DE2226601A1 - Kuvertahnliches Lotterielos - Google Patents

Kuvertahnliches Lotterielos

Info

Publication number
DE2226601A1
DE2226601A1 DE19722226601 DE2226601A DE2226601A1 DE 2226601 A1 DE2226601 A1 DE 2226601A1 DE 19722226601 DE19722226601 DE 19722226601 DE 2226601 A DE2226601 A DE 2226601A DE 2226601 A1 DE2226601 A1 DE 2226601A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lot
piece
flap
hatch
envelope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722226601
Other languages
English (en)
Inventor
Stig Eslov Sanden (Schweden) B26f 1 40
Original Assignee
Stig Sanden AB, EsIov (Schweden)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to SE772271A priority Critical patent/SE366659B/xx
Application filed by Stig Sanden AB, EsIov (Schweden) filed Critical Stig Sanden AB, EsIov (Schweden)
Publication of DE2226601A1 publication Critical patent/DE2226601A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/06Lottos or bingo games; Systems, apparatus or devices for checking such games
    • A63F3/065Tickets or accessories for use therewith
    • A63F3/069Tickets or accessories for use therewith having a message becoming legible by tearing-off non-adhesive parts

Description

  • Kuvertähnliches Lotterielos Die Erfindung betrifft Lotterielose derjenigen Art, dvie aus einem rechteckigen Kuvert bestehen, das an der einen Seite, nämlich an der Vorderseite, eine öffnungsbare Klappe besitzt, welche die Losnummer oder entsprechende Markierung, z-.B.
  • ein Symbol oder eine Symbolgruppe, verbirgt.
  • Zweck der Erfindung ist es, ein Lotterielos der erwähnten Art zu schaffen, bei dem es unmöglich sein soll, sich unbefugt, z. B. durch Durchleuchtung, Abfühlen oder sonstigerweise, eine Auffassung der Nummer bzw. des Symbols zu bilden, d.h.
  • wo man z. B. ein Gewinnlos von einer Niete, oder eine Nummer oder ein Symbol von anderen nicht unterscheiden kann, ohne das Los sichtbar zu beschädigen.
  • Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, daß das Lotterielos derart gestaltet ist, wie der Hauptanspruch angibt. Weitere Vorteile des erfindungsgemässen Lotterieloses, sowie weitere Merkmale der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung und Zeichnungen und den beigefügten Patentansprüchen näher zu entnehmen.
  • Die Erfindung soll im folgenden anhand zweier Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemässen Lotterieloses, das in der beigelegten Zeichnung dargestellt ist, näher erläutert.
  • So stellt Fig. 1 eine erste und Fig. 2 eine zweite Ausführungsform dar,-die sich nur durch die Gestaltung der Losnummer-oder Symbolmarkierung unterScheiden. Die Figuren zeigen jeweils den Zuschnitt des Loses vor der Faltung desselben, wie näher erläutert werden wird.
  • Es soll hier eingeschoben werden, daß das Los seine endgültige Form durch Faltung längs der in den Fig. gestrichelt dargestellten Linien enthält. In der nachfolgenden Beschreibung soll der Ausdruck "Nutenfalte" eine Faltung aufwärts aus der Papierebene, d.h. nach dem Betrachter zu, und der Ausdruck "Rippenfalte" vorkommendenfalls die entgegengesetzte Faltungsrichtung bezeichnen.
  • Da sin den Zeichnungen gezeigte Los ist einstückig gestaltet und besteht aus drei Hauptteilen, und zwar aus einem im wesentlichen viereckigen Rückstück 1, dessen Innenfläche~ in den Zeichnungen sichtbar ist, einem Vorderstück 2 entsprechender Gestaltung, ebenso mit seiner Innenfläche in den Zeichnungen sichtbar, und an der entgegengesetzten Kante des Rückstücks, einem faltbaren Zwischenteil 3, der an seiner in den Zeichnungen sichtbaren Oberfläche mit seiner Losnummer oder einem Lossymbol bedruckt ist.
  • Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist im Zwischenteil 3 ein dreiseitiger Ausschnitt 4 zweckmässig derart gemacht, daß einige Verbindungsstege 5 des Losmaterials zurückbleiben, wodurch eine rechteckige Klappe 6 gebildet ist, die längs einer Kante mit dem restlichen Teil des Loses zusammenhängt.
  • Im Bereich der in der Fig. 6 sichtbaren Oberfläche der Klappe 6 wird das Los mit der Losnummter 7 oder entsprechender Markierung bedruckt. Diese kann oberhalb der unterhalb der Nutenfalte 8 angebracht oder die Nutenfalte 8 kann die Nummer oder Markierung durchsetzen, wobei beobachtet werden muss, daß dies die Lesbarkeit nicht beeinträchtigt.
