DE2616807A1 - Brueckenkratzer zum entspeichern von schuettgut aus einer schuettguthalde - Google Patents

Brueckenkratzer zum entspeichern von schuettgut aus einer schuettguthalde

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DE2616807A1 DE19762616807 DE2616807A DE2616807A1 DE 2616807 A1 DE2616807 A1 DE 2616807A1 DE 19762616807 DE19762616807 DE 19762616807 DE 2616807 A DE2616807 A DE 2616807A DE 2616807 A1 DE2616807 A1 DE 2616807A1
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Kurt Kamm
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/02Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
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Description

Qjf -
tOHLIG-HECKEL-BLElCHERT
VEREINIGTE MASCHINENFABRIKEN AG
Brückenkratzer zum Entspelchern von Schüttgut aus einer Schüttguthalde
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brückenkratzer zum Entspeichern von Schüttgut aus einer Schüttguthalde, mit einer Brücke und einem oder mehreren in dieser ortsfest verlagerten in Längsrichtung der Brücke ausgestalteten Trägern sowie an diesen angeordneten Kratzerketten mit Kratzerschaufeln.
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-X-
Bei bekannten Kratzergeräten der eingangs gekennzeichneten Gattung ist ein vertikaler Umlauf der Kratzerketten - bzw. Ketten mit Kratzerschaufeln vorgesehen. (DT-OS 21 00 519, DT-OS 21 6l 037) Dies verursacht in der Umkehr von der vertikalen Ebene in die horizontale Ebene Schwierigkeiten mit stark klebendem bzw. backendem Schüttgut, das in den Schaufeln haften bleibt, wobei eine relativ schlechte Entleerung der Schaufeln die Folge ist. Durch den von der Schüttguthaldenböschung ausgehenden das Kratzergerät einseitig durchtretenden Materialstrom sind bei konventionellen Geräten geringe Schaufelfüllung bzw. Materialverlust nicht zu vermeiden.<=
Es wäre denkbar, zwei konventionelle Yertikalkratzer nebeneinander anzuordnen, um einen gewünschten technischen Effekt mit höherer Förderleistung zu erreichen» Diese konventionelle Lösung wäre jedoch zu aufwendig und zu kostspielig bzw. unwirtschaftlich, verbunden auch mit einer schweren Bauweise, da eine derartige Anlage beispielsweise vier Kratzerketten, acht Kettensterne und zwei Kratzerkettera umfassen, würde, mit einer relativ hohen Anzahl von Laufrollen bzw, Verscüexßstellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät der eingangs gekennzeichneten Gattung zu schaffen, bei dem, insbesondere bei einseitigem Einspeichern aus dem Bereich der Haldenböschung, eine optimale Füllung der Schaufeln bzw. Förderleistung gewährleistet ist, ein reibungsloser Betrieb auch bei stark klebrigem Schüttgut gegeben ist und eine wesentlich wirtschaftlichere und relativ weniger aufwendige Bauweise vorgesehen ist.
Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß an den in der waagerechten Ebene und parallel zueinander angeordneten Trägern nur eine, horizontal umlaufende Kratzerkette vorgesehen ist, unterhalb der eine Kratzerschaufeln umfassende in einer waagerechten Bewegungsbahn vorgesehene endlose Schaufelkette angeordnet ist und daß die Stränge der Kratzerschaufeln bzw. Kratzerkette durch eine in Längsrichtung im wesentlichen von einem Endbereich zum anderen ausgebildete als Materialführung vorge-
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sehene mittig und vertikal angeordnete Zwischenwand voneinander getrennt sind.
Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die in der waagerechten Ebene parallel zueinander angeordneten Träger beidseitig mit horizontalen Führungsbahnen und einer mittigen unteren Führung ausgestaltet sind, daß die Kratzerschaufeln in ihrem oberen Bereich mit je zwei an einem Bügel drehbar gelagerten vertikalen Laufrollen sowie einer unteren mittig vorgesehenen horizontalen Führungsrolle ausgestattet sind, wobei die in der angetriebenen Kratzerkette eingehängten Kratzerschaufeln über die vertikalen Laufrollen in den horizontalen Führungsbahnen der Träger und über die horizontale Führungsrolle in der mittigen unteren Führung verfahrbar angeordnet sind.
Zweckmäßigerweise sind die zwei vertikalen Laufrollen sowie die horizontale Führungsrolle über den Bügel miteinander starr verbunden.
Ferner kann es sich empfehlen, daß die Kratzerkette »it einem Ende an einem horizontalen Antriebskettenstern und auf der diesem gegenüberliegenden Seite mit einem Umlenkkettensystem mit Spannvorrichtung verlagert ist.
