DE2602930B2 - Werkzeugwechseleinrichtung an einer Drehmaschine - Google Patents
Werkzeugwechseleinrichtung an einer DrehmaschineInfo
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Description
F i g. 2 eine Ansicht der Werkzeugwechseleinrichtung
in Richtung der Werkstiickdrehachse,
Fig.3 ein Schnitt der Werkzeugwechseleinrichtung entlang der Linie 1II-1II von Fig.2 mit dem
Planschlitten in Ansicht,
F i g. 4 ein Teilschnitt in radialer Richtung durch die Werkzeugwechselvorrichtung und den Planschlitten an
der Arbeitsstelle und
Fig.5 ein Teilschnitt entlang der Linie V-V von
Fig.4.
Die in F i g. 1 dargestellte Drehmaschine 1 weist einen Spindelstock 2 mit einem Spannfutter 3 zur Aufnahme
des Werkstückes 4 auf. An einem Ständer 5 sind zwei Seitenteile 6, 7 angeordnet, in welchen die beiden
Säulenführungen 8, 9 abgestützt sind und in dem gezeigten Beispiel als Rundführungen ausgeführt sind.
Auf diesen beiden Säulenführunger. 8, 9 ist parallel zur
Werkstückdrehachse 10 der Längsschlitten 11 verschiebbar angeordnet. Zugleich tragen die beiden
Säulenführungen 8, 9 den Reitstock 12. Au der dem Spindelstock 2 zugewandten Stirnseite des Längsschlittens
11 sind Führungen 13 angebracht in weichen der Planschlitten 14 in Richtung der Werkstückclrehachse
10 verschiebbar angeordnet ist. Der Planschlitten 14 ist mit einer in seiner Bewegungsrichtung länglich verlaufenden
Ausnehmung 15 versehen und so auf dem Längsschlitten 11 angeordnet, daß er die obere
Säulenführung 8 umschließt.
Auf der ebenfalls dem Spindelstock 2 zugewandten Seite des Planschlittens 13 ist die Werkzeugwechseleinrichtung
16 sowie die Arbeisstelle 17 mit d^r Spanneinrichtung 19 für die Werkzeuge 18 angeordnet.
(Siehe auch Fig.4). Die Werkzeugwechseleinrichtung 16 besteht im wesentlichen aus einem Werkzeugmagazin
20 und mit diesem auf einer Bahnkurve 60 bewegbaren Werkzeughaltern 21, wobei die Arbeitsstelle
17 auf der Bahnkurve der Werkzeughalter liegt. Im dargestellten Beispiel ist die Bahnkurve eine
Kreisbahn und das Werkzeugmagazin als kreisringförmiges Scheibenmagazin 20 ausgebildet, dessen Drehachse
durch das Zentrum der Ausnehmung 15 gehend parallel zur Werkstückdrehachse 10 verläuft. Das
Scheibenmagazin 20 umschließt somit ebenfalls die obere Säulenführung 8 des Längschlittens 11, wodurch
es im Außendurchmesser so groß ausgeführt werden kann, daß die für eine numerisch gesteuerte: Drehmaschine
geforderte Anzahl von Werkzeugen — im gezeigten Ausführungsbeispiel fünfzehn Stück — am
Umfang des Scheibenmagazins 20 mit einem für Kollosionsfreiheit genügend großen Abstand gespeichert
werden können. Trotz der Größe des Scheibenmagazins ist die Distanz zwischen der Werkzeug-Arbeitsstelle
17 und den Säulenführungen 8, 9 klein, wodurch ein günstiger kurzer Kraftfluß in der Maschine
gegeben ist.
