DE2238440A1 - Elektrisches schlagbolzengeraet - Google Patents

Elektrisches schlagbolzengeraet

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DE2238440A1
DE2238440A1 DE19722238440 DE2238440A DE2238440A1 DE 2238440 A1 DE2238440 A1 DE 2238440A1 DE 19722238440 DE19722238440 DE 19722238440 DE 2238440 A DE2238440 A DE 2238440A DE 2238440 A1 DE2238440 A1 DE 2238440A1
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DE
Germany
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firing pin
housing
switching transistor
plunger
power thyristor
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Application number
DE19722238440
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English (en)
Inventor
Peter Bausch
Ernst Keller
Otto Springmann
Original Assignee
Otto Springmann
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/06Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by electric power

Description

  • Elektrisches Schlagbolzengerät Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Einschlagen ton Nägeln, Klammern oder dergleichen mit einem durch Kraftimpulse antreibbaren Schlagbolzen, der in einem Gehäuse axial beweglich geführt und mittels einer Rückstellfeder in seiner Ruhelage gehalten ist, wobei im Bewegungsbereich des vorderen Schlagbolzenendes ein Selbstlademagazin mit einem Fuhrungsmundstück angeordnet ist.
  • Die bisher verwendeten Geräte dieser Art werden ausschließlich pneumatisch betrieben. Die Kraftimpulse zum Antreiben des Schlagbolzens werden durch Preßluft erzeugt Nachteilig bei diesen bekannten Geräten ist vor allem, daß sie nur dort eingesetzt werden können, wo Preßluft in der erforderlichen Menge und mit dem erforderlichen Druck zur Verfügung steht. Außerdem sind diese bekannten Geräte aufgrund der erforderlichen Steuerventile einerseits teuer und andererseits schwer, so daß ihre Handhabung erschwert ist, wobei noch hinzu kommt daß diese Geräte an verhältnismäßig steife und ebenfalls schwere Hochdruckschläuche angeschlossen sein müssen.
  • Die Verwirklichung des an sich naheliegenden Gedankens, den Schlagbolzen eines solchen Gerätes elektromagnetisch agzutreiben, ist bisher vor allem an der Einhaltung der geltenden Sicherheitsvorschriften sowie an der Erzeugung genügend grosser Stromimpulse für die erforderliche Schlagkraft gescheitert.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Schlagbolzengerät der eingangs genannten Art zu schaffen, welches die Nachteile der bisher verwendeten Schlagbolzengeräte vermeidet, welches aber in seiner Schlagkraft den bisher bekannten Geräten zumindest nicht nachsteht und bei dem die Unfallgefahr auf ein Mindestmaß reduziert ist, so daß es den geltenden Sicherheitsvorschriften genügt.
  • Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß der Schlagbolzen mit dem ferromagnetischen Tauchanker einer elektrischen Magnetspule verbunden ist und von diesem angetrieben wird, wobei die Magnetspule mit einem Leistungsthyristor in Serie geschaltet ist, der mittels einer von einer Zenerdiode erzeugten Rechteckspannung und einer davon mittels eines am Kollektor eines Schalttransistors liegenden Kondensators und eines dem Schalttransister parallel geschalteten Ladekondensators abgeleiteten Triggerspannung, welche beim Sperren des Schalttransistors durch Betätigung eines auf die Basis des Schalttransistors geschalteten Kontaktschalters einen Hilfsthyristor durchschaltet, über welchen das Gitter des Leistungsthyristors mit einem Zündkondensator verbunden ist. Ein solches Gerät hat gegenüber den bekannten pneumatisch betriebenen Schlagbolzengeräten vor allem den Vorteil, daß es überall dort einsetzbar ist, wo eine Netzsteckdose zur Verfügung steht.
