DE2707547A1 - Bauteil zum herstellen eines im bauwesen zu verwendenden mehrzweckgeraetes - Google Patents

Bauteil zum herstellen eines im bauwesen zu verwendenden mehrzweckgeraetes

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DE2707547A1 DE19772707547 DE2707547A DE2707547A1 DE 2707547 A1 DE2707547 A1 DE 2707547A1 DE 19772707547 DE19772707547 DE 19772707547 DE 2707547 A DE2707547 A DE 2707547A DE 2707547 A1 DE2707547 A1 DE 2707547A1
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    • E04G1/02Scaffolds primarily resting on the ground composed essentially of members elongated in one dimension only, e.g. poles, lattice masts, with or without end portions of special form, connected together by any means
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    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/36Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
    • E04G11/48Supporting structures for shutterings or frames for floors or roofs
    • E04G11/50Girders, beams, or the like as supporting members for forms
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    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C2003/026Braces

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Description

  • Bauteil zum Herstellen eines im Bauwesen zu verwendenden
  • Mehrzweckgerätes Die Erfindung betrifft ein Bauteil zum Herstellen eines im Bauwesen z.B. als Leiter, Rutsche, Brücke, Schalungsträcer, Gerüstteil oder Wand- bzw. Deckenelement zu verwendenden Mehrzweckgerätes.
  • Leitern, Rutschen, Schalungsträger, Gerüstteile und Brücken z.B. zum Überbrücken von Ausschachtungen o.dgl. sind auf Baustellen häufig bendtigte Hilfsgerate, die bis jetzt jeweils gesondert nur für den betreffenden Zweck hergestellt und verwendet werden. Einige der genannten Funktionen lassen sich zwar z.B. durch entsprechende Verwendung und Anordnung von Kanthölzern oder Dielen erfüllen, die beispielsweise ale Brücken oder Rutschen oder zum Aufbau von Schalungsträgern oder Gerüsten dienen können, die Stabilität und Sicherheit derartiger I<onstruktionen läßt jedoch iehr zu wünschen übrig, ganz abgesehen von dem beschränkten Anwendungsbereich.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfinduno ist es daher, ein Bauteil der genannten Art zu schaffen, mit dessen Hilfe sich ein äußerst vielseitiges Mehrzweckgerät für das Bauwesen herstellen läßt, wobei der Zusammenbau der bauteile am Einsatzort möglich sein soll, um sich auf diese Weise an die örtlichen Gegebenheiten anpassen zu können. Dazuhin soll das bauteil nicht nur einfach im Aufbau und somit billin in der Herstellung, sondern auch einfach in der liontage sein. bei alledem soll sich ein stabiler Aufbau ergeben, um auch yrdßten Belastungen gewachsen zu sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Bauteil mindestens eine stab- oder stangenförmige Querstrebe aus festem Material sowie zwei jeweils mit einem Endbereich der mindestens einen Querstrebe fest verbundene und sich rechtwinklig zur Querstrebe flächenhaft erstreckende Befestigungsplatten besitzt, die zum Befestigen der mindestens einen Querstrebe zwischen zwei rechtwinklig zu ihr verlaufenden Längsteilen aus Holz, z.B. zwischen zwei Kanthölzern oder Dielen dienen.
  • Das erfindungsgemäße Bauteil besteht also in seinem prinzipiellen Aufbau lediglich aus mindestens einer Querstrebe. an die endseitic Befestigungsplatten Angesetzt sind. Nimmt man mehrere dieser Bauteile und Befestigt sie zweckmäßigerweise in regelmäßigen Abständen er di Befestigungsplatten beispielsweise mit Hilfe von Nägeln zur Schrauben ar auf eitier baustelle ohnehin vorhandenen Kanthölzern oder Dielen, so erhält man auf einfachste Weise ein vielseitigen mehrzweckgerät dessen Einsatzmöglichkeiten im Rahhmen der Figurenbeschreibung noch beschrieben werden.
