DE2608672C2 - Einrichtung zum Herabsetzen des Luftwiderstandes bei Lastkraftfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung zum Herabsetzen des Luftwiderstandes bei Lastkraftfahrzeugen

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DE2608672C2
DE2608672C2 DE19762608672 DE2608672A DE2608672C2 DE 2608672 C2 DE2608672 C2 DE 2608672C2 DE 19762608672 DE19762608672 DE 19762608672 DE 2608672 A DE2608672 A DE 2608672A DE 2608672 C2 DE2608672 C2 DE 2608672C2
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Jack H. Anaheim Calif. Lambie
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D35/00Vehicle bodies characterised by streamlining
    • B62D35/001For commercial vehicles or tractor-trailer combinations, e.g. caravans

Description

bremst und in seiner Geschwindigkeit verlangsamt, während zum anderen von den durch die Durchgangsöffnungen hindurchtretenden Luftstrahlen eine Vielzahl kleiner Wirbel in dem Zwischenraum zwischen Fahrerhaus und Fahrzeugaufbau gebildet wird. Die Strömungsgeschwindigkeiten in diesen kleinen Wirbeln ist hierbei sehr niedrig, was zur Stabilisierung der Luftmasse im Zwischenraum zwischen Fahrerhaus und Fahrzeugaufbau führü Dies bedeutet eine Befreiuag des Fahrzeugs von unruhigen Schüttelbewegungen und ermöglicht dadurch eine glattere und schnellere Fahrt des Fahrzeugs. Dabei wird durch die Aufteilung des ankommenden Luftstroms in eine Vielzahl von Teilströmen aufgrund der Lochplatte außerdem eine wesentliche Herabsetzung der Dachbelastung des Fahrerhauses erreicht
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Durchgangsöffnungen in der Lochplatte kreisförmig, langlochartig oder in sonst geeigneter Weise ausgebildet sein.
Zum Anbringen des Aufbaus kann eine Befestigungseinrichtung für eine Befestigung der Lochplatte auf dem Dach des Fahrerhauses unter Einhaltung eines Abstandes zwischen der Unterkante der Lochplatte und dem Dach des Fahrerhauses vorgesehen sein, wodurch ein zusätzlicher, die Luftbewegung verlangsamender Kanal direkt über dem Dach des Fahrerhauses gebildet ist
Vorteilhaft erstrecken sich die Luftleiteinrichtungen von der Ebene der Lochplatte in ihren seitlichen Randbereichen auch nach hinten, um Störungen des verlangsamten Luftstroms hinter der Lochplatte durch quergerichtete Luftbewegungen zu verhindern. Dabei können die Luftieiteinrichtungen mit der Lochplatte eine einstückige Einheit bilden, oder die Luftieiteinrichtungen sind als mit in Fahrtrichtung verlaufende Leitschaufeln ausgebildet
Gute Ergebnisse bei der Herabsetzung des Luftwiderstandes werden bei einer Ausgestaltung erreicht, bei der die Durchgangsöffnungen der Lochplatte 45—55% der Plattenfläche einnehmen.
Die Einrichtung kann im übrigen schwenkbar am Fahrerhaus befestigt und zwischen einer Wirkstellung, in der sie steil nach oben und nach hinten zum Aufbau hin gerichtet ist und einer Ruhestellung, in der sie sich im wesentlichen waagerecht nach vorn erstreckt, verschwenkbar sein. Hierbei bildet die Wirkstellung eine Betriebsstellung für einen Fahrbetrieb mit Anhänger, während die Ruhestellung, in der die Einrichtung einen sehr geringen Luftwiderstand darbietet in einem Fahrbetrieb des Lastkraftfahrceugs bzw. der ZugmLschine ohne Anhänger Anwendung findet Für ihr Verschwenken zwischen der Wirk- und der Ruhestellung ist die Einrichtung zweckmäßig mit einer Betätigungseinrichtung verbunden.
Mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung sind im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellu'ig eines mit dem Erfindungsgegenstand ausgerüsteten Lastkraftwagens,
F i g. 2 eine Stirnansicht der in F i g. 1 gezeigten Einrichtung zur Herabsetzung des Luftwiderstandes,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der F i g. 2,
Fig.4 eine Seitenansicht nach der Linie 4-4 der F i g. 2, es
F i g. 5 eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsform,
F i g. 6 und 7 je eine Stirnansicht verschiedener Ausführungsformen der luftdurchlässigen Platte,
F i g. 8 eine Draufsicht zur Veranschaulichung einer weiteren Abwandlung und
Fig.9 eine Seitenansicht noch einer weiteren Abwandlung.
Wie zunächst aus Fig. 1 ersichtlich ist, schleppt eine Zugmaschine 10 einen Anhänger 11. Der Aufbau 12 des Anhängers 11 ist mit einer aufrecht stehenden Vorderwand 13 hinter dem Fahrerhaus 14 der Zugmaschine versehen, die nach oben über die Dachebene 15 des Fahrerhauses 14 hinausragt Die Zugmaschine weist ferner in üblicher Weise Räder 150 und eine vordere Windschutzscheibe 16 auf.
Die nach der Erfindung vorgesehene Einrichtung zur Herabsetzung des Luftwiderstandes umfaßt einen luftdurchlässigen Aufbau, wie er z. B. bei 17 in den F i g. 1 bis 3 dargestellt ist der in der Weise εΐη Lastkraftfahrzeug montierbar ist, daß er über das Dach IS nach oben vorsteht und eine vordere, sich dem entgegenkommenden relativen Luftstrom darbietende Quererstreckung besiizt Durch den luftdurchlässigen Aufbau 17 wird die herankommende Luft nach hinten hindurch zur Vorderwand 13 des Aufbaus 12 hin geführt, wie es durch die Pfeile 18a bis 18e in F i g. 3 und die Pfeile 19a bis 19/in F i g. 4 veranschaulicht ist Hierdurch wird eine Verlangsamung des Luftstroms in bezug auf das Lastkraftfahrzeug erreicht wie es durch das Auseinanderlaufen dieser Pfeile hinter dem Aufbau 17 veranschaulicht ist Ferner wird ein Strömungsturbulenzbereich gebildet der durch eine große Anzahl kleiner Wirbelströme gekennzeichnet ist Derartige kleine Wirbel sind bei 100 gezeigt und werden im Bereich 20 hervorgerufen. Sie dienen augenscheinlich als eine Schranke oder Sperre gegenüber einem Einströmen von Luft in diesen Bereich von den Seiten und von oben, wie die Strömungspfeile 20 in F i g. 2 und 23 in F i g. 4 zeigen. Die durchschnittlichen Strömungsgeschwindigkeiten in den Wirbeln sind sehr niedrig, was zur Stabilisierung der Luftmacse in dem Zwischenraum beiträgt Hierin liegt ein wesentlicher Unterschied zu großvolumigen Luftwirbeln, wie sie von einer undurchlässigen Abschirmung erzeugt werden, die in hohem Maße schwankende und sich verändernde Luftgeschwindigkeiten hervorrufen und das Eintreten oberer und seitlicher Luftströme in den Zwischenraum zur Folge haben. Der luftdurchlässige Aufbau 17 ist außerdem beträchtlich herabgesetzten Luftlasten ausgesetzt wodurch die Dachlast des Fahrerhauses, verglichen mit einer undurchlässigen Luftabschirmung, entsprechend herabgesetzt ist Ferner wird das unstetige Schütteln verringert, und der Lastwagenfahrer erreicht eine glattere Fahrt
Der luftdurchlässige Aufbau kann vorteilhaft von einer luftdurchlässigen Platte 24 gebildet sein, die mit Abstand voneinander angeordnete, im allgemeinen kreisförmige Durchgang Hoffnungen 25 entsprechend der Darstellung in den F i g. 2 bis 4 aufweist Eine in F i g. 9 dargestellte abgewandelte Ausführungsform sieht lineare, langgestreckte, waagerechte öffnungen 27 in der luftdurchlässigen Platte 24a vor, während in der abgewandelten Platte 24b nach Fig. 10 langlochartig senkrechte öffnungen 28 vorgesehen sind. Aus den F: g. 1,2 und 4 ist ferner ersichtlich, daß der luftdurchlässige Aufbau vorzugsweise mit Abstand über dem Dach 15 auf dem Fahrerhaus montiert ist, so daß eine öffnung bzw. eine Spalt 29 zwischen der Uiiterkante des luftdurchlässigen Aufbaus und dem Dach gebildet ist, der eine zusätzliche Luftverzögerung in der oben beschriebenen Weise herbeiführt, wie es der Pfeil 30 durch diesen Spalt
in F i g. 4 veranschaulicht Für eine solche Befestigung können Befestigungslaschen 31 und 32 verwendet werden.
