DE207710C - - Google Patents
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- DE207710C DE207710C DENDAT207710D DE207710DA DE207710C DE 207710 C DE207710 C DE 207710C DE NDAT207710 D DENDAT207710 D DE NDAT207710D DE 207710D A DE207710D A DE 207710DA DE 207710 C DE207710 C DE 207710C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/26—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings
- H02K19/30—Synchronous generators characterised by the arrangement of exciting windings for compounding
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Zusatzmaschinen für Wechselstrom sind b'e- - reits zu verschiedenen Zwecken und in verschiedenartiger
Ausbildung angegeben und ausgeführt worden, auch solche, welche selbst tätig wirksam sind. Die Zusatzmaschine'nach
vorliegender Erfindung ist eine Stromwendermaschine und soll hauptsächlich eine selbsttätige
Spannungsregelung ermöglichen, bei der die Zusatzspannung in Abhängigkeit von dem
ίο Wechselströme ist, welcher die Zusatzma-'
: schine mittelbar (unter Zwischenschaltung • eines Transformators) oder unmittelbar durchfließt. . .,.■·.'
In Fig. ι ist.- als Anwendungsbeispiel die
Zusatzmaschirie in Verbindung mit einem gewöhnlichen
Wechselstromerzeuger dargestellt. Es ist i der über den regelbaren Widerstand r
und die Schleifringe f vait Gleichstrom erregte
.·; umlaufende Induktor des Wechselstromerzeugers, d dessen Ständer. Der von letzterem
' kommende Wechselstrom durchfließt hier nun beispielsweise direkt die Ständerwicklung s
der Zusatzrhaschine und die Primärwicklung
' eines Stromtransformators c, um von da ins
-25 Netz zu gelangen. Der Sekundärstrom des
■ Stromtransformators c wird nun dazu benutzt,
um die Zusatzmaschine zu erregen, und wird daher mittels Bürsten b und eines Stromwenders deren Läufer I zugeführt. Außerdem
ist noch ein entbehrlicher Regelungswiderstand
w eingezeichnet.
Nimmt man fürs erste an, daß der Läufer I der Zutatzmaschine mit dem Induktor i direkt
' gekuppelt ist, so ist die Wirkungsweise einer .35 solchen Anordnung kurz folgende:
. Es sei in Fig. 2 das Arbeitsdiagramm des Wechselstromerzeugers allein ohne Berücksichtigung der Ständerverluste dargestellt. Es
bedeutet also OB die Ständeramperewindungen (Ankerreaktion), B A die im Induktor i
durch Gleichstrom hervorgebrachten Gesamt-, amperewindungen und O A die dadurch sich
ergebenden Erregeramperewindungen, zu wel- :
chen dann der Vektor der Spannung OC ;
senkrecht steht. Würde der Wechselstromerzeuger für sich allein arbeiten und der Erregerstrom
im Induktor i zwischen Leerlauf und ' Belastung nicht nachgeregelt werden, So würde \,
die Spannung bei Leerlauf sich zur Spannung V O C bei Last so verhalten, wie B A zu OA,
falls die Sättigungskurve in diesem Bereich, noch geradlinig ist. - ,.- :
Ein ganz ähnliches Arbeitsdiagramm hat die Zusatzmaschine, für sich allein betrachtet,'
das in Fig. 3 angegeben ist. Der durchfließende
Wechselstrom erzeugt im Ständer s ebenfalls Amperewindungen ρ b. Der Sekundärstrom
des Stromtransformators ruft die Gesamtamperewindungen b α im Läufer I her^
vor, so daß wieder Erregeramperewindungen 0 a 60:
übrigbleiben, durch welche die Größe der Zusatzspannung ok bestimmt ist. Das Verhältnis
der Amperewindungen ba zu ob kann",
nach Größe und Richtung durch Änderung des Übersetzungsverhältnisses am Stromtransformator
c, ferner durch Änderung der Stel- ^
lung der Bürsten b und mit Hilfe des Wider- -.;
Standes w beliebig gewählt werden, ist aber·:.·-',·", dann von der Höhe des Stromes oder anderen :
Einflüssen vollkommen unabhängig. Hat auch- 70f
die Zusatzmaschine eine gerade Sättigungs- .■■..'■v
kurve, so bleibt das Diagramm in Fig. 3 bei . '
beliebigem Strome sich stets ähnlich, wenn
an der Einstellung nichts geändert wird.- Die Zusatzspannung ο k wird also dann gegen den
Strom (der durch Ό b oder durch O B dargestellt
ist) eine bestimmte Phasenverschiebung ψ haben und sich dementsprechend mit der Hauptspannung
O C zu einer Gesamtspannung vereinigen.
