DE202019102155U1 - Modulartig aufgebauter Schließzylinder - Google Patents

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DE202019102155U1
DE202019102155U1 DE202019102155.1U DE202019102155U DE202019102155U1 DE 202019102155 U1 DE202019102155 U1 DE 202019102155U1 DE 202019102155 U DE202019102155 U DE 202019102155U DE 202019102155 U1 DE202019102155 U1 DE 202019102155U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/04Casings of cylinder locks
    • E05B9/041Double cylinder locks
    • E05B9/042Stators consisting of multiple parts being assembled together
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05B9/00Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/04Casings of cylinder locks
    • E05B9/045Modular casings for adjusting the length of cylinder locks

Abstract

Schließzylinder, aufweisend ein erstes Bauteil (21), welches ein einen drehbaren Zylinderkern (2) lagerndes Zylindergehäuse (1) aufweist oder mit einem derartigen Zylindergehäuse (1) verbindbar ist, und ein zweites Bauteil (22), welches zumindest Teil eines Drehlagers eines Schließgliedes (3) ist, wobei eines der Bauteile (21, 22) eine hinterschnittene Fesselungsausnehmung (23) und das andere Bauteil (22) einen zum Erreichen einer Formschlussverbindung der beiden Bauteile (21, 22) in die Fesselungsausnehmung (23) einzusteckenden, einen auf einem Hals (26) sitzenden Kopf (27) aufweisenden Fesselungszapfen (25) ausbildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Fesselungsausnehmung (23) und der Fesselungszapfen (25) so ausgebildet sind, dass der Fesselungszapfen (25) nur in einer gegenüber einer Funktionsstellung des Schließzylinders um eine durch den Fesselungszapfen (25) gelegte Achse gedrehte Stellung in die Fesselungsausnehmung (23) bringbar ist.