Die Einrichtung zur Herabsetzung des Luftwiderstandes ist ferner mit einer Luftleiteinrichtung an den beiden Seiten des luftdurchlässigen Aufbaus versehen, um den herankommenden relativen Luftstrom um die einander gegenüberliegenden seitlichen Enden des luftdurchlässigen Aufbaus herumzuleiten. Wie die F i g. I bis 4 zeigen, kann die, als Ganzes mit 133 bezeichnete, Luftleiteinrichtung vorteilhaft Oberflächen 33 darbieten, die im wesentlichen in senkrechter Richtung langgestreckt verlaufen und einen nach vorn konvexen Bereich aufweisen, der sich vor einer von der Stirnfläche der Platte 24 definierten Ebene nach vorn wölbt. Die Oberflächen 33 besitzen ferner rückwärtige Verlängerungen bzw. Schürzen 33a, die sich von der Ebene der Platte 24 an den seitlichen Begrenzungen der Luftleiteinrichtung nach hinten erstrecken. Die Pfeile 22 in F i g. 3 zeigen an, daß der Luftstrom zu den Seiten des oben beschriebenen Bereichs 20 und um die scharfen Ecken oder Kanten 37 an den seitlichen Begrenzungen der Vorderwand 13 des Aufbaus 12 herum gerichtet ist. In entsprechender Weise zeigen die Pfeile 23 in F i g. 4 an, daß der Luftstrom zum oberen Teil des Bereichs 20 und über die obere Kante bzw. Ecke 38 der oberen Begrenzung der Vorderwand 13 des Aufbaus 12 hinweg gerichtet ist Ferner bewirken diese Strömungswege, daß quergerichtete Windstöße aus dem Bereich bzw. Zwischenraum 20 herausgehalten werden, so daß der Luftwiderstand herabgesetzt wird, der anderenfalls als Ergebnis quergerichteter Luftströme durch diesen Zwischenraum erzeugt würde. Die Leitschaufeln bewirken somit eine Begradigung bzw. Rektifizierung quergerichteter Luftbewegungen.
Wie die F i g. 1 bis 4 zeigen, ist die Luftleiteinrichtung 133 vorteilhaft einstückig mit dem 'luftdurchlässigen Aufbau 17, d.h. als eine einzige Werkstofftafel oder -platte, z. B. einem Formkörper aus glasfaserverstärktem Kunstharz, gebildet Die Befestigungslaschen 31 sind an den unteren Enden der Luftleiteinrichtung 133 angebracht, die mit Abstand über dem Dach 15 gehalten ist Die Pfeile 40 in Fig.3 veranschaulichen, wie der herankommende Luftstrom seitlich um die Oberflächen 33 vor deren Bereichen 336 herumgelenkt wird, die mit konkaver Krümmung in die Seitenbereiche der Platte 24 einmünden. Die Oberflächen 33 und die Platte 24 bilden somit eine im allgemeinen nach vorn konkave Einheit mit einem U-förmigen Querschnitt in einer horizontalen Ebene.
Die F i g. 1 bis 4 zeigen ferner die Verwendung eines Kühlaggregates 110, das an der Vorderwand 13 des Aufbaus 12 angebracht und vom Luftstrom beaufschlagt ist, um Wärme vom Kühlaggregat an die Umgebung abzugeben. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird der Zutritt des Luftstroms zum Kühlaggregat 110 nicht verhindert oder erschwert, so daß dieses wirksam funktionieren kann. Hierdurch unterscheidet sich die erfindungsgemäße Ausgestaltung vorteilhaft von im allgemeinen luftundurchlässigen Luftschilden, die auf dem Fahrerhaus angebracht sind und die Luft um den Zwischenraum 20 herumlenken. Hierdurch wird die Luftzufuhr zum Kühlaggregat wesentlich beeinträchtigt, was zu einer Überhitzung des Kondensators oder des Motors des Kühiaggregates führen kann.