Ein bemerkenswerter Sonderfall ist in Fig. 4
10· angegeben, bei dem die Bürstenstellung so gewählt ist, daß die Amperewindungen b' a'
im Läufer / denen im Ständer s (0' b'J gerade entgegengesetzt gerichtet sind. Dann ist die
Zusatzspannung 0' k' gerade um 90° (ψ'= 90°)
gegen den Strom (dargestellt durch 0' b') verschoben, wie leicht erkannt wird. Setzt man
nun die Zusatzspannung mit der Hauptspannung zusammen, wie es Fig. 5 zeigt, so kann
. eine vollkommene Kompoundierung desWechsel-Stromerzeugers erzielt werden, falls auch dieser
eine geradlinige Sättigungskurve aufweist. Es ist in Fig. 5 die Zusatzspannung dargestellt
durch DO — 0' k', die mit O B (dem Strome)
90 ° einschließt. Die Gesamtspannung wird D C sein, die Resultierende aus D O und O C.
Wählt man' nun das Verhältnis der Zusatzspannung D O zum Strome (O B) derart, daß
die Gleichung besteht D O: O B — O C: OA,
dann sind die Dreiecke DOC und BOA ähnlich, da auch die Winkel DOC und BOA
einander gleich sind. Daraus folgt aber D C: O C = B A: OA. Berücksichtigt man das,
was über das Diagramm der Hauptmaschine für sich allein gesagt wurde, so ergibt sich,
daß die resultierende Spannung D C gleich jener Spannung ist, welche durch BA allein
in der Hauptmaschine erzeugt würde, oder es ist D C gleich der Leerlaufspannung. Die
ganze Anordnung wird dann also bei beliebiger Belastung und Phasenverschiebung stets die Leerlaufspannung liefern, was eben
einer vollkommenen Kompoundierung gleichkommt, und entspricht auch in jeder anderen
Hinsicht, z. B. bezüglich des Verfahrens zur Einstellung der Bürsten, einer vollkommen
kompoundierten Maschine.
Man könnte die Bürsten auch so einstellen, daß sich die Zusatzspannung zu der Hauptspannung
direkt addiert. Dann kann erstere unter Umständen kleiner sein wie in dem vorbeschriebenen Falle, wie ebenfalls aus Fig. 5
zu ersehen ist, wenn man die Zusatzspannung gleich L O annimmt. Sie ist dann gegen den
Strom (O B) auch nur um den Winkel φ verschoben.
Das hat den Vorteil, daß das Diagramm der Zusatzmaschine dem in Fig. 3
ähnlich sein wird, wenn ψ = φ gesetzt wird. Wie leicht einzusehen ist, können dann die
Abmessungen der Zusatzmaschine kleiner sein wie für das Diagramm in Fig. 4. Ein Nachteil ist hierbei aber, daß die Kompoundiei ung
nur für einen bestimmten Belastungszustand stattfindet. Immerhin ist auch eine solche
Einstellung brauchbar in jenen Fällen, in denen die Phasenverschiebung zwischen Strom
und Spannung in mäßigen Grenzen schwankt. Man kann natürlich jede beliebige Einstellung
an der Zusatzmaschine vornehmen, z. B. auch eine solche, daß die Zusatzspannung eine Verminderung der Hauptspannung hervorruft.
Die Zusatzmaschine kann nicht nur bei Generatoren, sondern auch bei Einankerumformern,
Synchronmotoren usw., auch für mehrere solcher parallelgeschalteten Maschinen
gemeinsam verwendet werden. .
Der. Antrieb erfolgt,. wie in Fig. 1 angenommen
wurde, am besten durch mechanische, zwangläufige Kupplung mit der Hauptmaschine.
Der Antrieb könnte jedoch auch durch einen Synchronmotor erfolgen, der von 'derselben
Spannungsquelle gespeist wird. Dann ist es auch möglich, die Zusatzmaschine an einem von der Kraftstation entfernteren Punkte
aufzustellen;
Ein asynchroner Antrieb würde dagegen mancherlei Schwierigkeiten bezüglich der Kommutierung
ergeben, ferner müßte der Stromtransformator entsprechend der größeren Spannung,
die am Läufer I bei Schlüpfung auftritt, größer bemessen werden. Bei Synchronismus
kann man außerdem die Kommutierung durch eine Kurzschlußwicklung verbessern;
'bei asynchronem Lauf würde diese, wie sich leicht erkennen läßt, die Erzeugung einer Zusatzspannung zu verhindern suchen.
