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Vorrichtung für Doppelbelichtungsaufnahmen mit einer Filmkamera Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung für Doppelbelichtungsaufnahmen in einer Filmkamera,
bei der das Kameraantriebsglied, das durch den Motor in normaler oder umgekehrter
Drehrichtung angetrieben wird, das Umschaltbetätigungsglied, das die Kamera auf
normale Aufnahme oder auf Trick-Aufnahme schaltet, betätigt und das Betätigungsglied
für das Ausmaß der Verschlußöffnung entsprechend eingestellt wird.
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Bei der Doppelbelichtungsaufnahme mit bekannten Filmkameras wird die
Abblendaufnahme bei einem bestimmten Verschlußöffnungsgrad ausgeführt. Die Länge
des für die Abblendaufnahme verbrauchten Films wird durch einen Filmbildzahlmesser
ermittelt und bei der Zurückspulung des Film wird dieselbe Länge auch am Filmbildzahlmesser
abgelesen, worauf die Aufblendaufnahme auf demselben Stück Film durchgeführt werden
kann; auch dabei muß der Filmahl -bll(Ymesser beobachtet werden. Man mub also einerseits
während der Aufnahme das Aufnahmeobjekt mit dem Sucher erfassen und andererseits
immer den ilmbildzahlmesser im Auge behalten, was das Verfahren sehr erschwert und
eine gewissc Geschicklichkeit
erfordert, so dann die Doppelbelichtungaufnahme aucfi oft IlliL.,lingt.
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Es wurde bereits versucht, die Doppelbelichtungsaufnahme ZU automatisieren,
aber der Mechanismus hierzu wird immer recht Kompliziert und die Betätigung ist
unsicher.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung für Doppelbelichtungsaufnahme
mit einer Filmkamera zu schaffen, bei der durch Betätigung des einfachen Umschaltbetötigungsgliedes
die Abblendaufnahme auf einer bestimmten Filmlänge und arschließend die Zurückspulung
des Films um dieselhe länge automatisch durchgeführt werden und durch das Zurückbringen
des Umscilaltbetatigungsgliedes in seine Ausgangsstellung die Aufblendaufnahme auf
dem Stück Film, auf dem zuvor die Abblendaufnahme aufgenommen wurde, durchgeführt
und im Anschlu' wieder die normale Aufnahme automatisch weitergeführt wird.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Doppelbelichtungsaufnahme
mit einer Filmkamera zu schaffen, die eine Sicherheitsvorrichtung enthält welche
die Betätingung der Umschaltbetätigungsplatte bei Aufnahme mi t Hochgeschwindigkeit
verhindert.
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Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die mit dem Kameraantrieb
zusammenwirkende Kupplung durch die Umschaltbetätigung des Umscilaltbetitigungsgliedes
in ihre erste und zweite Stellung umschaltbar ist und mit dem Zeitinsllglied und
dem Betätigungsglied für das Ausmaß der Versclilußöffnung zu deren
Antrieb
in ihrer zweiten Stellung in Eingriff zu bringen ist.
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Der I,otorstromkreis ist durch den Umschalter einmal für eine normale
Drehung des Motors und einmal für die umgekehrte Drehung des Rotors geschlossen,
und der im Stromkreis für die umgekehrte Drehrichtung des Motors angeordnete Ausschalter
ist bei der liückbewegung des Zeiteinstellgliedes betätigbar.
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In Stellung des Umschaltbetätigungsgliedes auf normaler Aufnahme ist
der Kameraantrieb auf normale Drehung geschaltet und der Kupplungshebel befindet
sich in seiner ersten Stellung; der mögliche Eingriff des ersten Kupplungszahnrades
mit dem Zeiteinstellglied und dem Betätigungsglied des Verschlußstromkreises ist
aber infolge dessen Form und äußerster Stellung gelöst, so daß das Zeiteinstellglied
und das Betätigungsglied in der Stellung für normale Aufnahme verharren. In Stellung
des IJInschaltbetätigungsgliedes auf Doppelbelichtung befindet sich. der Kupplungshebel
in seiner zweiten Stellung, in der das zweite Kupplungszahnrad mit dem teilweise
gezahnten Zeiteinstellglied und dem Betätigungsglied des Verschlußstromkreises zu
deren Antrieb für die Abblendaufnahme in Eingriff steht.
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In der letzten Drehphase des Zeiteinstellgliedes wird der Umschalter
zur Umpolung des Notors für die umgekehrte Drehrichtung betätigt und der Eingriff
zwischen dem Kupplungszahnrad und dem Betätigungsglied des Verschlußstromt:reises
ist aufgehoben. Durch die umgekehrte Drehung des Motors und die Kupplung in ihrer
zweiten Stellung wird dann allein das Zeiteinstellglied zurückgedreht und der Film
um einen bestimmten Betrag
zurückgespult. In der letzten Phase der
Bewegung des Zeiteinstellgliedes wird der Ausschalter im Stromkreis für die umgekehrte
Drehrichtung des Rotors geöffnet, so daß der Kameraantrieb automatisch gestoppt
wird.