  • AuBer der Anwendungsvielfalt, den niedrigen Herstellungskosten und der großen Stabilität der mit Hilfe des Bauteils erstellten Konstruktionen ist auch noch folgender wesentlicher Vorteil vorhanden: eine weit verbreitete Unsitte auf Baustellen ist es, Hilfogerdtc, wie z.B. herkömmliche Leitern, die über Nacht oder über ein Wochenende auf der Baustelle liegen bleiben, zu entwenden.
  • Da nun, um bei dem Beispiel einer Leiter zu bleiben, eine mit Hilfe von erfindungsgemäßen Bauteilen und z.B. Kanthölzern hergestellte Leiter äußerst schwer und sperrig ist, wird die Gefahr eines Diebstahl weit herabgesetzt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie zweckmäßige Maßnahmen werden nun anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 Die Schräoansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungegemäßen Bauteiles, Fig. 2 die Schrägansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles des erfindungegemäßen Bauteiles, Fig. 3 die Schrägensicht eines dritten Ausführungebeispieles des erfindungsgemäßen Bauteiles, Fig. 4 bis Fig. 7 jeweils die Draufsicht einer weiteren Ausführungeforn des erfindungsgemäßen Bauteiles, Fig. 8 die Schrägansicht einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen Bauteile in Teilansicht und Fig. 9 bis Fig. 14 jeweils ein Anwendungsbeispiel.
  • In Fig. 1 ist ein Bauteil 1 dargestellt, mit dessen Hilfe sich ein im Bauwesen auf verschiedene, noch zu beschreibende Weise verwendbares Mehrzweckgerät herstellen läßt. Das Bauteil 1 enthält eine stab- oder stangenförmige Queretrebe 2 vorzugsweise aus Metall, insbesondere aus Baustahl, sowie zwei jeweils mit einem Endbereich der querstrebe 2 fest verbundene und sich rechtwinklig zur Querstrebe 2 flächenhaft erstreckende Befestigungaplatten 3, 4. Hierbei sind die Befestigungsplatten 3, 4 stirnseitig mit der Querstrebe 2 verschweißt.
  • Von jeder Befestigungsplatte 3, 4 steht auf der der Querstrebe 2 abgewandten Seite rechtwinklig eine Anlageplatte 5 bzw. 6 ab. Die Befestigungeplatten 3, 4 und die Anlageplatten 5, 6 dienen zum Befestigen des Bauteiles 1 zwischen zwei rechtwinklig zur querstrebe 2 verlaufenden, gestrichelt eingezeichneten Längsteilen 8, 7 aus Holz, die in Fig. 1 von Kanthölzern, wie sie allgemein im Bauwesen verwendet werden, gebildet werden. Um die verschiedenen Platten an den Lhngsteilen 7, 8 befestigen zu können, besitzen die Befeetigungeplatten und die Anlageplatten Befeetigungebohrungen 9 bzw. 10, über die Befestigungselemente z.B. in Gestalt von Nägeln, insbesondere Schreubnägel , oder Schrauben in die Längsteile eingeführt werden können.
  • Prinzipiell ist es zwar möglich, suf die Anlageplatten 5, 6 zu vsrzlchten und lediglich die Befestigungsplatten 3, 4 vorzusehen, ordnet en jedoch zusätzlich zu den Befestigungsplatten die Anlageplatten an, so erhält man nicht nur eine gute Anlage und Abstützung der Längsteile sondern auch eine in zwei zueinander senkrechten Richtungen wirkende Oefestigung, die nach hergestellter Verbindung einer Beanspruchung sowohl in Längsrichtung der Querstrebe als auch rechtwinklig hierzu sicher standhält. Schließlich soll bezüglich der Ausführungsform gemäß Fig. 1 noch erwähnt sein, daß jede Befestigungsplatte 3 bzw. 4 und die zugehörige Anlageplatte = bzw. 6 zweckmäßigerweise von den beiden Schenkeln eines L-Profils, z.B. aus Baustahl gebildet werden.
