DE2354398C3 - Vorrichtung zur Vorbereitung eines auf seiner Oberfläche eine Zunderschicht u.a. Verunreinigungen aufweisenden Drahtes für den Ziehvorgang - Google Patents

Vorrichtung zur Vorbereitung eines auf seiner Oberfläche eine Zunderschicht u.a. Verunreinigungen aufweisenden Drahtes für den Ziehvorgang

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DE2354398C3 DE2354398A DE2354398A DE2354398C3 DE 2354398 C3 DE2354398 C3 DE 2354398C3 DE 2354398 A DE2354398 A DE 2354398A DE 2354398 A DE2354398 A DE 2354398A DE 2354398 C3 DE2354398 C3 DE 2354398C3
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    • Y10S451/909Wire polishing

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vorbereitung eines auf seiner Oberfläche eine Zunderschicht und andere Verunreinigungen aufweisenden Drahtes für den Ziehvorgang mit einer Einrichtung zur mechanischen »ο Entzunderung des Drahtes durch Biegen des Drahtes in verschiedenen Richtungen, mit einer nachfolgenden Reinigungseinrichtung zur vollständigen Entzunderung des kontinuierlich die Reinigungseinrichtung durchlaufenden Drahtes, welche eine nachgiebige, durch Planetenräder angetriebene, am Draht anliegende Reibfläche aufweist, wobei die Reibfläche um den Draht rotiert, mit einer Einrichtung zum Beschichten und anschließenden Erhitzen des entzunderten Drahtes und
mit einer Einrichtung zum kontinuierlichen Zuführen des gereinigten und beschichteten Drahtes zur Ziehvorrichtung.
Bei der Herstellung von Draht aus einem Rohmaterial, wie Stahlstäben, die allgemein aus Draht bezeichnet werden, durchläuft der Draht eh:«; Mehrzahl von Ziehanordnungen, von denen jede die Querschnittsfläche des durchgezogenen Drahts vermindert. Der von der Walzstrecke kommende Roh-Draht weist eine Materialschicht bzw. Zunderschicht auf seiner äußeren Oberfläche auf. Diese Zunderschicht umfaßt Unreinheiten wie primäre und sekundäre Metalloxyde und andere brüchige Substanzen. Bevor der Roh-Draht dem Ziehvorgang un-.erworfen werden kann, muß diese Material- bzw. Zunderschicht enifernt werden, da, falls der Roh-Drahi direkt den Ziehanordnungen zugeführt würde, die genannte Material- bzw. Zunderschicht als Schleifsubstanz wirkt und die Anordnungen verschlämmt und zerstört. Aufgrund dessen ist ein Verfahren erforderlich, durch das die Materialschicht entfernt werden kann und der Draht für den Ziehvorgang vorbereitet wird.
Da der Draht während des Ziehvorgangs durch eine sich verjüngende öffnung gezogen wird, wobei eine hohe Reibungswärme entwickelt wird, ist es weiter wünschenswert, die Oberfläche des Roh-Drahts einzufetten, um gleitende Durchführung des Drahts durch die Ziehanordnungen zu erzielen. Aufgrund dessen ist es wünschenswert, die gereinigte Oberfläche des Drahts mit einer trockenen Beschichtung aus Borax oder XaIk bzw. Kalziumoxyd zu beschichten, die als Träger für das Fett dient, das für den Ziehvorgang verwendet wird.
Bei einem vorbekannten Verfahren zur Entfernung der brüchigen Material- bzw. Zunderschicht von der äußeren Oberfläche des Drahts wurde der Draht dadurch entzundert, daß er in ein Säurebad getaucht wurde. Dieses Verfahren verursacht große Probleme nicht nur in der Behandlung des Materials, sondern auch im Hinblick auf die Neutralisierung und Entfernung der aufgegebener. Säure. Darüber hinaus ist in den vergangenen Jahren, insbesondere aufgrund erforderlicher wirtschaftlicher Beschränkungen, die Säure-Entzunderung in mehreren Fällen verboten worden.