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Die in der ersten und zweiten Stellung des Kupplungshebels mit dem
Kameraantrieb zusammenwirkenden Zahnräder drehen sich gegeneinander und das Zeiteinstellglied
weist einen gezahnten und einen ungezahnten Bereich auf. Das auf derselben Achse
angel ordnete Betätigungsglied für das Ausmaß der Verschlußöffnung besitzt einen
fächerförmigen Zahnradteil. In der ersten Stellung des Kupplungshebels kann sein
erstes Zahnrad mit dem gezahnten Bereich des Zeiteinstellgliedes und dem fächerförmigen
Zahnradteil in Eingriff kommen.
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In Zusammenwirken des ersten Kupplungszahnrads mit dem sich in normaler
Drehrichtung drehenden Kameraantrieb werden der gezahnte Bereich des Zeiteinstellgliedes
und das fächerförmige Zahnradteil des Betätigulsgliedes in ihre Ausgangsstellung
zurückgedreht. In Zusammenwirken des zweiten Kupplungszahnrads mit dem sich in normaler
Drehrichtung drehenden Kameraantrieb werden der gezahnte Bereich des Zeiteinstellgliedes
und das fächerförmige Zahnradteil des Betätigungsgliedes aus ihrer Ausgangsstellung
herausgedreht.
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Ungezahnter und gezahnter Bereich des Zeiteinstellgliedes bilden jeweils
einen Halbkreis und das fächerförmige Zahnradteil des Betätigungsgliedes hat etwa
den halben Öffnungswinkel des gezahnten bzw. ungezahnten Bereichs des Zeiteinstellgliedes.
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Das Zeiteinstellglied mit dem ungezahnten und gezahnten Bereich besitzt
einen Vorsprung, der mit einer Stufe des fächerförmigen Zahnradteils des Betätigungsgliedes
für das Ausmaß der Verschlußöffnung bei der Hinbewegung in Eingriff zu bringen ist,
so daß das Betätigungsglied durch die Bewegung des Zeiteinstellgliedes verschiebbar
ist. Der Eingriff zwischen diesem Vorsprung und dieser Stufe ist lösbar, wenn, nachdem
über das Zeiteinstellglied der Umschalter betätigt ist, der Kamerantrieb sich in
umgekehrter Drehrichtung dreht. So wird dann durch das zweite Kupplungszahnrad nur
das Zeiteinstellglied zurückgedreht, und das Betätigungsglied für das Ausmaß der
Verschlußöffnung verharrt im Schließzustand.
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Das Umschaltbetätigungsglied weist einen vorspringenden Arm und einen
hochgebogenen Vorsprung auf. Bei Schalten des Umschaltbetätigungsgliedes auf normale
Aufnahme wird der Kupplungshebel durch den hochgebogenen Vorsprung in seine erste
Stellung gebracht. Gleichzeitig wird der Umschalter durch den vorspringenden Arm
auf normale Drehung des Motors umgeschaltet und durch den Eingriff eines Haltehebels
in dieser Schaltstellung arretiert. Der Eingriff des am Anhaltehebel für die
Filmaufwicklung
vorgesehenen Anhaltehakens mit dem Zahnrad der Filmaufwickelachse ist durch Verdrehen
des Anhaltehebels gegen die Eingriffs-Vorspannung einer Feder durch den vorspringenden
Arm lösbar. Bei Schalten des Umschaltbetätigungsgliedes auf Doppelbel i chtung wird
der Kupplungshebel durch den hochgebogenen Vorsprung in seine zweite Stellung gebracht.
Gleichzeitig wird infolge der Freigabe der Drehung des Anhaltehebels für die Filmaufwicklung
durch den vorspringenden Arm die Drehung des Zahnrades der Filmaufwickelachse durch
den Eingriff des Anhaltehakens arretiert. Das Zeiteinstellglied und das Betätigungsglied
für das Ausmaß der Verschlußöffnung werden durch den sich in normaler Drehrichtung
drehenden Kameraantrieb über das zweite Kupplungszahnrad verdreht. In der letzten
Drehphase des Zeiteinstellgliedes wird der Eingriff des Haltehebels mit dem Umschalter
durch einen Vursprung gelöst und dadurch der Kameraantrieb auf die umgekehrte Drehrichtung
umgeschaltet. Das Zeiteinstellglied wird dann über das zweite Kupplungszahnrad des
sich in seiner zweiten Stellung befindenden Kupplungshebels in seine Ausgangstellung
zurückgedreht.
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In der Kamera ist eine Vorrichtung vorgesehen, mit der die Aufnahmegeschwindigkeit
von normaler AufrJahmegescllwin(ligkeit auf Hochgeschwindigkeit umschaltbar ist.
