DE2327794C3 - Öleinfülleitung mit Füllstandsanzeige und einer Einfüllöffnung für einen Ölbehälter einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Öleinfülleitung mit Füllstandsanzeige und einer Einfüllöffnung für einen Ölbehälter einer Brennkraftmaschine

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DE2327794C3
DE2327794C3 DE19732327794 DE2327794A DE2327794C3 DE 2327794 C3 DE2327794 C3 DE 2327794C3 DE 19732327794 DE19732327794 DE 19732327794 DE 2327794 A DE2327794 A DE 2327794A DE 2327794 C3 DE2327794 C3 DE 2327794C3
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Manfred 7990 Friedrichshafen Schlaupitz
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A.TOl.06.73 OT 19.12.74 BT 19.06.75
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Description

Die Erfindung betrifft eine öleinfulleitung mit Füllstandsanzeige und einer Einfüllöffnung für einen ölbehälter einer Brennkraftmaschine.
Es ist für die Lebensdauer einer Brennkraftmaschine wichtig, den konstruktiv gegebenen maximalen Schmierölfüllstand beim Ölwechsel oder beim Nachfüllen von öl möglichst nicht zu überschreiten. Bei einem iii hohen Füllstand tauchen Kurbelkröpfungen und fleuelköpfe in das Schmieröl ein, was im Betrieb je nach Höhe der Überfüllung durch das Verpanschen des Schmieröles zu betriebsgefährdender Temperaturerhöhung führen kann und außerdem eine mehr oder weniger große Leistungseinbuße ergibt.
Üblicherweise wird der Schmierölfüllstand bei einer Brennkraftmaschine mit Hilfe eines Peilstabes kontrolliert, damit ist jedoch eine genaue Beobachtung des sich beim Füllen ständig ändernden ölspiegels schwierig, und es kann leicht zur Überfüllung kommen.
Es ist auch eine Einrichtung zur Prüfung des ölstandes in Kraftfahrzeugmotoren bekannt (DT-AS 28 832), die darin besteht, daß die öleinfulleitung aus einem durchsichtigen bzw. durchscheinenden Kunststoffrohr besteht, an dem die Füllhöhe des Öles geprüft werden kann. Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Einrichtung sind jedoch beschränkt auf solche Einbaufälle, die gute Zugänglichkeit beim Einfüllen des Öles und eute Sichtverhältnisse auf das unmittelbar am ölbehälter angeordnete Kunststoffrohr zur Kontrolle des ölstandes gewährleisten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine öleinfülleitung mit Füllstandsanzeige zu schaffen, die den Nachteil der bekannten öleinfulleitung beseitigt und außerdem eine selbsttätige Füilhöhenbegrenzung im Ölbehälter ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen die Einfüllöffnung aufweisenden ersten Leitungsabschnitt mit einer zur selbsttätigen Begrenzung der höchsten Einfüllhöhe im ölbehälter abgestimmten Länge, einem sich daran anschließenden gleichschenklig, U-förmigen zweiten Leitungsabschnitt sowie einem sich an letzteren anschließenden, in den ölbehälter hineinragenden dritten Leitungsabschnitt, der im Querschnitt größer ausgebildet ist als der kleinste Querschnitt des ersten oder zweiten Leitungsabschnittes, und der, nahe dem oder am Behälterboden endend, über öffnungen oder Aussparungen in seinem Endbereich mit den: ölbehälter in kommunizierender Verbindung steht sowie in seiner Wandung in einem dem kleinsten Füllstand des Ölbehälters entsprechenden Abstand vom Behälterboden eine mit der Atmosphäre in Verbindung stehende öffnung aufweist, die beim Füllen des Ölbehälters, sobald der kleinste Füllstand erreicht ist, verschlossen wird, so daß sich bei weiterem Füllen in der Luft, die zwischen dem ölspiegel im dritten Leitungsabschnitt sowie zwischen demjenigen des im zweiten Leitungsabschnitt luftabsperrend verbliebenen Öls eingeschlossen ist, in Abhängigkeit vom zunehmenden Behälterfüllstand in an sich bekannter Weise ein Druck zur Füllstandsanzeige im ersten Leitungsabschnitt aufbaut.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß eine öleinfulleitung für ölbehälter von Brennkraftmaschinen geschaffen wurde, die mit einfachen Mitteln ein Füllen des Behälters über den höchsten zulässigen Behälterfüllstand hinaus selbsttätig verhindert, daß damit eine Einrichtung zur Füllstandsanzeige geschaffen wurde, die einfach im Aufbau und daher auch für rauhen Betrieb geeignet ist, und daß auch bei schwer zugänglichem ölbehälter das Füllen des Ölbehälters auf den richtigen Füllstand und die ständige Überwachung des letzteren ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden kann.
Es ist zwar noch eine Einrichtung zur Anzeige des Füllstandes des Ölbehälters einer Brennkraftmaschine bekannt (US-PS 10 43 680). Diese Einrichtung dient aber nur zur Fernanzeige des Füllstandes, nicht aber zum Einfüllen des Öles, und sie besitzt auch keine Funktion zur selbsttätigen Füilhöhenbegrenzung.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Einfüllöffnung zweckmäßigerweise von einer Auffangvorrichtung für überlaufendes öl umgeben.
