DE2307285A1 - Ventil, insbesondere entlueftungsventil - Google Patents

Ventil, insbesondere entlueftungsventil

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Paul Herbede Lipka
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RAG AG
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Ruhrkohle AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K24/00Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures
    • F16K24/04Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

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Firma Paul Pleiger Mas chinenfabrik
5812 Herbede 2
Hammertal
Ventil, insbesondere Entlüftungsventil
Die Erfindung betrifft ein Ventil, insbesondere zum Entlüften von Leitungen, mit einem federbelasteten Ventilkörper in einem Ventilgehäuse mit Ein- und Ausgang.
Bei der Inbetriebnahme einer Rohrleitung oder eines Rohrleitungsnetzes für flüssige Medien bilden sich an höher gelegenen Stellen oder Leitungsabschnitten Luftpolster, die besonders dann unerwünscht sind, wenn die Rohrleitung mit Hochdruck beaufschlagt wird, da diese Luftpolster Gefahrenquellen für die Schweißnähte und Flanschverbindungen darstellen. Zum Entlüften von Rohrleitungen sind zwar Ventile bekannt, diese arbeiten aber entweder nicht automatisch oder sie sind in ihrem Aufbau zu kompliziert. Für hohe Drücke können sie nicht eingesetzt werden.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ventil der eingangs angebenen Art so auszubilden, daß es bei einfachem Aufbau als automatisch arbeitendes Entlüftungsventil eingesetzt werden kann, das auch für hohe Drücke geeignet ist.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Ventilkörper in Richtung der Offenstellung von der Be- : lastungsfeder und in Richtung der Schließstellung vom Leitungsdruck beaufschlagt ist.
Durch die auf einen bestimmten Druck eingestellte Belastungsfeder wird der Ventilkörper solange in der Offenstellung gehalten, bis dieser Druck in der Leitung erreicht wird. Die Flüssigkeitssäule schiebt damit das in der Rohrleitung vorhandene Luftpolster vor sich her und durch das an einer geeigneten Stelle des Leitungsnetzes angeordnete Ventil, dessen Ausgang mit der Atmosphäre verbunden ist. Steigt der Leitungsdruck über den eingestellten Wert an, so wird der Ventilkörper in die Schließstellung gedrückt. Damit ergibt sich bei einfachstem Aufbau ein automatisch arbeitendes Entlüftungsventil, das bei jedem Leitungsdruck eingesetzt werden kann. Weiterhin ist dieses Ventil auch als Meldeventil vorteilhaft. Sinkt der Leitungsdruck unter einen vorgegebenen Wert, so öffnet das Ventil, wodurch das ausströmende Medium einen Signalgeber betätigen kann.
Nach einer zweckmäßigen Bauweise liegt der Ventilkörper in der Offenstellung an einem im Ventilgehäuse eingeschraubten Ringkörper an, der in der Mitte eine Bohrung größeren Durchmessers aufweist, die von mehreren Bohrungen kleineren Durchmessers umgeben ist, wobei der Ventilkörper in der Offenstellung nur die mittlere Bohrung abdeckt, die für eine ausreichende Beaufschlagung des Ventilkörpers mit dem Leitungsdruck ausgelegt ist.
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Für eine zuverlässige Arbeitsweise des Ventils ist es vorteilhaft, an dem Ventilkörper einen Schaftabschnitt mit kreuz- oder sternförmigem Querschnitt auszubilden, der in einer Durchgangsbohrung im Ventilgehäuse verschiebbar ist und damit für eine genaue Führung des Ventilkörpers sorgt.
Nach einer anderen Weiterbildung greift die Belastungsfeder über eine Spindel am Ventilkörper bzw. an dessen Schaftabschnitt an, die in einer Bohrung einer im Ventilgehäuse eingesetzten Schraube verschiebbar ist, an der ein auf der Spindel verschiebbarer Federteller anliegt, während sich die Feder am anderen Ende auf einem Bund an der Spindel abstützt. Durch diese Bauweise wird auch die Belastungsfeder exakt geführt, was für eine störungsfreie Arbeitsweise des Ventils günstig ist. Durch die Schraube kann in einfacher Weise eine Einstellung des Ventils vorgenommen werden.
Eine beispielsweise Ausführungsform nach der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, die einen Längsschnitt durch ein Ventil und einen Querschnitt durch den Schaftabschnitt des Ventilkörpers zeigt.
Mit 1 ist ein Ventilgehäuse bezeichnet, das bei diesem Ausführungsbeispiel aus drei Teilen besteht. An einem Mittelteil 2 ist auf einer Seite ein Rohrstutzen 3 aufgeschraubt, der den Einlaß bzw. das Anschlußstück für die zu entlüftende oder zu überwachende Rohrleitung bildet. Auf der gegenüberliegenden Seite des Mittelteils ist eine Kappe 4 mit einem seitlichen Ausgang 5 aufgeschraubt.
Im Mittelteil 2 ist eine Durchgangsbohrung ausgebildet, in der ein mit einem kreuzförmigen Querschnitt versehener Schaftabschnitt 6 eines Ventilkörpers 7 verschiebbar ist, der über eine Spindel 8, die zur Zentrierung mit einer Spitze in einer mittigen Ansenkung des Schaftabschnitts liegt, von einer Belastungsfeder 9 beaufschlagt wird. Die Spindel 8 ist