Andere vorgeschlagene Verfahren benutzen eine Auswahl von mechanischen Entschuppungs- bzw. Entzunderungsarten, wie Stahlkugeln, die über den Draht geleitel werden und konisch ausgebildete Schleifstangen, welche als Reinigungs- oder Abtriebsvorrichtungen für den Draht verwendet werden. Beispiele für derartige Anordnungen zeigen die US-PS 29 75 506 und 27 03 550. Obwohl diese zwei genannten Patente Verbesserungen der herkömmlichen Entzunderungsarten darstellen, fehlen den zwei danach bekannten Vorschlägen die erforderliche Leistung, Kompaktheit, Kontinuität in der Durchführung des Verfahrens und die gewünschte Zuverlässigkeit. Aufgrund dessen besteht eine Nachfrage für ein geeignetes, kontinuierliches Verfahren und eine Vorrichtung hierzu zur Behandlung des Roh-Drahts, um diesen in der erforderlichen präparierten Wc-se direkt den Ziehbänken zuführen zu können.
Bei der aus der US-PS 36 41970 bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art erfolgt nach der mechanischen Entzunderung eine Reinigung der Drahtoberfläche mittels planetarisch beweglicher Reibflächen. Jedoch wird mit dieser Reibvorrichtung keine optimale und für den Draht schonende Reinigung der Drahtoberfläche vorgenommen. Darüber hinaus besteht ein Nachteil darin, daß eine Sicherung der Vorrichtung gegenüber einem gestörten Drahtverlauf nicht gewährleistet ist.
Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein" Vorrichtung zur Reinigung und Beschichtung eines Drahtes zur Vorbereitung des Ziehvorganges der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die zur Bewirkung eines optimalen Reinigungsvorganges und bei sicherem Betriebsablauf kompakt gebaut ist.
ίο Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein Abnahmegestell zum kontinuierlichen Zuführen des Drahtes zur mechanischen Entzunderungseinrichtung vorgesehen ist, mit dem eine Drahtabnahmeeinrichtung zur Abnahme des Drahtes von einem Wickel
\i derart verbunden ist, daß diese von einer ersten oberen Stellung in eine zweite untere Stellung bewegbar ist. daß mit dem Abnahmegestell eine Abtasteinrichtung und eine Steuereinrichtung verbunden ist, mittels derer beim Auftreten einer Störung im Drahtablauf die Abnahmeeinrichtung in die zweite untere Stellung bringbar und die Vorrichtung abschaltbar ist, und daß die nachgiebige Reibfläche der Reinigungseinrichtung von zwei sich um die eigene Achse und um den Draht drehenden und an diesem anliegenden Walzen gebildet wird.
Mit dieser Lösung kennzeichnet sich der Erfindungsgegenstanr! als außerordentlich kompakte Vorrichtung zum Reinigen eines Drahtes mit den drei Bearbeitungsstufen, nämlich der Biegeentzunderung, der abraEiven Reinigung und der Beschichtung des gereinigten
jo Drahtes. Da keine der Einrichtungen eine mit der Drahtabnahme gekoppelte Steuereinrichtung für den gestörten Drahtverlauf aufweist, ist darüber hinaus ein sicherer Betriebsablauf gewährleistet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich η aus den übrigen Ansprüchen.
Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung anhand eines in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel·; näher erläutert. Es zeigt
4(i F i g. 1 eine Gesamtansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Vorrichtung mit dem Verlauf des Drahts durch dieselbe und den Bearbeitungsstati,
Fig.3 einen teilweisen Schnitt durch das Abnahme-4> gestell der Vorrichtung und einen Teil der pneumatischen und elektrischen Steuervorrichtung,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung der Entkrustungsrollen,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Entkrustungsrollen '.o gemäß F i g. 4,
Fig. 6 einen axialen Querschnitt durch die sich drehenden, elastischen Schleifmittel,
Fig. 7 eine axiale Ansicht der elastischen Schleifmittel gemäß F i g. 6,
v, Fig. 8 eine Ansicht gemäß der Linie VIlI-VIII der Fig.6, die die elastischen Schleifmittel und den durch diese hindurchgeführten Draht zeigt,
F i g. 9 eine axiale Ansicht der elastischen Schleifmittel im Betrieb,
Wi Fig. 10 eine Ansicht gemäß der Linie VIII-VIII der Fig.6, die die elastischen Schleifmittel und den durch diese hindurchgeführten Draht im Betrieb zeigt,
Fig. 11 einen teilweisen Schnitt durch die Beschichtungsvorrichtung und
!■■> Fig. 12 eine schematische Darstellung der elektrischen Kraftversorgung und der Steuervorrichtung.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, wird der Draht 10 von der Walzenstrecke in Form eines Wickels 11, der auf einem
Wickelträger 12 angeordnet ist, zugeliefert. Um den Draht 10 der Vorrichtung zuzuführen, wird der Draht 10 von dem Wickel 11 mittels eines Abnahmegestells 13 von einem Wickel 11 abgezogen. Das Abnahmegestel!