Ferner ist es vorteilhaft, daß der Endbereich des dritten Leitungsabschnittes als glockenartige Erweiterung ausgebildet ist, um die Differenz zwischen der Anzeigehöhe und der der verbrauchbaren ölmenge proportionalen Füllhöhe klein zu halten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 schematisch einen Ölbehälter mit öleinfulleitung.
F i g. 2 schematisch einen Ölbehälter mit öleinfülleitung und glockenartiger Erweiterung.
Eine Öleinfülleitung für einen ölbehälter 14 einer nicht dargestellten Brennkraftmaschine besteht aus einem ersten Leitungsabschnitt 11 mit einer Einfüllöffnung 21, einem sich anschließenden gleichschenklig, U-förmigen zweiten Leitungsabschnitt 12, in dem bei der Erstfüllung des Ölbehälters 14 ein Teil Öl 23 luftabsperrend \ erbleibt, und einem in den Ölbehälter 14 hineinragenden dritten Leitungsabschnitt Ϊ3, in dem beim Füllen des Ölbehälters 14 von einem vorbestimmten, kleinsten Behälterfüllstand 24 an Luft eingeschlossen wird, in der sich in Abhängigkeit vom Behälterfüllstand ein Druck aufbaut. Dieser Druck kann zur kontinuierlichen Füllstandsüberwachung verwendet werden, z. B. indem an den dritten Leitungsabschnitt 13 ein Druckanzeigegerät angeschlossen wird.
Um die Füllstandsanzeige nicht zu verfälschen, ist es wichtig, daß das den dritten Leitungsabschnitt 13 beim Füllen durchströmende öl keine Luft mitreiß·.. Aus diesem Grunde ist der Querschnitt des dritten Leitungsabschnittes 13 größer als der kleinste Querschnitt des ersten oder zweiten Leitungsabschnittes 11 oder 12. Dadurch wird erreicht, daß der ölstrom aus dem zweiten Leitungsabschnitt 12 beim Füllen des Ölbehälters 14 den Querschnitt des dritten Leitungsabschnittes 13 nur zum Teil ausfüllt und nicht wie ein Kolben die Luft aus dem dritten Leitungsabschnitt 13 verdrängt.
Der dritte Leitungsabschnitt 13 endet auf oder nahe dem Behälterboden 27 und steht über Öffnungen bzw. Aussparungen 28 mit dem Ölbehälter 14 in kommunizierender Verbindung.
In Höhe des vorbestimmten, kleinsten Behälterfüllstandes 24 besitzt der dritte Leitungsabschnitt 13 eine öffnung 15, die mit einer Leitung 16 und einer Absperreinrichtung 17 verbunden ist. Während der Erstfüllung des Ölbehälters 14 steht der dritte Leitungsabschnitt 13 über die öffnung 15 bei geöffneter Absperreinrichtung 17 mit der Atmosphäre in Verbindung. Wenn der vorbestimmte, kleinste Behälterfüllstand 24 erreicht ist, was sich durch austretendes öl an der Absperreinrichtung 17 bemerkbar macht, wird diese verschlossen. Dadurch wird im dritten Leitungsabschnilt 13 ein Mindestfüllstand gewährleistet, so daß bei Schräglage des Ölbehälters 14 keine Verfälschung der Füllstandsanzeige durch unkontrollierte Entlüftung des dritten Leitungsabschnittes 13 über die öffnungen bzw. Aussparungen 28 eintreten kann.
Der erste Leitungsabschnitt 11 weist eine abgestimmte Länge ti auf, so daß der einfüllseitige ölspiegel des sperrenden Öles im U-förmigen zweiten Leitungsabschnitt J2 durch den im eingeschlossenen Luftvolumen sich beim höchsten zulässigen Behälterfüllstand 25 bzw. 26 ergebenden Luftdruck gerade bis zum Rande der Einfüllöffnung 21 angehoben wird. Damit ist ein weiteres Füllen des Ölbehälters 14 nicht möglich. Wird dennoch weiteres Öl nachgegossen, so läuft dieses über den Rand der Einfüllöffnung 21, aber nicht in den Ölbehälter 14.
Wie eingangs schon dargelegt wurde, ist der Luftdruck der eingeschlossenen Luft im dritten Leitungsabschnitt 13 abhängig vom Behälterfüllstand. Genauer gesagt von der Höhe /?, um die der ölspiegel 20 höher liegt als der ölspiegel 19 im dritten Leitungsabschnitt 13. Der Luftdruck im dritten Leitungsabschnitt 13 steht im Gleichgewicht mit den beiden Flüssigkeitssäulen h und ti, die deshalb immer gleich groß sind.
Um das beim Einfüllen versehentlich oder bei Erreichen des höchsten Behälterfüllstandes überlaufende Öl aufzufangen, ist am Rande der Einfüllöffnung 21 eine Auffangvorrichtung 18 angeordnet.
Eine genaue Füllstandsanzeige ist mit der Anordnung nach Fig. 1 nur bei Λ'=100% und bei /i' = 0% gewährleistet, wenn der Ölbehälter den Füllstand 26 bzw. 24 aufweist. Bei Zwischenkontrollen des ölstandes ergibt sich ein Anzeigefehler, weil die Anzeigehöhe ti um die Differenzhöhe 29 kleiner ist als die der verbrauchbaren Ölmenge proportionale Füllhöhe (Λ + 29). Um diesen Anzeigefehler klein zu halten, der nur bei Zwischenkontrollen in Erscheinung tritt, ist der Endbereich des dritten Leitungsabschnittes 13, wie in F i g. 2 gezeigt, als glockenartige Erweiterung 22 ausgebildet. Infolge dieser Maßnahme wirkt der im dritten Leitungsabschnitt 13 sich aufbauende Druck auf den großen ölspiegel 19 der Glocke 22, so daß sich eine kleinere Differenzhöhe 30 ergibt als im Beispiel der F i g. 1.
Um die Meßgenauigkeit zu erhöhen, ist es zweckmäßig, das Einfüllen von Öl und die Füllstandskontrolle bei der Betriebstemperatur des Ölbehälters 14 vorzunehmen, z. B. bei betriebswarmer Brennkraftmaschine kurz nach dem Abstellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

