DE2259489A1 - 1-(3,4-dimethoxyphenaethylamino)-3phenoxy-2-propanole - Google Patents

1-(3,4-dimethoxyphenaethylamino)-3phenoxy-2-propanole

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Description

IJH. INC.. F. WtTESTIIOFF
DR.lC.v.rECHMANN DH. ING. D^JtKlIKKNS DII'L·. ΙΝίί. It. UOKTZ
P AT E N TAST WA L T E
8 MÜNCHEN no
SCIIWEIOKHSTBASSE TXLXFOX (OHIl) «0 SO TBLuXlI Ü4 070 JM «*· f
1A-42
BeschreiTmng zu der Patentanmeldung
PARKE DAYIS & COMPAlTY Detroit, Michigan 48 233, USA
betreffend:
-(3 1 4-Dlnethoxyphenäthylamino) -3-phenoxy-2--propanole
Die Erfindung "betrifft neue Aminoalkylverbindungen und besonders neue 1-(3j4—Dimethoxyphenäthylamino)~3-phenoxy-2-propanole der JToriael:
OH 0-CH2-CH-Ch2-NH-CH2-CH2
in dor Z eine niedere Alkoxy-, eine Cyano-, Hydroxymethyl--, Acetyl-, niedere ni-Alkyl- oder o-Allylgruppe oder ein üiilor-
■ - 2 -309827/1170
atom bedeutet, sowie deren Salze und Verfahren zu ihrer Herstellung. Die niederen Alkylgruppen sind vorzugsweise Alkylgruppen mit nicht mehr als 4 Kohlenstoffatomen. Die niederen Alkoxygruppen sind vorzugsweise Alkoxygruppen mit nicht mehr als 4 Kohlenstoffatomen.
Die oben angegebenen Verbindungenkönnen erfindungsgemäß hergestellt werden durch Umsetzung eines 1-Halogen-3-phenoxy-2~ propanols der allgemeinen Formel:
OH
0-GH2-CH-CHp-HaI ,
in der Z die oben angegebene Bedeutung hat und Hai ein Halogenatom, vorzugsvieise ein Chloratom bedeutet, mit 3,4-Dimethoxypheiiäthylamin der Formel:
CH2-CH2-KH2
Um eine möglichst wirksame Umsetzung der Ausgangsmaterialien in das Endprodukt zu erreichen, wird die Reaktion Vorzugsvreise in Gegenwart einer Böse durchgeführt. Beispiele für geei^neLe Basen sind Alkalihydroxide, wie Natrium- und Kaliumhydroxid,
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Alkalialkdxide, wie Natrium- und Kaliummethoxid,-Alkalicarbonate, wie Hätrium- und Kaliumcarbonat und tertiäre '; Amine, wie Triäthylamin und Tributylamin. Die bevorzugte Base ist jedoch ein Überschuß des als Reaktiönsteilnehtier; vorhandenen 3*4·-Dimethoxyphenäthylamins. Es ist üblich, die Reaktion ohne Lösungsmittel durchzuführen, obwohl gegebenenfalls auch ein Lösungsmittel verwendet werden kann. Einige Beispiele für geeignete Lösungsmittel sind niedere Alkanole, wie Methanol und Äthanol, Ketone, wie Aceton und Methyläthy!keton, Äther, wie Dioxan und Tetrahydrofuran, Kohlenwasserstoffe, wie Benzol und Toluol, chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Tetrachloräthan .und Äthylendichlorid und tertiäre Amide, wie Η,Ν-Dimethylformamid und N~Methyl-2~pyrrolidinon. Das i-Halogen-3-phenoxy-2-propanol und das 3>4-Diciethoxyphenäthylamin können in äquimolaren Mengen zusammen mit mindestens einem Äquivalent der zugegebenen Base verwendet werden, die den bei der Reaktion gebildeten Halogenwasserstoff neutralisiert. Wenn 3»4-Dimethoxyphenäthylamin als Base verwendet wird, ist es vorzuziehen, die zweifache äquimolare Menge dieser Substanz zu verwenden. Wenn gewünscht, kann ein mäßiger Überschuß eines Reaktionsteilnehmers außer den oben angegebenen Mengen verwendet werden. Die Reaktionszeit und Temperaturen sind nicht kritisch. Im allgemeinen wird die Reaktion bei einer Temperatur von ungefähr 50 bis 2000C oder der Rückflußtemperatur des Lösungsmittels, falls ein solches verwendet wird, innerhalb von 4 bis 36 Stunden durchgeführt. Die bevorzugten Arbeitsbedingungen sind 80 bis 1200G. und 12 bis 20 Stunden ohne Zugabe eines Lösungsmittels. . ■ ■ Das Produkt wird direkt als freie Base oder nach Behandlung mit einer Säure als Säurcadditionssalz isoliert."Typischer— v/eise v/ird das Produkt zunächst aus dem Keaktionsgemisch mit einem organischen Lösungsmittel extrahiert, das das box der
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Reaktion gebildete Salz nicht löst.
