DE2451563A1 - Mehrzweck-zeitschalter - Google Patents

Mehrzweck-zeitschalter

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DE2451563A1 DE19742451563 DE2451563A DE2451563A1 DE 2451563 A1 DE2451563 A1 DE 2451563A1 DE 19742451563 DE19742451563 DE 19742451563 DE 2451563 A DE2451563 A DE 2451563A DE 2451563 A1 DE2451563 A1 DE 2451563A1
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Shigeyuki Nishimura
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    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
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Description

Mehrzweck - Zeitschalter
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Mehrzweck-Zeitschalter, der insbesondere zum Einbau in ein Rundfunkempfangsgerät oder dgl. geeignet ist und zum Unterbrechen oder Schließen eines EIN-ÄUS-Schalters an einem solchen Gerät, sowie zur Betätigung eines im Zeitschalter eingebauten Summers dient.
Zeitschalter dieser Art mit 24-Stunden-Uhrwerk, die auf einen beliebigen Zeitpunkt innerhalb des 24-Stunden-Zeitraums einstellbar sind, in Verbindung mit einer sogenannten "Schlummerautomatik" und/oder einer Mehrfach- oder Wiederholungs-Weckeinrichtung sind bereits bekannt.
Die sogenannte Schlummerautomatik besteht dabei aus einem Schaltteil, der nach Ablauf einer bestimmten Zeit die Abschaltung des EIN-AUS-Schalters eines mit dem Zeitschalter gekoppelten Rundfunkempfangsgeräts oder dgl. bewirkt. Die Betriebszeit des angeschlossenen Geräts wird dabei durch ein "Schlummerzeit"- oder Abschaltzeit-Einstellglied vorgewählt. Die Mehrfachweckeinrichtung setzt den Summer nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne im Anschluß an das von Hand erfolgte Abschalten des "Summers erneut in Tätigkeit.
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Bekannte Zeitschalter, welche die vorstehend beschriebenen Schaltmöglichkeiten bieten, sind einerseits sehr kostspielig, was darauf zurückzuführen ist, daß der EIN-AUS-Schalter im Laststromkreis wie z.B. des angeschlossenen Rundfunkempfangsgeräts angeordnet sein muß, und andererseits in ihrem Aufbau äußerst kompliziert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Mehrzweck-Zeitschalter der eingangs genannten Ausführung zu schaffen, welcher bei verhältnismäßig einfachem und kompaktem Aufbau und hoher Betriebszuverlässigkeit die einfache Einstellung und Betätigung des Zeitschalters, der sogenannten Schlummerautomatik und der Mehrfachweckeinrichtung gestattet.
Der vorgeschlagene Mehrzweck-Zeitschalter weist einen zum Unterbrechen und Schließen eines Laststromkreises dienenden Schalter mit einem Schaltkreis und einem zum öffnen und Schließen des Schalters dienenden Schaltglied auf und ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen mit dem Schaltglied in Eingriff bringbaren und zur Schließbetätigung des Schalters dienenden ersten Schieber, einen mit dem ersten Schieber in Eingriff stehenden Stellhebel, eine mit dem Stellhebel in Eingriff stehende Kupplungsscheibe, eine neben der Kupplungsscheibe angeordnete und mit dieser in Eingriff bringbare Einschaltzeit-Vorwähltrommel, einen im Bereich des ersten Schiebers angeordneten und mit dem Stellhebel in Eingriff bringbaren zweiten Schieber, eine mit dem' zweiten Schieber in Eingriff bringbare Schwingblattfeder, ein mit dem zweiten Schieber verbundenes Summeranschaltglied, eine ersten und zweiten Schieber miteinander verbindende Druckfeder, eine mit dem zweiten Schieber in Eingriff bringbare Summerabschalttaste und ein im Bereich von erstem und zweitem Schieber angeord-
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0 2 k 5 ι 5 ο 3
netes und zur Verstellung derselben dienendes Einschaltzeit-Einstellglied, wobei der im LastStromkreis angeordnete Schalter bei Eingriff von Kupplungsscheibe mit der Einschaltzeit-Vorwähltrommel vermittels des Stellhebels in die Schließstellung betätigbar ist.