  • Das Bauteil 11 gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungabeispiel dadurch, daß es zwei parallel und mit Abstand zueinander verlaufende Querstreben 12, 13 besitzt.
  • Ferner handelt es sich in diesem Falle um durchgehende 6efestigungsplatten 14, 15, die jeweils eine ebenfalls durchgehende Anlageplatte 16 bzw. 17 tragen. Ansoneten ist noch zu bemerken, daß die Querstreben 13, 12 mit den Befestigungaplatten 14, 15 mit Hilfe von engeschweißten Knotenblechen 18 zusätzlich verbunden sind, wobei derartige Knotenbleche bei jeder Ausführungsform vorgesehen sein können.
  • Fig. 3 zeigt ein besonders verwindungssteifes Bauteil 19. In diesem Falle sind nämlich die beiden Querstreben 20, 21 im Bereich jeder Befestigungsplatte 22, 23 Uber einen von einem Flacheisen gebildeten Verbindungssteg 24, 25 zusätzlich test mitsinandur verbunden, der rechtwinklig zur zugehörigen Befestigungsplatte angeordnet ist und außer mit dsn Querstreben mit dieser verschweißt ist. Die Quertreiben 20, 21 bilden also zusammen mit den Verbindungsstegen 24, 25 sozusagen einen fest verschweißten Rahmen, der zwischen die beiden Befestigungsplatten 22, 23 eingesetzt und an diese angeschweißt ist. Ansonsten entspricht das Bauteil 19 dem Bauteil 11, 60 daß bezüglich der weiteren Einzelheiten auf die obigen Ausführungen Bezug genommen wird.
  • ihre bereits erwthnt, genügt iiii einfachsten Falle das Anordnen von Befestigungsplatten ohne Anlageplatten. Ein solches Bauteil 26, dessen Befestigungsplatten 27, 22 mit den Längsteilen 29, 30 z.B. Uber schematisch dargestellte Nägel 31 verbunden sind, ist in Fig. 4 gesondert ir Draufsicht dargestellt. Eine weitere Ausgestaltung ist aus Fig. 5 ersichtlich, wobei dieses bauteil 32 endseitig an die 4uerstreben 33 angesetzte U-Profile 34, 3L besitzt. Hierbei bildet jedes U-Profil mit seinem Quersteg 36 die zugehörige Befestigungsplatte und je nach dem Querschnitt des Längsteiles 37 mit einem seiner beiden freien Schenkel 32, 39 oder mit beiden Schenkeln jeweils eine Anlageplatte.
  • Man k3nn sich leicht vorstellen, daß es auch möglich ist, die U-Profile nicht mit ihrem Quersteg sondern mit einem ihrer freien Schenkel mit den querstreben zu verschweißen. SchlieBlich iEt eine besonders zweckmäßige Ausführungsform, nämlich das Bauteil 40, in Fig.6 åargestellt. Hier wird jede befestigungsplatte von dem llittelsteg 41 eines Z-Profils gebildet, dessen erster Außensteg 42 die Anlageplatte bildet und dessen zweiter Außenstep 43 nach innen zur Querstrebe 44 hin vorsteht, diese übergreift und mit dieser z.B. durch Verschweißen fest verbunden ist. Wie ein Vergleich mit Fig. 3 ergibt, werden die Verbindungsstege 24, 25 des Bauteiles 19 im Falle des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 6 von dem zweiten AuBensteg 43 des Z-Profils gebildet, so daß man wiederum eine verwindungsateife und äußerst stabile Konstruktion erhält.
  • bei den in den Fig. 1 bis 4 und 6 dargestellten Bauteilen werden die jeweiligen Längsteile einseitig bzw. zweiseitig umgriffen, so daß Längsteile mit beliebigem Querschnitt verwendet werden können.
