DE2125581A1 - Zylinderschloß - Google Patents

Zylinderschloß

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DE2125581A1
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DE2125581B2 (de
Inventor
Giacomo Aprilia Ruggeri (Italien). P
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Eaton YaIe S.p.A., Aprilia, Latina (Italien)
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/0042Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in with additional key identifying function, e.g. with use of additional key operated rotor-blocking elements, not of split pin tumbler type

Description

Anmelder: YaIe S.p.A.
Via Pontina Km. 38,700 (SS 148)
Aprilia (Latina) /Italien
Zylinderschloß
Die Erfindung bezieht sich auf einen für ein Zylinderschloß geeigneten Schlüsselmechanismus, d. h. auf den Teil eines Zylinderschlosses, der aus dem Gehäuse und dem zugehörigen Zylinder besteht; der Zylinder ist dabei starr mit der
Nocke verbunden, die mit dem Riegel des Schlosses in Eingriff kommt.
Es ist bekannt, daß bei diesen Mechanismen der Zylinder,
der die Nocke trägt, durch die der Riegel ausgelöst wird, an der Drehung im Gehäuse durch unter Federkraft stehende Zuhaltungsstifte gehindert wird, die in einer Reihe von
Löchern in dem Gehäuse enthalten sind, und die teilweise
in eine Reihe von Löchern eindringen, die in dem Zylinder vorgesehen sind und zusätzliche Zuhaltungsstifte von verschiedenen Längen enthalten. Das Einführen eines Schlüssels
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mit einem korrekt geschnittenen Schlüsselbart in den Schlüsselschlitz des Zylinders bewirkt, daß die zusätzlichen Zuhaltungsstifte von den Einschnitten des Schlüsselbarts genau bis auf die Höhe der Zylinderoberfläche angehoben werden, wodurch die Zuhaltungsstifte des Zylinders aus den Zylinderlöchern entfernt werden. Dadurch erhält der Zylinder die Möglichkeit, sich in dem Gehäuse zu drehen und dadurch einen Riegel oder eine Klinkvorrichtung auszulösen.
Obwohl Schlüsselmechanismen dieser Art praktisch zahllose Variationen ermöglichen, indem man die Länge der oben erwähnten zusätzlichen Zuhaltungsstifte in den Zylinderlöchern ändert, so daß jede Variation einen Schlüssel mit einem anders geschnittenen Schlüsselbart erfordert, um den Zylinder gegenüber dem Gehäuse drehbar zu machen, so ist doch das unrechtmäßige Öffnen dieser Schlösser mittlerweile kein schwieriges Problem mehr für geschickte Einbrecher, da sie Werkzeuge entwickelt haben, mit deren Hilfe man den Zylinder gegenüber dem Gehäuse freisetzen kann.
Um das öffnen der Zylinderschlösser zu erschweren, sind doppelt kodierte Zylinderschloßmechanismen entwickelt worden. Dabei werden Zuhaltungsstiftsysteme im Gehäuse und
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im Zylinder in diametral entgegengesetzten Positionen geschaffen, wobei die Schlüssel zu ihrer Auslösung zwei einander gegenüberliegende Schlüsselbärte tragen, die jeweils verschieden geschnitten sind.
Diese Verdoppelung des Schlüsselbartes erhöht die Kompliziertheit und damit die Kosten der Zylinderschlösser, die mit dieser Art von Schlüsselmechanismus ausgerüstet sind, beträchtlich. Außerdem beruht auch dieses- System auf dem Prinzip des Ausstoßens der Zuhaltungsstifte aus dem Zylinder, und deshalb bieten sogar diese Schlösser keine vollständige Sicherheit gegen die heutigen, bei der unrechtmäßigen öffnung eines Schlosses eingesetzten Praktiken.
