DE2445005C3 - Vorrichtung zum Schlickergießen von keramischen Formungen - Google Patents

Vorrichtung zum Schlickergießen von keramischen Formungen

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DE2445005C3 DE19742445005 DE2445005A DE2445005C3 DE 2445005 C3 DE2445005 C3 DE 2445005C3 DE 19742445005 DE19742445005 DE 19742445005 DE 2445005 A DE2445005 A DE 2445005A DE 2445005 C3 DE2445005 C3 DE 2445005C3
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schlickergießen von keramischen Formungen, insbesondere Klosettbecken o. dgl., mit einer Vielzahl von batterieförmig auf einer Bewegungsbahn verschiebbar angeordneten Formen, bei denen jeweils zwei benach-
barte Formseitenteile zweier aufeinanderfolgender Formen vom Formling taktmäßig entfernbar und Rücken an Rücken miteinander gekoppelt sind und der Formling nach dem Entformen neben der Bewegungsbahn abgesetzt wird.
Im Zuge immer weitergehender Rationalisierung im Fertigungsablauf zur Herstellung von sunitär-keramischen Gegenständen, beispielsweise zur Herstellung von Klosettbecken, Bidets o. dgl., bcs'eht der Wunsch nach möglichst automatisierten Gießverfahren. Insbcsondere besteht das Bestreben darin, den im Fertigungsablauf anfallenden physischen Arbeitsaufwand zu reduzieren oder ganz abzubauen, zumal es sich bei den zu gießenden Gegenständen um relativ schwere Güter handelt.
Eine aus der deutschen Offcnlcgungsschrift Ib 8 3 798 bekanntgewordene Vorrichtung zum Schlickergießen von keramischen Formungen arbeitet nach einem halbautomatischen Gießverfahren. Die Vorrichtung ist jedoch nur für die Fertigung von keramischen Gegenständen anwendbar, deren Gießform zweiteilig ist und in einer zur Bewegungsrichtung der Form etwa senkrechten Ebene geteilt ist.
Bei einer in der älteren Patentanmeldung P 24 44 551.0 vorgeschlagenen Vorrichtung zum Schlikkergießen keramischer Formlinge der eingangs genannten Art sind neben den beiden l'ormseitenteilen ein unterer und ein oberer Kern vorgesehen, wobei der obere Kern mit Hilfe eines Hebezeugs entfernt wird,
ebenso wie das Absetzen des Formlings neben der Bewegungsbahn mit Hilfe des Hebezeugs durchgeführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der bekannten Art zu schaffen, mit der auch formtechnisch aufwendigere keramische Formlinge in einem automatisierbaren Fertigungsablauf herstellbar sind.
Zur Lösung dieser Autgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, daß jede Form neben den zwei Formseitenteüen eine Grundplatte und eine vom Formling taktmäßig entfernbare Rückwand aufweist und daß die Grundplatte mit dem Formling senkrecht zur Bevvegungsebene der Formen so schwenkbar ist, daß der Formling mit seiner durch die Formrückwand geformten Seite auf ein neben der Bewegungsbahn angeordnetes Fördermittel abgesetzt wird.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung einer Schlickergießvorrichlung ist es nicht nur möglich, auch formtechnisch aufwendigere Formlinge, insbesondere Klosettbecken, herzustellen, sondern es läßt sich sogar eine vollautomatische Fertigung erreichen, während die Vorrichtung nach der vorstehend genannten DE-OS nur halbautomatisch arbeitet.
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt bzw. zeigen
Fig. I eine Seitenansicht der Vorrichtung mit teilweise geschlossenem, teilweise geöffnetem Formverband und einer angehobenen Grundplatte,
F i g. 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung etwa nach Linie 11-11 in Fig. 1,
F i g. 3 eine schematische Darstellung der Vorrichtung in Draufsicht,
F i g. 4 einen Schnitt durch die Vorrichtung etwa nach Linie 11-11 in F i g. 1 mit einer abgewandelten Schwenkeinrichtung,
Fig. 5 und 6 eine Auf- und Seitenansicht eines Fördermittels mit Kugelrollenplatte und
Fig.7 und 8 eine vergrößerte Darstellung einer Spanneinrichtung.
