DE2451563A1 - Mehrzweck-zeitschalter - Google Patents
Mehrzweck-zeitschalterInfo
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- G04C23/00—Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
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-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
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- G04C21/16—Producing acoustic time signals by electrical means producing the signals at adjustable fixed times
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Description
Mehrzweck - Zeitschalter
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Mehrzweck-Zeitschalter,
der insbesondere zum Einbau in ein Rundfunkempfangsgerät oder dgl. geeignet ist und zum Unterbrechen
oder Schließen eines EIN-ÄUS-Schalters an einem solchen Gerät, sowie zur Betätigung eines im Zeitschalter
eingebauten Summers dient.
Zeitschalter dieser Art mit 24-Stunden-Uhrwerk, die auf
einen beliebigen Zeitpunkt innerhalb des 24-Stunden-Zeitraums einstellbar sind, in Verbindung mit einer sogenannten
"Schlummerautomatik" und/oder einer Mehrfach- oder Wiederholungs-Weckeinrichtung sind bereits bekannt.
Die sogenannte Schlummerautomatik besteht dabei aus einem Schaltteil, der nach Ablauf einer bestimmten Zeit die Abschaltung
des EIN-AUS-Schalters eines mit dem Zeitschalter
gekoppelten Rundfunkempfangsgeräts oder dgl. bewirkt. Die Betriebszeit des angeschlossenen Geräts wird dabei
durch ein "Schlummerzeit"- oder Abschaltzeit-Einstellglied vorgewählt. Die Mehrfachweckeinrichtung setzt den Summer
nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne im Anschluß an das von Hand erfolgte Abschalten des "Summers erneut in
Tätigkeit.
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Bekannte Zeitschalter, welche die vorstehend beschriebenen Schaltmöglichkeiten bieten, sind einerseits sehr
kostspielig, was darauf zurückzuführen ist, daß der EIN-AUS-Schalter im Laststromkreis wie z.B. des angeschlossenen
Rundfunkempfangsgeräts angeordnet sein muß, und andererseits in ihrem Aufbau äußerst kompliziert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Mehrzweck-Zeitschalter der eingangs genannten Ausführung
zu schaffen, welcher bei verhältnismäßig einfachem und kompaktem Aufbau und hoher Betriebszuverlässigkeit
die einfache Einstellung und Betätigung des Zeitschalters, der sogenannten Schlummerautomatik und der Mehrfachweckeinrichtung
gestattet.
Der vorgeschlagene Mehrzweck-Zeitschalter weist einen zum Unterbrechen und Schließen eines Laststromkreises
dienenden Schalter mit einem Schaltkreis und einem zum öffnen und Schließen des Schalters dienenden Schaltglied
auf und ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen mit dem Schaltglied in Eingriff bringbaren und
zur Schließbetätigung des Schalters dienenden ersten Schieber, einen mit dem ersten Schieber in Eingriff
stehenden Stellhebel, eine mit dem Stellhebel in Eingriff stehende Kupplungsscheibe, eine neben der Kupplungsscheibe
angeordnete und mit dieser in Eingriff bringbare Einschaltzeit-Vorwähltrommel, einen im Bereich
des ersten Schiebers angeordneten und mit dem Stellhebel in Eingriff bringbaren zweiten Schieber, eine mit dem'
zweiten Schieber in Eingriff bringbare Schwingblattfeder, ein mit dem zweiten Schieber verbundenes Summeranschaltglied,
eine ersten und zweiten Schieber miteinander verbindende Druckfeder, eine mit dem zweiten
Schieber in Eingriff bringbare Summerabschalttaste und ein im Bereich von erstem und zweitem Schieber angeord-
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0
2 k 5 ι 5 ο 3
netes und zur Verstellung derselben dienendes Einschaltzeit-Einstellglied,
wobei der im LastStromkreis angeordnete Schalter bei Eingriff von Kupplungsscheibe mit der
Einschaltzeit-Vorwähltrommel vermittels des Stellhebels in die Schließstellung betätigbar ist.
