DE2307724C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Rolladenkastens - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Rolladenkastens

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Description

6o
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Rolladenkastens, bestehend aus einer Außenschale aus in Kastenlängsrichtung stumpf aneinanderstoßenden Leichtbauplatten, einer in Kastenlängsrichtung durchgehenden Innenschale und einer die Außen- und die Innenschale verbindenden Kunstschaumstoffschicht sowie auf eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens.
Bei einem bekannten Rolladenkasten (deutsche Patentschrift 1803 680) besteht die Innenschale aus einer Holzfaserhartplatte, die an den Ecken der gewünschten Polygonal-Innenkoniur mit Langsschlit-Γη versehen isi, damit sie bei der Kastenherstellung ohne Schwierigkeiten in die gewünschte Form geknickt werden kann. Dieser Kasten wird so hergestellt, daß zunächst in eine Stützformι die Leichtbauplatten eingesetzt werden, ihre Innenfläche mit reak-Kunstschaumstoff ausgespruht und dann eingeführt und durch einen Kern abs die Ausschäumreaktion beendet ist. Auf diese Weise können RoHadenkästen nur einzeln in von der Formlänge bestimmten Längen erzeugt wc rd^*^
In^der Praxis sind auch schon RoHadenkästen bekannt, bei denen der Kastenkörper insgesamt aus Kunstschaumstoff iormgeschäumt wird. Auf den Formkörper wird bei manchen Ausfuhrungen außen noch eine Deckschicht aus RippenstreckmetaH oder Leichtbauplatten aufgebracht. Manchmal wird auch die Innenfläche mit einer Armierungsschicht aus Glasfaserverstärktem Kunststoff oder aus Kunststoff-Hanfolien belegt- Solche Kästen, bei denen der Träger der Festigkeit in erster Linie der Formkörper aus Kunstschaumstoff ist, können ebenfalls nur umständlich in einer Vielzahl von Schäumformen erzeugt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren der eingangs beschriebenen Gattung so auszugestalten, daß der Rolladenkasten kontinuierlich und trotzdem mit ausreichender Festigkeit und geringem Gewicht preiswert hergestellt werden
a Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst daß die die Außenschale bildenden Leichtbauplatten auf einem Förderer rinnenförmig zusammengestellt werden, daß reaktionsfähiger Kunstschaumstoff auf die Innenseite der Außenschale gespritzt wird, daß vor oder nach dem Aufspritzen des Kunstschaumstoffs Versteifungseinlagen über die Stoßfugen der Seitenwände der Außenschale gelegt werden, daß eine die Innenschale bildende Kunstschaumstoff-Folie von einer Vorratsrolle abgezogen und mittels eines Formelements in die rinnenförmige Außenschale hinein zu der gewünschten Innenkontur verformt wird, daß der so in einem Strang gefertigte Kastenrohling durch eine Heizzone geführt wird, in der in seinen Innenraum ein die Innenschale gegen den Schäumdruck abstützender Formkern eingreift, und daß der strangförmige Kastenrohling nach dem Verlassen der Heizzone in transportable Stücke zerschnitten wird.
Mit dem Verfahren nach der Erfindung ist eine kontinuierliche Strangfertigung von RoHadenkästen möglich, was eine besonders gute Wirtschaftlichkeit der Herstellung ergibt. Für die Herstellung der Innenschale wird eine biegsame Kunstschaumstoff-Folie, von vorzugsweise 5 bis 10 mm Dicke, verwendet. Eine solche Schaumstoff-Folie kann in Form von Vorratsrollen, also auf engstem Raum, aufbewahrt und ohne jegliche Vorbearbeitung, namentlich ohne Schlitzen, in die für die Innenkontur des Kastens gewünschte Form geboten werden. Kunstschaumstoff-Folien sind im Vergleich zu Holzfaserhartplatten sehr billig. Es ist außerordentlich überraschend, daß man bei Verwendung einer flexiblen Schaumstoff-Folie als Innenschale einen ausreichend steifen RoI-
ladenkasten bekommt, solange man lediglich die Stoßfugen der Außenschale mit einer dünnen Versteifungseinlage überdeckt. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß infolge der innigen Verbindung zwischen der Schaumstoff-Folie und den die Außenschale bildenden Platten durch den die beiden Schalen verbindenden Kunstschaumstoff bei der kontinu ierlichen Herstellung ein Körper erzielt wird, der insgesamt eine ausreicht.ide Steifigkeit besift und infolge der Oberdeckung der Stoßfugen durch Versteifungsdnlagen bei einer Biegebelasiung auch im Bereich der Stoßfugen nicht aufplatzt. Damit ist ein sehr einfach und wirtschaftlich durchführbares Herstellungsverfahren geschaffen worden, das zu einem leichten und trotzdem ausreichend festen Rolladenkasten führt.