Die wiedergegebene Ausführungsform der Vorrichtung weist eine als Bewegungsbahn dienende Rollbahn 1 auf, die im wesentlichen von den beiden als Schienen dienenden Hoh'profilen 2 und 3 gebildet wird. Die Hohlprofile 2 und 3 sind miteinander verbunden durch Stege 4, die angeschraubt oder verschweißt sein können. Die Rollbahn t ist auf Stützen 5 unter einem veränderbaren Winkel gelagert, so daß das Hohlprofil 2 einen größeren Abstand vom Boden aufweht als das Hohlprofil 3. Veränderlich ist der Winkel dadurch, daß ein Verbindungselement 6 am Steg 4 im Bereich des Hohlprofils 2 zur Verbindung der Rollbahn 1 mit den Stützen 5 mit einem Langloch 7 ausgerüstet ist und ein im Bereich des Hohlprofils 3 angeordnetes Verbindungselement 8 eine Schwenkung um eine Achse 9 ermöglicht. Es ist auch möglich, die Rollbahn 1 eben auszuführen und dabei die Ablagefläche der Formen auf den Plateauwagen im Winkel anzuordnen.
Auf der Rollbahn t sind sowohl Plateauwagen 10 zur Aufnahme je einer Grundplatte 11 einer Form 12, als auch Plateauwagen 13 gelagert, die je zwei Formseitenteile 14 und 15 tragen, welche Rücken an Rücken angeordnet sind und zu zwei benachbarten Formen gehören. Die Plateauwagen 10 und 13 weisen Laufrollen 16 auf, die auf der Oberfläche der Hohlprofile 2 laufen. Mit zusätzlichen Führungsrollen 17 stützen sie sich auf der nach unten gerichteten Außenfläche 58 des Hohlprofils 2 ab.
Die Form 12 besteht aus der auf dem Plateauwagen 10 gelagerten und mit diesem fest verbundenen Grundplatte 11 sowie den beiden Formseitenteüen 14 und 15, die seitlich schulterartig die Grundplatte U übergreifen. Zur Zentrierung sind bei dem Formseitenteil 14 Zentrierstifte 18 vorgesehen, die in entsprechende Ausnehmungen im Formseitenteil 15 eingreifen. Nach dem Zusammenfahren der Formseitenteile 14 und 15 über die Grundplatte U ist die Form 12 bis auf ihre Rückwand geschlossen. Die Rückwand wird durch eine Formrijckwand 19 geschlossen. Die Grundplatte 11 dient als Wasserring-Formteil. Der Formverband aus den Formteilen 11,14,15 und 19 wird über ein zentrales Spannsystem, das nicht näher dargestellt ist, geschlossen.
Die Formrijckwand 19 weist eine Ausnehmung 20 auf, die bei einem zu gießenden Klosettbecken den Spülwasserzulauf bildet. Über diese Ausnehmung 20 wird die Form mit keramischem Schlicker durch eine Leitung 21, die in Fig.2 schematisch angedeutet ist, gefüllt bzw. entleert. Zur Überprüfung des Füllstandes der Form ist, wie in F i g. 2 angedeutet, ein Steigrohr 22 am Formseuenteil 14 vorgesehen.
Wie insbesondere aus F i g. 1 hervorgeht, sind jeweils die beiden in Bewegungsrichtung (Pfeil 23) benachbarten Formseitenteile 14 und 15 zweier verschiedener Formen miteinander Rücken an Rücken gekoppelt und auf einem gemeinsamen Plateauwagen 13 angeordnet. Diese Kopplung kann starr oder gelenkig sein. Letzteres ist dann nötig, wenn die Bewegungsbahn Biegungen aufweist, beispielsweise einen geschlossenen Ring dargestellt. Es ist auch möglich, die Formseitenteile 14 und 15 einstückig auszuführen, wobei dann die Bewegungsbahn eine in der Bewegungsebene liegende Gerade darstellen wird.
