DE2442939C3 - Antriebsvorrichtung für einen photographischen Zeit-Blenden-Programmverschluß - Google Patents

Antriebsvorrichtung für einen photographischen Zeit-Blenden-Programmverschluß

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DE2442939C3 DE19742442939 DE2442939A DE2442939C3 DE 2442939 C3 DE2442939 C3 DE 2442939C3 DE 19742442939 DE19742442939 DE 19742442939 DE 2442939 A DE2442939 A DE 2442939A DE 2442939 C3 DE2442939 C3 DE 2442939C3
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Description

gleichförmigen Bewegungsablauf sicherstellende Feder
als Wickelfeder ausgeführt ist. Einer der wesentlichsten 35 Vorteile dieser Art einer Federkombination liegt darin
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für begründet, daß sie mit einem relativ niedrigen kosteneinen photographischen Zeit-Blenden-Programmver- und fertigungsmäßigen Aufwand zu realisieren ist. Schluß, dessen die Belichtungsöffnung abdeckendes Besonders günstige Voraussetzungen beim Einsatz der Öffnungssystem mit Hilfe eines Federantriebs unter erfindungsgemäßen Federkombination lassen sich da-Zwischenschaltung bewegbarer Massen mit relativ 40 durch erzielen, wenn die Beschleunigungsfeder im niedriger Geschwindigkeit von der Schließ- in Offen- Bewegungsweg des der Überführung des Federantriebs stellung bewegbar ist. in Spannlage dienenden Stellglieds liegend angeordnet
Bei Kameraverschliissen mit federangetriebenen ist, insofern, daß damit über den größten Teil der
Öffnungs- und Schließlamellen bzw. programmierter Spannbewegung nur ein geringer Kraftaufwand erfor-
Zeit-Blendensteuerung, bei denen nach dem Auslösen 45 derlich ist, und derjenige für die Überführung der relativ
des Verschlusses die zugleich die Funktion der Blende starken Feder auf die Endphasc der Spannbewegung
ausübenden Öffnungslamellen sich mit niedriger aber begrenzt werden konnte.
gleichförmiger Geschwindigkeit in Offenlage bewegen Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines
und noch während des Öffnungsvorgangs die offenen Ausführungsbeispiels näher erläutert und in der
Schließlamellen sich zu schließen beginnen, hat sich der 50 Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Antrieb des offnungssystems insofern als problematisch Fig. 1 eine teilweise Darstellung der Verschlußbauerwiesen, als eine sinnvolle Programmgestaltung einer- gruppe der Kamera in Seitenansicht sowie in Gespanntseits die Verwendung einer relativ schwachen Feder lage,
zum Zwecke der Erzielung einer möglichst Weltreichen- Fig. 2 eine Draufsicht auf die Darstellung gemäß
den Ausdehnung der Öffnungsbewegung voraussetzt, 55 Fig. 1,
andererseits aber gewährleistet sein muß, daß die relativ Fig. 3 das an einer drehbeweglich gelagerten
großen zu beschleunigenden Massen des öffnungssy- Schwungscheibe kurbelartig angeschlossene, der Be-
stems mit absoluter Sicherheit aus ihrer Ruhelage lichtungsöffnung des Verschlusses zugeordnete öff-
herausbewegt werden, was wiederum nur mit einer nungssystem, dem ein weiteres, einem lichtempfindli-
starken Feder zu erreichen ist. Wegen dieser beiden an 60 chen Empfänger der Kamera vorgeschalteten öff-
sich gegensätzlichen Forderungen konnte mit einem nungssystem zwecks Erzielung einer beleuchtungsab-
Federantrieb für das öffnungssystem, der sich lediglich hängigen Zeii-Blende-Progranimsteuerung zugeordnet
einer Feder bedient, ein optimal befriedigendes sein kann,
Ergebnis nicht erzielt werden. Gab man bei der Fig.4 das an der Ablaufbewcgung des Federantriebs Konzipierung des Federantriebs für das öffnungssy- 65 für das bzw. die beiden Öffnungssysteme beteiligte
stern einer relativ schwachen Feder den Vorzug, war Stellglied zunächst in der Gespannt-bzw. Ausgangslage
nicht gewährleistet, daß diese Feder die zu bewegenden sowie in zwei Bewegungsphasen, wobei erkennbar ist,
Massen mit ihrem relativ hohen Beharrungsvermögen daß in der ersten mit S\ näher bezeichneten Bewegungs-
phase sowohl die dem Antrieb angehörende relativ schwache Wickelfeder als auch die starke Blattfeder wirksam werden, wohingegen in der zweiten, mit S2 bezeichneten Bewegungsphase nur noch die Wickelfeder zur Wirkung kommt und schließen
F i g. 5 ein Funktionsdiagramm zur Bildung des Beiichtungszeit-Blenden-Programms.
