DE2361099A1 - Metallchelate und verfahren zur herstellung derselben - Google Patents

Metallchelate und verfahren zur herstellung derselben

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DE2361099A1
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Pritam Singh Dhaliwal
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EI Du Pont de Nemours and Co
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    • C07D215/20Oxygen atoms
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
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    • C07C2603/02Ortho- or ortho- and peri-condensed systems
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    • C07C2603/26Phenanthrenes; Hydrogenated phenanthrenes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

E. I. DU PONT .DE NEMOURS AND COMPANY 10th. and Market Streets, Wilmington, Delaware 19 898, V.St.A,
Metallchelate und Verfahren zur Herstellung derselben
Es gibt zwar eine Anzahl von lichtechten organischen Pigmenten im "blauen bis grünen lärbbereich, wie z.B. die Phthalocyanine, und auch im roten bis violetten Farbbereich, wie z.B. die Chinacridone; die Entwicklung solcher Pigmente im gelben Earbbereich ist jedoch bisher viel weniger erfolgreich verlaufen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neue gelbe organische Pigmente zur Verfügung zu stellen.
Die Erfindung bezieht sich auf neue Verbindungen, und zwar Schiffsche Sasen sowie Metallchelate derselben» Die letzteren weisen als Pigmente eine aussergewöhnliche Dauerhaftigkeit auf und zeichnen sich durch ihre Warmebeständigkeit, äusserst hohe Lichtechtheit und Beständigkeit gegen das Durchschlagen aus.
409831/0956
Die Schiffschen Basen gemäss der Erfindung werden durch Kondensation eines Phenanthren-9,10-diamins mit einem o-Hydroxyaldehyd zu einer farbigen Schiffschen Base nach der folgenden Reaktionsgleichung hergestellt:
(I)
(II)
(III)
Hierin bedeutet D die Anzahl der Atome, die zur Vervollständigung eines Phenanthrenkerns erforderlich ist, an den die angegebenen Stickstoffatome in den Stellungen Nr. 9 und 10 gebunden sind, und D2 bedeutet die Anzahl von Atomen, die zur Vervollständigung eines Kerns der allgemeinen Formel
oder
erforderlich ist, wobei X Chlor oder Brom bedeutet.
Die Metallchelate haben die allgemeine Formel
— 2 —
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1780-K
ST>\
(IV)
in der Me Nickel, Kobalt oder Kupfer bedeutet und IL und Pp die obigen Bedeutungen haben.
Zur Herstellung der Schiffschen Basen und der Chelate gemäss der Erfindung werden Phenanthren-9,10-diamine der allgemeinen Formel . ' ■ ''·.''■■■
in der R Wasseratoff, Chlor oder Brom bedeutet, bevorzugt. Der Phenanthrenkern kann jedoch auch andere Subs ti tuent en, z.B. niedere Alkylreste, wie den Methyl- und Ithylrest, und Aikoxyreste, wie den Methoxyrest, aufweisen.
~ 3 —
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Zu den für die Umsetzung verwendbaren o-Hydroxyaldehyden gehören Salicylaldehyd, 3»5-Dibrom- und 3,5-Dichlorsalicylaldehyd, 2 ,4-Dihydroxy-3-f ormylchinolin und 2~Hydroxy-1-naphthaldehyd. Die "bevorzugte Verbindung ist 2,4-Dihydroxy-3-formylchinolin, die, wenn sie mit Phenanthren-9,10-diamin kondensiert und das Kondensationsprodukt chelatisiert wird, eine Verbindung der allgemeinen Formel
ergibt, in der R Wasserstoff bedeutet.
'Die Schiffsehen Basen gemäss der Erfindung werden hergestellt, indem man 2 Mol o-Hydroxyaldehyd mit 1 Mol Phenanthren-9>10-diamin oder eines substituierten Derivates des letzteren kondensiert. Die Schiffsche Base wird dann weiter mit einem Nickel-, Kobalt- oder Kupfersalz, 3.B. mit Mckelacetat, zu einem hochgradig unlöslichen, rötlichgelben Chelat von aussergewöhnlicher Lichtechtheit und anderen wertvollen Pigmenteigenschaften umgesetzt.
