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Die Erfindung betrifft einen klappbaren Schreibtisch zur Befestigung an einer Wand.
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Klappbare Schreibtische, Ablagen und Regale sind zahlreich bekannt, darunter auch solche zur Befestigung an einer Wand, beispielsweise aus der
US 8,607,995 B1 , der
US 2005 258,11 7 A1 , der
CN 203986836U , der
US 701,666 A , der
CN 210075358U oder
EP 1 430 809 A1 .
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bekannte Schreibtische weiterzubilden. Für einen Schreibtisch ist eine ebene Auflageoberfläche erforderlich. Ziel der Erfindung ist es dabei, bei schlichtem Design und einfacher Herstellung dauerhaft eine große Last tragen zu können und ein einfaches Weg- und Ausklappen zu ermöglichen. Vorteilhaft ist es des Weiteren, auch im weggeklappten Zustand eine Funktionalität, beispielsweise als Bild zu ermöglichen. Zudem soll der Platzbedarf und insbesondere die Tiefe des Schreibtischs im weggeklappten Zustand möglichst gering ausfallen. Des Weiteren soll die Auflageoberfläche bei gegebener Schreibtischgröße maximiert werden.
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Gelöst wird die Aufgabe insbesondere durch einen klappbaren Schreibtisch aufweisend ein Festlegeteil zur Festlegung, insbesondere mit einer Festlegeseite des Festlegeteils, insbesondere an einer vertikalen Struktur, sowie ein Klappteil. Dabei weist das Klappteil eine, insbesondere geschlossene, ebene, einteilige und/oder glatte, Auflageoberfläche, auf, wobei das Klappteil mittels mindestens eines Scharniers, insbesondere Stangenscharniers oder Klavierband, um mindestens 90°, insbesondere um mindestens 100°, klappbar am Festlegeteil, insbesondere jedoch nicht an der Festlegeseite, festgelegt ist. Gekennzeichnet ist der Schreibtisch dadurch, dass der Schreibtisch, insbesondere das Klappteil, einen, zumindest teilweise, insbesondere vollständig in das Klappteil eingelassenen und an zwei gegenüberliegenden Seiten des Klappteils aus dem Klappteil hervorstehenden Stab aufweist, wobei der Stab zumindest an einem von den Seiten, an denen der Stab hervorsteht, beabstandeten Festlegepunkt an dem Klappteil festgelegt ist.
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Insbesondere ist die Auflageoberfläche einteilig, insbesondere mit dem größten Teil des Klappteils, einteilig ausgeführt. Insbesondere weist das die Auflageoberfläche bildende Material über die gesamte Auflageoberfläche eine Stärke von mindestens 8 mm, insbesondere mindestens 12 mm, auf.
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Der Stab und seine zumindest auch nicht randständige Festlegung sorgen für eine große Tragfähigkeit, die einfach über zwei Abspannmittel, die jeweils an einem Überstand des Stabes angreifen, abgetragen werden. Die zumindest auch nicht randständige Festlegung des Stabs reduziert oder verhindert ein Durchbiegen des Stabs. Die Abspannmittel können auf einfache und platzsparende Weise beispielsweise durch Seile, insbesondere Stahlseile, mit endständigen Schlaufen, insbesondere je eine Schlaufe je Ende, realisiert werden. Diese lassen sich, wenn das Klappteil senkrecht gestellt ist, demontieren und gut verstauen.
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Das Festlegeteil kann zum Verschrauben mit einem vertikalen Bauteil, insbesondere einer Wand, beispielsweise Durchgangslöcher aufweisen, die an der Festlegeseite münden. Die Festlegeseite weist insbesondere eine ebene und insbesondere zumindest weitgehend, insbesondere zu mindestens 80%, geschlossene Oberfläche auf.
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Das Klappteil kann beispielsweise als Vollquader, beispielsweise aus Holzwerkstoff, oder durch einen umlaufenden Rahmen, der zudem quer- oder im inneren des Rahmens laufende Verstärkungsstreben aufweisen kann, mit oberer und unterer Flächenabdeckung gebildet sein.
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Ein solcher Schreibtisch kann bei entsprechender Verankerung in der Wand zumindest bis zu 30 kg tragen.
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Mit Vorteil ist der Stab auf der vom Scharnier oder Basisseite oder -kante abgewandten Hälfte des Klappteils angeordnet, insbesondere benachbart zur vom Scharnier abgewandten Seite angeordnet. Dadurch lässt sich die Belastung des Scharniers reduzieren.