Die Erfindung bezieht sichauf einen Mechanismus für ein Zylinderschloß der zuerst erwähnten Art, der aus einem einzigen Zuhaltungsstiftsystem besteht, wobei die Zuhaltungsstifte im Gehäuse, die im folgenden "Gehäusestifte" genannt werden, in ihrer Form gegenüber den konventionellen Stiften modifiziert werden. Diese Änderung in der Form, gemeinsam mit einem System von Rinnen auf dem Umfang des Zylinders, ermöglicht es, daß die Gehäusestifte zwei blockierende Funktionen erfüllen. Der zur Betätigung dieses Mechanismus erforderliche Schlüssel zeigt, zusätzlich und im Gegensatz zu dem üblichen Schlüsselbart, ein System von Einschnitten,
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die auf seiner Rückseite gemacht sind. Die Gehäusestifte nach der Erfindung blockieren den Zylinder zunächst auf konventionelle- Weise, wenn der Schlüssel nicht den richtigen Schlüsselbart besitzt; nach einer Drehung um ungefähr 180° blockieren sie den Zylinder, wenn der Schlüsselbart nicht das richtige Einschnittsystem besitzt.
Jede der oben erwähnten Rinnen erstreckt sich senkrecht zur Achse des Zylinders, und zwar über einen Teil der Zylinderoberfläche; jede Rinne liegt gegenüber den Gehäusestiften, mit denen sie zusammenarbeiten soll. Der Boden jeder Rinne bildet einen Bogen, der den Umfang des Zylinders an zwei Punkten schneidet. Der Teil der Rinne mit der größten Tiefe fällt mit der Spalte zusammen, die von dem Schlüsselschlitz im Boden der Rinne gebildet wird; mit anderen Worten liegt er der Reihe der Zylinderlöcher diametral gegenüber. Deshalb wirkt in Kombination mit den Böden der Rinnen der Zylinder bei seiner Drehung als Nockenoberfläche für die unter Pederspannung stehenden Gehäusestifte, indem er ihre Köpfe so lange mit der Oberfläche des Zylinders ausrichtet, wie sie gegenüber dem rinnenlosen Teil des Zylinders liegen, und indem sie sie in die Rinnen eindringen lassen, wenn diese über die Gehäusestifte hinweggehen.
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Um einen Riegel zu öffnen, der zu einem Zylinderschloß der oben beschriebenen Art gehört, muß ein Schlüssel zunächst auf die übliche Weise mit einem Schlüsselbart versehen sein, der den korrekten Kode trägt, so daß die Zylinderzuhaltungsstifte auf die Oberfläche des Zylinders gehoben werden, damit der Zylinder und das Gehäuse nicht mehr in Eingriff miteinander stehen. Falls jedoch die Rückseite des Schlüssels keine Einschnitte enthält oder nur Einschnitte, die nicht genau mit den- entsprechenden Profilen der Rinnen übereinstimmen, wenn der Schlüssel vollkommen in das Schlüsselloch eingeführt ist, dann wird der Zylinder nach einer Drehung um ungefähr 18O° durch die Gehäusestifte blockiert. Falls also die Rückseite des Schlüssels geradlinig ist, d. h. ohne jeden Einschnitt, dann wird sie die Rinnen versperren. Wenn das Profil der Einschnitte über die Spalte herausragt, die von dem Schlüsselschlitz in den Wänden der Rinnen gebildet wird, dann werden sie gegen die Zuhaltungsstifte stoßen, die in die Rinnen eingedrungen sind und deren Durchmesser genau zu den Nuten passen. In beiden Fällen wird der Zylinder durch die Zuhaltungsstifte daran gehindert werden, sich weiter zu drehen. Falls andererseits die Einschnitte größer sind als das Profil der Nut, oder nicht so angeordnet sind, daß sie genau mit ihnen ausgerichtet sind, dann werden die Köpfe der Zuhaltungsstifte, die einen kleineren Durchmesser haben als die Weite der
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Spalte beträgt, die vom Schlüsselschlitz in den Rinnen . gebildet wird, in diese Spalten einschnappen. In diesem Fall wird der Schlüssel in dem Zylinder durch die Zuhaltungsstifte eingeklemmt werden3 und es wird unmöglich sein, ihn wieder aus dem Schloß herauszuziehen.
