DE2451326C3 - Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage zur Herstellung von verschiedenen Gebäcksorten - Google Patents
Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage zur Herstellung von verschiedenen GebäcksortenInfo
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Description
4. Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage nach Anspruch 3. dadurcli gekennzeichnet, daß die
Umfangsgeschwindigkeit des bzw. der mit dem Verstellmechanismus versehenen Spcisewalzenpaare
(3a. 3b) proportional zum Abstand der jeweiligen
beiden Speisewalzen verstellbar ist.
5. Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß innerhalb der Trichter (la, \b) oberhalb des jeweiligen Spcisewalzenpaares (3a, 3b)
je ein paar Brecherwellen (2a,2/^angeordnet sind.
6. Kombinierte Ausstech- und Tcigformanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Umfangsgeschwindigkeit der Brecherwellen (2a, 2b) stufenlos regelbar ist.
7. Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transportbahnen (4a, 4b) eine Verstelleinrichtung zur stufcnlosen Verstellung
der Transportgeschwindigkeit aufweisen.
8. Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß an der jeweiligen Verlängerung der Transportbahnen (4a, 4b)]c ein Metallsuchgerät
(11a, 1 ^angeordnet ist.
9. Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß an den jeweiligen Verlängerungen der Transportbahnen (4a, 4b) eine Teigteileinrichtung
(12a, 12ö^vorgesehen ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine kombinierte Ausstech- und Teigformanlage zur Herstellung von
verschiedenen Gebäcksorten, mit einem Laminator zur Formung von Teigbändern mit zwei Trichtern in
Zwillingsanordnung mit an den unteren Ausgängen angeordneten Speisewalzenpaaren sowie einem oder
mehreren zwischen und unterhalb der Speisewalzenpaare angeordneten Schlichtwalzenpaaren sowie je
einer von den Speisewalzenaustrittsöffnungen zu dem
ίο ersten Schlichtwalzenpaar führenden Transjuortbahn
und mit einer unterhalb des bzw. der Schlichtwalzenpaare angeordneten Transporteinrichtung sowie mit einer
weiteren Transporteinrichtung, die beide zu einer Ausstech- und Teigformeinrichtung führen. Derartige
kombinierte Anlagen haben sich bei der automatischen Fertigung von Gebäckerzeugnissen wegen ihrer vielseitigen
Einsatzmöglichkeiten bewährt.
Die bisher bekannten Anlagen weisen einen Laminator zur Formung eines Teigbandes auf, der aus zwei
Trichtern in Zwillingsanordnung mit an den unteren Ausgängen angeordneten Speisewalzenpaaren, aus
unterhalb der Speisewalzenpaare angeordneten Schlichtwalzenpaaren und einer Teigbandauflageeinrichtung
zum zickzackförmigen Aufbringen des aus den Schlichtwalzenpaaren austretenden Teigbandes auf eine
zu einer kombinierten Ausstech- und Gebäckformeinrichtung führenden Transporteinrichtung besteht. Zwischen
den Spereswalzenpaaren und dem ersten Schlichtwalzenpaar sind aufeinander zulaufende Transportbänder
angeordnet, die die beiden aus den Speisewalzenpaaren austretenden Teigbänder zusammenführen,
bevor sie in das erste Schlichtwalzenpaar eintreten, wobei ggf. vorher noch auf eines der
Teigbänder eine Füllmasse, z. B. Fett bzw. Fettmehl od. dgl. aufgetragen werden kann. Auf diese Weise
lassen sich Doppelkekse mit Füllung herstellen.
Die beiden Trichter des Laminators werden von je einem Teigbandverformer gespeist, in denen die
Teigmasse zu noch lockeren Teigbändern vorgeformt und über je ein Transportband der·· Trichtern zugeführt
werden. Die Transportbänder sind dabei in einer Schleife geführt, die für den Transportvorgang zum
Laminator geschlossen ist, so daß eine durchgehende Transportbahn entsteht. Für die Herstellung anderer
Gebäcksorten, wie einfacher Kekse od. dgl., werden die
Schleifen geöffnet, so daß die Teigbänder auf durch die Schleifen führende Transporteinrichtungen fallen, die
ebenfalls zu der kombinierten Aussiech- und Tcigformeinrichlung führen. Dabei können in die beiden
Teigbandverformer jeweils andere Teigarten eingebracht werden, da die Transporteinrichtungen unabhängig
voneinander arbeiten.