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Bevorzugt ist das Klappteil mit einer Basisseite und/oder -kante mittels des mindestens einen Scharniers am Festlegeteil festgelegt.
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Vorteilhafterweise weist das Klappteil eine Längserstreckung parallel zur Auflageoberfläche und senkrecht zur Basisseite und/oder -kante auf, wobei der Stab auf der vom Scharnier und/oder Basisseite und/oder -kante in Richtung der Längserstreckung des Klappteils abgewandten Hälfte des Klappteils angeordnet ist, insbesondere in einem Bereich mit einer Längserstreckung in Richtung der Längserstreckung des Klappteils von 0 bis 25% der Längserstreckung des Klappteils oder 0 bis 5 cm wobei sich der Bereich von der vom Scharnier und/oder Basisseite und/oder -kante in Richtung der Längserstreckung des Klappteils abgewandten Seite des Klappteils in Richtung des Scharniers oder der Basisseite oder -kante erstreckt. Mit Vorteil steht der Stab an Seiten hervor, die an das Scharnier und/oder die Basisseite und/oder -kante sowie an die Auflageoberfläche angrenzen. Dadurch lässt sich die Belastung des Scharniers reduzieren.
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Mit Vorteil ist der mindestens eine Festlegepunkt von den Seiten, an denen der Stab hervorsteht, je mindestens um 20% der Länge des Stabes und/oder des Abstandes zwischen den Seiten, an denen der Stab hervorsteht, von den Seiten, an denen der Stab hervorsteht, beabstandet. Dadurch lässt sich das Durchbiegen besonderes effizient verhindern. Der Stab kann aber zusätzlich auch Seitennah oder durchgehend festgelegt sein. Er ist insbesondere in eine Nut oder ein durchgehendes Loch aufgenommen.
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Bevorzugt verläuft die Längserstreckung des Stabs parallel zur Längserstreckung und/oder zur Achse des Scharniers. Dadurch lassen sich die auftretenden Kräfte besonders gut aufnehmen.
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Mit Vorteil ist der Stab aus Metall gebildet und/oder als Rohr ausgeführt und/oder ist der Durchmesser und/oder sind die Kantenlängen des Stabs größer als 3 mm und/oder kleiner als 15 mm und/oder steht der Stab jeweils mehr als 3 mm und/oder weniger als 30 mm aus den Seiten hervor. Dies hat sich als besonders robust und gut handhabbar bei gleichzeitig kleiner und materialsparender Ausführung erwiesen.
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Insbesondere ist der Stab von der Auflageoberfläche abgewandt angeordnet, insbesondere weist er weniger Abstand zur von der Auflageoberfläche abgewandten Seite auf als zur Auflageoberfläche. Alternativ oder zusätzlich kann er an die von der Auflageoberfläche abgewandte Seite angrenzen und/oder von dieser einen Abstand von weniger als 3 mm und/oder weniger als der Hälfte der Dicke des Klappteils abzüglich des Durchmessers oder der kleinsten Kantenlänge des Stabs aufweisen. Dadurch ist insbesondere im weggeklappten Zustand eine einfache und platzsparende Festlegung des Klappteils mittels des Stabs möglich. Denn eine solche Anordnung ermöglich Freiraum zwischen Wand und Stab im weggeklappten Zustand, in dem zum Beispiel ein Anschlagmittel angeordnet sein kann.
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Mit Vorteil weist der Stab auf beiden hervorstehenden Abschnitten jeweils mindestens, insbesondere genau eine, insbesondere umlaufende, Nut auf. Diese Nut kann zur Aufnahme eines Abspannmittels genutzt werden und dies gegen seitliches Ver- und/oder Abrutschen sichern. Mit Vorteil weist die Nut eine Breite auf, die mindestens dem Durchmesser des Abspannmittels entspricht, insbesondere im Bereich von 2 bis 4 mm auf. Die Nut ist bevorzugt mindestens 2 mm tief.
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Mit Vorteil ist der der Stab eine Stange und/oder im Querschnitt rund oder viereckig, insbesondere rechteckig und/oder weist der Stab eine gerade Längserstreckung auf. Dies hat sich als besonders vorteilhaft in Produktion und bezüglich der Abtragung der Kräfte erwiesen.
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Bevorzugt weist das Festlegeteil Festlegemittel zum Festlegen des Festlegeteils mittels mindestens zweier Schrauben an der vertikalen Struktur auf. Dabei kann es sich beispielsweise um Löcher zur Aufnahme von Schrauben oder Mitteln zur Aufnahme von Schraubenköpfen handeln.