Bei dem vorgeschlagenen Mehrzweck-Zeitschalter erfolgt die Einstellung bzw. Betätigung des Zeitschalters selbst, der sogenannten Schlummerautomatik und der Mehrfachweckeinrichtung vermittels äußerst einfacher und zuverlässiger IMs ehalt vorgänge.
Die einzelnen Merkmale, sowie weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Zeitschalters werden im nachfolgenden anhand der Beschreibung des in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Gleiche Teile sind in sämtlichen Zeichnungsfiguren jeweils mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht des
Hauptteils des erfindungsgemäßen Mehrzweck-Zeitschalters, wobei einige Teile der Übersichtlichkeit halber in gestrichelten Linien dargestellt sind, und
Fig. 2-4 zeigen das Einschaltzeit-Einstellglied in unterschiedlichen Einstellungen.
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Mikroschalter mit einem Schaltglied la bezeichnet. Ein von Hand einstellbares Abschaltzeit-Einstellglied 2 (der sogenannten Schlummerautomatik) trägt an seinem IMfang einen Nocken 2a, und an seinem unteren Ende stirnseitig einen kronradförmigen Teilzahnkranz 2b. Dieser Teilzahnkranz 2b läßt sich in Kämmeingriff mit einem (in gestrichelten Linien
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dargestellten)Zahnrad 3 bringen, das in an sich bekannter Weise über eine (hier nicht dargestellte) Reibungskupplung mit einer Welle 3a verbunden ist, die ihrerseits über ein hier nicht dargestelltes Untersetzungsgetriebe mit einem ebenfalls nicht dargestellten Uhrwerksantrieb gekoppelt ist. Da die Reibungskupplung, der Uhrwerksantrieb und das Untersetzungsgetriebe dem Fachmann bekannt sind, unterbleibt deren Darstellung in Fig. 1. Mit dem Bezugszeichen 4 ist ein Schalthebel bezeichnet, der vermittels einer Welle 5 drehbar gelagert ist und einen abgewinkelten Abschnitt 4a aufweist, der in Eingriff bringbar ist mit dem Nocken 2a an dem Abschaltzeit-Einstellglied 2. Am anderen Ende des Schalthebels 4 befindet sich ein weiterer abgewinkelter Abschnitt 4b, der in Eingriff bringbar ist mit dem Schaltglied 1a des Mikroschalters 1. Eine Feder 6 beaufschlagt den Schalthebel 4 im Uhrzeigersinn. Weiterhin ist eine in bekannter Weise ausgebildete Einschaltzeit-Vorwähltrommel 7 vorgesehen, welche von Hand einstellbar ist. Eine Kupplungsscheibe 8 ist koaxial zur Einschaltzeit-Vorwähltrommel 7 und unmittelbar neben dieser angeordnet und außerdem drehfest mit einer "Stundenwelle" des Uhrwerkantriebs verbunden.·
Die Kupplungsscheibe 8 ist gegenüber der in Fig. 1 dargestellten Lage um eine kleine Strecke nach rechts verschiebbar, so daß bei Erreichen des vermittels der Einschaltzeit-Vorwähltrommel 7 eingestellten Zeitpunkts ein beispielsweise an einer Endfläche der Kupplungsscheibe 8 ausgebildeter Vorsprung in eine Vertiefung an einer Endfläche der Vorwähltrommel 7 eingreifen und die Vörwähltrommel nach Ablauf der vorbestimmten Zeit in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurückschieben kann, indem der Vorsprung der Kupplungsscheibe 8 das Ende der Vertiefung erreicht.