  • Es ist wesentlich billiger herstellbar als die bekannten Geräte und hat e-in wesentlich geringeres Gewicht, so daß es auch leichter zu handhaben ist. Außerdem ist durch die erfindungsgemäß vorgesehene elektrische Steuerung nicht nur eine hohe Lebensdauer sondern auch gewährleistet, daß eine ausreichende Schlagkraft für den Antrieb des Schlagbolzens zur Verfügung steht und daß bei jeder Betätigung des Kontaktschalters unabhängig von deren Dauer jeweils nur ein einziger Schlag ausgeführt wird, was für eine sachgerechte Handhabung des Gerätes von großer Bedeutung ist. Hinzu kommt, daß dieses Gerät keine Funkstörung verursacht und mit einem geringen Schaltungsaufwand auskommt. Auch die Gefahr der Überlastung der Magnetspule ist dabei ausgeschlossen, da zwangsläufig zwischen den einzelnen Schlagimpulsen eine gewisse Wartezeit einzuhalten ist, bis der Zündkondensator wieder seine volle Ladung besitzt.
  • Damit sich der Zündkondensator nicht schon während eines längeren Gedrückthaltens des Kontaktschalters wieder aufladen und eine neue Zündung des Leistungsthyristors verursachen kann, ist in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Zündkondensator mit seinem Ladewiderstand einem Bakswiderstand des Schalttransistors parallel geschaltet ist. Durch diesen Basiswiderstand wird bei gedrücktem Kontaktschalter die Aufladung des Zündkondensators verhindert, da dieser gleichzeitig mit der Basis des Schal transistors auf den Gegenpol der Stromversorgung geschaltet ist.
  • Ein weiterer Sicherheitsfaktor ist dadurch gegeben, daß der Kontaktschalter ein Umschalter ist, dessen Umschaltkontakt an Masse liegt und dessen Ruhekontakt mit dem Gitter des Leistungsthyristors verbunden ist. Dadurch wird sichergestellt, daß ein ungewolltes Auslösen eines Schlagimpulses auch dann vermieden wird, wenn z. B. der Schalttransistor oder ein sonstiges Steuerelement der elektrischen Schaltung defekt wird.
  • Die mechanische Funktionstüchtigkeit wird im besonderen Maße dadurch gewährleistet, daß die Magnetspule und deren Tauchanker konzentrisch im Hohlraum eines im wesentlichen zylindrischen, mit einem sich konisch verjüngenden Vorderteil versehenen Kunststoffgehäuse angeordnet sind, wobei der Tauchanker in einem antimagnetischen Rohr geführt ist und dadurch, daß das Gehäuse mit einem pistolenartigen llandgriff ausgerüstet ist, in welchem die elektrischen Steuerelemente auf einer Montageplatte untergebracht sind. Durch diese Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung ergibt sich außerdem der Vorteil eines konstruktiv sehr einfachen und deshalb auch leicht und billig herstellbaren Gesamtaufbaues des Gerätes, welcher auch eine leichte und einfache Handhabung ermöglicht.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß im vorderen Gehäuseteil ein aus zwei Zylinderhälften bestehendes, ujetallisches Mundstück lösbar befestigt ist, wobei eine Zylinderhälfte mit einem Selbstlademagazin verbunden ist und einen radialen durchbruch sowie eine axiale Führungsnut für den Schlagbolzen aufweist0 Der dadurch erzielte Vorteil besteht vor allem darin, daß sich das Magazin leicht gegen ein anderes austauschen läßt0 Dadurch daß die mit dem radialen Durchbruch und mit der axialen Führungsnut für den Schlagbolzen versehene Zylinderhälfte des Mundstückes am Magazin selbst befestigt ist, wird auch die Funktionssicherheit insofern erhöhte als die Möglichkeit ausgeschlossen wird, daß zu einem bestimmten Magazin ein falsches Mundstück verwendet wird und dadurch Ladehemmungen oder gar Beschadigungen des Schlagbolzens oder des Mundstückes vorkommen können0 Zur Geräuschdämpfung ist es wichtig, daß an vorderen Ende des den Tauchanker führenden Rohres eine Dämpfungsscheibe aus einem formelastischen Werkstoff angeordnet istp welche einen größeren Durchmesser als das Zohr und eine zentrische Öffnung vom uerschnitt des Schlagbolzens aufweist.