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Mit Vorteil weist das Klappteil mindestens eine, insbesondere zwei sich gegenüberliegende, geschlossene Seite(n) und/oder Oberfläche(n) auf, wobei die geschlossene(n) Seite(n) und/oder Oberfläche(n) insbesondere die größte(n) Seite(n) bzw. Oberfläche(n) des Klappteils darstellt/en. Bevorzugt weist eine der geschlossenen Seiten die Auflageoberfläche auf und/oder stellt sie dar. Dadurch lässt sich eine maximale Nutzung als Schreibtisch ermöglichen. Bei zwei solcher Seiten ist zudem im weggeklappten Zustand die Verschmutzung gering, die Reinigung einfach möglich. Auch kann die der Auflageoberfläche gegenüberliegende Seite als Träger für ein Bild dienen.
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Bevorzugt verläuft die Längserstreckung des Festlegeteils senkrecht zur Längserstreckung des Klappteils und/oder parallel zur Breite des Klappteils. Mit Vorteil ist die Breite des Klappteils kleiner, gleich oder größer als die Längserstreckung des Klappteils und/oder ist die Dicke des Klappteils jeweils kleiner als die Breite und die Längserstreckung des Klappteils. Dadurch lässt sich die Stabilität erhöhen und/oder der Materialbedarf reduzieren.
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Mit Vorteil weist das Klappteil und/oder die Auflageoberfläche eine Erstreckung von mindestens 20 x 20 cm und/oder eine Dicke von mindestens 1 cm und/oder maximal 5 cm auf. Vorteilhaferweise ist das Klappteil als Quader ausgebildet und/oder sind die zwei größten Erstreckungen des Klappteils unter nicht Beachtung des Stabs mit der Erstreckung der Auflageoberfläche identisch. Dadurch lässt sich die Nutzfläche optimieren.
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Mit Vorteil ist das Klappteil ausschließlich aus einem Quader, dem Stab und der Befestigung des Stabs sowie gegebenenfalls einem dekorativen Element auf der der Auflageoberfläche gegenüberliegenden Seite gebildet. Dadurch lässt sich der Materialbedarf reduzieren und mit einfachen Mitteln eine hohe Stabilität erreichen.
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Bevorzugt ist das Festlegteil als Quader ausgebildet. Dies ermöglicht eine stabile und einfache Ausführung.
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Insbesondere grenzt eine erste Kante des Klappteils über die gesamte Länge der ersten Kante und/oder des Festlegeteils unter Zwischenlage des Scharniers an das erste Festlegeteil an und/oder erstreckt sich das mindestens eine Scharnier über die gesamte Länge der ersten Kante und/oder des Festlegeteils. Dadurch lässt sich eine große Stabilität erreichen.
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Vorteilhafterweise weist das Klappteil eine der Auflageoberfläche gegenüberliegende, insbesondere parallele, geschlossene, ebene und/oder glatte, Abschlussoberfläche auf. Dies ermöglicht unter anderem eine einfache Reinigung.
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Mit besonderem Vorteil weist der Schreibtisch zwei, insbesondere flexible, Abspannmittel auf, wobei die Abspannmittel eingerichtet sind, jeweils an einem der hervorstehenden Enden des Stabs und/oder an einem Anschlagmittel lösbar angelenkt zu werden. So kann auf einfache Weise ein Sichern der aufgeklappten Position gegenüber Gewichtsbelastung erfolgen. Die Anschlagmittel sind insbesondere als Haken, bevorzugt mit Sicherungselement, beispielsweise in Form eines Schnappers, beispielsweise wie Fenderhalter, ausgeführt. Die Abspannmittel können durch jeweils ein Seil oder eine Kette gegeben sein. Seile weisen insbesondere an jedem der Enden endständige Schlaufen auf. Die Seillänge ist und/oder wird insbesondere so eingestellt, dass beim Einhaken in einem Anschlagmittel und Umgeben eines Überstandes des Stabs, der Klappteil, insbesondere seine Auflageoberfläche, horizontal angeordnet ist und/oder gegen weiteres Abklappen gesichert ist.
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Bevorzugt weichen die Dicke des Festlegeteils und die Dicke des Klappteils um weniger als 5% der Dicke des dickeren der genannten zwei Teile voneinander ab, insbesondere sind die Dicken identisch. Dies ermöglicht eine platzsparende und wandparallele Anordnung im weggeklappten Zustand.
