DE237579A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Rechenmaschinen mit Einstellrädern von veränderlicher
Zähnezahl und mit einem Zählwerkschlitten, der zum Zwecke des Wechsels der Wertstelle,
in der die Rechnung geschehen soll, in der Richtung der Zählwerkachse durch einen
senkrechten Druck auf eine Taste verschoben wird.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine
ίο Einrichtung, bei der die mit der Taste verbundenen
Äntriebteile in ein auf dem Zählwerkschlitten drehbar gelagertes Zahnrad eingreifen,
das mit seinen Zähnen in eine an der Maschinengrundplatte angeordnete Verzahnung
eingreift.
In Fig. ι und 2 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
An dem in der Pfeilrichtung verschiebbaren Zählwerkschlitten 1 ist ein Zahnrad 2 gelagert,
dessen Drehachse 3 senkrecht zur Schlittenbewegungsrichtung liegt, und an der Grundplatte 4 des Maschinengehäuses ist eine
in der Schlittenbewegungsrichtung verlaufende Zahnstange oder Zahnraster 5 angeordnet, in
den das Zahnrad 2 eingreift, so daß durch Drehen dieses Zahnrades der Zählwerkschlitten
ι je nach der Drehrichtung nach rechts oder links geschoben wird. Zweckmäßig ist
es dabei, die Zahnteilung so zu bemessen, daß bei der Weiterdrehung des Zahnrades 2
um eine Zahnteilung der Zählwerkschlitten gerade um eine Wertstelle (Abstand der Mitten
zweier benachbarter Zählscheiben) verschoben wird, doch kann die Zahnteilung auch um ein
Vielfaches kleiner oder größer gewählt werden.
Zum Drehen des Rades 2 dient für jede Richtung ein zweiarmiger, um eine Achse 7
lose drehbarer Hebel 6, der mit einem Ende in die Zähnung des Rades und mit dem anderen
Ende nach außen ragt (Fig. 2). Beide Hebel 6 können gleichzeitig dazu benutzt werden, die bekannte, den Zählwerkschlitten 1
gegen willkürliche Verschiebung sichernde Sperre 8 auszuheben, so daß man zum Zwecke
der Schlittenverschiebung nur nötig hat, den dieser Verschiebung entsprechenden Hebel 6
zu drücken. In einfachster Weise läßt sich das durch Ansätze oder Arme 9 erreichen, die,
wie gezeichnet, an den Hebeln 6 angeordnet sind und unter entsprechende Ansätze oder
Arme 10 der Welle 7 greifen, auf der der Sperrarm 8 befestigt ist. Beim Drehen eines
der beiden Hebel 6 wird dann durch Mitnehmen der Welle 7 der Sperrarm 8 während dieser Drehung ausgehoben, ohne daß dabei
der andere Hebel 6 mitgedreht wird. Eine auf der Achse 7 befestigte Taste 11 dient
zum Ausheben der Sperre 8 ohne gleichzeitige Bewegung der Hebel 6, beispielsweise für das
Herausschieben des Schlittens 1 aus dem Maschinengehäuse. Diese Taste 11 kann mit
einer im Sinne des Einschnappens der Sperre 8 in die Bodeneinschnitte wirkenden Feder 12
versehen sein. .
Die Hebel 6 müssen in ihrer Ruhelage (Fig. 1) außerhalb des durch die Zahnspitzen
des Rades 1 beschriebenen Kreises liegen, da-
mit der eine Hebel beim Drücken des anderen die Drehung des Rades 2 nicht hemmt.
Außerdem muß das mit dem Zahnrade 2 zusammentreffende Ende der Hebel 6 im Sinne der Hebelrückschwenkung nachgiebig sein, damit
jeder Hebel nach dem Vorwärtsdrehen des Rades 2 um einen Zahn (beispielsweise den Zahn 13 in Fig. 1) an dem in seine
Stelle gerückten Zahne 14 bei seiner Rückbewegung vorbeikommen kann. Zu diesem
Zwecke empfiehlt es sich, den Hebeln 6 die in Fig. 2 oder die in Fig. 2 a angedeutete Gestalt
und Einrichtung zu geben, die keiner besonderen Erläuterung bedarf.
Bei der Anordnung nach den Fig. 3 bis 5, die ein zweites Ausführungsbeispiel darstellen,
können die Hebel 6 starr ausgeführt sein. Auf der Achse 3 des Zahnrades 2 sind zwei
Paar von Hebeln 15 lose drehbar angeordnet, die für gewöhnlich durch eine Feder 17
(Fig. 3) nach unten auf einen festen Anschlag 16 gezogen werden. Jedes Hebelpaar trägt
an seinem freien Ende eine in der Ebene des Zahnrades 2 liegende Klinke 18, die durch
eine Feder ig für gewöhnlich am Eingreifen in das Zahnrad 2 gehindert und mit ihrem
Ansätze 18' auf den Hebel 6 gepreßt wird, derart, daß dieser Hebel beim Drücken die
Klinke 18 entgegen ihrer Feder 19 um den
Zapfen 20 dreht und in die Zähnung des Rades 2 treibt, worauf bei weiterer Bewegung
des Hebels 6 die Klinke 18 das Rad 2 mitnimmt. Die andere Klinke 18 hindert diese
Drehung des Rades 2 nicht, weil sie während dieser Zeit ihre Ruhelage (Fig. 3) nicht verändert.
Auch hier wird die Größe der Bewegung der Hebel 6 zweckmäßigerweise so
bemessen, daß jeder Hebel bei seiner einmaligen und vollständigen Herabdrückung den
Zählwerkschlitten 1 um eine Wertstelle verschiebt. Ebenso können auch hier die Hebel
6 wieder mit der Schlittensperre 8 so verbunden sein, daß jeder von ihnen diese Sperre
mit aushebt, wenn er herabgedrückt wird.
Statt der Zahnstange und des Zahnrades können natürlich auch andere Antriebmittel,
z. B. Kette und Schaltklinke, Schraubenspindel und Mutter, in geeigneter Ausführung
verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung an Rechenmaschinen zur Verschiebung des Zählwerkschlittens, bei der das Verschieben des Schlittens durch einen senkrechten Druck auf eine Taste erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Taste verbundenen Ahtriebteile (Hebel 6 bzw. Klinke 18) in ein auf dem Zählwerkschlitten (1) drehbar gelagertes Zahnrad (2) eingreifen, das mit seinen Zähnen in eine an der Grundplatte des Maschinengehäuses angeordnete Verzahnung eingreift.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE884875C (de) * | 1938-09-11 | 1953-07-30 | Thaleswerk G M B H | Vorrichtung zur schrittweisen oder auch beliebigen Verschiebung des Zaehlwerkschlittens, insbesondere fuer Sprossenradrechenmaschinen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE884875C (de) * | 1938-09-11 | 1953-07-30 | Thaleswerk G M B H | Vorrichtung zur schrittweisen oder auch beliebigen Verschiebung des Zaehlwerkschlittens, insbesondere fuer Sprossenradrechenmaschinen |
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