DE2410170B2 - Schallschlucklueftung - Google Patents

Schallschlucklueftung

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DE2410170B2 DE19742410170 DE2410170A DE2410170B2 DE 2410170 B2 DE2410170 B2 DE 2410170B2 DE 19742410170 DE19742410170 DE 19742410170 DE 2410170 A DE2410170 A DE 2410170A DE 2410170 B2 DE2410170 B2 DE 2410170B2
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Flamme Wilhelm 2000 Hamburg Teilnichtnennung beantragt
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Flamme, Wilhelm, 2000 Hamburg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/24Means for preventing or suppressing noise

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schailschlucklüftung zum Einbau in Wandöffnungen oder zum Be- und Entlüften von Räumen mit einer äußeren Wetterschutzabdeckung, einem Schalldämmkanal und inneren Blen- > <> den, wobei die Luftdurchtrittsöffnungen der einzelnen Elemente gegeneinander versetzt sind.
Beim Einbau von Schallschlucklüftungen in Wandbzw. Maueröffnungen besteht durch die vorgegebenen verschiedenen Mauerstärken das Problem, daß nur i~> durch angepaßte Einzelfertigungen Schallschlucklüftungen einbaubar sind. Um hierbei ein Mehrkammersystem zu erhalten, das durch mehrfache Umlenkung der Luftführung einen guten Schalldämpfungseffekt ergibt und gleichzeitig eine geringere Strömungsgeschwindig- ■«> keit zur Voraussetzung hat, sind bauliche Schwierigkeiten zu überwinden, die eine aufwendige Konstruktion erfordern.
Lüftungselemente mit einem schalldämpfenden Kanal sind gemäß der DE-OS 2041 165 an sich bekannt In dieser Druckschrift wird ein Lüftungselement beschrieben, das mit einem Schieber veränderliche Luftdurchlässe aufweist und an seiner Außenseite mit einem Vorsatzelement versehen ist Das Vorsatzelement weist mit Stecknuten versehene Halteprofile auf, die Trennplatten aufnehmen, wobei die Halteprofile oder Trennplatten Außenflächen aus schalldämpfendem Material besitzen. Es wird hierdurch zwar ein schalldämpfender Kanal geschaffen, aber eine Anpassung an alle normalerweise vorkommenden Mauerstär- « ken nicht ohne Nacharbeiten gewährleistet
Weiterhin ist in der als älteres Recht berücksichtigten DE-PS 23 31 841 vorgeschlagen worden, ein Lüftungselement mit einem schalldämpfenden Kanal auszurüsten. Auch bei diesem Lüftungselement ist es nicht m> möglich, den Schallschluckkanal als vorgefertigte Baueinheit mii einfacher Anpassung an vorkommende Mauerstärken auszubilden.
Gemäß DE-GM 72 35 378 ist ferner eine Anordnung für Be- und Entlüftungsanlagen zur Verminderung der e~. vom Luftstrom übertragenen Geräusche in Form eines Dachventilators bekannt geworden. Aber auch mit dieser Anordnung ist keine Anpassung an den
Durchbruch gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schailschlucklüftung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß bei gleichzeitig verbesserter Schalldämmung eine einfache Anpassung an alle normalerweise vorkommenden Mauerstärken ohne Nacharbeiten an der Baustelle möglich ist
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der Schalldämmkanal als vollständig vorgefertigte, mit Schallschluckstoff ausgekleidete Einheit ausgebildet ist, durch die die Wandöffnung in drei Kammern mit etwa gleicher Größe des Luftdurchtrittsquerschnitts aufgeteilt wird, wobei die Eintrittsquerschnitte der Wetterschutzabdeckung und die Eintrittsöffnungen der Blende im Vergleich zu dem Durchtrittsquerschnitt des Schalldämmkanals relativ groß sind.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht in der bequemen Anpassungsfähigkeit an Bautoleranzen beim Einbau der drei Bauteile — Außenabdeckung, Schalldämmkanal und Innenblende.
Gleichzeitig wird durch jede Umlenkung der Luftführung ein zusätzlicher Schalldämpfungseffekt erzielt Das Dreikammersystem bringt gegenüber dem Schalldämmkanal insgesamt vier zusätzliche Umlenkungen.