Description

  • Gebiet der Technik
  • Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder, aufweisend ein erstes Bauteil, welches ein einen drehbaren Zylinderkern lagerndes Zylindergehäuse aufweist oder mit einem derartigen Zylindergehäuse verbindbar ist, und ein zweites Bauteil, welches zumindest Teil eines Drehlagers eines Schließgliedes ist, wobei eines der Bauteile eine hinterschnittene Fesselungsausnehmung und das andere Bauteil einen zum Erreichen einer Formschlussverbindung der beiden Bauteile in eine Einstecköffnung der Fesselungsausnehmung einzusteckenden, einen auf einem Hals sitzenden Kopf aufweisenden Fesselungszapfen ausbildet.
  • Stand der Technik
  • Ein gattungsgemäßer Schließzylinder wird in der DE 197 46 580 A1 beschrieben. Dort wird ein Baukastensystem zum Zusammenstellen von Schließzylindern unterschiedlicher axialer Länge beschrieben, bei dem ein oder mehrere Zylindergehäuse über eine Steckverbindung mit einem Zentralstück verbunden werden können, wobei das Zentralstück eine Gewindebohrung zum Einschrauben einer Stulpschraube aufweist. Das Zentralstück besitzt eine hinterschnittene Fesselungsausnehmung, die eine Einstecköffnung und einen Lagerbereich ausbildet. In die Einstecköffnung kann ein einen Hals und einen darauf sitzenden Kopf aufweisender Fesselungszapfen eingesteckt werden. Der Kopf sitzt dabei im hinterschnittenen Abschnitt der Fesselungsausnehmung. Die Zuordnung erfolgt in einer Richtung quer zur Drehachse des Schließgliedes beziehungsweise des Zylinderkernes.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Schließzylinder gebrauchsvorteilhaft weiterzubilden.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung, wobei die Unteransprüche nicht nur vorteilhafte Weiterbildungen der im Hauptanspruch angegebenen Erfindung, sondern auch eigenständige Lösungen der Aufgabe darstellen.
  • Zunächst und im Wesentlichen wird vorgeschlagen, dass die lösbare Formschlussverbindung, mit der die beiden Bauteile miteinander verbunden sind, durch eine Drehschiebverbindung miteinander verbindbar sind, wobei hierzu insbesondere vorgesehen ist, dass diese bajonettartige Zuordnung durch eine besondere Gestaltung der Einstecköffnung und des Halses erreicht wird. Diese sind so vorgesehen, dass der Fesselungszapfen nur in einer gegenüber einer Funktionsstellung des Schließzylinders um eine durch den Fesselungszapfen gelegten Achse gedrehten Stellung durch die Einstecköffnung bringbar ist. Diese Verdrehstellung muss sowohl beim Zusammenstecken der beiden Teile als auch beim Auseinandernehmen der beiden Teile erreicht werden. Der Winkel, um den die Montagestellung, in der ein Zusammenstecken möglich ist, von der Funktionsstellung, in der der Schließzylinder bestimmungsgemäß gebraucht werden kann, verdreht ist, kann mindestens 60 Grad, bevorzugt mindestens 80 Grad betragen. Optimal ist es, wenn die beiden Bauteile in einer Querstellung zueinander montiert werden, um anschließend in eine Parallelstellung gedreht werden zu können. Die Schiebeverbindung kann, bezogen auf die Erstreckungsrichtung des Fesselungszapfens, axial oder radial sein. Bezogen auf die Drehachse des Fesselungszapfens bildet die Fesselungsausnehmung zwei Abschnitte aus. In einem ersten Abschnitt befindet sich im montierten Zustand der Kopf. In einem zweiten Abschnitt der Fesselungsausnehmung lagert der Hals. Der Hals besitzt bevorzugt einen unrunden Querschnitt. Die Fesselungsausnehmung kann eine in Radialrichtung, bezogen auf die Achse des Fesselungszapfens, angeordnete Einstecköffnung für den Fesselungsvorsprung ausbilden. Der Fesselungsvorsprung wird in diese Einstecköffnung hineingeschoben bis in einen Lagerbereich der Fesselungsausnehmung. Befindet sich der Fesselungsvorsprung im Lagerbereich, können die beiden Bauteile gegeneinander gedreht werden. Der zweite Abschnitt hat im Lagerbereich eine größere Weite als im Bereich der Einstecköffnung. Hier ist der zweite Abschnitt der Fesselungsausnehmung verschmälert. Der Hals des Befestigungszapfens besitzt bevorzugt zwei gering zueinander beabstandete Flanken, wobei der Abstand geringer ist, als die Weite des zweiten Abschnittes im Bereich der Einstecköffnung, so dass der Zapfen in einer Betriebsstellung, in der die gering beabstandeten Flanken an den Wänden der Fesselungsausnehmung anliegen, in die Fesselungsausnehmung eingeschoben werden können. Zwei weitere, insbesondere quer zu den ersten Flanken verlaufende Flanken sind weiter voneinander beabstandet. Dieser Abstand ist größer, als der Abstand der beiden Flanken des zweiten Abschnittes im Bereich der Einstecköffnung. Der Abstand dieser beiden zweiten Flanken des Halses ist aber kleiner, als der Durchmesser des zweiten Abschnittes der Fesselungsausnehmung im Lagerbereich. Als Variante zu einer radialen Schubsteckverbindung kann aber auch vorgesehen sein, dass die beiden Bauteile zunächst axial ineinandergeschoben werden und durch eine Drehverbindung aneinander gefesselt werden. Hierzu kann der Hals einen kreisrunden Querschnitt aufweisen, aber der Kopf einen unrunden, insbesondere hammerkopfförmigen Querschnitt aufweisen. Die beiden miteinander verbindbaren Bauteile bilden insbesondere ein zweiteiliges Zentralstück eines Schließzylinders aus, an dem zumindest ein Zylindergehäuse bevorzugt aber zwei Zylindergehäuse befestigt werden können. Hierzu besitzt das Zentralstück Verbindungsmittel, die an den Breitflächen des Flanschabschnittes des Zylindergehäuses befestigt werden können. Bei den Verbindungsmitteln handelt es sich bevorzugt um Befestigungslappen, die jeweils an einer der beiden Breitseiten befestigbar sind. Die Befestigungslappen können aufeinander zu weisende Befestigungsflächen ausbilden, die sich in einer Ebene erstrecken und die im befestigten Zustand an Gegenbefestigungsflächen des Flanschabschnittes des Zylindergehäuses anliegen. Die Gegenbefestigungsflächen des Flanschabschnittes können von den Bodenflächen von Ausnehmungen ausgebildet sein, in denen die Verbindungsmittel formschlüssig eingreifen. Mit einem derartigen Verbindungsstück ist ein modulartiger beziehungsweise baukastenartiger Aufbau von Schließzylindern unterschiedlicher axialer Länge möglich. Hierzu wird insbesondere vorgeschlagen, dass jedes der beiden Teile ein Auge aufweist, zwischen denen ein Schließglied gelagert werden kann.
