DE2365117A1 - Federhammer mit verstellbarer schlagintensitaet, insbesondere bohrhammer - Google Patents

Federhammer mit verstellbarer schlagintensitaet, insbesondere bohrhammer

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DE2365117A1
DE2365117A1 DE19732365117 DE2365117A DE2365117A1 DE 2365117 A1 DE2365117 A1 DE 2365117A1 DE 19732365117 DE19732365117 DE 19732365117 DE 2365117 A DE2365117 A DE 2365117A DE 2365117 A1 DE2365117 A1 DE 2365117A1
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Horst Biersack
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D11/00Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
    • B25D11/06Means for driving the impulse member
    • B25D11/10Means for driving the impulse member comprising a cam mechanism
    • B25D11/108Means for driving the impulse member comprising a cam mechanism the rotation axis of the cam member being parallel but offset to the tool axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

DR. ING. UIFL PHYS. H. 3TU RI ES
56 WUPPERTAL 2, BRAHMSSTRASSE 29
?8.T?.1973
Firma "Impex-Essen" Vertrieb von Werkzeugen GmbH, 88. Ansbach, Dürrner Str. 1
"Federhammer mit verstellbarer Schlagintensität, insbesondere Bohrhararaer"
Die Erfindung betrifft einen Federhammer mit einer Aufnahme für das Schlagwerkzeug und einem Schlagdöppsr, der durch einen auf einer achsparallel zur Werkzeugaufnahrae angeordneten, elektromotorisch angetriebenen Getriebewelle sitzenden Aufzugnocken periodisch entgegen der Wirkung einer Schlagdöpperfeder zu spannen ist und mit verstellbarer Schlagintensität auf das Schlagwerkzeug trifft. Insbesondere betrifft die Erfindung einen entsprechend beschaffenen Bohrhammer, der mit einer umlaufend anzutreibenden, als Xferkzeugaufnahme dienenden Bohrspindel versehen ist.
Bei bekannten Feder- bzw. Bohrhämmern obiger Art ist zur Veränderung der Schlagintensat.it die den Aufzugnocken tragende Getriebewelle axial verschiebbar, so daß der Aufzugnocken den Schlagdöpper mehr oder weniger weit gegen die Schlagdöpperfeder zurückdrückt, mithin den Döpper verschieden stark vorschnellen läßt. Die Verschiebung der Getriebewelle erfolgt über eine Kurvenscheibe durch einen von außen schwenkbaren Hebel. Die axiale Verschiebbarkeit der Getriebewelle bedingt aber eine verhältnismäßig lange
509828/0342
void aufwendige Bauweise, da dia gesamte Axial lagerung der Getriebewelle dabei mit verschoben werden muß. Dabei verstellt sich zwangläufig auch das auf der Getriebewelle sitzende, mit dem Ritzel des Motorankers in Eingriff stehende Zahnrad, so daß das Änkerritzel mindestens um den Verstellhub der Getriebewelle länger gehalten werden muß. Dadurch kann die Ankerwelle bei Belastung leichter durchbiegen, was zum Kantentragen der Zahnflanken führt und den gesamten Motoranker schwingungsräßig stärker belastet, so daß dabei auch Kupferdrahtbrüche auftreten können. Wenn weiterhin bei diesen bekannten Bohrhämmern für längere Zeit in einer bestiromten Schlagstellung bzw. mit bestimmter Schlagintensität gearbeitet wird, so laufen sich das Änkerritzel und das damit kärcmende Getrieberad aufeinander ein; verstellt xr.an dann die Schlagstärke, so wird der bis dahin günstiefe ineinanderpassende Zaiihflankeneingriff wieder geändert, was ebenfalls zum Kantentragen der Zähne mit dar bekannten Grübchenbildung führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einan Federhammer, insbesondere Bohrhammer der eingangs erwähnten Gattung dahingehend zu verbessern und zu vervollkommnen, daß er dia vorgenannten Mangel nicht aufweist, vieiraehr eine Veränderung bzw. Verstellung der Schlagintensität des Schlagdöppers mit wesentlich einfacheren und zuverlässig wirkenden Mitteln erreicht. Diese Aufgabe wird bei einero. Feder- bzw. Bohrhanir.er
BAD ORiGlMAL 509828/0 342
der in Rede stallenden Art erfindungsgesäß ir:. »jasantlicLen dadurch gelöst, daß die'Vorspannung tier Schlagdopperfeder durch Außenbetätigungsraittel verstellbar ist. Hit anderen :~ortsn \-fird also nach der Erfindung lediglich dia SchlagdS-pp feder F£hr oder weniger stark vorgespannt, so daß sie !Bit entsprechend unterschiedlicher Rückstellkraft den Schlagdöpper \5ührend seiner jeweiligen Vorlaufbewegung beschleunigt und ihn so Eilt der gewünschten unterschiedlichen Intensität auf das Bohrwerkzeugende aufschlagen läßt. Wenn die Schlagdöpperfeder rückseitig in bekannter yJeise sittels eines Federtellers abgestützt wird, so kann die Änderung der Federvorspannung, einfach durch eine axial verstellbare Lagerung des Federtellers erreicht werden.
