DE2539613A1 - Spannvorrichtung zum festspannen von werkstuecken - Google Patents

Spannvorrichtung zum festspannen von werkstuecken

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DE2539613A1 DE19752539613 DE2539613A DE2539613A1 DE 2539613 A1 DE2539613 A1 DE 2539613A1 DE 19752539613 DE19752539613 DE 19752539613 DE 2539613 A DE2539613 A DE 2539613A DE 2539613 A1 DE2539613 A1 DE 2539613A1
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
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    • B25B5/06Arrangements for positively actuating jaws
    • B25B5/10Arrangements for positively actuating jaws using screws
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    • B25B5/00Clamps
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Description

  • Spannvorrichtung zum Festspannen von Werkstücke Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung zum Festspannen von Werkstücken, mit mindestens zwei Spanngliederntmit deren Hilft das auf einer Auflagefläche auflegbare und zu bearbeitende Werkstück festspannbar ist.
  • Spannvorrichtungen der eingangs beschriebenen Art sind in verschiedenen Ausführungsformen bereits bekannt ( Zyllis Universalspanngerät; Spannvorrichtung Hobelfix; Spannvorrichtung Praktikus; Ideal Heimwerkbank).
  • Allen diesen Konstruktionen ist gemeinsam, dass mit Hilfe ihrer Spannglieder bei einem seitlichen Ansetzen derselben an einem zu spannenden Werkstück dasselbe zwischen diesen zwar festgehalten, jedoch nicht zugleich auch an die Auflagefläche der Spannvorrichtung unter Druck angelegt werden kann. Eine zuverlässige Einspannung beispielsweise schmaler und hoher Werkstücke, wie z.B. relativ dünner Holzplatten, insbesondere zur Verhinderung eines Umkippens zwischen den Spanngliedern, ist jedoch erst dann gewährleistet, wenn diese bei seitlicher Einspannung zugleich auch entlang einer ihrer Längskanten unter Druck an der Auflagefläche zur Anlage gebracht werden.
  • Aus diesem Grunde sind die schraubstockbackenartig oder schraubzwingenförmig ausgebildeten Spannglieder der bekannten Spannvorrichtungen an der Auflagefläche umsetzbar angeordnet, so dass sich zwar auch Werkstücke von oben her festspannen lassen, doch greift dann eines der Spannglieder an der Werkstückoberseite an, so dass diese nicht mehr über ihren ganzen Bereich frei zugänglich ist. überdies ist aber dann ein seitliches Einspannen nicht möglich.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die bei seitlichem Einspannen eines Werkstückes zugleich auch eine Auflage desselben mit einer bestimmten Anpresskraft auf der Auflage fläche ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Spannglieder, wie an sich bekannt, auf einem gemeinsamen, länglichen Träger angeordnet sind, der mit seinen Enden an Spannflächen befestigbar ist, die sich in einer zur Auflagefläche schrägen Ebene befinden.
  • Diese Konstruktion ermöglicht die beabsichtigte Erzeugung eines Werkstückanpressdruckes in Richtung der Auflagefläche dadurch, dass nach Einspannen eines Werkstückes zwischen die Spannglieder die gesamte, durch Spannglieder, Werkstück und Träger gebildete Baueinheit relativ zur Auflagefläche derart verstellt wird, dass sich die Enden des Trägers in einem Abstand zu den sich in der erwähnten schrägen Ebene befindenden Spannflächen befinden.
  • Durch ein manuelles Aufdrücken des Werkstückes auf die Auflagefläche und durch gleichzeitiges Verformen der Trägerenden um den Betrag der Distanz zwischen diesen und den Spannflächen zum Befestigen der Trägerenden an den letzteren resultiert aus der sich hierbei ergebenden Vorspannung des Trägers eine zusätzliche, auf das Werkstück senkrecht zur Auflagefläche wirkende Spannkraft, die versucht, das Werkstück ständig mit der Auflagefläche unter Druck in Berührung zu halten und dadurch z.B. einen absolut sicheren EIobelsitz gewährleistet.
