DE20317682U1 - Keilsystem zum Einbau von Fenstern - Google Patents

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/56Fastening frames to the border of openings or to similar contiguous frames
    • E06B1/60Fastening frames to the border of openings or to similar contiguous frames by mechanical means, e.g. anchoring means
    • E06B1/6069Separate spacer means acting exclusively in the plane of the opening; Shims; Wedges; Tightening of a complete frame inside a wall opening

Abstract

Keilsystem zum Einbau von Fenstern dadurch gekennzeichnet, das ein Keil 1 auf einem zweiten Keil 2 parallel zueinander verschoben werden, die einen Zwischenraum, je nach Keilstärke von 20 -50 mm überbrücken können.

Description

  • Das Wort System wird benutzt, um damit zum Ausdruck zu bringen, dass der vorgestellte Prototyp aus zwei beweglichen Keil-Teilen besteht
  • 1. Der Ausgangspunkt für das Keilsystem ist gekennzeichnet durch folgendes:
  • Man kann sagen, seit Jahrhunderten werden Fenster in gleicher Form eingebaut. Man benutzt Keile aus Holz, seit neuerer Zeit in begrenztem Umfang auch Keile aus Hartkunststoff, die in der Regel quer zum Blendrahmen verwendet werden. Solange man Holzfenster nutzte, spielte im Prinzip die Lage des Keils am Blendrahmen eine untergeordnete Rolle, da Holz eine höhere Steifigkeit hat als z.B. Kunststoff, aus dem die Mehrzahl der Fenster in der Gegenwart hergestellt wird.
  • 1.1. Bauliche Voraussetzungen
  • Jede Firma, die Fenster nach dem neuesten Stand der Technik einbaut – was gleichbedeutend mit der RAL-Zertifizierung ist – muß, um diese Zertifizierung zu erreichen, 10 Anschlußsituationen vorlegen. Dabei sind in der Regel einige enthalten, wo die bleibende Verkeilung nicht in Betracht kommt, da man mit sogenannten „Löwenklauen" arbeitet, weil das Fenster sich z. B. in der Isolierschicht befindet. Anschlußsituationen wie Einbau im Falz, Einbau im Fachwerk, Einbau zwischen dem Mauerwerk – unabhängig welche Steinart verwendet wird – erfordern eine Verkeilung.
  • Nach den geltenden RAL-Vorschriften ist eine bestimmte Verkeilung eines Bauelementes Fenster oder Türe sicherzustellen, um Funktionsbeeinträchtigungen zu vermeiden. Das vorgestellte Keilsystem kann hier Abhilfe schalten.
  • 1.2. Materialanforderung aus gegenwärtiger Sicht
  • Nutzt man Holzkeile wie bisher, hat man in der Regel 2 Probleme, die man nicht vermeiden kann:
    • - Holz arbeitet und
    • - es fault, wenn es Feuchtigkeit ausgesetzt wird und verliert damit an Stabilität. Die übliche Form, Keile quer zum Blendrahmen einzusetzen, ist handwerklich bequem, weil man die Keile gut anfassen und einschlagen kann. Der Nachteil ist, überstehende Keile müssen später abgesägt oder – um Kältebrücken zu vermeiden – herausgezogen werden. Das bedeutet in der Regel, dass nachträglich eine Isolierung eingebracht werden muß. Das Material muß damit so geartet sein, dass es seine Festigkeit auf Dauer behält, dass es leicht zu verarbeiten ist und dass man möglichst Arbeitsschritte hintereinander erledigen kann ohne lange Wartezeiten zu haben. Diese Forderungen erfüllt das vorgestellte System.
  • Als Material kann gewählt werden Hart-PVC, d.h. die Keile können in einem Gießverfahren hergestellt werden oder man nimmt ein hartes Plattenmaterial, dass dann entsprechend gefräst wird.
  • 2. Das Keilsystem
  • Das vorgestellte Keilsystem wird nicht quer zum Blendrahmen, sondern längst zum Blendrahmen verarbeitet. Die einzusetzenden Keilstärken orientieren sich an den Abständen zwischen Blendrahmen und Mauerwerk.
  • Das Keilsystem zeichnet sich durch 2 zusammengehörige Keile aus: Keil 1 wird am Blendrahmen angeschraubt oder/und mit einem Klippsystem befestigt (A). Der Keil hat rechts und links eine Seitenwandung (A-B).
  • Keil 2 passt in der Schräge auf Keil 1, hat einen Schlitz, um sich am Dübel rechts und links vorbeischieben zu können (C). Eine Querbohrung besteht (B), um den Keil mit einem Dorn rauf und runter bewegen zu können.
  • Der Keil ist etwa 100 – 120 mm lang ( B ), hat je nach Erfordernis eine Stärke zwischen 10-30 mm an seiner breitesten Stelle. Die Keile sollten so gearbeitet sein, dass ihre Außenflächen immer parallel zueinander liegen.
  • Die Verkeilung soll jeweils an der Stelle liegen, wo auch die Dübelung oder Verschrau bung stattfindet. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Metallrahmendübel oder PVC-Dübel nutzt. Selbst falls jemand noch eine Vernagelung vornimmt, ist auch dieses mit dem neuen Keilsystem möglich.