Die für das oben beschriebene Verfahren verwendeten Ausgangssubstanzen können nach irgend einem von verschiedenen Verfahren hergestellt werden. Z.B. wird ein Phenol der Formel:
OH
in der Z die oben angegebene Bedeutung hat, umgesetzt mit Epichlorhydrin in Gegenwart einer katalytisehen Menge Piperidinhydrochiorid und anschließend behandelt mit Chlorwasserstoffsäure, wobei ein i-Chlor-3-phenoxy-2-propanol entsteht.
Die Verbindungen können erfindungsgemäß auch hergestellt werden durch Umsetzung eines 1,2-Epoxy-3-phenoxypropans der Formel:
in der Z die oben angegebene Bedeutung hat, mit 3,4— Limethoxyphenäthylamin. Obwohl es üblich ist, die Reaktion ohne zusätzliches Lösungsmittel durchzuführen, kann Gegebenenfalls ein Lösungsmittel verwendet werden. Einige Bei-
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spiele für geeignete Lösungsmittel sind niedere Alkanole, wie riethanol und Äthanol, Ketone, wie Aceton, Methyläthyl·· keton, Äther, itfie Dioxan und Tetrahydrofuran, Kohlenwasserstoffe, wie Benzol und Toluol, chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Tetrachloräthan und Äthylendichlorid and · tertiäre Amide, uie Ν,ΙΪ-Dimethylformamid und IT-Me thyl-2-pyrrolidinon.
Die Reaktionsteilnehmer werden vorzugsweise in ungefähr , äquiinolaren Mengen verwendet, obwohl ein mäßiger Überschuß jedes der Reaktionsteilnehmer verwendet werden kann. Die Reaktionszeit und die Temperatur sind nicht kritisch. Im allgemeinen wird die Reaktion bei einer Temperatur von ungefähr 0 bis 150°C oder der Rückflußtemperatur des Lösungsmittels, wenn «in solches verwendet wird, innerhalb von 10 Minuten bis 24 Stunden durchgeführt, wobei die längere Zeit bei niedrigeren Temperaturen angewandt wird. Es ist'bevorzugt, ein Gemisch der Reaktionsteilnehmer ohne zusätzliches Lösungsmittel 30 Minuten bis 3 Stunden auf eine Temperatur von 80 bis 1200C zu erhitzen. Das Produkt wird direkt als freie Base oder nach Behandlung . mit einer Säure als freies Additionssalz isoliert.
Die für das oben beschriebene Verfahren erforderlichen Ausgangsmaterialien können nach verschiedenen Verfahren hergestellt werden, liach einem derartigen Verfahren wird ein Natriumphenolat der Formel:
ONa
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in der Z die oben angegebene Bedeutung hat, umgesetzt mit Epichlorhydrin, wobei ein 1, 2-Epoxy-3-pheno:x:;ypropaii entsteht.
Die erfindungsgenäßen freien Basen bilden mit vielen anorganischen und organischen Säuren Additionssalze. Pharmazeutisch geeignete Öaureadditionssalze werden gebildet mit Säuren wie Chlorwasserstoff-, Bromwasserstoff7 Schwefel-, Salpeter? Phosphor? Zitrone»}-,Wein-, Bernstein-; Oxal-j Benzoe? lialeinf Apfel-, Milch-, Glucon-und Pam ο in sä ure. Die freien Basen und ihre Salze sind durch Einstellung des pH-Werts ineinander umwandelbar. Sie unterscheiden sich in der Löslichkeit, sind aber sonst für die erfindungsgemäßen Zwecke äquivalent.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in wasserfreier Form sowie in solvatisierter einschließlich hydratisierter Form vorliegen. Im allgemeinen sind die hydratisierten und mit pharmazeutisch geeigneten Lösungsmitteln solvabisierten Formen den wasserfreien oder nicht solvatisierten Formen für die crfindungsgemäßen Zwecke äquivalent. Außerdem können sie in Form eines racemischen Gemisches sowie in der optisch aktiven d- und 1-Forni vorliegen.