Neben der Rollbahn 1 ist im Bereich des Hohlprofils 3 eine im Querschnitt L-förmige Laufschiene 24 an den Stützen 5 bzw. direkt am Hohlprofil 3 angebracht. Diese Laufschiene 24 dient zur Abstützung und Führung eines seitlich der Rollbahn 1 angeordneten fahrbaren Ausformtisches 25. Auf der der Rollbahn 1 gegenüberliegenden Seite läuft der Ausformtisch 25 auf einer an einer Abstellbank 26 angebrachten Führungsschiene 27. Der Ausformtisch 25 besteht aus einem aus Hohlprofilen gebildeten Rahmen 28. An diesen Rahmen 28 sind, wie besonders in F i g. 2 dargestellt, Lauf- und Führungsrollen 29 bzw. 30 angebracht. Auf dem Ausformtisch 25 ist ein Fördermittel 31 in Form eines senkrecht zur Bewegungsrichtung des Ausformtisches verfahrbaren Wagens 32 gelagert. Dieser Wagen 32 weist auf der Oberfläche der Hohlprofile des Rahmens 28 laufende Rollen 33 und Führungsrollen 34 auf, die an den senkrecht nach unten weisenden inneren Seitenflächen des Rahmens 28 anliegen. Der Wagen 32 trägt eine Kugelrollenplatte 35. Zum Ausgleich von Höhentoleranzen und zum Abheben eines stoßdämpfenden Sitzes 48 von der Kugelrollenplatte 35 ist ein Rahmen 60 mit Exzentern 61 stufenlos anhebbar, was in den F i g. 5 und 6 näher dargestellt ist.
Ατι Ausformtisch 25 ist eine Schwenkeinrichtung 36 angeordnet. Diese Schwenkeinrichtung 36 besteht aus einem Schwenkarm 37 und einem Stellhebel 38, die beide um eine Achse 39 drehbar und miteinander verbunden sind.
Der Schwenkarm 37 nach Fig.2 weist an seinem vorderen Ende eine ungleichschenklige Gabelöffnung 41 auf, in die bei der Kupplung mit dem Plateauwagen 10 ein an diesem befestigter Mitnehmerbolzen 42 eingreift. Im Bereich der Achse 39 ist an dem Schwenkarm 37 ein Mitnehmerbolzen 43 oder eine Welle 43' befestigt, die in eine oder mehrere Gabelöffnungen 44 am Plateauwagen 10 eingreift. Liegt der Schwenkarm 37 auf der Rollbahn 1, so greifen beim Anschlag des Plateauwagens 10 am Schwenkarm 37 die Mitnehmerbolzen 42 und 43 in die Gabelöffnungen 41 bzw. 44 ein. Wird darauf der Stellhebel 38 betätigt, so hebt der Schwenkarm 37 den Plateauwagen 10 mit der Grundplatte 11 von der Rollbahn 1 ab. Zur Verbesserung der Schwenkeigenschaften ist, wie in Fig.2 angedeutet, ein Griff 40 vorgesehen, der durch Drehung eine Verschiebung der Schwenkeinrichtung 36 senkrecht zur Rollrichtung 23 und damit einen besseren Eingriff der Mitnehmerbolzen 42 und 43 in den Gabelöffnungen 41 bzw. 44 ermöglicht.
Ein am Ausformtisch 25 befestigter Rahmen 45 trägt regulierbare Anschläge 46, beispielsweise Stellschrauben, an die sich die Grundplatte 11 in der auf geschwenkten Stellung anlegt. Der auf der Grundplatte ruhende Formling 47 wird dabei auf den Sitz 48 aus Schaumstoff abgesetzt, der seinerseits auf der Kugelrollenplatte 35 des Wagens 32 gelagert ist.
