DE2104624C3 - Basische Triazolyl-monoazofarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung - Google Patents

Basische Triazolyl-monoazofarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung

Info

Publication number
DE2104624C3
DE2104624C3 DE2104624A DE2104624A DE2104624C3 DE 2104624 C3 DE2104624 C3 DE 2104624C3 DE 2104624 A DE2104624 A DE 2104624A DE 2104624 A DE2104624 A DE 2104624A DE 2104624 C3 DE2104624 C3 DE 2104624C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
acid
ethyl
dye
salt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2104624A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2104624A1 (de
DE2104624B2 (de
Inventor
Kyokuji Arakawa
Osamu Narukawa
Minoru Ozutsumi
Masao Yamamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hodogaya Chemical Co Ltd
Original Assignee
Hodogaya Chemical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hodogaya Chemical Co Ltd filed Critical Hodogaya Chemical Co Ltd
Publication of DE2104624A1 publication Critical patent/DE2104624A1/de
Publication of DE2104624B2 publication Critical patent/DE2104624B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2104624C3 publication Critical patent/DE2104624C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B44/00Azo dyes containing onium groups
    • C09B44/10Azo dyes containing onium groups containing cyclammonium groups attached to an azo group by a carbon atom of the ring system
    • C09B44/18Azo dyes containing onium groups containing cyclammonium groups attached to an azo group by a carbon atom of the ring system having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

R.
wobei R1 und R2 gleich oder verschieden sind und Alkylgruppen mit bis zu vier Kohlenstoffatomen oder Benzylgruppen bedeuten und M eine Gruppe der Formel
A—N
bedeutet, in welcher A eine gegebenenfalls mit Halogenatomen. Alkyl-, Alkoxy- oder Acylaminogruppen mit bis zu vier Kohlenstoffatomen substiluierte 1,4-Phenylen- oder 1,4-NaphthyIengruppe darstellt, wobei R3 ein Wasserstoffatom oder eine gegebenenfalls mit Halogenatomen, Hydroxy- oder Cyanogruppen oder Alkoxygruppen mit bis zu 4 C-Atomen oder Phenoxy- oder Phcnylgruppen iubstituierte Alkylgruppe mit bis zu 4 Kohlen-Itoffatomen bedeutet und wobei R4 eine gegebenenfalls mit Halogenatomen. Hydroxy- oder Cyanogruppen oder Alkoxygruppen mit bis zu 4 C-Atomen oder Phenoxy- oder Phenylgruppen substituierte Alkylgruppe mit bis zu 4 C-Atomen oder eine gegebenenfalls mit Alkyl- oder Alkoxygruppen mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen substituierte Phe-Bylgruppe bedeutet oder wobei R3 und R4 gemcin-•am mit dem Stickstoffatom einen Piperidin-. Morpholin- oder Piperazinring bilden oder wobei M die l^-Dimethyl-indolin-S-yl-, die 3-Hydroxy-UJ^-tetrahydrochinolin-S-yl-.die l-McthyI-3-hydroxy-U.-l^-tetrahydrochinolin-o-yl- oder die 1 - Methyl-3-hydroxy-7'.8'-benzo-1.2.3.4-tetraliydrochinolin-ö-yl-gruppe bedeutet und wobei X ein Anion bedeutet.
2. Verfahren zur Herstellung des basischen Azolarbstoffes nach Anspruch I. dadurch gekcnnleichnet. daß man zunächst 3.5-Diamino-1.2.4-tri-•zol mit einem Nitrosierungsmiüel in wäßriger Lösung einer organischen Säure mononitrosiert. !vorauf man das erhaltene 3-Amino-5-nitroso- *mino-l.2.4-lriazol in wäßriger Lösung einer organischen Säure mit einer Kupplungskomponente der Formel IIM kuppelt; wobei M die in Anspruch 1 fenannte Bedeutung hat. worauf man die erhaltene )iazoverbindung mit einem solchen Alkylierungsodcr BenzylierungsmiUel in bekannter Weise quaterniert, daß zwei Reste R1, R2- mit der in Anspruch 1 genannten Bedeutung, in das Farbstoffmolekül eingeführt werden.
3. Verwendung des Farbstoffs gemäß Anspruch !. zum Färben von Textilmaterial aus natürlichen oder regenerierten oder modifizierten natürlichen Fasern oder aus synthetischen Fasern.
Die Erfindung betrifft basische Azofarbstoffe sowie deren Herstellung und Verwendung,
Basische Triazolylazofarbstoffe sind bereits bekennt. Sie lassen jedoch hinsichtlich der Farbtiefe und hinsichtlich der Lichtechtheit zu wünschen übrig und eignen sich nicht Tür eine Vielzahl von Textilrnate-
rialien. ,. , „ „ .
Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen basischen Azofarbstoff zu schaffen, welcher verschiedene Textilmaterialien insbesondere auf Acrylnitrilbasis mit großer Farbtiefe und ausgezeichneter Lichtechtheit zu färben vermag.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen basischen Triazolylazofarbstoff der Formel (1) gelöst
HN-
HN=C
-N-R2
C-N=N-M
R1
wobei R1 und R, gleich oder verschieden sind unu Alkylgruppen mit" bis zu vier Kohlenstoffatomen oder Benzylgruppen bedeuten und M eine Gruppe dei Formel
A-N
bedeutet, in welcher A eine gegebenenfalls mit HaIogenatomen. Alkyl-. Alkoxy- oder Acylaminogruppen mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen substituierte 1,4-Phe r.ylen- oder 1,4-Naphthylengruppe darstellt, wobei R3 ein Wasserstoffatom oder eine gegebenenfalls mn Halogenatomen. Hydroxy- oder Cyanogruppen ode'
Alkoxygruppen mit bis zu 4 C-Atomen oder Phcnoxy- oder Phenylgruppen substituierte Alkylgruppe mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen bedeutet und wobei R4 eine gegebenenfalls mit Halogenatomen. Hydroxy- oder Cyanogruppen oder Alkoxygruppen mit biszu4C-Ato-
4. men oder Phenoxy- oder Phenylgruppen substituierte Alkylgruppe mit bis zu 4 C-Atomen oder eine gegebenenfalls mit Alkyl- oder Alkoxygruppen mit bis zu 4 Kohlenstoffatomen substituierte Phenylgruppe bedeutet oder wobei R3 und R4 gemeinsam mit dem Stickstoffatom einen Piperidin-. Morpholin- oder Piperazinrins; bilden oder wobei M die 1,2-Dimcthylindolin-5-yl-. die 3-Hydroxy-1.2.3,4-tctrahydrochinolin-5-yl-. die l-Methyl^-hydroxy-l^^-tetrahydrochinolin-6-yl- oder die l-MethyI-3-hydroxy-7',8'-ben- /ο- !^„Vt-tetrahydrochinolin-ö-yl-gruppe bedeutet und wobei X ein Anion bedeutet.
Der erfmdungsgemäße Farbstoff zeigt eine ausgezeichnete Farbtiefe und Lichtechtheit. Dies beruht wesentlich auf dem Fehlen eines Substitucntcn in
(K> I-Position des Triazolringcs.
Die Alkylgruppen sind z. B. Methyl-, Äthyl-. Propyl-, Isopiopyl-. Butyl- oder Isobutylgruppen. Beispiele für die Gruppe Λ sind Methyl-l^-phcnylen. Äthyl-1.4-phenylen. Chlor-1.4-phenylcn, Mcthoxy-
<>s 1.4-phenylen, Äthoxv-M-phcnylen. Acctylamino-1.4-phcnyleii, Bcn/oylamino-M-phenylcn, Dimcthyii.4-phenvlcn. Dichlor- 1.4-phcnylcn, Dimcthoxy-1.4-phcnylen oder Methyl-methoxy-l,4-phcnylcn. Bei-
spiele für die Gruppe R3 sind /i-Chlorätbyl, /f-Brom- äthyl, /i-Hydroxyäthyl, /i-Hydroxypropyl, /i-Cyanoäthyl, /i-Meihoxyüthyl, /(-Äthoxyäthyl, /i-Phenoxy- äthyl, Benzyl und }--ChIor-/i-Hydroxypropyl, Beispiele für die Gruppe R4 sind /i-Chloräthyl, /i-Brom- äthyl, /i-Hydroxyäthyl, /i-Hydroxypropyl, /ί-Cyano- äthyl, /i-Methoxyüthyl, /i-Äthoxaäthyl, /i-Phenoxy äthyl, Benzyl und y-Chlor'/i-Hydroxypropyl,
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung dieses Farbstoffs ist dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst 3,5-Diamino-l,2,4-triazol mit einem Nitrosierungsmittel in wäßriger Lösung einer organischen Säure mononitrosiert, worauf man das erhaltene 3-Amino-5-nitrosoamino-l,2,4-triazol in wäßriger Lösung einer organischen Säure mit einer Kupplungskomponente der Formel HM kuppelt, wobei M die in Anspruch 1 genannte Bedeutung hat. Die erhaltene Diazoverbindung wird hierauf mit einem solchen Alkylierungs- oder Benzylierungsmittel in bekannter Weise quaterniert, daß zwei Reste R1, R2 mit der in Anspruch 1 gekannten Bedeutung in das Farbstoffmolekül eingeführt werden.
Der erfindungsgemäße Farbstoff eignet sich zum Färben von Textilmaterial aus natürlichen oder regenerierten oder modifizierten natürlichen Fasern oder aus synthetischen Fasern. Besonders hervorgehoben sei die gute Färbbarkeit von Polyester mit Säuregruppen, von Polyacrylnitril und von Modacrylfasern.
Die Alkylierung kann durch Zugabe von basischen Verbindungen, wie Magnesiurnoxyd. Magnesiumcarbonat, Natriu nacetat. Calciumhydroxid. Calciumcarbonat, Natriumbicarbonat. Natriumcarbonat und Zinkoxid beschleunigt werden. Geeignete Alkylierungsmittel sind z. B. Akylesu ' von anorganischen Säuren oder organischen Sulfonsäuren. Alkylhalcgenide und Aralkylhalogenide. wie Dimethylsulfat. Diäthylsulfat, Dipropylsulfat. Dibutylsulfat. Methylp-toluolsulfonal. Äthyl-p-ioluolsulfonat. n-Propylp-toluolsulfonat. n-Butyl-p-toluolsulfonat. Äthylbromid, Alhylchlorid. Melhyljodid. Athyljodid. n-Butyljodid, Benzylchlorid. Benzylhromid u. dgl. Fs ist in einigen Fällen vorteilhaft einen Überschuß des Alkylierungsmitlcls einzusetzen. Die Alkylierung kann in einem organischen Lösungsmittel, wie Benzol. Toluol. Xylol. Chlorbenzol. Dichlorbenzol. Niirobenzol. Chloroform, Kohlenslofftetrachlorid. Tetrachloräthan. Aceton, Dimethylformamid. Tetrahydrofuran. N-Mcthylpyrrolidon, Methanol. Äthanol. Glycol oder Glyeolalkyl-äthcr oder in Wasser durchgeführt werden.
