DE2323771C3 - Vorrichtung zum Anbringen von Abstandhaltern an Bewehrungen im Stahlbetonbau - Google Patents

Vorrichtung zum Anbringen von Abstandhaltern an Bewehrungen im Stahlbetonbau

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anbringen von Abstandhaltern an Bewehrungen im Stahlbetonbau, bestehend aus einem vertikal in einem Lagergehäuse endenden Magazinschacht für die Abstandhalter und einer Betätigungseinrichtung zum Unterfassen und Anheben der Bewehrung und zum Verbinden der Abstandhalter mit der Bewehrung, wobei die am unteren Ende des Magazinschachts schwenkbeweglich gelagerte Betätigungseinrichtung zwei im Abstand voneinander angeordnete Winkelhebel aufweist die auf ihren der Bewehrung abgewandten Ender durch ein Querstück verbunden sind, auf das beim Beta tigungsvorgang eine Kraft von oben her ausgeübt wird. Eine bekannte Vorrichtung dieser Art besitzt eine dem Magazinschacht vorgelagerte Gabel, die- mittels eines handbetätigten Gestänges in Richtung auf den aus der Schachtöffnung heraustretenden Abstandhalter unter Mitnahme des Bewehrungsstabs bewegbar ist. ίο wobei der Abstandhalter mit Auflaufschrägen für den Bewehrungsstab versehen ist Mittels einer solchen Vorrichtung können zwar lose Bewehrungseisen auf Abstand gebracht werden, jedoch ist sie nicht geeignet, Abstandhalter an die Bewehrungseisen von Bewehrungsmatten anzubringen, da ja hier bei der Heranziehung der Gabel die gesamte Matte bewegt werden müßte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Anbringen von Abstandhaltern an die Be-
wehrungsstäbe, insbesondere von Bewehrungsmatten im Stahlbetonbau zu schaffen, die aus wenigen Einzelteilen besteht, kostengünstig herzustellen und insbesondere einfach zu bedienen ist.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Querstüek als Fußpedalplatte ausgebildet ist, daß den Winkelhebeln an ihren der Fußpedalplatte gegenüberliegenden Enden ein im Lagergehäuse geführter Schieber zugeordnet ist, der derart angelenkt ist, daß er bei einer Drehbewegung des Winkelhebels eine gradlinige horizontale Verschiebung erfährt, daß der Schieber, beginnend von einer hinter der Schachteintrittsöffnung liegenden vertikalen Wand in Richtung auf sein vorderes freies Ende als Gabel ausgebildet ist und daß die Gabelarme eine spitz auslaufende, nach unten abfallende Schrägfläche besitzen. Durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung der Vorrichtung werden verschiedene wesentliche Vorteile erreicht. So kann durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Betätigungseinrichtung jeweils ein Abstandhalter durch Fußpedalbetätigung in denkbar einfacher Weise auf das durch den Schieber angehobene Bewehrungseisen aufgeschoben werden.
Die Schrägflächen der Gabelame ermöglichen ein vertikales Anheben des jeweiligen Bewehrungsstabs. Dies ist insbesondere dann sichergestellt, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen wird, daß die Seitenwände des Lagergehäuses sich gegenüberliegende, nach unten randoffene, vertikal ausgerichtete Ausnehmungen aufweisen, die am freien Ende des Schiebers positioniert sind. Wenn also der Schieber mit seiner Abschrägung unier das Bewehrungseisen fährt, kann letzteres nicht weggeschoben werden, sondern es wird durch die Wandungen der sich gegenüberliegenden Randausnehmungen auf dem Weg nach oben vertikal geführt. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß das Lagergehäuse eine Kopfplatte aufweist, die an ihrer dem Austritt der Abstandhalter abgewandten Seite eine randoffene, sich etwa bis an den Magazinschacht erstreckende U-förmige Ausnehmung aufweist, in welche ein sie durchdringender, am rückwärtigen Schieberende angeordneter Lagerbock linear geführt ist, der kniegelenkartig mit den Winkelhebeln verbunden ist.
Hierdurch wird eine gedrungene Bauform und insbesondere ein besonders einfacher Zusammenbau der Vorrichtung erreicht.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besitzt
der Schieber einen vorderen Bereich mit einer jeweils einen Abstandhalter aufnehmenden, nach oben und vorne offenen Kammer und einen hinteren Bereich, der im wesentlichen aus einer unmittelbar unter der Kopfplatte des Lagergehäuses längsgeführten Pachen Platte besteht Durch diese Maßnahmen besitzt das Lagergehäuse eine relativ kleine Standfläche, was bei Bewehrungsmatten mit geringem Parallelabstand der einzelnen Bewehrungsstäbe wichtig ist, denn durch die geringe Baulänge paßt das Lagergehäuse auch in kleine Gitteröffnungen von Bewehrungsmatten.