In der Zeichnung ist mit 1 ein vorzugsweise aus Kunststoff sowie im Spritzverfahren gefertigter Montagesockel bezeichnet, auf dem zwei vermittels nicht weiter dargestellter Schrauben od. dgl. sowie durch einen Steg 2 in Querrichtung gegeneinander abgestützte metallische Lagerplatten 3 und 4 befestigt sind. Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, weist der Montagesockel 1 eine Belichtungsöffnung 1,-j auf, die durch ein Öffnungssystem abgedeckt ist, das aus vorzugsweise zwei gegenläufigen Lamellen 5 und 6 gebildet sein kann. Jede dieser beiden Lamellen 5 und (» ist, wie Fig. 3 deutlich zeigt, mü einer Öffnung 5;/ bzw. 6.·; versehen, wobei deren Anordnung so getroffen ist, daß bei einer gegenläufigen Verschiebung der Lamellen eine sich stetig erweiternde, zur Belichtungsöffnung 1,7 des Kameraverschlusscs konzentrische Lichtdurchtrittsöffnung freigegeben wird. Diesem Öffnungssysicm 5, 6 wiederum ist ein in Fig. 1 mit gestrichelten Linien angedeutetes, vorzugsweise zwei Lamellen 7 und 8 umfassendes Schlicßsysicm zugeordnet, dessen Aufgabe darin besteht, die vom Öffnungssysiem 5, 6 freigegebene, sich stetig erweiternde Lichtdurthtrittsöffnung, wie im Funktionsdiagramm gemäß F i g. 5 angedeutet, nach einem mehr oder weniger großen Zeitintervall Z1 bzw. (2, gemessen vom Beginn der Öffnungsbewegung der Lamellen 5 und 6, wieder zu schließen. Abhängig von dieser Zeitfunktion J1 bzw. I2 gestaltet sich die vom Öffnungssystem 5,6 freigegebene Lichldiirchtriitsöffnung O1 bzw. O2, die somit die Blendenöffnung des Verschlußsystems darstellt. Das Ziisammenspiel von Öffnungs- und .Schließsystem ist charakteristisch für Zeit-Blenden-Programmverseliliisse, bei denen, wie das Diagramm in F i g. 5 zeigt, die Freigabe der Belichtungsöflniing durch das öffnungssystem 5, 6 gemäß der flach ansteigenden Öffnungsflankc A sich relativ langsam, die Abdeckung der Bel'chtungsöffnung durch das Schließsystem 7, 8 hingegen gemäß der steil abfallenden Schließflanke öb/.w. B'sich relativ rasch vollzieht und wobei jedem Öffnungs- bzw. Blendenwert ein bestimmter Belichtungszeitwert zugeordnet ist.