Bei dem vorgeschlagenen Mehrzweck-Zeitschalter erfolgt die Einstellung bzw. Betätigung des Zeitschalters selbst,
der sogenannten Schlummerautomatik und der Mehrfachweckeinrichtung vermittels äußerst einfacher und zuverlässiger
IMs ehalt vorgänge.
Die einzelnen Merkmale, sowie weitere Vorteile des erfindungsgemäßen
Zeitschalters werden im nachfolgenden anhand der Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten
bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Gleiche Teile sind in sämtlichen Zeichnungsfiguren jeweils mit
den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht des
Hauptteils des erfindungsgemäßen Mehrzweck-Zeitschalters, wobei einige Teile
der Übersichtlichkeit halber in gestrichelten Linien dargestellt sind, und
Fig. 2-4 zeigen das Einschaltzeit-Einstellglied in unterschiedlichen Einstellungen.
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Mikroschalter mit einem Schaltglied la bezeichnet. Ein von Hand einstellbares
Abschaltzeit-Einstellglied 2 (der sogenannten
Schlummerautomatik) trägt an seinem IMfang einen Nocken
2a, und an seinem unteren Ende stirnseitig einen kronradförmigen Teilzahnkranz 2b. Dieser Teilzahnkranz 2b läßt
sich in Kämmeingriff mit einem (in gestrichelten Linien
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dargestellten)Zahnrad 3 bringen, das in an sich bekannter
Weise über eine (hier nicht dargestellte) Reibungskupplung mit einer Welle 3a verbunden ist, die ihrerseits
über ein hier nicht dargestelltes Untersetzungsgetriebe mit einem ebenfalls nicht dargestellten Uhrwerksantrieb
gekoppelt ist. Da die Reibungskupplung, der Uhrwerksantrieb und das Untersetzungsgetriebe dem
Fachmann bekannt sind, unterbleibt deren Darstellung in Fig. 1. Mit dem Bezugszeichen 4 ist ein Schalthebel bezeichnet,
der vermittels einer Welle 5 drehbar gelagert ist und einen abgewinkelten Abschnitt 4a aufweist, der
in Eingriff bringbar ist mit dem Nocken 2a an dem Abschaltzeit-Einstellglied 2. Am anderen Ende des Schalthebels
4 befindet sich ein weiterer abgewinkelter Abschnitt 4b, der in Eingriff bringbar ist mit dem Schaltglied
1a des Mikroschalters 1. Eine Feder 6 beaufschlagt den Schalthebel 4 im Uhrzeigersinn. Weiterhin ist eine
in bekannter Weise ausgebildete Einschaltzeit-Vorwähltrommel 7 vorgesehen, welche von Hand einstellbar ist.
Eine Kupplungsscheibe 8 ist koaxial zur Einschaltzeit-Vorwähltrommel 7 und unmittelbar neben dieser angeordnet
und außerdem drehfest mit einer "Stundenwelle" des Uhrwerkantriebs verbunden.·
Die Kupplungsscheibe 8 ist gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Lage um eine kleine Strecke nach rechts verschiebbar,
so daß bei Erreichen des vermittels der Einschaltzeit-Vorwähltrommel 7 eingestellten Zeitpunkts
ein beispielsweise an einer Endfläche der Kupplungsscheibe 8 ausgebildeter Vorsprung in eine Vertiefung an einer
Endfläche der Vorwähltrommel 7 eingreifen und die Vörwähltrommel nach Ablauf der vorbestimmten Zeit in die in
Fig. 1 dargestellte Lage zurückschieben kann, indem der Vorsprung der Kupplungsscheibe 8 das Ende der Vertiefung
erreicht.
