DE2555722C2 - - Google Patents

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DE2555722C2
DE2555722C2 DE19752555722 DE2555722A DE2555722C2 DE 2555722 C2 DE2555722 C2 DE 2555722C2 DE 19752555722 DE19752555722 DE 19752555722 DE 2555722 A DE2555722 A DE 2555722A DE 2555722 C2 DE2555722 C2 DE 2555722C2
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K3/00Wetting or lubricating rails or wheel flanges

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine an eine·· Fahrschiene angeordnete Schienenschmiervorrichtung luft einem mit den auf der Fahrschienc abrollenden Rädern eines Schienenfahrzeuges zusammenarbeitenden Betätigungselement das mit einer Schmiermittelpumpe in Wirkverbindung steht
Es sind bereits verschiedene Vorrichtungen bekannt, mit denen zur Verminderung des Seitenverschleißes an Fahrschiene und Rad sowie zur Geräuschdämpfung die seitlichen Berührungsflächen zwischen Schiene und Rad insbesondere in Gleisbogen geschmiert werden. Dieses Schmieren der Schienen erfolgt teilweise noch von Hand, wobei ein Schmiermittel mit Pinsel oder Spachtel Ferner sind die Zeitabstande zwischen der Schmierung einerseits und der Abnahme des Schmiermittels durch die Spurkränze der Räder eines Schienenfahrzeuges andererseits mehr oder weniger groß, so daß dadurch unterschiedliche Schmierwirkungen erzielt werden. Ferner können die auf diese Weise auf die Fahrschienen aufgebrachten Schmiermittel durch Witterungseinflüsse und Fremdstoffe unwirksam werden.
Es sind schließlich Vorrichtungen bekannt, die
,o mechanisch durch das Überfahren eines Stiftes, der durch die Lauffläche eines Rades niedergedrückt und durch eine Feder hiernach wieder angehoben wird, ausgelöst werden. Diese Vorrichtungen sind durch die Räder der Schienenfahrzeuge einem besonders starken Verschleiß ausgesetzt und müssen daher häufig nachgestellt oder sogar ausgebessert werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, weiche die Nachteile der bisher bekannten Vorrichtungen vermeidet und insbesondere eine wirksame Schmierung bei erheblich vermindertem Verschleiß ermöglicht
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Schienenschmiervorrichtung der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß das Betäiigungselement in Richtung quer zu den Seitenflächen der Räder begrenzt bewegbar angeordnet ist und mit einer verzögert wirksamen Rückstellvorrichtung zusammenarbeitet und daß an dem Betätigungselement entweder der Kolben oder der Zylinder der Schmiermittelpumpe federnd abgestützt ist
Das erste Rad des Schienenfahrzeuges eines Zuges bewegt das Betätigungselement und bewirkt eine Schmiermittelabgabe über die Pumpe, wobei die Betätigung der Pumpe aufgrund ihrer federnden Abstützung nicht schlagartig erfolgt und wobei ferner das Schmiermittel nicht stoßartig abgegeben wird. Die verzögernd wirksame Rückstelleinrichtung hat zur Folge, daß die nachfolgenuen Räder einer Zugeinheit nicht mehr an dem Betätigungselement angreifen und somit keine Verschleißwirkung ;.iif dieses Element ausüben. Weiterhin bewirkt die in ihrer Verzögerungszeit einstellbare Rückstelleinrichtung, daß die in der federnden Abstützung gespeicherte Energie derart auf den Pumpenkolben oder -zylinder einwirkt, daß die oCllHlici unttciZuiiicSSting ίΐϊ ucF gcwTinäCiitcti ttciSc vorgenommen wird.
Die Erfindung sieht ferner vor, daß das Betätigungselement als eine um eine senkrechte Achse schwenkbare Rügelschiene ausgebildet sein kann, die im Ruhezustand im wesentlichen parallel zur Fahrschiene verläuft und zwei entgegengesetzt geneigte, sich in jeweils einer Fahrtrichtung der Fahrschiene nähernde senkrechte Anfahrflächen aufweist
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
aUIgClI OgClI TIIIU. t-lll JVIWIi-J
Vorgehen ist sehr arbeitsaufwendig und ermöglicht im übrigen keine gleichmäßige Aufbringung des Schmiermittels, wodurch dieses nicht voll ausgenutzt werden kann.