  • Demgegenüber ist das in Fig. 5 dargestellte Bauteil 32 in seiner Anwendung insofern beschränkt, als nur Längsteile mit einem in bezug auf die lichte Weite des U-Profils kleinerem Durchmesser angebracht werden können. Wählt man jedoch eine lichte Weite, die den standardisierten Abmessungen eines Ublichen Kantholzes entspricht, so wiegt dieser Nachteil nicht allzu schwer und wird je nach dem Verwendungszweck durch die größere Stbilität aufguwogen.
  • Des weiteren kann zum festeren Verbinden der Befestigungeplatten mit den Längsteilen vorgesehen sein, daB, wie Fig. 8 zeigt, die Befestigungaplatten 45 an ihrem Umfang, zweckmäßigerweise im Bereich ihrer Ecken, nach außen hin vorstehende Abbiegungen 46, 47 zum Einschlagen in die Längsteile aus Holz besitzen. Entsprechende Abbiegungen können auch an den Anlageplatten 48 vorgesehen sein.
  • Bei einer weiteren Variante, die in Fig. 7 in Draufaicht dargestellt ist, besitzt die querstrebe 70 eine axiale, Uberdie Befestigungsplatte 71 übErstehende Fortsetzung in Gestalt eines Gewindebolzens 72, dessen Länge größer als die Dicke des zugeordneten Längsteiles 73 ist. Dabei durchgreift der Gewindebolzen 72 eine Aufnahmebohrung des Lngeteiles 73, wobei auf das freie Ende des Gewindebolzens 72 eine Bpannplattu 74 aufgesetzt ist, die mit Hilfe einer Haltemutter 75 gegen das Längsteil 73 gehalten wird. Das Längsteil 73 ist also zwischen der Befestigungaplatte 71 und der Spannplatte 74 verspannt. Bei dieser Variante brauchen die Befeatigungaplatten keine Befestigungsbohrungen für Bafeatigungselemente besitzen. Sie können jedoch selbstverständlich ebenfalls vorhanden sein. Dabei ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung auch möglich, daß die Längsteile mit den Befestigungsbohrungen der Befestigungsplatten und/oder Anlageplatten fluchtende, vorzugsweise durchgehende Aufnahmebohrungen für als Gewindebolzen o.dgl.
  • ausgebildete Bafestigungsalemente besitzen, wobei den freien Enden der Gewindebolzen den Haltemuttern 75 und den Spannplatten 74 entsprechende Haltemuttern bzw. Spannplatten zugeordnet sein können. Da sich diese letztere Ausführungsform anhand der Fig. 1 bis 6 im Hinblick auf Fig. 7 leicht vorstellen läßt, ist eie in der Zeichnung nicht gesondert dargeetellt.
  • Nunmehr soll auf verschiedene Anwendungsbeispiele eingegangen werden.
  • Verbindet man gemäß Fig. 9 zwei äußere Längsteile 49, 50 in Gestalt von Kanthölzern mit Hilfe von mehren, in Längsrichtung der Längsteile 49, 50 gesehen hintereinander angeordneten Bauteilen 51, 52, 53 fest miteinander, derart, daß der Abstand der Querstrebe von einander zweckmäßigerweise im wesentlichen konstant ist, so erhält man ein Mehrzweckgerät, das z.B. als Leiter verwendet werden kann. Eine solche Leiter läßt sich an Ort und Stelle, d.h. auf der Baustelle den örtlichen Gegebenheiten entsprechend herstellen. Sie ist ferner bedeutend stabiler als herkömmliche Leitern, wobei sie dazuhin insofern diebstahlgesichert ist, als sie insbesondere wegen der Menthölzer 49,50 äußerst schwer und sperrig ist. Die Seitenansicht gemäß Fig. 11 zeigt, daß zur Erhöhung der Standsicherheit der Leiter an der Unterseite der Längsteile Querfüße 76 befestigt, z.B. angenagelt sein können. Des weiteren ist es möglich, eine Doppelleiter z.E.