  • Vorteilhaft ist es dabei, wenn die Spannflächen an auf die Auflagefläche aufgesetzten Haltern vorgesehen sind und wenn in den schrägen Spannflächen sich in Richtung ihrer Schräge erstreckende Längsschlitze angeordnet sind, an denen die Trägerenden mittels Schrauben festspannbar sind.
  • In weiterer vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist es ausserdem günstig, wenn sich die die Enden des Trägers aufnehmenden Spannflächen der Halter vor der Vorderkante der Auflagefläche befinden und ungefähr 45° zur Auflagefläche geneigt angeordnet sind. Diese Konstruktion ermöglicht es, auch grösste Gegenstände spannen zu können ohne diese hierzu auf die Auflagefläche aufbringen zu müssen. Zu diesem Zweck muss dann lediglich der Träger an den Spannflächen um seine Längsachse um 1800 gedreht werden, so dass die Spannglieder von der Vorderkante der Auflagefläche wegweisen und dadurch Gegenstände,unter Druck auf dem Boden stehend, festgspannt werden können.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, den Träger durch eine Führungsschiene zu bilden, entlang der mindestens ein Spannglied verschiebbar und feststellbar angeordnet ist In diesem Falle sind somit die Spannglieder im Abstand von der Vorderkante der Auflagefläche und parallel zu dieser relativ zueinander verstellbar. Dabei entspricht die maximale Spannweite im wesentlichen der Länge der Führungschiene, so dass also auch extrem breite Werkstücke vorteilhaft gespannt werden können, wobei sich auf der Führungsschiene mindestens das eine Spannglied zur Einstellung der erforderlichen Spannbreite mühelos und schnell stufenlos verstellen lässt. Es lassen sich damit Werkstücke unterschiedlichster Breite in kürzester Zeit festspannen, ohne dass in umständlicher Weise Spannglieder aus einer vorgegebenen Spannstellung in eine andere umzusetzen sind.
  • Bevorzugt wird man die Konstruktion so treffen, dass beide Spannglieder auf der Führungsschiene verschiebbar und feststellbar angeordnet sind, so dass ein Werkstück in jedem beliebigen Bereich der Führungsschiene festgespannt werden kann.
  • Die Handhabung der Spannvorrichtung lässt sich dabei noch erweitern, wenn die Ilalter ein sich an deren schrägen Spannfläche anschliessendes, in einer zur Auflagefläche senkrechten Ebene und im Abstand von deren Vorderkante angeordnetes Teilstück aufweisen, in das sich der Längsschlitz der schrägen Spannfläche zur vorzugsweise stufenlosen Höhenverstellbarkeit der Führungsschiene fortsetzt, so dass sich auch verhältnismässig hohe Werkstücke stabil einspannen lassen, indem durch die mögliche Höhenverstellung der Führungsschiene die Spannglieder nach oben entsprechend nachgestellt werden können. Die zur Befestigung der Führungsschiene dienenden Halter wird man vorteilhaft durch abgewinkelte Flachprofile bilden, die mit einem sich von der schrägen Spannfläche wegerstreckenden und senkrecht zu dem sich an die letztere anschliessenden Teilstück angeordneten Befestigungsschenkel an der Auflagefläche befestigt sind.
  • Die Befestigung der Alter an der Auflagefläche kann auf verschiedene Weise erfolgen. Beispielsweise können hierzu die Halter mit entsprechenden Schraubzwingen kombiniert sein, die eine lösbare Befestigung an einer Kante, insbesondere der Vorderkante der Auflagefläche, ermöglichen. Ist beabsichtigt, die Spannvorrichtung ständig an einem geeigneten Tisch, einer Werkbank oder dergleichen zu belassen, so können die Halter an diesen auch festgeschraubt werden. Eine Konstruktion, die keine spezielle Befestigung der Halter an der Platte eines Tisches oder einer Werkbank erfordert, ergibt sich, wenn die Ilalter an der Vorderkante einer verhältnismässig breiten Trägerplatte befestigt sind, die ihrerseits auf die Auflagefläche auflegbar ist.
  • Auch die Führungsschiene und die Spannglieder können beliebig ausgebildet sein. Eine besonders stabile und kostengünstig herzustellende Konstruktion ist dabei erhältlich, wenn die Führungsschiene in Art einer Schraubzwingengleitschiene ausgebildet ist, und die Spannglieder durch Schraubzwingenbügel gebildet sind, von denen der eine in Art eines Festbügels und der andere in Art eines, eine mit einer Druckkappe ausgestatten Gewindespindel aufweisenden Gleitbügeis ausgestattet ist.