Wie aus F i g. 2 und 3 ersichtlich, ist das Scheibenmagazin 20 mittels eines Drehkranzes 22 auf einem
zylindrischen Ansatz 23 des Planschlittens 14 zentriert. Der Drehkranzaußenring 24 ist mit einer Verzahnung
25 versehen in welche das Ritzel 26 eines nicht weiter dargestellten Antriebsmotors eingreift. An dem zylindrischen
Ansatz 23 sind umfangsseitig Bolzen 27 in radialer Richtung so angeordnet, daß sie in entsprechende
gewindeförmige Nuten 28 eingreifen. Ein am Drehkranzinnenring 29 tangential angreifender, weiter
nicht dargestellter Hydraulikzylinder bewirkt bei Beaufschlagung eine Verdrehung des Drehkiranzinnenrinees
29 um einen bestimmten Winkel, wobei durch die Schraubwirkung zwischen Bolzen 27 und Nut 28
gleichzeitig eine axiale Hubbewegung des Scheibenmagazins 20 entsteht (siehe auch F i g. 4).
Die am Drehkranzaußenring 24 befestigte und mit einem ringförmigen Rand 31 ausgebildete Scheibe 30, ist
am Umfang mit in radialer Richtung verlaufenden rechteckigen Aussparungen 32 zur Aufnahme der
Werkzeughalter 21 versehen, wobei die Ränder der Scheibe 30 an den Aussparungen 32 in an drei Seiten
ίο umlaufenden Nuten 33 der Werkzeughalter 21 eingreifen,
diese mit Spie! in axialer Richtung halten und gleichzeitig eine Labyrinthdichtung 61 zur Abdichtung
des Magazininnenraumes 59 bilden (siehe auch F i g. 5). In radialer Richtung wird jeder der Werkzeughalter
21durch einen in eine kegelförmige Ansenkung 34 am Werkzeughalter 21 eingreifenden Bolzen 35 gehalten,
wobei der Bolzen 35 mittels der Schraube 36 über den Bolzen 37 gegen den Werkzeughalter 21 angestellt wird.
Die Werkzeughalter liegen dabei mit den Spitzenhöhen-Einstellschrauben
38 auf dem Anschlagplatten 39 auf, welche zwischen den Aussparungen 32 mit der Scheibe 30 durch Schrauben und die Indexierbolzen 40
fest verbunden sind (siehe auch F i g. 5).
Die Indexbolzen 40 dienen gleichzeitig zur Positionierung des Scheibenmagazins, wobei nur jeweils der an
der Arbeitsstelle befindliche Indexierbolzen 40 in eine Büchse 47 am Planschlitten eingreift.
Zum Auswechseln der Werkzeughalter 21 wird die von außen leicht zugängliche Schraube 36 gelöst, bis der
jo durch die Feder 41 zurückgeschobene Bolzen 35 die
Ansenkung 34 frei gibt und der Werkzeughalter 21 aus dem Scheibenmagazin herausgezogen werden kann.
Der nicht mit Aussparungen 32 versehene Teil des Randes 31, greift über den Planschlitten 14 und bildet
mit einem am Planschlitten angebrachten Ring 42 eine Dichtung zwischen Scheibenmagazin 20 und Planschlitten
14. Das an den Werkzeughaltern 21 angebrachte Kühlwasseranschlußstück 43 ist zur umfangsseitigen
Abdichtung zwischen Werkzeughalter und Scheibenmagazin mit einer Gummiplatte 44 versehen.
An der Scheibe 30 ist innerhalb der Aussparungen 32 ein Ring 55 angeordnet, welcher zusammen mit einer
am Planschlitten 14 befestigten und mit einem Rand 57 versehenen Abdeckscheibe 56 die Abdichtung des
Magazin-Innenraumes 59 gegenüber Außen gewährleistet. Die Abdeckung der Ausnemung 15 am Planschlitten
erfolgt durch die Schutzbleche 58.
Die Werkzeughalter 21 sind auf der dem Planschlitten 14 zugewandten Seite mit einer Spann-Nute 45 und zwei
Positionier-Nuten 46 versehen (siehe F i g. 4).
Die Werkzeuge 18 werden außerhalb der Maschine mit einem optischen Voreinstellgerät im Werkzeughalter
21 in Bezug auf die Positionier-Nuten 46 justiert, wobei die Einstellung der Spitzenhöhe mittels der
Einstellschrauben 38 vorgenommen wird.