Die erfindungsgetnäßen Verbindungen sind r.eue Substanzen, die als pharmazeutische Mittel geeignet sind. Sie blockieren die adrenergen ß-Rezeptoren (ß-adrenergic blocking agents). Ein besonderer Vorteil dieser Verbindungen besteht darin, daß sie cardio-selektive Blockierungsmittel für die adrenergen ß-Heseptoren. darstellen, d.h. daß sie wirksamer sind in der Blockierung der ß-Rezeptoren des Herzgev/ebes als andererGewebe. Hire Wirkung als Blockierungeuittol für die
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adrenergen ß-Rezeptoren kann gemessen werden durch ihre .Fähigkeit, die Wirkung von Isoprotereiiol einem adrenergen Mittel in verschiedenen Geweben zu "blockieren oder ihr im Sinne eines Antagonismus entgegenzuwirken. Die Bestimmung wurde nach den von Bristow et al., in Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics, 1713 52-61 (1970) "beschriebenen Verfahren durchgeführt, wobei als Testgewebe jedoch Atrium und Trachea von Albino-Meerschweinchen verwendet wurde. 51Ur 1-/""(3^-Dimethoxyphenäthyl)amino_7-3-m-tolyloxy-2-propanol, einer typischen bevorzugten erfindungsgemäßen Verbindung, wurden die folgenden Werte bestimmt: K-g (Atrium) = 1,4 X 10"8; KB (Trachea) = 3,6 X 1CT7; Kß (Trachea)/^ (Atrium) = 26. Das Verhältnis &□ (Trachea): Kg (Atrium) ist ein Maß für die Gardioselektivität der blockierenden Wirkung auf die adrenergen ß-Rezeptoren. Im lalle von o-/~3~/"(35 zi~Dimetho2rypheriäthyl)amino 7-2-hydroxypropoxy 7-benzonitril, einer anderen typischen bevorzugten erfindungsgemäßen Verbindung, wurden die folgenden Werte bestimmt: KB (Atrium) = 1,2 X 10"8; Kß (Trachea) = 4,2 X 1O~7; Kg (Trachea)/I0g (Atrium) = 35. Cardioselektive Blockierungsmittel für adrenerge ß-Rezeptoren sind wertvoll zur Behandlung von Angina Pectoris und Herzarrhythmien, wie Tachycardie, ohne daß sie zu einer allgemeinen ß-Blockierung in anderen Geweben führen. Die erfindungsgemäSen Verbindungen sind bei oraler und parenteraler Verabreichung wirksam. Einige der bevorzugten Verbindungen sind diejenigen, in denen Z eine niedere m-Alkylgruppe ist.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert.
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Beispiel 1_
Ein Gemisch von 40,1 g 1-Chlor-3-i!i-tolyloxy-2-propanol und 72,4 g 3,4-DimethoxyphenäthylGmin wurde 18 Stunden auf 95 bis 1UO0C erhitzt, abgekühlt und dann mit Äthylacetat gerührt. Das unlösliche 3,4—Dimethoxyphenäthy1-aminhydrochlorid wurde abfiltriert. Das FiItrat wurde mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Man erhielt einen Rückstand von 1~/~(3,4-Dimethoxyphenäthyl)amino /-^-m-tolyloxy-^-propanol. Das Hydrochlorid wurde erhalten durch Lösen dieser freien Base in Isopropylalkohol und Zugabe eines leichten Überschusses Chlorwasserstoff in Isopropylalkohol. Das unlösliche Hydrochlorid wurde abfiltriert, mit Äther gewaschen und getrocknet. Fp. 137 "bis 138°C nach Umkristallisieren aus Acetonitril.