Um eine möglichst weitreichende Ausdehnung des Bewegungsablaufs des Öffnungssystems 5, 6 bei einem Zcit-Blcnden-Programmverschluß mit einfachen und funktionssicher arbeitenden Mitteln zu erzielen, können die Lamellen, wie Fig. 2 und i zu erkennen gibt, an einer vermittels Achse 9 in den Tragplatten 2 und 3 drehbar gelagerten zylindrischen Korper IO derart gelenkig angeschlossen sein, daß sie, sobald dieser Körper in Drehung versetzt wird, eine gegenläufige Relativverschiebung zueinander ausführen. Die Folge davon ist, daß die Öffnungen 5;) und 6.7 eine sich stetig erweiternde Lichtdurehlritlsöffnung im Bereich der Belichtungsöffnung in des Kameraverschlusses freigeben. Zu diesem Zweck ist der zylindrische Körper IO vermittels eines sowohl eine relativ starke Feder Il mit impulsartiger Energieabgabe als auch eine relativ schwache Feder 12 mil geringer Progression umfassenden Federantriebs antreibbar. Vorzugsweise ist die relativ starke Feder Il als Blattfeder, die relativ schwache Feder 12 hingegen als Wickelfeder ausgeführt, die mit mehreren Windungen versehen ist. Letztere Feder wiederum sitzt auf einer Antriebswelle 13, welche ihrerseits in den Lagerplatten 3 und 4 drehbar gelagert ist. Einenends stützt sich die Wickelfeder 12 an einem ortsfesten Stift 14 ab. während sie anderenends an einem Ritzel 15 angreift, das drehfest mit der Welle 13 verbunden ist. Auf Drehmitnahme verbunden mit dieser Welle ist ferner eine zylindrische Scheibe 16 sowie eine Exzenterscheibe 17, an der umfangsseitig ein Stift 18 aufliegt.
Dieser an der einen planen Seitenfläche des zylindrischen Körpers 10 eingesetzte Stift übt zusammen mit der Exzenterscheibe 17 die Funktion eines Untersetzungsgetriebes aus und wird durch Einwirkung einer Feder 19, die auf der Achse 9 sitzt, an der Exzenterscheibe 17 in dauernder Anlage gehalten. Bewegt sich die Exzenterscheibe 17 in einer bestimmten Drehrichtung, wird der zylindrische Körper 10 unter gleichzeitiger Verminderung der Winkelgeschwindigkeit zu einer Drehung in der entgegengesetzten Richtung zu seiner Achse veranlaßt.
Mit dem Ritzel 15 in getrieblicher Verbindung sieht eine Verzahnung 20.7, die an einem vorzugsweise als Schiebe- ausgeführten Stellglied 20 ausgebildet ist. Gleitbar geführt ist der Stellschieber 20 gegenüber der Lagerplatte 3 vermittels Stiften 21 und geradlinig verlaufenden Schlitzen 20b, die von den Stiften durchdrungen sind. Wird der Stellschieber 20 in die Einstellage (Gespanntstellung) gemäß F i g. I und 2 gebracht, läuft er in der Endphasc seiner Verschiebebewegung an der in seinem Bewegungsbereich angeordneten Blattfeder Il an und setzt diese unter erhöhte Vorspannung. LJm nun den .Stellschieber entgegen der Wirkung dieser Feder in Gcspanntlage zu halten, ist an dem Schieber eine sägenartige Verzahnung 20c ausgebildet, mit der ein auf einem Zapfen 22 drehbar gelagerter sowie unter der Wirkung einer Feder 2} stehender Ricgelhebel 24 zusammenarbeitet. Dies in der Weise, daß der fedcrbelastetc Riegelhebel 24 bei Überführung des Stellschiebers 20 in Gespanntlage über die Verzahnung hinweg ratschend, schließlich an der äußersten Zahnlücke in Eingriff kommt. Zugleich ist mit der Verschiebung des Stellschiebers 20 über das Ritzel 15 auch die Wickelfeder 12 unter Spannung gesetzt worden. Der Stellschieber 20 verbleibt nun so lange in der verriegelten Stellung, bis ein mit dem Ricgelhebel in Mitnahmeverbindung stehender, vorzugsweise linear bewegbarer Auslöseschicber 25 betätigt wird. Letzterer hebt dabei den Riegelhcbel 24 aus der Verzahnung 20c des Stcllschiebcrs 20 heraus und gibt damit den Antrieb des öffnungssystems 5, 6 des Kameraverschlusses zum Ablauf frei. Geschieht dies, kommt der aus Blattfeder 11 und Wickelfeder 12 gebildete Kraftspeicher zur Wirkung und setzt unter Überwindung des Beharrungsvermögens der zu beschleunigenden Massen, der u. a. die Scheiben 16 und 17, der zylindrische Körper 10 usw. angehören, das Öffnungssysiem 5, 6 in Bewegung. Die Wirkung der Blattfeder 11 ist dabei auf die Überwindung des Beharrungsvermögens dieser Massen beschränkt, was bedeutet, daß sie schon mit linde der Bewegungsphase S\ gemäß F ig. 4 ihre Wirksamkeit verliert, da sich der Steilschieber 20 durch Fortsetzung der Bewegung von ihr löst. Auf ihrem weiteren Bewegungsablauf, d. h. innerhalb der Bewegiingsphase Si, werden die Massen dann unter dem Einfluß der relativ schwachen Wickelfeder 12 nunmehr noch auf einem gleichförmigen Bewegungszusland gehalten. Dies bei Überwindung der Rcibiingswidcrslände durch
die Wickelfeder 12 so lange, bis der Stellschicbcr 20 nach Durchschreiten der Bewegungsphasen S\ und S2, die ebenfalls in Fig.4 veranschaulichte Endstellung erreicht hat.