  • Um nachteilige Prellbewegungen des Schlagbolzens zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn die Dämpfungsscheibe in einem sie an ihrem Umfang eng umschließenden ilohlraum des Gehäuses untergebracht ist und ihre axiale Ausdehnung mindestens einem Viertel der Umfangslänge des sie durchdringenden Schlagbolzenteilstückes entspricht. Dadurch wird nämlich erreicht, daß bei der Verformung der Dämpfungsscheibe beim Anschlagen der Vorderkante des Tauchankers eine Verengung des Querschnittes ihrer zentrischen Öffnung stattfindet und der sich in dieser Öffnung befindende Teil des Schlagbolzens auch in radialer Richtung von der Dämpfungsscheibe erfaßt und abgebremst wird, so daß Prellerscheinungen in der vorderen Lage des Schlagbolzens bzw. des Tauchankers weitgehend vermieden werden.
  • Anhand der beiliegenden Zeichnung wird nun im folgenden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Schlagbolzengerät im querschnitt Fig. 2 einen Schnitt A-A durch Fig. 1 Fig. 3 einen Schnitt B-S durch Fig. 1 Fig. i ein Schaltbild der elektrischen Steuervorrichtung des erfindungsgemäßen Schlagbolzengerätes.
  • Gemäß Fig. 1 besteht das Gerät aus einem hohlzylindrischen Gehäuse 1 mit einem konischen Vorderteil ; einem Mundstück 3, einem auf die rückwärtige Stirnseite des Gehäuses 1 aufgeschraubten Deckel 4 und einem pistolenartigen Handgriff 5, der am Gehäuseteil 1 befestigt ist, sowie aus einem Selbstlademagazin 6. Der Vorderteil 2 istmittels eines zylindrischen Bundes 7 im Gehäuseteil 1 zentriert und west eine konzentrische, axiale Öffnung 8 auf, in welcher sich ein Schlagbolzen 9 in axialer Richtung hin- und herbewegen kann. Der Vorderteil 2 ist mit dem Gehäuse 1 verklebt oder verschraubt, wobei durchaus die Möglichkeit besteht, den Vorderteil 2 und das Gehäuse 1 einstückig herzustellen. An der im Gehäuse 1 stehenden Stirnfläche 10 des Vorderteils 2 anliegend ist im Hohlraum des Gehäuses 1 ein Elektromagnet 11 angeordnet. Dieser besteht aus einer Spule 12 mit einem Spulenkörper 13 sowie aus einem ferromagnetischen hohlzylindrischen Rückschlußkörper 14, in dessen stirnseitige Öffnungen jeweils eine Ringscheibe 15 bzw. 16 aus fer-roBagnetischem Material eingesetzt sind. Der Spulenkörper 13 und die beiden Ringscheiben 15 und 16 des Elektromagneten 11 sitzen gemeinsam auf einem dünnwandigen Messing rohr 17, welches konzentrisch im Hohlraum des Gehäuses 1 angeordnet ist und sich von der Stirnfläche 10 des Vorderteils 2 bis zum Deckel 4 auf der rückseitigen Stirnfläche des Gehäuses 1 erstreckt. Im Rohr 17 ist ein zylindrischer Tauchanker 18 geführt, der mit dem hinteren Ende 19 des Schlagbolzens 9 fest verbunden ist und mittels einer Zugfeder 20 in Richtung des Pfeiles 21 gegen einen Anschlag gezogen wird, den ein Rohrstück 22 bildet, welches von der hinteren Stirnseite her in das Rohr 17 eingesetzt ist. Die Zugfeder 20 ist einerseits an einer Öse 23 des Tauchankers 18 und andererseits an einem Querstift 24 eingehängt, welcher das Rohr 17 und das Rohrstück 22 durchragt.
