DE2034273A1 - Absperrventil - Google Patents
AbsperrventilInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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-
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- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
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-
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Description
BRAUNSCHWEIG MÜNCHEN
Sanitärtechnik Wolfsburg Reimer Hirte G.m.b.H. & Co.K.G.,
318 Wolfsburg, Dieselstr. 23
"Absperrventil"
Die Erfindung betrifft ein Absperrventil, insbesondere für
Wasserrohrleitungen, mit einem Ventilgehäuse, das eine ringförmige
Sitzfläche für einen Ventilteller aufweist, welcher am Innenende einer Gewindespindel gehalten ist, die sich
dicht abschließend in einem Muttergewinde abstützt, das in einer in das Ventilgehäuse eingeschraubten Buchse vorgesehen
ist«
Erfindungsgemäß kennzeichnet sich dieses Absperrventil dadurch,
daß der Ventilteller am unteren Ende eines aur Gewindespindel hin offenen Topfkolbens angeordnet ist, welcher
den Durchströmquerschnitt im Ventilgehäuse mit geringem seitlichem
Spiel ausfüllt und gegen die Wirkung einer Druckfeder begrenzt in Achsrichtung auf die Gewindespindel hin verschiebbar
ist.
Wenn ein Ventil dieser Ausgestaltung in eine Wasserversorgungsleitung
eingebaut wird, dann steht die Stirnfläche des
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Topfkorb ens unter dem vom Speisedruck in der Wasserleitung . ■-herrschenden
Druck und wird mit einer Kraft beaufschlagt, die sich aus der Größe dieses Druckes sowie der Stirnfläche
des Topfkolbens berechnet., Gegenüber dieser Kraft verhält
sich jedoch der Topfkolben nachgiebig; denn er ist auf
einer Druckfeder abgestützt. Es herrscht daher beim Gebrauch ständig ein Gleichgewicht zwischen der Kraft der Druckfeder,
welche den Topfkolben im Sinne einer Überführung in die Sperrstellung beaufschlagt und dem Druck des Wassers·, welche
den Topfkolben entgegengesetzt dazu zu verschieben sucht.
Das Ergebnis eines derartigen Verhaltens besteht darin, daß der Topfkolben, der aufgrund seiner Größe und lOrm bereits
den inneren Durchlaßquerschnitt im Ventilgehäuse zum wesentlichen
Teil ausfüllt, aufgrund seiner Ee&erabstützung zwischen sion und dem Ventilgehäuse einen druckabhängig veränderbaren
Drosselquerschnitt begrenzt. Das Ventil ist trotz seines sich federnd ändernden Durchström- bzw. Drosselquer-
W schnittes nach wie vor als Absperrventil funktionsfähig;
denn wenn der Sopfkolben mit seiner Endstirnfläche von der
Gewindespindel auf seine ringförmige Sitzfläche ge^preßt wird, dann wird die Druckfeder, über die sich der Topfkolben
auf der Gewindespindel abstützt, zusammengedrückt und ein sicherer Sitz des dichtenden Elementes in der Sperrstellung
erreicht. Bei dem in der vorgenannten Weise ausgebildeten Ventil läßt sich das Drosselverhalten in weitem Maße speziellen
Bedürfnissen anpassen. Die axiale Länge des Topf-
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kolbens beispielsweise und die axiale Länge des Bewegungshubes, den er gegen die Wirkung der Druckfeder und unter dem
Einfluß der Druckf.ler gegen den Wasserdruck ausführt, bestimmen
die maximale Größe des Durchströmquerschnittes bzw. die geringste Drosselung und den Änderungsbereich des Drosselquerschnittes.
Die Kraft der Druckfeder, welche durch Austausch von Federn veränderbar ist, bestimmt die Druckwerte,
welche maßgebend sind, um bestimmte axiale Bewegungen des Topfkolbens zu verursachen.
Pur ein derartig arbeitendes Ventil ergibt sich ein großes
Einsatzgebiet. In Wasserversorgungsnetzen, in denen aufgrundder geographischen Gegebenheiten große Höhenunterschiede der
zu versorgenden Verbraucher herrschen oder in denen Hochhäuser
mit Wasser versorgt werden müssen, herrscht in den Versorgungsleitungen
ein der Maximalhöhe entsprechender hoher Wasserdruck.