Das Lösungsmittel wird je nach der Löslichkeit der Azoverbindung, welche quaterniert wird und je nach der Reaktivität des Alkylierungsmittels ausgewählt. Wenn ein Alkylierungsmittcl mit einer hohen Reaktivität, wie Alkylsulfat, insbesondere Dimethylsulfat oder Benzylhalogenid verwendet wird, so kann die Reaktion in Wasser in Gegenwart einer geeigneten basischen Verbindung durchgeführt werden.
Es ist möglich, die Alkylierung und die Quaternisierung in zwei Stufen durchzuführen. In diesem Fall wird zunächst die Alkylierung durchgeführt, indem man die Azoverbindung mit einem Alkylierungsmittcl in einem wäßrigen Medium in Gegenwart einer basischen Verbindung, wie Natriumhydroxid oder Natriumcarbonat behandelt. Dabei wird ein Wasserstoflatom der Iminogruppe des Triazolinrings durch eine Alkylgruppe substituiert. In der nächsten Stufe wird sodann die erhaltene Verbindung mit einem Alkylicrungsmittel quaternisiert. Bei einer derartigen Zweistufenreaktion kann der erhaltene Farbstoff (I) verschiedene Reste R1 und R2 aufweisen.
Die eröndungsgerhäfle Reaktion kann bei Zimmertemperatur oder bei einer erhöhten Temperatur durchgeführt werden. Auf ein Mol der Azoverbindung sollten mehr als zwei Mole des Alkylierungsmittels eingesetzt werden.
Die erhaltenen Farbstoffe können leicht von der Reaktionsmiscbung durch Filtrieren abgetrennt werden wenn die Farbstoffe in einem organischen Lösungsmittel ausgefällt werden. Andererseits kann auch das verwendete Lösungsmittel durch Destillation entfernt werden, z. B. durch Vakuumdestillation oder Dampfdestillation. Falls wassermischbare Lösungsmittel verwendet werden, so kann man diese mit Wasser verdünnen und die Farbstoffe aussalzen. Die erhaltenen Farbstoffe können durch Umkristallisieren aus Wasser oder einem organischen Lösungsmittel gereinigt werden. Es ist insbesondere vorteilhaft, die Farbstoffe durch Auflösung in Wasser zu reinigen und die nicht umgesetzten Ausgangsstoffe als unlöslichen Rückstand abzufiltrieren. Aus dem Filtrat kann der Farbstoff durch Zugabe eines wasserlöslichen Salzes, wie Natriumchlorid oder Natriumsulfat, ausgefällt werden.
Die erfindungsgemäßen Farbstoffe enthalten den Rest einer starken Säure, z. B. das Anion der Schwefelsäure oder eines Halbesters derselben, das Anion einer Arylsulfonsäure oder einer Halogenwasserstoffsäure. Die durch Quaternisierungsreaktion in das Farbstoffmolekül eingeführten Anionen können durch die Anionen anderer Säuren, wie z. B. Phosphorsäure, Ameisensäure, Essigsäure, Chloressigsäure, Oxalsäure, Milchsäure oder Weinsäure ersetzt werden. Der erfi.v dungsgemäße Farbstoff kann ferner in Form seines Doppelsalzes, z. B. mit Halogeniden oder Sulfaten der Metalle der zweiten Gruppe des periodischen Systems, wie Zinkchlorid oder Zinksulfat verwendet werden.
Die ein Zwischenprodukt des erfindungsgemäßen Verfahrens bildenden Monoazoverbindungen werden von Guanazol (3,5-Diimino-l,2,4-triazolidin oder 3.5-Diamino-l,2,4-triazol) und einer Kupplungskomponente vom Anilintyp oder vom Naphthylamintyp hergestellt. Wenn Guanazol mit einer Säure und einem Nitrit oder mit Nitrosylschwefelsäure nach herkömmlichen Diazotierungsmethoden umgesetzt wird, so erhält man eine Tetrazotierung als vorwiegenden Reaktionsablauf, so daß die erhaltenen Kupplungsverbindungen eine Mischung einer Disazcverbindung und einer Monoazoverbindung sind. Daher kann das herkömmliche Diazotierungsverfahren nicht zur Herstellung der gewünschten Monoazoverbindung herangezogen werden.