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Ein vermittels einer Welle 10 drehbar gelagerter Stellhebel 9 ist im Uhrzeigersinn beaufschlagt und weist einen abgewinkelten Arm 9a auf, dessen Ende in Eingriff steht mit der anderen Endfläche der Kupplungsscheibe 8. Ein erster leistenförmiger Schieber 11 kreuzt den abgewinkelten Arm 9a des Stellhebels 9 unter einem rechten Winkel und weist einen in Eingriff mit dem Schaltglied 1a bringbaren abgewinkelten Schenkel 11a auf. Ein parallel zu dem ersten Schieber 11 angeordneter zweiter, ebenfalls leistenförmiger Schieber 12 ist mit einem abgewinkelten Schenkel 12a versehen, welcher im Zusammenwirken mit dem abgewinkelten Schenkel 11a des ersten Schiebers 11 den Stellhebel 9 umgreift, so daß dieser zwischen den beiden Schenkeln eingespannt ist. Der zweite Schieber 12 trägt außerdem einen Summerabschalter 12b. Zwischen den Schiebern 11 und 12 ist eine Zugfeder 13 angeordnet. Ein zylinderförmiges Einschaltzeit-Einstellglied 14 weist an seiner oberen Oberfläche einen Nocken 14a, und an seiner Umfangsflache einen Nocken 14b und einen Anzeigebereich 14c auf. Das Einstellglied 14 ist gleichfalls von Hand einstellbar und wird in der gewählten Einstellung vermittels einer nachstehend beschriebenen Rastvorrichtung 15 gesichert. Mit dem Bezugszeichen 16 ist ein im (nicht dargestellten) Gehäuse ausgebildetes Sichtfenster bezeichnet, durch welches hindurch die Einstellung des Einschaltzeit-Einstellglieds 14 sichtbar ist. Ein vermittels der Welle 18 drehbar gelagerter Verbindungshebel ist mit einem Arm mit dem ersten Schieber 11 verbunden und steht mit seinem zweiten Arm in Eingriff mit dem Nocken 14b. Mit dem Bezugszeichen 20 ist eine Summerabschalttaste bezeichnet, die an einem feststehenden Bauteil wie z.B. des Gehäuses in der Weise gelagert ist, daß der an der Taste ausgebildete Vorsprung 20a als Drehzapfen wirkt. Außerdem weist die Summerabschalttaste einen schräg verlaufenden, vorstehenden Abschnitt 20b
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auf, der bei Niederdrücken der Summerabschalttaste 20 in Pfeilrichtung in Eingriff mit der Seite des Summerabschalters 12b gebracht wird und den zweiten Schieber 12 dabei nach links verschiebt. Ein eine bestimmte Biegsamkeit aufweisendes Summeranschaltglied 21 ist vermittels einer Welle 22 drehbar gelagert und vermittels eines Arms durch eine Zapfen-Schlitz-Verbindung mit dem Schieber 12 verbunden. Der andere Arm des Summeranschaltglieds 21 weist eine kreisbogenförmige Formgebung auf, wobei der Mittelpunkt des Kreisbogens zusammenfällt mit der Welle 22. Der Endabschnitt dieses Arms trägt eine Zahnung 21a. Mit dem Bezugszeichen 23 ist ein zum Uhrwerksantrieb dienender Synchronmotor bezeichnet. Eine Schwingblattfeder 24, die in Eingriff bringbar ist mit dem Summerabschalter 12b an dem zweiten Schieber 12, ist durch das elektromagnetische Streufeld des Synchronmotors 23 in Schwingungen versetzbar und stellt das Summerglied dar. Ein auf der Antriebswelle des Synchronmotors 23 befestigtes Zahnrad 25 ist in Kämmeingriff bringbar mit der Zahnung 21a an dem Summeranschaltglied 21. Die Rastvorrichtung 15 besteht aus einem Befestigungsabschnitt 15a, der am (nicht dargestellten) Aufbau des Zeitschalters befestigt ist, sowie einer Klinke 15b von vorbestimmterBiegsamkeit und einem Zahnrad 15c, welches fest mit dem Einschaltzeit-Einstellglied 14 verbunden und mit der Klinke 15b in Eingriff bringbar ist.
