DE2356218C3 - Abstützvorrichtung für Gitarren - Google Patents

Abstützvorrichtung für Gitarren

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DE2356218C3
DE2356218C3 DE19732356218 DE2356218A DE2356218C3 DE 2356218 C3 DE2356218 C3 DE 2356218C3 DE 19732356218 DE19732356218 DE 19732356218 DE 2356218 A DE2356218 A DE 2356218A DE 2356218 C3 DE2356218 C3 DE 2356218C3
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DE19732356218
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Inventor
Anmelder Gleich
Original Assignee
Bröskamp, Heinrich, 4400 Münster
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Publication date
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Abstützvorrichtung für Gitarren, bestehend aus einer sich auf dem Oberschenkel abstützenden Schenkelstütze und einer Instrumentenstütze, die miteinander durch eine Abstandsstrebe verbunden sind, an der die Instrumentenstütze drehbar angeordnet ist.
Bei dem Bespielen einer Gitarre oder eines gitarrenartigen Instrumentes wird diese, insbesondere von Berufsspielern, auf dem Oberschenkel abgestützt. Um die Gitarre dabei in die richtige Griffhöhe zu verbringen, ist es bekanntgeworden, den der Abstützung dienenden Fuß auf eine Fußbank aufzusetzen, so daß dadurch der der Abstützung unmittelbar dienende Oberschenkel höher kommt und damit die Gitarre in der richtigen Lage hält. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil, daß Durchblutungsstörungen im Bein eintreten, so daß dadurch körperliche Beanspruchungen, insbesondere bei einem längeren Spiel, auftreten. Außerdem wird der linke Beckenknochen sehr stark belastet, was ebenfalls bei Berufsspielern zu Schmerzen und zu krankhaften Veränderungen des Knochengerüstes führen kann. Die Fußbank hat weiterhin den Nachteil, daß die Gitarre doch relativ tief liegt, so daß der Spieler gezwungen ist, sich sehr weit vorzubeugen und muß daher in dieser gebogenen Haltung sitzen, was schnell zu Ermüdungserscheinungen führt. Es ist daher bekannt, daß berufsmäßige Gitarrenspieler häufig Wirbelsäulenschäden besitzen, die zur Invalidität führen könner..
Man hat bereits versucht, diese Nachtei'e der bekannten Fußbank dadurch zu vermeiden, daß eine Stützvorrichtung geschaffen wurde (Anlage: Stand der Technik), die aus einer Schenkelstütze besteht, die eine Abstandsstrebe trägt, an der an derem anderen Ende eine Instrumentenstütze drehbar angeordnet ist. Diese Einrichtung bewirkt zwar eine bessere Haltung des Spielers hat aber den Nachteil, daß die Schenkelstütze relativ schmal ausgebildet ist und daher wiederum zu Durchblutungsstörungen föhn und daß vor allen Dingen die eigentliche Instrumentenstütze nicht in genauer Anpassung an die Haltung des Spielers ausgerichtet werden kann. Schließlich hat diese bekannte Einrichtung den Nachteil, daß sich das Instrument auf der Instrumentenstütze verschieben kann, so daß eine zusätzliche Kraft erforderlich ist, um das Instrument stets in der richtigen Lage zu halten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abstützvorrichtung für Gitarren od. dgl. zu schaffen, die die Nachteile der bisher bekannten Abstützeinrichtungen oder Anordnungen vermeidet.
Dieses der Erfindung zugrunde liegende Ziel wird dadurch erreicht, daß die Schenkelstütze aus einer langgestreckten, der Schenkelwölbung angepaßten gewölbten Platte besteht, an die die Abstandsstrebe an einem Ende angeordnet ist und die Instrumentenstütze mit einem quer zur Längsachse des aufzusetzenden Instrumentes wirkenden Anschlag ausgerüstet ist, wobei die Abstandsstrebe arretierbare Verstellmittel aufweist, die eine Verstellung der Neigung der Instrumentenstütze um eine horizontale und vertikale Achse ermöglichen. .
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß eine individuelle Einstellmöglichkeit der eigentlichen Gitarrenauflage, d. h. also, der Instrumentenstütze, erreicht wird, wobei gleichzeitig die Instrumentenstütze ein Abrutschen der Gitarre verhindert bzw. einen Anschlag schafft, gegen den sich die Gitarre beim Gebrauch anlegt.