  • Das Mundstück 3 besteht aus zwei Zylinderhälften 25 und 26, die von einem Federring 27 zusammengehalten werden und gemeinsam in eine zylindrische Sackbohrung 28 in der vorderen Stirnseite des Vorderteils 2 eingesetzt sind. Mittels einer Kugelraste 29 werden sie gemeinsam in dem Vorderteil 2 gehalten derart, daß sie gemeinsam leicht herausnehmbar sind0 Während die obere Zylinderhälfte 25 eine glatte Schnittfläche 30 aufweist, ist die Schnittfläche der unteren Zylinderhälfte 26 mit einer Führungsnut 31 versehen. Außerdem besitzt die untere Zylinderhälfte 26 einen radialen Durchbruch 32, durch welchen die zu verarbeitenden Klammern 33 einzeln in die Nut 31 gelangen können. Die Klammern 33 befinden sich in dem magazin 6, welches aus einem radial nach unten verlaufenden, der Querschnittsform der Klammern 33 angepaßten rohrstück 34 und einem darüber geführten Rohr 35 besteht. Das Rohr 35 hat einen geschlossenen Boden 36, auf dem sich eine Wellenfeder 37 abstützt, welche die sich im inneren Rohrstück 34 befindenden Klammern 33 nacheinander in die Nut 31 des Mundstückes 3 schiebt. Das innere Rohr 34 des Magazins 6 ist an der unteren Zylinderhälfte 26 befestigt und gemeinsam mit dem Piunilstüclr 3 aus dem Vorderteil 2 des Gehäuses 1 herausnehmbar und ggf. gegen ein anderes austauschbar. Der vordere Teil 38 des Schlagbolzens 9 ist in seiner Querschnittsform derjenigen der Nut 31 angepaßt, welche ihrerseits auf die Querschnittsform einer Klammer 33 abgestimmt ist.
  • In der Stirnfläche 10 des Vorderteiles 2 des Gehäuses 1 befindet sich eine zylindrische Ausnehmung 39, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Rohres 17 und in welcher eine Dämpfungsscheibe 40 aus formelastischem Material, z. B.
  • Gummi oder Kunststoff mit ähnlichen Eigenschaften, sitze, Die Dämpfungsscheibe 40, welche die ausnehmung 39 vollständig ausfüllt, hat eine zentrische Öffnung, deren Querschnitt demjenigen des Schlagbolzens 9 entspricht, welcher sie durchragt. Die Dicke der Dämpfungsscheibe 40, do h. ihre axiale Ausdehnung, entspricht entwa einem Drittel der Umfangslänge des Schlagbolzens 9. Dadurch wird erreicht, daß beim Auftreffen des Tauchankers 18 auf die ihm zugekehrte Stirnfläche der Dämpfungsscheibe 40 der Schlagbolzen 9 von der Dämpfungsscheibe 40 aä1-seits in radialer Richtung so stark gefaßt und abgebremst wird, daß axiale Prellbewegungen völlig unterdrückt werden. Dies bringt nicht nur eine wesentliche Geräuschminderung sondern auch eine erhebliche Schonung der Zugfeder 20 sowie eine erhebliche Verminderung des Reibungsverschleißes zwischen dem Tauchanker 18 und dem Messingrohr 17, in welchem dieser geführt ist.
  • Durch einen Stromimpuls in der Spule 12 des Elektromagneten 11 wird der Pauchanker 18 mit dem Schlagbolzen 9 mit hoher Geschwindigkeit im Messingrohr 17 gegen die Dämpfungsscheibe 40 bewegt und dabei durch den vorderen Teil 38 des Schlagbolzens 9 die sich in der Nut 31 des Mundstückes 3 befindende Klammer 31 aus dem Mundstück 3 herausgeschlagen und z. B. in ein Stück olz oder dergleichen eingetrieben. Dabei muß selbstverständlich die vordere Stirnfläche des Mundstückes 3 fest gegen die betreffende Fläche des Holzstückes oder dergleichen gepreßt werden, wie das bei den herkömmlichen Geräten ebenfalls üblich ist.
  • Der pistolenartige Handgriff 5 ist mit einem Hohlraum 41 ausgestattet, in welchem sich eine Montageplatte 42 befindet. Auf der Montageplatte 42 sind die elektrischen Steuerteile zur Erzeugung des Stromimpulses für die Spule 12 des Elektromagneten 11 angeordnet. DabePefindet sich ein Kontaktschalter 43 mit seinem Kontaktstift 44 im Bewegungsbereich einer Abzugsklinke 45, welche ähnlich wie der Abzugshahn einer Pistole betätigt wird und schwenkbar auf einem Zapfen 46 gelagert ist0 Die Abzugsklinke 45 sitzt in einem Hohlraum 47 des vorderen Griffteiles 48,der zur Betätigung der Abzugsklinke 45 mit einem Durchbruch 49 versehen ist.