Dazu sind ein Geschwindigkeitsumschalthebel und ein mit diesemin/Eingriff hringbarer
Anhaltehebel vorgesehen. Zur Betötigung einer Umschltbetätigungs platte von normaler
Aufnahme auf Dopl)clbeliclltung sin(l ein Umschaltnocken
und exzentrisch
zu diesem, aber auf derselben Achse ein mit einem Anhaltevorsprung versehener Umschaltknopf
vorgesehen. Die Umschaltbetätigungsplatte weist eine Gleitscheibe auf. Bei Stellung
der Umschaltbetätigungsplatte auf normaler Aufnahme und Stellung des Geschwindigkeitsschaltllebels
auf Hochgeschwindigkeit steht der Anhaltehebel mit dem Anhaltevorsprung in Eingriff
und die Umschaltdrehung des Umschaltknopfes auf Doppelbelichtung ist gesperrt; bei
Stellung der Umscllaltbetätigungsplatte auf Doppelbelichtung steht die Gleitplatte
mit dem Geschwindigkeitsumschalthebel in Eingriff und dessen Betätigung ist gespert.
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Weitere erfindungsgemäße Aufgabenstellungen und Vorteile ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung anhand der Zeichnung. Es zeigen: Fig. 1 eine
Seitenansicht, bei der die Konstruktion des Hauptteils eines Ausführungsbeispiels
bei der normalen Aufnahmezeit gemäß der Erfindung dargestellt ist, Fig. 2 eine Seitenansicht,
bei der das Umschaltbetätigungsglied des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 betätigt
und der Hauptteil der auf die Abblendaufnahme umgeschalteten Vorrichtung dargestellt
ist, Fig. 3 einen Stromkreis des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1,
Fig.
4 eine Seitenansicht, bei der die Konstruktion des Hauptteils währed der Zurückspulung
des Films dargestellt ist, Fig. 5 den für den Vorgang nach Fig. 4 geltenden Stromkreis,
Fig. 6 eine Seitenansicht, bei der Konstruktion des Hauptteils bei Vollendung der
Zurückspulung des Film dargestellt ist, Fig. 7 don für den Zustand nach Fig. 6 geltenden
Stromkreis, Fig. 8 eine Seitenansicht, bei der die Konstruktion des Hauptteils dargestell
ist, nachdem das Umschaltbetätigungsglied in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt
ist, Fig. 9 den für den Zustand nach fig.8 geltenden Stromkreis, Fig. 10 eine perspektivische
Darstellung des Zahnrades der Betätigungsplatte des Verschlußöffnungsgrads und des
Zeiteinstellglied, Fig. 11 eine teiweise Seitenansicht des Hauptteils während einer
normalen Aufnahme, bei der eine Sicherheitsvorrichtung des Umschaltbetätigungsgliedes
und des Umschalt-gliedse der Verschlußgeschwindigkeit an einem an-deren Ausführungsbeispiel
der Erfindung gezeigt wird
Fig. 12 eine Seitenansicht während der
Doppelbelichtungsaufnahme bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11, Fig. 13 eine
Seitenansicht während der Hochgeschwindigkeitsaufnahme bei dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 11.
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Bei dem in den Fig. 1 bis 10 gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung
besteht das Umschaltbetätigutpglied aus dernNocken 1, der an der Umschaltknopfachse
1' exzentrisch befestigt ist, dem Vorsprung 3, der mit dem Nocken 1 in Eingriff
kommt, und der Betätigungsplatte 2, die über eine Führungslängsnut, in die der Führungsstift
der Schutzplatte des Kameragehäuses eingreift, auf und ab verschiebbar gelagert
ist. Die Betätigungsplatte 2 wird durch die Feder 10, die zwischen dem an der Betätigungsplatte
2 befestigten Stift 8 und dem an der Schutzplatte vorgesehenen Stift 9 angeordnet
ist, nach der Abwärtsbewegung beaufschlagt,und der Vorsprung 3 stößt an den Nocken
1 an.
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Von der Betätigungsplatte 2 springt der Arm 4, der den Stift 5 trägt,
vor, und dieser Stift 5 greift in die bewegbare Kontakt, scheibe des Umschalters
6 ein.
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Auf dem Kupplungshebel 11 sind die vier ineinandergreifenden Zahnräder
14, 15, 16, 17 gelagert, und der Kupplungshebel 11 selbst ist durch die Achse 15'
des Zahnrades 15 auf der Schutzplatte drehbar gelagert. Am Stift 12 des Kupplungshebels
11
greift die Feder 13 an, die mit ihrem anderen Ende am Stift
8 der oben erwähnten Betätigungsplatte 1 befestigt ist, und hält den Kupplungshebel
11 normalerweise in seiner ersten Stellung.
