DE2459292C3 - Vorrichtung zum Stapeln von Holzplatten oder ähnlichen, flachebenen Gegenständen - Google Patents

Vorrichtung zum Stapeln von Holzplatten oder ähnlichen, flachebenen Gegenständen

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DE2459292C3
DE2459292C3 DE19742459292 DE2459292A DE2459292C3 DE 2459292 C3 DE2459292 C3 DE 2459292C3 DE 19742459292 DE19742459292 DE 19742459292 DE 2459292 A DE2459292 A DE 2459292A DE 2459292 C3 DE2459292 C3 DE 2459292C3
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Heinz 4800 Bielefeld Weniger
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Weniger & Co Inh Doris Weniger 4800 Bielefeld
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Description

Die vorliegende Erfindung begrifft eine Vorrichtung zum Stapeln von Holzplatten oder ähnlichen, nachebenen Gegenständen, bestehend aus einem die Stapelstelle bildenden Hubtisch und einem über eine Umlenkrolle aus lotrechter Stellung über die Stapelstelle vor- und zurückbewegbaren biegsamen Förderer, welcher der Stapelstelle die zu stapelnden Platten zuführt, und einer auf die jeweilige Stapelgröße einstellbaren Abstreif- und Ausrichtvorrichtung.
Beim Stapeln von Holzplatten oder ähnlichen, flachebenen Gegenständen mittels einer Vorrichtung kommt es darauf an, daß die Platten möglichst ohne die Gefahr des Abkippens auf die Stapelstelle abgelegt werden.
Aus der US-PS 27 30 247 ist eine Einrichtung zum lagenweisen Stapeln von Platten bekanntgeworden, bei welcher ein Förderwagen die Lagen über die Stapelfläche vorschiebt und beim Zurückbewegen gegen einen die Lagen festhaltenden Anschlag die Lagen ohne Kippgefahr ablegt. Allerdings wird dies nur dadurch erreicht, daß jeweils zwischen zwei abzustapelnden Lagen entsprechend dicke Stapelleisten gelegt werden, so daß die abzustapelnden Lagen nicht unmittelbar aufeinander aufliegen.
Aus der GB-PS 10 08 247 ist eine Einrichtung zum lagenweisen Stapeln von Paketen gezeigt, bei der die Zuführungsvorrichtung für die abzustapelnden Pakete aus einem biegsamen Förderer besteht, welcher in eine horizontale Lage über der Stapelfläche im Zuge seiner Beladung vorschiebbar und in eine vertikale Lage seitlich der Stapelfläche zurückbewegbar ist und dem der Größe der Lagen angepaßte Ausrichtorgane sowie ein einschaltbares Abstreiforgan zugeordnet ist.
Der biegsame Förderer selbst besteht aus einer Rollenschürze, die konstruktionsbedingt eine Dicke aufweist, welche die Gefahr des Abkippens beim Stapeln von Platten, insbesondere von glattflächigen Platten, wie beispielsweise kunststoffbeschichteten Holzplatten, nicht ausschließen kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn verhältnismäßig kleine Platten abzustapeln sind.
In der CH-PS 4 39 107 ist eine Vorrichtung zum Stapeln flächenhafter Gegenstände gezeigt, bei welcher der Förderer, welcher die zu stapelnden Gegenstände
ίο über die Stapelfläche bewegt, aus einem einlagigen Band besteht Dieses Band ist allerdings lediglich an seiner vorderen Kante und an seiner hinteren Kante an den Zugmitteln befestigt welche das Band über die Stapelstelle bewegen bzw. von der Stapelsteile abzie hen. Hinzu kommt daß bei der Vorrichtung gemäß der CH-PS 4 39 107 das Band zunächst in einem gewissen Abstand parallel über die Stapelstelle gefahren und dann das vordere Ende auf die Stapelfläche abgesenkt wird. Danach wird das Band von der Stapelstelle abgezogen, wobei die zu stapelnden Gegenstände sich zumindest teilweise in einer Schrägstellung befinden. Somit sind zwar beispielsweise Druckereierzeugnisse stapelbar, wie dies in der erwähnten Literaiurstelle auch angeführt ist z>im Stapeln von beispielsweise Holzplat ten mit kunststoffbeschichteter Oberfläche ist aber eine derartige Vorrichtung nicht geeignet
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art so zu gestalten, daß eine Stapehing von Holzplatten oder ähnlichen, flachebenen Gegenständen ohne jegliche Kippgefahr ermöglicht wird, wobei die Stapelung der Platten unmittelbar aufeinander erfolgen soll.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß der biegsame Förderer aus einem
3ü einlagig ausgeführten Band besteht welches Band an beiden Außenseiten über seine gesamte Länge mit den Zugmitteln vei bunden ist
Damit wird ein völlig störungsfreies Stapeln von Holzplatten od. dgl., insbesondere auch von solchen
'.ο Platten mit glatter Oberfläche, gewährleistet
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert Es zeigt
Fig. 1 eine Stapel-Vorrichtung in schematischer Darstellung, mit vor- und nachgeschalteten, an vieh bekannten Transportmitteln,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiies Il in Fig. 1,
so F i g. 3 eine Einzelheit der Vorrichtung nach F i g. 1 in vergrößerter Darstellung, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 3, F i g. 5 die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Vorrichtung in vergrößerter Darstellung,
Fig.6 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 5,
F i g. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig.8 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII in
bo Fig. 7.