  • Wie in der Fig. 2 dargestellt, kann man auch-mehrere in dem Ausführungsbeispiel 3 - Klappen 6' vorsehen, die jeweils einen Teil der Losnummer oder auch ein Symbol 7' einer Symbolgruppe tragen. Abgesehen von ihrer Breite stimmen die Klappen 6' mit der Klappe 6 überein.
  • Nachdem das Los mit der Nummer und/oder den Symbolen bedruckt wurde, wird der nächste Schritt der Herstellung eines erfindungsgemässen Loses eine Faltung längs der Nutenfaltlinie 8 und danach eine weitere Faltung längs der Nutenfaltlinie 9 sein, so daß die Rippenseite 8' der Rippenfalte 8 die Lage der Fig. 2 einnimmt.
  • Damit das fertige Los eine gleichmässige Dicke und/oder eine grössere Steifigkeit erhält, kann man danach zweckmässigerweise eine Einlage 16 von der doppelten Dicke des Losmaterials, wie in der Fig. 2 dargestellt, d.h. zwischen der Rippenf alte 8' und der weiter unten erwähnten Rippenfalte 15, angebracht werden.
  • Die in der Zeichnung nicht sichtbare Rückseite der Klappe 6 bzw. der Klappen.6' kann zweckmässigerweise schwarzgefärbt oder mit einem Schutzmuster an sich bekannter Art, das eine Durchleuchtung des Loses erschwert oder unmöglich macht, ausgestaltet werden.
  • Das vorerwähnte Vorderstück 2 ist mit einer öffnungsbaren Klappe oder Luke lo ausgestaltet, die begrenzt ist durch eine verhältnismässig reißfeste Perforierung oder Einprägung 11 längs ihrer - in den Figuren - unteren Langseite, verhältnismässig schwächeren Perforierungen 12 längs ihrer entgegengesetzten Kurz seiten und einen Schlitz 13 längs der entgegengesetzten Langseite, nur mit wenigen Verbindungsstegen 14 des Materials, damit die Klappe oder Luke 10 mit dem Nagel leicht geöffnet werden kann.
  • Die öffnungsbare Klappe oder Luke lo ist gleich gross wie oder grösser als die doppelgefaltete Klappe 6 bzw. der Bereich der doppelgefalteten Klappe 6' und derart plaziert, daß, nachdem im nächsten Schritt der Herstellung des Loses das Vorderstück längs der Nutenfaltlinie 15 gefaltet worden ist, die doppelgefaltete Klappe 6 bzw. die doppelgefalteten Klappen 6' sich gerade unter der öffnungsbaren Klappe 10 befinden.
  • Anschliessend an die Faltung des Loses erfolgt zweckmässigerweise der Verschluss desselben zu einer kuvertähnlichen Scheibe vorzugsweise durch Verklebung seiner Kantenränder.
  • Es kann dies in ielen verschiedenen, dem Fachmann offensichtlichen Weisen geschehen und hat keine Bedeutung für die Verständlichkeit der Erfindung.
  • FAlls die Verklebung mittels z. B. eines Kontaktklebstoffs oder eines entsprechenden nicht löslichen Klebstoffs bewirkt wird, wird dies normalerweise ausreichen, um eine öffnung und einen Wiederverschluss des Loses, ohne sichtbare Marken auf dem Los zu verursachen, unmöglich zu machen. Eine weitere Sicherung gegen jede solche unbefugte Beschädigung kann dadurch bewirkt werden, daß man im Anschluss an oder nach der Verklebung im Los an geeigneten Stellen, vorzugsweise in den Kantenrändern des Loses, rund um die öffnungsbare Klappe lo, mit nicht eingezeichneten, wuchtigen, vorzugsweise ringförmigen Einprägungen vorsieht, derart, daß eine unbefugte Öffnung des Loses sichtbare Beschädigungen des Materials an den Einprägungen verursacht.
  • Aus dieser Beschreibung und der Zeichnung dürfte offensichtlich sein, daß das fertige Lotterielos eine Form und Grösse aufweist, die denjenigen des Rückstücks 1 bzw. des Vorderstücks 2 entsprechen, sowie eine Dicke besitzt, die im wesentlichen viermal die einfache Stärke desjenigen Materials, beträgt, aus welchem das Los hergestellt ist, nämlich vorzugsweise steifes Papier oder Karton.
  • Das Los wird dadurch geöffnet, daß man die öffnungsbare Klappe oder Luke lo, zweckmässigerweise mittels eines Nagels, aufreisst, so daß die Perforationen an den Kurz seiten 12 und die Stege 14 der Seite 13 gebrochen werden, wonach die doppelt gefaltete Klappe 6 bzw. die doppelt gefalteten Klappen 6' durch die somit zurückgebliebene öffnung des Vorderstücks 2 hindurch nach aussen gefaltet werden können und die Losnummer 7 oder Symbole 7' sichtbar werden.
  • Die Erfindung ist auf die beschriebenen und gezeichneten Ausführungsformen nicht beschränkt, sondern kann in vielerlei, dem Fachmann offensichtlichen Weisen im Rahmen der nachstehenden Patentansprüche variiert werden.
  • Patentansprüche