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in der Bohrung einer auf der Oberseite der Kappe 4 einge- : setzten Schraube 10 verschiebbar, die in ihrer Stellung durch eine Sicherungsmutter 11 festgelegt ist. Auf der Unterseite dieser Schraube 10 liegt ein auf der Spindel 8 verschiebbarer Federteller 12 an, so daß die Belastungsfeder 9, die sich am gegenüberliegenden Ende auf einem Bund 13 an der Spindel 8 bzw. auf einem an diesem Bund anliegenden Federteller abstützt, auf die erforderliche Druckkraft eingestellt werden kann.
Der Ventilkörper 7, der durch die Belastungsfeder 9 in die dargestellte Offenstellung gedrückt-wird, liegt an einem auf der Unterseite des Mittelteils 2 eingeschraubten Ringkörper 14 an, der in der Mitte mit einer Bohrung 15 größeren Durchmessers versehen ist, die von mehreren Bohrungen 16 mit kleinerem Durchmesser umgeben ist. Durch die Bohrung 15 liegt eine ausreichend große Fläche am Ventilkörper 7 frei, die von dem durch einen Pfeil angedeuteten Leitungsdruck beaufschlagt wird. Die Bohrungen 16, die vom Ventilkörper 7 nicht abgedeckt werden, dienen als Durchlaß für die aus der Rohrleitung ausgestoßene Luft bzw. für das Leitungsmedium, wenn das Ventil als Meldeventil verwendet wird.
Die Zeit der Offenhaltung des Ventils zur Entlüftung der Rohrleitung wird durch die Einstellschraube 10 festgelegt. Die Belastungsfeder 9 kann Je nach Höhe des Betriebsdrucks in dem entsprechenden Anwendungsfall beispielsweise auf 1 oder 10 atü eingestellt werden, so daß der Ventilkörper 7 mit seiner kegelstumpfförmigen Sitzfläche an den auf dem Umfang der Durchgangsbohrung angeordneten Dichtungsring 17 zum Absperren des Ventils durch den Leitungsdruck angedrückt wird, wenn dieser den eingestellten Druck übersteigt. Sobald der Ventilkörper 7 von dem Ringkörper 14 durch den Leitungsdruck abgehoben wird, wird die volle Stirnfläche des Ventilkörpers beaufschlagt, so daß das Ventil schnell schließt.
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Zum Entlüften 1st das Ventil damit nicht von der Höhe des jeweiligen Betriebsdruckes im Rohrleitungsnetz abhängig, da das Luftpolster vor Erreichen des Betriebsdruckes abgebaut wird. Am Ausgang 5 des Ventils kann ein mit der Atmosphäre verbundener Auffangbehälter angeschlossen werden, der zur Aufnahme des Leitungsmediums dient, das vor Schließen des Ventils austreten kann.
Die beschriebene Bauweise eines Ventils kann auch zur Überwachung einer Rohrleitung eingesetzt werden, wenn ein bestimmter Druck, beispielsweise für einen Verbraucher, nicht unterschritten werden soll. Sinkt der Leitungsdruck unter den eingestellten Wert ab, so öffnet das Ventil, so daß das Leitungsmedium durch den Ausgang 5 ausströmt und zur Signalgebung verwendet werden kann.
Es sind verschiedene Abwandlungen der beschriebenen Bauweise möglich. So kann beispielsweise der Anschlag für den Ventilkörper in der Offenstellung in anderer Weise ausgebildet oder der Ventilkörper von der Belastungsfeder direkt beaufschlagt werden. Der Einsatzbereich des Ventils ist vielfältig, beispielsweise für Wasserwerke, zur Kesselspeisung in Kraftwerken, für Pumpstationen, im Bergbau und dergleichen, da das Ventil praktisch für jede Nennweite und für jedes flüssige Medium in jedem Druckbereich verwendet werden kann.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    1J Ventil, insbesondere zum Entlüften von Leitungen, mit einem federbelasteten Ventilkörper in einem Ventilgehäuse mit Ein- und Ausgang, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (7) in Richtung der Offenstellung von der Belastungsfeder (9) und in Richtung der Schließstellung vom Leitungsdruck beaufschlagt ist.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (7) in der Offenstellung an einem im Ventilgehäuse (1) eingeschraubten Ringkörper (14) anliegt, der in der Mitte eine Bohrung (15) größeren Durchmessers aufweist, die von mehreren Bohrungen (16) mit kleinerem Durchmesser umgeben ist, wobei der Ventilkörper in der Offenstellung nur die mittlere Bohrung (15) abdeckt.
  3. 3. Ventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ventilkörper (7) ein Schaftabschnitt (6) mit kreuz- oder sternförmigem Querschnitt ausgebildet ist, der in einer Durchgangsbohrung im Ventilgehäuse (1) zur Führung des Ventilkörpers verschiebbar ist.
  4. 4. Ventil nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsfeder (9) über eine Spindel (8) am Ventilkörper bzw. an dessen Schaftabschnitt angreift, die in einer Bohrung einer im Ventilgehäuse eingesetzten Schraube (10) verschiebbar ist, an der ein auf der Spindel verschiebbarer Federteller (12) anliegt, während sich die Feder am anderen Ende auf einem Bund (13) an der Spindel abstützt.
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DE19732307285 1973-02-14 1973-02-14 Ventil zum Entlüften und Überwachen von Leitungen Expired DE2307285C3 (de)