Die Kondensation des o-Hydroxyaldehyds mit dem Phenanthren-9,10-diamin kann in den verschiedensten polaren Lösungsmit-
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teln durchgeführt werden. Es wurde gefunden, dass die Umsetzung in saurem wässrigem Medium (pH 3-5), in Butanol, Äthanol und Dimethylformamid leicht verläuft. Man kann jedoch auch andere lösungsmittel, wie z.B. Propanol, Äthylenglykol oder dergleichen, mit demselben Erfolg verwenden.
Die Metallkomplexverbindungen werden zweckmässig durch Umsetzung der Schiffschen Base mit dem Metallsalz einer organischen Säure in Suspension in einem hochsiedenden Lösungsmittel, wie Dimethylformamid, Dimethylacetamid, Dimethylsulfoxid, Tetramethylensulf on und dergleichen, hergestellt. Obwohl zu Zwecken der Erläuterung Nickelacetat angegeben wurde und tatsächlich bevorzugt wird, kann man auch Kobalt- oder Kupfersalze verwenden. Ebenso kann man mit anderen Salzen als Acetaten arbeiten, vorausgesetzt, dass sie in dem zur Durchführung der Ghelatisierungsreaktion verwendeten Lösungsmittel löslich genug sind. Da die Kondensation unter Bildung der Schiffschen Base ebenfalls in einem hochsiedenden, polaren Lösungsmittel, wie Dimethylformamid, oder einem der anderen oben angegebenen Lösungsmittel durchgeführt werden kann, ist es möglich, sowohl die Herstellung der Schiffschen Base als auch die Herstellung der Metallkomplexverbindung nacheinander in dem gleichen Reaktionsmedium durchzuführen, ohne die als Zwischenprodukt entstehende Schiffsche Base zu isolieren.
Beispiel 1 .
A. Synthese der Schiffschen Base aus 2,4-Dihydroxy-3-formylchinolin und Phenanthren-9>10-diamin
10 g Phenanthren-9,10-diamin und 21,5 g 2,4-Dihydroxy-3-formylchinolin werden 5 Stunden in 1800 ml Butanol auf Rückflusstemperatur erhitzt. Die Aufschlämmung wird heiss filtriert und der Presskuchen mit Alkohol gewaschen und getrocknet. Die leuchtendgelbe Schiffsche Base wiegt 22,5 g.
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B. Herstellung des Nickelchelats
15g der nach. Teil A hergestellten Schiffsehen Base und 10,0 g Nickelacetat-tetrahydrat werden 4 Stunden in 1800 ml N,N1 -Diine thylformamid auf Rückfluss temperatur erhitzt. Die Aufschlämmung wird heiss filtriert und der Presskuchen nach einander mit Dimethylformamid, Alkohol und Wasser gewaschen und bei 60° C getrocknet. Die Ausbeute an Produkt beträgt 14,6 g.
Das Chelat wird 20 Minuten mit 1000 ml siedendem Dimethylformamid extrahiert, heiss filtriert, gewaschen und getrocknet. Man erhält 13,4 g eines rötlichgelben Produkts.
Analyse
Berechnet für
C34H20N4O4M: Ii = 9,71 fo-, N = 9,22 #; G = 67,21 #j
H = 3,29 /0;
gefunden: M = 9,84 1°\ N = 9,03 i»\ C = 66,24 1°\
H = 3,37 io.
Diese Analyse zeigt, dass die Verbindung das Chelat der obigen Strukturformel (?) ist, wobei Me Nickel und E Wasserstoff bedeuten.
Das Chelat hat rötlichgelbe Farbe -und weist eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse im Freien auf, wenn es als Pigment verwendet wiz*d.
