und daß der Luftkanal (11) an beiden Längsrändern durchgehende
schmale Lufteintrittsschlitze (14) für Raumluft aufweist.
2. System nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufteintrittsschlitze (14) durch aufblähbare
Folienschläuche (15) verschließbar sind.
3. System nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftkanal (11) der Ablufteinrichtung
an der Oberseite durch das Gewächshausdach (12) und an der Unterseite durch ein
transparentes, der Dachform folgendes Luftleitelement (13) begrenzt ist.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftleitelement (13) der Ablufteinrichtung
ein Teil mit einem transparenten perforierten Zuluftkanal (19a^der Zuluftei richtung bildet.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE2721434A DE2721434C3 (de) | 1977-05-12 | 1977-05-12 | System zur Konditionierung der Luft und zur Lüftung in bzw. von Gewächshäusern o.dgl |
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|---|---|---|---|
| DE2721434A DE2721434C3 (de) | 1977-05-12 | 1977-05-12 | System zur Konditionierung der Luft und zur Lüftung in bzw. von Gewächshäusern o.dgl |
Publications (3)
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1977
- 1977-05-12 DE DE2721434A patent/DE2721434C3/de not_active Expired
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