13 ist an einer Gestänge 9 drehbar gelagert, so daß er ι von dem gezeigten Wickelträger 12 zu einem anderen Wickelträger verschwenkt werden kann, wenn auf einem Wickelträger der auf diesem befindliche Wickel verbraucht ist. Das A.bnahmegestell 13 weist eine Einlaufführung 14 auf, um ein Knäueln des von dem Wickel 11 abgezogenen Drahtes zu verhindern.
Der von dem Wickel H abgezogene Draht 10 läuft durch die Einlaufführung 14 über eine Rolle 15 parallel zu dem Zuführbaum 13 diesen hinunter und über eine Rolle 16. Wahlweise kann mit der Rolle 16 ein r> Zentrifugal-Steuerschalter drehbar verbunden sein, der mit der Kraftversorgung der Vorrichtung zusammenwirkt. Bei einem Bruch oder Stehenbleiben des Drahts bleibt auch die Rolle 16 stehen, wodurch der Zentrifugal-Steuerschalter sich öffnet und die Kraftversorgung unterbricht, so daß die Gesamtvorrichtung abgeschaltet wird.
Das Abnahmegestell 13 weist, wie in F i g. 3 gezeigt, ein äußeres Gehäuse 17 und einen inneren pneumatischen Steuerzylinder 18 auf, in dem ein Kolben 19 geführt ist, der der Steuerung der Lage der Einlaufführung 14 dient. Die Einlaufführung 14 ist auf einem Rahmen 24 angeordnet, der über Kugellager auf der Außenfläche des äußeren Gehäuses 17 angeordnet ist und auf diesem verfahrbar ist. Der Rahmen 24 ist mit jo einer Kette oder einem flexiblen Kabel 20, das über Rollen 21 und 22 geführt ist und am Punkt 23 des äußeren Gehäuses 17 befestigt ist, verbunden. Die Rolle 22 selbst ist mit dem Kolben 19 des Sieuerzylinders 18 verbunden. Der Rahmen 24 steht in seiner Zuführlage J5 mit einem Flansch 25a an dem einen Ende einer Stange 25 in Anlage. Das andere Ende 26 der Stange 25 liegt einem Vierweg-Luftsteuerventil 27 gegenüber. Dieses Lufisteuerventil 27 steht über eine Leitung 28 mit einer Luftversorgung in Verbindung, wobei rias Luftsteuerventil 27 in seiner normalen Betricbsstellung die in Fig. 3 angedeutete Lage des Kolbens 19 bewirkt. In dieser Stellung befinden sich der Rahmen 24 und die Einlaufführung 14 in ihrer Zuführlage am oberen Ende des Abnahmegestells 13. Tritt jedoch eine Verdickung -«5 oder ein Knäueln beispielsweise an der Einlaufführung
14 oder in einer Ziehbank unter Hervorrufung einer plötzlichen Spannungserhöhung auf. so gleitet der Rahmen 24 das Abnahmegestell 13 herab. Dies bewirkt auch ein Heruntergehen der Stange 25 aufgrund der Schwerkraft oder einer Steuerfeder, so daß die Stange 25 mit ihrem Ende 26 auf den Steuerstift 29 des Luftsteuerventils 27 auftrifft. Die Ansteuerung des Luftsteuerventils 27 bewirkt eine Erniedrigung des Luftdrucks innerhalb des Zylinders 18, so daß der Kolben 19 zurückgezogen und gestellaufwärts bewegt wird. Aufgrund dessen können die Einlaufführung 14 und der Rahmen 24, gesteuert durch das Kabel 20, das Abnahmegestell 12 heruntergleiten. Nachdem der Luftdruck in dem Zylinder 18 voll abgefallen ist, nehmen to die Einlaufführung 14 und der Rahmen 24 die in der F i g. 3 mit strichpunktierten Linien gezeigte Lage am unteren Ende des Abnahmegestells 13 ein, so daß der die Vorrichtung Bedienende in der Lage ist, die Verknäuelung bzw. Verdickung des Drahts zu beheben, einen eventuell gebrochenen Draht wieder zu verschweißen oder andere erforderliche Vorkehrungen zu treffen.