Bei Verbrauchern, die in größeren Höhenlagen liegen, wird ein mehr oder weniger großer Teil dieses Speisedruckes
zur Überwindung der Höhe abgebaut. Verbraucher, die jedoch in derartigen Wasserversorgungsnetzen in tieferen Lagen Wasser
entnehmen, werden mit nahezu dem gesamten Speisedruck versorgt.
Die unangenehmen Eigenschaften, die mit einer Wasserversorgung verbunden sind, bei der ein übermäßig hoher Druck
herrscht, sind hinlänglich bekannt. Ein besonderer Nachteil ist die mangelhafte Regulierbarkeit des Wasseraustrittes,
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welche einen vergleichsweise hohen Wasserverbrauch zur Folge
hat. ·
Das erfindungsgemäß ausgebildete. Ventil schafft bier auf
überraschend einfache und preiswerte Weise Abhilfe, zumal ein Absperrventil in der Versorgungsleitung aufgrund der
bestehenden Vorschriften ohnehin vorhanden sein muß.
Das neue Absperrventil ist gleichzeitig ein individuell an die herrschenden Druckverhältnisse sowie die zu erwartenden
Druckschwankungen des Versorgungsdruckes anpaßbares Drosselventil, dessen Drosselquerscbnitt sich druckabhängig verändert.
Das bedeutet, daß Druckstöße im Speisedruck durch federnde Ausgleichsbewegungen des Kolbens gedämpft werden und sich
infolgedessen nicht nachteilig auf die Wasserentnahme in Bereichen
hinter dem neuen Ventil auswirken können. Wenn das neue Ventil von Wasser durchströmt wird, dann vollzieht
sich aufgrund der Drosselwirkung ein Druckabbau, und es läßt sich auf diese Weise erreichen, daß die hinter dem
neuen Ventil liegenden Verbraucherstellen Wasser nur unter dem Druck entnehmen, der sich als günstig erwiesen hat. Die
Anpassungsfähigkeit des erfindungsgemäß ausgebildeten Ventiles schafft darüber hinaus die Möglichkeit, die Drosselwirkung
und damit die Größe des Druckabbaues abhängig von der jeweiligen gegebenen Situation so einzustellen, daß
der gewünschte Entnahmedruck erreicht wird.
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Es sind zwar bereits Ventile "bekannt, die in Wasserversorgungsleitungen
eingebaut werden und die z.B. als Drucksicherheitsventile
nachgeschaltete Behälter, z.B. Heißwasserspeicher
oder dgl., schützen sollen. Solche Sicherheitsventile sind jedoch nicht für den ständigen Abbau eines
übermäßig hohen Druckes geeignet, sondern sollen Druckstöße von den zu schützenden Einrichtungen fernhalten. Diese
Punktion erfüllen diese Sicherheitsventile dadurch, daß ein
unter IPederlast stehender Ventilteller oder ein anderes
Sperrorgan bei einem Überdruck von seiner Sitzfläche abhebt, so daß sich der Druckstoß durch Abfließen von Wasser, das
in die Kanalisation abgeleitet wird, abbaut. Ein derartiges
Sicherheitsventil kann offensichtlich nicht an Stelle des erfindungsgemäß ausgebildeten Ventiles verwendet werden;
denn bei übermäßig hohem Druck würde dieses bekannte Ventil ständig in der Offenstellung stehen und Wasser in die Kanalisation
ableiten.
Es gibt aber auch bereits Druckregulierventile, welche
in Wasserversorgungsleitungen eingebaut werden können und, wie das erfindungsgemäß ausgebildete Ventil, bewirken, daß
das durch diese Ventile strömende Wasser einen Teil des Speisedruckes verliert. Diese bekannten Regulierventile
sind relativ kompliziert ausgebildet. Sie sind infolgedessen
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in der Anschaffung teuer. Sie stellen zusätzliche und^kost-spielige
Armaturen oder Geräte dar. Außerdem erzeugen sie unerwünscht starke· Arbeitsgeräusche. Der nachträgliche Einbau
solcher Ventile in Wasserversorgungsleitungen ist schließlich mit einem sehr hohen Arbeitsaufwand verbunden.