In F i g. 11 ist eine abgewandelte Luftleiteinrichtung in Form von in Fahrtrichtung verlaufenden Leitschaufeln 142 dargestellt, die konvex gekrümmte Vorderflä chen 42 und sich nach hinten verjüngende Bereiche 43 aufweisen, die bei 44 mit Abstand von den Seitenrändern des luftdurchlässigen Aufbaus 117 gehalten sind. Die Schaufeln 142 besitzen etwa die gleiche Höhe wie
s der luftdurchlässige Aufbau 117 und sind mittels Befestigungsarmen 142a oder einer anderen geeigneten Einrichtung am Dach des Fahrerhauses befestigt
Versuche, die bei einem Lastkraftfahrzeug, bestehend aus einer Zugmaschine mit aufgesatteltem Anhänger, mit und ohne die Einrichtung zur Herabsetzung des Luftwiderstandes nach den F i g. 1 bis 4 durchgeführt wurden, zeigten bei Verwendung der Einrichtung eine Verringerung des Luftwiderstandes von 24%. Die Abmessungen der Einrichtung zur Herabsetzung des LuFt-
'.5 Widerstandes waren wie folgt:
Gesamthöhe Breite der luftdurchlässigen
Platte 24 Breite jedes
Luftleitwerkes 133 Radius der gekrümmten Oberfläche 33
Durchmesser der Löcher 25 Prozentanteii der von den
Löchern 25 eingenommenen Fläche der Platte 24
914 mm (36 Zoll) 1016 ιΐΊιϊι (40 Ζϋίΐ) 406 mm (16 Zoll)
229 mm (9 Zoll) 63,5 mm (2V2 Zoll)
45 bis 55%
Bei dem in F i g. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel
einer abgewandelten Einrichtung zur Herabsetzung des Luftwiderstandes durch Verlangsamung des relativen Luftstroms sind eine luftdurchlässige Platte 51 und mit dieser einstückige seitliche Strömungsleitvorrichtungen 52 vorgesehen. Die Einrichtung 50 ist mittels Befesti gungslaschen 53 und 54 auf dem Dach 55 der Zugma schine 56 angebracht. Der Anhänger 57 besitzt eine Vorderwand 58 ur.d eine nach vorn konvex gekrümmte Vorwölbung 61, die zumindest einen Bereich der Vorderwand begrenzt und mit Abstand nach hinten von der Einrichtung 50 zur Verringerung des Luftwiderstandes angeordnet ist Bei 59 ist ein Zwischenraum zwischen der Zugmaschine bzw. deren Fahrerhaus und dem Anhänger 57 gezeigt, wobei die Einrichtung 50 in der Weise wirkt daß quergerichtete Luftströme in der oben beschriebenen Weise aus dem Zwischenraum herausgehalten werden und dadurch der Luftwiderstand herabgesetzt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 ist eine der Einrichtung 50 zur Herabsetzung des Luftwider- Standes gemäß Fig.5 entsprechende Einrichtung 150 bei 151 schwenkbar am Dach 152 des Fahrerhauses 153 der Zugmaschine angebracht Die Einrichtung 150 ist um die horizontale Querachse des Trägers 151 zwischen einer bei 150a in strichpunktierten Linien veranschau lichten Wirkstellung und einer in vollen Linien darge stellten Ruhestellung veranschaulicht in der sich der Aufbau im wesentlichen horizontal nach vorn erstreckt In der letztgenannten Stellung bietet die Einrichtung einen sehr geringen Luftwiderstand dar, was dann er wünscht ist wenn die Zugmaschine ohne Anhänger be trieben wird. Mit der Einrichtung 150 kann eine geeignete Betätigungseinrichtung zu ihrem Verschwenken zwischen der Wirk- und der Ruhestellung verbunden sein. Eine derartige Betätigungseinrichtung kann von einem handbetätigten, bei 155 mit dem Fahrerhaus schwenkbar verbundenen Hebel 154 und einem Lenker 156 gebildet sein, der bei 157 mit dem Hebel und bei 158 mit der Einrichtung 150 schwenkbar verbunden ist In
Zb ΌίΖ