Die Arbeitsweise des in Fig. 1 dargestellten Zeitschalters ist kurz wie folgt: Im in Fig. 1 dargestellten Zustand reitet der abgewinkelte Abschnitt 4a auf dem Nocken 2a, und der Schalthebel 4 ist durch die Feder 6 im Uhrzeigersinn verschwenkt, so daß sich der Mikroschalter 1 in der Ausschaltstellung befindet. In diesem Zustand ist daher nur die Schlummerautomatik betätigbar. Wenn dementsprechend das Abschaltzeit-Einstellglied 2 von Hand um einen
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bestimmten Winkel in Pfeilrichtung verdreht wird, gelangt der Teilzahnkranz 2b in Eingriff mit dem Zahnrad 3, so daß das letztere in bezug auf die Welle 3a gegen den Uhrzeigersinn verdreht wird. Gleichzeitig gelangt der abgewinkelte Abschnitt 4a des Schalthebels 4 außer Eingriff mit dem Nocken 2a, so daß sich der Schalthebel 4 gegen die durch die Feder 6 auf ihn ausgeübte Beaufschlagung gegen den Uhrzeigersinn verschwenken kann. Dadurch wird das Schaltglied 1a vermittels des abgewinkelten Abschnitts 4b verstellt, so daß der Mikroschalter 1 in die Einschaltstellung gelangt. Da der Mikroschalter 1 normalerweise als Netz- oder Speisespannungsschalter für ein (nicht dargestelltes) Rundfunkempfangsgerät dient, ist dieses in der Einschaltstellung des Mikroschalters 1 eingeschaltet und gibt bei entsprechender Einstellung ein Rundfunkprogramm wieder. Wenn das Abschaltzeit-Einstellglied in der vorbestimmten Drehstellung losgelassen wird, ist das mit der Welle 3a verbundene Zahnrad 3 über die (nicht dargestellte) Reibungskupplung mit dem Uhrwerksantrieb gekoppelt und läuft daher zusammen mit der Welle 3a im Uhrzeigersinn um. Dadurch wird wiederum das Abschaltzeit-Einstellglied 2 vermittels des Zahnrads 3 so lange entgegen der Pfeilrichtung verdreht bis der Kämmeingriff zwischen Zahnrad, 3 und Teilzahnkranz 2 beendet ist. Das Abschaltzeit-Einstellglied 2 bleibt dann in dieser Stellung stehen. Dadurch wird wiederum der Schalthebel 4 durch die Feder 6 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch der Mikroschalter in die Ausschaltstellung gebracht wird. Wie somitersichtlich, ist die Einschaltzeit des Mikroschalters 1 und damit die Betriebsdauer des angeschalteten Geräts durch den Drehwinkel des Abschaltzeit-Einstellglieds vorgebbar. Der Drehwinkel läßt sich von Hand nach Belieben einstellen. Das Abschaltzeit-Einstellglied kann mit einer entsprechenden Zeiteinteilung kombiniert werden, welche das Einstellen einer vorbestimmten Betriebsdauer ermöglicht.