Als nachteilig bei einer derartigen Anlage hat sich der enorme Platzbedarf erwiesen, der durch die Vorschaltung
der Teigbandvorformer und den Transportbändern mit der Schleifenführung zum Laminator bedingt ist.
Außerdem ist diese Anlage wegen dieser zusätzlichen Anlagenteile auch kostenmäßig aufwendig.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Anlage der eingangs genannten Art so auszubilden, daß
die Anlagenmasse wesentlich verringert und die Kosten beträchtlich gesenkt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden von den Speisewalzenaustrittsöffnungen
zu dem ersten Schlichtwalzenpaar führenden Transportbahnen über das jeweilige Speisewalzenpaar nach
außen bis zu der jeweils zugehörenden, weiteren Transporteinrichtung verlängert sind und je eine
UmsehalteinriehHing zur Transporirichtungsumkehr
aufweisen. Durch diese Ausbildung der Transportbahnen
kann auf die beiden Teigbandvorformer verzichtet werden, da deren Funktion nunmehr die Speisewalzenpaare
in den Trichtern übernehmen und erst nach deren Passieren durch die jeweils eingestellte Transportrichtung
der Transportbahnen entschieden wird, ob das Teigband direkt zur kombinierten Ausstech- und
Gebäckformeinrichtung gelangt oder zunächst die Schlichtwalzen passieren muß. Durch den Wegfall der
Teigbandvorformer und der Transporteinrichtungen zwischen diesen und dem Laminator wird eine enorme
Platz- und Kostenersparnis ohne Funktionsbeeinträchtigung der Anlage erzielt.
Zwar ist es aus der DD-PS 21 017 bekannt, umschaltbare Transportbänder als Zuführorgane zu
Teigbearbeitungsmaschinen zu verwenden. Die Druckschrift enthält jedoch keinen Hinweis darauf, wie ein
derartiges Transportband in einer Anlage der eingangs genannten Art angeordnet werden soll, um auf die
Teigbandvorformer und die dazugehörenden Transporteinrichtungen verzichten zu kömien.
In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, da!3 die
Transportbahnen als Rollentransportbahnen ausgebildet sind.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgeschlagen, daß mindestens einer der Speisewalzenpaare
einen Verstellmechanismus zur Verstellung des Abstandes der jeweiligen beiden Speisewalzen voneinander
aufweist, wobei deren Umfangsgeschwindigkei; proportional zu deren Abstand verstellbar sein kann.
Ferner ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß innerhalb der Trichter oberhalb des jeweiligen Speise
walzenpaares je ein Paar Brecherwellen angeordnet ist. deren Umfangsgeschwindigkeit stufenlos regelbar sein
kann.
Weiterhin ist vorgeschlagen, daß die Transportbahnen
eine Verstelleinrichtung zu slufenlosen Verstellung der Transporlgeschwindigkci taufweisen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß an der jeweiligen Verlängerung
Transportbahnen je ein Metallsuchgerät angeordnet ist. Schließlich kann dort auch eine Teigteileinrichtung
vorgesehen sein.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispicls näher veranschaulicht. Es zeigt
F i g. I einen Laminator im Querschnitt;
Fig. 2 eine Teildraufsicht einer kombinierten Aurstech-
und Teigformanlage.