Zur Erläuterung und nicht mit der Absicht einer Beschränkung wird eine Ausführungsform der Erfindung nun mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigen:
Fig. 1 einen longitudinalen Schnitt der Ausführungsform, die ein Zylinderschloß mit zwei Zylindern umfaßt;
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Linie A-A von Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie B-B von Fig. 1, wobei ein Schlüssel mit dem korrekten Schlüsselbart und dem korrekten Einschnittsystem eingeführt ist;
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie B-B von Fig. 1 mit einem Schlüssel mit einem korrekten Schlüsselbart, aber dem falschen Einschnittsystem;
Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie C-C von Fig. 1 mit einem Schlüssel, der· sehr große Einschnitte hat; und
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Pig. 6 einen Querschnitt entsprechend Fig. 5, mit einem Gehäusestift, der in den Schlüsselschlitz eingedrungen ist.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform zeigt ein Gehäuse 1 mit zwei identischen Zylindern und zwar einen für jede Seite einer TUr3 an der das Schloß angebracht wird; die beiden Zylinder können sich in einer Bohrung 2 drehen, die aas Gehäuse 1 axial durchläuft. Der Zylinder auf der rechten Seite von Fig. 1 ist in seiner Ruhestellung dargestellt; in dieser Stellung werden die Reihe der Gehäusestifte 7 und ihrer Köpfe 9 von Spiralfedern 8 in die Reihe der Zylinderlöcher 4 gedrückt, die in dieser Stellung des Zylinders ausgerichtet werden und mit den Gehäuselöchern 5 zusammenfallen, in denen die Gehäusestifte 7 gleiten können. Der linke Zylinder ist so dargestellt, daß ein Schlüssel mit dem korrekten Schlüsselbart und den korrekten Einschnitten auf seiner Rückseite vollkommen in den Schlüsselschlitz eingeführt ist. In dieser Stellung hat der Schlüssel die Enden der Zuhaltungsstifte des Zylinders genau bis zur Oberfläche des Zylinders angehoben, wodurch die Gehäusestifte 7 mit ihren Köpfen 9 aus den Zylinderlöchern 4 ausgestoßen werden, so daß der Zylinder gegenüber dem Gehäuse frei wird; dadurch ist es möglich geworden, daß sich der linke Zylinder um l80° von seiner Ruhestellung aus gedreht
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hat. Die beiden Zylinder besitzen eine gemeinsame Nocke 12, die mit Schließbolzen 13 an ihnen befestigt ist.
In der dargestellten Ausführungsform besitzt jeder Zylinder 3 zwei auf seinem Umfang angebrachte Rinnen Io, 11 von rechtwinkligem Querschnitt; die Weite der Rinnen paßt zu dem Durchmesser der Zuhältungsstifte. Jede Rinne erstreckt sich innerhalb von zwei Ebenen, die senkrecht zur Achse des Zylinders liegen; sie hat einen bogenförmigen Boden, dessen Tiefe von einem Maximum, das entsprechend dem Spalt, der durch den Schlüsselschlitz in der Zylinderoberfläche gebildet wird (d. h., diametral gegenüber der Mündung der Löcher 4), liegt, in beiden Richtungen zu den Schnittlinien loa, lob, lla bzw. 11b des Bodens mit der Zylinderoberfläche abnimmt.
Entsprechend einem Zylinderloch 4 und daraus folgend ebenfalls entsprechend einem Gehäusestift 7 besitzt jeder Zylinder eine glatte, nicht mit Rinnen versehene Oberfläche, die sich über einen Teil des Zylinderumfangs erstreckt und durch das Zylinderloch 4 unterbrochen wird; weiterhin besitzt jeder Zylinder eine Rinne Io bzw. 11, die den restlichen Umfang umfaßt. Wenn ein Schlüssel mit einem korrekten Schlüsselbart in den Schlüsselschlitz eines
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Zylinders eingeführt wird, dann löst er diesen Zylinder auf die übliche, bereits erwähnte Weise und läßt zu, daß er gedreht wird. Während dieser Drehung bleiben die Gehäusestifte 7 so lange in ihren Gehäuselöchern 5, wie sie gegenüber den nicht mit Rinnen versehenen Teil der Oberfläche liegen. Bei weiterer Drehung des Zylinders werden jedoch die beiden Gehäusestifte, die im Weg der Rinnen liegen, in diese eindringen.