  • für Gegenverkehr herzustellen. Hierbei sind, wie Fig. 12 zeigt, ein erstes äußeres Längsteil 77, zwei mit Abstand zueinander angeordnete und z.B. über Latten oder Bretter 78, die kreuzweise angebracht sein können, miteinander verbundene innere Längsteile 80, 81 sowie ein zweites äußeres Längsteil 82 vorhanden, wobei zwischen dem ersten äußeren Längsteil 77 und dem diesem zugewandten inneren Längsteil 80 sowie zwischen dem zweiten äußeren Längsteil 82 und dem diesem zugewandten inneren Längs teil 81 eine erste bzw. zweite Reihe 83 bzw. 84 von Bauteilen angeordnet ist. Prinzipiell können auch die beiden inneren Längsteile zusammenfallen, so daß nur ein einziges innere Längsteil vorhanden ist.
  • Das Mehrzweckgerät gemäß Fig. 9 kann auch als Schalungaträger verwendet werden, wie men sich leicht vorstellen kann. Weitere Anwendungsmöglichkeiten bestehen darin, daß man durch Auflegen von Dielen oder Schaltbrettern 54, 55 au? die Queretruben 56 eine Rutsche oder eine Brücke z.B. zum Überbrücken von Ausschachtungen, Gräben o.dgl.
  • erhält. Hierzu ist es zweckmäßig, daß der Abstand zwischen den Befestigungsplatten der Bauteile ein Mehrfaches, z.B. des Zweifache einer Dielen- oder Schalbrettbreite betrugt. D.u dargestellte Mehrzweckgerät ist auch als Gerüstteil verwendbar. Stellt man nämlich zwei solche Mehrzweckgeräte hintereinander senkrecht auf den Boden und bringt man Verbindungselemente beliebiger Art zwischen den beiden Mehrzweckgeräten ari, so erhält man durch Einlegen von rechtwinklig zu den Lnr eilen 49, 50 verlaufenden Dielen o.dgl. ein Gerüst 85 (siehe 4. 14).
  • Das Mehrzweckgerät gemäß Fig. 10 entspricht im wesentlichen dem Fig. 5 dargestellten Mehrzweckgerät. Der wesentliche Unterschied wiegt dnri; daß in diesem Falle die Längsteile 57, 58 jeweils eine lenf Gestalt mit einer in bezug auf ihre Dicke wesentlich größeren 6 te b h besitzen, wobei die Bauteile im Bereich einer Längskante - steile an diesen befestigt sind. Wegen ihrer dielenförmige Ge talt dienen diese Längsteile 57, 58 gleichzeitig als Seiten ei r oder mit ihren den Bauteilen abgewandten Längskanten als handlauf.
  • Auch eine Verwendung als Wand- bzw. Deckenelement ist möglich. Diezur Anwendungsfall ist iri Fig. 13 schematisch dargestellt. Dabei sind die Bauteile 57 jeweils zwischen zwei Längsteilen 58, 59 befestigt, wobei man durch das Anordnen von beliebig vielen Längsteilen und Bauteilen nebeneinander ein Wand- bzw. Deckenelement beliebiger Abmessungen erhalt. *ill man das Wand- bzw. Deckenelement verkleiden, braucht man nur mit Bezug auf die Längsteile querverlaufende Bretter o.dgl. beidseitig parallel zur Zeichenebene anzubringen, was beispielsweise durch Anschrauben oder Annageln der Verkleidungen an den Längsteilen erfolgen kann. In Abwandlung der Anordnung gemäß Fi§. 13 ist es auch möglich, anstatt jedes inneren Längsteiles zwei voneinander gesonderte, jedoch miteinander verbundene Längsteile vorzuaehen, wie gestrichelt angedeutet ist.