Es ist ferner bekannt, die Schienenschmierung mittels Spezialfahrzeugen durchzuführen. Die hierzu erforderlichen Fahrzeuge sind sehr kostenaufwendig. Ferner kann auch auf diese Weise das Schmiermittel nicht in den erforderlichen Mengen auf die Schienenseitenflächen aufgebracht werden, da beim Aufbringen größerer Mengen ein Abtropfen des Schmiermittels erfolgt
CI ICZUlCt t.
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Schienenschmiervorrichtung, wobei eine Fahrschiene und ein Rad strichpunktiert angedeutet sind,
Fig.2 einen Horizontalschn'tt durch die Schienenschmiervorrichtung gemäß der Linie H-Ii in Fig.3, wobei die darüberliegende Flügelschiene strichpunktiert angedeutet ist,
fts Fig.3 einen Vertikalschnitt nach der Linie HI-III in Fig. 1,
F i g. 4 einen Vertikalschnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 1 und
Fig.5 einen Vertikalschnitt nach der Linie V-V in Fig.1.
Die Schienenschmiervorrichtung weist eine Befestigungsiasche 1 auf, die mittels Schrauben 2 an dem Steg einer Fahrschiene 3 befestigbar ist Von der Befestigungslasche 1 geht quer dazu verlaufend ein Tragstück 4 aus. auf dessen Oberseite ein elastischer Anschlag 5 angeordnet ist. Dieser Anschlag 5 hat eine zylindrische Mantelfläche und ist mittels einer exzentrisch angeordneten Schraube 6 feststellbar. Auf dem Tragstück 4 ist ferner ein Haiter 7 aufgesetzt, der einen auf der Oberfläche des Tragstücks 4 aufliegenden Abschnitt 8 mit einem Langloch 9 aufweist. An den im Einbauzustand waagerecht verlaufenden Abs.:hnin 8 schließt sich ein senkrecht verlaufender Führungsabsc; 'M- 10 an, der an der in Fig. 1 links liegende·"- Se;:~'irläche des Tragstücks 4 geführt ist. Ferner v/eist der ! !alter 7 einen Quersteg 11 auf. der einen Pumpenzylinder 12 trägt. Das Langloch 9 verläuft normal «. · Befestigungslasche 1 und nimmt einen Schraublx,iien 13 auf, auf den zur Festlegung des Halters 7 »-«r«· Mutter 14 aufgeschraubt ist.
Der Pumpenzylinder 12 hat zwei Anschiußieitungen 15, durch welche ein Schmiermittel dem Pi' npenzylinder zugeführt und dann von diesem an die Schmierstellen gefördert wird.
Parallel zu dem Tragstück 4 verläuft ausgehend von der Befestigungslasche 1 ein Lagerblock 20, an dem über einen im Einbauzustand senkrecht verlaufenden Lagerbolzen 21 eine Flügelschiene 22 schwenkbar befestigt IsL Die Flügelschiene 22 ist ein im wesentlichen plattenförmiges Element mit der Kontur eines flachen gleichschenkligen Dreiecks, wobei die Ecken jeweils abgerundet sind. Die Flügelschiene 22 hat eine in Ruhestellung im wesentlichen parallel zur Fahrschiene 3 verlaufende Basisfläche 23 sowie zwei sich von entgegengesetzten Richtungen her der Fahrschiene 3 nähernde Anfahrflächen 24 und 25 (Fig. 1). In dem von der Basisfläche 23 und der Anfahrfiäche 24 gebildeten Winkel ist die Flügelschiene 22 schwenkbar mit dem Lagerbk ;k 20 verbunden. An der Unterseite der Flü>elschiene 22 ist um einen in Einbaustellung senkrecht verlaufenden Bolzen 26 schwenkbar ein Zwischenelement 27 vorgesehen, das sich im wesentlichen parallel zur Basisfläche 23 der Flügelschiene 22 erstreckt und eine vordere Druckfläche 23 rowie eine rückwärtige Druckfläche 29 aufweist
Unterhalb der Flügelschiene 22 ist an dieser im Bereich des von den Anfahrflächen 24 und 25 gebildeten Winkels eine Federstütze 30 angeordnet, an der sich dav eine Ende einer Schraubenfeder 31 abnützt deren anderes Ende an der vorderen Druckfläche 28 des Zwischenelements 27 mittels eines Federaufnahmestükkes 32 festgelegt ist Auf der rückwärtigen Druckfläche
29 des Zwischenelements 27 greift ein Kolben 33 an. de>in den Pumpenzylinder 12 hineinreicht