der vorderen Stellung des Hebels befindet sich die Einrichtung 150 in ihrer Untenstellung, wobei der Hebel in dieser Stellung durch einen Sicherungsstift 159 gehalten ist, der durch den Hebel in eine öffnung einer ortsfesten Platte 160 am Fahrerhaus gesteckt ist. In der hinteren 5 Stellung des Hebels befindet sich die Einrichtung 150 in ihrer Wirk- bzw. Betriebsstellung, wobei der Hebel in dieser teilung ebenfalls durch den Sicherungsstift gehalten ist, der sodann durch den Hebel und eine andere öffnung in der Platte bei 159a eingesteckt ist. io
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
20
25 m
35
40
50
55
60

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Herabsetzen des Luftwiderstandes bei Lastkraftfahrzeugen mit einem Fahrerhaus und einem hinter diesem angeordneten und dieses überragenden Fahrzeugaufbau, bestehend aus einem auf dem Dach des Fahrerhauses vorgesehenen Aufbau mit entgegen der Fahrtrichtung geneig-
einem Fahrerhaus und einem hinter diesem angeordneten und dieses überragenden Fahrzeugaufbau, bestehend aus einem auf dem Dach des Fahrerhauses vorgesehenen Aufbau mit entgegen der Fahrtrichtung geneigten und sich quer dazu erstreckenden Luftleitflächen.
Be; einer bekannten Einrichtung dieser Art (US-PS 3241 876} besteht der auf dem Dach des Fahrerhauses vorgesehene Aufbau aus einem luftundurchlässigen
ten und sich quer dazu erstreckenden Luftleitflä- io Schild, der die Aufgabe hat, den ankommenden Luftchen, dadurch gekennzeichnet, daß die strom um den Zwischenraum zwischen Fahrerhaus und
Fahrzeugaufbau herum- bzw. darüber hinwegzulenken.
Dies gilt auch für solche Ausgestaltungen des bekannten Luftleitschildes, bei cenen zwischen diesem und dem
mittlere Luftleitfläche von einer Lochplatte (24; 24a; 24b) mit einer Vielzahl von über diese verteilten
Durchgangsöffnungen (25, 27; 28) gebildet ist und
daß die beiden seitlich anschließenden Luftleitflä- 15 Dach des Fahrerhauses ein Schlitz belassen ist, durch
chen jeweils als luftundurchlässige rinnenförmige den ein Sekundärstrom von Luft entlang dem Fahrer-
- '-■" ..-ι*-.-■-.· j- hausdach und über eine endseitige Lippe strömen kann.
Gemeinsam ist allen Ausgestaltungen solcher luftundurchlässigen Leitschilde, daß im Bereich vor dem Fahr-
Luftieiteinrichtungen (133; 142) ausgebildet sind, deren konvexe Seite in Fahrtrichtung liegt, derart, daß
ihre innenliegende Kante an die Kante der Lochplatte anschließt und die Luftleiteinrichtung die Ebene 20 zeugaufbau großvolumige Luftwirbel gebildet werden, der Lochplatte nach vom überragt Eine weitere bekannte Einrichtung (US-PS 28 63 695)
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- besteht aus zwei Teilen, von denen der eine auf dem zeichnet, daß sich die Luftleiteinrichtungen (133) von Dach des Fahrerhauses und der andere auf dem Dach der Ebene der Lochplatte (24; 24a; 24b) in ihren des Fahrzeugaufbaus befestigt ist Beide Teile bilden seitlichen Randbereichen auch nach hinten erstrek- 25 einen flachen Strömungsschlitz aus, der bei dem auf dem ^gn Fahrerhausdach montierten Teil von zwei mit Abstand
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch voneinander angeordneten Schalen gebildet ist Bei diegekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnungen (25) ser bekannten Anordnung soll der Luftstrom derart gein der Lochplatte (24) kreisförmig ausgebildet sind. richtet werden, daß die rückseitig aus dem Luftleitteil
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 30 des Fahrerhausdaches austretende Luft hochgelenkt gekennzeic'-nut, daß die Durchgangsöffnungen (27; und in den Luftleitteil auf dem Dach des Fahrzeugauf-28) in der Lochplatte (24a; 24b) langlochartig ausge- baus eingespeist wird. Es handelt sich hierbei um ein bildet sind. theoretisches Strömungsmuster der Luft bei dem im