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Abstandsstrebe gekrümmt ausgebildet ist und dadurch die eigentliche Instrumentenstütze in jeder beliebigen Lage eingestellt werden kann. Hierbei ist es natürlich auch möglich, daß die Abstandsstrebe an beiden Enden mit Kugelgelenken ausgerüstet ist und die Abstandsstrebe selbst geradlinig gestaltet wird. Diese Kugelgelenke ermöglichen wiederum eine weitgehende Verstellung der Instrumentenstütze, wobei die geradlinige Abstandsstrebe die Möglichkeit gibt, diese Abstandsstrebe längenveränderlich auszubilden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung erläutert. Die Zeichnung zeigt in
F i g. 1 eine erste Ausführungsform der Abstützvorrichtung und in
F i g. 2 eine zweite, abgeänderte Ausführungsform.
In F i g. 1 ist mit 1 eine Schenkelstütze, mit 2 eine Abstandsstrebe und mit 3 eine Instrumentenstütze bezeichnet. Die Abstandsstrebe ist, wie bei 4 erkennbar, gewölbt ausgebildet und weist an ihren Enden Gewindebereiche 5 und 6 auf, die in entsprechende mit Innengewinde versehene Befestigungsvorrichtungen 7 und 8 an der Schenkelstütze 1 bzw. der Instrumentenstütze 3 eingeschraubt werden können. Zur Festlegung der jeweilig eingestellten Lage sind Kontermuttern 9 und 10 vorgesehen.
Die Instrumentenstütze ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel im wesentlichen U-förmig ausgebildet, wobei der obere Schenkel als Abstützvorrichtung und der untere Schenkel 11 als Befestigungsvorrichtung dient.
An einem Ende der Instrumentenstütze 3 ist ein Anschlag 12 vorgesehen, der das Instrument quer zur Längsachse des Instrumentes abstützt und hierdurch
die Halterung des Instrumentes erleichtert.
Die Schenkelstütze 1 ist, wie aus der Zeichnung erkennbar, langgestreckt ausgebildet und in ihrer Wölbung des Oberschenkels angepaßt, d. h, die Schenkelstütze kann sich von einem Ende zum anderen Ende verjüngen. Die Befestigungsvorrichtung für die Abstandsstrebe 2 ist an einem Ende der Schenkelstütze vorgesehen, so daß dadurch erreicht wird, daß die Schenkelstüze sich über einen sehr großen Bereich des Schenkels abstützen kann, andererseits die Instrumen-
tenstütze 3 möglichst nahe an den Körper des das Instrument Bedienenden herankommt.
Bei der Ausführungsform in F i g. 2 ist die Abstandsstrebe 2a an ihren Enden mit Kugelgelenken 13 und 14 ausgerüstet, die in entsprechenden Kugelgelenklagerungen 15 und 16 an der Schenkelstütze la bzw. an der Instrumentenstütze 3a angeordnet sind. Die Abstandsstrebe 2a ist längenveränderlich ausgebildet, wie dies bei 17 angedeutet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche: v"'
1. Abstützvorrichtung für Gitarren, bestehend aus einer sich auf dem Oberschenkel abstützenden Schenkelstütze und einer Instrumentenstütze, die miteinander durch eine Abstandsstrebe verbunden sind, an der die Instrumentenstütze drehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkelstütze (1, la) aus einer langgestreckten, der Schenkelwölbung angepaßten gewölbten Platte besteht, an die die Abstandsstrebe (2, 2a) an einem Ende angeordnet ist und die Instrumentenstütze (3,3a) mit einem quer zur Längsachse des aufzusetzenden Instrumentes wirkenden Anschlag (12) ausgerüstet ist, wobei die Abstandsstrebe (2, 2a) arretierbare Verstellmittel aufweist, die eine Verstellung der Neigung der Instrumentenstütze (3, 3a) um eine horizontale und vertikale Achse ermöglichen. ao
2. Abstützvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstrebe (2) gekrümmt ist (F i g. 1).
3. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstrebe (2a) an beiden Enden mit Kugelgelenken (13, 14) ausgerüstet ist F i g. 2).
4. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsstrebe (2a) längenveränderlich ist.
DE19732356218 1973-11-10 Abstützvorrichtung für Gitarren Expired DE2356218C3 (de)

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DE19732356218 DE2356218C3 (de) 1973-11-10 Abstützvorrichtung für Gitarren

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2356218A1 DE2356218A1 (de) 1975-05-22
DE2356218B2 DE2356218B2 (de) 1976-01-15
DE2356218C3 true DE2356218C3 (de) 1976-10-21

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