Die Funktionsweise der dargestellten Vorrichtung ist wie folgt:
Auf der Rollbahn 1 werden die Formen 12 auf ihren Plateauwagen 10 und 13 nach dem Füllen mit dem Schlicker und der zur Bildung des Scherbens nötigen Standzeit in Pfeilrichtung 23 zur Ausformstelle verfahren. Nach Öffnen des (nicht näher dargestellten) Zentralverschlusses für die Form 12 wird zuerst die Formrückwand 19 entfernt (Pfeil 49 in Fi g. 3). Durch horizontales Verfahren der Rücken an Rücken gekoppelten Formseitenteile 14 und 15 (Doppelpfeil 50) wird der Formling 47 einseitig auf seiner Grundplatte 11 freigelegt. Danach wird die Grundplatte 11 (Pfeil 51) in der gleichen Richtung, jedoch weniger weit als die zuvor entfernten Formseitenteile 14 und 15, verfahren und dadurch der Formling durch das Ausziehen aus dem zweiten Formseitenteil 14 vollständig freigelegt.
Der freigelegte Formling wird auf der Rollbahn 1 soweit bewegt, bis sein Plateauwagen 10 an dem auf der Rollbahn liegenden Schwenkarm 37 der Schwenkeinrichtung 36 am Ausformtisch 25 anschlägt, und mit diesem zusammenkuppelt. Um ein taktmäßiges Entformen zu ermöglichen, ist der Ausformtisch 25 parallel zur Rollbahn verfahrbar angeordnet, so daß die Schwenkeinrichiung 36 während des Aufschwenkvorganges des Formlings 47 mit seiner Grundplatte 11 parallel zur Umlaufbewegung (Pfeil 23) mit verfahren werden kann, und in Bewegungsrichtung hinter dem entsprechenden Formling Platz zum Abziehen der nächsten Formseitenteile 14 und 15 geschaffen wird.
Durch Betätigung des kraftschlüssig am Schwenkarm 37 befestigten Schwenkhebels 38 wird der Plateauwagen 10 und damit die Grundplatte 11 mit dem darauf liegenden Formling 47 von der Rollbahn 1 abgehoben und in die in Fig.2 gestrichelt dargestellte Stellung geschwenkt Die Grundplatte U legt sich am Ende der durch den Pfeil 52 bzw. 52' dargestellten Schwenkbewegung an den Anschlägen 46 an. Beim Auftreffen der Grundplatte 11 auf die Anschläge 46 wird der Formling 47 gleichzeitig auf dem stoßdämpfenden Sitz 48 aus Schaumstoff abgesetzt Durch Abziehen des Fordermittels 31 in der Pfeilrichtung 53 wird der Formling 47 vor der Grundplatte 11 entfernt und auf dem Sitz 48 ruhenc zu der Abstellbank 26 bewegt. Vorzugsweise ist dies« Abstellbank 26 ebenfalls als Kugelrollenplatte ausgebil det, so daß ein einfaches Bewegen und Befördern dei Formlinge 47 ermöglicht wird.
Der Formzusammenbau erfolgt in umgekehrtei Reihenfolge durch Zurückschwenken der Schwenkein richtung und gleichzeitiges Absetzen des Plateauwa gens 10 auf der Rollbahn 1, was in F i g. 3 durch den Pfei 54 angedeutet ist. Nach Absetzen des Plateauwagens K auf der Rollbahn 1 wird die Schwenkeinrichtung 3( wieder abgehoben und der Ausformtisch 25 zui Aufnahme der nächsten Grundplatte U in die Ausgangsstellung zurückverfahren. Die Grundplatte 11 wird unter ein Formseitenteil 15 geschoben, das Rücker an Rücken mit dem Formseitenteil 14 einer benachbar ten Form gekoppelt ist. Das Nachfahren der solcherar gekoppelten Formseitenteile 14 und 15 auf einen Plateauwagen 13 ist in Fig.3 durch den Pfeil 5ί gekennzeichnet. Beim Aneinanderlegen der zu einei Form gehörenden Formseitenteile 14 und 15 greifer deren Zentrierelemente ineinander. Anschließend wir< durch die Forrnrückwand 19 der Formverband geschlos
2j sen (Pfeil 56) und durch den Zentralverband zusammen gehalten.