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Vorteilhafterweise weist der Schreibtisch mindestens zwei, insbesondere vier, insbesondere zwei flexible und/oder zwei steife, Abspannmittel auf, wobei die Abspannmittel eingerichtet sind, jeweils an einem der hervorstehenden Enden des Stabs und/oder an einem Anschlagmittel lösbar angelenkt zu werden, wobei insbesondere die flexiblen Abspannmittel länger als die steifen Abspannmittel ausgeführt sind und/oder die steifen Abspannmittel zum Festlegen des Stabs im weggeklappten Zustand des Schreibtischs an den Anschlagmitteln eingerichtet sind und/oder die flexiblen Abspannmittel zum Festlegen des Stabs im aufgeklappten Zustand des Schreibtischs an den Anschlagmitteln eingerichtet sind. Durch die Verwendung von steifen Abspannmitteln im weggeklappten Zustand lässt sich auch ein Abstand zwischen Wand und von der zur Wand hin orientierten oberen Kante des Klappteils einstellen und ein Wackeln im weggeklappten Zustand reduzieren. Die Verwendung flexibler Abspannmittel im aufgeklappten Zustand ermöglicht eine einfache und Platz sparende Aufbewahrung, während die Abspannmittel, zum Beispiel im weggeklappten Zustand, nicht benötigt werden.
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Insbesondere weisen zwei der, insbesondere flexiblen, Abspannmittel jeweils eine Länge im Bereich von 110 bis 200%, insbesondere 110 bis 150%, besonders bevorzugt bis maximal 141,4%, der Längserstreckung des Klappteils auf.
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Insbesondere weisen zwei der, insbesondere steife, Abspannmittel eine Länge im Bereich von 150 bis 300% des Durchmessers oder des Umfangs des Stabs auf.
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Gelöst wird die Aufgabe auch durch ein System aufweisend einen erfindungsgemäßen Schreibtisch und zwei, insbesondere vier, Abspannmittel und/oder zwei Anschlagmittel, wobei die Abspannmittel eingerichtet sind, jeweils an einem der hervorstehenden Enden des Stabs und/oder an einem Anschlagmittel lösbar angelenkt zu werden und/oder wobei die Anschlagmittel eingerichtet sind, an einer, insbesondere, der vertikalen Struktur, festgelegt zu werden und/oder zum lösbaren Anlenken eines Abspannmittels eingerichtet sind.
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Vorteilhafterweise sind zwei flexible Abspannmittel und zwei steife Abspannmitteln beinhaltet, wobei die flexiblen Abspannmittel länger als die steifen Abspannmittel ausgeführt sind und/oder die steifen Abspannmittel zum Festlegen des Stabs im weggeklappten Zustand des Schreibtischs an den Anschlagmitteln eingerichtet sind und/oder die flexiblen Abspannmittel zum Festlegen des Stabs im aufgeklappten Zustand des Schreibtischs an den Anschlagmitteln eingerichtet sind.
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Bevorzugt sind die Anschlagmittel oberhalb des Festlegeteils, insbesondere um 80 bis 120% der Längserstreckung des Klappteils höher als die Oberkante des Festlegeteils, und/oder außerhalb, insbesondere angrenzend an einen Bereich, der sich vertikal über dem Festlegeteil mit der Breite der Längserstreckung des Festlegeteils erstreckt, festgelegt. Dies ermöglicht eine platzsparende Anordnung und eine zuverlässige Abspannung und/oder Fixierung des Klappteils im aufgeklappten und/oder weggeklappten Zustand sowie ein vollständiges hochklappen des Klappteils auch bei geringem Abstand zur Wand.
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Im weggeklappten Zustand ist/sind der Klappteil und/oder die Auflageoberfläche insbesondere vertikal angeordnet. Im aufgeklappten Zustand ist/sind der Klappteil und/oder die Auflageoberfläche insbesondere horizontal angeordnet.
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Mit Vorteil weist der Schreibtisch, insbesondere das Festlegeteil, eine Ablage und/oder Aufhängung für zum Abspannen nicht benötigte Abspannmittel, beispielsweise mindestens einen Haken zum Aufhängen und/oder eine Vertiefung, Aussparung, Nut und/oder Ausfräsung zum Einlegen der Abspannmittel auf.
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Mit Vorteil weisen, insbesondere zwei, Abspannmittel, insbesondere die flexiblen und/oder langen, Mittel zur Längenverstellung auf. Dies kann beispielsweise durch lösbare Klemmmittel und/oder Seilspanne gegeben sein. Dadurch lassen sich Ungenauigkeiten der Platzierung der Anschlagmittel und/oder Längenänderungen der Abspannmittel ausgleichen und/oder die Position der Anschlagmittel und/oder ihre Art freier wählen.