  • Die zur Erzeugung des Stromimpulses für den Elektromagneten 11 vorgesehenen elektrischen Schaltmittel sind in dem Schalbehema der Fig. 4 dargestellt.
  • Die Spule 12 des Elektromagneten 11, welcher eine träge Schmelzsicherung 50 vorgeschaltet ist, liegt in Serie mit einem Leistungsthyristor 51 und ist mittels eines Stromkabels 52 an ein vorhandenes Stromnetz von beispielsweise 220 Volt Wechsclspannung anschließbar. Zur Steuerung des Leistungsthyristors 51 dient ein Hilfsthyristor 53 sowie ein Zündkondensator 54. Der Zündkondensator 54 wird über einen von einem Widerstand 55 und einer Zenerdiode 56 gebildeten Spannungsteiler über einen Gleichrichter 57 und einen Ladewiderstand 58 aufgeladen. Der Gleichrichter 57 und der Ladewiderstand 58 liegen dabei in Serie mit dem llilfsthyrister 53 sowie mit einem Abgleichwiderstand 59 am Steuergitter des Leistungsthyristors 51.
  • bin aus einem Kondensator 60, einem Transistor 61, einem Ladewiderstand 62 und einem Basiswiderstand 63 gebildeter Triggerkreis dient zur Steuerung des Hilfsthyristors 53, wobei der Ladewiderstand 62 der Wollektor-Emmiter-Strecke des Transistors 61 parallel geschaltet ist.
  • Der Transistor 61 ist durch Betätigung des Kontaktschalters 43 sperrbar. Der Kontaktschalter 43 besitzt einen mit der Bais des Transistors 61 verbundenen Arbeitskontakt 64, einen mit dem Steuertitter des Leistungsthyristors 51 verbundenen Ruhekontakt 65 und einen an Masse liegenden Umschaltkontakt 66. Das Steuergitter des Ijilfsthyristors 53 ist mit dem Kollektor des Transistors 61 verbunden, der mit dem Kondensator 60 in Serie geschaltet ist. Der Kondensator 60, der Gleichrichter 57 und der Basiswiderstand 63 liegen gemeinsam am Abgriff des aus dem Widerstand 55 und der Zenerdiode 56 gebildeten Spannungsteilers. Um überschüssigen Zündstrom vom Steuergitter des Leistungsthyristors 51 fernzuhalten, ist dieses über einen Überlastwiderstand 67 zusätzlich an Masse geschaltet.
  • Die Funktionsweise der in Fig. 4 dargestellten Steuerschaltung ist folgende: Durch den Spannungsteiler 55, 56 werden Impulse erzeugt, welehe in dem Triggerkreis 60, 61 Triggerimpulse zur Folge haben.
  • Diese Triggerimpulse werden bei nicht betätigtem Kontaktschalter 43 über den dann leitenden Transistor 61 abgeleitet, so daß sie nicht an das Gitter des ilfsthyristors 53 gelangen können.
  • Aufgrund des Ladewiderstandes 58 wird der Zündkondensator 54 mit einer bestimmten Ladezeit voll aufgeladen.
  • Zur Zündung des Hilfsthyristors 53 wird durch Betätigung des Kontaktschalters 43 der Transistor 61 gesperrt, so daß nunmehr der wirksame Triggerkreis aus dem Kondensator 60 und dem Ladekondensator 62 besteht und der nächstfolgende positive Triggerimpuls auf das Stetiergitter des liilfsthyristers 53 gelangt und diesen öffnet. Bei geöffnetem ililfsthyristor 53 gelangt die Ladung des Zündkondensators 511 über den Abgleichwiderstand 59 an das -Steuergitter des Leistungsthyristors 51, so daß auch dieser gezündet wird und die Spule 12 des Elektromagneten 11 den g-ewünschten Stromimpuls erhält. Dadurch, daß bei gedrücktem Kontaktschalter 43 nicht nur die Basis des Transistors 61 sondern auch der Basiswiderstand 63,-der mit dem Ladewiderstand 58 des Zündkondensators 54 parallel geschaltet ist, gleichzeitig an Masse gelegt ist, kann sich der Zündkondensator 54, solangeder Kontaktschalter 43 gedrückt bleibt, nichtwieder so stark aufladen, daß er einen zweiten Zündimpuls an den Leistungsthyristor 51 abgeben kann. Erst wenn der Umschaltkontakt 66 des Kontaktschalters-43 den Arbeitskontakt 64 wieder verlassen hat, erfolgt die vollständige und ausreichende Aufladung des Zündkondensators 54, wobei der Ladewiderstand 58 so ausgelegt ist, daß eine Mindestladezeit abgewartet werden muß bevor eine neue Zündung des Leistungsthyristors 51 erfolgen kann.