  • 2.1 Technische Beschreibung
  • Zu jedem Keilsystem gehören 2 Keile. Geht man davon aus, dass der Fugenabstand zwischen Mauerwerk und Blendrahmen zwischen 10 und maximal 30 mm liegen sollte, kann der mit einem Klippsystem ausgestattete Keil, der am Blendrahmen befestigt wird, 10 – 20 mm stark sein. Dieser Keil kann entweder nur angeklippst oder alternativ bereits in der Vormontage beim Fensterhersteller angeschraubt werden, durch das Unterhalb der Dübelbohrung befindliche Loch, mit dem Durchmesser von 3 mm und zwar so, dass das Dübelbohrloch im Blendrahmen direkt über dem Dübelbohrloch im Keil liegt.
  • Bei einer gewählten werkseitigen Vormontage kann man aus Kostengründen auf Keile mit Klippsystem verzichten, da dieser dann am Blendrahmen verschraubt ist. Für den Fall, dass man seine Dübellochbohrungen nicht vorfertigen läßt, ist das Klippsystem geeigneter, weil man den Keil dann direkt über das bei der Montage gebohrte Dübellochbohrung schieben kann, ohne dass dieser wieder verrutscht.
  • Mit diesem Arretierungssystem ist garantiert, dass die Verkeilung immer hinter der Verschraubung erfolgt. Ebenfalls ist damit garantiert, dass die Menge der Verkeilung hinreichend ist, da der Profilgeber jeweils die erforderliche Dübellochmenge vorgibt.
  • Da aber die Abstände zwischen Mauerwerk und Blendrahmen immer unterschiedlich sind, ist ein 2. Keil notwendig, der auf dem 1. Keil verschoben werden kann. Dieses ist dadurch garantiert, dass der Keil einen 10 mm breiten Schlitz hat, so dass die 2 Arme rechts und links vom Dübel vorbeigeschoben werden können. Damit kann eine gleich mäßige Verkeilung von allen Seiten erfolgen unabhängig wie abweichend breit die einzelnen Abstände zwischen Blendrahmen und Mauerwerk sind.
  • Da man aber den Keil nicht unbedingt gleich in die richtige Position schieben kann, gibt es eine Querbohrung von 3 mm, in die ein Dorn gesteckt werden kann, um den Keil auch wieder zu lockern.
  • Eine wesentliche Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit ist ebenfalls, dass der am Blendrahmen befestigte Keil eine Seitenwandung hat, die den zu verschiebenden Keil aufnimmt, so dass dieser nicht alleine rausrutschen kann oder seitlich ausschert.
  • Die 10 mm Bohrung reicht, weil in der Regel Dübel bis maximal 10 mm und Schrauben zwischen 6 und 10 mm genutzt werden.
  • 2.2 Funktionsbeschreibung
  • Das Prinzip basiert auf einer sich verschiebenden Schräge, die quasi als Hinterfütterung in dem Zwischenraum zwischen Blendrahmen und Mauerwerk dient.
  • Da der Keil in der Nut des Blendrahmens liegt, kann ein seitliches Ausscheren nicht erfolgen. Da der am Blendrahmen befestigte Keil ebenfalls über ein Führungssystem verfügt, kann auch der sich bewegende Keil nicht seitlich abscheren.
  • Die auf-einander-liegenden Keilflächen sind leicht angerauht, so dass dadurch ein selbständiges Verrutschen vermieden wird.
  • Das angearbeitete Klippsystem ermöglicht dem Handwerker die Keile selbst zu setzen. Die Verschraubungsmöglichkeit, bietet dem Fensterhersteller, der auch das RAL-Gütezeichen hat, zu garantieren, dass die Monteure die Fenster richtig verkeilen. Dadurch, dass die Keile immer hinter dem Blendrahmen sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite zurückstehen, brauchen sie nicht entfernt werden, d.h. sie liegen in dem Bereich, der normalerweise mit Montageschaum ausgeschäumt wird. Damit kann der Handwerker das Fenster einschäumen und braucht keine Nacharbeiten beim Schäumen leisten, weil die Keile nicht entfernt werden müssen. Damit vermeidet er Luftbrücken und Schallbrücken. Er kann in einem Arbeitsgang das Fenster vollständig einbauen.
  • Eine Sonderform kann gewählt werden, wenn der Abstand zwischen Blendrahmen und Mauerwerk zu groß ist, in dem auf dem beweglichen Keil noch einmal ein Keil, der normalerweise am Blendrahmen befestigt wird, aufgesetzt wird. In diesem Fall hat man keine Parallelverschiebung der Flächen, es sei denn, man nimmt einen 4. Keil.
  • Das System läßt zu, dass man durch Zusammenstecken der Keile die Verkeilungsbreite erweitern kann.
  • 3. Erweiterung des Systems
  • Angemeldet wird der Prototyp des Keilsystems. Weitere Entwicklungen werden in die Richtung Verbindung mehrerer Keile gehen und in Richtung Verschiebung der Keile durch ein Zahnradsystem vergleichbar mit denen von Schlauchschellen.