Fig.4 und 5 zeigen die Arbeitsstelle 17 am Planschlitten 14 mit dem Positionierbolzen 48 und der
Spanneinrichtung 19 bestehend aus dem Spannzylinder 49, dem Keilstück 50 und dem Spannstück 51. Der an der
Arbeitsstelle 17 befindliche Werkzeughalter 21 wird mittels des in die Spann-Nut 45 eingreifenden
Spannstückes 51 durch die Kraftwirkung des Spannzylinders 49 in einer durch die Positionier-Nuten 46 und
die Positionier-Bolzen 48 bestimmten Lage festgespannt. Die auftretenden Schnittkräfte werden dadurch
direkt vom Werkzeughalter auf den Planschlitten übertragen.
Bei der Festspannung des Werkzeughalters auf dem
Bei der Festspannung des Werkzeughalters auf dem
Planschlitten wird gleichzeitig die am Planschlitten 14 an der Arbeitsstelle 17 angeordnete Kühlwasserzufuhr
52 mit dem Kühlwasseranschlußstück 43 verbunden, wobei die Abdichtung der Zuführleitung 53 durch das
Gummistück 54 erfolgt.
Im folgenden ist der Bewegungsablauf beim Werkzeugwechsel
beschrieben.
Zuerst wird durch Beaufschlagung des Spannzylinders 49 auf der Kolbenstangenseite das Spannstück 51
von der Kraftwirkung des Keilstückes 50 entlastet. Anschließend wird der am Drehkranzinnenring 29
tangential angreifende Hydraulikzylinder betätigt, wodurch, wie bereits beschrieben, das Scheibenmagazin 20
sich in axialer Richtung vom Planschlitten 14 so weit wegbewegt, daß der an der Arbeitsstelle 17 befindliche
Werkzeughalter 21 durch die in die Nuten 33 eingreifende Scheibe 30 aus den Positionierbolzen 48
gehoben wird, wobei das Spannstück 51 ebenfalls diese Bewegung ausführt. Gleichzeitig wird die Indexierung
des Scheibenmagazins 20 zwischen dem Indexierbolzen 40 und der Büchse 47 gelöst. Ist die Abhebebewegung
beendet, wird das Scheibenmagazin 20 durch einen das Ritzel 26 antreibenden Motor so weit gedreht, bis das
nächste für die Bearbeitung erforderliche Werkzeug mit dem entsprechenden Werkzeughalter 51 über der
Arbeitsstelle 17 liegt, wobei gleichzeitig das Spannstück 51 in die Spann-Nut 45 eingeführt wird. Zur Erreichung
kurzer Werkzeugwechselzeiten wird jeweils der kürzeste Weg zwischen dem benötigten Werkzeug und der
Arbeitsstelle gewählt, was durch Wahl der entsprechenden Drehrichtung des Scheibenmagazins sichergestellt
wird. Die Abschaltung des Antriebsmotors bei der erreichten Position erfolgt durch eine weiter nicht
dargestellte Nockensteuerung mit einem Umdrehungszählwerk. Anschließend wird das Scheibenmagazin
durch eine axiale Bewegung in Richtung des Planschlittens 14 — erzeugt durch die Retour-Drehung des
Drehkranzinnenringes 29 mittels eines Hydraulikzylinders — bei gleichzeitigem Einfahren des an der
Arbeitsstelle befindlichen Indexierbolzens 40 in die Büchse 47 in eine positionierte Lage gebracht.
Der an der Arbeitsstelle 17 befindliche Werkzeughalter 21 kommt dabei gleichzeitig auf dem Scheibenmagazin
20 verbleibend in eine durch die Nuten 46 und Bolzen 48 positionierte Lage am Planschlitten 14 und
ίο wird durch Betätigung der Spanneinrichtung 19 mit
diesem fest verbunden. Der Werkzeughalter 21 ist somit durch Kraft- und Formschluß direkt mit dem Planschlitten
verbunden, wodurch ein kurzer Kraftfluß gegeben ist.