Es ist jedoch nicht nur erwünscht, daß derartige Arbeiten durchgeführt werden können, sondern es soll zweckmäßigerweise bei einem Bruch des Drahts innerhalb der Vorrichtung oder in den Ziehbänken die Vorrichtung abgeschaltet werden können. Hierfür ist das Luftsteuerventil 27 über eine Leitung 30 mit einem Druckluftschalter 31 verbunden. Dieser Schalter 31, der normalerweise geschlossen ist, wird durch Betätigen des Steuerstifts 29 geöffnet, wodurch die elektrische Kraftversorgung der Ziehbank 32 mit Hilfe des Schalters 33 und der Ziehbanksteuervorrichtung 34 unterbrochen wird. Falls zweckmäßig, kann die Leitung 30 über die Verbindung 35 mit einer pneumatischen Entkupplungsanordnung 36 der Ziehbank 32 zusammenwirken.
Nachdem die Störung beseitigt ist, kehren der Rahmen 24 und die Einlaufführung 14 bei Betätigung eines Druckknopfs 37 in ihre Betriebsstellung zurück. Denn die Betätigung des Druckknopfs 37 bewirkt, daß Druckluft in den Steuerzylinder 18 eingeführt wird, wodurch der Kolben 19 in den unteren Teil des Steuerzylinders 18 zurückkehrt, was eine Rückführung des Rahmens 24, der Rolle 15 und der Einlaufführung 14 in die obere, in F i g. 3 gezeigte Lage bewirkt.
Nachdem der Draht 10 die Rolle 16 passiert hat, wird er über eine mechanische Entkrustungsvorrichtung darstellende Entkrustungsrolien 38, 39, 40 und 41 (Fig.4) geführt, die in einem Gehäuse 42 (Fig. 1) angeordnet sind. Die Entkrustungsrolien sind auf Wellen angeordnet und drehen sich mit dem über sie geführten Draht mit. Je zwei von ihnen sind in einer vertikalen und einer horizontalen Ebene angeordnet, so daß der sie passierende Draht zumindest in vier Richtungen gebogen wird. Wie aus den F i g. 4 und 5 ersichtlich, wird der Draht 10 zuerst über die vertikal angeordnete Rolle 38 geführt, wobei er um ca. 90 Grad gebogen wird. Da die Material- bzw. Zunderschicht auf der äußeren Oberfläche des Drahts brüchig und nicht so elastisch ist wie der Draht, bewirkt die durch die Rolle 38 hervorgerufene Biegung um einen 90-Grad-Winkel ein Lockern oder Wegbrechen dieser Schicht. Das Gehäuse 42 ist so ausgebildet, daß die Zuführung des Drahts auf die Rolle 38 sowohl in vertikaler Richtung, wie in den F i g. 4 und 5 gezeigt, als auch in horizontaler Richtung möglich ist, bei welcher der Draht durch die Rolle 38 um 180 Grad gebogen wird.
Hinter der Rolle 38 wird der Draht durch die Rolle 39 gezwungen, sich um 180 Grad in die horizontale Richtung zu biegen. Von der Rolle 39 bewegt sich der Draht 10 über eine horizontal angeordnete Rolle 40, die ihn wieder um 180 Grad biegt. Eine letzte 180-Grad-Biegung des Drahts erfoigt durch die verükal angeordnete Rolle 41. Aufgrund dessen wird die äußere Oberfläche des Drahts zumindest einmal in jede der vier Quadranten der Drahtoberfläche gebogen. Dieses Biegen bewirkt ein Lockern oder Entfernen des meisten Teils der Materialschicht bzw. Zunderschicht auf der äußeren Oberfläche des Drahts.
Von der Rolle 41 wird der Draht 10 durch eine Drahtdurchführung 43 einer Reinigungsvorrichtung 44 zugeführt. Diese Reinigungsvorrichtung 44 reinigt die äußere Oberfläche des Drahts 10 von jeglicher noch zurückgebliebener Material- bzw. Zunderschicht, um den Draht für die Beschichtung vorzubereiten.