Beispiel 2
A. Synthese von 3,6-Diohlorphenanthren-9,10-diamin-dihydrochlorid
Pur diese Synthese werden 45,0 g 3,6-Dich.lorph.enanth.ren-9,10-chinon, 62,5 g Bariumcarbonat und 56,5 g Hydroxylaminhydrochlorid 5 Stunden in 4000 ml Äthylalkohol auf Rückflusstemperatur erhitzt. Dann wird die Aufschlämmung heiss fil-
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/triert und der Presskuchen mit Alkohol gewaschen» Bas Mitrat wird auf die Hälfte seines Volumens eingeengt, auf 70° G gekühlt und im Verlaufe von 30 Minuten unter Innehaltung von Temperaturen unter 80° C mit einer Lösung von 260 g Zinn(Il)-chlorid in 1200 ml konzentrierter Salzsäure versetzt. Die Aufschlämmung wird noch eine halbe Stunde gerührt, wobei man di'e Temperatur auf 70 bis 80° C hält, dann auf Raumtemperatur gekühlt und filtriert.' .
Der Presskuchen wird zunächst mit konzentrierter Salzsäure und dann mit Wasser gewaschen und bei Raumtemperatur getrocknet. Die Ausbeute an einem weissen festen Stoff beträgt 38,5 g.
B. Synthese der Schiffschen Base aus 2,4-Dihydroxy~3-formylchinolin und dem nach Teil A hergestellten Diamin
38,5 g des nach Teil A hergestellten Produkts und 46,8 g 2,4-Dihydroxy-3-formylchinolin werden 5 Stunden in 4000 ml Butanol auf Rückflusstemperatur erhitzt. Die heisse Aufschlämmung wird filtriert und der Presskuchen mit Äthanol gewaschen und getrocknet. Man erhält 60,0 g: eines leuchtendgelben festen Stoffs.
C. Herstellung des Nickelchelats
30 g der nach Teil B hergestellten leuchtendgelben Schiffschen Base und 20,0 g Mekelacetat-tetrahydrat werden 4 Stunden in 3000 ml Dimethylformamid auf Rückflusstemperatur erhitzt. Die Aufschlämmung wird heiss filtriert und der Presskuchen von Nickelsälzen frei gewaschen und getrocknet. Das Produkt wiegt 24,5 g.
Diese 24,5 g werden gepulvert und 25 Minuten mit siedendem Dimethylformamid extrahiert. Man filtriert heiss, wäscht den Presskuchen, bis er frei von Mckelsalzen ist, und trocknet ihn. Man erhält eine Ausbeute von 23,0 g eines rötlichgelben Produkts.
— 7 ο
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Analyse
Berechnet für
C54H18Cl2Ii4O4Ni: Ni = 8,60 $>\ N = 8,29 #; C = 61,48 $5
H = 2,67 #; Cl = 10,51 #;
gefunden: Ni = 8,89 1°\ N = 8,11 #; C = 58,19 $5
H = 2,72 fa; Cl = 10,0 io.
Diese Analyse zeigt, dass das Chelat die oben angegebene Strukturformel (V) hat, wobei Me Nickel und R Chlor bedeuten,
Beispiel
A. Synthese von 3,6-Dibrom-phenanthren-9^10-diamindihydrochlorid
46 g 3>6-Dibrom-phenanthren-9,10-chinon, 56,5 g Hydroxylamin-hydrochlorid und 62,5 g Bariumcarbonat werden 5 Stunden in 2600 ml Äthanol auf Rückflusstemperatur erhitzt. Die Auf- ' schlämmung wird heiss filtriert und der Presskuchen mit Alkohol gewaschen. Das Piltrat wird auf 70° C erhitzt und im Terlaufe von 20 Minuten bei 80° C mit einer Lösung von 250 g Zinn(ll)-chlorid in 1000 ml konzentrierter Salzsäure versetzt. Die Aufschlämmung wird im Verlaufe von 2 Stunden auf Raumtemperatur gekühlt, dann filtriert, zunächst mit Salzsäure und dann mit Wasser gewaschen und schliesslich getrocknet. Das Produkt wiegt 52,0 g.
B. Synthese der Schiffsehen Base aus 2,4-Dihydro3i:y-3-f ormylchinolin und dem nach Teil A hergestellten Diamin -
Zur Durchführung dieser Reaktion werden 26,0 g des in Stufe A erhaltenen Produkts und 31,2 g 2,4-Dihydroxy~3-formylchinolin 5 Stunden in 3000 ml Butanol auf Rückflusstemperatur erhitzt. Die Aufschlämmung wird heiss filtriert und der Presskuchen mit Alkohol gewaschen und getrocknet. Die Produktausbeute beträgt 40,0 g.