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Ein vermittels einer Welle 10 drehbar gelagerter Stellhebel 9 ist im Uhrzeigersinn beaufschlagt und weist einen
abgewinkelten Arm 9a auf, dessen Ende in Eingriff steht mit der anderen Endfläche der Kupplungsscheibe 8. Ein
erster leistenförmiger Schieber 11 kreuzt den abgewinkelten Arm 9a des Stellhebels 9 unter einem rechten Winkel
und weist einen in Eingriff mit dem Schaltglied 1a bringbaren abgewinkelten Schenkel 11a auf. Ein parallel zu dem
ersten Schieber 11 angeordneter zweiter, ebenfalls leistenförmiger Schieber 12 ist mit einem abgewinkelten
Schenkel 12a versehen, welcher im Zusammenwirken mit dem abgewinkelten Schenkel 11a des ersten Schiebers 11 den
Stellhebel 9 umgreift, so daß dieser zwischen den beiden Schenkeln eingespannt ist. Der zweite Schieber 12 trägt
außerdem einen Summerabschalter 12b. Zwischen den Schiebern 11 und 12 ist eine Zugfeder 13 angeordnet. Ein
zylinderförmiges Einschaltzeit-Einstellglied 14 weist an
seiner oberen Oberfläche einen Nocken 14a, und an seiner Umfangsflache einen Nocken 14b und einen Anzeigebereich
14c auf. Das Einstellglied 14 ist gleichfalls von Hand einstellbar und wird in der gewählten Einstellung vermittels
einer nachstehend beschriebenen Rastvorrichtung 15 gesichert. Mit dem Bezugszeichen 16 ist ein im (nicht
dargestellten) Gehäuse ausgebildetes Sichtfenster bezeichnet, durch welches hindurch die Einstellung des Einschaltzeit-Einstellglieds
14 sichtbar ist. Ein vermittels der Welle 18 drehbar gelagerter Verbindungshebel
ist mit einem Arm mit dem ersten Schieber 11 verbunden
und steht mit seinem zweiten Arm in Eingriff mit dem Nocken 14b. Mit dem Bezugszeichen 20 ist eine Summerabschalttaste
bezeichnet, die an einem feststehenden Bauteil wie z.B. des Gehäuses in der Weise gelagert ist,
daß der an der Taste ausgebildete Vorsprung 20a als Drehzapfen wirkt. Außerdem weist die Summerabschalttaste
einen schräg verlaufenden, vorstehenden Abschnitt 20b
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auf, der bei Niederdrücken der Summerabschalttaste 20 in Pfeilrichtung in Eingriff mit der Seite des Summerabschalters
12b gebracht wird und den zweiten Schieber 12 dabei nach links verschiebt. Ein eine bestimmte Biegsamkeit aufweisendes
Summeranschaltglied 21 ist vermittels einer Welle 22 drehbar gelagert und vermittels eines Arms durch
eine Zapfen-Schlitz-Verbindung mit dem Schieber 12 verbunden. Der andere Arm des Summeranschaltglieds 21 weist
eine kreisbogenförmige Formgebung auf, wobei der Mittelpunkt des Kreisbogens zusammenfällt mit der Welle 22.
Der Endabschnitt dieses Arms trägt eine Zahnung 21a. Mit dem Bezugszeichen 23 ist ein zum Uhrwerksantrieb dienender
Synchronmotor bezeichnet. Eine Schwingblattfeder 24, die in Eingriff bringbar ist mit dem Summerabschalter 12b
an dem zweiten Schieber 12, ist durch das elektromagnetische Streufeld des Synchronmotors 23 in Schwingungen versetzbar
und stellt das Summerglied dar. Ein auf der Antriebswelle des Synchronmotors 23 befestigtes Zahnrad 25
ist in Kämmeingriff bringbar mit der Zahnung 21a an dem
Summeranschaltglied 21. Die Rastvorrichtung 15 besteht aus einem Befestigungsabschnitt 15a, der am (nicht dargestellten)
Aufbau des Zeitschalters befestigt ist, sowie einer Klinke 15b von vorbestimmterBiegsamkeit und einem
Zahnrad 15c, welches fest mit dem Einschaltzeit-Einstellglied 14 verbunden und mit der Klinke 15b in Eingriff
bringbar ist.