In der Literatur (R. Stolle und W. Dietrich. Journal für praktische Chemie, 139, 193 bis 210 [1934]) wurde bereits erwähnt, daß es schwierig ist. ein Diazoniumsalz durch Diazoticren von Guanazol herzustellen, welches frei von Tctrazoniumsalz ist. Gemäß dieser Litcraturstellc wird stets eine Mischung von 3.5-Bis-(4-hydroxyphcnylazo)-l,2,4-tria/ol und 3-Amino-5-(4-hydroxyphcnyl-azo)-l.2,4-triazolerhalten, wenn man Guanazol mit Natriumnitrit in konzentrierter Salzsäure umsetzt und die erhaltene Verbindung mit Phenol kuppelt. Ferner wird bereits in der Literatur erwähnt, daß ein Diazoniumsalz hergestellt werden kann, wenn man Guanazol in Alkohol mit Amvlnitrit umsetzt und sodann das erhaltene
3-Amino-5-nitro8oamino-l,2,4-triazoIniit konzentrierter Salzsäure umsetzt,
Ferner ist es aus der Literatur bekannt (R., Stolle und R. K r a u c h, Journal fur praktische Chemie [2], 88,311 [1913]), daß 3-Ammo-5-nitrosoarnino-l,2,4-tnazol erhalten werden kann, wenn man Guanazol mit Natriumnitrit in verdünnter wäßriger Essigsäure umsetzt. Erfindungsgemäß kann die Monoazoverbindung hergestellt werden, indem man 3-Amino-5-nitrosoamino-l,2,4-triazol, welches seinerseits durch Umsetzen von Guanazol mit Natriumnitrat in wäßriger Lösung einer organischen Säure, insbesondere Essigsäure hergestellt wurde, mit einer Kupplungskomponente in wäßriger Lösung einer organischen Säure, insbesondere Ameisensäure, Oxalsäure, Monochloressigsäure oder Dichloressigsäure oder einer Mischung einer organischen Säure und einer anorganischen Säure umsetzt. Dabei-wird eine hohe Ausbeute erzielt.
Die Kupplungsreaktion wird erleichtert, wenn man sie in einei Säure durchführt, welche stärker als Essigsäure ist. Verwendet man jedoch eine anorganische Säure, wie Salzsäure oder Schwefelsäure, so erhält man eine große Menge der Disazoverbindung.
Im folgenden sei eine Anzahl von möglichen Kupplungskomponenten aufgeführt:
Ν,Ν-Dimethylanilin,
Ν,Ν-Diäthylanilin.
Ν,Ν-Dimethyl-m-toluidin.
Ν,Ν-Diäthyl-m-toluidin,
N.N-Diäthyl-m-chloranilin.
Ν,Ν-Diäthyl-m-anisidin,
Ki N.N-Diätbyl-m-phenetidin, N.N-Dibutylanilin, N-Ätbyl-o-chloranilin, N-^-Cyanoäthyl-o-toluidin, N-Methyl-N'/i-chlorüthylanilin, N-Äthyl-N-zi-chloräthyl-m-toluidin, N-Äthyl-N'/i-cyanoäthylanilin, N-Äthyl-N-^-cyanoäthyl-m-toIuidin, N'/i-Cyanoäthyl-N-benzylanilin, N-Äthyl-N-benzylanilin, N,N-Dibenzylanilin, N-Äthyl-N-benzyl-m-toluidin, RN-Di-p'-cyanoäthylanilin, NN-DU/i-chloräthyl-m-toluidin, N-Äthyl-N-^-hydroxypropylanilin, N-Butyl-N'/i-athoxyathylanilin. N-Athyl-N'/i-methoxyathyl-m-toluidin, N-Methyl-N-^-phenoxyathylanilin, N.N-Diäthyl-m-acetamidoanilin, N-Methyldiphenylamin. N-Methyl-4-äthoxydiphenylarnin. N- Pheny !piperidin. N-Phenylmorpholin. N-Phenylpiperazin. N-Methylnaphthylamin, N-Äthylnaphlhylamin. N.N-Dimcthylnaphlhylamin, Ν,Ν-Diäthylnaphthylamin. 1.2-Dimethylindolin. .VHydroxy-U.-l^-tetrahydrochinolin, l-McthvW-hydroxy-l^J.-J-tetrahydrochinolin, l-Methyl-3-hydroxy-7'.8'-benzo-1.2,3,4-tetrahvdrochinolin.
Die als Zwischenprodukt dienende Monoazoverbindung kann durch folgende tautomere Formen dar- «estellt werden:
HN N
H N== C
C-N=N-M ==== Η,Ν —
N N
ii
=N-M
NH N NH
C-N = N-M ^= ■ :j. H, N-C C —N-=N — M
n'
HN N
ι Il
^=^ H,Ν —C C-N=N-M
n'
Es ist daher schwierig, vorauszusehen, welches Stickstoffatom des Triazolringes alkylicrl wird und welches Stickstoffatom dij: Tria/olringes quatcrniert wird, wenn man die Alkylicrunus- und Qualernierungsreaklion vorliegende; Erfindung durchfühlt.
Es muli ferner bemerkt werden, daß die Formel I nur eine von mehreren tautomeren und elektromeren Formen lrstellt:
ΗΝ —
HN = (
N-R,
Il '
C-N=N-M
HN N-R2
HN=C C-N=N-M
H2N-C
N-R1
Il *
C-N = N-
χ =«
N N-R2
Il I
H2N-C C-N=N-M
x-
Die erfindungsgemäßen Farbstoffe eignen sich zum Färben und Drucken von gebeizten Zelluloscfasern, Seide, Leder, Papier. Acetatfasern und synthetischen Fasern, wie modifiziertem Nylon und Polyester mit Säuregruppen. Polyacrylnitril und Copolymercn derselben. Der erfindungsgemäße Farbstoff eignet sich insbesondere zum Färben von Polyacrylnitrilfascrn. Die Färbungen haben gute Echtheit gegenüber Licht Feuchtigkeit und Wärme.