Nachdem der Zylinder sich um ungefähr 180° gedreht hat, haben sich die Gehäusestifte unter dem Einfluß ihrer Spiralfedern 8 der maximalen Tiefe der Nuten genähert.
Bei der nun folgenden Beschreibung soll angenommen werden, daß in allen Fällen der Schlüsselbart korrekt ist. Weiterhin soll zur Vereinfachung im folgenden die Bezeichnung "Einschnitte" für das Arrangement, die Größe und die Anordnung der Einschnitte, die auf der Rückseite des Schlüssels erfolgt sind, benutzt werden. In Abhängigkeit von diesen Einschnitten sind nun drei verschiedene Fälle möglich, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
Der erste Fall ist in den Figuren 1 bis 3 erläutert. Die Einschnitte sind korrekt, d. h., wennder Schlüssel vollständig in das Schlüsselloch eingeführt ist, daß dann das Profil des Einschnittes 16 am Schlüssel genau mit dem Profil
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der Rinne Io und das Profil des Einschnittes 15 mit dem Profil der Rinne 11 übereinstimmt. Das bedeutet, daß die drei Seiten eines jeden Einschnittes eine ungebrochene Oberfläche mit den Wänden der Rinne bilden, und zwar entsprechend den Spalten, die von dem Schlüsselschlitz in den Rinnen gebildet wird. Wenn also der Zylinder 3 im Gehäuse entsprechend dem Pfeil R in Fig. 2 gedreht wird, also von der Stellung, in der der Zylinder auf der rechten Seite dargestellt ist, bis zu der Stellung des Zylinders auf der linken Seite, dann wird jeder der beiden Gehäusestifte in die zu ihm gehörende Rinne bei loa bzw. 11a eindringen, an ihrem Boden entlanggleiten und die Nut bei lob bzw. 11b verlassen, ohne daß irgendeine Behinderung durch die Einschnitte am Schlüssel auftritt.
Der zweite Fall ist in Fig. 4 dargestellt; hier handelt es sich um einen Schlüssel 18 mit einem korrekten Schlüsselbart 3 dessen Rückseite jedoch entweder vollkommen■geradlinig, also ohne Einschnitte, ist, oder der Einschnitte einer Tiefe und/oder Weite hat, die kleiner als die der Rinnen sind, oder der Einschnitte hat, deren Abstand verschieden ist, so daß wenigstens eine Rinne ganz oder teilweise durch den Schlüssel oder durch eine oder mehrere Seiten der Einschnitte, die in die Rinne oder die Rinnen über den ποη dem Schlüsselschlitz gebildeten Spalt hervor-
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stehen, versperrt wird. Wie in Fig. 4 dargestellt, werden, nach einer Drehung um ungefähr 18O° in der Richtung des Pfeiles R, diese vorstehenden Teile gegen einen oder beide Gehäusestifte stoßen, die in die Rinne eingedrungen sind, und als Folge daraus jede weitere Drehung des Zylinders verhindern.
Der dritte Fall tritt dann auf, wenn die Rückseite des Schlüssels 2o Einschnitte einer Tiefe und/oder Weite zeigt, die größer als die der Rinnen in den Zylindern ist, oder bei Einschnitten, deren Seiten nicht die Spalte füllen, die von dem Schlüsselschlitz in den Rinnen gebildet wird, oder bei Einschnitten, die einen Spalt in dem von dem Schlüsselschlitz gebildeten Spalt in der nicht mit Rinnen versehenen Oberfläche des Zylinders übriglassen. Der letzte Fall ist in den Figuren 5 und 6 dargestellt, die einen Schnitt längs der Linie C-C von Fig. 1 zeigen, wobei aber ein Schlüssel einen Einschnitt 21 besitzt, der auf einer rinnenlosen Stelle der Zylinderoberfläche liegt. Nach einer Drehung um 180 wird wenigstens ein Kopf 9 eines Gehäusestiftes 7» dessen Durchmesser wie oben erwähnt kleiner als die Weite des Schlitzes ist, in diesen dort einschnappen, wo der Schlitz von dem Einschnitt offen gelassen wird, sobald der Schlitz in-dem Zylinder gegenüber der Reihe der Gehäusestifte liegt. Derselbe Fall tritt ein, wenn die Einschnitte des Schlüssels 21, sobald sie entsprechend zu den Rinnen liegen, größer als letztere sind, weil sogar in diesem Fall die Köpfe 9
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der Gehäusestifte in die Schlitze eindringen, die in den Wänden der Rinne von dem Schlüsselschlitz gebildet werden. In diesem dritten Fall wird ein Schlüssel des Typs 2o in dem Zylinderschloß eingeklemmt bleiben, und es wird unmöglich sein, den Schlüssel zurückzudrehen oder ihn aus dem Schlüsselloch herauszuziehen.