Eine zu~. Durchführen des Verfahrens nach der Erfindung geeignete Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen umlaufenden Förderer mit einem Förderband, das seitlich hochstehende, mit dem Förderband eine nach oben offene rechteckige Rinne einschließende Stützplatten aufweist, eine im Abstand vom Beginn des Arbeitstrums des Förderers angeordnete Einrichtung zum Aufspritzen eines reaktionsfähigen Kunstschaumstoffs, eine der Einrichtung nachgeordnete Tragvorrichtung für eine Kunstschaumstoff-Folien-Vorratsrolle oberhalb des Förderers, einen Kernelementenförderer, der oberhalb des Förderers angeordnet ist und ein endlos umlaufendes Band aufweist, welches dem Innenprofil der herzustellenden Rolladenkästen entsprechende Kernelemente so trägt, daß diese nach Einführen in die Rinne von oben einen in Längsrichtung geschlossenen Kern bilden, und eine vom Förderer und vom Kernelementenförderer durchlaufende Heizzone.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt
F ι g. 1 eine Seitenansicht eines mit dem Verfahren nach der Erfindung erzeugten Rolladenkastens,
F i g. 2 eine Stirnansicht des Rolladenkastens nach F i g. 1 und
Fig. 3 eine stark schematisierte Seitenansicht einer Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen des Rolladenkastens.
Der in den F i g. 1 und 2 dargestellte Rolladenkasten weist eine Außenschale 1 und eine Innenschale 2 auf. Die Außenschale 1 ist im Querschnitt eine nach oben offene Rechteckrinne, während die Innenschale 2 Polygonalform besitzt, jedoch auch nach unten zu ausgerundet sein könnte. Die Außenschale 1 weist Seitenwände in Gestalt von Verbund-Leichtbauplatten 3 und eine Bodenwana in Gestalt einer Leichtbauplatte 4 auf. Die Leichtbauplatten 3 haben eine Außenschicht aus mineralisch-, kunststoff- oder bitumengebundenen Holzspänen und eine dickere Innenschicht aus Kunstschaumstoff. Die Leichtbauplatte 4 besteht durchgehend aus mineralisch-, kunststoff- oder bitumengebundenen Holzspänen.
Die Innenschale 2 besteht aus einer Kunstschaumstoff-Folie von 5 bis 10 mm Dicke, die ohne jegliche Vorbearbeitung in die aus Fig.2 ersichtliche Form gebogen wurde.
Der Zwischenraum zwischen der Außcnschale 1 und der Innenschale 2, namentlich die Zwickel zwischen der Rechteclvform der Außenschale und der Polygonform der Innenschale, sind mit Kunstschaumstoff 5 ausgeschäumt.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, sind keine über die Kasienlänge durchgehenden Leichtbauplatten verwendet. Vielmehr stoßen die Leichtbauplatten 3 entlang von Stoßfugen 6 stumpf aneinander. Die Stoßfugen 6 sind dabei, wie aus der Zeichnung nicht zu ersehen ist, in den beiden Seitenwänden relativ zueinander in Längsrichtung des Kastens versetzt.
Zwischen der Innenseite der Leichtbauplatten 3 und der Innenschale 2 ist eine Versteifungseinlage 7 vorgesehen, die als Glasfasergewebe oder Glasfaservlies ausgebildet sein kann. Sie kann sich, wie in F i g. 1 gestrichelt angedeutet ist, über die gesamte Kastenlänge erstrecken; es genügt aber auch, wie bei 7' strichpunktiert gezeichnet, wenn einzelne Versteifungseinlagen nur jeweils den Bereich" der Stoßfugen 6 überdecken.