Im Vergleich zu den bekannten basischen Triazolylrn^noazofarbstoffen der französischen Patentschrift 1 466 163 werden farbtiefere Färbungen auf PoIyacrylnitrilgewebcn erzielt, die zudem lichtechter sind.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von Ausjo führungsbeispielen näher erläutert. Alle Teilangaben und Prozentangaben sind Gewichisteile oder Gewichtsprozent, falls nicht anders angegeben.
Beispiel
3,2 Teile der Monoazcverbindung der Formel
HN N
HN=C
NH
CH-.
werden zu 10 Teilen Wasser gegeben, und das Ganze wird sorgfältig Umgerührt. Sodann werden 0,8 Teile Zinkoxid und-6.3 Teile Dimethylsulfat zu der Mischung gegeben, und der Ansatz wird 10 Stunden bei Zimmertemperatur (25 bis 30" C) gerührt. Die erhaltene Mischung wird zu 130 Teilen Wasser gegeben, wobei umgerührt wird, und das Ganze wird sodann auf 700C erhitzt. Dabei bildet sich eine Lösung, welche sodann auf Zimmertemperatur abgekühlt wird. 17 Teile Natriumchlorid werden zur Bewirkung eines Aussalzcffektes hinzugegeben, und der ausgefällte rohe Farbstoff wird abfiltriert. Das Rohprodukt wird in 150 Teilen Wasser aufgelöst, welchem 0.7 Teile Aktivkohle zugesetzt wurden, und sodann wird bei 40 bis 5O0C während 30 Minuten durchmischt.
Die unlöslichen Bestandteile werden abfiltriert, und das Filtrat wird auf Zimmertemperatur abgekühlt. 20 Teile Natriumchlorid werden zum Aussalzen hinzugegeben, und der ausgefällte Farbstoff wird abfiltriert und im Vakuum bei 50° C getrocknet. Dabei erhält man 5,4 Teile eines Farbsalzes, dem die folgende Formel zugesprochen werden kann:
HN N-CH3
AH5
HN=C
C-N=N
CH2< O
• Cle ■ 1,2 ZnSO4
CH,
Das Farbsalz löst sich in Wasser mit roter Farbe. Die als Ausgangsmaterial verwendete Monoazc
Polyacrylnitrilfasern werden mit dem Farbsalz aus 65 verbindung der oben angegebenen Formel kann wi
schwach saurem Färbebad gefärbt, wobei intensivrote folgt hergestellt werden. Durch Umsetzen von Guat
Färbungen mit ausgezeichneter Lichtechtheit unii azol (3,5-diamino-l,2,4 triazol) mit Natriumnitrit i
Wasserechtheit erhalten werden. verdünnter Essigsäure wird eine Mononilrosoverbii
409 628 1
dung hergestellt. 5,6 Teile dieser Nilrosoverbimlung werden mit 40 Teilen Wasser bei Zimmertemperatur (25 bis 26°O unter Rühren vermischt.
Eine Lösung von 6.2 Teilen N-Älhyl-N-benzylanilin in 11 Teilen einer 90%igen Ameisensäure wird zu der Mischung gegeben, worauf 24 Stunden lang bei Zimmertemperatur durchmischt wird. Die erhaltene Lösung wird in 400 Teile Wasser eingegossen, und der Niederschlag der Monoazoverbindung wird abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen des Niederschlages bei 500C im Vakuum erhält man 8.6 Teile eines rötlichen Pulvers mit einem Schmelzpunkt von 245 bis 250" C (Zersetzung). Das Pulver wird aus einer Mischung von Dimethylformamid und Methanol umkristallisiert, wobei man rotbraungefärbte Kristaliplättchen mit einem Schmelzpunkt von 276 bis 2800C (Zersetzung) erhält.
Die Mononitrosoverbindung kann ebenfalls nach dem Abfiltrieren in feuchter Form für dieses Verfahren verwendet werden. Wenn man eine Mischung von 4,6 Teilen einer 90%igen Ameisensäure und 0.3 Teilen einer 35%igen Chlorwasserstoffsäure an Stelle der 90%igen Ameisensäure verwendet, so erzielt man die gleiche Monoazoverbindung mit ähnlicher Ausbeute.
Beispiel 2,5 Teile einer Monoazoverbindung der folgenden Formel
HN N
I Il ^-x
HN=C C-N=N-(O)-N
NH
C2H5
werden in 12,5 Teilen Dimethylformamid aufgelöst. 4,91 Teile Dimethylsulfat und 0,37 Teile Magnesiumoxid werden unter Rühren hinzugegeben und während 4 Stunden bei 100 bis 1100C umgesetzt.
Die erhaltene Lösung wird abgekühlt und in 200 Teile Wasser eingegeben. Sodann wird ein Teil einer 35,6%igen Chlorwasserstoffsäure zu der Lösung gegeben, worauf 1 Stunde bei 600C umgerührt wird.