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, praktischen Fahrbetrieb die Bildung großvolumiger gekennzeichnet durch eine Betätigungseinrichtung 35 Wirbel im Bereich zwischen Fahrerhaus und Fahrzeug-(31.32) für die Befestigung der Lochplatte (24; 24a; aufbau unvermeidbar ist
24b) auf dem Dach (15) des Fahrerhauses (14) unter GroBvolumige Luftwirbei, wie sie bei den bekannten
Einhaltung eines Abstandes zwischen der Unterkan- Einrichtungen zum Herabsetzen des Luftwiderstandes te der Lochplatte und dem Dach des Fahrerhauses. bei Lastkraftfahrzeugen beobachtet werden, sind die
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, 40 Ursache für in hohem Maße schwankende und sich verdadurch gekennzeichnet, daß die Luftleiteinrichtun- ändernde Luftgeschwindigkeiten 'ind haben das Ein-
-- - - - - dringen oberer und seitlicher Luftströme in den Zwi
schenraum zwischen Fahrerhaus und Fahrzeugaufbau zur Folge. Hierdurch wird ein unstetiges Schütteln und allgemein ein unruhiges Fahrverhalten des Fahrzeugs hervorgerufen.
Der Erfindung liegt in erster Linie die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Herabsetzen des Luftwiderstands der eingangs angegebenen Art zu schaffen,
nungen (25; 27; 28) der Lochplatte (24; 24a; 24b) 50 durch die eine wirksame Verlangsamung des nach hin-45—550/0 der Plattenfläche einnehmen. ten in den Zwischenraum zwischen Fahrerhaus und
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, Fahrzeugaufbau gerichteten Luftstroms unter Vermeidadurch gekennzeichnet, daß sie schwenkbar am dung großvolumiger Luftwirbel und eines damit einher-Fahrerhaus (153) befestigt und zwischen einer Wirk- gehenden unruhigen Fahrverhaltens des Fahrzeugs erstellung, in der sie steil nach oben und nach hinten 55 reichbar ist.
zum Aufbau hin gerichtet ist, und einer Ruhestel- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch ge-
lung, in der sie sich im wesentlichen waagerecht nach löst, daß die mittlere Luftleitfläche von einer Lochplatte vorn erstreckt, verschwenkbar ist. mit einer Vielzahl von über diese verteilten Durch-
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn- gangsöffnungen gebildet ist und daß die beiden seitlich zeichnet, daß sie mit einer Betätigungseinrichtung 60 anschließenden Luftleitflächen jeweils als luftundurchfür ihr Verschwenken zwischen der Wirk- und der lässige rinnenförmige Luflleiteinrichtungen ausgebildet
gen (133) mit der Lochplatte (24; 24a; 24b) eine einstückige Einheit bilden.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleiteinrichtungen (142) als mit in Fahrtrichtung verlaufende Leitschaufeln ausgebildet sind.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöff-
Ruhestellung verbunden ist.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Herabsetzen des Luftwiderstands bei Lastkraftfahrzeugen mit
sind, deren konvexe Seite in Fahrtrichtung liegt, derart, daß ihre innenliegende Kante an die Kante der Lochplatte anschließt und die Luftleiteinrichtung die Ebene der Lochplatte nach vorn überragt.
Bei dieser Ausgestaltung wird durch die Vielzahl der in der Lochplatte vorgesehenen Durchgangsöffnungen der ankommende Luftstrom zum einen insgesamt ge-
DE19762608672 1975-03-07 1976-03-03 Einrichtung zum Herabsetzen des Luftwiderstandes bei Lastkraftfahrzeugen Expired DE2608672C2 (de)

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