Auch hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die zwischen den beiden Strängen der waagerecht umlaufenden Kratzerkette als Materialführung vorgesehene mittig und vertikal angeordnete Zwischenwand im wesentlichen vom Bereich des Antriebs-Kettensternes bis zum Bereich des Umlenkkettensternes vorgesehen ist.
Weitere Vorteile und Herlaiale der Erfindung folgen aus der nachstehenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Erfindungsbeispieles. Es zeigen:
Fig. 1 das Kratzergerät, mit angedeuteter Brücke, in der Vorderansicht,
*09U2/0526 u
-Jt-
Fig. 2 hierzu eine Draufsicht, im teilweisen Schnitt, mit offener Kratzerkette und
Fig. 3 einen Querschnitt, geführt durch die Ebene a-a der Fig. 1 .
Der Brückenkratzer ist mit einer quer zur Halde verfahrbaren Brücke versehen, in der zwei in Längsrichtung dieser ausgestaltete in der waagerechten Ebene und parallel zueinander angeordnete Träger 7 vorgesehen sind. An den Trägern 7 ist nur eine angetriebene horizontal umlaufende Kratzerkette 1 vorgesehen, unterhalb der eine in der waagerechten Bewegungsbahn angeordnete endlose Kratzerschauf ellcette angebracht ist, die einzelne Kratzer schaufeln 2 der an sich üblichen Bauart umfaßt. Zwischen den Strängen der Kratzerschaufeln 2 bzw. der Kratzerkette 1 ist eine in Längsrichtung der Kratzerkette im wesentlichen von einem Endbereich zum anderen ausgebildete als Materialführung vorgesehene mittig und vertikal angeordnete starre Zwischenwand 12 ortsfest an der Brücke verlagert.
Die Träger 7 sind beidseitig «it. horizontalen Führungsbahnen und einer mittigen unteren Führung 8 ausgestaltet, zur Aufnahme der Übertragungselemente der Kratzerschaufein 2, die in ihrem oberen Bereich mit je zwei an einem Bügel k drehbar gelagerten vertikal angeordneten Laufrollen 5 sowie einer unteren mittig und horizontal vorgesehenen Führungsrolle 6 ausgerüstet sind. Dadurch sind die in der angetriebenen Kratzerkette eingehängten Kratzerschaufeln 2 über die vertikalen Laufrollen 5 in den horizontalen Führungsbahnen der Träger 7 und über die horizontale Führungsrolle in der mittigen Führung 8 verfahrbar angeordnet. Dabei sind die zwei vertikalen Laufrollen 5 sowie die horizontale Führungerolle 6 über de* Bügel k aiteinamder starr verbunden.
Die Kratzerkette 1 ist an ein·» Ende an einem hori«*»t»len Antriebs-Kettenstern 9 und mit dem anderen in Längarichttutg gegenüberliegenden Ende an einem Umlenkkettenstern IQ mit Spannvorrichtung 11 verlagert. Die zwischen den beiden Strängen der waagerecht umlaufenden Kratzerkette 1 bzw. der fichaufelkette als Materialführung vorgesehene vertikale ortsfeste
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mittige Zwischenwand 12 ist im wesentlichen vom Bereich des Antriebs-Kettensternes 9 bis zum Bereich des Umlenkkettensternes IO ausgestaltet.
Die Arbeitsweise ist im wesentlichen folgende: Die Kratzerschaufeln 2 der horizontalen Kratzerkette 1 dringen im horizontalen Umlauf in die Böschung der Schüttguthalde ein und führen das Schüttgut entlang der Zwischenwand 12 weiter. Dabei füllen sich die Kratzerschaufeln 2 durch konstante vertikale Stellung bis zux- Zwischenwand 12 mit Schüttgut, Materialverluste werden weitgehend vermieden. Jedenfalls wird ein sehr hoher Füllungsgrad der Schaufeln im Bösc'mngsbereich erzielt. Es ist gewähr !.eistet, daß das Fördergut bei horizontalem Umlauf der Schaufeln über einen Betontisch od. dgl. in das Abzugsförderband abfällt. Dadurch ist das Gerät insbesondere für hohe Förderleistung, bedingt durch die günstige Schaufelfüllung vorgesehen, bei geringerem Aufwand und wirtschaftlicherer Ausführung. Dabei ist es möglich, wesentlich größere Schaufelabstände zu wählen, da ein Materialverlust durch die Zwischenwand verhindert wird. Die Bauweise ist leichter, da gegenüber konventionellen Kratzergeräten mit vertikalem Umlauf erfahrungsgemäß nur eine Kratzerkette mit weniger Schaufeln und Übertragungselementen erforderlich ist.
Das Ausführungsbeispiel der Erfindung wurde für Längslager dargelegt. Die Erfindung ist jedoch anwendbar auch für Rundbunker mit Zentralsäule, wobei der Horizontalkratzer beispielsweise über eine Auslauföffnung auf das Abzugsband fördert.
T09I42/0526
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Claims (4)