Die unlöslichen Bestandteile werden abfiltriert, und 8 Teile einer 1 N-Zinkchloridlösung und 35 Teile Natriumchlorid werden zu dem Filtrat gegeben um das Farbsalz auszusalzen.
Das ausgefällte Farbsalz wird abfiltriert und im Vakuum bei 50''C getrocknet, wobei man 3,3 Teilt eines Farbsalzes erhält, dem die folgende Formel züge schrieben werden kann:
HN-
I
HN=C
rCH,
C—N=N-<O
N
CH3
Die Färbeeigenschaften entsprechen dem Beispiel 1.
Wenn an Stelle von Dimethylsulfat bei diesem
Verfahren Diäthylsulfat oder Älhyl-p-toluolsulfonat
Cl" ■ 1/2 ZnCl2
verwendet wird, so wird der dem obigen Farbsalz ent sprechende älhylierte Farbstoff erhalten.
Beispiele 3 bis
Man wiederholt die Arbeitsweise gemäß Beispiel 2 halten. Die auf Polyacrylnitrilfascrn erziclbaren Färb
mit den in nachfolgender Tabelle zusammengestellten tönungen sind in der nachstehenden Tabelle zusam
Ausgangsmaterialien. Dabei werden entsprechende mcngestellt. Farbstoffe mit ähnlichen Färbecharakteristiken er-
Beispiel Kupplungskomponente Quatcrnicrungsmitlcl Polyacrylnitrilfaser-
farbung
3 N-Äthyl-N-ß-cyano-äthyl-anilin Diäthylsulfat Rot
4 N-Methyi-N-Zi-chloräthyl-anilin Diäthylsulfat Rot
5 N-ß-Cyanoäthyl-o-chlor-anilin Dimethylsulfat Gelblichrot
6 N,N-Dibutylanilin Dimethylsulfat Blaurot
7 N-ß-Hydroxyäthyl-N-benzyl-anilin Äthyl-p-toluolsulfonat Rot
8 N-Äthyl-N-ß-hydroxy-propyl-anilin Älhyl-p-toluolsulfonal Blaurot
9 N-Athyl-N-zJ-methoxy-athyl- Dimethylsulfat Blaurot
m-toluidin
10 N-Äthyl-N-benzyl-m-toluidin Dimethylsulfat Blaurot
11 N-Methyl-N-zS-phenoxyäthyl-anilin Dimethylsulfat Blaurot
12 tyN-Diäthyl-m-acetoamid-anilin Dimethylsulfat Violett
13 N-Methyl-diphenylamin Dimethylsulfat Rötlichviolett
Fortsct/ιιηε
ispicl Kiippliinpskomponcnlc (Jiialvrnicrungsmillcl
14 N-Mcthyl-4-äthoxy-diphenylamin Dimethylsulfat
15 Ν,Ν-Diäthyl-m-chlor-anilin Dimethylsulfat
16 N,N-Diäthyl-m-anisidin Diiithylsulfat
17 N-Phenyl-piperidin Bulyl-p-toluolsulfonat
18 N-Phenylmorpholin Äthyl-p-toluolsulfonat
19 N-Methyl-2-melhylindolin Dimethylsulfat
20 N-Methyl-3-hydroxy-7',8'-benzo- Dimethylsulfat
1,2,3,4-tetiahydrochinolin
21 N-Methyl-naphthylamin Dimethylsulfat
22 N,N-Dimethyl-naphthylamin Dimethylsulfat
l'olyacrylnilrilfascrfarhunp
Violett
Rot
Blaurot
Rot
Rot
Rot
Blaurot
Rötlichviolell Rctlichviolett
Beispiel 23
Unter Rühren werden zu 20 Teilen Wasser 3.8 Teile einer Monoazoverbindung der folgenden Formel gegeben :
HN-
-N
HN=C
c-N=N< o Vn
CH,-<
CH2^O
1.5 Teile Calciumhydroxid und 7.7 Teile Diiithylsulfat werden hinzugegeben, und die Reaktion wird bei Zimmertemperatur während 1.5 Stunden durchgeführt. Die erhaltene Lösung wird in 200 Teile Wasser eingegossen und 30 Minuten auf 700C erhitzt und sodann abgekühlt. Danach werden zum Aussalzen 20 Teile Natriumchlorid zu der erhaltenen Lösung gegeben, und das rohe Farbsalz wird abfiltriert. Eine Lösung des rohen Farbsalzes in 150 Teilen Wasser wird unter Rühren auf 8O0C erhitzt, und 1 Teil Aktivkohle wird hinzugegeben. Die unlöslichen Bestandteile werden abnitriert, und 8 Teile 1 N-Zinkchlorid und 20 Teile Natriumchlorid werden zum Aussalzen zu dem Filtrat gegeben.
Das ausgefällte Farbsalz wird filtriert und im Vakuum bei 503C getrocknet. Dabei werden 4.2 Teile eines Farbsalzes erhalten, welchem die folgende Formel zueeschrieben werden kann.
HN-
HN=C
N-C2H5
C —N = N-< O >—N
N
C2H5 CH
CH,-
12ZnCl,
Das Farbsalz löst sich in Wasser mit einer roten Färbung. Polyacrylnitrilfasern werden mit dem Farbsalz aus schwach saurem Färbebad zu intensivroten Farbtönungen gefärbt, welche eine ausgezeichnete Lichtechtheit und Wasserechtheit oder Feuchtigkeitsechtheit haben.