Wach dem oben angegebenen allgemeinen Verfahren \ifurden die folgenden weiteren Produkte erhalten:
Aus 10,72 g 1-Chlor-3-(m-äthylphenoxy)-2~propanol und 18,1 g 3»4-Dimethoxyphenäthylajain, erhielt man 1*-^f"(3i4~Dimethoxyphenäthyl)ainino_7-5-(ffl-äthylphenoxy<)~2-propanol. Das Hydrochlorid erhielt wan wie oben, Fp. 129 bis 1300G nach Umkristallisieren aus Acetonitril.
Aus 9,15 g 1-Chlor-3-(M-isopropylphenoxy)-2-propanol und 14,5 B 3»4-Diraethoxyphenäthylamin erhielt man 1-/~Ό,4—Diiaeth oxypheiiö.thyl)aj!iino_7-3-(i2-isopropylphenoxy)-2-propanol; Fp. 68 bis 69°C nach Umkristallisieren aus Isopropyläther.
Aus 12,12 c 1-(m-tert.-Butylphenoxy)-3-chlor-2~propanol und 18,1 s 3,4-kLmethoxyphenäthylainin erhielt nan 1-(ra-tert.-
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Butylphenoxy)-3-/~ (3 »4- dimethoxyphenäthyl) amino_7-2-propanol; Fp. 68 bis 70°G nach. Umkristallisieren aus Isopropyläther.
Aus 10,82 g 1-Chlor-3-(m-Hiethoxyphenoxy)-2-propanol und 18,1 s 3,4— Dimethoxyphenäthylamin erhielt man 1 -/~ ( 3,4—Diine thoxyphenäthyl) amino__7-3- (m-methoxyphenoxy ) -2-propanoi. Das Monooxalatsalz erhielt man durch Mischen äthanolischer Lösungen äquimolarer Mengen der freien Base und Oxalsäure und Sammeln des unlöslichen Produktes.
Fp. 148 bis 15O°C nach Umkristallisieren aus Äthanol.
Aus 8,84- g 1-Chlor-3-Gä-chlorphenoxy)-2-propanol und 14,5 S 3,4-Diiiiethoxyphenäthylainin erhielt man i-(m-Chlorphenoxy)-3-/~(3,4-dimethoxyphenäthyl)amino_7-2-propanol; J1P. 82,5 bis 83,5°C nach Umkristallisieren aus Isopropyläther.
Aus 8,84 g 1-Chlor-3-(p-chlorphenoxy)-2-propanol und 14-,5 g 3,4~Dimethoxyphenäthylainin erhielt man i-(p-Chlorphenoxy)-3-/~(3j4~dimetho:QTphenäthyl)amino 7-2-propanol; Fp. 100 bis 101 G nach Umkristallisieren aus Isopropyläther.
Aus 10,82 g 1-Chlor-3-(p-methoxyphenoxy)-2-propanol und 18,1 g 3j4— Dirnethoxyphenäthylamin erhielt man 1-/~(3»4-dimethoxyphenäthyl)ainino_7-3-(p-Miethoxyphenoxy)-2-propanol. Das Monooxalatsalz erhielt man wie oben beschrieben. Fp. 137 bis 138°G nach Umkristallisieren aus Äthanol.
Aus 8,84- g 1-Chlor-3-(o-chlorphenoxy)-2-propanol und 14-,5 g 3,4-Dimethoxyphenäthylainin erhielt man 1-(o-Chlorphenox5r)-5-/~(5,4-diD]ethoxyphenäthyl)aiTiino_7-2-propanoi; Fp. 80,5 bis 81,5°G nach Umkristallisieren aus Isopropyläther.
Aus 10,82 ζ 1-Chlor-3-(o-raethoxyphenoxy)-2-propanol und
- 10 ■ί Π 9, R 7 7 / 1 1 7 0
L L· %J Ci H U CJ
18,1 s 3,4-Dimethoxyphenäthylaain erhielt man 1-/~(3,4-Dimethoxyph€>näthyl)sjnino_7-3-(o-raethoxyphenoxy)-2-propanol. Das Nonooxalat erhielt nan wie oben "beschrieben, Ii1P. 149 bis 1510C nach Umkristallisieren aus Äthanol.
Aus 11,52 G 1-Chlor-3-(o-äthoxyphenoxy)-2-propanol und 18,1 g 3>4-Dimethoxyph.enäthylainin erhielt man 1-/~(3,/i-Dimethoxyphcnäthyl)amino__7-3-(o-äthoxyphenoxy)-2-propanol. Das Hydrochloric! erhielt man wie oben beschrieben, J1P. 113 bis 114-0C nach Umkristallisieren aus Acetonitril.