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Mit 18 und 19 sind die Stifte bezeichnet, welche die Drehung des Kupplungshebels
11 begrenzen. Die Antriebsachse 21, die durch den in den Fig. 3, 5, 7 und 9 dargestellten
Motor 20 angetrieben wird, steht über die Schraubenachse 22mit dem Zahnrad 15 in
Verbindung; gleichzeitig wird die Bewegung der Aufwickelachse 24 des Films durch
das Zahnrad 23 reibend übertragen.
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Die Zeiteinstellplatte 25, die einen ungezahnten Bereich und einen
als Halbkreis ausgebildeten gezahnten Bereich 26 aufweist und das Zeiteinstellglied
bildet, wird durch die Mabe 27 auf der Achse 28 drehbar gehalten, und das nur teilweise
gezahnte Zahnrad 26 kann durch seine eigene Drehung und gemäß der Drehung des Kupplungshebels
11 in seine erste oder zweite Stellung mit dem einen Kupplungszahnrad 14 oder dem
anderen Kupplungszahnrad 17 an den beiden Enden des Kupplungshebels 11 in oder außer
Eingriff kommen. Auf der Oberseite der Zetteinstellilatte 25 sind die Vorsprünge
29, 30 etwa im Mittelteil des gezahnten Bereiches 26 und etwa im Mittelteil des
ungezahnten Bereiches symmetrisch zur Achse vorgesehen. An ihrer Rückseite ist,
wie in Fig. 10 gezeigt, der Vorsprung 31 angeformt, der mit dem Stufenteil 33 der
auf der RückseAlte auf der Achse 28 gelagerten Betcitigungsplatte 32 für das Ausmaß
der Verschlußöffnung in Eingriff kommen kann. An der Betätigungsplatte 32 für das
Ausmaß
der Verschlußöffnung springt auf der Rückseite der Stift
36 vor, der, wie in Fig. 1 gezeigt, in den Schlitz 37 eingreift, der an einem Ende
des Betätigungshebels 36 für das Ausmaf der Verschlußöffnung vorgesehen ist. Die
Betätigungsscheibe 38 kommt durch die Verbindungsstange mit der Achse 39 in Eingriff,
durch die die Blendenlamellen 4G und die Verschluflamellen 41 vermittels eines Schraubenmechanismus
zur Deckung gebracht werden können.
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An der Betätigungsplatte 32 für das Ausmaf der Verschlußöffnung ist,
wie in Fig. 10 gezeigt, mit der Abstung 33 das fächerförmige Zahnradteil 34 angeformt;
sein Durchmessre ist gleich dem des gezahnten Bereichs 26 der oben beschriebenen
Zeiteinstellplalte 25, und sein tffnungsgrad ist etwa halb so groß wie der des Bereiclis
26.
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Der Haltehebel 42, der auf der Nabe 27 der Zeiteinstellplatte 25 drehbar
gelagert ist, besitzt an seinem ende ein Anhalteteil, das mit der bewegbaren Kontaktcsheibe
7 des Umschalters 6 in Eingriff kommen kann und die Drehung durch die schwache Fedei
entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflußt.
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Am Arm 4 der zuvor beschriebenen Betätigungsplatte 2 ist, wie in Fig.
1 gezeigt, die Anhaltefläche 45 vorgesehen. Mit der Anhaltefläche 45 wird ein Arm
des Anhaltebels 46 der Auwickelachse, der auf der Achse 47 lose gelagert und durch
die Feder 48 entgegen dem Uhryeigersinn vorgespannt ist, in Kontakt gehalten.
Der
Anhaltehaken 49, der am anderen Arm des Anhaltehebels 46 ausgebildet ist, wird durch
die Drehung des Anhaltehebels 46 mit dem Zahnrad der Filmaufwickelachse 21 in oder
außer Eingriff gebracht.
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An dem unteren Ende der Betätigungsplatte 2 wird ein Vorsprung 50
abgebogen; dieser gebogene Vorsprung 50 kommt bei der Abwärtsbewegung der Betätigungsplatte
2 mit dem Stift 12 des Kupplungshebels 11 in Eingriff und schaltet diesen in seine
zweite Stellung um.
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Die Stromquelle 51 und der Stromquellenschalter 55 in den iig.
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3, 5, 7 und 9 werden durch die bewegbare Kontakscheibe 7 des Umschalters
6 auf die Kontakte 6a oder Gb umgeschaltet. Werden sie mit den Kontakten 6a verbunden,
so wird der Stromkreis F32 für die normale Drehung des Motors 20 geschlossen; werden
sie mit den Kontakten 6b verbunden, so wird der Stromkreis 53 für die umgekehrte
Drehrichtung geschlossen. An den ersten Stromkreis 52 ist der Motor 20 direkt angeschlossen,
und der immer in Schließrichtung beeinflußte Ausschalter 54 ist in den Stromkreis
53 für die umgekehrte Drehrichtung eingescllaltet. Der Ausschalter 54 liegt am Vorsprung
29 entsprechend der Stellung der Zeiteinstellplatte 25 an und wird, wie in Fig.