tte eine stufenlose Veränderung der Schlagintensität zu erzielen, kann der Federteller als Schraubhülse ausgebildet und -auf einen in Achsrichtung verlaufenden Schraubzapfen drehverstellbar gelagert sein. Dabei empfiehlt es sich, den Schraubzapfen lic. Getriebegehäuse unverdrehbar anzuordnen und die auf ihm drehverstellbare Schraubhülse sä.t einer Außenverzahnung zu versehen, über die sie 2D±t einer entsprechend verzahnten Welle in Eingriff steht, auf der sich ein durch einen Schlitz der Gehäusewand hindurchragendes Stellrad befindet. Dadurch konvrrit tsbh zu einer gedrängten Bauart für den Schlagintensitäts-EinstellEechaiiisiaus, wobei Ed.t nilfe des Stellrades
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Ritzel 8 auf der Ankerwelle 9 des Elektromotors Io in Antriebseingriff steht.
In das rückwärtige Ende der Bohrspindel 2 ragt der Schlagdöpper 11 mit seinem vorderen abgesetzten Döppersteir.pel II1 hinein. Der Schlagdöpper 11 steht unter "virkung der Schraubenfeder 12 und wird durch den auf der Getriobewelle 6 sitzenden und mit ihr umlaufenden Antrisbsnocken 13 jeweils entgegen der Wirkung der Feder 12 zurückbewegt, urc. daraufhin durch die Feder nach vorn geschnelltzu werden, bis sein Stempel II1 auf das Schaftende des Bohrwerkzeuges 3 trifft.
Die Feder 12 stützt sich rückseitig· an einem als Schrauohülse 14 ausgebildeten Fedarteller ab, dar auf dom im Getriebegehäuse unverdrehbar angeordneten Schraubzapfen 15 schraubverstellbar, d.h. in axialer Richtung stufenlos verstellbar gelagert ist. Zu diesem Zweck ist der Federteller 14 mit entsprechendem Innengewinde versehen, das mit den: Gewinde des über den Stift 16 im Gehäuse 1 unverdreiibar gehaltenen Zapfens 15 in Eingriff steht. Weiterhin ist der Federteller 14 rait einer Außen verzahnung 14' versehen, die mit einer entsprechend verzahnten Stellwelle 17 in Lingriff steht, auf der sich ein durch einen Schlitz 18 in der Gehäusewand I1 hindurchragendes Stellrad 19 befindet.