Als Werkstoff für die Innenschale eignet sich vorzugsweise Polystyrolschaum, wobei dann auch die Schaumstoffschicht der Leichtbauplatten 3 aus Polystyrol bestehen kann. Der Kunstschaumstoff 5 ist vorzugsweise Polyurethan, wobei dieser Werkstoff auch für die Leichtbauplatten 3 in Frage kommt.
Der beschriebene Rolladenkasten wird kontinuierlich hergestellt, wie nachstehend in Verbindung mit F i g. 3 erläutert wird.
»5 F i g. 3 zeigt einen Förderei 8 mit einem Förderband 9, von welchem in regelmäßigen Abständen entlang der Läng''-..de Stützplatten 10 hochstehen. In der Zeichnung ist aus Übersichtlichkeitsgründen im Arbeitstrum des Förderers 8 nur eine Stützplatte 10 angedeutet, während im Rücklauftrum drei solche Stützplatten angedeutet sind. Tatsächlich erstrecken sich die die Stützplatten natürlich über die gesamte Länge des Bandes 9. Die Stützplatten müssen gegen Klappen nach außen gesichert sein, was entweder durch entsprechende Befestigung an dem Förderband 9 oder durch Abstützung an Führungsrollen oder -schienen von außen geschehen kann.
Auf dem Förderer entsteht dadurch eine im Querschnitt rechteckige Rinne die unten durch das Band 9 und seitlich durch die Stützplatten 10 begrenzt ist.
Am Beginn des Arbeitstrums werden auf den Förderer 8 in die erwähnte Rinne die Leichtbauplatten 3 und 4 so eingelegt, daß sie das aus F i g. 2 ersichtliche Rechteckprofii bilden. Dabei wird darauf geachtet, daß die Stoßfugen 6 in den Seitenwänden in Längsrichtung des Kastens gegeneinander versetzt sind.
Von Vorratsrollen 11 wird ein Glasfasergewebe so in den Innenraum der durch die Platten 3 und 4 gebildeten Außenschale 1 eingezogen, daß die bandförmigen Versteifungseinlagen 7 sich entlang der Innenflächen der Leichtbauplatten 3 erstrecken.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, werden die Platten 3 und 4 so aufgestellt bzw. eingelegt, daß sie unter Bildung der Stoßfugen 6 unmittelbar aneinanderstoßen und dadurch einen durchgehenden Strang bilden. In die Außenschale 1 wird mittels einer Spritzdüse 12 ein reaktionsfähiger Kunstschaumstoff, d. h. ein Kunstschaumstoff, der gerade erst mit seiner Aufschäumreaktion beginnt, eingespritzt. Der Schaumstoff bedeckt im wesentlichen die gesamte Innenfläche der Außenschale 1.
Im Anschluß daran wird von einer Vorratsrolle 13 cine die Innenschale 2 bildende Kunstschaumstoff-Folie 14 abgezogen und über eine Umlenkrolle 15 in den Innenraum der Außenschale 1 eingeführt.
Unmittelbar im Anschluß an die Zuführstelle der Kunstschaumstoff-Folie 14 ist oberhalb des Förderers 8 ein Kernelementenförderer 21 vorgesehen, der
ein zum Umlauf angetriebenes, endloses Band 22 aufweist, auf welchem Kernelemente 16 angebracht sind. Die Anbringung erfolgt dabei so, daß in den geraden Trums des Förderers 21 die Kernelemente unmittelbar aneinanderstoßen, so daß in dem Bereich, in dem die Kernelemente 16 in die vorerwähnte, die Leichtbauplatten 3,4 und die Kunstschaumstoff-Folie 14 aufnehmende Rinne eingreifen, ein in Längsrichtung durchgehender Formkern entsteht. Die Kernelemente 16 haben einen dem in Fig. 2 gezeigten Innenprofil des herzustellenden Rolladenkastens entsprechenden Querschnitt, so daß der durch sie gebildete, durchgehende Formkern den Rolladenkastenstrang von innen durchgehend abstützt. Das Band 16 läuft um Rollen 17 und 18 um, von denen eine angetrieben ist, und zwar synchron zum Antrieb des Förderers 8.