Die Ausnehmung 20 in der Formriickwand 19 dei geschlossenen Form wird anschließend mit einem nich näher dargestellten Schlauch verbunden und mi keramischen Schlicker so weit gefüllt, bis das Niveau dei Schlickersäule in dem Steigrohr 22 am Formseitenteil 1' etwa 60 cm über die Formoberkante angestiegen ist Nach Bildung des Scherbens wird die restlich» Schlickermenge über Leitung 21 rückgeführt.
3j In den Fig.4, 7 und 8 ist eine abgewandelte bevorzugte Ausführungsform der Schwenkeinrichtunj 36 dargestellt. An der dem Ausformtisch 25 zugekehrter Seite ist an dem Plateauwagen 10 ein Kupplungsglied 6; angebracht, das im dargestellten Beispiel von einen T-Profilträger gebildet wird. Der T-Profilträger ist mi seinem Steg 63 am Plateauwagen 10 angeschweißt. Mi diesem Kupplungsglied 62 wirkt ein Gegenkupplungs glied 65 zusammen, das von einem C-Profilträgei gebildet wird, welches am Schwenkarm 37' befestigt ist Das Kupplungsglied 62 und das Gegenkupplungsgliec 65 sind so zueinander ausgerichtet, daß beim Einfahrer des Plateauwagens 10 in die Schwenkeinrichtung 36 dei Flansch 66 des T-Profilträgers von dem C-Profiiträger übergriffen wird. Durch Verspannen des Flansches 6t mit dem C-Profilträger wird eine verschiebungsfreie Arretierung der Schwenkeinrichtung 36 mit derr Plateauwagen 10 bewirkt
Das Verspannen der beiden Kupplungsglieder 62 unc 65 gegeneinander übernimmt in dem in den F i g. 7 und f dargestellten Beispiel die Spanneinrichtung 67, dif befestigt ist Parallel zur Achse 39 ist ein Stellmotor 68 ebenso wie der Schwenkarm 37' an der Achse 39 angeordnet dessen Stellkopf 69 über ein Gelenk 70 auf einen Spannkopf 71 wirkt Der Spannkopf 71 ist ir dem C-Profilträger mit und Hilfe zweier Führungsroller 72 in Führungsschienen 73 und 74 geführt De
Spannkopf 71 ist zur Feineinstellung über ein Gewind«
verstellbar.
An die am Ausformtisch 25 gelagerte Achse 39 greif
der Stellhebel 38' an, der mit einem Stellmotor 7i verbunden ist Zur Steuerung der Stellmotoren 68 und 7i ist unter dem Ausformtisch 25 ein Schaltkasten 7f vorgesehen, in dem sich die Steuerelemente befinden
die unter anderem bewirken, daß ein öffnen der Spanneinrichtung während des Schwenkvorganges nicht möglich ist Eine Steuertafel 77 mit den Impulsgebern für die Stellmotoren befindet sich auf der dem Bedienungspersonal zugewandten Seite des Ausformtisches 25.
Zum Ausgleich von Höhentoleranzen, insbesondere aber um zu vermeiden, daß beim Absetzen des Formlinges 47 auf dem stoßdämpfenden Sitz 48, dieser von der Kugelrollenplatte 35 abrollt, wird der stoßdämpfende Sitz 48 vor dem Aufschwenken des Formlinges von einem Satz von Exzentern 61 (Fig.5 und 6) abgehoben. Zur Betätigung dieser Exzenter 61 ist
ein Handhebel 78 vorgesehen, der in der aufgeschwenkten Stellung durch ein Sperrglied 79 festgelegt werden kann. Nicht dargestellt ist die Möglichkeit, den Handhebel 78 ebenfalls über einen am Fördermittel 31 vorgesehenen Stellmotor zu betätigen.
Ist der Formling 47 auf dem stoßdämpfenden Sitz 48 abgesetzt worden, so wird der stoßdämpfende Sitz 48 mit dem Rahmen 60 wieder abgesenkt, so daß er verschieblich auf der Kugelrollenplatte 35 lagert.
ίο Zur Aufnahme von Masseresten, die beim Entformungsvorgang anfallen, dient ein auf einer Laufrolle sich abstützender Behälter 80, der in einem Gestell 81 unter dem Ausformtisch 25 eingehängt ist.