Die Reinigungsvorrichtung 44 weist eine Antriebsvorrichtung auf, die zwei Scheiben 45 und 46, ein stationäres Zahnrad 47, Planetenzahnräder 48 und 49, einen Treibriemen 50 und einen Elektromotor 51 umfaßt. Der Motor 51 treibt über den Treibriemen 50
die Scheibe 45 an. Hülsen 52 und 53 sind lösbar mit den Scheiben 45 und 46 mit Hilfe von abnehmbaren Achsen 52a und 53a verbunden. Geeignete Lager und Hülsen gelangen zwischen den Scheibenhülsen und den Achsen zur Anwendung, so daß ein Drehen der Scheibe 45 über die Hülsen 52 und 53 und Achsen 52a und 53a ein Drehen der Planetenzahnräder 48 und 49 um ihre Achsen 52a und 53a und gleichzeitig ein Drehen um das stationäre Zahnrad 47 bewirkt.
Auf den Hülsen 52 und 53 sind lösbar Walzen 54 und 55 befestigt, die zwei Endplatten 57 und 58 und zwei elastische äußere Manschetten 56 umfassen, die aus Gummi oder anderem geeigneten elastischen Material bestehen können. Diese Manschetten 56 sind an den zwei Endplatten 57 und 58 befestigt, die eine Öffnung is aufweisen, um die Hülsen 52 und 53 aufzunehmen. In das Innere der Walzen 54 und 55 wird mit Hilfe des Ventils 59 Druckluft eingeführt.
Auf der äußeren Oberfläche der Manschetten 56 sind Schleifbänder 60, 61 angeordnet. Wie in den F i g. 2 und 6 gezeigt, bewirkt der Antrieb der Scheibe 45 aufgrund der Anordnung der Hülsen 52 und 53 und der Zahnräder 47, 48 und 49, daß die Schleifbänder 60 und 61 die gesamte äußere Oberfläche des Drahts 10 während seines Durchlaufs durch die Reinigungsvorrichtung 44 schaben. Dies wird dadurch erzielt, daß die Walzen 54 und 55 nicht nur sich um die Hülsen 52 und 53 drehen (wie durch Pfeil A in F i g. 2 angedeutet), sondern auch sich um das stationäre Zahnrad 47 bewegen (wie durch Pfeil B in F i g. 3 angedeutet). Aufgrund dessen wird die gesamte äußere Oberfläche des Drahts 10 durch die Schleifbänder 60 und 61 geschabt und poliert. Dieses Schaben, aufgrund dessen jegliche noch nach Durchlaufen der mechanischen Entkrustungsvorrichtung zurückgebliebene Material- bzw. Zunderschicht entfernt wird, erzeugt eine gesäuberte rohe Oberfläche, die höchst geeignet ist zur Aufnahme einer Beschichtungslösung aus Kalk bzw. Kalziumoxyd oder Borax.
Um eine gute Kontrolle des Reinigens des Drahts 10 zu erzielen, gelangen mit den Walzen 54 und 55 Drucksteuermittel zur Anwendung. Wie in den F i g. 2,7 und 9 gezeigt, ist eine Führungsvorrichtung 62 um die Walzen 54 und 55 geschlungen. Diese Führungsvorrichtung besteht, wie in den genannten Figuren gezeigt, aus Ketten, sie kann aber auch durch Bänder oder andere « geeignete Anordnungen gebildet werden. Eine Querbewegung der Ketten 62 wird durch Führungen 63 verhindert, die auf Stangen 64 und 65 angeordnet sind.