  • Der Vollständigkeit halber sei schliesslich erwähnt, dass auch eine Konstruktion als mit zur Erfindung gehörend betrachtet wird, deren Träger lediglich an einer Stelle, vorzugsweise an einem mittleren Teil, an einer schrägen Spannfläche befestigbar ist, wobei es gleichgültig ist, ob die Spannfläche bzw. die Spannflächen relativ zur Auflagefläche abfallend oder ansteigend angeordnet sind.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung sind aus der sich anschliessenden Beschreibung eines in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispieles einer erfindungsgemässen Spannvorrichtung und/oder aus den Patentansprüchen zu entnehmen.
  • In der Zeichnung zeigen: Fig.l eine schaubildliche Ansicht einer üblichen Werkbank, an deren Vorderseite eine erfindungsgemässe Spannvorrichtung angeordnet und zwischen deren Spanngliedern ein verhältnismässig hohes Werkstück eingespannt ist, Fig.2 eine Darstellung ähnlich Fig.l, wobei zwischen den Spanngliedern der Spannvorrichtung ein verhältnismässig hohes, schmales Wrkstück einqospannt ist, Fig.3 eine Vorderansicht der verkürzt dargestellten und teilweise aufgebrochenen Spannvorrichtung, Fig. 4 einen Querschnitt durch die Spannplatte des einen Spanngliedes der Spannvorrichtung entlang der Linie 4-4 der Fig.3, Fig.5 eine Darstellung ähnlich Fig.4 zur Veranschauljchun einer Konstruktionsvariante zur halterung der Spannplatte am entsprechenden Spannglied der Spannvorrichtung, Fig.6 eine Seitenansicht der an einer Trägerplatte montierten Halter der Spannvorrichtung, Fig.7 in schematischer Darstellung eine Teilseitenansicht der Spannvorrichtung zur Veranschaulichung dar Erzeugung einer Anpresskraft, mit der ein Werkstück in seitlicher Einspannung ständig an die Auflagefläche der Spannvorrichtung aufgedrückt wird.
  • In den Fig. 1 und 2 ist ein Werktisch lo gezeigt, an dem an der Vorderkante 12 seiner Tischplatte 14 eine als Ganzes mit 16 bezeichnete Spannvorrichtung zum Festspannen von zu bearbeitenden Werkstücken angeordnet ist. Diese Spannvorrichtung weist eine mittels Haltern 18,20 an der Tischplatte gehaltene Führungsschiene 22 auf, die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel horizontal sowie im Parallelabstand zur Vorderkante 12 der Tischplatte 14 gehalten ist. Auf dieser Führungsschiene sind zwei als Ganzes mit 24 und 26 bezeichnete Spannglieder verschiebbar und feststellbar angeordnet, die sich in vertikaler Richtung nach oben erstrecken und zwischen denen ein Werkstück festspannbar ist.
  • Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Führungsschiene in Art einer Schraubzwingengleitschiene ausgebildet, die mit ihren Enden an den Haltern 18,20 höhenverstellbar gehalten ist.
  • Die auf ihr verschiebbar angeordneten Spannglieder 24,26 sind durch Schraubzwingenbügel gebift, von denen der Bügel 24 in Art eines eine mit einem Handgriff 28 ausgestattete Gewindespindel 3o aufweisenden Gleitbügels und der andere Bügel in Art eines Festbügels ausgebildet ist. Die Gewindespindel 30 des Gleitbügels 24 trägt an ihrem als Kugelkopf ausgebildeten Endstück 32 eine dieses übergreifende Druckkappe 34, die vorzugsweise auf dem Kugelkopf nur geringfügig verschwenkbar angeordnet ist zum Ausgleich geringer Winkelabweichungen. Druckkappe 34 und Gewindespindel 30 können auch als ein Teil 33 gefertigt in die T-Nut der Spannplatte 38 eingreifen, wie dies in Fig.5 dargestellt ist. Die Druckkappe hält eine im wesentlichen die Länge des Gleitbügels 24 aufweisende, mit einer ebenen Spannfläche 36 ausgestattete Spannplatte 38, wobei die Druckkappe 34 diese im Bereich ihres einen Endes hält, während sie mit ihrem anderen Ende entweder die Führungsschiene 22 gabelartig umgreift oder mit einem entsprechenden, ösenartigen Endstück auf dieser verschiebbar geführt ist. Diese Spannplatte ist in der gezeigten Stellung der Gewindespindel 30 auf einem Teil ihrer Länge vom Gleitbügel 24 abgestützt. Deren ebene Spannfläche 36 stellt sicher, dass ein Werkstück zwischen den beiden Schraubzwingenbügeln 24,26 über deren gesamte Länge festgehalten wird.