Die erneute Abdeckung der sich bei den vorstehend geschilderten Bewegungsvorgängen stetig erweiternden, von den Lamellen 5 und 6 freigegebenen Lichtdurchtrittsöffnung erfolgt durch das Schlicßsystem. Dessen Lamellen 7 und 8 sind in an sich bekannter Weise, beispielsweise mittels eines zweiarmigen Hebels 29 antreibbar, welcher seinerseits auf einer Achse 30 schwenkbar lagen und unter der Einwirkung einer relativ starken Antriebsfeder 31 steht. In der in Tig. I dargestellten Gespanntlage gehalten wird der zweckmäßigerweise als Ankcrhebel ausgebildete Antricbshebcl 29 von einem eincnends auf ihn einwirkenden Elektromagneten 32, der im Stromkreis einer ebenfalls an sich bekannten und daher hinsichtlich Einzelheiten nicht weiter veranschaulichten und beschriebenen elektronischen Bclichtungswertsleucrschaliung liegt. Von dieser Steuerschaltung erhält der Elektromagnet 32 nach erfolgter Durchsteucrung bzw. nach einem bestimmten Zeitintervall den Befehl zur Freigabe des Antricbshebels 29. Gibt der Elektromagnet den Hebel 29 frei, treibt letzterer unter der Wirkung der an ihm angreifenden relativ starken Feder 31 das .Schließsystem 7, 8 an und bewirkt damit die erneute Abdeckung der vom Öffnungssystem 5, 6 freigegebenen Lichtdurchtrimöffnung. Gemäß der in Fig. 5 veranschaulichten Schließflankc Ii bzw. Ii' kann dabei die Schließung der l.ichtdiiichiiiitsöffnung bereits wieder erfolgen, bevor die Lamellen 5 und 6 den vollen Lichtdurchgang freigegeben haben. Ein seitlich an der Scheibe 16 angeordneter Stift 26 isi dazu vorgesehen, in der Endphase der .Spannbewegung des Stellschicbcrs 20 den Antriebshebel 29 so zu bewegen, daß letzterer unter gleich/eiliger Rückführung der Lamellen 7, 8 von der Geschlossen- in die Offcnstcllung wieder am Eleklromagneten 32 in Anlage gebracht wird, wie dies aus Fi g. 1 ersichtlich ist.