8 gezeigt, geöffnet.
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Der Vorgang der Doppelbelichtung läuft wie folgt ab: (1) Bei der normalen
Aufnahme (siehe Fig. 1) wird die Betätigungsplatte 2 durch den Nocken 1 gegen die
Kraft der Feder 10 nach oben geschoben; der Stift 5 driickt die bewegbare Kontaktscheibe
7 des Umschalters 6 gegen seine Federeigenschaft aufwärts. Die Kontaktscheibe 7
schließt gemäß Fig.
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3 an den Kontakten 6a den Stromkreis für die normale Drehung des
Motors 20, und kommt mit dem Anhalteteil 43 des Haltehebels 42 in Eingriff. Der
Kupplungshebel 11 dreht sich durch die Kraft der Feder 13 im Uhrzeigersinn, nimmt
seine erste Stellung ein und befindet sich in Betätigungsstellung, in der das Zahnrad
14 mit dem gezahnten Bereich 26 der Zeiteinstellplatte 25 und dem fächerförmigen
Zahnradteil 34 in Eingriff kommen kann; aber diese beiden Zahnradteile 26 und 34
befinden sich gemeinsam in der äußersten Stellung ihrer Drehung entgegen dem Uhzeigersinn,
und der Eingriff mit dem Zahnrad 14 ist uigelöst. Der Anhaltehebel 46 der Aufwickelachse
wird bei der Aufwärtsbewegung der Betätigungsplatte 2 durch die Anhaltefläche 45
gegen die Kraft der Feder 48 im Uhrzeigersinn gedreht; der Anhali haken 49 weicht
dabei vom Zahnrad der Filmaufwickelachse 24 zurück. Dadurch wird der Stromquellenschalter
55 durch einen nicht gezeichneten Auslösehebel geschlossen, so daß sich der Motor
20 in der normalen Richtung dreht; die Ver-
Verschlußlamellen 41
kommen mit den Blendenlamellen 40 zur Deckung, und die normale Aufnahme kann ausgeführt
werden.
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(2) Bei der Doppelbelichtungsaufnahme wird der Nocken 1 (siehe Fig.
2) um 900 gedreht. Infolge der Nockenform bewegt sich die Betätigungsplatte 2 abwärts.
Der Stift 5 drückt die bewegbare Kontaktscheibe 7 nicht mehr nach oben, aber, da
die bewegbare Kontaktscheibe 7 durch den Anhalteteil 43 des IIaltehebels 42 angehalten
wird, schaltet der Umschalter 6 nicht um, sondern bleibt in seiner früheren Stellung,
und die normale Drehung des Motors wird fortgesetzt. Der Anhaltehaken 49 für die
Aufwickelachse 24 hält infolge der Abwärtsbewegung der Anhaltefläche 45 das Zahnrad
der Aufwickelachse 24 an und sperrt dessen Drehung. Da andererseits der abgebogene
Vorsprung 50 mit dem Stift 12 des Kupplungshebels 11 in Berührung kommt, wird letzterer
entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht und in seine zweite Stellung gebracht. Dabei
weicht das erste Kupplungszahnrad 14 der Zeiteinstellplatte 25 aus, und das Kupplungszahnrad
17 am anderen Endes des Kupplung hebels 11 nimmt seine Betätigungsstellung ein,
in der es mit dem gezahnten Bereich 26 der Zeiteinstellplatte 25 und dem fächerförniigen
Zafinradteil 34 in Eingriff kommt.
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Wenn deshalb der Stromquellenschalter 55 eingeschaltet wird, dreht
sich das Kupplungszahnrad 17,angetrieben durch den sich in normaler Richtung drehenden
Motor 20, entgegen dem IJhrzeigersinn, und die Zeiteinstellplatte 25 sowie die Betätigungsplatte
32 für das Ausmaß der Verschluß öffnung werden mit dem Fortschreiten der Aufnahme
im Ulirzeigersinn gedreht. Außerdem lJird bei der obigen Drehung der Eingriff des
Kupplungszahnrades 17 mit dem fäcllerförmigen Zahradteil 34 schncll gelöst; jedoch
der Eingriff mit dem gezahnten Bereich 26 des Zeiteinstellgliedes wird fortgesetzt,
der Vorsprung 31 am Zeiteinstellglied 25 legt sich in den Stufenteil 35 der Betätigungsplatte
32, und beide drehen sich gemeinsam.