Beispiel 24
Man geht von 2,3 Teilen einer Monoazoverbindung der folgenden Formel aus:
HN N CH,
HN=C
C—N=N-<O
NH
CH3
Diese Verbindung wird in ähnlicher Weise hergestellt wie die Azoverbindung gemäß Beispiel 1. Sie wird in einer Mischung von 30 Teilen einer 50%igen wäßrigen Äthanollösung und 0,65 Teilen einer85%igen Caliumhydroxidlösung aufgelöst. Nach Zugabe von 1,3 Teilen Benzylchlorid zu der Lösung wird das Ganze unter Rühren 3 Stunden am Rückfluß gehalten. Die erhaltene Lösung wird abgekühlt, und der ausgefällte Farbstoff wird abfiltriert. Der Filterkuchen wird in 100 Teile einer 40%igcn Essigsaure
so eingegeben und unter Erhitzen auf 70 bis 8O0C aufge löst. Nach Zugabe von 0,5 Teilen Aktivkohle zu dei Lösung wird das Ganze heiß filtriert. Das Filtrat wire in 200 Teile einer wäßrigen Lösung eingegeben, welch« 43 Teile 93%iges Natriumhydroxid enthält, und da:
Ganze wird 1 Stunde bei 50 bis 60° C gerührt.
Nach dem Abfiltricren der unlöslichen Bestandteil· wird das Filtrat mit Essigsäure neutralisiert. Der aus gefällte Farbstoff wird filtriert und getrocknet, wöbe man 2,5 Teile eines rötlichbraunen Pulvers der ben
(κι zylierten Monoazoverbindung erhält.
1,6 Teile der erhaltenen benzylierten Monoazovei bindung werden in 10 Teilen Dimethylformamid aul gelöst, und 2,5 Teile Dimethylsulfat werden zu de erhaltenen Lösung gegeben. Das Ganze wird 5 Stur den bei 30 bis 90'C umgerührt und sodann abgekühl Aus der erhaltenen Lösung wird Dimethylformami im Vakuum abdestilliert, und der Rückstand wird i 200 Teile Wasser gegeben, und 30 Teile Natriun
chlorid werden zum Aussalzen hin/ugegcben. Der Niederschlag wird abfiltriert und in 150 Teile einer 20%igcn Essigsäure gegeben, wobei der Niederschlag bei 70 bis 75°C aufgelöst wird. Nach der Zugabe von 0,5 Teilen Aktivkohle wird die Lösung heiß filtriert. Das Filtrat wird abgekühlt, und sodann werden zum Aussalzen Zinkchlorid und Natriumchlorid zu dem Filtrat gegeben. Der Niederschlag wird abfiltriert und im Vakuum bei 50''1C getrocknet. Dabei erhält man 2,2 Teile eines roten Pulvers des Farbsalzcs. Das Farbsalz löst sich in Wasser mit roter Farbe. Polyacrylnitrilfasern werden mit dem Farbsalz aus schwach saurem Färbebad zu intensivrolcn Farbtönungen gefärbt, welche eine ausgezeichnete Lichtechtheit und Feuchtigkeitsechtheit haben.
Beispiel 25
2.3 Teile der Monoazovcrbindung gemäß Beispiel 7'\ werden in 50 Teile Monochlorbenzol eingegeben, und zwar zusammen mit 0.3 Tcilen Magnesiumoxid. 7,7 Teile Diäthylsulfal werden während 30 Minuten bei 100 bis 120 C tropfenweise zu der Lösung gegeben, worauf dieselbe bei der gleichen Temperatur 6 Stunden umgerührt wird. Nach dem Abkühlen der Rcaklionsmischung auf 10 C wird das ausgefällte Produkt abfiltriert. Der erhaltene rohe Farbstoff wird in 200 Teile Wasser gegeben, worauf derselbe gemäß Beispiel 1 gereinigt wird. Man erhält dabei 3.1 Teile eines Farbstoffsalzes, dem die folgende Formel zugeschrieben werden kann:
HN-
HN = C
-N-C2H, CH,
C —N = N-< O V-N
CH,
C2H5
Cl
: ZnCI,
Das Farbsalz ist in Wasser mit roter Farbe löslich. Polyacrylnitrilfasern werden mit dem Farbsalz aus schwach saurem Färbebad /u blauroten Farbtönungen gefärbt, welche ausgezeichnete Lichtcchlheit und Feuchtigkeitsechtheit haben.
Wenn an Stelle von Monochlorbenzol 100 Teile Chloroform verwendet werden, so enthält man den gleichen Farbstoff.