,ο An der Basisfläche 23 der Flügelschiene 22 ist eine Anschlagleiste 34 angeordnet, welche über die Unterseite dieser Schiene 22 vorsteht und in der Ruhestellung der Vorrichtung mit dem Anschlag 5 zusammenarbeitet. An der Basisfläche 23 ist in ihrem von der Lagerung
, 5 der Flügelschiene 22 entfernten Bereich ein Lagerstück 35 befestigt an das ein Hebelarm 36 mit einem federnden Zwischenstück 37 in einer waagerechten Ebene schwenkbar angeschlossen ist Über einen Bolzen 38 ist mit dem Hebelarm 36 ein Hefr;l 39 verbunden, der
ίο wiederum über einen Schwenkbolzen 40 mit einer Rückstellvorrichtung 4ί in Ve-bindung steht, die im wesentlichen in der Art eines Tüi ic1 üeßers ausgebildet ist
Wenn eine Zugei.ihett über die Fahrschiene 3 fährt, dann greift die Seitenfläche 45 des ersten Rades 46. wie F i g. 1 zeigt an der Anfahrfiäche 24 an und verschwenkt die Flügelschiene 22 im Uhrzeigersinn um den Lagerboii en 21 herum. Dabei wird über die Federstütze
30 die Schraubenfeder 31 zusammengedrückt und übt somit Druck aus auf die vordere Druckfläche 28 des Zwischenelements 27. Die rückwärtige Druckfläche 29 dieses Zwischenelements 27 wirkt nun auf den Kolben 33 und führt zu dessen Verschiebung. Die Schraubenfeder 31 bewirkt, daß trotz des schlagartigen Verschwen-
J5 kens der Flügelschiene 22 der Kolben 33 nur allmählich niedergedrückt wird. Die Schraubenfeder31 wirkt somit als Energiespeicher. Die Rückstellvorrichtung 41 führt erst verzögert die Flügelschiene 22 in ihre >n F1 g. 1 dargestellte Ausgangsstellung zurück, so daß im wesentlichen nur das erste Rad 46 einer Zugeirheit auf die Anfahrfläche 24 einwirkt Die Ruhestellung der Flügelschiene 22 wird durch das Zusammenarbeiten der Anschlagleiste 34 sowie des einstellbaren Anschlages 5 exakt festgelegt wodurch auch der Maximalhub des Kolbens 33 und damit die Fördermenge des Schmiermiiteis genau vorgegeben ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

25 Patentansprüche:
1. An einer Fahrschiene angeordnete Schienenschiniervorrichtiing mit einem mit den auf der Fahrschiene abrollenden Rädern eines Schienenfahrzeuges zusammenarbeitenden Betätigungselement, das mit einer Schmiermittelpumpe in Wirkverbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (22) in Richtung quer zu den Seitenflächen (45) der Räder (46) begrenzt bewegbar angeordnet ist und mit einer verzögert wirksamen Rückstellvorrichtung (41) zusammenarbeitet und daß an dem Betätigungselement (22) entweder der Kolben (33) oder der Zylinder (12) der Schmiermittelpumpe federnd abgestützt ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement als eine um eine senkrechte Achse (21) schwenkbare Flügelschiene (22) ausgebildet ist, die im Ruhezustand im wesentlichen parallel zur Fahrschiene (3) verläuft und zwei v.i tgegengesetzt geneigte, sich in jeweils einer Fahrtrichtung der Fahrschiene (3) nähernde senkrechte Anfahrflächen (24,25) aufweist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein relativ zum Betätigungselement (22) bewegbares Zwischenelement (27) einerseits am Kolben (33) der Schmiermittelpumpe und andererseits an einer an einem Ende an dem Betätigungselement (22) abgestützten Feder (31) angreift
4. Von- -htung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenelement (27) um eine auf dem Betätigungselement (22* sitiende senkrechte Schwenkachse (26) schwenkbar angeordnet ist
5. Vorrichtung nach eineiu der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement (22) mit einem seine Rückstellbewegung begrenzenden einstellbaren Anschlag (5) zusammenarbeitet
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