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Durch oben erwähnte Drehung verschwenkt der Vorsprung 35 den Betätigungshebel
36 für das Ausmaß der Verschlußöffnung und dieser verschiebt die Phase der Verschulßlamellen
41 und der Blendenlamellen 40, die sich für die Aufnahme drillen. Dadurch kann die
Abblendaufnahme ausgeführt werden.
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Wenn der Lichtstrahl, der in die Aufnahmelinse eintritt, durch die
Phasendifferenz voll gesperrt wird, kommt der Vorsprung 30 der Zeiteinstellplatte
25 mit dem Haltehebel 42 in Berührung und dreht ihn gegen die Kraft der Feder 44
im Urzeigersinn. Dadurch wird der Eingriff des Haltehebels 42 mit der bewegbaren
Kontaktscheibe 7 aufgehoben, so daß die bewegbare Kontaktscheibe 7 sich durch ihre
eigene
Federkraft abwärts bewegt und der Umschalter 6 von den Kontakten
6a auf die Kontakte 6b umgeschaltet wird, wie es in den Fig. 4 und Fig. 5 dargestellt
ist, wodurch automatisch die Zurückspulung des Films beginnt, wie es für die anschließende
Aufblendaufnahme erforderlich ist. Das bedeutet, da das zweite Kupplungszahnrad
17 im Uhrzeigersinn gedreht und die Zeiteinstellplatte 25 entgegen dem Uhrzeigersinn
zurückgedreht werden. Dabei bleibt das fächerförmige Zahnradteil 34 der Betätigungsplatte
32 für das Ausmaß der Verschlußöffnung stehen, weil bei ilim kein Eingriff mehr
mit dem zweiten Kupplungszahnrad 17 besteht, und nur die Zeiteinstellplatte 25 wird
zurückgedreht. Dadurch bleibt die Aufnallmelinse durch die Verschluß lamellen 44
un-d die Blendenlamellen 40, die in ihrer Phase vollkommen verschoben sind, im abgeblendeten
Zustand, und eine Belichtung des Films während der Zurückspulung wird vermieden.
Wenn die Zeiteinstellplatte 25 in ihre Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, kommt
der Vorsprung 29 mit dem Ausschalter 54 in Berührung und öffnet diesen, so daß der
Stromkreis für die umgekehrte Drehrichtung unterbrochen wird; der rotor 20 hält
an, die Zurückspulung des Films, auf dem zuvor die Abblendaufnahme aufgenommen wurde,
ist beendet (siehe Fig. 6), Um den Film an dieser stelle doppelt zu belichten, wird
die Kamera auf das Objekt eingestellt und der Nocken 1 wird
wieder
um 90° gedreht, wodurch die Betätigungsplatte 2 wieder nach oben geschoben wird.
Der Stift 5 betätigt die bewegliche Kontaktscheibg so daß der Umschalter 6 von den
Kontakten 6b der umgekehrten Drehrichtung auf die Kontakte 6a der normalen Drehrichtung
umgeschaltet wird. Gleichzeitig wird der Anhalte teil 43 des Haltehebels 42 aus
dem Eingriff mit der Unterseite der Kontaktscheibe 7 gelöst.
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Der Anhaltehebel 46 der Filmaufwickelachse 24 wird durch die Anhaltefläche
45 gegen die Kraft der Feder 48 im Uhrzeigersinn verdreht'und die Drehsperrung der
Filmaufwickelachse 24 durch den Anhaltehaken 49 wird gelöst. Beim Aufsteigen des
abgeboenen Vorsprungs 50 der Betätigungsplatte 2 wird der Kupplungshebel 11 durch
die Kraft der Feder 13 im Uhrzeigersinn gedreht, das zweite Kupplungszahnrad 17
weicht dem Eingriff mit der Zeiteinstellplatte 25 aus (Fig. 8) und der Kupplungshebel
11 nimmt die Stellung ein, in der das erste Kupplungszahnrad 14 mit dem gezahnten
Bereich 26 der Zeiteinstellplatte 25 und dem fächerförmigen Zahnradteil 34 in Eingriff
kommen kann.
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Wie aus Fig. 8 zu ersehen ist, greift, wenn die Zeiteinstellplatte
25 in ihre auch in Fig. 1 gezeigte Ausgangsstellung zurückkommt, das erste Kupplungszahnrad
14 nicht in den gezahnten Bereich 26 ein sondern nur in das fächerförmige Zahnradteil
34 (siehe auch Fig. 9). Wenn die Aufnahme durch Schließung des Stromquellenschalters
55 begonnen
wird, wird dann das erste Kupplungszahnrad 14 im Uhrzeigersinn
gedreht, und das fächerförmige Zahnradteil 34 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn
zurück. Dadurch wird das Ausmaß der Verschlußöffnung allmählich größer, und die
Aufblendeaufnahme wird vorgenommen. Im Augenblick wenn die Aufblendaufnahme auf
dem Stück des Films, auf dem zuvor die Abblendaufnahme vorgenommen wurde ausgeführt
wird, also vollkommen doppelt belichtet wird, stimmt die Phase der Verschlußlamellen
41 mit der der Blendenlamellen 40 vollkommen überein, und der Verschluß ist voll
geöffnet. Gleich zeitig wird das fächerförmige Zahnradteil 34 entgegen dem Uhrzeigersinn
vollkommen zurückgedreht und der Eingriff mit dem ersten Kupplungszahnrad 14 schließlich
aufgehoben, und die folgende normale Aufnahme kann vorgenommen werden, wenn die
Vorrichtung in den Zustand der Fig. 1 zurückgekehrt ist.