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Mit Vorteil weisen die Anschlagmittel Mittel zur Veränderung der Position eines Hakens auf, insbesondere ein vertikaler Richtung und/oder des Abstandes des Hakens von der Wand auf. Dies kann beispielsweise durch Stellschrauben und/oder durch zwei gegeneinander bewegliche und aneinander, insbesondere mittels Schraube, festlegbare Elemente des Anschlagmittels realisiert werden. Dadurch lassen sich Ungenauigkeiten der Platzierung der Anschlagmittel und/oder Längenänderungen der Abspannmittel ausgleichen.
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Gelöst wird die Aufgabe auch durch einen an einer Wand festgelegten erfindungsgemäßen Schreibtisch, insbesondere mit zwei an der Wand festgelegten Anschlagmitteln, insbesondere ist der Schreibtisch teil eines erfindungsgemäßen Systems.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sollen rein exemplarisch und nicht beschränkend anhand der nachfolgenden Figuren erläutert werden. Dabei zeigen:
- 1 : Eine seitliche Ansicht auf einen aufgeklappten Schreibtisch,
- 2: eine Aufsicht auf den aufgeklappten Schreibtisch der 1 und
- 3: eine seitliche Ansicht auf den Schreibtisch aus 1, jedoch im weggeklappten Zustand.
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1 zeigt eine Wand 1, an der ein Festlegeteil 5 verschraubt ist. An der Wand sind zudem Anschlagmittel 7 verschraubt, von denen in 1 nur eins gezeigt ist. Über ein Scharnier 6 ist ein Klappteil 2 mit dem Festlegeteil 5 verbunden. Die nach oben orientierte Seite des Klappteils, stellt die Auflageoberfläche dar. Im Klappteil 2 aufgenommen ist ein an zwei Seiten hervorstehender Stab 4, wobei in 1 nur eine Seite davon dargestellt ist. Mittels der Seile 3 ist das Klappteil vor weiterem Klappen nach unten gesichert, indem die Seile 3 an den hervorstehenden Enden des Stabs mittels einer Schlaufe des Seils angelenkt sind und am gegenüberliegenden Ende des Seils in dem Anschlagmittel 7, wieder mittels einer Schlaufe des Seils, eingehängt sind. Zum Wegklappen, kann das Klappteil 2 um das Scharnier 6 nach oben an die Wand verschwenkt werden. Die Seile 3 können dazu abgenommen und anderweitig verstaut werden.
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2 zeigt eine Aufsicht auf die Anordnung der 1. Zu erkennen ist hier insbesondere, dass der Stab 4 an zwei gegenüberliegenden Seiten aus dem Klappteil 2 hervorsteht und an den Überständen Nuten 8 zur Aufnahme der Seilschlaufen aufweist. Ebenfalls zu erkennen ist, dass die Anschlagmittel seitlich angrenzend angeordnet sind. Gestrichelt dargestellt ist die mittige Festlegung 10 des Stabes am Klappteil. Sie ist hier durch eine Metallkonsole realisiert, die von der der Auflageoberfläche abgewandten Seite in den Klappteil in eine Ausfräsung eingesetzt ist. Dadurch ist die Auflageoberfläche einteilig und geschlossen ausgeführt. Dadurch ist eine gute Stabilität der Auflageoberfläche gegeben.
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3 zeigt die Anordnung aus 1 nach Klappen des Klappteils 2 an die Wand 1. Mittels je eines als Haken 9 ausgeführten Abspannmittel sind die überstehenden Stabenden jeweils an einem Anschlagmittel 7 festgelegt, um ein Aufklappen des Klappteils 2 zu verhindern. Zum Aufklappen werden die Haken 9 vom Stab und/oder vom Anschlagmittel gelöst und das Klappteil 2 nach unten verschwenkt und mittels der Seile, wie in 1 gezeigt, gesichert.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Wand
- 2
- Klappteil
- 3
- Seil
- 4
- Stab
- 5
- Festlegeteil
- 6
- Scharnier
- 7
- Anschlagmittel
- 8
- Nut
- 9
- Haken
- 10
- Festlegung
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- US 8607995 B1 [0002]
- US 2005258117 A1 [0002]
- CN 203986836 U [0002]
- US 701666 A [0002]
- CN 210075358 U [0002]
- EP 1430809 A1 [0002]