Alle vorerwähnten technischen und wirtschaftlichen Vorteile zusammengenommen lassen sich nur durch die gewählte Anordnung vereinigen. Der wirtschaftliche Vorteil der Anordnung liegt darin, daß alle drei zusammengefügten Bauteile standardisiert hergestellt werden können, Sonderanfertigungen nicht erforderlich sind und Anpassungen an die baulichen Gegebenheiten keine etwa die Montage verteuernden Probleme mit sich bringen.
Hinzu kommt, daß der Schalldämmkanal selbst in der beschriebenen Einbauweise nicht mehr von außen oder innen sichtbar ist und daher, ohne auf ästhetisches Aussehen achten zu müssen, in technisch zuverlässiger und gleichzeitig kostensparender Form in den Rohbau fugendicht angepaßt werden kann.
Es ist weiter vorgesehen, daß die Wetterschutzabdekkung im mittleren Teil mit einer Platte abgedeckt ist die gegebenenfalls eine Lochung aufweist
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Wandöffnung mit der eingebauten Schailschlucklüftung und
F i g. 2 einen senkrechten Schnitt
Eine Wetterschutzabdeckung 1, ein Schalldämmkanal 2 und eine Blende 3 bilden zusammen die vorgesehene Schailschlucklüftung. Alle drei Bauteile 1,2,3 werden in eine Maueröffnung 13 od. dgl. ein- bzw. angesetzt und so angeordnet, daß drei Kammern 4,5,6 entstehen. Diese Kammern 4, 5, 6 haben etwa gleiche Luftdurchtrittsquerschnitte.
Die Eintrittsöffnungen und die Austrittsöffnungen sind zueinander versetzt Die Wetterschutzabdeckung 1 hat Eintrittsöffnungen 7 und 8. Der Schalldämmkanal 2 hat eine Eintrittsöffnung 9 und Austrittsöffnungen 10 und 11. Die Blende 3 hat eine öffnung 12, die durch eine stufenlos verstellbare Jalousie veränderlich einstellbar ist
Die Eintrittsquerschnitte der öffnungen 7 und 8 der Wetterschutzabdeckung 1 urd die Eintrittsöffnung 12 der Blende 3 sind im Vergleich zu dem Durchtrittsquerschnitt des Schalldämmkanals 2 relativ groß gestaltet. Diese besondere Ausbildung ermöglicht bei geringer Strömungsgeschwindigkeit eine hohe Schallabsorption.
Die Wetterschutzabdeckung ! ist im mittleren Teil mit einer Platte 14 abgedeckt, die gegebenenfalls eine Lochung aufweisen kenn.
Der Schalldämmkanal 2 ist vorteilhaft aus Holzspanplatten mit einer inneren Auskleidung aus schalldämpfenden Stoffen, z. B. Glas- oder Steinwolle aufgebaut.
In der F i g. 2 ist der Einbau der Schallschlucklüftung in eine Wandöffnung 13 unterhalb eines Fensters 15 gezeigt Zwischen dem äußeren Wetterschenkel 16 und der inneren Fensterbank 17 einerseits und dem Mauerwerk lü andererseits sind die Wetlerschutzab-
deckung 1, der Schalldämmkanal 2 und die Blende 3 eingebaut.
Die drei Bauteile 1, 2, 3 werden werkstattmäßig hergerichtet und dann als Bausatz an den Einbauort geliefert. Die Zuordnung der Bauteile 1,2,3 zueinander ist bedingt durch die etwa gleichen Luftdurchtrittsquerschnitte in den zu bildenden Kammern 4,5,6.
Die Bauteile 1, 2, 3 werden normalerweise in horizontaler Lage eingebaut. Sie können aber auch eine andere Lage, z. B. vertikal, erhalten, ohne daß Schallschluckwirkung und Lüftung beeinflußt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schailschlucklüftung zum Einbau in Wandöffnungen oder zum Be- und Entlüften von Räumen mit einer äußeren Wetterschutzabdeckung, einem Schalldämmkanal und inneren Blenden, wobei die Luftdurchtrittsöffnungen der einzelnen Elemente gegeneinander versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalldämmkana! (2) als m vollständig vorgefertigte, mit Schallschluckstoff ausgekleidete Einheit ausgebildet ist, durch die die Wandöffnung in drei Kammern (4, 5, 6) mit etwa gleicher Größe des Luftdurchtrittsquerschnitts aufgeteilt wird, wobei die Eintrittsquerschnitte (7,8) der ι > Wetterscliutzabdeckung (1) und die EintriUsöffnungen (12) der Blende (3) im Vergleich zu dem Durchtrittsquerschnitt des Schalldämmkanals (2) relativ groß sind.
2. Schailschlucklüftung nach Anspruch 1, dadurch 2» gekennzeichnet, daß die Wetterschutzabdeckung (1) im mittleren Teil mit einer Platte (14) abgedeckt ist, die gegebenenfalls eine Lochung aufweist
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