Aus 9,07 S 1-(o-Allylphenoxy)-3-chlor--2-propanol und 14,5 S 3,4-Diinethoxyphenäthylanin erhielt man 1-~(o-Allyiphenoxy)-3-/~(3,4-dimetho >:yphenäthyl)aiaino__7--2-propanol; Fp. 66 bis 67,5°^ nach Umkristallisieren aus Isopropyläther.
Aus 42,2 G 1-Chlor-3-(o~cyanophenoxy)-2-propanol und ?2,4 q 3,4-Dimethoxyphenäthylamin erhielt man o-/~3-/""(3>4-Dir-sthDxyphenäthyl)aaino 7-2-liydroxypropoxy 7benzonitril. Das Honooxalat erhielt man v;ie oben beschrieben, i'p. 125 bis 127°G nach Umkristallisieren aus Äthanol.
Aus 42,2 g 1-Chlor~3-(p-cyanophenoxy)-2-propanol und 72,4 g 3,4-Diiaothoxyphenäthylamin erhielt man p-/~3-/~(3,4-DiMetliüxyphenäthyl)anino_7-2-hydroxypropoxy_7benzonitril; Fp. 125 his 126°C nach Umkristallisieren aus Isopropyläther.
Aus 26,4 g 1-Chlor-3-(o-hydroxymethylphenoxy)-2-propanol und 44,3 S 3j4-Dimethuxyphenäthylamin erhielt man o-^~3-^~* (3,4-Dimethoxyphenäthylamino_7-2-hydroxypropoxy_7-benzylalkohol. Las Honooxalat erhielt man wie oben beschrieben, Ii1P. 125 bis 127UC nach Umkristallisieren aus .nt
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Aus 22,8 g 1-(o'-Äcetylplierioxy)-3ii-chlor-2-propanol und 36,2 s 3,4-Dimethoxyphenäthylainin erhielt man 2' —/""3—/""{3»2^ Diüiethoxyplieriäthyl)amino_7*-2-hydroxypropoxy_7acetopheiion. Das Hcnooxalat erhielt man wie oben beschrieben, Fp. bis 150°C 'nach Umkristallisieren aus Äthanol,
Beispiel 2 ■...-,. ' "
Ein Gemisch aus 8,2 g 1,2-Epoxy-3-2i-tolyloxypropan und 9505 S 3i4~Dimethoxyphenäthylamin wurde 1 Stunde auf 95 bis 100 C erhitzt, abgekühlt -und dann mit: Äther gerührt. Das unlösliche Produkt wurde abfiltriert. Es war 1 -/" (3,4-Dimethoxyphenäthyl)amino 7-3-E~tolyloxy-2-propanol. Das Hydroehlorid erhielt man durch Lösen der freien Base in Isopropylalkohol und Zugabe eines geringen Überschusses Chlorwasserstoff in Isopropylalkohol. Das unlösliche Hydroehlorid wurde abfiltriert, mit Äther gewaschen und getrocknet. ϊρ. 137 his 138< 0 nach Umkristallisieren.aUs Acetonitril. Ein Salz der Weinsäure wurde erhalten durch Vermischen von äthanolischen Losungen, aquimolarer Mengen der freien Base und Weinsäure und Eindampfen des Gemisches zur Trockene.
Kach dem oben angegebenen, allgemeinen. Verfahren wurden die folgenden weiteren Produkte erhalteni-·. . ..-..-,
Aus ,.9,6 g 1,2-Epöxy-3·*(p-acetylpheno2ty)propan und .9,05 g 3,4-Diiaethoxyphenäthylamin erhielt man 4'-/~3-^(5,4-D.iuiethO3^
Honooxalat erhielt ,man. durch;Vermischen äthanolischex"1 Lös\ui^en-ä(iuimolarer,Mengen·.der .freien Base und Oxal- .... . säure, ϊ"ρ* 175 his 1760G nach Umkristallisieren aus Äthanol*
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2259A89
Aus 9,6 ΰ 1 >2-Epoxy-3-(ni-acetyl phenoxy )propan und 9,05 G 3,4--I)imethoxyphenätliylarnin erhielt iaan 3 '~/~3-/~(3)4~^imethoxyph enäthyl)ainino_7-2-hydroxypropoxy_7ace tophenon. Das Honooxolat erhielt raan wie oben beschrieben, Pp. 136 bis 138 C nach Umkristallisieren aus Äthanol.