  • Zur Befestigung der Spannplatte 38 an der Druckkappe 34 ist diese an ihrer Rückseite mit einer T-Nut-förmigen Ausnehmung 40 ausgestattet, in welche die Druckkappe derart eingesetzt ist, dass eine zuverlässige gegenseitige Verbindung dieser Teile gewährleistet ist. Wie aus Fig.2 und 7 zu ersehen ist, sind die die Führungsschiene 22 haltenden Halter 18,20 aus einem geeigneten, mehrfach abgewinkelten Flachprofil hergestellt, wobei deren waagrechter Schenkel 42 mit hilfe von beispielsweise durch Schrauben und Muttern 44,46 gnbildeten Befestigungsmitteln am Werkstück befestigbar istVon diesom erstreckt sich vorzugweise unter einem Winkel von 450 ein Profilteilstück 47 schräg nach unten wq, das in einen vertikalen Schenkel 48 übergeht, der mit einem sich in vertikaler Richtung erstreckenden und sich auch in das Profilteilstück 47 hineinerstreckenden Längsschlitz 50 ausgestattet ist, der von an der Führungsschiene 22 gehaltenen Befestigungsschrauben durchdrungen ist. Die Führungsschiene ist damit in den Längsschlitzen 50 an den Haltern sowohl in vertikaler Richtung als auch über den Bereich des Profilteilstückes 47 in einer schrägen Ebene verstellbar.
  • Diese abgewinkelte Ausbildung der Halter 18,20 bietet mehrere Vorteile. Einmal stehen die Halter in seitlichem Bereich der Spannvorrichtung bei der Bearbeitung von Werkstücken nicht störend im Wege. Zum anderen aber ermöglicht die Anordnung des Längsschlitzes 50 auch im schräg liegenden Halterteilstück 47 ein besonders stabiles Festspannen eines Werkstückes in der Weise, dass nicht nur zwischen den Spanngliedern 24,26 festgespannt, sondern auch mit einer bestimmten Anpresskraft auf die Werkstückauflagefläche aufgedrückt wird. Hierauf wird im Zusammenhang mit der Beschreibung der Fig.7 näher eingegangen.
  • Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Halter 18,20 mit ihrem Schenkel 42 auf eine Trägerplatte 56 aufgeschraubt. Diese Trägerplatte, die zweckmässig eine Mindestgrösse nicht unterschreiten soll, ist auf die Tischplatte 14 des Werktisches lo aufgelegt und kann bei Bedarf mit Zwingen gehalten werden, wobei sie mit der Vorderkante 12 der Tischplatte 14 bündig abschliessen oder geringfügig über diese vorstehen kann.
  • Bei der Darstellung nach Fig.l ist zwischen die Spannglieder 24,26 ein verhältnismässig hohes Werkstück 58 in Form eines Balkens eingespannt, der auf der Oberseite der Trägerplatte 56 aufliegt. Sind Werkstücke geringer Ilöhe zu spannen, so wird man zweckmässig die Führungsschiene relativ zur Oberseite der Trägerplatte 56 derart absenken, dass die Spannglieder lediglich geringfügig über die Ebene der Trägerplattenoberseite vorstehen. Damit ist erreicht, dass mit ihrer Hilfe zwar das Werkstück zuverlässig festgespannt werden kann, dass die Spannglieder aber nicht über dessen Oberseite hinausragen, so dass die Werkstücke von den Spanngliedern unbehindert an ihrer oben liegenden Fläche bearbeitet werden können.