Gegenüber diesen bekannten Druckreduzierventilen zeichnet sich das erfindungsgemäß ausgebildete Ventil durch den
bereits erwähnten, sehr einfachen Aufbau aus. Da es darüber hinaus zugleich auch das Absperrventil darstellt, das sowieso
vorgesehen sein muß, ergibt sich in der Praxis nur ein außerordentlich geringer Mehrpreis, um eine Verbraucheranlage
für Wasser mit einer Einrichtung zur Druckreduzierung au versehen. Besonders vorteilhaft bei dem erfindungsgemäß
ausgebildeten Ventil ist die Tatsache, daß es sich von einem in bekannter Weise ausgebildeten Absperrventil
lediglich dadurch unterscheidet, daß au den massiven
Widerlagerteller dieses normalen Absperrventiles der Topf* kolben mit der Druckfeder unter Verwendung des Ventiltellers
als Widerlagerplatte in axialer Verlängerung angebaut ist. Das bedeutet, daß die Gewindebuchse, in welcher
sich die Gewindespindel und der Ventilteller bei bekannten und die Gewindespindel mit der Widerlagerplatte und dem
Topfkolben bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Ventil befindet, bequem gegeneinander ausgetauscht werden können.
Der nachträgliche Einbau einer Druckreduziereinrichtung in
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■ - 7 -
bestehende Verbraucheranlagen ist daher auf einfache Weise durch Austausch der Ventilbucbsen mit den in diesen Buchsen
geführten Gewindespindeln und Sperrorganen möglich.
Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung des neuen Ventiles ist die Feder auf einer unmittelbar am Innenende der Gewindespindel
gehaltenen Widerlägerplatte (bei normalem Absperrventil dem massiven Ventilteller, der als Stützplatte für
die elastische Dichtungsscheibe dient) abgestützt und umgibt einen Führungsbolzen, der an der Widerlagerplatte befestigt
ist und am anderen Ende einen Gewindezapfen trägt, die durch den Boden des Topfkolbens hindurch verläuft und zur Endlagenbegrenzung des Topfkolbens mit einer Gewindemutter versehen
ist, welche zugleich auch eine elastische Dichtungsscheibe festhält. Bei dieser elastischen Dichtungsscheibe handelt
es sich wiederum um die normale Biohimngesaneibe, wie sie
bei der normalen Ausbildung des Absperrventiles unmittelbar auf der Widerlagerplatte befestigt ist.
Vorteilhaft ist es, wenn die Feder über einen Federteller
auf der Widerlagerplatte abgestützt ist, welche einen Außenrand aufweist, der zur Führung in das offene Ende des
Topfkolbens eingreift.
Das neue Ventil wird bevorzugt so ausgestaltet, daß das
Ventilgehäuse gleichachsig zueinander angeordnete Anschluß-.
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enden und Ein- "bzw. Ausströmöffnungen aufweist, während die
Gewindespindel geneigt zur gemeinsamen-Achse der Öffnungen
verläuft.
Vorstehend wurde der Einsatz des erfindungsgemäß ausgebildeten
Ventiles ausschließlich im Hinblick auf Wasserverbraucher erläutert. Hierzu ist ergänzend auszuführen, daß
sich der Einsatz des neuen Ventiles nicht auf Haushalte beschränkt, sondern daß sie auch in industriellen Wasserverbraucheranlagen
verwendbar sind. Darüber hinaus läßt sich das erfindungsgemäß ausgebildete Ventil auch für andere
Einsatzgebiete anwenden, in denen die übermäßig hohen Speis-edrücke
eines Strömungsmediums Hachteile verursachen und abgebaut werden sollen.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäß ausgebildeten
Ventiles ist in den Zeichnungen dargestellt. · ... :;
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des neuen Ventiles.
I1Ig. 2 zeigt eine Seitenansicht des Einsatzteiles des
in Pig. I dargestellten Ventiles.
Hg» 3 zeigt einen Axialschnitt des erfindungsgemäß ausgebildeten
Ventiles in seiner Sperrstellung.
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Die Pig. 1 läßt.deutlich erkennen, daß sieb das erfindungsgemäß
ausgebildete Absperrventil 1 äußerlich überhaupt nicht von einem handelsüblichen Absperrventil
unterscheidet. Wie ein derartiges Ventil besitzt es ein Ventilgehäuse 2 mit zwei miteinander fluchtenden Anschlußenden 3,4>
von denen die eine Einströmöffnung 5 ' ■und die andere eine Ausströmöffnung 6 aufweist. Geneigt
zur gemeinsamen Achse der beiden Öffnungen 5 und 6 verläuft die Achse eines Hohlraumes 7, der von einem
Gehäusefortsatz umgeben ist und ein Einschraubgewinde
für eine Buchse 8 trägt. Diese Buchse 8 ist der Bestandteil
eines Einsatzteiles 9» welcher mittels der Buchse in das Gehäuse 2 eingeschraubt bzw. aus dem Gehäuse entnommen
werden kann. Der Aufbau dieses Einssfczteiles 9 geht aus der Pig. 2 deutlich hervor.
