DE2646075A1 - Verfahren zum betonieren von fahrbahnplatten fuer verbundbruecken und schalgeruest zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum betonieren von fahrbahnplatten fuer verbundbruecken und schalgeruest zur durchfuehrung des verfahrens

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DE2646075A1
DE2646075A1 DE19762646075 DE2646075A DE2646075A1 DE 2646075 A1 DE2646075 A1 DE 2646075A1 DE 19762646075 DE19762646075 DE 19762646075 DE 2646075 A DE2646075 A DE 2646075A DE 2646075 A1 DE2646075 A1 DE 2646075A1
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DE
Germany
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girders
scaffolding
main
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DE19762646075
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English (en)
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Gerhard Dipl Ing Freudenberg
Robert Fusser
Gerd Ing Grad Schmitt
Willi Schweiger
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STAHLBAU SCHAEFER GmbH
Original Assignee
STAHLBAU SCHAEFER GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D21/00Methods or apparatus specially adapted for erecting or assembling bridges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/20Concrete, stone or stone-like material
    • E01D2101/24Concrete
    • E01D2101/26Concrete reinforced
    • E01D2101/28Concrete reinforced prestressed
    • E01D2101/285Composite prestressed concrete-metal

Description

  • Verfahren zum Betonieren von Fahrbahnplatten
  • für Verbundbrücken und Schalgerüst zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum abschnittsweisen Betonieren von Fahrbahnplatten für Verbundbrücken aus Stahl trägern und Fahrbahnplatten aus Spannbeton mit Hilfe von mittelbar auf den Hauptträgern der Brücke abgestütztem, fahrbaren,stählernen Stahlgerüst, bei dem man das Schalgerüst mit Schalung in Arbeitsstellung bringt, betoniert, nach dem Aushärten des Betons die Schalung absenkt, das Schalgerüst mit Schalung verfährt und die Schalung wieder in Arbeitsstellung anhebt.
  • Bei den bekannten diesbezüglichen Verfahren werden verfahrbare Geräte verwendet, die Teile der Brückenschalung oder gar die Schalung für den ganzen Brückenquerschnitt tragen.
  • Muß hierbei auf einen Zugang zur Schalung von unten her verzichtet werden, ergibt sich eine sehr schwerfällige Konstruktion,da die unter der Fahrbahnplatte befindlichen Schalungsträger und Schalungen mindestens im Konsolbereich an seitlich vorkragenden Teilen einer Tragkonstruktion angeordnet werden müssen, wobei die Teile der Tragkonstruktion so bemessen sein müssen, daß sie ,im Stande sind, das Gewicht des betreffenden Teiles der noch nicht abgebundenen Beton-Fahrbahnplatte zu tragen.
  • Es wird daher bereits für den mittleren, d.h. zwischen den Hauptträgern der Brücke befindlichen Teil der Fahrbahnplatte ein unabhängiges Schalgerüst verwendet, wobei eine zwischen den Hauptträgern angeordnete Hilfskonstruktion aus Querträgern benutzt wird, die einen mittleren stählernen Schalungsträger trägt, der auf der Hilfskonstruktion verfahrbar ist. Hierzu sind die Längsträger aus mehreren miteinander verbundenen Teilen derart aufgebaut, daß diese Verbindungen starr sind oder nach Lösen einiger Verbindungselemente Gelenke darstellen. Dadurch soll erreicht werden, daß sich die Längsträger beim Vorfahren mit Sicherheit über den vorausbefindlichen Querträger legen, andererseits jedoch beim Betonieren eine gleichmäßige Verteilung der Last auf die einzelnen Querträger erfolgt.
  • Das ist arbeitsaufwendig und trägt nicht wesentlich zur Verminderung der Schwerfälligkeit der Konstruktion bei. Aus diesem Grunde wird häufig so verfahren, daß der mittlere Teil der Fahrbahnplatte und die Konsolbereiche getrennt mit Hilfe voneinander unabhängiger Schalgerüste betoniert werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Vermeidung dieser Nachteile mit Hilfe eines Verfahrens, das den Einsatz eines einfacheren Schalgerüsts mit bei gleichbleibender Tragkraft vermindertem Eigengeweicht erlaubt.
  • Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß man die Schalungsträger mit Schalung kontinuierlich höhenverstellbar aufhängt, zum Verfahren die die Fahrbahnplatte durchsetzenden Aufhängungen löst und diese Verbindung im nächsten Arbeitsabschnitt wieder herstellt.
  • Nach der bevorzugten Durchführungsform des Verfahrens verfährt man das Schalgerüst auf Laufschienen, die über den Hauptträgern angeordnet sind, woraufhin man die Laufschienen und deren Abstützung nach Fertigstellung des jeweiligen Brückenabschnitts entfernt.
  • In weiterer Ausführung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Aufhängung der Konsolschalung lediglich hauptträgerseitig gelöst wird, außenseitig jedoch eine senkrechte Führung aufweist, die nach Lösen der hauptträgerseitigen Aufhängung die Schalungsträger als Kragkonstruktion trägt und dabei eine begrenzte Drehbewegung ausführt.
  • Ferner wird vorgeschlagen, daß als Schalungsträger im Bereich zwischen den Hauptträgern ein Trägergerüst verwendet wird, das Längsträger aufweist, deren Bemessung so gewählt ist, daß die Durchbiegungslinie beim Verschieben des Schalungsträgers unter Eigengewicht und Schalungswewicht nahezu der senkrechten Krümmung der Hauptträger und der Lage der zugehörigen Querträger entspricht.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Schalgerüst zur Durchführung des Verfahrens, bestehend aus einer Tragkonstruktion, einem mittleren stählernen Schalungsträger mit Schalung, der auf einer Hilfskonstruktion aus Querträgern verfahrbar ist, sowie aus Konsolschalungsträgern mit Konsolschalungen, die an seitlich .vorkragenden Teilen der über den Hauptträgern abgestützten Tragkonstruktion die Konsolen von unten umfassend angeordnet sind, wobei erfindungsgemäß die Schalungsträger an der Tragkonstruktion lösbar und höhenverstellbar aufgehängt sind.
  • Zweckmäßig stellt der mittlere Schalungsträger ein-Trägergerüst dar, das Längsträger aufweist, auf denen er verfahrbar ist und deren Bemessung so gewählt ist, daß die Durchbiegungslinie beim Verschieben des Schalungsträgers unter Eigengewicht und Schalungsgewicht nahezu der senkrechten Krümmung der Hauptträger und der Lage der Zugehorigen Querträger entspricht. Hierbei sind vorzugsweise auf den Oberflanschen der Querträger Gleitlager für die Längsträger vorgesehen, die beispielsweise aus Tetraflouräthylen bestehen können.
  • Es wird ferner vorgeschlagen, daß die Tragkonstruktion aus mindestens zwei senkrecht zur Brückenachse angeordneten Fachwerkscheiben besteht, die in Längsrichtung miteinander verbunden und auf Laufschienen über den Hauptträgern verfahrbar sind. Es können hierbei Zwischenstücke zur Verlängerung der Konsolteile der Fachwerkscheiben vorgesehen sein.
  • Eine weitere zweckmäßige Ausbildung des Schalgerüsts besteht darin, daß der Konsolschalungsträger hauptträgerseitig an der Tragkonstruktion lösbar und höhenverstellbar aufgehängt ist.
  • Er kann hierbei außenseitig an der Tragkonstruktion höhenverstellbar aufgehängt und zusätzlich an einer als Kragkonstruktion ausgebildeten senkrechten Führung gehalten und in dieser in einer senkrechten Querebene begrenzt schwenkbar angeordnet sein. Vorzugsweise sind die Schwenkbegrenzer hierbei mit den Kanten der Führung in Wirkverbindung stehende, beidseitige Knaggen.
  • Die höhenverstellbaren Aufhängungen können aus Gewindestäben bestehen, die an einem Ende in bewegliche zentrierte Führungsmuttern fassen.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine Fachwerkscheibe des Schalgerüsts mit Schalungsträgern und Schalungen, abgestützt über der Fahrbahnplatte und den Hauptträgern der Brücke, letztere in Querschnitt; Fig. 2 einen Schnitt durch einen Schalungsträger mit Schalung.