  • In Fig.2 ist beispielsweise ein verhältnismässig schmales, plattenartiges Werkstück 60 gespannt,und es ist zu ersehen, dass hierzu die Führungsschiene 22 mit ihren Enden an der Oberseite der in einer schrägen Ebene liegenden Profilteilstücke 47 der Halter mittelsFlügelmuttern =,2 festgeschraubt sind, so dass sich auch die durch die Zwinqenbügel gebiidtn Spannglieder 24,26 in dieser schrägen Ebene befinden und dabei die Vorderkante der Trägerplatte übergreifen.
  • Um nun die erwähnte Anpresskraft senkrecht zur Auflagefläche 59 der Trägerplatte 56 zu erzeugen, ist zunächst das Werkstück auf diese aufzustellen, die Führungsschiene 22 nach oben zu verschieben und an den schrägen Spannflächen der Profilteilstücke 47 der Halter 18,20 festzuspannen. Danach ist das Werkstück zwischen den Schraubzwingenbügeln 24,26 festzuspannen, wobei dadurch die Gewähr gegeben ist, dass das Werkstück 60 in bezug auf die Auflagefläche 59 der Trägerplatta 56 zwischen den Schraubzwingenhügeln einwandfrei ausgerichtet ist. Nach Festspannen des Werkstückes ist zunächst die Führungsschiene 22 an den Haltern 18,20 zu lösen,(rwor»)uf das Werkstück 60 beispielsweise um den Betrag x/parallel zur Auflage fläche 59 in Richtung ihrer Vorderkante 62 zu verschieben ist. Aufgrund der gegenseitigen Verspannung von Schraubzwingenbügeln und Werkstück wird dabei zwangsläufig während dieser Werkstückverstellung die Führungsschiene 22 um den Betrag y von den schrägen, mit 64 bezeichneten Spannflächen der Halter abgehoben. Um nun das Werkstück endgültig auf der Spannvorrichtung festzuspannen, müssen demgemäss mittels den Flügelmuttern 52 die Enden der Führungsschiene 22 an die schrägen Spannflächen 64 unter Druck angelegt werden, wozu es zunächst notwendig ist, das Werkstück 60 manuell auf die Auflagefläche 59 der Trägerplatte 56 aufzudrücken, so dass dasselbe während des Anschraubens der Führungsschiene 22 an den schragen Spannflächen 64 der Halter 18, 20 nicht abkippen kann. Aufgrund der festen Verspannung der Schraubzwingenbügel mit dem Werkstück wird beim Festspannen der Führungsschiene diese im Bereich ihrer Enden zwangsläufig wieder um den Betrag y in Richtung des Profilteilstückes 47 der Halter 18,20 verformt, wodurch die-FührungsschiWne eine die gewünschte i.npresskraft erzeugende Vorspannung erhält, durch welche das Werkstück 60 auf die Auflagefläche 59 gepresst wird. Zur Erzeugung dieser Anpresskraft wirken also anfänglich zwei Kräfte zusammen, nämlich einmal die manuell aufgebrachte, auf das Werkstück wirkende Haltekraft A sowie die durch Vorspannen der Führungsschiene 22 wirksamo Schraubkraft F. Beide Kräfte wirken jeweils senkrecht auf die entsprechenden Bezugsflächen 59,64.
  • Durch das Vorspannen der Führungsschiene wird schliesslich noch eine Verschiebekraft V parallel zur Auflagefläche 59 wirksam, wie dies aus dem aufgezeigten Kräfte-Parallelogramm ersichtlich ist, aus dem hervorgeht, dass aus diesen beiden Kräften als Resultierende eine Spannkraft B entsteht. Dadurch, dass beim Festschrauben der Führungsschiene 22 das Werkstück durch die Anpresskraft A auf der Auflagefläche 59 festgehalten wird, kann die Kraftkomponente V das Werkstück nicht in Richtung dieser Kraft wegschieben. In aufgespanntem Zustand wird also das Werkstück mit einer Spannkraft B auch auf seine Auflagefläche 59 ständig gedrückt.