  • In Fig. 13 ist ferner nach strichpunktiert eingezeichnet, daß bei einer beliebigen Aiizahl voi Längsteilen, also auzh bei nur zwei Ein stellen die bei dem Ausführungsbeispiel z.B. gemäß Fig. 9, zwischen denen die Bauteile reihenartig angeordnet sind, zusätzlich die Längsteile miteinander verbindende Diagonalen oder Verstrebungen vorgesehen sein können.
  • Aus den beschriebenen beispielen ist ersichtlich, daß sich aus dem erfindungsgemäßen Bauteil ein Mehrzweckgerät herstellen läßt, das auf die vielfältigste Weise im Bauwesen verwendbar ist. Um das Mehrzweckgerät noch variabler zu machen, kann schließlich noch voryesehen sein, daß die Querstreben der Bauteile in ihrer Länge veränderbar sind, z.B. indem sie teleskopartig ausgebildet sind. Im übrigen soll noch erwähnt sein, dae selbstverständlich die Bauteile auch rehr als zwei Querstreben besitzen können, was sich anhand der Zeichnung leicht vorstellen läßt.

Claims (22)

  1. Ansprüche 1. Bauteil zum Herstellen eines im Bauwesen z.B. als Leiter, Rutsche, Brücke, Schalungsträger, Gerüstteil oder Wand- bzw.
    Deckenelement zu verwendenden Mehrzweckgerätes, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens eine stab- oder stangenförmige Querstrebe (z.B. zwei) aus festem Material sowie zwei jeweils rnit einem Endbereich der mindestens einen Querstrebe fest verbundenc und sich rechtwinklig zur Querstrebe flächenhaft erstreckende Befestigungsplatten (3, 4) besitzt, die zum Befestigen der mindestens einen Querstrebe zwischen zwei rechtwinklig zu ihr verlaufenden Längsteilen (7, 8) aus Holz, z.B. zwischen zwei Kanthölzern oder Dielen dienen.
  2. 2. Jauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichllet, daß von jeder Befestigungsplatte (3, 4) eine einem Längsteil zuyeordnete Anlageplatte(5, 6) rechtwinklig von der Querstrebe (2) weg absteht.
  3. 3. Bauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsolatte (3, 4) und die Anlageplatte (5, 6) von den beiden Schenkeln eines L-Profils gebildet werden.
  4. 4. ßauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Befeatigungsplatte und die Anlageplatte von dem Quersteg(36) oder einem der beiden freien Schenkel (38, 39) eines nach außen hin von der querstrebe (33) abstehenden U-Profils gebildet werden.
  5. 5. Bauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die befestigungsplatte von dem Mittelsteg (41) eines @-Profils gebildet wird, dessen erster Außensteg (42) die Anlageplatte bildet und dessen zweiter Außensteg (43) nach innen zur Querstrebe (44) hin vorsteht und mit dieser fest verbunden ist.
  6. 6. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die befestigungsplatten und die Anlageplatten befestigungsbohrungen (9, 1C) zur Aufnahme vor Cie Verbindung zu der Längsteilen herstellenden Befestigungselementen, z.B. nägel, insbesondere Schraubnägel, oder Schrauben, besitzen.
  7. 7. Bauteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsteile mit den Befestigungsbohrungen der Befestigungsplatten und/oder Anlageplatten fluchtende, vorzugsweise durchgehende Aufnahmebohrungen für als Gewindebolzen o.dgl. ausgebildete Befestigungselemente besitzen, wobei den freien Enden der Gewindebolzen Haltemuttern und evtl. Spannplatten zum Verspannen der Längsteile zugeordnet sind.
  8. 8. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben eine axiale, über die jeweilige Befestigungsplatte überstehende Fortsetzung in Gestalt eines Gewindebolzens besitzen, dessen Länge größer als die Dicke des zugeordneten Längsteiles ist, wobei dem freien Ende des Gewindebolzens eine Haltemutter und evtl. eine Spannplatte zum Verspannen des Längsteiles zugeordnet ist und wobei der Gewindebolzen eine Aufnahmebohrung des Längsteiles durchgreift.
