DE2349789A1 - Verfahren und vorrichtung zum putzen von buersten - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum putzen von buersten

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DE2349789A1
DE2349789A1 DE19732349789 DE2349789A DE2349789A1 DE 2349789 A1 DE2349789 A1 DE 2349789A1 DE 19732349789 DE19732349789 DE 19732349789 DE 2349789 A DE2349789 A DE 2349789A DE 2349789 A1 DE2349789 A1 DE 2349789A1
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DE19732349789
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Willi Ebser
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Ebser Maschf
Original Assignee
Ebser Maschf
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    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D9/00Machines for finishing brushes
    • A46D9/04Cleaning

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  • Brushes (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

Gottlieb Ebser 1. Oktober 1973
Maschinenfabrik KG
Todtnau/Baden Dr.St./kn
Verfahren und Vorrichtung zum Putzen von Bürsten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Pützen von Bürsten nach dem Stopfen und Beschneiden des Stopfgutes aus Natur- oder Kunststoffborsten und Haaren, bei dem Borsten von Reinigungsbürsten durch die beschnittene Bürste hindurchlaufen.
Bei der Herstellung von Bürsten wird gewöhnlich der Bürstenkörper mittels geeigneter Vorrichtungen mit Löchern versehen, in denen das Stopfgut befestigt wird. Dabei ist es ohne erheblichen Aufwand nicht möglich, die einzelnen Borsten oder Haare des Stopfgutes in gleichmäßiger bzw. der endgültigen gewünschten Länge herzustellen. Es ist wirtschaftlicher, das Stopfgut nach seiner Einbringung und Befestigung in den Bohrlöchern des Bürstenkörper nachträglich auf die gewünschte Länge zu beschneiden. Es sind für diesen Zweck verschiedene Schneidevorrichtungen bekannt, auf die hier ebenso wie auf die vorerwähnten Bohr- und Stopfvorrichtungen nicht näher eingegangen werden soll, da sie nicht erfindungswesentlich sind.
Bei dem Stopf- und BeschneideVorgang bleiben oft Borstenteile oder abgeschnittene Enden des Stopfgutes in diesem, hängen, so daß ein nachträgliches Ausputzen der abgeschnittenen Bürste erforderlich ist. Zu diesem Zweck werden mit Reinigungsbürsten bestückte Vorrichtungen verwendet, bei denen die Reinigungsbürste in das Stopfgut der beschnittenen Bürste eingreift und die abgeschnittenen Enden des Stopfgutes auskämmt. Die bisher
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Gottlieb Ebser KG
verwendeten Putzvorrichtungen bestehen aus rotierbaren Walzen oder spiralförmigen Bürsten mit radial nach außen weisenden Borsten. Die zu reinigende Bürste wird mit ihrer Längsachse parallel zur Längsachse der Reinigungsbürste bzw. parallel zur Walzenachse in einem solchen Abstand befestigt, daß die Borsten der Reinigungsbürsten in das Stopfgut eingreifen. Wenn die Reinigungsbürste und die beschnittene Bürste gleichzeitig um ihre Längsachse gegensinnig rotieren, werden die abgeschnittenen Enden des Stopfgutes aus der beschnittenen Bürste ausgekämmt, und die Bürste wird geputzt.
Bei der vorstehend beschriebenen Putzvorrichtung ist nachteilig, daß bei der gegensinnigen Drehbewegung die Enden des Stopfgutes und der Reinigungsborsten auf Kreisbahnen aufeinander zubewegt werden und es häufig vorkommt, daß die einzelnen Borsten oder Haare des Stopfgutes einerseits und der Reinigungsbürsten andererseits nicht aneinander vorbeilaufen und ineinandergreifen, sondern daß die Enden aufeinanderstoßen und sich bei der Weiterbewegung durch den zunehmenden Druck nicht mehr voneinander lösen. Es bleibt dann keine andere Ausweichmöglich-.keit, als daß eine der aufeinandergestoßenen Borsten knickt, wobei sie möglicherweise auch, abbrechen kann. Da gewöhnlich die Borsten der Reinigungsbürsten stärker sind als die der beschnittenen Bürsten, knicken letztere zuerst ab. Dadurch wird die geputzte Bürste unter Umständen erheblich beschädigt oder zumindest unansehnlich.