Um das Fußpedal nicht nach jeder Hubbetätigung wieder in Ausgangsstellung zurückführen zu müssen, kann vorgesehen sein, daß an den Hebeln der Fußpedalplatte zumindest eine Zugfeder angreift Auf diese Weise wird jeweils eine selbsttätige Rückbewegung des Fußpedals und damit des Schiebers erreicht
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung anschließend näher erläuter». Es zeigt
F i g. 1 ein erstes Ausfiihrungsbeispiel in perspektivischer Gesamtansicht,
F i g. 2 eine seitliche Teilansicht nach F i g. 1,
F i g. 3 eine Teilansicht nach F i g. 2 in Richtung des Pfeils 111 gesehen,
F i g. 4 die Vorrichtung nach F i g. 1 von unten gesehen,
F i g. 5 eine Ansicht in Pfeilrichtung X nach F i g. 4,
F i g. 6 einen Schnitt folgend der Linie V-V in F i g. 4, F i g. 7 einen Funktionsschnitt in Ausgangsstellung,
F i g. 8 einen Funktionsschnitt in Endstellung,
F i g. 9 bis 11 Einzelheiten der Vorrichtung nach den F i g. 1 bis 8,
Fig. 12 die Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung,
F i g. 13 eine Seitenansicht ähnlich wie F i g. 12, wobei die Betätigungseinrichtung gerade ihre Endstellung erreicht hat,
Fig. 14 einen Schnitt folgend der Linie 111-III in Fig. 12,
Fig. 15 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 12 und
F i g. 16 eine Einzelheit der Vorrichtung nach Fig. 12 bis 15.
Die Vorrichtung nach den F i g. 1 bis 11 besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem Magazinschacht 1, einem Lagergehäuse 2 sowie aus einem darin über ein Fußpedal 3 gegenläufig bewegbaren Schieber 4.
Der Magazinschacht 1 wird in an sich bekannter Weise aus einem kastenförmigen, also im Querschnitt rechteckigen Rohr gebildet, das auch in Längsrichtung geschlitzt sein kann. In den Magazinschacht 1, der an seinem oberen Ende einen Einfülltrichter 13 besitzt, werden in Reihe übereinander Abstandhalter 5 angeordnet.
Der Magazinschacht I wird an seinem oberen Endbereich von einem U-förmigen Befestigungsglied 6 umfaßt, dessen Schenkel durch einen Schraubbolzen 61 mit Flügelmutter 62 verbunden sind, so daß das Befestigungsglied 6 in verschiedenen Höhenstellungen am Magazinschacht festgelegt werden kann. Das Befestigungsglied 6 trägt eine angeschweißte Stange 63, deren Enden als Handgriffe 64 ausgebildet bzw. auf deren Enden Handgriffe 64 aufgesteckt sind.
Am unteren Endbereich des Magazinschachts 1 ist ein U-förmiger Lagerbock 11 angeordnet, an dem das FußDedal 3 mittels eines Gelenkbolzens 35 angeschlossen ist Das Fußpedal 3 wird gebildet aus zwei entsprechend der Breite des Magazinschachts 1 im Parallelabstand zueinander verlaufenden Winkelhebeln mit den Schenkeln 32, 33, wobei die Enden der Schenkel 32 durch die Fußpedalplatte 36 miteinander verbunden sina Am Ende der Schenke! 33 sind über Gelenkbolzen Laschen 34 angeschlossen, die ihrerseits an einem Lagerbock 46 des Schiebers 4 angelenkt sind. Die Betätigung des Fußpedals 3 erfolgt geg^n die Kraft einer Zugfeder 37, die an einem Ende an einem Boizen 38 und an ihrem anderen Ende an einem am Magazinschacht 1 angeschweißten Lagerauge 12 befestigt ist
Das Lagergehäuse 2 besteht aus einem länglichen, im Querschnitt U-förmigen Block mit Seitenwänden 21 und einer Kopfplatte 22. Die Seitenwände 21 besitzen randoffene Ausnehmungen 26, in welche der Bewehrungsstab 7 eingreift Wie die Zeichnung erkennen läßt, springen die Seitenwände 21 etwa in halber Gehäuselänge nach oben zurück. Der verbleibende »hohe« Bereich ist in seiner Länge so bemessen, daß er in die kleinsten Gitteröffnungen üblicher Baustahlmatten hineinpaßt
Um die Standfestigkeit der Vorrichtung zu erhöhen, sind an den beiden hochgezogenen Seitenwänden nach unten gerichtete Lappen 23 vorgesehen, die zusätzliche Auflager 24 in beispielsweise Roilenform tragen. Der rückwärtige Bereich der Kopfplatte 22 weist eine randoffene U-förmige Ausnehmung 27 auf, die sich etwa bis zum Magazinschacht 1 erstreckt In dieser Ausnehmung 27 gleitet der am hinteren Schieberende vorgesehene Lagerbock 46.
