DE207594C - - Google Patents
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- DE207594C DE207594C DE1908207594D DE207594DA DE207594C DE 207594 C DE207594 C DE 207594C DE 1908207594 D DE1908207594 D DE 1908207594D DE 207594D A DE207594D A DE 207594DA DE 207594 C DE207594 C DE 207594C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/38—Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers
- H02J3/46—Controlling of the sharing of output between the generators, converters, or transformers
- H02J3/50—Controlling the sharing of the out-of-phase component
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/38—Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers
- H02J3/46—Controlling of the sharing of output between the generators, converters, or transformers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 207594 —' KLASSE 21 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februarv1908 ab.
In der Patentschrift 180430 (Zusatz zum Patent 177269) und in der Patentschrift 207011
(Zusatz zum Patent 177269) sind Einrichtungen. beschrieben zum selbsttätigen Regeln mehrerer
parallel geschalteter Wechselstrom-Generatoren auf proportionale Verteilung der wattlosen
. Komponente der Belastung, welche Einrichtungen also das Auftreten von Ausgleichsströmen zwischen den parallel arbeitenden
Generatoren verhüten. In manchen Fällen, beispielsweise bei parallel arbeitenden, voneinander
entfernt gelegenen Zentralen, werden die oben angeführten Einrichtungen verhältnismäßig
verwickelt, weil dabei eine größere Zahl von Verbindungsleitungen zwischen den Zentralen
erforderlich und jede einzelne Zentrale in ihrer Regelung in gewisser Weise abhängig
von den übrigen Zentralen ist. Die Aufgabe, auf konstante Spannung zu regeln und dabei
Ausgleichströme zwischen den parallel arbeitenden Generatoren zu vermeiden, gestaltet
sich nun wesentlich einfacher, wenn man die Betriebsbedingungen für längere Zeit als nahezu
gleichmäßig annehmen darf, und deshalb eine genaue Lösung der Aufgabe, wie sie durch die
oben erwähnten Einrichtungen gegeben wird, nicht erforderlich ist. Vielfach wird nämlich
nicht nötig sein, den selbsttätigen Regler so einzurichten, daß jede Maschine einen Strom
von genau der Phase liefert, die dem Mittelwert der Stromphase des ganzen Netzes entspricht.
Es wird vielmehr oft genügen, wenn jede Zentrale bzw. jede Maschine einerseits auf konstante
Spannung, andererseits auf die Abgabe von Strom einer bestimmten einstellbaren Phasenverschiebung gegenüber der Spannung
geregelt wird. Das wird unter sonst geeigneten Umständen dann zulässig sein, wenn die Phasenverschiebung
eines Netzes während längerer Betriebsperioden nahezu konstant ist. Wenn beispielsweise in der Nacht fast ausschließlich
Strom für Beleuchtung abgegeben wird, so kann während dieser Zeit die Phasenverschiebung
konstant, und zwar nahezu = 0 (cos φ = ι) angenommen
werden. Ist dagegen bei Tage auch Strom in erheblicher Stärke für Motoren
abzugeben, so wird die Phasenverschiebung zwar einen anderen Wert haben (beispielsweise
cos φ — o,8), aber innerhalb dieser Betriebsperiode wieder nahezu konstant sein.
Dann wird es genügen, die Regler aller parallel geschalteten Maschinen zugleich und konform
bei Tage für eine größere Phasenverschiebung, etwa auf 0,8 einzustellen, bei Eintritt der
Dunkelheit dagegen die Einstellung auf 1,0 zu ändern. Einrichtungen für diesen Zweck bilden
den Gegenstand der vorliegenden Erfindung. In der Fig. 1 sind ähnliche Bezeichnungen
gewählt wie in der Patentschrift 180430. Es bedeuten I und II zwei Generatoren, in dem
angenommenen Falle Drehstrom-Generatoren, die, parallel auf das Netz arbeitend, in einer oder
in verschiedenen Zentralen aufgestellt sein können. Die Erregerwicklungen S1 und e., der
Generatoren werden von Gleichstrommaschinen gx und g2 gespeist, deren Widerstände in
bekannter Weise geregelt werden. Für den Generator I auf der linken Seite der Figur, auf
die im folgenden zunächst Bezug genommen ■ ist, wird der Widerstand des Erregerstromkreises
durch den Stufenschalter U1 geregelt,
der durch den Hilfsmotor mx in dem' einen oder
!2. Auflage, ausgegeben am aj. Mär\ rgog.l
anderen Sinne gedreht wird, je nachdem das Relais Y1 den Motor unter Benutzung der einen
oder anderen Erregerwicklung einschaltet.