Befindet sich die Reinigungsvorrichtung 44 im Stillstand, wie in F i g. 7 gezeigt, liegen die Ketten 62 ohne Spannung auf. Aufgrund der Bewegung der Walzen 54 und 55 um das stationäre Zahnrad 47 und der Drehung der Walzen 54 und 55 um die Zahnräder 48 und 49 haben die Ketten 62 im Betrieb das Bestreben, sich nach außen zu bewegen, wie in F i g. 9 gezeigt. Da die Länge der Ketten konstant ist, bewirkt die Bewegung der Ketten nach außen ein Zusammendrücken der Walzen durch die Ketten in denjenigen Bereichen, in denen die Ketten tangential an den Walzen 54 und 55 anliegen. Diese Tatsache ist aus Fig.9 ersichtlich. Dieser Druck auf die Walzen wird dazu herangezogen, das Auftreten von speziellen Schleifflächen oder nicht geschliffenen bzw. gereinigten Flächen in denjenigen Fällen zu vermeiden, in denen der Draht irgendwelche Biegungen, Knicke oder physikalische Veränderungen an seiner äußeren Oberfläche aufweist. Wenn sich die Walzen nicht drehen, liegen sie auf der Oberfläche des Drahts auf, wie in F i g. 8 gezeigt. Aufgrund der durch die Ketten 62 ausgeübten Rückhaltekraft und aufgrund der elastischen Ausbildung der Walzen 54 und 55 wird auf den Draht während des Betriebs der Reinigungsvorrichtung eine Reibkraft auf den Draht ausgeübt, wie es in der Fig. 10 dargestellt ist. Aufgrund dessen beeinträchtigt eine physikalische Deformation des Drahts 10 nicht die Reinigung desselben.
Nach dem Durchlaufen der Reinigungsvorrichtung 44 kann der Draht nunmehr beschichtet werden. Wie in Fig. 2 gezeigt, läuft der Draht hierzu unter einer Sprühvorrichtung 66 durch, die eine Lösung aus Borax oder Kalk bzw. Kalziumoxyd auf die Oberfläche des Drahts 10 leitet. Die Lösung wird mit Hilfe einer Tauchpumpe 67 aus einem Behälter 68 durch ein Rohr 76 der Sprühvorrichtung 66 zugeführt. Der getränkte Draht 10 wird anschließend nach Passieren der Rolle 69 durch ein Luftrohr 70 geleitet. Im Bereich der Rolle 69 ist ein Ablenkblech 71 angeordnet, das die überschüssige Lösung in den Behälter 68 zurückleitet. Durch das Luftrohr 70 wird, wie aus F i g. 11 ersichtlich, ein konstanter Luftstrom von der Luftleitung 72 über die mit Lösung getränkte Oberfläche des Drahts geleitet. Dieser Luftstrom, der innerhalb des rohrförmigen Gehäuses 73 über den Draht geleitet wird, entfernt etwaige überschüssige Lösung und sichert, daß alle Teile des Drahts 10 mit der Lösung bedeckt werden.
Da die Borax- oder Kalk- bzw. Kalziumoxyd-Beschichtung des Drahts 10 getrocknet wird, bevor die Oberfläche des Drahts eingefettet wird, wird im folgenden elektrischer Strom durch den Draht 10 geleitet, während er von der Rolle 69 zu der Rolle 74 und von dieser zurück zur Rolle 75 geleitet wird. Hierzu wird zwischen der Rolle 74 und den Rollen 69 und 75 mit Hilfe der Leitern 77 und 78 ein Potential angelegt. Da die Rollen 69 und 75 geerdet sind und die Rolle 74 gegenüber Erde elektrisch isoliert ist, erzeugt das niedrige Spannungspotential einen elektrischen Strom innerhalb des Drahts 10, während er von der Rolle 69 zu der Rolle 74 und von dieser zurück zur Rolle 75 geführt wird. Geeigneterweise gelangt bei niedriger Spannung ein hochamperiger Strom zur Anwendung. Aufgrund des elektrischen Widerstands des Drahts erwärmt der hochamperige Strom den Draht; aufgrund dieser Erwärmung wird das Wasser der Lösung verdampft, so daß die Lösung sich als Beschichtung auf der äußeren Oberfläche des Drahts verfestigt. Der von der Rolle 75 abgehende entkrustete, gereinigte und mit einer verfestigten Kalk- bzw. Kalziumoxyd- oder Borax-Beschichtung versehene für den Ziehvorgang vorgesehene Draht ist nunmehr bei relativ erhöhter Temperatur bereit, mit einer Fettschicht versehen zu werden.