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Bei der Erfindung mit der oben beschriebenen Konstruktion und ihrer
Betätigung bracht man bei Dospelbelichtungen nicht auf den Filmzahlmesser zu achten.
Wenn der Stromquellenschalter 55 geschlossen wird, wird die Abblendaufnahme automatisch
vorgenommen und auch die Zurückspulung des Films richtig ausgeführt; und wenn er
Umschalter nur einmal betätigt wird, wird die folgende Aufblendeaufnahme richtig
auf der gleichen Filmlänge vorgenommen, so da13 die Doppelbelichtung also sehr leicht
durchgeführt werden kann.
Das in den Fig. 11 bis Fig. 13 gezeigte
zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eine Kamera, bei der eine Aufnahme
mit normaler Geschwindigkeit und eine Hochgeschwindigkeitsaufnahme durchgeführt
erden kann. Wenn dabei in der Stellung auf Hochgeschwindiglreit das Umschaltbetätigungsglied
von normaler Aufnahme auf Doppelbelichtungsaufnahme umgeschaltet wird oder wenn
die Kamera bei einer Doppelbelichtungsaufnahme mit normaler Geschwindigkeit auf
Hochgeschwindigkeit umgeschaltet wird, so wird die Trägheit des gesamten Mechanismus'
bei der Abblendaufnahme, der Zurückspulung des Films oder der Aufblendaufnahme größer.
Insbesondere wenn dieselbe Filmlänge, auf der die Abblendaufnahme vorgenommen wurde,zurückgespult
wird, muß die Zurückspulung gestoppt werden. Wenn aber in diesem Fall der Antriebsmotor
20 angehalten wird, wird die Trägheit des Filmfördermechanismus'in Rückspulrichtung
wirksam und der Rest des Films im Magazin geht auf der Filmaufwickelseite verloren.
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Außerdem kommt der Anhaltehaken 49 mit dem Zahnrad der Filmaufwickelachse
24 in Eingriff und hält es an; dadurch wird die Kraft der Trägheit direkt auf die
Perforation des Films und den Filmförderhaken übertragen. Folglich besteht die Möglickeit,
daß der Film beschädigt wird oder daß der Filmförderhaken bricht.
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Im zweiten Ausführungsbeispiel wird deshalb, wenn die Kamera auf Hochgescliwindigkeitsaufnahme
eingestellt ist, die Umschaltung
auf die Doppelbelichtungsaufnahme
verhindert, und wenn die Kamera auf Doppelbelichtungsaufnahme umgeschaltet wird,
wird gleichzeitig eine Sicherheitsvorrichtung, welche die Einstellung auf Hochgeschwindigkeit
nicht zuläßt, betätigt. Der Umschaltnocken 101 ist an der Achse des Umschaltknopfs
100, der einen Anhaltevorsprung 109 besitzt, exzentrisch befestigt; die lange Kontaktfläche
101a für die normale Aufnahme und die kurze Kontaktfläche 101b für die Doppelbelichtungsaufnalime
werden wahlweise an den Vorsprung 103 der Umschaltbetätigungsplatte 102 angelegt.
Die Umschaltbetätigungsplatte 102, die durch die Feder ilo nach unten gezogen wird,
kommt mit dem Umschaltnocken 101 in Berührung, und der Vorsprung 103 kommt mit dem
Fülirungsloch 102b und dem Achsenstift 104, der an der Gehauseplatte der Kamera
befestigt ist, in Berührung.
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Die Umschaltbetatigungsplatte 102 trägt am oberen Ende den Betätigungastift
102a. Wie im ersten Ausführungsbeispiel, in den Fig. 11 bis 13 aber nicht dargestellt,
sind der Arm mit dem Stift, der mit der bewegbaren Kontaktscheibe des Umschalters
in Eingriff kommt, und das Glied, das mit dem Kupplungshebel verbindet, vorgesehen.
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Der Anhaltehebel 105, der an dem Achsenstift 104 drehbar gelagert
und durch die Feder 106 im Uhrzeigersinn vorgespannt ist, besitzt an einem Ende
den Vorsprung 105g,und am anderen Ende dit
hochgebogene Anhalte
scheibe 105b, die mit dem Anhaltevorsprung 109 des oben erwähnten Umschaltnockens
101 in Eingriff kommen und ihn arretieren kann.