Die Arbeitsweise des in Fig. 1 dargestellten Zeitschalters ist kurz wie folgt: Im in Fig. 1 dargestellten Zustand
reitet der abgewinkelte Abschnitt 4a auf dem Nocken 2a, und der Schalthebel 4 ist durch die Feder 6 im Uhrzeigersinn
verschwenkt, so daß sich der Mikroschalter 1 in der Ausschaltstellung befindet. In diesem Zustand ist daher
nur die Schlummerautomatik betätigbar. Wenn dementsprechend
das Abschaltzeit-Einstellglied 2 von Hand um einen
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bestimmten Winkel in Pfeilrichtung verdreht wird, gelangt
der Teilzahnkranz 2b in Eingriff mit dem Zahnrad 3, so daß das letztere in bezug auf die Welle 3a gegen den Uhrzeigersinn
verdreht wird. Gleichzeitig gelangt der abgewinkelte Abschnitt 4a des Schalthebels 4 außer Eingriff mit
dem Nocken 2a, so daß sich der Schalthebel 4 gegen die durch die Feder 6 auf ihn ausgeübte Beaufschlagung gegen
den Uhrzeigersinn verschwenken kann. Dadurch wird das Schaltglied 1a vermittels des abgewinkelten Abschnitts 4b
verstellt, so daß der Mikroschalter 1 in die Einschaltstellung gelangt. Da der Mikroschalter 1 normalerweise
als Netz- oder Speisespannungsschalter für ein (nicht dargestelltes) Rundfunkempfangsgerät dient, ist dieses in
der Einschaltstellung des Mikroschalters 1 eingeschaltet und gibt bei entsprechender Einstellung ein Rundfunkprogramm
wieder. Wenn das Abschaltzeit-Einstellglied in der vorbestimmten Drehstellung losgelassen wird, ist das mit
der Welle 3a verbundene Zahnrad 3 über die (nicht dargestellte) Reibungskupplung mit dem Uhrwerksantrieb gekoppelt
und läuft daher zusammen mit der Welle 3a im Uhrzeigersinn um. Dadurch wird wiederum das Abschaltzeit-Einstellglied
2 vermittels des Zahnrads 3 so lange entgegen der Pfeilrichtung verdreht bis der Kämmeingriff
zwischen Zahnrad, 3 und Teilzahnkranz 2 beendet ist. Das Abschaltzeit-Einstellglied 2 bleibt dann in dieser Stellung
stehen. Dadurch wird wiederum der Schalthebel 4 durch die Feder 6 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch
der Mikroschalter in die Ausschaltstellung gebracht wird. Wie somitersichtlich, ist die Einschaltzeit des Mikroschalters
1 und damit die Betriebsdauer des angeschalteten Geräts durch den Drehwinkel des Abschaltzeit-Einstellglieds
vorgebbar. Der Drehwinkel läßt sich von Hand nach Belieben einstellen. Das Abschaltzeit-Einstellglied kann
mit einer entsprechenden Zeiteinteilung kombiniert werden, welche das Einstellen einer vorbestimmten Betriebsdauer
ermöglicht.
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2 A 5 ι δ 6 3
Wenn das Abschältseit-Einstellglied 2 in der in Fig« I
dargestellten Stellung belassen, dagegen jedoch das Einschaltzeit-Einstellglied
14 durch ferdrehen von Hand
gegen die Pfsilrichtung in die im 51go 2 dargestellte
Lage gebracht wird, wird die Klinke 15b d©r Rastvorrichtung
15 vermittels des Zahnrads 15© einmal nach außen
gedruckt und rastet dann sofort wieder in den nächstfolgenden Zahnzwisehenraum ein„ und das aufgrund der Elastizität
der Klinke 15b« Das Einstellglied 14 wird, auf
diese Weise in der neuen Einstellung gesichert« Bei dieser Einstellung des Einschaltseit-Einstellglieds 14
wird der Yerbindungsheb©! 17 durch den Hocken 14a gegen
den Uhrzeigersinn versehweakt, wodurch wiederum der erste
Schieber 11 nach rechts verstellt wird» Dadurch wird der MLkroschalter 1 in die Einschaltetellung gebracht,
indem das Schaltglied la durch den abgewinkelten Schenkel 11a des Schiebers 11 niedergedrückt wird« Wean nun das
Einschaltzeit-Einstellglied 14 durch Verdrehen gegen die
Pfeilrichtung in die in JIg. 1 dargestellte Lage zurückgebracht
wird, wird auch der Mikroschalter 1 wiederum in die öffnungs- oder Unterbrechungsstellung gebracht.