Hier setzt die Erfindung ein und gibt ein Verfahren und eine Vorrichtung an, die die Nachteile der bekannten Putzvorrichtungen, bei denen sich die Reinigungsbürsten gegensinnig zu der beschnittenen Bürste drehen und die Borsten radial aufeinander zubewegt werden, vermeiden. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß mehrere Reinigungsborstenbüschel parallel zur Längsachse der beschnittenen Bürste durch das Stopfgut bewegt werden, während die Bürste um ihre Längsachse rotiert.
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ORiGiMAL INSPECTED 3
Gottlieb Ebser KG
Nach der weiteren Erfindung werden die Reinigungsborstenbüschel mit einem Ende an einem Bewegungsmechanismus befestigt und von diesem parallel zur Längsachse der beschnittenen Bürste geführt. Ihr Abstand zu der beschnittenen Bürste wird dabei so eingestellt, daß die freien Enden der Reinigungsborstenbüschel in das Stopfgut der beschnittenen Bürste eingreifen und den Bürstenkörper gerade noch berühren.
Die erfinderischen Merkmale der Putzvorrichtung werden anhand der Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1 zeigt die schematische Seitenansicht einer Putzvorrichtung nach der Erfindung und
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch Fig. 1 entlang der Linie A-A.
Die beschnittene Bürste 1 wird von der nicht dargestellten Schneidevorrichtung zur Putzvorrichtung transportiert und dort mittels eines ebenfalls nicht dargestellten Mechnismusses derart in Abstand von der Putzvorrichtung gehalten, daß sie um ihre Längsachse L rotieren kann. Die Enden des Stopfgutes bewegen sich also auf Kreisbahnen, die senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 1 verlaufen.
Die Putzvorrichtung besteht aus einer geschlossenen Kette 3 in der Art einer Fahrradkette. Die Kette ist zwischen zwei Zahnrädern 7 und 8 gespannt. Mindestens eines der Zahnräder wird durch einen nicht dargestellten Antriebsmechanismus in Richtung des Pfeiles 10 gedreht. Durch Eingriff der Zähne des Zahnrades 7 in die Kettenglieder wird die Kette um die beiden Zahnräder bewegt. Die Zahnräder sind so angeordnet, daß die Bewegungsrichtung der Kette parallel zur Längsachse L der beschnittenen Bürste verläuft.
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Gottlieb Ebser KG
An der Kette 3 sind hintereinander mehrere Reinigungsbürstenbüschel 4 befestigt. Zu diesem Zweck werden Hülsen 5 verwendet, die an einem Ende mit einem Boden verschlossen sind. In das offene Ende wird ein umgebogenes Ende eines Reinigungsborsten büschels 4 so eingesteckt, daß die äußere Biegung der Bosten den Hülsenboden berührt. Durch einen etwas oberhalb durch die Hülse hindurchgesteckten Splint 12 oberhalb der inneren Biegung der Borsten wird das Borstenbüschel im Zusammenwirken mit der Hülsenwand gehalten und kann im Bedarfsfalle ausgewechselt werden.
Jede Hülse wird durch ein Befestigungsmittel fest mit der Kette 3 verbunden. Dazu wird der Hülsenboden an der im Winkel gebogenen Verlängerung eines Kettengliedes befestigt. Das kann durch Schraubbolzen und Schraubgewinde oder ähnliche gleichwertige Befestigungsmaßnahmen geschehen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein äußeres Kettenglied 6 verlängert ausgebildet und sein freies oberes Ende rechtwinklig gebogen und auf diesem gebogenen Teil die Hülse 5 befestigt. Ebensogut könnte ein inneres Kettenglied 11 entsprechend ausgebildet werden. Die umlaufende Kette wird mit einer Mehrzahl solcher in Hülsen steckenden Reinigungsborstenbüschel in Abstand voneinander bestückt.
Die Zahnräder 7 und 8 mit der zwischen ihnen gespannten Kette und den radial nach außen weisenden, mit der Kette fest verbundenen Reinigungsborstenbüscheln 4 sind in einem Abstand von der beschnittenen Bürste 1 angeordnet, der so bemessen ist, daß die freien Enden der Reinigungsborstenbüschel in das Stopfgut der beschnittenen Bürste eingreifen und den Bürstenkörper gerade noch berühren.