  • Das Schalgerüst weist eine Tragkonstruktion auf, die aus mindestens zwei Fachwerkscheiben 1 besteht, von denen mindestens zwei senkrecht zur Brückenachse und der Achse der Fahrbahnplatte 2 angeordnet und in Längsrichtung miteinander verbunden sind.
  • Die Tragkonstruktion ist auf Laufschienen 3, die über den Hauptträgern 4 angeordnet sind, in Rollenlagern 5 verfahrbar. Hierbei sind die Laufschienen 3 auf Abstützungen 6 angeordnet, die ihrerseits auf dem Oberflansch der Hauptträger 4 aufliegen.
  • An der Fachwerkscheibe 1 sind Gewindestäbe 7 befestigt, von denen mindestens zwei im mittleren und je zwei im Konsolbereich der Fahrbahnplatte 2 vorgesehen sind. An ihren oberen Enden fassen die Gewindestäbe 7 in bewegliche, zentrierte Führungsmuttern (nicht dargestellt). Die Gewindestäbe tragen Schalungsträger, und zwar mittlere Schalungsträger 8 und äußere Konsolschalungsträger 8a.
  • Auf den SchaLungsträgern sind entsprechend Schalungen 9 und Konsolschalungen 9a angeordnet. Da mit Ausnahme der äußeren alle Gewindestäbe die zu betonierende Fahrbahnplatte 2 durchstoßen, sind an diesen Stellen Führungsrohre 1o vorgesehen, um die Beweglichkeit der Gewindestäbe zu erhalten.
  • Die Schalungsträger 8 und 8a stellen Gerüste aus Trägern 11 dar, zwischen denen falls notwendig Balken 12 angeordnet sind, die zusammen die Platten der Schalung 9 und 9a tragen, ggf. unter Zwischenschaltung von Stützen 13. Zumindest bei den mittleren ,Schalungsträgern 8 ruhen die Träger 11 und Balken 12 auf randseitigen Längsträgern 14, die bei gelösten Gewindestäben 7 sich ihrerseits auf Querträger 15 abstützen, die endseitig an Querblechen 16 der Hauptträger 4 befestigt sind. Zur Verminderung der Reibung beim Verfahren sind auf den Oberflanschen der Querträger 15 Gleitlager 17 für die Längsträger 14 vorgesehen, die z.B. als Auflagescheiben aus Tetraflouräthylen ausgebildet sein können.
  • Zusätzlich zur außenseitigen Aufhängung der Konsolschalungsträger 8a an der Tragkonstruktion besteht hier eine zusätzliche Verbindung in Form einer senkrechten Führung 18, die zusammen mit in verfahrbarem Zustand dem randseitigen Teil 19 der Fachwerkscheibe leine Kragkonstruktion bildet, und in der das äußere Ende des Konsolschalungsträgers 8a mit Spiel geführt ist. Das Spiel wird durch den Abstand der Schwenkbegrenzer bestimmt, die in Form von Knaggen 20 zu beiden Seiten der Führung 18 angeordnet sind. Äußere Arbeitsbühnen 21 und obere Führungsrohre 22 für die Gewindestäbe 7 vervollständigen die Konstruktion des Schalgerüsts.
  • Nach Anbringen der Abstützungen 6 und Laufschienen 3 auf den Hauptträgern 4 werden die Fachwerkscheiben 1 mit den Rollenlagern 5 aufgesetzt und in Längsrichtung miteinander verbunden.
  • Nun werden die Führungen 18 angesetzt und Schalungsträger 8a an den Gewindestäben 7 aufgehängt. Gleichzeitig werden zwischen den Hauptträgern 4 Querträger 15 montiert und auf diese der mittlere Schalungsträger 8 aufgesetzt. Die Schalungen 9 und 9a können schon vorher auf den Schalungsträgern montiert sein oder werden nunmehr aufgebracht worauf, nach Auffädlung der Führungsrohre 10 auch die inneren Gewindestäbe 7 eingesetzt und sämtliche Schalungsträger mit deren Hilfe angehoben und einjustiert werden.
  • Nun kann betoniert werden, wobei die Last der Konsolteile mindestens etwa zur Hälfte von den hauptträgerseitigen Gewindestäben 7 der Konsolschalungsträger 8a aufgenommen und an Punkten in Nähe des Hauptträgers 4 auf die Fachwerkscheiben 1 übertragen werden. Das äußere Ende dieser Fachwerkscheiben wird daher weitgehend entlastet.