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2 A 5 ι δ 6 3
Wenn das Abschältseit-Einstellglied 2 in der in Fig« I dargestellten Stellung belassen, dagegen jedoch das Einschaltzeit-Einstellglied 14 durch ferdrehen von Hand gegen die Pfsilrichtung in die im 51go 2 dargestellte Lage gebracht wird, wird die Klinke 15b d©r Rastvorrichtung 15 vermittels des Zahnrads 15© einmal nach außen gedruckt und rastet dann sofort wieder in den nächstfolgenden Zahnzwisehenraum ein„ und das aufgrund der Elastizität der Klinke 15b« Das Einstellglied 14 wird, auf diese Weise in der neuen Einstellung gesichert« Bei dieser Einstellung des Einschaltseit-Einstellglieds 14 wird der Yerbindungsheb©! 17 durch den Hocken 14a gegen den Uhrzeigersinn versehweakt, wodurch wiederum der erste Schieber 11 nach rechts verstellt wird» Dadurch wird der MLkroschalter 1 in die Einschaltetellung gebracht, indem das Schaltglied la durch den abgewinkelten Schenkel 11a des Schiebers 11 niedergedrückt wird« Wean nun das Einschaltzeit-Einstellglied 14 durch Verdrehen gegen die Pfeilrichtung in die in JIg. 1 dargestellte Lage zurückgebracht wird, wird auch der Mikroschalter 1 wiederum in die öffnungs- oder Unterbrechungsstellung gebracht. Die jeweilig® Stellung des Einschaltzeit-Einstellglieds 14 ist vermittels des im Sichtfenster 16 erscheinenden Anzeigebereichs 14c von außen sichtbar« Wie aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, bewirkt die vorgenannte Betätigung des Einschaltseit-Einstellglieds 14 lediglich das Umschalten des Mikroschalters 1»
Wenn das Einschaltzeit-Einstellglied 14 von Hand so weit in Pfeilrichtung verdreht wird, daß es in die in Hg. 3 dargestellte Lage gelangt, wird es durch die in der vorstehend beschriebenen Weise arbeitende Rastvorrichtung in dieser Lage festgehalten. In diesem Falle wird der zweite Schieber 12 nach links verstellt und in der vorstehend beschriebenen Weise in dieser Yerstellungslage gehalten. Da der 7erbindungshebel 17 nunmehr nicht be-
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ORIGINAL INSPECTED
aufschlagt ist, indem er nicht mit dem Nocken 14a in Eingriff steht, wird der erste Schieber 11 nach links gezogen und in dieser Lage gehalten, in welcher der abgewinkelte Schenkel 11a in Eingriff steht mit dem Stellhebel 9. Diese Einstellung wird vermittels des Anzeigebereichs 14c in der vorstehend beschriebenen Weise im Sichtfenster angezeigt. Der Stellhebel 9 ist dabei durch eine (nicht dargestellte) Feder im Uhrzeigersinn beaufschlagt, welche eine höhere Federkonstante aufweist als die Zugfeder Wenn bei Erreichen des durch die Einschaltzeit-Vorwähltrommel 7 eingestellten Zeitpunkts die Kupplungsscheibe 8 nach rechts verlagert wird9 verschwenkt sich daher der Stellhebel 9 gleichzeitig im Uhrzeigersinn und verstellt dabei den ersten Schieber 11 nach rechts. Dadurch wird das Schaltglied la des MLkrosehalters 1 wiederum durch den abgewinkelten Schenkel 11a in der beschriebenen Weise verstellt, so daß der MLkroschalter 1 in die Einschaltstellung umgeschaltet wird. Sobald die Kupplungsscheibe 8 nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne wieder nach links verstellt wird, wird der Stellhebel 9 gegen die Beaufschlagung durch eine (nicht dargestellte) Feder gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch wiederum der erste Schieber 11 nach links verstellt wird, so daß das Schaltglied la nicht länger in der niedergedrückten Stellung gehalten wird und der Mikroschalter 1 in den Abschaltzustand gelangt. Bei einem 12-Stunden-Uhrwerk wiederholt sich dieser Vorgang alle 12 Stunden, und bei einem 24-Stunden-Uhrwerk alle 24 Stunden.
In der in Fig. 3 dargestellten Lage des Einschaltzeit-Einstellgliedes 14 kann eine elektrische Last wie z.B. ein Rundfunkempftngsgerät während einer vorbestimmten Zeitspanne im Anschluß an den Einschaltzeitpunkt betrieben werden.