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Der Gleithebel 107, der an einem Ende über ein schräges Führungsloch
107b mit einer Neigung von 450 mit dem Betätigungsstift 102a in Verbindung steht,
besitzt die waagerecht angeordneten Führungslöcher 107u, 107a' und ist über diese
nach links und rechts verschiebbar durch die an der Gehäuseschutzplatte befestigten
Führungsstifte 108, 108' gehalten.
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Am linken Ende des Gleithebels 107 ist ein Eingriffsrand 107c angeformt.
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Der Geschwindigkeitsumschalthebel 112, der an der Gehäuse Schutzplatte
auf der Achse 113 gelagert und etwa L-förmig ausgebildet ist, liegt an dem Druckknopf
111 der Geschwindigkeitseinstellung mit seinem einen Ende an, und ist in einem bestimmten
Winkel durch das Zusammenwirken des Langlochs 112d und des Stiftes4 drehbar. Der
Stift 114 ist an der Gehäuseschutzplatte befestigt und ragt durch das Langloch 112d.
Die vom Druckknopf 111 abgewandte Fläche liegt auf der bewegbaren Kontaktscheibe
115a des Umschalters 115 für die Kameraantriebsgeschwindigkeit. An der auf der Kontaktscheibe
115a liegenden Fläche des Geschwindigkeitsumschalthebels 112 ist eine Stufe 112a
ausgebildet, die mit dem Eingriffsrand 1C7c des oben beschriebenen
Gleithebels
107 zusammenwirken kann.
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Am senkrecht verlaufenden Arm des Geschwindigkeitseinstellhebels 112
sind die Anhaltescheibe 112c und die abgebogene EingriffschBeibe 112b, die mit dem
Vorsprung 105a des Anhaltehebels 105 in Berührung kommen kann, angeordnet. Eine
Feder 116 ist zwischen der Anhaltescheibe 112c und der Gehäuseschutzplatte gespannt
und dadurch der Geschwindigkeitseinstellhebel 112 im Uhrzeigersinn vorgespannt.
Die bewegbare Kontaktscheibe 115a ist von dem für die Hochgeschwindigkeitsaufnahme
geltenden
Kontaktvgelöst und steht mit dem Kontakt 115b für Aufnahmen mit normaler Geschwindigkeit
in Berührung.
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In Fig. 11 ist die Kamera in den Zustand für Aufnahmen mit normaler
Geschwindigkeit gebracht; der Umschaltnocken 101 ist auf dienormale Aufnahme gestellt,und
es ist möglich, den Druckknopf 111 der Geschwindigkeitseinstellung niederzudrücken
und auch den Umschaltnocken 101 auf die Doppelbelichtungsaufnahme umzuschalten.
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Wenn man daher den Druckknopf 111 der Geschwindigkeitseinstellung,
wie in Fig. 11 gezeigt, niederdrückt, dreht sich der Geschwindigkeitseinstellhebel
112 gegen die Kraft der Feder 116 und entgegen dem Uhrzeigersinn. Die hochgebogene
Anhaltescheibe 105b kommt mit dem Anhaltevorsprung 109 in Eingriff, sperrt die Drehung
des Umschaltnockens 101 entgegen dem Uhrzeigersinn
und verhindert
so die Umschaltung von der normalen Aufnahme auf die Doppelbelichtungsaufnahme.
Gleichzeitig kommt die Stufe 112a aug der vom Druckknopf 111 abgewandten Seite des
Geschwindigkeitseinstellhebele 112 mit dem Eingrifßrand 107c des Gleithebels 107
in Eingriff und sperrt dessen Bewegung nach links.
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Wird der Umschaltnocken 101 aus dem in Fig. 11 gezeigten Zustand entgegen
dem Uhrzeigersinn um 900 gedreht, so wird die Betätigungsplatte 102, wie in Fig.
12 gezeigt1 angehoben und durch die Feder 10 gemäß der Exzentrizität des Umschaltnockens
101 verschiebt die Betätigungsplatte 102 durch das Zusammenwirken des Betütigungsstiftes
102a mit dem schrägen Führungsloch 107b den Gleithebel 107, so daß dieser unter
die Stufe 112a des Geschwindigkeitseinstellhebels 112 gelangt und damit verhindert,
daß der Druckknopf 111 und der Geschwindigkeitseinstellhebel 112 niedergedrückt
werden und die Kamera auf Aufnahme mit Hochgeschwindigkeit umgeschaltet wird.
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Dadurch wird eine Doppelbelichtungsaufnahme bei einer Einstellung
auf Hochgeschwindigkeitsaufnahme oder umgekehrt die Einstellung auf Hochgeschwindìgkeit,
wenn der Umschaltnocken auf Doppelbelichtungsaufnahme steht, vollkommen vermieden.