Durch die Kernelemente 16 wird die Kunstschaumstoff-Folie 14 ohne irgendeine Vorbearbeitung in die aus F i g. 2 ersichtliche Querschnittsform der Innenschale 2 gebogen und durch den aufschäumenden Kunstschaumstoff fest mit der der Außenschale 3 verbunden.
Der Schäumprozeß wird stark gefördert und abgeschlossen, indem der aus Außenschale 1, Innenschale 2, Versteifungseinlagen 7 und Kunstschaumstoff 5 bestehende, kontinuierliche Strang durch eine Heizzone 19 hindurchgeführt wird.
Nach Verlassen der Heizzone wird mittels einer in Längsrichtung des Strangs hin- und herbeweglichen
to Trennscheibe 20 der Strang in gewünschte Längen zerteilt.
An Stelle der von Vorratsspulen 11 abgezogenen, durchgehenden Versteifungseinlagen 7 könnten auch die aus F i g. 1 ersichtlichen, blattförmigen Versteiiungsanlagen T verwendet werden, die dann von Hand vor oder unmittelbar nach dem Einspritzen des Kunstschaumstoffes bei 12 von innen über die Stoßfugen 6 gelegt werden müßten. An Stelle eines Glasfasergewebes oder -vlieses als Versteifungs-
einlage kann auch ein Drahtgeflecht verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen eines Rolladenkastens, bestehend aus einer Außenschale aus m Kastenlängsrichtung stumpf aneinanderstoßenden Leichtbauplatten, einer in Kastenlängsnchtung durchgehenden Innenschale und einer die Außen- und die Innenschale verbindenden Kunstschaum-Stoffschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die die Außenschale (I) bildenden Le.chtbauplatten (3, 4) auf einem Förderer (8; rinnenförmig zusammengestellt werden, daß reakt.onsfähiger Kunstschaumstoff (5) auf die Innenseite der Außenschale (1) gespritzt wird daß vor oder nach dem Aufspritzen des Kunstschauiustoffs (5) Versteifungseinlagen (7) über die Stoßfuge« (6) der Seitenwände (3) der Außenschale (1) gelegt werden, daß eine die Innenschale (2) bildende Kunstschaumstoff-Folie (14) von einer Vorrats- *o rolle (13) abgezogen und mittels eines Formelemeats (16) in die rinnenförmige Außenschale (1) hinein zu der gewünschten Innenkontur verformt wird, daß der so in einem Strang gefertigte Kastenrohling durch eine Heizzone (19) geführt a5 wird, in der in seinen Innenraum ein die Innenschale (2) gegen den Schäumdruck abstützender Formkern (16) eingreift, und daß der strangförmige Kastenrohling nach dem Verlassen der Heizzone (19) in transportable Stücke zerschnitten wird
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Versveifungseinlagen (7) von Vorratsrollen (11) abgezogen werden.
3. Vorrichtung zum Durchführen dies Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, einen umlaufenden Förderer (8) mit einem Forderband (9), das seitlich hochstehende, mit dem Förderband eine nach oben offene, rechteckige Rinne einschließende Stützplatten (10) aufweist, 4C eine im Abstand vom Beginn des Arbeitstrums des Förderers angeordnete Einrichtung (12) zum Aufspritzen eines reaktionsfähigen Kunstschaumstoffs, eine der Einrichtung (12) nachgeordnete Tragvorrichtung für eine Kunstschaumstoff-Fo-IJen-Vorratsrolle (13) oberhalb des Förderers, einen Kernelementenförderer (21), der oberhalb des Förderers (8) angeordnet ist und ein endlos umlaufendes Band (22) aufweist, welches dem Innenprofil der herzustellenden RoHadenkästen entsprechende Kernelemente (16) so trägt, daß diese nach Einführen in die Rinne von oben einen in Längsrichtung geschlossenen Kern bilden, und eine vom Förderer und vom Kernelementenförderer durchlaufene Heizzone (19).
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