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min das Sinseteltgait-Einstellglied 14 durch Drehen von Hand in Pf@ilricfe.tuag noch weiter verdreht und in die in KLg. 4 dargestellt® Stauung gebracht wird, hält die Rastvorrichtung 15 das Einsteilglied 14 in der vorstehend beschriebenen Weise in d@r Stellung von Fig. In diesem Fall© befinden sich erster und zweiter Schieber 11 bzw. 12 in der Ereigabestelltmg, und der Stellhebel 9 ist vorübergehend zwischen den abgewinkelten Schenkeln 11a und 12a eingespannt. Sobald der vermittels der Mnschaltzeit-Vorwähltrommel 7 eingestellte Zeitpunkt erreicht ist9 id.rd der Stellhebel 9 im Uhrzeigersinn verschwenkt und verstellt seinerseits den Schieber 11 nach rechts, so daß der Mikroschalter 1 in die Einschaltstellung gebracht i-iirdo Der zweit® Schieber 12 wird dagegen durch die Zugfeder 13 nach rechts verstellt und verdreht das Sunmeranschaltglied 21 im Uhrzeigersinn. Aufgrund dieser Drehbeifegung des Summ@ranschaltglieds gelangt die Zähnung 21a in Kämmeingriff mit dem Zahnrad 25· Da das Zahnrad 25 durch den Synchronmotor 23 mit konstanter Drehzahl in Pfeilrichtung angetrieben wird, wird nach Eingriff von Zahnung 21a mit dem Zahnrad 25 die im Uhrzeigersinn erfolgende Drehbewegung des Summeranschal tglieds 21 und damit auch die aach rechts gerichtete Verlagerung des zweiten Schiebers 12 entsprechend der Drehgeschwindigkeit des Zahnrads 25 verzögert. Die Zahnung 21a läuft so lange auf dem Zahnrad 25 ab bis der Kämmeingriff am Zahnungsende aufhört. In diesem Zeitpunkt wird der zweite Schieber 12 schnell nach rechts verstellt und durch den Stellhebel 9 angehalten. Da der zum Halten der Schwingblattfeder 24 dienende Summerabschalter 12b in diesem Zeitpunkt nicht mit der Schwingblattfeder 24 in Eingriff steht, beginnt diese zu schwingen, wobei der Summton ertönt. Da wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich die Verzögerungszeit, d. h. die Zeitspanne zwischen dem Einschalten dos
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Mikroschalters und dem Zeitpunkt, an welchem der Summer zu summen beginnt, durch die Eingriffszeit zwischen der Zahnung 21a und dem Zahnrad 25 vorgegeben ist, läßt sich diese Verzögerungszeit einfach durch entsprechende Bemessung der Zahnzahl in der Zahnung 21a und der Drehgeschwindigkeit des Zahnrads 25 auf einen gewünschten Wert bringen. Im Anschluß an den vorstehend beschriebenen Vorgang wird nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne die Kupplungsscheibe 8 nach links verstellt. Der Stellhebel 9 wird gegen die Kraft seiner (nicht dargestellten) Feder gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt und verschiebt dabei den zweiten Schieber 12 nach links. Da in diesem Zeitpunkt der Schieber 11 ebenfalls nach links verstellt ist, wird der Mikroschalter 1 in die Ausschalstellung gebracht. Gleichzeitig wird der Summer abgeschaltet, indem das Summeranschaltglied 21 und der Summerabschalter 12b in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurückgestellt werden.
Bei der Rückstellung des Summeranschaltglieds 21 in die Stellung von Fig. 1 wird das Summeranschaltglied etwas zur Welle 22 hin verformt, indem die Zahnung 21a über die Zähne des Zahnrads 25 hinweggedrückt wird, wobei die Verstellrichtung der Zahnung 21a der Drehrichtung des Zahnrads 25 entgegengesetzt gerichtet ist.
Wenn bei schwingender Blattfeder 24, d.h. bei betätigtem Summer die Summerabschalttaste 20 von Hand in Pfeilrichtung niedergedrückt wird, wird der zweite Schieber 12 vermittels des schräg verlaufenden vorstehenden Abschnitts 20b nach links verstellt, wodurch der Summer abgeschaltet und das Summeranschaltglied 21 in die Stellung zurückgestellt wird, in welcher der Anfang der Zahnung 21a, d.h. das außenliegende Ende derselben in Eingriff steht mit dem Zahnrad 25. Sobald die niedergedrückte Summer-
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abschalttaste 20 freigegeben wird, rollt die Zahnung 21a wiederum auf dem Zahnrad 25 ab, so daß der Summer nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne wieder in der vorstehend beschriebenen Weise in Tätigkeit gesetzt wird und ein Summsignal ertönt.
Die Beschreibung läßt somit erkennen, daß der Summer bei jeder Betätigung der Summerabschalttaste 20 zwar abgeschaltet wird, jedoch nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne im Anschluß an die Betätigung der Summerabschalttaste 20 wiederum von neuem ein Summsignal ertönt. Der Mikroschalter 1 wird dabei durch den Stellhebel 9 in die Einschaltstellung gebracht. Der Weckvorgang wird somit beliebig oft wiederholt.
- Patentansprüche: 509825/0667

Claims (4)

  1. Patentansprüche
    1J Mehrzweck-Zeitschalter mit einem zum Unterbrechen und Schließen eines Laststromkreises dienenden Schalter, einem Schalterkreis und einem zum öffnen und Schließen des Schalters dienenden Schaltglied, gekennzeichnet durch einen mit dem Schaltglied (1a) des Schalters (1) in Eingriff bringbaren und zur Schließbetätigung des Schalters dienenden ersten Schieber (11), einen mit dem ersten Schieber in Eingriff stehenden Stellhebel (9), eine mit dem Stellhebel in Eingriff stehende Kupplungsscheibe (8), eine neben der.Kupplungsscheibe angeordnete und mit dieser in Eingriff bringbare Einschaltzeit-Vorwähltrommel (7), einen im Bereich des ersten Schiebers (11) angeordneten und mit dem Stellhebel (9) in Eingriff bringbaren zweiten Schieber (12), eine mit dem zweiten Schieber in Eingriff bringbare Schwingblattfeder (24), ein mit dem zweiten Schieber (12) verbundenes Summeranschaltglied (21), eine ersten und zweiten Schieber (11, 12) miteinander verbindende Zugfeder (13), eine mit dem zweiten Schieber (12) in Eingriff bringbare Summerabschalttaste (20) und ein im Bereich von erstem und zweitem Schieber angeordnetes und zur Verstellung derselben dienendes Einschaltzeit-Einstellglied (14), wobei der im Laststromkreis angeordnete Schalter (1) bei Eingriff von Kupplungsscheibe (8) mit der Einschaltzeit-Vorwähltrommel (7) vermittels des Stellhebels (9) in die Schließstellung betätigbar ist.
  2. 2. Mehrzweck-Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschaltzeit-Einstellglied (14) mit einem zur Anzeige seiner Stellung dienenden Anzeigebereich (14c) versehen ist.
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  3. 3. Mehrzweck-Zeitschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Summer-Anschaltglied (21) aus einem flexiblen Werkstoff besteht.
  4. 4. Mehrzweck-Zeitschalter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einschaltzeit-Einstellglied (14) vermittels einer Rastvorrichtung (15) in einer beliebigen Stellung feststellbar ist.
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DE2451563A 1973-10-29 1974-10-28 Mehrzweck-Zeitschalter Expired DE2451563C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE2451563A1 true DE2451563A1 (de) 1975-06-19
DE2451563B2 DE2451563B2 (de) 1978-09-28
DE2451563C3 DE2451563C3 (de) 1979-06-21

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DE2451563A Expired DE2451563C3 (de) 1973-10-29 1974-10-28 Mehrzweck-Zeitschalter

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US (1) US3952177A (de)
JP (1) JPS5326662B2 (de)
DE (1) DE2451563C3 (de)
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