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C:. Her-Stellung des Nickelchelats
Die in. Stufe B gewonnenen 40'g v/erden zusammen mit 20,8 g Nickelacetat 4 Stunden in 3500 ml Dimethylformamid auf Rückfluss temperatur erhitzt. Die Aufschlämmung wird heiss filtriert, gewaschen und getrocknet. Die Ausbeute beträgt 23 g.
Diese 23 g werden gepulvert und 20 Minuten mit 1700 ml siedendem Dimethylformamid extrahiert. Die Aufschlämmung wird heiss filtriert, nacheinander mit Dimethylformamid, Alkohol, Wasser und wieder mit Alkohol gewaschen und sodann bei 60 G getrocknet. Das Produkt fällt als rötlichgelber fester Stoff in einer Ausbeute von 21,5 g an.
Analyse für 59 1°\ N
Berechnet J4O4Ni: 35 0M Br
C34H18Br2I 43 N
gefunden:
: Ni = 7,
H = 2,
Ni = 7,
= 7,33 #; 0 - 53,40 #; = 20,95 #;
= 7,14 #; 0 = 52,07 $>\ H = 2,48 ^; Br = 18,9 ^.
Diese Analyse zeigt, dass das Chelat die obige Strukturfor mel (Y) hat, wobei Me Nickel und R Brom bedeuten.
Beispiel 4
A. Synthese der Schiffsehen Base aus 2-Hydroxy~1-naphtaldehyd und Phenanthren-9,10-diamin
Pur diese Umsetzung werden 1,0 g Phenanthren-9,10-diamin und 2,2 g 2-Hydroxy-1-naphthaldehyd 5 Stunden in einem Gemisch aus 200 ml Äthanol und 200 ml Butanol auf Rückflusstemperatur erhitzt. Die Aufschlämmung wird heiss filtriert und mit etwas Alkohol gewaschen. Als Produkt erhält man 1,27 g eines leuchtendgelben festen Stoffes.
- 9 409831 /0956
Analyse
Berechnet für
C36H24N2O2: C = 83,72 #; H = 4,65 fa N = 5,42 #;.
gefunden: C = 82,04 #j H = 4,59 1°\ N = 5,84 #.
B. Herstellung des Nickelchelats
1 g des nach. Teil A hergestellten Produkts und 0,6 g Nickelacetat- te trahydrat werden 4 »Stunden in 100 ml Dimethylformamid auf Rückfluss temperatur erhitzt. Die Aufschlämmung wird heiss filtriert, nacheinander mit Alkohol, Wasser und wieder mit Alkohol gewaschen und bei 60° C getrocknet. Die Ausbeute an Ghelat beträgt 0,99 g.
Beispiel 5
Herstellung des Chelats gemäss Beispiel 1 ohne Isolieren der Schiffschen Base
Zur Durchführung dieser Reaktion werden 400 ml Dimethylformamid, 2,5 g Nickelacetat-tetrahydrat und 3,0 g 2,4-Dihydroxy-3-formylchinolin eine Stunde auf Rückflusstemperatur erhitzt. Nach einer Stunde setzt man 2,0 g Phenanthren-9,10-diamin-dihydrochlorid zu und erhitzt dann noch 3 1/2 Stunden auf Rückfluss temperatur. Sofort nach dem Zusatz, des
Phenanthren-9,10-diamin-dihydrochlorids fällt ein rötlichgelber Niederschlag aus der Lösung aus. Nach der oben angegebenen Rückfluss behänd lung wird die Aufschlämmung heiss filtriert, mit Alkohol, dann mit Wasser und wieder mit Alkohol gewaschen und bei 80° G getrocknet. Die Ausbeute beträgt
2,2 g.