Durch den während der iiammerbohr arbeit uiv.l auf enden Aufzugnocken 13 wird bei"dessen jedesmaliger Umlaufbewegung
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der Schlagdöpper 11 entgegen der Wirkung der Feder 12 nach rückwärts bewegt, also gespannt, und daraufhin kurzzeitig für seine Vorschnellbewegung freigegeben, so daß er rait einer von der jeweiligen Spannung der Döpper feder abhängigen Schlagintensität auf das Bohrwerkzeug 3 trifft. Soll die Schlagintensität vergrößert werden, etwa zum Schlagbohren in härteren und spröderen Materialien, so wird dazu über das von außen bequeret zugängliche Stellrad 19 der Federteller 14 auf dem Schraubzapfen 15 nach vorn geschraubt, wodurch die Feder 12 stärker vorgespannt wird. Daher kommt es bei der jeweiligen Vorschnellbewegung des Schlagdöppers 11 zu intensiveren Schlagen auf das Bohrwerkzeugende bzw. bei entsprechend abgeänderter Bauart auf die Bohrspindel. Die Änderung der Schlagintensität durch bloß verschieden starkes Vorspannen der Schlagdöpperfeder ist auch insofern von Vorteil, als dazu der Hubverstellbereich des Schlagdöppers 11 nicht geändert bzw. verlagert zu werden braucht, wie das bei dem bekannten Bohrhammer mit axial verschiebbarer Getriebewelle der Fall ist.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der an der Schlagdöpperfeder 12 anliegende Federteller 2o über den rückseitig an ihm angeordneten Zapfen 2ο1 an dem Stellnocken 21 einer im Getriebegehäuse 1 quer gelagerten Stellwelle 22 abgestützt, die durch einen Hebel o.dgl. von außen um ihre Längs-Hittelachse verdreht werden kann.. Der Stellnocken 21 hat einen ira wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt, wobei die
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Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    Federhammer mit einer Aufnahme für das Schlagwerkzeug und einem Schlagdöpper, der durch einen auf einer achsparallel zur Werkzeugaufnahme angeordneten, elektromotorisch angetriebenen Getriebewelle sitzenden Aufzugnocken periodisch entgegen der Wirkung einer Schlagdöpperfeder zu spannen ist und mit verstellbarer Schlagintensität auf das Werkzeug trifft, insbesondere mit einer umlaufend anzutreibenden Bohrspindel als Werkzeugaufnähme versehener Bohrhammer,dadurch gekennzeichnet , daß die Vorspannung der Schlagdöpperfeder (12) durch Außenbetätigungsmittel (z.B. 19) verstellbar ist.
  2. 2. Federhammer nach Anspruch 1, mit einem die. Schlagdöpperfeder rückseitig abstützenden Federteller, dadurch gekennzeichnet , daß der Federteller (14) axial verstellbar gelagert ist.
  3. 3. Federhammer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Federteller (14) als Schraubhülse ausgebildet ist, die auf einem in Achsrichtung verlaufenden Schraubzapfen (15) drehverstellbar gelagert ist.
  4. 4. Federhammer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Schraubzapfen (15) im Getriebegehäuse (1) unverdrehbar angeordnet und die auf ihm drehverstellbare Schraubhülse (14) r-it einer Außenverzalimr.. ■
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    (141) versehen ist, über die sie mit einer entsprechend verzahnten Welle (17) in Eingriff steht, auf der sich ein durch einen Schlitz (18) der Gehäusewand (I1) hindurchragendes Stallrad (19) befindet.
  5. 5. Federhammer nach den Ansprüchen 1 und 2, da d u r c h gekennzeichnet , daß der Federteller (20) über einen rückseitig vorspringenden Stützzapfen (201) gegen einen Stellnocken (21) abgestützt ist, der sich auf einer quer im Getriebegehäuse (1) gelagerten Stellwelle (22) befindet.
  6. 6. Federhammer nach Anspruch 5,dadurch gekennzeichnet , daß der Stellnocken (21) einen im
    ■ wesentlichen dreieckformigan Querschnitt besitzt, dessen Dreiecksselten (211) verschiedene Abstände von der Stellwellen-Mittelachse aufweisen.
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    L e e r s e 11 e
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DE2365117B2 DE2365117B2 (de) 1981-06-04
DE2365117C3 DE2365117C3 (de) 1982-02-25

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CH581534A5 (de) 1976-11-15
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