  9. . Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es aus metall, insbesondere aus Baustahl besteht, wobei die Befestigungsplatten mit der zugehörigen Querstrebs z.B. stirnsc @@ vorschweißt sind.
  10. 10. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsplatten mit der zugehörigen Querstrebe @@@ Hilfe von Knotenblechen (1@) verbunden sind.
  11. 11. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsplatten und/oder die Anlageplatten an ihrem Uman zweckmäßigerweise im Bereich ihrer Ecken, nach außen hin vorstehende Abbiegungen (46, 47) zum Einschlagen in die Längsteile besitzen.
  12. 12. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß es mehr als eine, vorzugsweise zwei parallel und mit Abstand zueinander verlaufende Querstreben (12, 13) besitzt, die über gemeinsame, durchgehende Befestigungsplatten (14, 15) miteinander verbunden sind, die gegebenenfalls eine durchgehende Anlageplatte (16, 17) tragen.
  13. 13. Bauteil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben im Bereich jeder Befestigungsplatte über einen z.B. von einem Flacheisen gebildeten Verbindungssteg (24, 25) zusätzlich fest miteinander verbunden sind, der rechtwinklig zur Befestigungsplatte zugeordnet ist.
  14. 14. Bauteil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungssteg an der Befeatigungaplatte anliegt und feat mit dieser verbunden ist.
  15. 15. Bauteil nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsateg von dem zweiten AuBensteg (43) des Z-Profils gebildet wird.
  16. 16. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daB der Abstand zwischen den beiden Befestigungsplatten ein Mehrfaches, z.B. dae Zweifache einer Dielen- oder Schalbrettbreite betregt.
  17. 17. Bauteil nach einem der Anspruche 1 bis 16, dadurch gekennzeichriet, daß die Querstreben in ihrer Linge veränderbar sind, z.B. indem sie teleskopartig ausgebildet sind.
  18. 18. Z.B. als Leiter, Rutsche, Brücke, Schalungsträger, Gerüstteil oder Wand- bzw. Deckenelement verwendbares und mit Hilfe von Bauteilen nach einem der Ansprüche 1 bis 17 hergestelltes Mehrzweckgerät, dadurch gekennzeichnet, daB es mindestens zwei Längsteile aus Holz, z.B. Kanthölzer oder Dielen, besitzt, die mit Hilfe von mehreren, in Längarichtung der Längsteile gesehen hintereinander angeordneten Bauteilen über deren Befestigungaplatten und ggf. Anlageplatten miteinander verbunden sind, derart, daB der Abstand der Querstreben voneinander zweckmäßigerweise im wesentlichen konstant ist.
  19. 19.Mehrzweckgerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsteile jeweils eine dielenförmige Gestalt mit einer in bezug auf ihre Dicke wesentlich größeren Breite besitzen und die Bauteil. im Bereich einer Längskante der Längsteile sn diesen befestigt sind.
  20. 20. Mehrzweckgerät nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daB an der Unterseite der Längsseite Querfüße (76) befestigt, z.B.
    angenagelt sind.
  21. 21. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß es ein erstes äußeres Längsteil (77), ein oder zwei mit Abstand zueinander angeordnete und z.B. über Latten oder bretter (78) miteinander verbundene innere Längsteile (80, 81) sowie ein zweites äußeres Längsteil (82) besitzt, wobei zwischen dem ersten äußeren Längsteil (77) und dem diesem zugewandten inneren Längsteil (80) eine erste Reihe (83) von Bauteilen und zwischen dem zweiten äußeren Längsteil (a2) und dem diesem zugewandten inneren Längsteil (81) eine zweite Reihe (84) von Bauteilen angeordnet ist.
  22. 22. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß es eine beliebige Anzahl von Längsteilen vorhanden ist, zwischen denen die Bauteile reihenartig angeordnet sind, wobei zusstzlich die Längsteile miteinander verbindende Diagonalen oder Verstreuungen vorgesehen sein können.
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