Im Betrieb rotiert die beschnittene Bürste 1 in Richtung des Pfeiles 9 um ihre Längsachse L. Bei Drehung des Zahnrades 7 in Richtung des Pfeiles 10 bewegen sich die Kette 3 und mit ihr
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Gottlieb Ebser KG
die Reinigungsborsten 4 parallel zur Längsachse der Bürste 1. Es handelt sich also um zwei senkrecht zueinander verlaufende Bewegungen. Die Reinigungsborsten treten gleich zu Beginn des Putzvorganges mit ihrer vollen Länge von der Seite her in das Stopfgut ein; dadurch wird verhindert, daß die Enden von Stopfgut und Reinigungsborsten aufeinanderstoßen und eine Stauchung oder Knickung entsteht.
Ein weiterer'Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß die Anpassung an unterschiedliche Längen der zu putzenden Bürsten ohne großen Aufwand möglich ist. Es müssen lediglich der Abstand der beiden Zahnräder 7 und 8 und die
Kettenlänge groß genug gewählt werden. Eine Änderung ist leicht möglich, ohne dabei an den Reinigungsborstenbüscheln etwas zu ändern. Allenfalls müssen noch ein oder zwei Büschel an der
Kette befestigt werden, wenn die Länge wesentlich vergrößert
wird. Bei den eingangs erwähnten bekannten Spiralbürsten bzw. rotierenden Walzen mit quer zur Rotationsrichtung angeordneten Reinigungsborsten muß immer die gesamte Walzenbreite bzw. die Bürstenbreite angepaßt werden. Das ist aber mit erheblich
höheren Kosten verbunden, insbesondere deswegen, weil die Änderung gewöhnlich nicht von der die Putzvorrichtung überwachenden oder bedienenden Person vorgenommen werden kann, sondern
eine ganz neue Bürstenwalze oder Spiralbürste angefertigt werden muß.
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Claims (1)

  1. - 6 Gottlieb Ebser KG
    Patentansprüche
    Verfahren zum Putzen von Bürsten nach dem Stopfen und Beschneiden des Stopfgutes aus Natur- oder Kunststoffborsten und Haaren, bei dem Borsten von Reinigungsbürsten-durch die beschnittene Bürste hindurchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Rexnigungsborstenbüschel parallel zur Längsachse der beschnittenen Bürste durch das Stopfgut bewegt werden, während die Bürste um ihre Längsachse rotiert.
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rexnigungsborstenbüschel mit einem Ende an einem Bewegungsmechanismus befestigt werden und von diesem parallel zur Längsachse der beschnittenen Bürste in einem solchen Abstand geführt werden, daß die freien Enden der Rexnigungsborstenbüschel in das Stopfgut der beschnittenen Bürste eingreifen und den Bürstenkörper gerade noch berühren.
    Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer geschlossenen Kette (3) in Abstand hintereinander entlang der Kette mehrere Rexnigungsborstenbüschel (4) befestigt sind, daß die Kette (3) zwischen zwei Zahnrädern (7 und 8) , von denen mindestens eines antreibbar ist, gespannt ist und daß die Zahnräder mit der Kette derart zu dar um ihre Längsachse (L) drehbar gehalterten beschnittenen Bürste (1) angeordnet sind, daß die Rexnigungsborstenbüschel (4) mit ihren Enden in das Stopfgut (2) der beschnittenen Bürste eingreifen und bei Bewegung der Kette (3) um die Zahnräder in Längsrichtung parallel zur Längsachse (L) der um die Längsachse rotierbaren Bürste (1) hindurchlaufen.
    509817/0046 " 7 "
    Gottlieb Ebser KG
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kette (3) aus Gliedern in Form einer Fahrradkette besteht und die Zähne der Zahnräder (7 und 8), zwischen denen die Kette gespannt ist, in die Glieder eingreifen.
    5. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Reinigungsborstenbüschel (4) mit einem Ende in einer einseitig durch einen Boden abgeschlossenen Hülse (5) steckt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Hülse (5) umfaßte Ende jedes Reinigungsborstenbüschels (4) in der Hülse umgebogen ist und ein über der Biegung des Borstenbüschels durch die Hülsenwand hindurchgesteckter Splint (12) im Zusammenwirken mit der umfassenden Hülsenwand die Halterung der Borsten bewirkt.
    7. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (5) mit ihrem Boden über ein Befestigungsmittel mit der Kette (3) fest verbunden ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Befestigungsmittel ein verlängertes, winklig gebogenes Kettenglied (6) dient, an dessen winklig abgebogenem Flächenteil der Boden der Hülse (5) befestigt ist.
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    Leerseite
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GB4290274A GB1463561A (en) 1973-10-04 1974-10-03 Method and apparatus for cleaning brushes
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