Ein wichtiges Verwendungsgebiet findet diese Art von Zusatzmaschinen für den Ausgleich
des Spannungsabfalles in langen Leitungen. Die Verwendbarkeit für diesen Zweck findet ihre Erklärung darin, daß in einfachen
Fällen der Spannungsabfall in einer Leitung (abgesehen von. der mäßigen Änderung des
Widerstandes durch Erwärmung) zu dem Strome nach Richtung und Größe in unveränderlicher
Beziehung steht. Da aber nach Fig. 3 dasselbe zwischen der Zusatzspannung (0 k) der
Zusatzmaschine und dem Strome (dieser dargestellt durch 0 b) gilt, kann man diese beiden
Beziehungen, durch Wahl des Übersetzungs-Verhältnisses am Stromtransformator c, der
Bürstenstellung und des Widerstandes w, in Übereinstimmung bringen, so daß die Zusatzspannung
dem Spannungsabfall genau entgegenwirkt. Man kann z. B. die Zusatzmaschine am Ende der Leitung (Speisepunkt)
durch einen Synchronmotor, oder was noch einfacher ist, am Anfange der Leitung in der
Kraftstation auf diese Art oder durch direkte Kupplung mit einer Hauptmaschine antreiben.
Jede Fernleitung erfordert im allgemeinen auch eine besondere Zusatzmaschine. Es können
aber mehrere Zusatzmaschinen gemeinsam angetrieben werden. Hierbei wird gemäß der
Erfindung ein einfaches Verfahren angewendet, um bei jeder Zusatzmaschine für die betreffende
Leitung vor der Inbetriebsetzung alle Teile bequem einzustellen. Dasselbe besteht darin,
daß man die Leitung am Ende (Speisepunkt) kurzschließt und das Übersetzungsverhältnis
am Strom transformator, die Bürstenstellung
ίο und den Widerstand w so wählt, daß bei beliebigem
Strome, welcher von den Stromerzeugern in die Leitung geschickt wird, die
Spannung vor der Zusatzmaschine (zwischen ■ Stromerzeugern und Zusatzmaschinen) Null ist.
Dann wird, wie sich beweisen läßt, bei beliebiger Phasenverschiebung und bei beliebigem
Strome die Spannung am Ende der Leitung unverändert bleiben, wenn die Spannung in
der Kraftstation selbst konstant gehalten wird:
Dieses Verfahren ist ein Sonderfall eines allgemeineren
für beliebige Aufstellung der Zusatzmaschine (am Anfang oder Ende der Leitung
usw.), gemäß welchem man aus Zusatzmaschine und Leitung einen geschlossenen Stromkreis bildet und an beliebiger Stelle desselben
von einer mit der Zusatzmaschine synr. chronen Stromquelle einen Strom hineinschickt,
wobei die Einstellung an der Zusatzmaschine so zu erfolgen hat, daß an der Unterbrechungsstelle
des Stromkreises' die Spannung Null besteht. Die Bemessung der Zusatzmaschinen hat für diesen Zweck nicht anders zu erfolgen,
als daß sie nur für dieses Verfahren bei der höchsten zulässigen Stromstärke genügen
müssen.
Die Phasenzahl am Läufer I kann unabhängig von dem Ständer gewählt werden. Die
Maschinen sind in Fig. 1 dreiphasig und zweipolig gezeichnet, jede andere Phasen- und Polzahl
ist natürlich ausführbar. Bei Einphasenstrom werden zur Erzeugung möglichst vollkommener
Drehfelder im Läufer I die für kompoundierende Maschinen brauchbaren Vorkehrungen
auch hier anzuwenden sein.
Claims (4)
1. Selbstregelnde 'Wechselstrom-Zusatzmaschine,
deren Zusatzspannung vom Wechselstrom der Hauptmaschine oder des Netzes abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Läufer der Zusatzmaschine mittels Stromwender ein ein- oder mehrphasiger Erregerstrom zugeführt Wird, der von dem
Wechselstrome direkt oder unter Vermitthing
eines Stromtransformators abgeleitet ist.
2. Zusatzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß deren Antrieb
zwangläufig durch einen Synchronmotor erfolgt, der von derselben Hauptmaschine
, oder demselben Netz gespeist wird wie die Zusatzmaschine.
3. Zusatzmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe zwangläufig,
mechanisch, mit einer Hauptmaschine gekuppelt wird.
4. Verfahren zur Einstellung der Bürsten und übrigen Teile an der in der Kraftstation
befindlichen Zusatzmaschine nach Anspruch 1 bis 3, um den Spannungsabfall,
in einer Leitung auszugleichen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Einstellung derart vornimmt, daß bei beliebigem
Strome die Spannung vor der Zusatzmaschine . (zwischen Stromerzeuger
und Zusatzmaschine) Null ist, wenn die Leitung am Ende kurzgeschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207710C true DE207710C (de) |
Family
ID=469788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT207710D Active DE207710C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207710C (de) |
-
0
- DE DENDAT207710D patent/DE207710C/de active Active
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