Die jeweilig® Stellung des Einschaltzeit-Einstellglieds
14 ist vermittels des im Sichtfenster 16 erscheinenden Anzeigebereichs 14c von außen sichtbar« Wie aus der vorstehenden
Beschreibung hervorgeht, bewirkt die vorgenannte Betätigung des Einschaltseit-Einstellglieds 14 lediglich
das Umschalten des Mikroschalters 1»
Wenn das Einschaltzeit-Einstellglied 14 von Hand so weit in Pfeilrichtung verdreht wird, daß es in die in Hg. 3
dargestellte Lage gelangt, wird es durch die in der vorstehend beschriebenen Weise arbeitende Rastvorrichtung
in dieser Lage festgehalten. In diesem Falle wird der zweite Schieber 12 nach links verstellt und in der vorstehend
beschriebenen Weise in dieser Yerstellungslage gehalten. Da der 7erbindungshebel 17 nunmehr nicht be-
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ORIGINAL INSPECTED
ORIGINAL INSPECTED
aufschlagt ist, indem er nicht mit dem Nocken 14a in Eingriff
steht, wird der erste Schieber 11 nach links gezogen und in dieser Lage gehalten, in welcher der abgewinkelte
Schenkel 11a in Eingriff steht mit dem Stellhebel 9. Diese Einstellung wird vermittels des Anzeigebereichs 14c
in der vorstehend beschriebenen Weise im Sichtfenster angezeigt. Der Stellhebel 9 ist dabei durch eine (nicht
dargestellte) Feder im Uhrzeigersinn beaufschlagt, welche eine höhere Federkonstante aufweist als die Zugfeder
Wenn bei Erreichen des durch die Einschaltzeit-Vorwähltrommel 7 eingestellten Zeitpunkts die Kupplungsscheibe
8 nach rechts verlagert wird9 verschwenkt sich daher der
Stellhebel 9 gleichzeitig im Uhrzeigersinn und verstellt dabei den ersten Schieber 11 nach rechts. Dadurch wird
das Schaltglied la des MLkrosehalters 1 wiederum durch
den abgewinkelten Schenkel 11a in der beschriebenen Weise verstellt, so daß der MLkroschalter 1 in die Einschaltstellung
umgeschaltet wird. Sobald die Kupplungsscheibe 8 nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne wieder nach
links verstellt wird, wird der Stellhebel 9 gegen die Beaufschlagung durch eine (nicht dargestellte) Feder gegen
den Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch wiederum der erste Schieber 11 nach links verstellt wird, so daß das Schaltglied
la nicht länger in der niedergedrückten Stellung gehalten wird und der Mikroschalter 1 in den Abschaltzustand
gelangt. Bei einem 12-Stunden-Uhrwerk wiederholt sich dieser Vorgang alle 12 Stunden, und bei einem
24-Stunden-Uhrwerk alle 24 Stunden.
In der in Fig. 3 dargestellten Lage des Einschaltzeit-Einstellgliedes
14 kann eine elektrische Last wie z.B. ein Rundfunkempftngsgerät während einer vorbestimmten
Zeitspanne im Anschluß an den Einschaltzeitpunkt betrieben werden.