Will man die Durchsteucrung der Belichtungswertsteuerschaltung von den Beleuchtungsvcrhällnissen abhängig machen, so kann dies auf einfache Weise durch Anwendung eines 'lichtempfindlichen Elements im Stromkreis der elektronischen Steuerschaltung, beispielsweise durch Verwendung einer Photodiode erfolgen, die sich bekanntlich durch ein äußerst geringes Trägheitsverhalten auszeichnet. Zum Zwecke einer derartigen bcleuchtungsabhängigen Zeit-Blenden-Programmgestaltung braucht der Photodiode, die in F i g. 2 mit 34 bezeichnet ist, nur noch ein Öffnungssystem vorgeschaltet zu werden, das in ähnlicher Weise wie das der Bildung der Lichtdurchtritls- bzw. Blendenöffnung dienende Öffnungssystem 5, 6 aus zwei gegenläufigen Lamellen 35 und 36 gebildet sein kann. Auch können diese Lamellen ebenso wie die Öffnungslamellen 5 und 6 an den zylindrischen Körper 10 gelenkig angeschlossen sein, wie dies in F i g. 3 veranschaulicht ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

mit der geforderten Sicherheit vom Zustand der Ruhe in Patentansprüche- den Bewegungszustand versetzt. Bediente man sich hingegen einer starken Feder, beschleunigte diese das
1. Antriebsvorrichtung für einen photograpiii- Öffnungssystem in einem derart hohen Maße, daß die sehen Zeit-Blenden-Programmverschluß, dessen die 5 Voraussetzungen für eine sinnvolle Programmgestal-Belichtungsöffnung abdeckendes öffnungssysteni tung nur bei Einsatz eines zusätzlichen, der Offnungsbemit Hilfe eines Federantriebs unter Zwischenschal- wegung des Öffnungssystems entgegenwirkenden tung bewegbarer Massen mit relativ niedriger Hemmwerks gegeben waren.
Geschwindigkeit von der Schließ- in Offenstellung Dem Anmeldungsgegenstand liegt die Aufgabe
bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, io zugrunde, für den Antrieb des Öffnungssystems sowohl daß der Federantrieb des Öffnungssystems eine die Vorteile einer möglichst schwachen Feder, als auch relativ starke, für die Überwindung des Beharrungs- die Vorteile einer starken Feder zu erreichen.
Vermögens der zu beschleunigenden Massen |16 bis Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß der
18) ausreichende, nur in einer anfänglichen Bewe- Federantrieb des Öffnungssystems eine relativ starke, gungsphase dieser Massen wirksam werdenden 15 für die Überwindung des Beharrungsvermögens der zu Feder (H) sowie eine weitere, relativ schwache beschleunigenden Massen ausreichende, nur in einer Feder (12) umfaßt, die zum Zwecke der Erzielung anfänglichen Bewegungsphase dieser Massen wirksam einer etwa gleichförmigen Bewegung der beschleu- werdende Feder sowie eine weitere, relativ schwache nigten Massen dauernd auf diese einwirkt. Feder umfaßt, die zum Zwecke der Erzielung einer etwa
2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, 20 gleichförmigen Bewegung der beschleunigten Massen dadurch gekennzeichnet, daß die der Überwindung dauernd auf diese einwirkt. Auf diese Weise ist Gewähr des Beharrungsvermögens der zu bewegenden dafür gegeben, daß beim A\ntrieb des Öffnungssystems Massen des Öffnungssystems (5, 6) dienende Feder die zu beschleunigenden Massen mit absoluter Sichcr-(H) als Blattfeder und die weitere, den gleichförmi- heit aus dem Zustand der Ruhe in den Bewegungszugen Bewegungsablauf sicherstellende Feder (12) als 25 stand versetzt und die Lamellen des-offnungssystems Wickelfeder ausgeführt ist. vom Beginn des Anlaufens bis zum Ende des
3. Photographischc Kamera nach Anspruch I und Bewegungsablaufs zumindest mit annähernd gleichblei-2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschleuni- bender Geschwindigkeit angetrieben werden,
gungsfeder (11) im Bewegungsweg des der Überfüh- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist rung des Federantriebs (II, 12) in Spannlage 30 vorgesehen, daß die der Überwindung des Beharrungsdienenden Stellglieds (20) liegend angeordnet ist. Vermögens der zu bewegenden Massen des Öffnungssystems dienende Feder als Blattfeder und die weitere, den
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FR7526360A FR2284134B3 (de) 1974-09-07 1975-08-27
US05/610,961 US4016573A (en) 1974-09-07 1975-09-08 Shutter control for photographic camera apparatus

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DE2442939A1 DE2442939A1 (de) 1976-04-01
DE2442939B2 DE2442939B2 (de) 1976-10-21
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