  • Durch Verstellen der beiden Spannglieder 24,26 entlang der Führungsschiene 22 ist es möglich, in jedem beliebigen Bereich zwischen den haltern 18,20 ein Werkstück zu spannen. Die erfindungsgemäss Anordnung der Führungsschiene und der Spannglieder ermöglicht ausserdem das Festspannen extrem breiter Werkstücke. Die Spannvorrichtung ermöglicht es damit, hohe und niedrige, schmale und breite, kurze und lange Werkstücke mit einem Minimum an technischem Aufwand vorteilhaft spannen zu können. Die Schiene mit den Spanngliedern 24,26 kann, abgenommen, als normale Schrautzwin verwendet werden

Claims (1)

  1. Patentansprüche: { l. Spannvorrichtung zum Festspannen von Werkstücken, mit mindestens zwei Spanngliedern, zwischen denen das auf einer Auflagefläche auflegbare und zu bearbeitende Werkstück festspannbar ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t dass die Spannglieder (24,26), wie an sich bekannt, auf einem gemeinsamen, länglichen Träger (22) angeordnet sind, der mit seinen Enden an Spannflächen (64) befestigbar ist, die sich in einer zur Auflagefläche (59) schrägen Ebene befinden 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannflächen (64) an auf die Auflagefläche (59) aufgesetzten haltern (18,20) vorgesehen sind und dass in den schrägen Spannflächen (64) sich in Richtung ihrer Schräge erstreckende Längsschlitze;(50) angeordnet sind, an denen die Trägerenden mittels Spannschrauben (52) festspannbar sind.
    3. Spannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die die Enden des Trägers (22) aufnehmenden Spannflächen (64) der Halter (18,20) vor der Vorderkante (62) der Auflagefläche (59) befinden.
    4. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannflächen (64) der IIalter (18,20) ungefähr 450 zur Auflageflache (59) geneigt angeordnet sind.
    5. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger eine Führungsschiene (22) bildet, entlang der mindestens eines der Spannglieder (29 bzw. 26) verschiebbar und feststellbar angeordnet ist.
    6. Spannvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter (18,20) ein sich an deren schrägen Spannfläche (64) anschliessendes, in einer zur Auflagefläche (59) senkrechten Ebene und im Abstand von deren Vorderkante (62) angeordnetes Teilstück(48) aufweisen, in das sich der Längsschlitz (50) der schrägen Spannfläche (64) zur vorzugsweise stufenlosen Höhenverstellbarkeit der Führungsschiene (22) fortsetzt.
    7. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halter (18,20) durch äbgewinkelte Flachprofile gebildet sind, die mit einem sich von der schrägen Spannfläche (64) wegerstreckenden und senkrecht zu dem sich an die letztere anschliessenden Teilstück (48) angeordneten Befestigungsschenkel (42) an der Auflagefläche (59) befestigt sind.
    8. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (S ) die obere Fläche einer einen Bestandteil der Spannvorrichtung bildenden Trägerplatte (56) bildet.
    9. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (22) in Art einer Schraubzwingengleitschiene ausgebildet ist, und die Spannglieder (24,26) durch Schraubzwingenbügel gebildet sind, von denen der eine in Art eines Festbügels und der andere in Art eines eine mit einer Druckkappe (34) ausgestatteten Gewindespindel (30) aufweisenden Gleitbügels ausgebildet ist.
    lo. Spannvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem festbügelartigen Schraubzwingenbügel (26) zugekehrten Seite des Gleitbügels (24) eine ebene Spannplatte (38) zugeordnet ist, deren eines Ende an der auf der Gewindespindel (30) drehbar sitzenden Druckkappe (34) des Gleitbügels (24) gehalten und deren anderes Ende an der Führungsschiene (22) verschiebbar geführt ist.
    11. Spannvorrichtung nach Anspruch lo, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkappe (34) der Gewindespindel (30) ds Gleitbügels (24) in einer in die Rückseite der Spannplatte (38) eingearbeiteten, insbesondere T-Nutförmigen Ausnehmung (40) gehalten ist.
    12. Spannvorrichtung nach Anspruch lo oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende der Gewindespindel (30) zur Befestigung der Spannplatte (38) ein auf einem Hals sitzender Kopf (32) angeformt ist, der passend in die T-Nutförmige Ausnehmung (40) eingreift.
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