Es ist selbstverständlich, daß die Beschichtungslösung nicht nur aus Kalk bzw. Kalziumoxyd oder Borax bestehen kann, wie beschrieben, sondern aus jeder geeigneten Lösung, die auf der äußeren Oberfläche des Drahts befestigt werden und als Träger für das Fett für den Ziehprozeß dienen kann. Ferner können der Träger und das Fett in der Beschichtungslösung kombiniert und die gereinigte Oberfläche des Drahts mit einer derartigen Beschichtungslösung versehen und die aus Träger und Fett kombinierte Beschichtung auf der äußeren Oberfläche des Drahts verfestigt werden.
Die Fig. 12 stellt in schematischer Weise die elektrische Kraftversorgung und die Steuervorrichtung für die geschilderte Vorrichtung dar. Wie aus dieser Figur ersichtlich, ist die Strom- bzw. Spannungsquelle durch Leitungen 79 und 80, von denen eine eine Schmelzsicherung 81 aufweist, mit der Primärspule 82
eines Steuertransformators 83 verbunden. Die Sekundärspule 84 des Steuertransformators 83 ist über die Leitung 85 in Serie mit den elektrischen Kontakten eines Knäuelschalters 86 verbunden, der sich, wie in Fig.3 gezeigt und im Zusammenhang mit dieser Figur erläutert, öffnet, wenn ein Knäueln des der Vorrichtung zugeführten Drahts auftritt. Schalter 87 und 88 stellen Sicherheitsschalter dar, die an Zulaßtoren oder anderen lösbaren Teilen der Vorrichtung angeordnet sind. Der in Fig. 12 gezeigte Schalter t6 stellt den Zentrifugal-Steuerschalter gemäß F i g. 3 dar. Dieser Schalter öffnet sich, wenn der Draht stehenbleibt und schließlich, wenn der Draht wieder weiterbewegt wird. Sollte die Bewegung des Drahts aus irgendeinem Grund unterbrochen werden, wird aufgrund dessen die Kraftversorgung der Vorrichtung unterbrochen und diese stillgesetzt. Der Schalter 16 ist über die Leitung 89 mit zwei parallel geschalteten Spulen 90 und 91 verbunden. Die Schaltung ist über thermische Überladeschalter 92 mit der Sekundärspule 84 des Steuertransformators 83 zurückverbunden. Aufgrund dieser Anordnung werden der Heizschaltkreis 93 und der Antriebsschaltkreis 94 über die Spulen 90 und 91 bei geschlossenen Schaltern 86,87, 88 und 16 mit Strom versorgt.
Der Heizschaltkreis 93 umfaßt ein paar Kontakte 85, die bei Ansteuerung der Spule 90 schließen und den
ίο Pumpentransformator 96 ansteuern, der über die Schmelzsicherung 97 die Tauchpumpe 67 im Behälter 68 versorgt.
Mit der Spule 90 ist ferner die Primärspule 98 eines Heiztransformators 99 verbunden, dessen Sekundärspu-Ie 100 Strom den Rollen 69,74 und 75 zuführt, zwischen denen der Draht 10 einen Leiter darstellt, um die Schaltanordnung zu vervollständigen.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Vorbereitung eines auf seiner Oberfläche eine Zunderschicht und andere Verunreinigungen aufweisenden Drahtes für den Ziehvorgang mit einer Einrichtung zur mechanischen Entzunderung des Drahtes durch Biegen des Drahtes in verschiedenen Richtungen, mit einer nachfolgenden Reinigungseinrichtung zur vollständigen Entzunderung des kontinuierlich die Reinigungseinrichtung durchlaufenden Drahtes, welche eine nachgiebige, durch Planetenräder angetriebene, am Draht anliegende Reibfläche aufweist, wobei die Reibfläche um den Draht rotiert, mit einer Einrichtung zum Beschichten und anschließenden Erhitzen des entzunderten Drahtes and mit einer Einrichtung zum kontinuiei liehen Zuführen des gereinigten und beschichteten Drahtes zur Ziehvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abnahmegestell (13) zum kontinuierlichen Zuführen des Drahtes (10) zur mechanischen Entzunderungseinrichtung (38 bis 41) vorgesehen ist, mit dem eine Drahtabnahmeeinrichtung (14, 15, 24) zur Abnahme des Drahtes von einem Wickel (11,12) derart verbunden ist, daß diese von einer ersten oberen Stellung in eine zweite untere Stellung bewegbar ist, daß mit dem Abnahmegestell (13) eine Abtasteinrichtung (14, 24, 18, 19) und eine Steuereinrichtung (25, 25a, 18, 19, 27, 29) verbunden ist, mittels derer beim