Beispiel 6
Herstellung des Ghelats aus 3,5-Dibromsalicylaldehyd, Phenanthren-9,lO-diandn-dihydrochlorid und Nickelacetat
6 g Nickelacetat-tetrahydrat und 10 g 3,5-Dibromsalicylaldehyd werden 2 Stunden in 200 ml Dimethylformamid auf Rückflusstemperatur erhitzt. Sodann setzt man 5 g Phenanthren-
- 10 409831/0956
9,10-diamin-dihydrochlorid zu und erhitzt noch. 2 Stunden.auf Rückflusstemperatur. Die heisse Aufschlämmung wird filtriert und der Niederschlag nacheinander mit Alkohol, Wasser und wieder mit Alkohol gewaschen und
"beute an Chelat beträgt 5,4 g.
der mit Alkohol gewaschen und bei 60° 0 getrocknet. Die AusAnalyse
Berechnet für
C28H14W2O2Br4Ni: Nl = 7,35 1°\ N = 3,55 #j G = 42,75 #;
H= 1,77 #; Br = 40,6 #;
gefunden: M =7,01 f\ N = 3,65 ^; C =44,6 ^;
H = 1,95 1o\ Br = 37,3 $.
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung eines tetrabromsubstituierten Chelats. Das entsprechende chlorsubstituierte Chelat' kann hergestellt werden, indem man den 3,5-Dibromsalicylaldehyd durch eine äquimolare Menge 3,5-Dichlorsalicylaldehyd ersetzt. .
- 11 -
40983 1/0956

Claims (1)

  1. /l
    E.I. du Pont de Nemours and Company
    7. Dezember 1973 1780-E
    Patentansprüche
    1. Metallchelat, gekennzeichnet durch die allgemeine Formel
    worin Me Nickel, Kobalt oder Kupfer* D. die zur Tervollständigung des Ehenanthrenkerns, der in den Stellungen Nr. 9 und 10 durch die angegebenen Stickstoffatome substituiert ist, .erforderlichen Atome und Do die zur Vervollständigung eines Kerns der allgemeinen Pprmel
    oder
    erforderlichen Atome bedeuten, wobei X Chlor oder Brom bedeutet.
    - 12 -
    4 09831/0956
    1780-κ ft ■ 236 Ί
    2. Metallchelat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die allgemeine Formel
    in der Me Nickel* Kobalt oder Kupfer und R Wasserstoff, Chlor oder Brom bedeuten.
    3. Metallchelat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Me Nickel und R Wasserstoff bedeuten.
    4. Verfahren zur Herstellung von Metallchelaten gemäss Anspruch 1 bis 3, dadtirch gekennzeichnet, dass man
    (A) 1 Mol eines Phenanthren-9,10-diäinins der allgemeinen Formel ;·
    - 13: -
    4098 31/09S6
    mit 2 Mol eines o-Hydroxyaldehyds der allgemeinen
    formel
    0 ti
    C-H
    OH
    zu einer Schiffsehen Base der allgemeinen Formel
    H" H
    kondensiert, wobei D^ die zur Vervollständigung des Phenanthrenkerns, der in den Stellungen Ir. 9 und durch die angegebenen Stickstoffatome substituiert ist, erforderlichen Atome und D 2 die zur Vervollständigung eines Kerns der allgemeinen Formel
    oder
    - 14 -
    409831/0956
    erforderlichen Atome bedeuten, wobei X Chlor oder Brom bedeutet, worauf man
    (B) die Schiffsche Base mit einem Nickel-, Kobalt- oder Kupfersalz einer organischen Saure umsetzt.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation in einem polaren Lösungsmittel durchführt. ...
    6. "Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man als polares Lösungsmittel ein saures wässriges Medium, Butanol, Äthanol oder Dimethylformamid verwendet»
    7. Verfahren nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung mit dem Me'tällsalz in Suspension in einem hochsiedenden Lösungsmittel, durchführt.
    8. Verfahren nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, dass man als hochsiedendes Lösungsmittel Dimethylformamid, Dimethylaeetamid, Dimethylsulfoxid oder Tetramethylensulfon verwendet.
    9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass man als Metallsalz ein Acetat verwendet.
    10. Verfahren nach Anspruch 4 "bis 9> dadurch gekennzeichnet, dass man die Kondensation und die Umsetzung mit dem Metallsalz in' dem gleichen polaren Lösungsmittel durchführt, ohne die Schiffsche Base zu isolieren.
    - 15 -
    409831/0-9 56
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