In F i g. 1 ist eine Paketrollenbahn I gezeigt, durch welche Plattenpakete 2 in Pfeilrichtung zu einem Plattenhubwerk 3 gefördert werden, welches die Plattenpakete 2 zu der Stapelvorrichtung 4 transports tiert. Die durch die Stapelvorrichtung 4 zu einem Plattenstapel 5 gestapelten Plattenpakete 2 werden durch eine Stapelrollbahn 6 weitertransportiert. Das Plattenhubv/erk 3 ist in der durch den Doppelpfeil
angegebenen Richtung auf- und abbewegbar und mit einer Rollenbahn 7 versehen. Die Stapelvorrichtung 4 weist einen an sich bekannten Hubtisch 8 auf, der im Sinne des Doppelpfeiles auf- und abgesenkt werden kann. Dieser Hubtisch 8 bildet die eigentliche Su.pelstel-Ie und wird zu Beginn des Stapelvorganges in seine höchste Stellung gebracht, wobei diese höchste Stellung des Hubtisches 8 der höchsten Stellung des Plattenhubwerkes 3 entspricht
Im Einlaufbereich der Stapelvorrichtung 4 befindet sich ein einfaches Band 9, welches bei Beginn des Stapelvorganges mit seiner Vorderkante unmittelbar im Einlaufbereich der Plattenpakete 2 liegt Durch jeweils an den Außenseiten des Bandes 9 angreifende Zugmittel 10, die beispielsweise aus Ketten bestehen können, ;St dieses Band 9 über die Stapelfläche hinwegziehbar und da sich diese Zugtnittel 10 über die gesamte Bandlänge hinaus erstrecken, ist somit die Möglichkeit gegeben, das Band 9 wieder in seine Ausgangsstellung zurückzuziehen.
Die Bewegung des Bandes 9 ist so steuerbar, daß bei Auftreffen eines Plattenpaketes 2 die Vorwärtsbewegung des Bandes 9 eingeleitei wird. Die in die Stapelvorrichtung 4 einlaufenden Plattenpakete 2 befinden sich also auf der Oberseite des Bandes 9 und werden durch dieses Band 9 auf den Hubtisch 8 bzw. auf den schon teilfertigen Plattenstapel 5 gefördert. Durch eine aus zwei Längsausrichtern U, einer Ausrichtschere 12 und einem Ausrichtanschlag 13 bestehende Abstreif- und Ausrichtvorrichtung, welche auf die jeweilige Stapelgröße einstellbar ist, werden die jeweils neu eingelaufenen Plattenpakete 2 sowohl in Längs- wie auch in Querrichtung gleichmäßig ausgerichtet und nach erfolgter Ausrichtung der Plattenpakete 2 wird das Band 9 unterhalb der Plattenpakete 2 zurückgezogen, so daß also die neu eingelaufenen Plattenpakete 2 nunmehr deckungsgleich auf dem schon teilfertigen Plattenstape!
5 aufliegen. Danach wird der Hubtisch 8 um die Höhe der dieserart aufgestapelten Plattenpakete 2 abgesenkt und der beschriebene Stapelvorgang kann sich wiederholen bis die jeweilige gewünschte Stapelhöhe erreicht ist, wonach der Plattenstapel S auf die Stapelrollenbahn
6 und von dort zu einer beliebigen Ablagestelle transportiert werden kann.
Wie insbesondere aus F i g. 5 hervorgeht, ist der im Einlaufbereich der Stapelvorrichtung 4 angeordnete Ausrichtanschlag 13 um eine horizontale Achse 14 schwenkbar und in nach unten geschwenkter Stellung parallel zur Bandoberfläche im Sinne des eingezeichneten Doppelpfeiles vor- und :rückbewegbar. Die dem Ausrichtanschlag 13 gegenüberliegende Ausrichtschere 12 ist ebenfalls parallel ;tur Bandoberfläche in horizontaler Richtung vor- und zurückbewegbar und außerdem wird durch die Ausrichtschere 12 ein Verschieben der oberen Platten des teilfertigen Plattenstapels 5 bei sich nach vorn bewegendem Band 9 verhindert, da die Ausrichtschere 12 zumindest einen kleinen Teil des teilfertigen Plattenstapels 5 erfaßt.
Die Längsausrichter 11 weisen an ihren Innenseiten Pendelanschläge 15 auf, die an ihrem oberen Ende drehbar gelagert sind und denen im unteren Bereich Rückfallsperren 16 zugeordnet sind. Durch die Anordnung dieser Pendelanschläge 15 wird der Vorteil erzielt, daß eine einwandfreie Ausrichtung der Plattenpakete 2 auch dann gewährleistet ist, v/enn sehr dünne Platten gestapelt werden, da in jedem Falle die auf dem Band 9 aufliegende Pendelanschläge i5 die unterste und demzufolge unmittelbar auf dem Band 9 aufliegende Platte erfassen.