Claims (6)

  1. Patentansprüche ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ rX Aus steifem Papier oder Karton bestehendes rechteckiges Lotterielos, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß es in seinem Vorderstück (2) eine öffnungsbare Klappe oder Luke (lo) besitzt, die in ihrer Schließstellung die Losnummer (7; "1234" in Fig. 1) oder ein entsprechendes Symbol (7'; "+++" in Fig. 2) abdeckt, daß es ein Rückstück (1) mit im wesentlichen der gleichen Form wie die des Vorderstücks besitzt, daß Rückstück und Vorderstück miteinander durch Faltung und/oder Verklebung von Randbereichen derselben zu einer kuvertähnlichen Hülle verbunden sind, und daß die Losnummer bzw. die entsprechend Markierung auf ein im Kuvert eingeschlossenes Zwischenstück (6, «) gedruckt ist, das derart gestaltet und angeordnet ist, daß es sich bei einem ungeöffneten Los gefaltet und innerhalb der öffnungsbaren Klappe oder Luke befindet und erst dann sichtbar gemacht werden kann, wenn das Zwischenstück durch die anfangs durch die Klappe oder Luke bedeckte Öffnung des Vorderstücks des Loses auswärts hindurch aufgefaltet worden ist.
  2. 2. Los nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Vorderstück, Rückstück und Zwischenstück aus einem zusammenhängenden, langgestreckten Stück steifem Papier oder Karton gebildet sind.
  3. 3. Los nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Zwischenstück (6, 6') an seiner der Losnummer bzw. den Symbolen entgegengesetzten Seite gefärbt oder mit einem Schutzmuster versehen ist, um eine Durchsicht oder Durchleuchtung zu erschweren.
  4. 4. Los nach je einem der vorstehenden Ansprüche, g e k e n n -z e i c-h n e t d u r c h eine Einlage (16) in demjenigen Raum zwischen den Vorder- und Rückstücken, der vom Zwischenstück nicht aufgenommen ist, um ein steifes, gleichmässig dickes Los zu erhalten.
  5. 5. Los nach je einem der vorstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c hne t , daß die öffnungsbare Klappe oder Luke (lo) längs einer ihrer Kanten (13) einige Verbindungsstege (14) oder eine entsprechende, schwache Perforierung aufweist, derart, daß die Klappe oder Luke mit dem Nagel leicht geöffnet werden kann.
  6. 6. Los nach je einem der vorstehenden Ansprüche, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine wuchtige Schutzeinprägung in einem oder mehreren der Randbereiche der Klappe oder Luke, um ein Öffnen und Wiederverschliessen des Loses sichtbar zu machen.
DE19722226601 1971-06-15 1972-05-31 Kuvertahnliches Lotterielos Pending DE2226601A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE772271A SE366659B (de) 1971-06-15 1971-06-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2226601A1 true DE2226601A1 (de) 1972-12-21

Family

ID=20272136

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19722226601 Pending DE2226601A1 (de) 1971-06-15 1972-05-31 Kuvertahnliches Lotterielos

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE2226601A1 (de)
SE (1) SE366659B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2439749A1 (de) * 1973-08-28 1975-03-13 Stig Emil Sanden Lotterieschein
US4033611A (en) * 1974-01-15 1977-07-05 Johnsen Edward L Multi-ply lottery tickets or like articles, continuous business form and method for producing same
DE10065134A1 (de) * 2000-12-29 2002-07-04 Wilh Wehmeier Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Briefloses
DE102015000362A1 (de) * 2015-01-20 2016-07-21 Olga Kroljuk-Müller Aufbau einer Seite, insbesondere zur Verwendung in einem Buch oder als Spiel für Kinder

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2439749A1 (de) * 1973-08-28 1975-03-13 Stig Emil Sanden Lotterieschein
US4033611A (en) * 1974-01-15 1977-07-05 Johnsen Edward L Multi-ply lottery tickets or like articles, continuous business form and method for producing same
DE10065134A1 (de) * 2000-12-29 2002-07-04 Wilh Wehmeier Gmbh Verfahren zur Herstellung eines Briefloses
DE102015000362A1 (de) * 2015-01-20 2016-07-21 Olga Kroljuk-Müller Aufbau einer Seite, insbesondere zur Verwendung in einem Buch oder als Spiel für Kinder
DE102015000362B4 (de) * 2015-01-20 2018-04-12 Olga Kroljuk-Müller Aufbau einer Seite, insbesondere zur Verwendung in einem Buch oder als Spiel für Kinder

Also Published As

Publication number Publication date
SE366659B (de) 1974-05-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2509365A1 (de) Endlos-briefumschlag
DE2439749C2 (de) Lotterieschein
EP0248409B1 (de) Briefformular und Verfahren zur Herstellung eines Briefformulares
DE2824077A1 (de) Faltschachtel
DE2226601A1 (de) Kuvertahnliches Lotterielos
DE3511529A1 (de) Ruecksendungs-drucksache, insbesondere fuer eine briefwahl
CH641095A5 (de) Zu einer versandfertigen geschlossenen postsache faltbarer formularzuschnitt.
DE3818120C2 (de)
DE3702219A1 (de) Verschlossener brief
EP0633194A1 (de) Versandcouvert
DE2255551A1 (de) Endlosbriefumschlag
DE2016532C3 (de)
CH683411A5 (de) Mit einer Randlochung versehene Zeigetasche.
DE584659C (de) Papierserviette
DE354466C (de) Buch aus einem zickzackfoermig gefalzten Papierstreifen mit Register
DE691612C (de) Verpackung oder Umhuellung in Buchform
DE642537C (de) Briefumschlag o. dgl.
DE1299513B (de) Faltverpackung
DE2107771A1 (de) Mit einem lösbaren Verschluß versehene Mehrfachkarte zur Verwendung als postalische Drucksache
DE514136C (de) Briefpostkarte mit Adressenklappe
DE499780C (de) Los mit Umhuellung
DE10065134A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Briefloses
DE19758901B4 (de) Verfahren zum Falten eines Flächengebildes
DE952681C (de) Klebebrief
DE1297C (de) Sicherheitsbriefumschläge nebst Sicherheitsstempeln