In dem Lagergehäuse 2 ist der Schieber 4 linearbeweglich geführt. Zur Schieberführung sind am hohen Bereich der Lagergehäusewände 21 Backen 2Γ befestigt, deren Oberkanten mit der Kopfplatte 22 des Gehäuses 2 nutförmige Führungsbahnen ergeben, in welche die Seitenwände des hinteren, flachen Bereichs 45 des Schiebers 4 eingreifen. Eine weitere Führung 25 ist an den Lappen 23 befestigt. Unterhalb des Lagerbocks 46 ist auf den Schieberbereich 45 noch eine Führungsund Anschlagplatte 47 angeschweißt.
Der Schieber 4 besitzt einen hinteren flachen Bereich 45, der wie vor beschrieben geführt ist und einen vorderen Bereich mit einer jeweils einen Abstandhalter 5 aufnehmenden, nach oben und vorne offenen Kammer. Die Kammer ist nach hinten durch eine Wand 42 und nach unten durch eine Wand 44 begrenzt. Der sich an die Wand 42 nach vorne anschließende Schieberbereich ist gabelförmig ausgebildet, wobei die vertikal ausgerichteten Gabelschenkel einen Parallelabstand besitzen, der etwas größer als die Breite eines Abslandhalters 5 ist. Die freien Gabelenden besitzen eine abfallende Schrägfläche 43, welche zum Hochheben des Bewehrungsstabs 7 dient.
Der Bereich 45 des Schiebers 4 verschließt bei vorgeschobenem Schieber 4 die Durchfallöffnung des Magazinschachts 1. Die Rückwärtsbewegung des Schiebers 4 wird begrenzt durch einen, in die Seitenwände 21 des Lagergehäuses 2 eingesetzten Bolzen 28.
Das Ausführungsbeispiel nach den F i g. 12 bis 16 besitzt einen Grundaufbau, der weitgehend dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 11 entspricht. Bei den übereinstimmenden Bauelementen sind daher dieselben Positionszahlen verwendet worden.
Demgemäß besteht die Vorrichtung nach F i g. 12 bis 16 aus einem Magazinschacht 1, einem Lagergehäuse 2 sowie aus einem Fußpedal 3, mittels dem der Schieber 4 gegenläufig bewegt werden kann.
Das Lagergehäuse 2 besteht aus einem länglichen Block mit Seitenwänden 21, einer Kopfplatte 22 und einer inneren Führungsschiene 23', in welcher der Schieber 4 linearbeweglich geführt ist. Im Querschnitt gesehen besitzt die Führungsschiene 23' eine etwa U-förmige Ausbildung, wobei die Stirnflächen der U-Schenkel stufenförmige Absetzungen aufweisen. Die inneren stufenförmigen Absetzungen dienen der Führung von Gabelschenkeln 41 des Schiebers 4 und die äußeren stufenförmigen Absetzungen erlauben ein ungehindertes Ausschwenken der am Schieber 4 und an den Winkelhebeln 31 angelenkten laschenförmigen Verbindungsglieder 34'.
Die Kopfplatte 22 des Lagergehäuses 2 besitzt parallel zueinander verlaufende Schlitzausnehmungen 24', durch welche die Winkelhebel 31 hindurchgeführt sind.
Ferner besitzt das Lagergehäuse 2 eine Bodenplatte 25'. Der Schieber 4, der in der Führungsschiene 23' des Lagergehäuses 2 linear geführt ist, besitzt einen massiven hinteren Teil mit einer vertikalen Wand 42', die bei der Vorwärtsbewegung des Schiebers 4 den Abstandhalter 5 in Richtung auf das Bewehrungseisen 7 befördert. Die Gabelschenkel 41 des Schiebers 4 können durch eine den Abstandhalter aufnehmende Bodenplatte 44' miteinander verbunden sein. Der hintere Endbereich des Schiebers 4 ragt aus dem Gehäuse heraus und dieser Bereich hindert bei vorgeschobenem Schieber 4 den nächsten Abstandhalter 5 solange am Nachrutschen, bis die als Stößel wirkende vertikale Wand 42' des Schiebers 4 wieder hinter der Zufuhröffnung des Magazinschachts 1 liegt
Die Betätigungseinrichtung für die gegenläufige Bewegung des Schiebers 4 wird gebildet aus den Winkelschenkeln 31, die mittels eines Gelenkbolzens 35' an Lagern 11' schwenkbeweglich angeschlossen sind. Die langen Schenkel 32' der Winkelhebel 31 schließen den Magazinschacht 1 zwischen sich ein und weisen mit ihren freien Enden in Ausgangsstellung schräg nach oben. Die kurzen Schenkel 33' der Winkelhebel 31 dringen durch die Schlitzausnehmungen 24' in das Lagergehäuse 2 ein und sind endseitig an Lenker bzw. laschenförmige Verbindungsglieder 34' gelenkig angeschlossen, die ihrerseits gelenkig am Schieber 4 befestigt sind. Die kurzen Schenkel 33' weisen ferner Anschläge 38' auf, die die Rückwärtsbewegung des Winkelhebels 31 begrenzen, indem sie unter der Kopfplatte 22 des Lagergehäuses 2 zur Anlage kommen. Ferner besitzen die kurzen Schenkel 33' kurvenförmige Ausnehmungen 39', die bei vorgeschobenem Schieber 4 mit den in den Gehäuseseitenwänden 21 vorgesehenen Ausnehmungen 26 fluchten (vgl. F i g. 13).