Beispiel
3,5 Teile e;ner Monoazoverbindung der folgenden Formel
ΗΝ—
j
N'
H
-N
Μ
HN Il
\
C2H4CN
2-< O
werden mit 3.0 Teilen Äthylbromid in 200 Teilen Äthanol bei 100 bis 120 C unter Druck während 5 Stunden umgesetzt. Die erhaltene Lösung wird abgekühlt.und der größte Teil des Lösungsmittels wird im Vakuum abdestillicrt. Der Rückstand wird in 200 Teilen Wasser aufgelöst und gemäß Beispiel 1 get einigt. Dabei werder 4,0Teile eines Farbstoffsalze* erhalten, dem die folgende Formel zugeschrieben werden kann:
HN-
HN=C
\
\ /
N
-N — CH,
H " "
Il
C-N=N-
C2H4CN
CH,-
QH,
Cl · 1,2 ZnCl2
Dieses Farbstoffsalz ist in Wasser mit roter Färbung löslich. Polyacryhiitrüfasern wurden mit dem Farbsloffsal: aus schwach saurem Färbebad gefärbt, wobei man gelblichrote Farbtönungen mit ausgezeichneter Lichtechthei und Feuchtiakeitsechtheit erhält.

Claims (1)

  1. Patentansprüche;
    J, Basischer Azofarbstoff der Formel
    ' H-N-HN=C
    -N-R2
    C-N=N-M
DE2104624A 1970-02-02 1971-02-01 Basische Triazolyl-monoazofarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung Expired DE2104624C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP45008450A JPS4823330B1 (de) 1970-02-02 1970-02-02

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2104624A1 DE2104624A1 (de) 1971-08-12
DE2104624B2 DE2104624B2 (de) 1973-11-22
DE2104624C3 true DE2104624C3 (de) 1974-07-11

Family

ID=11693446

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2104624A Expired DE2104624C3 (de) 1970-02-02 1971-02-01 Basische Triazolyl-monoazofarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3770716A (de)
JP (1) JPS4823330B1 (de)
BE (1) BE761918A (de)
DE (1) DE2104624C3 (de)
FR (1) FR2079161B1 (de)
GB (1) GB1320672A (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AR207435A1 (es) * 1972-07-31 1976-10-08 Mills D Compouestos azoicos basicos libres de grupos acido sulfonico
GB1444731A (en) * 1972-07-31 1976-08-04 Sandoz Ltd Basic dyes
DE2437549A1 (de) * 1974-08-03 1976-02-19 Bayer Ag Kationische farbstoffe
GB1496246A (en) * 1975-07-11 1977-12-30 Ici Ltd Quaternised triazolium azo tetrahydroquinoline dyestuffs
CH597317A5 (de) * 1975-09-02 1978-03-31 Ciba Geigy Ag
EP0012053B1 (de) * 1978-11-30 1982-02-17 P C U K Produits Chimiques Ugine Kuhlmann Konzentrierte wässrige Lösungen kationischer Farbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE4343454A1 (de) * 1993-12-20 1995-06-22 Bayer Ag Pyrazolazofarbstoffe

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1927416C3 (de) * 1969-05-29 1978-09-28 Hoechst Ag, 6000 Frankfurt Basische Azofarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung

Also Published As

Publication number Publication date
DE2104624A1 (de) 1971-08-12
BE761918A (fr) 1971-07-22
FR2079161A1 (de) 1971-11-12
DE2104624B2 (de) 1973-11-22
JPS4823330B1 (de) 1973-07-12
GB1320672A (en) 1973-06-20
US3770716A (en) 1973-11-06
FR2079161B1 (de) 1973-10-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2340569C2 (de) Azofarbstoffe
DE1925475C3 (de) Verfahren zur Herstellung quaternisierter Triazolmonoazofarbstoffe
DE859343C (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen
DE2043192C3 (de) Basische Farbstoffe, deren Herstellung und Verwendung
DE2104624C3 (de) Basische Triazolyl-monoazofarbstoffe, deren Herstellung und Verwendung
DE1293939B (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen
DE1215282B (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Disazofarbstoffen
DE2022624C3 (de) Basischer Disazofarbstoff, Verfahren zu dessen Herstellung und dessen Verwendung
DE2531445B2 (de) Sulfogruppenfreie wasserloesliche azofarbstoffe und deren verwendung zum faerben und/oder bedrucken von synthetischen textilfasern
DE1927416C3 (de) Basische Azofarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE1644175C3 (de) Sulfonsäure- und carbonsäurefreie Azofarbstoffe, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung
DE2009421C3 (de) Wasserlösliche Monoazofarbstoffe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung zum Färben oder Bedrucken von Leder, Wolle, Seide, Polyamid-, Polyurethan- und/oder nativen oder regenerierten Cellulosefasermaterialien
EP0005172B1 (de) Cumarin-Verbindungen und ihre Verwendung als Aufheller für organische hochmolekulare Materialien
DE1298661B (de) Verfahren zur Herstellung in Wasser schwer loeslicher Dispersionsfarbstoffe
DE1234891B (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen
DE952119C (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Monoazofarbstoffe
AT162618B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Tetrakisazofarbstoffe
DE1808587A1 (de) Wasserloesliche Monoazofarbstoffe und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1644215C3 (de) Wasserlösliche Monoazofarbstoffe, ein Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE1288709B (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher, metallhaltiger Monoazofarbstoffe
DE1151612B (de) Verfahren zur Herstellung basischer Farbstoffe
DE1155872B (de) Verfahren zur Herstellung von metallhaltigen, reaktiven Farbstoffen
DE1056758B (de) Verfahren zur Herstellung von kupferbaren Disazofarbstoffen
DE2553508A1 (de) Basische azofarbstoffe, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung
DE2643639A1 (de) Kationische farbstoffe, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee