DE2203522A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung langer huelsenfoermiger kaltfliesspressteile aus leichtmetallen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung langer huelsenfoermiger kaltfliesspressteile aus leichtmetallen

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DE2203522A1
DE2203522A1 DE19722203522 DE2203522A DE2203522A1 DE 2203522 A1 DE2203522 A1 DE 2203522A1 DE 19722203522 DE19722203522 DE 19722203522 DE 2203522 A DE2203522 A DE 2203522A DE 2203522 A1 DE2203522 A1 DE 2203522A1
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Germany
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Guenter Brix
Gerd Riese
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C25/00Profiling tools for metal extruding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C23/00Extruding metal; Impact extrusion
    • B21C23/02Making uncoated products
    • B21C23/20Making uncoated products by backward extrusion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

VAW LEICHDMETALL GMBH
BONN
Verfahren' und Vorrichtung zur Herstellung langer hülsenförmiger Kaltfließpreßteile aus Leichtmetallen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung langer hülsenförmiger Kaltfließpreßteile aus Leichtmetallen.
Bei der Herstellung von hulsenförmigen Ealtfließpreßteilen mit geschlossenem Boden ist es "bekannt, die Teile sowohl nach dem Vorwärts-, als auch nach dem Rückwärtsfließpreßverfahren herzustellen. Die darstellbaren Genauigkeiten, besonders in den Schwankungen der Wandstärken, liegen in einem für Verpackungszwecke guten und für die meisten technischen Teile ausreichenden Bereich, solange es sich um relativ kurze Teile handelt.
Dies ändert sich mit zunehmender Länge der Teile, besonders dann, wenn das Verhältnis Durchmesser zu Länge mehr als 1:6 beträgt. In diesen Fällen beginnt die Wandstärke, bedingt durch das seitliche Ausweichen und einer damit verbundenen leichten Verbiegung des Preßstempels, so zu schwanken, daß es zu einem teilweise erheblichen Achsversatz des Innendurchmessers zum Außendurchmesser kommt. Vergrößert wird dieser Fertigungsfehler bei steigenden Wanddicken, da bei geringen Wanddicken der Preßstempel offenbar durch das im Ringspalt relativ schneller vorbeifließende Material präziser geführt wird.
Die Herstellung von Kaltfließpreßteilen mit einem Durchmesser-Längenverhältnis von mehr als 1:7 voaß. einer Wandstärkenschwankung von 10 % der Wandstärke ist kaarn durchführbar.
Geringfügige Verbesserungen des Achsversatzes kamman dadurch erzielen, daß die Preßfläche des Stempels entlader keglig ausgebildet oder diese keglige Ausbildung auf den Rand des Preßstempels beschränkt wird. Auch wird ein "bestimmter Radius am Preßstempel eingehalten, um den Materialzufluß zn verbessern und den Wandstärkenversatz kleiner zu halten. Ferner- ist es gebräuchlich., die Fläche des Preßstempels aufzurauhen oder in die Fläche des Preßstempels
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mehrere kreisförmige Rillen einzudrehen, um beim Aufsetzen des Preßstempels auf das Material ein seitliches Abgleiten zu reduzieren. Diese Maßnahmen "bringen jedoch nur geringe Erfolge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, durch das sich Fließpreßteile bis zu einem Durchmesser-Längenverhältnis von 1:14 bis 1:15 mit engen Wandstärkenschwankungen fertigen lassen. Dies wird erfindungsgemäß bei einem wie eingangs erläuterten Verfahren dadurch erreicht, daß ein an der'PreSf lache des Preßstempels angebrachter Voreiler in den Werkstückrohling eingepreßt wird, wobei der Durchmesser des Voreilers gegenüber dem Durchmesser des Stempels um mindestens 2 %, maximal 90 % kleiner gehalten und die Länge des Voreilers auf wenigstens 3 % des Stempeldurchmesserg bemessen wird.
Die Erfindung sei anhand der Zeichnung weiter erläutert. In einem Fließpreßwerkzeug bekannter Bauart wird durch einen Preßstempel 1 aus einer Matritze 4- mit Unterteil 5 eine Hülse 3 ausgepreßt. An der dem Preßteil zugewandten Fläche des Preßstempels 1 ist jedoch im Gegensatz zu den herkömmlichen Werkzeugen ein Nocken 2, der sogenannte Voreiler, angebracht.
Das Prinzip des Verfahrens basiert darauf, 4aß dieser Voreiler 2 im Durchmesser um soviel kleiner ist als der Durchmesser des Preßstempels , daß beim Einpressen des Voreilers in den Werkstückrohling die Haltekraft des im Verhältnis zum Voreiler wesentlich stabileren Preßstempels ausreicht, ein seitliches Ausweichen des Stempels zu verhindern. Beim weiteren Auspressen des Werkstückes dringt nun der Voreiler soweit in noch ruhendes Material ein, daß jetzt seine Haltekraft ausreicht, einen Versatz des Stempels zur Seire mit guter Sicherheit auszuschließen. Von Bedeutung sind hierbei der Unterschied des Durchmesser 6 des Preßstempels zum Durchmesser 7 des Voreilers 2. sowie die Länge 8 des Voreilers 2. Der Einfluß des Radius 9 em Ende des Voreilers 2 und des Radius IC am Übergang des Voreilex's 2 zum Preßstempel I ist nur gering.
Selbstverständlich läßt sich dieses Verfahren nicht nur für das iiier beschriebene Hückwärtsfließpreßverfahren, sondern gleichermaßen für
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das "bekannte Vorwärtsfließpreß-verfahren in Anwendung bringen. Auch hier ist lediglich eine entsprechende Änderung der Preßstempelfläche erforderlich.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zur Herstellung langer hülsenförmiger Kaltfließpreßteile aus Leichtmetall, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Preßfläche des Preßstempels angebrachter Voreiler in den Werkstückrohling eingepreßt wird, wobei der Durchmesser des Voreilers gegenüber dem Durchmesser des Stempels um mindestens 2 %, maximal 90 % kleiner gehalten und die Länge des Voreilers auf wenigstens 3 % des Stempeldurchmessers bemessen werden.
  2. 2) Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 in Gestalt eines Fließpreßwerkzeuges mit einem Preßstempel und einer Matritze, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßstempel (1) an der dem Preßteil zugewandten Fläche einen Nocken oder Voreiler(2) aufweist, dessen Durchmesser(7) mindestens 2 %, maximal 90 % kleiner ist als der Durchmesser des Stempels(1) und dessen Länge (8) xvenigstens 3 % des Stempeldurchmessers beträgt .
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DE19722203522 1972-01-26 1972-01-26 Verfahren und vorrichtung zur herstellung langer huelsenfoermiger kaltfliesspressteile aus leichtmetallen Withdrawn DE2203522A1 (de)

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NL7300955A (de) 1973-07-30
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