Hierzu 5 Blatt zeichnungen

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Schlickergießen von keramischen Formungen, insbesondere Klosettbecken o. dgl, mit einer Vielzahl von batterieförmig auf einer Bewegungsbahn verschiebbar angeordneten Formen, bei denen jeweils zwei benachbarte Formseitenteile zweier aufeinanderfolgender Formen vom Formling taktmäßig entfernbar und Rücken an Rücken miteinander gekoppelt sind und der Formling nach dem Entformen neben der Bewegungsbahn abgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede Form neben den zwei Formseitenteilen (14, 15) eine Grundplatte (11) und eine vom Formling (47) taktmäßig entfernbare Rückwand (19) aufweist und daß die Grundplatte (11) mit dem Formling (47) senkrecht zur Bewegungsebene der Formen so schwenkbar ist, daß der Formling mit seiner durch die Formrückwand (19) geformten Seite auf ein neben der Bewegungsbahn angeord netes Fördermittel abgesetzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (11) mittels eines ersten Plateauwagens (10) und jeweils zwei miteinander gekoppelte Formseitenteile (14 und 15) mittels eines zweiten Plateauwagens (13), der vom ersten Plateauwagen (10) unabhängig ist, auf der Bewegungsbahn geführt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formrückwand (19) die Füll- und Entleerungsöffnung (20) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (11) das Spülring-Formteil für ein Klosettbecken bildet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ausformstelle neben der Bewegungsbahn ein dazu parallel verfahrbarer Ausformtisch (25) mit einer Schwenkeinrichtung (36) zum Verschwenken der Grundplatte (11) der Form (12) und mit dem den Formling (47) aufnehmenden Fördermittel (31) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtung (36) an dem Ausformtisch (25) bzw. an dem darauf verfahrbaren Fördermittel (31) gelagert ist und mindestens einen Schwenkarm (37), der in die Bewegungsbahn des die Grundplatte (11) tragenden Plateauwagens (10) eingreift und diesen aufnimmt, sowie wenigstens einen den Schwenkarm (37) betätigenden Stellhebel (38) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der die Grundplatte (11) tragende Plateauw&gen (10) an seiner dem Ausfonntisch (25) zugekehrten Seite ein Kupplungsglied (62) und der Ausformtisch (25) ein mit diesem zusammenwirkendes Gegenkupplungsglied (64) aufweisen und daß eine Spanneinrichtung (67) zur Arretierung dieser beiden Kupplungselemente gegeneinander vorhanden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (62) aus einem T-Profilträger (63) und das Gegenkupplungsglied (64) aus einem den Flansch (66) des T-Profilträgers umgreifenden C-Profilträger (65) besteht und die Spanneinrichtung (67) mindestens einen im C-Profilträger (65) angeordneten, in Arretierungsstellung den Flansch (66) des T-Profilträgers (63) gegen die Endflansche des C-Profil trägers (65) pressenden Spannkopf (71) aufweist
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausformtisch (25)
S ein die Schwenkbewegung der Grundplatte (11) begrenzender Anschlag vorgesehen ist
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet daß das auf dem Ausformtisch (25) gelagerte Fördermittel (31) aus einem
ίο verfahrbaren Wagen (32) besteht der über eine Kugelrollenplatte (35) einen stoßdämpfenden Sitz (48) zur Aufnahme des Formlings (47) trägt
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet daß an dem verfahrbaren Wagen
(32) eine den Sitz (48) von der Kugelrollenplatte (35) abhebende Hubeinrichtung vorgesehen ist
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet daß die Hubeinrichtung aus einem Satz von am Wagen (32) gelagerten und auf einen
jo Rahmen (60) wirkenden Exzentern (61) besteht.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis
12, dadurch gekennzeichnet daß die Schwenkeinrichtung (36) und/oder die Spanneinrichtung (67) und/oder die Hubeinrichtung einen Stellmotor zu ihrer Betätigung aufweisen.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Ausformtisch (25) ein Gestell (81) zur Aufnahme eines Behälters (80) für anfallende Massereste vorgesehen ist.
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