  • Nach Aushärten des Betons werden die den mittleren Schalungsträger tragenden Gewindestäbe 7 gelöst und der Schalungsträger 8 so mit der Schalung abgesenkt und auf den Querträgern 15 abgesetzt. Nach Lösen der unteren Befestigung der Gewindestäbe 7 werden diese angehoben und in den Führungsrohren 22 in einer Position über der Fahrbahnplatte 2 fixiert. Bei den Konsolschalungsträgern-8a werden lediglich die hauptträgerseitigen Gewindestäbe 7 völlig gelöst, währe:daußenseitig mit Hilfe der Gewindestäbe 7 der Schalungsträger 8a wohl abgesenkt, jedoch von diesen nicht gelöst wird. Auf Grund des Spiels zwischen Führung 18 und Knaggen 20 schwenkt der Schalungsträger 8a geringfügig imUlrzeigersinn und trägt so mit zum Absenken der Schalung 9a bei.
  • Nun kann das Schalgerüst zum nächsten zu betonierenden Brückenabschnitt unter Mitnahme der Konsolschalungsträger verfahren werden, während-der Schalungsträger 8 gesondert bewegt werden muß. Hierbei wirkt sich arbeitssparend aus, daß die Bemessung der Längsträger 14 so gewählt ist, daß die Durchbiegungslinie beim Verschieben unter Eigengewicht und Schalungsgewicht nahezu der senkrechten Krümmung der Hauptträger 4 und der Lage der zugehörigen Querträger 15 entspricht. Die vorkragende vordere Kante des Schalungsträgers 8 legt sich somit sicher auf den jeweils erreichten Querträger 15 auf. Nach Einjustieren der Lage der Schalungsträger und Wiederbefestigung der Gewindestäbe 7 können die Schalungsträger 8 und 8a wieder angehoben und das Arbeitsspiel wiederholt werden.
  • Im fertiggestellten Brückenabschnitt können nach erfolgtem Verfahren des Schalgerüsts die Laufschienen 3 mit den Abstützungen 6 entfernt werden. Es ist dann nur noch das Entfernen der Querträger 15 in diesem Abschnitt erforderlich, wenn sie nicht verbleiben.
  • Das vorgeschjaqene Verfahren eleminiert eine Reihe von Arbeitsgängen in der tiandhahung des Schalgerüsts, ist daher weniger a rheitsaufwendiq und ermöglicht den Einsatz eines Schalgerüsts, das auf Grund der geringeren Belastung der seitlich vorkragenden Teile wesentlich schwächer bemessen werden kann, da ein großer Teil der Belastungen auf Punkte im Bereich der flauptträger übertragen wird.
  • Das vorgeschlagene Schalgerüst ist vielseitig verwendbar, da die Konsolteile der Fachwerkscheiben durch Zwischenstücke einfach zu verlängern sind, bei mehr als zwei iiauptträgern ohne Schwierigkeiten mehrere Schalungsträger einsetzbar sind, andererseits aber die Konsolteile mit den Konsolschalungsträgern 8a einseitig oder beidseitig auch wegfallen können oder aber Mittel-und Konsolteil getrennt betoniert werden können, je nach dem, wie es jeweils zweckmäßig erscheint.