Der Einsatzteil 9 weist die bereits erwähnte Gewindebuchse
8 auf. Im Inneren dieser Buchse befindet sich eine Gewindemutter (nicht dargestellt), in welcher eine
Gewindespindel 10 aufgenommen ist. Die Gewindespindel ragt am Außenende heraus und trägt dort ein nicht gezeigtes
Betätigungselement, beispielsweise ein Handrad. Die Gewindespindel 10 ist an ihrem Außenende zusätzlich durch
eine Stopfbuchse 11 abgedichtet. Am Innenende 12 trägt die Gewindespindel eine Widerlagerplatte 13. Wie die Pig.3
deutlich erkennen läßt, ist diese Widerlagerplatte 13
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- ίο -
in der herkömmlichen Weise ausgebildet, d.h. sie bildet
den bei normaler· Ausführung des Yentiles als Abstützung ""'
für eine elastische Dichtungsscheibe 14 dienenden Ventilteller. In der erfindungsgemäß ausgebildeten Ausgestaltung
des Yentiles 1 bildet die Widerlagerplatte 13 jedoch
die Abstützfläche für einen 3?ederteller15, der einen äußeren
umfänglichen Rand 16 aufweist. In diesem Federteller
ist eine Druckfeder 17 abgestützt, die dabei auf einer Fübrungsbucbse 18 zusätzlich geführt ist. Die Führungsbuchse
18 ist auf einem Gewindezapfen 19 befestigt, der sich über die Frontflache der Widerlagerplatte 13 hinaus
erstreckt. Über den Rand 16 des Pedertellers 15 und konzentrisch
zur Fübrungsbuchse 18 ist ein Topfkolben 20 gestülpt, der einen geschlossenen Boden -21 aufweist und mit
seinem offenen Ende zur Widerlagerplate 13 weist. Die Fübrungsbuchse 18 besitzt an ihrem Außenende einen G-ewin.dezapfen
22, der durch eine Bohrung bzw. ein geeignetes Loch im Boden 21 des Topfkolbens 20 hindurchragt und an seinem
Außenende eine Gewindemutter 23 trägt. Die Außenfläche des Bodens 21 des Topfkolbens 20 dient der bereits erwähnten
elastischen Dichtungsscheibe H als Widerlager. Die Feder
17 drückt gegen die Innenfläche des Topfkolbenbodens 21 und versucht, diesen in Richtung auf die Sperrstellung
relativ zur Gewindespindel oder Widerlagerplatte 13 wegzuschieben.
In dem Ventilgehäuse 2 ist9 wie bei Absperrventilen üblich,· eine ringförmige Sitzfläche. 24 vorgesehen, die durch eine Einziehung des Gehäuses geschaffen
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wird. In der iig. 3 nimmt der Topfkolben die Sperrstellung
ein, und es ist zu erkennen, daß die Gewindemutter 23 in
einem axialen Abstand von der elastischen Dichtungsscheibe
14 verläuft, und daß der Topfkolben 20 bis zur Anlage an
die Endstirnfläche der Fübrungsbucbse 18 herangedrückt ist.
Wenn die Gewindespindel 10 (Fig.2) betätigt wird, so daß
die Widerlagerplatte 13 aus der in Pig. 3 gezeigten Stellung
zurückgezogen wird, dann verbleibt der Topfkolben zunächst noch unter dem Einfluß der Druckfeder 17 so lange
in seiner Stellung, bis der Bewegungshub, den die Stellung
der Gewindemutter 23 auf den Gewindezapfen 22 zuläßt, aufgebraucht wird. Hierbei ist vorausgesetzt, daß auf die
Endstirnfläche des Topfkolbens kein höherer Druck einwirkt. Je nach axialer Länge des Topfkolbens bzw. axialer
Länge der Fübrungsbuchse 18 verbleibt der Topfkolben auch
dann, wenn die Gewindespindel' im Öffnungssinne in die Endstellung überführt wurde, in der in Pig. 3 gezeigten.
Anlage auf der Sitzfläche 24 oder aber er hebt geringfügig
davon ab. Die jeweils in unbelastetem Zustande bei voll
in die Offenstellung übefführter Gewindespindel eingenommene
Stellung hängt von der jeweiligen Bemessung der erwähnten Bauteile ab.