Herstellung der Ausp;anp;eiaaterialien
1-Chlor-3-phenoxy-2-propanole (die auch als 1-Aryloxy-3-chlorpropan-2-ole bezeichnet vjerden können) v/erden hergestellt aus den entsprechend substituierten Phenolen, überschüssigem Epichlorhydrin und einer katalytischen Menge Piperidin oder Piperidinhydrochlorid nach dem Verfahren von Stephenson in Journal of the Chemical Society, 1571 bis 1577 (195'O, Seite 1573- Nach diesem Verfahren wurden z.B. die folgenden Verbindimgen hergestellt:
1-Chlor-3-(m-athylphenoxy)-2-propanol; Kp. 121 bis 124°C bei 0,5 mn.
1~Chlor-3-(2i-isopropylphenoxy)-2-propanol; Kp. 135 bis 1360C bei 1,2 mm.
1-(m-tert.-Butylphenoxy)-3-chlor-2-propanol; Kp. 125 bis 127°C bei 0,15 mm.
1-Chlor~3-(o-cyanophenoxy)-2-propanol; Kp. 153 bis 155°C bei 0,15 Mim.
1-Chloi-3-(o-hydroxymethylphenoxy)-2-propanol; Kp. 135 bis 140°C bei 0,15 na.
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1-(o-Acetylpheno:xy)-3-chlor-2-propanol; Fp. 4-7 "bis 48°C nach Umkristallisieren aus Isopropyläther.
1 ,^-Epoxy-p-phenoxypropane wurden hergestellt aus den entsprechend substituierten Phenolen, Epichlorhydrin und überschüssigem Natriumhydroxid, nach«, dem für 4—^, propoxy^cetanilid beschriebenen Verfahren (Crowther et al in Journal of Medicinal Chemistry, i4, 511 - 513 (1971)j Seite 512). Einige der nach diesem Verfahren hergestellten Verbindungen sind die folgenden:
1^-Epoxy-J-m-tolyloxypropan
1,2-Epox2/~3-(p-acetylphenoxy)propan; Kp. 120 bis 122 C bei O 515 ima
1,2-Epoxy-3~(m-acetylphenoxy)propan; Kp. 112 bis 114°C bei 0,15
PAiDEEITAlTSERt) GHE:
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Claims (1)

  1. PATE N T A N S P R Ü C II E
    in der Z eine niedere Alkoxy-, Cyano-, Hydroxymethyl--, Acetyl-, niedere la-Alkyl- oder o-Allyl^ruppe oder ein Chloratom bedeutet und deren Säureadditionssalze.
    2) 1-/"(3,^-Dirnethoxyphenäthyl)araino 7-3-ia-tolyioxy-2-propanol und dessen S-iurcadditionssalze, be.Gondei-3 aas Hydrochlorid.
    5) 1-/~(3,^-Diaethoxyphenäthyl)araino_7-3-(Bi-raethoxyphenox7)-2-propanol.
    2-prop;inol.
    10 9 8 2 7/1170
    2 -
    4S
    9 -
    benzonitril.
    6) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß man. ein 1-Halogen-3-phenoxy-2-propanol der Formel:
    0-GH2-CH-CH2-HaI
    in der Z die oben angegebene Bedeutung hat und Hai ein Haiogenatorn bedeutet oder ein ij2-Epoxy-3~phenoxypropan der Formel:
    G-CH0 —- CH ——* CH. Z
    in der Z die oben angegebene Bedeutung hat, umsetzt mit 33 /*—Dimethoxyphenäthylamin.
    62XXIV
    303827/1170
DE19722259489 1971-12-14 1972-12-05 1-(3,4-Dimethoxyphenäthylamino)-3phenoxy-2-propanole, deren Säureadditionssalze und Verfahren zur Herstellung dieser Verbindungen Expired DE2259489C3 (de)

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EP0007294A2 (de) * 1978-06-30 1980-01-23 Aktiebolaget Hässle Membranstabilisierende Verbindungen mit Beta-Rezeptorenblocker-Wirkung, ihre Herstellung, Methode zur Behandlung arhythmischer Zustände und pharmazeutische Zusammensetzungen, die sie enthalten

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