Der in Fig. I im Querschnitt dargestellte Laminator weist an seiner Oberssite zwei Trichter la und 16 in
Zwillingsanordnung auf. Innerhalb der beiden Trichter la und \b sind je ein Paar Brecherwcllen 2a und 26
angeordnet. An den unteren Ausgängen der beiden Trichter la und 16 befindet sich je ein Speisewalzenpaar
3a und 3b. Unterhalb dieser beiden Speisewagen 3a und 3b verläuft je eine waagerechte Rollentransportbahn Aa
und 4b. Die einander zugewandten Enden der beiden Rollentransportbahnen 4a und 46 treffen annähernd
oberhalb der drei senkrecht untereinander angeordneten Schlichtwalzenpaare 5, 6 und 7 in der vorliegenden
Ansicht etwas naeh rechts versetzt aufeinander. Unterhalb der drei Schlichtwalzenpaare 5, 6 und 7 ist
eine schematisch gezeichnete Teigbandauflegevorrichtung 8 angeordnet, die das Teigband zickzackförmig auf
die Transporteinrichtung 9 zur hier nicht gezeigten kombinierten Ausstech- und Gebäckformeinrichlung
aufbringt.
Die beiden äußeren Enden der Rallentranspartbahnen 4a und 46 reichen bis oberhalb der rechwinklig
dazu angeordneten Transportbänder 10a'und 106'der
jeweiligen, weiteren Transporteinrichtungen IQa und 106, die ebenfalls zu der hier nicht gezeigten
kombinierten Ausstech- und Gebäckformeinrichtung führen. Oberhalb der Rollentransportbahnen 4a und 46
sind noch je ein Metallsuchgerät 11 a und 116 sowie eine
Teigteilvorrichtung 12a und 126 angeordnet.
Der Laminator arbeitet wie folgend beschrieben:
In die beiden Trichter la und 16 wird mit einer nicht gezeigten Vorrichtung Teig eingefüllt, der unter
Einwirkung der Schwerkraft und der den statischen Druck der Teigmasse regulierenden Brecherwellenpaare
2a und 26 zwischen die gegenläufig in Richtung der Pfeile 4 drehenden Speisewalzenpaare 3a und 36
gelangt und dort zu je einem Teigband 13a und 136 vorgewalzt wird. Dabei bestimmt der Abstand der
beiden Speisewalzen eines jeden Speisewalzenpaares 3a und 36 die Dicke des Teigbandes 13a bzw. 136.
Von dia Speisewalzenpaaren 3a und 36 gelangen die
beiden Teigbänder 13a und 136 auf >;e Rollentransportbahnen
4a und 4b. Falls nun beispieisv. eise blätterteigähnliche Kekse mit einer Füllmasse hergestellt werden
sollen, sind die Rollentransportbahnen 4a und 46 so geschaltet, daß sich die beiden Teigbänder 13a und 136
aufeinander zubewegen und sich vor den Schlichtwalzenpaaren 5, 6, 7 vereinigen. Dabei ist die Transportgeschwindigkeit
je nach dem Abstand der Speisewalzen und der Teigart stufenlos regulierbar. Vorher wird über
ein Zugabegerät 15 Füllmasse auf das in dieser Ansicht linke Teigband 13a aufgebracht. Nach der Vereinigung
der beiden Teigbänder 13a und 136 gelangen sie zwischen die Schlichtwalzen 5,6 und 7, von wo sie über
die Teigbandauflegevorrichtung 8 zickzackförmig auf die Transporteinrichtung 9, das das Teigband 13 weiter
zu der hier nicht gezeigten kombinierten Ausstech- and Gebäckformeinrichtung befördert.
Für andere Teigsorten können die Transportbänder 4,7 und 46 auf die entgegengesetzte Transporuichuirii:
umgeschaltet werden, so daß die Teigbänder 13;Γ uriii
136' (gestrichelt gezeichnet) nach außen transportien werden und dann auf die Transportbänder lOa'und 106'
der beiden weiteren Transporteinrichtungen 10;; und 106 fallen. Oberhalb der Rollentransportbahnen 4;) und
46 ist zusätzlich noch je eine Teigteilvorrichtung 12a und 126 montiert, mit der die Teigbänder 13a' und 136'
gegebenenfalls in kleine Stücke aufgeteilt werden können.