Für den Werkzeugwechsel sind nur Bewegungen in zwei Ebenen erforderlich — die axiale Hubbewegung
und die Drehbewegung des Scheibenmagazins — dadurch ist ein unkomplizierter Bewegungsablauf mit
einem geringen baulichen Aufwand gegeben. Durch die kreisringförmige Ausbildung des Scheibenmagazins bei
gleichzeitiger Umschließung der oberen Säulenführung ist es möglich, eine hohe Anzahl von Werkzeughaltern
im Magazin unterzubringen. Gleichzeitig ist dabei durch die einfache Ausbildung der Abdichtungen der Planschlitten
einschließlich der Aufspannflächen des Werkzeughalters von Spänen und Schmutz während des
gesamten Arbeitsablaufes — somit auch während dem Werkzeugwechsel — geschützt, was eine betriebssichere
Arbeitsweise ermöglicht.
jo Selbstverständlich sind auch andere Formen und Anordnungen des Werkzeugmagazins möglich, zum
Beispiel längliche Kettenmagazine, sofern die Arbeitsstelle des Werkzeuges am Planschlitten auf der
Bahnkurve der mit dem Werkzeugmagazin bewegten Werkzeughalter liegt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Werkzeugwechseleinrichtung an einer Drehmaschine mit in Werkzeughaltern befestigten Werkzeugen,
welche in einem, auf dem Planschlitten angeordneten Werkzeugmagazin auswechselbar gespeichert
und mit diesem auf einer Bahnkurve bewegbar sind sowie mit einer am Planschlitten fest
angeordneten Werkzeug-Arbeitsstelle, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeugmagazin
(20) auf dem Planschlitten (14) so angeordnet ist, daß die Arbeitsstelle (17) auf der Bahnkurve (50) der
Werkzeughalter (21) liegt und daß der jeweils vom Werkzeugmagazin (20) unmittelbar an die Arbeitsstelle
(17) gebrachte Werkzeughalter (21) auf dem Werkzeugmagazin (20) verbleibend direkt mit dem
Planschlitten (14) in positionierter! age mittels einer Spanneinrichtung (19) wirkverbunden ist.
2. Werkzeugwechseleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahnkurve (60) der
Werkzeughalter (21) eine geschlossene Kreisbahn ist.
3. Werkzeugwechseleinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeugmagazin
als Kreisringförmiges Scheibenmagazin (20) ausgebildet ist, an anderen Umfang in
rechteckförmigen Aussparungen (32) die Werkzeughalter (21) in radialer Richtung einschiebbar
angeordnet und dessen Drehachse parallel zur Werkstückdrehachse (10) verläuft.
4. Werkzeugwechseleinrichtung nach Anspruch 1 und 3 an einer Drehmaschine mit an beiden Enden
abgestützten Säulenführungen für einen Längsschlitten, dadurch gekennzeichnet, daß das Scheibenmagazin
(20) eine der Säulenführungen (8) umschließt.
5. Werkzeugwechseleinrichtung nach Anspruch 1 und 3 gekennzeichnet durch zwischen den Werkzeughaltern
(21) und dem Scheibenmagazin (20) einerseits, sowie dem Scheibenamagazin (20) und
dem Planschlitten (14) mit der Arbeitsstelle (17) des Werkzeughalters (21) andererseits, angeordnete,
dauernde Abdichtungen (61,31/42,55/57).
Die Erfindung betrifft eine Werkzeugwechseleinrichtung an einer Drehmaschine mit in Werkzeughaltern
befestigten Werkzeugen, welche in einem, auf dem Planschlitten angeordneten Werkzeugmagazin auswechselbar
gespeichert und mit diesem auf einer Bahnkurve bewegbar sind sowie mit einer am Planschlitten fest angeordneten Werkzeug-Arbeitsstelle.
Bekannt ist eine Werkzeugwechelseinrichtung an einer Drehmaschine - CH-PS 5 45 168 —, bei der der
Werkzeugwechsel zwischen Magazin und Arbeitsstelle am Planschlitten mittels einer am Planschlitten angeordneten
Übergabeeinrichtung in Form eines Schwenkhebels erfolgt, wobei das Magazin, welches nach Art eines
endlosen um zwei Umlenkungen geführten Bandes ausgebildet ist, ebenfalls mit dem Planschlitten verbunden
ist. Dadurch entfallen die bei stationären Magazinen erforderlichen Fahrwege des Plan- und Längsschlittens
beim Werkzeugwechsel, wodurch die Nebenzeiten wesentlich verringert werden.