  • Dadurch, daß bei nicht betätigtem Kontaktschalter 43 über den Ruhekontakt 65 das Steuergitter des Leistungsthyristors 51 an Masse geschaltet ist, ist sichergestellt, daß bei irgendwelchen Schaltungsdefekten eine unerwünschte Zündung des Leistungsthyristors 51 nicht- erfolgen kann.

Claims (7)

  1. Patentansprüche
    0 Gerät zum Einschlagen von Nägeln, Klammern oder dergleichen mit einem durch Kraftimpulse antreibbaren Schlagbolzen, der in einem Gehäuse axial beweglich geführt und mit tels einer Rückstellfeder in seiner Ruhelage gehalten ist, wobei im Bewegungsbereich des vorderen Schlagbolzenendes ein Selbstlademagazin mit einem Führungsmundstück angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (9) mit dem ferromagnetischen Tauchanker (18) einer elektrischen Magnetspule (12) verbunden ist und von diesem angetrieben wird, wobei die Magnetspule (12) mit einem Leistungsthyristor (51) in Serie geschaltet ist, der mittels einer von einer Zenerdiode (56) erzeugten Rechteckspannung und einer davon mittels eines am Kollektor eines Schalttransistors (61) liegenden Kondensators (60) und eines dem Schalttransistor (61) parallel geschalteten Ladewiderstandes (62) abgeleiteten Triggerspannung, welche beim Sperren des Schalttransistors (61) durch Betätigung eines auf die Basis des Schalttransistors (61) geschalteten Kontaktschalters (43) einen Hilfsthyristor (53) durchschaltet, über welchen das Gitter des Leistungsthyristors (51) mit einem Zündkondensator (54) verbunden ist.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündkondensator (54) mit seinem Ladewiderstand (58),einem Basiswiderstand (63) des Schalttransistors parallel geschaltet ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ontatschalter (43) ein Umschalter ist, dessen Umschaltkontakt (66) an Masse liegt und dessen Ruhekontakt (65) mit dem Gitter des Leistungsthyristors (51) verbunden ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Magetspule (12) und deren Tauchanker (18) konzentrisch im wohlraum eines im wesentlichen zylindrischen, mit einem sich konisch verjüngenden Vorderteil (2) versehenen Eunststoffgehäuse (1) angeordnet sind, wobei der Tauchanker (18) in einem antimagnetischen Rohr (17) geführt ist und daß das Gehäuse (1) mit einem pistolenartigen Handgriff (5) ausgerüstet ist, in welchem die elektrischen Steuerelemente auf einer Montageplatte (42) untergebracht sind.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Vorderteil (2) des Gehäuses (1) ein aus zwei Zylinderhälften (25 und 26) bestehendes metallisches Mundstück (3) lösbar befestigt ist, wobei eine Zylinderhälfte (26) mit einem Selbstlademagazin (6) verbunden ist und einen radialen Durchbruch (32) sowie eine axiale Führungsnut (31) für den Schlagbolzen (19, 38) aufweist.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende des den Tauchanker (18) führenden Rohres (17) eine Dämpfungsscheibe (40) aus einem formelastischen Werkstoff angeordnet ist, welche einen größeren Durchmesser als das Rohr (17) und eine zentrische Öffnung vom Querschnitt des Schlagbolzens (9) aufweist.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsscheibe (40) in einem sie an ihrem Umfang eng umschließenden Hohlraum (39) des Gehäuses (1, 2) untergebracht ist und daß ihre axiale Ausdehnung (Dicke) mindestens einem Viertel der Umfangslänge des sie durchdringenden Schlagbolzenteilstückes (9) entspricht.
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