  1. Betr.: Brückenkratzer zum Entspeichern von Schüttgut aus einer Schüttguthalde
    POHLIG-HECKEL-BLEICHERT VEREINIGTE MASCHINENFABRIKEN AG
    Patentanmeldung: RC 76/3
    Patentansprüche
    y ßrückenkratzer zum Entspeichern von Schüttgut aus einer Schüttguthalde, mit einer Brücke und einem oder mehreren in dieser ortsfest verlagerten in Längsrichtung der Brücke ausgestalteten Trägern sowie an diesen angeordneten Kratzerketten mit Kratzerschaufeln, dadurch gekennzeichnet, daß an den in der waagerechten Ebene und parallel zueinander angeordneten Trägern (7) nur eine, horizontal umlaufende Kratzerkette (l) vorgesehen ist, unterhalb der eine Kratzerschaufeln (2) umfassende in einer waagerechten Bewegungsbahn vorgesehene endlose Schaufelkette angeordnet ist und daß die Stränge der Kratzerschaufeln (2) bzw. Kratzerkette (l) durch eine in Längsrichtung im wesentlichen von einem Endbereich zum anderen ausgebildete als Materialführung vorgesehene mittig und vertikal angeordnete Zwischenwand (12) voneinander getrennt sind.
  2. 2. Brückenkratzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der waagerechten Ebene parallel zueinander angeordneten Träger (7) beidseitig mit horizontalen Führungsbahnen und einer niittigen unteren Führung (8) ausgestaltet sind, daß die Kratzerschaufeln (2) in ihrem oberen Bereich mit je zwei an einem Bügel (4) drehbar gelagerten vertikalen Laufrollen (5) sowie einer unteren mittig vorgesehenen horizontalen Führungsrolle (6) ausgestattet sind, wobei die in der angetriebenen Kratzerkette (l) eingehängten Kratzerschaufeln (2) über die vertikalen Laufrollen (5)
    ORIGINAL INSPECTED
    in den horizontalen Führungsbahnen der Träger (7) und über die horizontale Führungsrolle (6) in der mittigen unteren Führung (8) verfahrbar angeordnet sind.
  3. 3. Brückenkratzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei vertikalen Laufrollen (5) sowie die horizontale Führungsrolle (6) über den Bügel (4) miteinander starr verbunden sind,
  4. 4. Brückenkratzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kratzerkette (l) mit einem Ende an einem horizontalen Antriebs-Kettenstern (9) und auf der diesem gegenüberliegenden Seite mit einem Umlenklcett ens tern (10) mit Spannvorrichtung (ll) verlagert ist.
    5α Brückenkratzer nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den beiden Strängen der waagerecht umlaufenden Kratzerkette (l) als Materialführung vorgesehene mittig und vertikal angeordnete Zwischenwand (12) im wesentlichen vom Bereich des Antriebs-Kettensternes (9) bis zum Bereich des Umlenkkettensternes (1O) vorgesehen ist.
    309842/0528
DE2616807A 1976-04-15 1976-04-15 Gerät zum Einspeichern einer Schüttguthalde Expired DE2616807C3 (de)

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