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DE2307285A1 true DE2307285A1 (de) 1974-09-05
DE2307285B2 DE2307285B2 (de) 1977-11-17
DE2307285C3 DE2307285C3 (de) 1978-07-13

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3936771A1 (de) * 1989-11-04 1991-05-08 Siegfried Boehnisch Verteilventil
US5105850A (en) * 1991-07-22 1992-04-21 Harris David M Fluid fuse valve
EP0750146A1 (de) * 1995-06-21 1996-12-27 Régie Autonome des Transports Parisiens RATP Enlüftungsvorrichtung einer Hydraulikanlage
DE102005028645A1 (de) * 2005-06-20 2007-01-04 Martin Maszull Entlüftungsschraube mit Rückschlagventil

Cited By (5)

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EP0750146A1 (de) * 1995-06-21 1996-12-27 Régie Autonome des Transports Parisiens RATP Enlüftungsvorrichtung einer Hydraulikanlage
FR2735838A1 (fr) * 1995-06-21 1996-12-27 Regie Autonome Transports Dispositif de purge pour installation hydraulique
DE102005028645A1 (de) * 2005-06-20 2007-01-04 Martin Maszull Entlüftungsschraube mit Rückschlagventil

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DE2307285B2 (de) 1977-11-17
DE2307285C3 (de) 1978-07-13

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