  1. 23
    794
    Patentansprüche:
    !. öleinfulleitung mit Füllstandsanzeige und einer Einfüllöffnung für einen ölbehälter einer Brennkraftmaschine, gekennzeichnet durch einen die Einfüllöffnung (21) aufweisenden ersten Leitungsabschnitt (11) mit einer zur selbsttätigen Begrenzung der höchsten Einfüllhöhe im ölbehälter (14) abgestimmten Länge (h1), einem sich daran an- jo schließenden gleichschenklig, U-förmigen zweiten Leitungsabschnitt (12) sowie einem sich an letzteren anschließenden, in den ölbehälter (14) hineinragenden dritten Leitungsabschni'.t (13), der im Querschnitt größer ausgebildet ist als der kleinste Querschnitt des ersten oder zweiten Leitungsabschnittes (11, 12), und der, nahe dem oder am Behälterboden
    (27) endend, über Öffnungen oder Aussparungen
    (28) in seinem Endbereich mit dem Ölbehälter (14)
    in kommunizierender Verbindung steht sowie in seiner Wandung in einem dem kleinsten Füllstand (24) des Ölbehälters (14) entsprechenden Abstand vom Behälterboden (27) eine mit der Atmosphäre in Verbindung stehende Öffnung (15) aufweist, die beim Füllen des Ölbehälters (14), sobald der kleinste Füllstand (24) erreicht ist, verschlossen wird, so daß sich bei weiterem Füllen in der Luft, die zwischen dem ölspiegel (19) im dritten Leitungsabschnitt sowie zwischen demjenigen des im zweiten Leitungsabschnitt luftabsperrend verbliebenen Öls (23) ein- geschlossen ist, in Abhängigkeit vom zunehmenden Behälterfüllstand in an sich bekannter Weise ein Druck zur Füllstandsanzeige im ersten Leitungsabschnitt aufbaut.
  2. 2. öleinfulleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einfüllöffnung (21) von einer Auffangvorrichtung (18) für überlaufendes Öl umgeben ist.
  3. 3. öleinfulleitung nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß der Endbereich des dritten Leitungsabschnittes (13) als glockenartige Erweiterung (22) ausgebildet ist.
DE19732327794 1973-06-01 1973-06-01 Öleinfülleitung mit Füllstandsanzeige und einer Einfüllöffnung für einen Ölbehälter einer Brennkraftmaschine Expired DE2327794C3 (de)

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IT5100074A IT1013157B (it) 1973-06-01 1974-05-14 Condotta di riempimento per serbatoi di liquido
FR7418349A FR2231997B1 (de) 1973-06-01 1974-05-28

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DE2327794A1 DE2327794A1 (de) 1974-12-19
DE2327794B2 DE2327794B2 (de) 1975-06-19
DE2327794C3 true DE2327794C3 (de) 1976-02-05

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