Claims (8)

  1. Keilsystem zum Einbau von Fenstern dadurch gekennzeichnet, das ein Keil 1 auf einem zweiten Keil 2 parallel zueinander verschoben werden, die einen Zwischenraum, je nach Keilstärke von 20 -50 mm überbrücken können.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das die beiden Oberflächen auf denen die Keile 1 u. 2 verschoben werden eine rauhe Oberfläche haben.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 u. 2. dadurch gekennzeichnet, das Keil 2 eine seitliche Führung für Keil 1 aufweist, die etwa 5 mm über die Keilschräge hinausragt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, das Keil 2 an der Grundfläche ein Klemmvorrichtung zur Arretierung aufweist. Alternativ hat der Keil unterhalb der 10 mm Bohrung ein Bohrloch in gleicher Richtung von 3 mm Durchmesser
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, das der Keil 1 Gabel-ähnlich, mit einem Zinkenabstand von 10 mm geformt ist. Die bei den Zinken liegen jeweils rechts und links vom Dübelloch, dass sich in Keil 2 befindet. Der Keil ist lose.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, das der Keil 1 sich in die Führung von Keil 2 so einführen läßt, das er nicht alleine durch sein Eigengewicht verrutschen kann
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, das der Keil 1 eine seitliche Durch-Bohrung von bis zu 3 mm hat.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, das die Keile aus Kunststoff oder Sandwichplatten-Material bestehen.
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