Auftreten einer Störung im Drahtablauf die Abnahmeeinrichtung (14, 15, 24) in die zweite untere Stellung bringbar und die Vorrichtung abschaltbar ist. und daß die nachgiebige Reibfläche der Reinigungseinrichtung von zwei sich um die eigene Achse und um den Draht drehenden und an diesem anliegenden Walzen (54, 55) gebildet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtasteinrichtung zur Erfassung einer Unregelmäßigkeit des Drahtverlaufes ein Gehäuse (17) umfaßt, auf dem ein vom Draht durchlaufener beweglicher Rahmen (24) angeordnet ist, daß mit dem beweglichen Rahmen (24) ein pneumatischer Druckzylinder (18,19) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung zur Steuerung der Luft im Zylinder (18) der Lage des Kolbens (19) innerhalb des Zylinders (18) ein Luftsteuerventil aufweist, das zwischen dem Pneumatikzylinder (18) und einer Luftversorgung (30, 21) angeordnet ist, und am Abnahmegestell (19) eine durch den Rahmen (24) gesteuerte Betätigungsvorrichtung (25, 26) für das Luftsteuerventil (27) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftsteuerventil (27) mit der Energieversorgung der Vorrichtung verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (54,55) der Reinigungseinrichtung mantelflächenseitig mit einer elastischen Abriebsfläche (60,61) versehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (54, 55) mit einem gummiartigen Material (56) bespannt sind, das eine eine Schleifwirkung ausübende äußere Beschichtung (60, 61) aufweist, wobei das gummiartige Material hermetisch mit einem Gehäuse (52, 57; 53, 58) verbunden ist, das innen hohl ist und unter einem innenseitigen Luftdruck steht, der den Betrag der mantelflächenseitigen Oberflächenauslenkung der Trommel bestimmt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungseinrichtung zwei im Abstand voneinander parallel angeordnete Scheiben (45, 46) aufweist, wobei jede der Scheiben einer Büchse (43) zugeordnet ist, auf der jeweils die Scheibe drehbar gelagert ist, und daß die Büchsen öffnungen aufweisen, so daß in Längser-Streckung der Büchsen der Draht durch diese in im wesentlichen senkrechter Richtung zu den Scheiben durchgeführt ist, daß die mit einer Schleifbeschichtung versehenen, drehbar gelagerten Walzen (54,55) zwischen den Scheiben (45, 46) angeordnet sind, indem die Enden der Wellen (52a, 53a,) jeder der Walzen drehbar mit einer Stelle der Scheiben verbunden ist. wobei sich die Walzen im wesentlichen senkrecht zu den Seitenflächen der Scheiben erstrecken und die Abriebsoberfläche der Walzen in Reibverbindung mit der Oberfläche des durch die Scheiben durchlaufenden Drahtes stehen, daß ein stationäres Zahnrad (47) auf einer der Büchsen angeordnet ist, daß Planetenzahnräder (48, 49) mit zu den Walzenwellen (52a, 53a) axialen Hülsen (52, 53) verbunden sind und in Eingriff mit dem stationären Zahnrad stehen, und daß eine Antriebsvorrichtung (50, 51) mit zumindest einer der Scheiben (45) zusammenwirkt, um die Scheiben zu drehen, wodurch ein Drehen der Walzen um ihre Achse und gleichzeitig um die Längsachse des Drahts bewirkt wird.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Führungsvorrichtung (62) auf den Walzen (54, 55) angeordnet ist und zur Einstellung der Reibanlage zwischen den Walzen und dem Draht, der durch die Drehbewegung der Walzen um ihre Achse und um den Draht einer Schabwirkung unterworfen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorrichtung wenigstens eine Kette (62) aufweist, die in tangentialer Anlage mit der äußeren Mantelfläche der sich drehenden Walzen (54, 55) steht, um eine wesentliche Auslenkung der Walzen vom Mittelpunkt ihrer Drehbewegung um den Draht zu verhindern.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Reinigungseinrichtung Führungen (63) angeordnet sind zur Verhinderung einer wesentlichen Querbewegung der Führungsvorrichtung (62) in bezug auf die Walzen (54,55).
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