Das Relais Y1 nun, das die Einschaltung des
Hilfsmotors bewirkt, hat zwei Wicklungen, die Stromwicklung Z1 ηηά die Spannungswicklung
S1. Die Stromwicklung Z1 wird von dem
Serientransformator I1 gespeist, die Spannungswicklung S1 von dem Phasenumformer U1, dessen
ίο primäre Wicklung an den Klemmen des Generators
liegt, während an die einstellbare Sekundärwicklung die Reiaiswicklung S1 angeschlossen
ist. Mit Hilfe des einstellbaren Phasenumformers U1 können ersichtlich die
Phasen in den Wicklungen Z1 und S1 ohne
Änderung ihrer Amperewindungszahlen gegeneinander verdreht werden. Bei einer bestimmten
Verschiebung der Phasen, beispielsweise wenn sie senkrecht aufeinander stehen, möge das
Relais V1 gerade im Gleichgewicht sein. In dem
Diagramme Fig. 2 bedeute der Vektor s, b die Phase in der Spannungsspule S1, der Vektor b, c
die Phase in der Stromspule Z1. Die Längen der beiden Vektoren geben gleichzeitig die Amperewindungen
in den beiden Wicklungen an, so daß die Summe der Amperewindungen durch s, c
dargestellt ist. Es sei angenommen, daß für sämtliche parallel geschaltete Generatoren durch
die Phasenumformer u eine bestimmte mittlere Phasenverschiebung für das Netz eingestellt
sei und dabei die einzelnen Regler in den Gleichgewichtszustand gekommen seien. Erhält nun
der Stromvektor b, c infolge von Ausgleichströmen eine Veränderung, so daß er z. B. in
die Lage des Stromvektors b, C1 oder b, C2
kommt, so wird die Summe der Amperewindungen des Relais zu s, C1 oder zu s, c2 werden.
Bei entsprechendem Ausschlage wird also das Relais bestrebt sein, die Erregung des Generators
so lange zu verändern, bis die Stromphase wieder den an dem Umformer U1 eingestellten
Wert b, c bekommt. Dasselbe tritt ein, wenn die Spannung eines der parallel geschalteten
Generatoren, also der Vektor s, b für das betreffende Relais sich ändern sollte.
Statt die Spannungswicklung S1 des Relais
aus dem Phasenumformer U1 zu speisen, kann sie auch an die Generatorklemmen gelegt werden,
während dann ein ähnlicher Phasenumformer zum Speisen der Stromwicklung Z1 dient.
Die Einrichtung für den Generator II auf der rechten Seite der Figur entspricht vollständig
der vorbeschriebenen, nur ist ein sogenannter Schnellregler angewendet gedacht, der einen
Widerstand w in der Erregerwicklung der Erregermaschine g2 periodisch kurzschließt.
Mit Einrichtungen der vorbeschriebenen Art läßt sich ersichtlich unter gewissen, im Eingange
angedeuteten Bedingungen eine genügend genaue Regelung erreichen. Würde dabei ein
Netzstrom von anderer Phase eintreten, als der augenblicklichen' Einstellung der Regler entspricht,
so würde eine Rückwirkung dieser Phasenverschiebung auf die Relais unausbleiblich
sein, die Regler würden auf eine etwas zu hohe oder zu niedrige Spannung einstellen. Man
wird deshalb zweckmäßig die beschriebene Einrichtung noch ergänzen, etwa durch ein Klingelsignal,
das den Wärter veranlaßt, die Phasenumformer auf einen anderen, dem augenblickliehen
Betriebszustande des Netzes besser entsprechenden Wert einzustellen.
Claims (1)
- Patent-An SPR uch:Einrichtung zum selbsttätigen Regeln parallel arbeitender Wechselstrom-Generatoren, gekennzeichnet durch Relais mit zwei Wicklungen, einer Spannungswicklung und einer Stromwicklung, deren eine über einen einstellbaren Phasenumformer Strom bestimmter Phasenverschiebung gegenüber dem Strom in der anderen erhält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT40809D AT40809B (de) | 1908-02-15 | 1909-02-25 | Einrichtung zum selbsttätigen Regeln parallel arbeitender Wechselstrom-Generatoren. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE207594C true DE207594C (de) |
Family
ID=469680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908207594D Expired - Lifetime DE207594C (de) | 1908-02-15 | 1908-02-15 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE207594C (de) |
-
1908
- 1908-02-15 DE DE1908207594D patent/DE207594C/de not_active Expired - Lifetime
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