Fig. 2 zeigt in der Draufsicht einen Ausschnitt einer
kombinierten Aussiech- und Teigformanlage der erfindungsgemäßen Art. Aus dem Laminator mit den beiden
Trichtern la und 16 ragen seitlich die beiden Rollentransportbahnen 4a und 46 mit den darüber
angebrachten Metallsuchgeräten 11a und 116 und den beiden Teigteilvorrichtungen 12a und 126 heraus.
Rechtwinklig zu diesen Rollentransportbahnen 4a und 46 sind die Transportbänder 10a'und 106'angeordnet,
die den Teig, falls die Transportrichtung der Rollentransportbahnsn
4a und 46 nach außen gerichtet ist, zunächst zu zwei weiteren parallel zu den Rollentransportbahnen
4a und 46 angebrachten Transportbändern 10a" und 106" befördert, von wo aus der Teig zu den
letzten Transportbahnen 10a'" und 106'" dieser Transportanlage 10a und 106 gelangen, die oberhalb der
Transporteinrichtung 9 verlaufen und in die kombinierte Ausstech- und Gebäckformeinrichtung 16 einmünden.
Die im Laminator beginnende Transporteinrichtung 9
bringt bei umgeschalteter Transportrichtung der Rollentransportbahnen
4a und 46 das zickzackförmig aufgebrachte Teigband 13 ebenfalls zur kombinierten
Ausstech- und Gebäckformeinrichtung 16. Dort beginnt ein weiteres Transportband, das die Gebäckformlinge
oder das Gebäck weiter transportiert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage zur
Herstellung von verschiedenen Gebäcksorten, mit einem Laminator zur Formung von Teigbändern mit
zwei Trichtern in Zwillingsanordnung mit an den unteren Ausgängen angeordneten Speisewalzenpaaren
sowie einem oder mehreren zwischen und unterhalb der Speisewalzenpaare angeordneten
Schlichtwalzenpaaren sowie je einer von den Speisewalzenaustrittsöffnungen zu dem ersten
Schlichtwalzenpaar führenden Transportbahn und mit einer unterhalb des bzw. der Schlichtwalzenpaare
angeordneten Transporteinrichtung sowie mit einer weiteren Transporteinrichtung, die beide zu
einer Ausstech- und Teigformeinrichtung führen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Transportbahnen (4a, 4b) über das jeweilige Speisewalzenpaar (3a, 3b) nach außen bis zu der
jeweils zugehörenden, weiteren Transporternrichtung (1Oa", lOb') verlängert sind und je eine
Umschalteinrichtung zur Transportrichtungsumkehr aufweisen.
2. Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Transportbahnen als Rollantransportbahnen (4a, 4b) ausgebildet sind.
3. Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens einer der Speisewalzenpaare (3a, 3Zj^
einen Verstellmechanismus zur Verstellung des Abstandes der jeweiligen beiden Speisewalzen
voneinander aufweist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19742451326 DE2451326C3 (de) | 1974-10-29 | 1974-10-29 | Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage zur Herstellung von verschiedenen Gebäcksorten |
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| DE19742451326 DE2451326C3 (de) | 1974-10-29 | 1974-10-29 | Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage zur Herstellung von verschiedenen Gebäcksorten |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2451326A1 DE2451326A1 (de) | 1976-05-13 |
| DE2451326B2 DE2451326B2 (de) | 1979-11-29 |
| DE2451326C3 true DE2451326C3 (de) | 1980-07-31 |
Family
ID=5929476
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19742451326 Expired DE2451326C3 (de) | 1974-10-29 | 1974-10-29 | Kombinierte Ausstech- und Teigformanlage zur Herstellung von verschiedenen Gebäcksorten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2451326C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4955801A (en) * | 1989-01-23 | 1990-09-11 | Herb Kessler | Automatic apparatus for making strudel type pastry |
-
1974
- 1974-10-29 DE DE19742451326 patent/DE2451326C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2451326A1 (de) | 1976-05-13 |
| DE2451326B2 (de) | 1979-11-29 |
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