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min das Sinseteltgait-Einstellglied 14 durch Drehen
von Hand in Pf@ilricfe.tuag noch weiter verdreht und in
die in KLg. 4 dargestellt® Stauung gebracht wird, hält
die Rastvorrichtung 15 das Einsteilglied 14 in der vorstehend
beschriebenen Weise in d@r Stellung von Fig. In diesem Fall© befinden sich erster und zweiter Schieber
11 bzw. 12 in der Ereigabestelltmg, und der Stellhebel
9 ist vorübergehend zwischen den abgewinkelten Schenkeln 11a und 12a eingespannt. Sobald der vermittels
der Mnschaltzeit-Vorwähltrommel 7 eingestellte Zeitpunkt
erreicht ist9 id.rd der Stellhebel 9 im Uhrzeigersinn
verschwenkt und verstellt seinerseits den Schieber 11 nach rechts, so daß der Mikroschalter 1 in die Einschaltstellung
gebracht i-iirdo Der zweit® Schieber 12 wird dagegen
durch die Zugfeder 13 nach rechts verstellt und verdreht das Sunmeranschaltglied 21 im Uhrzeigersinn.
Aufgrund dieser Drehbeifegung des Summ@ranschaltglieds
gelangt die Zähnung 21a in Kämmeingriff mit dem Zahnrad 25· Da das Zahnrad 25 durch den Synchronmotor 23 mit
konstanter Drehzahl in Pfeilrichtung angetrieben wird, wird nach Eingriff von Zahnung 21a mit dem Zahnrad 25
die im Uhrzeigersinn erfolgende Drehbewegung des Summeranschal tglieds 21 und damit auch die aach rechts gerichtete
Verlagerung des zweiten Schiebers 12 entsprechend der Drehgeschwindigkeit des Zahnrads 25 verzögert. Die
Zahnung 21a läuft so lange auf dem Zahnrad 25 ab bis der Kämmeingriff am Zahnungsende aufhört. In diesem
Zeitpunkt wird der zweite Schieber 12 schnell nach rechts verstellt und durch den Stellhebel 9 angehalten. Da der
zum Halten der Schwingblattfeder 24 dienende Summerabschalter 12b in diesem Zeitpunkt nicht mit der Schwingblattfeder
24 in Eingriff steht, beginnt diese zu schwingen, wobei der Summton ertönt. Da wie aus der
vorstehenden Beschreibung ersichtlich die Verzögerungszeit, d. h. die Zeitspanne zwischen dem Einschalten dos
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Mikroschalters und dem Zeitpunkt, an welchem der Summer zu summen beginnt, durch die Eingriffszeit zwischen
der Zahnung 21a und dem Zahnrad 25 vorgegeben ist, läßt sich diese Verzögerungszeit einfach durch entsprechende
Bemessung der Zahnzahl in der Zahnung 21a und der Drehgeschwindigkeit
des Zahnrads 25 auf einen gewünschten Wert bringen. Im Anschluß an den vorstehend beschriebenen
Vorgang wird nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne die Kupplungsscheibe 8 nach links verstellt. Der Stellhebel
9 wird gegen die Kraft seiner (nicht dargestellten) Feder gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt und verschiebt
dabei den zweiten Schieber 12 nach links. Da in diesem Zeitpunkt der Schieber 11 ebenfalls nach links
verstellt ist, wird der Mikroschalter 1 in die Ausschalstellung gebracht. Gleichzeitig wird der Summer abgeschaltet,
indem das Summeranschaltglied 21 und der Summerabschalter 12b in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurückgestellt
werden.
Bei der Rückstellung des Summeranschaltglieds 21 in die Stellung von Fig. 1 wird das Summeranschaltglied etwas
zur Welle 22 hin verformt, indem die Zahnung 21a über die Zähne des Zahnrads 25 hinweggedrückt wird, wobei
die Verstellrichtung der Zahnung 21a der Drehrichtung
des Zahnrads 25 entgegengesetzt gerichtet ist.