Nachteilig hierbei ist, daß durch die in drei verschiedenen Ebenen zu bewegenden Werkzeughalter
während dem Werkzeugwechsel ein großer baulicher Aufwand mit großem Platzbedarf für die Übergabeeinrichtung
und das Magazin mit deren Antrieben erforderlich ist, wodurch zusammen mit dem Planschlitten
große Massen bewegt werden müssen. Zudem ist es schwer möglich, eine derartige Werkzeugwechseleinrichtung
während des gesamten Arbeitsablaufes vor Spänen und Schmutz zu schützen, wodurch Betriebsstörungen
und ungenaue Drehergebnisse auftreten können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Werkzeugwechseleinrichtung der eingangs genannten
Art, welche durch einen möglichst einfachen und betriebssicheren Bewegungsablauf beim Werkzeugwechsel
wenig bewegte Teile erfordert und gleichzeitig auch der bauliche Aufwand, der Platzbedarf
und die zu bewegende Masse verringert wird. Die Anzahl von gespeicherten Werkzeugen im Magazin
muß dabei den Erfordernissen für eine Außen- und Innenbearbeitung von Drehteilen auf numerisch gesteuerten
Drehmaschinen entsprechen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Werkzeugmagazin auf dem Planschlitten so angeordnet
ist, daß die Arbeitsstelle auf der Bahnkurve der Werkzeughalter liegt und daß der jeweils vom
Werkzeugmagazin unmittelbar an die Arbeitsstelle gebrachte Werkzeughalter auf dem Werkzeugmagazin
verbleibend direkt mit dem Planschlitten in positionierter Lage mittels einer Spanneinrichtung wirkverbunden
ist.
Es ist zwar im Werkzeugmaschinenbau an sich bekannt (DE-PS 8 54 737 und CH-PS 3 72 897) Werkzeugwechseleinrichtungen
so auszubilden, daß das Werkzeugmagazin so angeordnet ist, daß die Arbeitsstelle
auf der Bahnkurve der Werkzeughalter liegt und daß der jeweils vom Werkzeugmagazin unmittelbar an
die Arbeitsstelle gebrachte Werkzeughalter auf dem Werkzeugmagazin verbleibend direkt mit seinem
Voi schub und Drehantrieb verbunden wird. Hierbei handelt es sich jedoch um Bohr- odf r Fräsmaschinen,
deren antreibbare Werkzeuge im Magazin wie bei Werkzeugrevolvern sich bereits in einer genau festgelegten
Lage befinden.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es also, bei Beibehaltung der Vorteile der bekannten Art, bei der
das Werkzeugmagazin auf dem Planschlitten angeordnet ist und bei dem das Werkzeug mit dem
Werkzeughalter mittels einer Spanneinrichtung in positionierter Lage direkt mit dem Planschlitten
wirkverbunden wird, durch den direkten Transport der Werkzeughalter mittels des Werkzeugmagazins an die
Arbeitsstelle am Planschlitten, die Übergabeeinrichtung mit ihren Antrieben und Greifeinrichtungen einzusparen.
Im Gegensatz hierzu stehen die bekannten Mehrfach-Werkzeugrevolver,
welche jedoch nicht zu der eingangs genannten Art gehören. Die Werkzeughalter sind durch
Spanneinrichtungen fest mit dem Revolver, durch den der Transport an die Arbeitsstelle erfolgt, verbunden,
was die Aufnahme der Schnittkräfte durch den Revolver bedingt. Durch die dafür erforderliche stabile Bauweise
sind Mehrfach-Werkzeugrevolver nur für eine wesentlich geringere Anzahl von Werkzeugen geeignet, was
den Anwendungsbereich beschränkt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Drehmaschine mit der erfindungsgemäßen Werkzeugwechseleinrichtung,
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