Das Arbeiten, d. h. das Anbringen von Abstandhaltern 5 an die Bewehrungsstäbe 7 mittels der neuartigen Vorrichtung, ist denkbar einfach. Die Vorrichtung wird derart über einen Bewehrungsstab 7 gesetzt, daß dieser in den miteinander fluchtenden Ausnehmungen 26 seine Aufnahme findet. Durch Niedertreten des Pedals 36 wird der Schlitten 4 linear nach vorne bewegt. Bei dieser Bewegung greift das keilförmig abgeschrägte Schieberende unter den Bewehrungsstab 7 und hebt diesen senkrecht nach oben. Gleichzeitig wird der zuunterst positionierte Abstandhalter 5 in Richtung auf den Bewehrungsstab 7 geschoben. Sobald letzterer die geforderte Höhe erreicht hat, hat auch das Auffangmaul des Abstandhalters 5 den Bewehrungsstab 7 erreicht, so daß bei kontinuierlicher Betätigung des Pedals 3 der Abstandhalter 5 auf den Bewehrungsstab 7 gedrückt werden kann. Nach Wegnahme des Pedaldrucks wird das Fußpedal 3 und damit auch der Schieber 4 durch die Zugfedern 37 in Ausgangsstellung zurücküberführt wonach ein neuer Abstandhalter nachrutschen und der Montagevorgang wiederholt werder kann.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    " 1. Vorrichtung zum Anbringen von Abstandhaltern an Bewehrungen im Stahlbetonbau, bestehend aus einem vertikalen in einem Lagergehäuse endenden Magazinschacht für die Abstandhalter und einer Betätigungseinrichtung zum Unterfassen und Anheben der Bewehrung und zum Verbinden der Abstandhalter mit der Bewehrung, wobei die am unteren Ende des Magazinschachts schwenkbeweglich gelagerte Betätigungseinrichtung zwei im Abstand voneinander angeordnete Winkelhebel aufweist, die auf ihren der Bewehrung abgewandten Enden durch ein Querstück verbunden sind, auf das beim Betätigungsvorgang eint Kraft von oben her ausgeübt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Querstück als Fußpedalplatte (36) ausgebildet ist, daß den Winkelhebeln (31) an ihren der Fußpedalplatte (36) gegenüberliegenden Enden ein im Lagergehäuse (2) geführter Schieber (4) zugeordnet ist, der derart angelenkt ist, daß er bei einer Drehbewegung des Winkelhebels (31) eine gradlinige horizontale Verschiebung erfährt, daß der Schieber (4), beginnend von einer hinter der Schachteintrittsöffnung liegenden vertikalen Wand (42,42') in Richtung auf sein vorderes freies Ende als Gabel ausgebildet ist und daß die Gabelarme eine spitzauslaufende, nacn unten abfallende Schrägfläche (43) besitzen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwänoe (21) des Lagergehäuses (2) sich gegenüberliegende, nach unten randoffene, vertikal ausgerichtete Ausnehmungen (26) aufweisen, die am freier: Ende des Schiebers (4) positioniert sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagergehäuse (2) eine Kopfplatte (22) aufweist, die an ihrer dem Austritt der Abstandhalter (5) abgewandten Seite eine randoffene, sich etwa bis an den Magazinschacht (1) erstreckende U-förmige Ausnehmung (27) aufweist, in welche ein sie durchdringender, am rückwärtigen Schieberende angeordneter Lagerbock (46) linear geführt ist, der kniegelenkartig mit den Winkelhebeln (31) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (4) einen vorderen Bereich mit einer jeweils einen Abstandhalter (5) aufnehmenden, nach oben und vorne offenen Kammer besitzt, und daß der hintere Bereich (45) des Schiebers (4) im wesentlichen aus einer unmittelbar unter der Kopfplatte (22) des Lagergehäuses (2) längsgeführten flachen Platte besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Winkelhebeln (31) zumindest eine Zugfeder (37) angreift.
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DE2323771A1 DE2323771A1 (de) 1974-11-21
DE2323771B2 DE2323771B2 (de) 1976-06-16
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