Wenn bei schwingender Blattfeder 24, d.h. bei betätigtem Summer die Summerabschalttaste 20 von Hand in Pfeilrichtung
niedergedrückt wird, wird der zweite Schieber 12 vermittels des schräg verlaufenden vorstehenden Abschnitts
20b nach links verstellt, wodurch der Summer abgeschaltet und das Summeranschaltglied 21 in die Stellung zurückgestellt
wird, in welcher der Anfang der Zahnung 21a, d.h. das außenliegende Ende derselben in Eingriff steht
mit dem Zahnrad 25. Sobald die niedergedrückte Summer-
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abschalttaste 20 freigegeben wird, rollt die Zahnung 21a
wiederum auf dem Zahnrad 25 ab, so daß der Summer nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne wieder in der vorstehend
beschriebenen Weise in Tätigkeit gesetzt wird und ein Summsignal ertönt.
Die Beschreibung läßt somit erkennen, daß der Summer bei jeder Betätigung der Summerabschalttaste 20 zwar abgeschaltet
wird, jedoch nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne im Anschluß an die Betätigung der Summerabschalttaste
20 wiederum von neuem ein Summsignal ertönt. Der Mikroschalter 1 wird dabei durch den Stellhebel 9 in
die Einschaltstellung gebracht. Der Weckvorgang wird somit beliebig oft wiederholt.
- Patentansprüche: 509825/0667
Claims (4)
- Patentansprüche1J Mehrzweck-Zeitschalter mit einem zum Unterbrechen und Schließen eines Laststromkreises dienenden Schalter, einem Schalterkreis und einem zum öffnen und Schließen des Schalters dienenden Schaltglied, gekennzeichnet durch einen mit dem Schaltglied (1a) des Schalters (1) in Eingriff bringbaren und zur Schließbetätigung des Schalters dienenden ersten Schieber (11), einen mit dem ersten Schieber in Eingriff stehenden Stellhebel (9), eine mit dem Stellhebel in Eingriff stehende Kupplungsscheibe (8), eine neben der.Kupplungsscheibe angeordnete und mit dieser in Eingriff bringbare Einschaltzeit-Vorwähltrommel (7), einen im Bereich des ersten Schiebers (11) angeordneten und mit dem Stellhebel (9) in Eingriff bringbaren zweiten Schieber (12), eine mit dem zweiten Schieber in Eingriff bringbare Schwingblattfeder (24), ein mit dem zweiten Schieber (12) verbundenes Summeranschaltglied (21), eine ersten und zweiten Schieber (11, 12) miteinander verbindende Zugfeder (13), eine mit dem zweiten Schieber (12) in Eingriff bringbare Summerabschalttaste (20) und ein im Bereich von erstem und zweitem Schieber angeordnetes und zur Verstellung derselben dienendes Einschaltzeit-Einstellglied (14), wobei der im Laststromkreis angeordnete Schalter (1) bei Eingriff von Kupplungsscheibe (8) mit der Einschaltzeit-Vorwähltrommel (7) vermittels des Stellhebels (9) in die Schließstellung betätigbar ist.
- 2. Mehrzweck-Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschaltzeit-Einstellglied (14) mit einem zur Anzeige seiner Stellung dienenden Anzeigebereich (14c) versehen ist.509825/0667
- 3. Mehrzweck-Zeitschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Summer-Anschaltglied (21) aus einem flexiblen Werkstoff besteht.
- 4. Mehrzweck-Zeitschalter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschaltzeit-Einstellglied (14) vermittels einer Rastvorrichtung (15) in einer beliebigen Stellung feststellbar ist.509825/0667
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0166680A1 (de) * | 1984-01-14 | 1986-01-02 | Paolo Spadini | Zeitgeber mit Quartzgangwerk und elektrisch gesteuertem Schallgenerator |
| US4629332A (en) * | 1984-01-14 | 1986-12-16 | Paolo Spadini | Timepiece with a quartz watch movement and an electrically controlled sound generator |
| CH662465GA3 (de) * | 1984-01-14 | 1987-10-15 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5070877A (de) | 1975-06-12 |
| JPS5326662B2 (de) | 1978-08-03 |
| DE2451563C3 (de) | 1979-06-21 |
| GB1489091A (en) | 1977-10-19 |
| DE2451563B2 (de) | 1978-09-28 |
| US3952177A (en) | 1976-04-20 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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