Darüber hinaus ist es möglich, die Längsausrichtung erst dann durchzuführen, wenn das Band 9 schon zurückgezogen ist, wobei in diesem Fall die Pendelanschläge 15 nicht nur die unterste Platte der neu eingelaufenen Plattenpakete 2 erfassen, sondern auch eine oder mehrere der obenliegenden Platten des
ίο teilfertigen Plattenstapels 5, so daß evtl. verschobene Platten bei Betätigung der Längsausrichter 11 erneut mit ausgerichtet werden.
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, das Band 9 aus einem flexiblen Material herzustellen, da es vorkommen kann, daß durch nicht zu vermeidende Stärkenunterschiede der einzelnen Platten die Stapeloberfläche nicht absolut eben ist, sondern daß Plattenkanten vorstehen, an die dann die Vorderkante des Bandes 9 zwar anstößt, aber wegen der Flexibilität des Bandes 9 von der vorstehenden Plattenkante abgedrückt wird, so daß keinerlei Schaden entstehen und das Band 9 mit den daraufliegenden Plattenpaketen 2 ohne Störungen voll auf den Plattenstapel 5 auffährt.
Es sei noch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sich mit der Stapelvorrichtung auch andere flachebene Gegenstände stapeln lassen, die allerdings eine gewisse Festigkeit aufweisen müssen. So lassen sich beispielsweise Blechplatten ohne weiteres mit der Vorrichtung stapeln, was nicht zuletzt dadurch möglich ist, daß die an den Längsausrichtern 11 angebrachten Pendelanschläge 15 auch sehr dünne Platten beim Ausrichtvorgang erfassen.
In den F i g. 7 und 8 ist eine Stapelvorrichtung gezeigt, bei der zusätzlich zu den Zugmitteln 10, die sich über die gesamte Bandlänge erstrecken, dem vorderen Ende des Bandes 9 eine nahezu über die gesamte Breite des Bandes 9 angeordnete Greifvorrichtung 17 angeordnet ist Diese Greifvorrichtung 17 ist horizontal hin- und herbewegbar und erfaßt das vordere Ende des Bandes 9 beispielsweise durch eine Klammer 18, so daß eine relativ gleichmäßige Belastungsverteilung beim Nachvorneziehen des mit den Plattenpaketen 2 belasteten Bandes 9 eintritt. Die Anordnung einer derartigen Greifvorrichtung 17 ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn sehr schwere Platten, beispielsweise Blechplatten, gestapelt werden sollen. Nachdem die Plattenpakete 2 voll auf den Hubtisch 8 bzw. auf den schon teilfei tigen Plattenstapel 5 aufgefahren sind, wird die Greifvorrichtung vom vorderen Ende des Bandes 9 gelöst, so daß nach dem Einschwenken des Ausrichtanschlages 13 das Band 9 zurückgezogen werden kann. Die Greifvorrichtung 17 wird zur Wiederholung des Stapelvorganges horizontal in den Einlaufbereich der Stapelvorrichtung 4 gefahren und durch Festklemmen der Klammer 18 am vorderen Bandende wieder in Ausgangsstellung gebracht.
Das hintere Ende des Bandes 9 ist mittels eines Querbalkens 19 derart verstärkt, daß auch beim Zurückziehen des Bandes 9 eine möglichst gleichmäßige
M) Belastungsverteilung eintritt. Außerdem besteht die Möglichkeit, am hinteren Bandende zusätzlich zu den an den Außenseiten befestigten Zugmitteln 10 beispielsweise in der Mitte des Bandes 9 eine weitere Kette anzubringen, um eine gleichmäßige Belastung des
hi Bandes9beim Zurückziehen zu erreichen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Stapeln von Holzplatten oder ähnlichen, flachebenen Gegenständen, bestehend aus einem die Stapelstelle bildenden Hubtisch und einem über eine Umlenkrolle aus lotrechter Stellung über die Stapelstelle vor- und zurückbewegbaren biegsamen Förderer, welcher der Stapelstelle die zu stapelnden Platten zuführt, und einer auf die jeweilige Stapelgröße einstellbaren Abstreif- und Ausrichtvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der biegsame Förderer aus einem einlagig ausgeführten Band (9) besteht, welches Band (9) an beiden Außenseiten über seine gesamte Länge mit den Zugmitteln (10) verbunden ist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (9) aus einem flexiblen Material hergestellt ist
3. Verrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende des Bandes an einer Greifvorrichtung (17) befestigbar ist. die sich etwa über die gesamte Breite des Bandes (9) erstreckt und die parallel zur Stapelfläche mit der gleichen Geschwindigkeit wie die der Zugmittel (10) vor- und zurückbewegbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehendei Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das hinter ρ Ende des Bandes (9) durch einen Querbalken (19) verstärkt ist.
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DE2459292A1 DE2459292A1 (de) 1976-06-16
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