Es ist aus den Figuren deutlich zu erkennen, daß der
Topfkolben 20 den Hohlraum 7 nahezu vollständig ausfüllt
und infolgedessen eine merkliche Verringerung des Durch-
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strömquerscbnittes des Yentiles 1 bewirkt. In dem Augenblick,
in dem der Topfkolben bei in die Endstellung in Öffnungsricbtung überfübrter Gewindespindel mit dem
Druck des Strömungsmediums bzw. Wassers beaufschlagt wird, wird er in axialer Richtung gegen die Wirkung der
Druckfeder 17 in Richtung auf die Gewindespindel verschoben,
bis sich ein Gleichgewicht zwischen dem Widerstand der Druckfeder 18 und der Kraft einstellt, welche sich
aus der Größe des herrschenden Wasserdruckes und der dargebotenen Stirnfläche des Topfkolbens 20 ergibt.
■Dadurch, daß der Kolben zurück bewegt wird und einen begrenzten Weg unter Überwindung der Kraft der Druckfeder
17 ausführt, wird ein mehr oder weniger großer Durchströmquerschnitt freigegeben, wobei jedoch infolge der
Querschnittsverminderung,die der Topfkolben 20 bewirkt, eine starke Drosselung und damit ein Druckabfall erzielt
wird. Abhängig von Druckänderungen im Speisedruck vollzieht der Topfkolben 20 während des Durchströmens des
Yentiles ständig axiale Bewegungen. Bei nicbtströmender Flüssigkeit nimmt der Topfkolben dagegen eine Ruhelage
ein.
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Claims (1)
- PatentansprücheΠ.JAhsperrventil, insbesondere für Wasserrohrleitungen, '■ mit einem Ventilgehäuse, das eine ringförmige Sitzfläche für einen Ventilteller aufweist, yelcher am Innenende einer Gewindespindel gebalten ist, die sich dicht abschließend in einem Muttergewinde abstützt, das in einer in das Ventilgehäuse eingeschraubten Buchse vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller am unteren Ende eines zur Gewindespindel (10) hin offenen Topfkolbens (20) angeordnet ist, welcher den Durchströmquerscbnitt im Ventilgehäuse (2) mit geringem seitlichem Spiel ausfüllt und,gegen die Wirkung einer Druckfeder (17) begrenzt,in Achsrichtung auf die Gewindespindel hin verschiebbar ist.2, Ventil nach Anspruch 1, dadurch ge ken η zeichnet, daß die Feder (17) auf einer unmittelbar am Innenende der Gewindespindel (10) gehaltenen Widerlagerplatte (13) abgestützt ist und einen Pührungsbolzen (18) umgibt, der an der Widerlagerplatte (13) befestigt ist und am anderen Ende einen Gewindezapfen (22) trägt, der durch den Boden (21) des Topfkolbens (20) hindurch verläuft und zur Endlagenbegrenzung des lopfkolbens mit einer Gewindemutter (23) versehen ist, welche zugleich auch eine elastische Dichtungsscheibe (14) festhält.109884/0718-H-3. Ventil nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurchgekennzeichnet, daß die Feder (17) über einen Federteller (15) auf der Widerlagerplatte (13) abgestützt ist, welcher einen Außenrand (16) aufweist, der zur Führung in das offene Ende des Topfkolbens (20) eingreift.4. Ventil nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (2) gleichachsig zueinander angeordnete Anschlußenden (3,4) und Ein- bzw. Ausströmöffnungen (5,6) aufweist, während die Gewindespindel (10) geneigt zur gemeinsamen Achse der Öffnungen verläuft.09884/0718ASLeerseite
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702034273 DE2034273A1 (de) | 1970-07-10 | 1970-07-10 | Absperrventil |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE2034273A1 true DE2034273A1 (de) | 1972-01-20 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2034273A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19960630B4 (de) * | 1998-12-18 | 2014-01-16 | Entegris, Inc. | Kunststoffventil |
| WO2022144690A1 (en) * | 2020-12-30 | 2022-07-07 | Cavagna Group S.P.A. | Flow regulator |
-
1970
- 1970-07-10 DE DE19702034273 patent/DE2034273A1/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19960630B4 (de) * | 1998-12-18 | 2014-01-16 | Entegris, Inc. | Kunststoffventil |
| WO2022144690A1 (en) * | 2020-12-30 | 2022-07-07 | Cavagna Group S.P.A. | Flow regulator |
| US12392424B2 (en) | 2020-12-30 | 2025-08-19 | Cavagna Group S.P.A. | Flow regulator |
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