Die Schlüssellöcher der Zylinderschloßmechanismen nach der Erfindung unterscheiden sich nicht im geringsten von den konventionellen Schlüssellöchern mit einem einzigen Schlüsselbart, so daß die Anwesenheit dieser Einschnitte von außen her nicht zu erkennen ist. Ein Einbrecher, der das Schloß öffnen will, wird also nie genau wissen, ob er einem konventionellen Zylinderschloß oder einem nach dieser Erfindung hergestellten Zylinderschloß gegenübersteht.
Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung nicht auf die hier dargestellte Ausführungsform beschränkt ist. Die Anzahl, das Arrangement und die Profile der Rinnen des Zylinders und der Gehäusestifte sowie ihrer Köpfe, die mit ihnen zusammenarbeiten, können beliebig variiert werden, ohne daß man den Erfindungsgedanken verläßt.
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Claims (1)

  1. - 13 - 21. Mai 1971
    Patentansprüche
    Mechanismus für ein Zylinderschloß, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (1) und mindestens einen, in einer axialen Bohrung (2) des Gehäuses (1) drehbaren Zylinder (3), wobei der Zylinder (3) mit wenigstens einer Rinne (lo) versehen ist, die entsprechend einem Gehäusestift (7) geschnitten ist und einen bogenförmigen Boden hat, der die Zylinderoberfläche längs zweier Linien schneidet, die an beiden Seiten des Spaltes liegen, der auf der Zylinderoberfläche durch den Schlüsselschlitz des Mechanismus gebildet wird, wobei die Weite der Rinne (lo) zu dem Durchmesser des Gehäusestiftes (7) paßt.
    2. Mechanismus für ein Zylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnen (lo, 11) ihre maximale Tiefe entsprechend dem Spalt erreichen, und daß die Schnittlinien ihrer Böden mit der Zylinderoberfläche den gleichen Abstand von dem Spalt haben.
    3. Mechanismus für ein Zylinderschloß nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser der Gehäusestifte (7) zu der Weite der Nuten (lo, 11)
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    passen^ und daß die Gehäusestifte (7) mit Köpfen (9) versehen sindj deren Durchmesser kleiner als der von dem Schlüsselschlitz gebildete Spalt in der Zylinderoberfläche ist.
    h. Mechanismus für ein Zylinderschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rinne (lo9 11) ihre maximale Tiefe an ihrem Schnittpunkt mit dem Spalt erreicht.
    5. Schlüssel für einen Mechanismus für ein Zylinderschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er zusätzlich zu dem normalen Schlüsselbart auf einer Seite ein System von Einschnitten besitzt, deren Zahl der Zahl der Rinnen entspricht, die in seine Rückseite eingeschnitten sind und die genau mit den Rinnen übereinstimmen, wenn der Schlüssel vollkommen in den Schlüsselschlitz eingeführt ist.
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DE19712125581 1971-03-04 1971-05-24 Drehzylinderschloss Granted DE2125581B2 (de)

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IT4879171 1971-03-04

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DE3626550C2 (de) * 1986-08-06 1989-06-01 Zeiss Ikon Ag Goerz-Werk, 1000 Berlin, De
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DE19522609A1 (de) * 1995-06-22 1995-11-16 Danijel Golub Zylinderschloß mit Mitnehmer und Sicherheitsschlüssel

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BE767603A (fr) 1971-11-25
ES400402A1 (es) 1975-06-16
LU63225A1 (de) 1971-09-01
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