Claims (14)

  1. Patentansprüche 1Verfahren zum abschnittsweisen Betonieren von Fahrbahnplatten für Verbundbrücken aus Stahlträgern und Fahrbahnplatten aus Spannbeton mit Hilfe von mittelbar auf den Hauptträgern der Brücke abgestütztem, fahrbaren, stählernen Schalgerüst, bei dem man das Schalgerüst mit Schalung in Arbeitsstellung bringt, betoniert, nach dem Aushärten des Betons die Schalung absenkt, das Schalgerüst mit Schalung verfährt und die Schalung wieder in Arbeitsstellung anhebt, dadurch gekennzeichnet, daß man die Schalungsträger (8,8a) mit Schalung (9,9a) kontinuierlich höhenverstellbar aufhängt, zum Vorfahren die die Fahrbahnplatte (2) durchsetzenden Aufhängungen löst und diese Verbindung im nächsten Arbeitsabschnitt wieder herstellt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Schalgerüst auf Laufschienen (3) verfährt, die über den Hauptträgern (4) angeordnet sind und die Laufschienen und deren Abstützung (6) nach Fertigstellung des jeweiligen Brückenabschnitts entfernt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung der Konsolschalungsträger (8a) lediglich hauptträyerseitig gelöst wird, außenseitig jedoch eine senkrechte Führung aufweist, die nach Lösen der hauptträgerseitigen Aufhängung die Schalungsträger als Kraqkonstruktion trägt und dabei eine begrenzte Drehbewegung ausführt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicnet, daß als Schalungsträger (8) im Bereich zwischen den Hauptträgern (4) ein Trägergerüst verwendet wird, das Längsträger (14) aufweist, deren Bemessung so gewählt ist, daß die Durchbiegungslinie beim Verschieben des Schalungsträgers unter Eigengewicht und Schalungsgewicht nahezu der senkrechten Krümmung der Hauptträger und der Lage der zugehörigen Querträger (15) entspricht.
  5. 5. Schalgerüst zur Druchführung des Verfahrens nach Anspruch 1-4, bestehend aus einer Tragkonstruktion, einem mittleren stählernen Schalungsträger (8) mit Schalung (9), der auf einer Hilfskonstruktion aus Querträgern (15) verfahrbar ist, sowie aus Konsolschalungsträgern (8a) mit Konsolschalungen (9a), die an seitlich vorkragenden Teilen der über den Hauptträgern (4) abgestützten Tragkonstruktion die Konsolen von unten umfassend angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungsträger (8, 8a) an der Tragkonstruktion lösbar und höhenverstellbar aufgehängt sind.
  6. 6. Schalgerüst nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Schalungsträger (8) ein Trägergerüst darstellt, das Längsträger (14) aufweist, auf denen er verfahrbar ist und deren Bemessung so gewählt ist, daß die Durchbiegungslinie beim Verschieben des Schalungsträgers unter Eigengewicht und Schalungsgewicht nahezu der senkrechten Krümmung der Hauptträger (4) und der zugehörigen Querträger (15) entspricht.
  7. 7. Schalgerüst nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Oberflanschen der Querträger (15) Gleitlager (17) für die Längsträger (14) vorgesehen sind.
  8. 8. Schalgerüst nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitlager (17) aus Tetrafluoräthylen bestehen.
  9. 9. Schalgerüst nach Anspruch 5-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkonstruktion aus mindestens zwei senkrecht zur Brückenachse angeordneten Fachwerkscheiben (1) besteht, die in Längsrichtung miteinander verbunden und auf Laufschienen (3) über den Hauptträgern (4) verfahrbar sind.
  10. 10. Schalgerüst nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Zwischenstücke zur Verlängerung der Konsolteile der Fachwerkscheiben (1) vorgesehen sind.
  11. 11. Schalgerüst nach Anspruch 5-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Konsolschalungsträger(8a) hauptträgerseitig an der Tragkonstruktion lösbar und höhenverstellbar aufgehängt ist.
  12. 12. Schalgerüst nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Konsolschalungsträger (8a) außenseitig an der Tragkonstruktion höhenverstellbar aufgehängt und zusätzlich in einer als Kragkonstruktion (18, 19) ausgebildeten senkrechten Führung (18) gehalten und in dieser in einer senkrechten Querebene begrenzt schwenkbar angeordnet ist.
  13. 13. Schalgerüst nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,-daß die Schwenkbegrenzer mit den Kanten der Führung (18) in Wirkverbindung stehende, beidseitige Knaggen (20) sind.
  14. 14. Schalgerüst nach Anspruch 5-13, dadurch gekennzeichnet, daß die höhenverstellbaren Aufhängungen aus Gewindestäben (7) bestehen, die an einem Ende in bewegliche zentrierte Führungsmuttern fassen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2752430A1 (fr) * 1996-08-14 1998-02-20 Cmc Const Metalliques De Chand Equipage mobile pour le coffrage du tablier en beton d'un pont mixte
CN104060542A (zh) * 2014-06-30 2014-09-24 中交二航局第四工程有限公司 组合梁斜拉桥横桥向预应力施加装置及其施加方法

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