  • Figurenliste
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
    • 1 die Seitenansicht auf einen in einer Tür eingebauten Schließzylinder,
    • 2 eine Explosionsdarstellung des in 1 dargestellten Schließzylinders,
    • 3 den Schnitt gemäß der Linie III-III in 1,
    • 4 den Schnitt gemäß der Linie IV-IV in 1,
    • 5 eine Draufsicht auf das in der 2 dargestellte Verbindungsstück 4,
    • 6 die Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels,
    • 7 eine erste perspektivische Darstellung eines Verlängerungsstückes 20,
    • 8 eine zweite perspektivische Darstellung eines Verlängerungsstückes 20,
    • 9 den Schnitt gemäß der Linie IX-IX in 6,
    • 10 den Schnitt gemäß der Linie X-X in 9,
    • 11 eine Explosionsdarstellung eines dritten Ausführungsbeispiels,
    • 12 das Verbindungsteilstück 21 in einer perspektivischen Darstellung,
    • 13 das Verbindungsteilstück 22 in einer perspektivischen Darstellung,
    • 14 vergrößert den Ausschnitt XIV in 12,
    • 15 vergrößert den Ausschnitt XV in 13,
    • 16 die Seitenansicht eines vierten Ausführungsbeispiels,
    • 17 die Seitenansicht eines fünften Ausführungsbeispiels,
    • 18 die Seitenansicht eines sechsten Ausführungsbeispiels,
    • 19 die Seitenansicht eines siebten Ausführungsbeispiels.
  • Beschreibung der Ausführungsformen
  • Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder, der unter Verwendung verschiedener Module baukastenartig in verschiedenen Längen als Doppelschließzylinder und Halbzylinder zusammensetzbar ist. Die wesentlichen Bestandteile des Schließzylinders sind ein Zylindergehäuse 1, welches einen Zylinderkern 2 aufweist, der einen Schlüsselkanal aufweist, in den in bekannter Weise ein mit brustseitigen oder breitseitigen Vertiefungen ausgestatteter Schlüssel eingesteckt werden kann. Der innerhalb eines Lagerabschnittes des Zylindergehäuses 1 drehbare Kern 2 besitzt in Kernstiftbohrungen 43 angeordnete Kernstifte. Ein sich an den Lagerabschnitt des Zylindergehäuses 1 anschließender Flanschabschnitt 9 des Zylindergehäuses 1 lagert in Gehäusestiftbohrungen 41 Gehäusestifte. In einer Sperrstellung fluchten die Kernstiftbohrungen 43 mit den Gehäusestiftbohrungen 41, so dass in bekannter Weise in den Gehäusestiftbohrungen 41 angeordnete Sperrstifte über die Trennebene zwischen Kernstiftbohrungen 43 und Gehäusestiftbohrungen 41 treten können. Durch Einschieben eines passenden Schlüssels werden die Kernstifte aus den Kernstiftbohrungen 43 derart verdrängt, dass der Zylinderkern 2 innerhalb der Lagerhöhlung des Lagerabschnitts des Zylindergehäuses 1 drehen kann. Die Gehäusestifte werden von Federn in Richtung auf den Zylinderkern 2 beaufschlagt, die sich auf dem Boden der Gehäusestiftbohrungen 41 abstützen. Die Bestiftung des Schließzylinders erfolgt bevorzugt von einer vom Zylinderkern 2 wegweisenden Schmalseite 11 her. Es ist aber auch möglich, die Gehäusestiftbohrung vor dem „Bestiften“ zu verschließen und die Bestiftung aus der Lagerhöhlung zur Lagerung des Zylinderkerns her durchzuführen. Nach der Bestiftung werden die Gehäusestiftbohrungen 41 mit Stopfen 44 verschlossen. Es wird als vorteilhaft angesehen, wenn die zur Bewegung der Gehäusestifte zur Verfügung stehende Länge der Gehäusestiftbohrungen 41 maximal ist.
  • Ein erfindungsgemäßer Schließzylinder kann ein oder zwei Zylindergehäuse 1 aufweisen und besitzt ein Verbindungsstück 4, mit dem das Zylindergehäuse 1 mit einem Schließglied 3 und/oder einem weiteren Zylindergehäuse 1 verbunden ist, wobei das Schließglied 3 mit dem Zylinderkern 2 über eine Kupplung drehgekuppelt ist, so dass sich das Schließglied 3 bei einer Drehung des Zylinderkerns 2 mitdreht, um ein Türschloss zu betätigen, in welches der Schließzylinder eingesetzt ist. Durch die Wahl unterschiedlich langer Verbindungsstücke 4 oder durch zusätzliche Verlängerungsstücke 20 kann die axiale Länge des Schließzylinders bestimmt werden. Die Länge des Schließzylinders und insbesondere die Länge eines Doppelschließzylinders, der zwei Zylindergehäuse 1 aufweist, kann so eingestellt werden, dass die beiden voneinander wegweisenden Stirnseiten des Schließzylinders nur 2 bis 3 mm über die Außenflächen eine Beschlagschildes 15 hinausragen, welche Beschlagschilder 15 auf ein Türblatt aufgebracht sind, in welchem ein Einsteckschloss angeordnet ist, in das der Schließzylinder eingesteckt ist (siehe 1).
  • Die untereinander gleich gestalteten Zylindergehäuse 1 besitzen einen Flanschabschnitt 9, dessen - bezogen auf die Drehachse des Zylinderkerns 2-radiale Länge derjenigen eines Standardschließzylinders entspricht. Die beiden voneinander wegweisenden Breitseitenflächen 8 des Flanschabschnittes 9 besitzen jeweils eine Ausnehmung 10. Die Ausnehmung 10 besitzt eine wellenartige Kontur, entlang der sich eine Schmalseite 11 der Ausnehmung 10 erstreckt. Die wellenartige Kontur bildet eine Einbuchtung 13 aus, die im eingesetzten Zustand innerhalb einer Zylinderöffnung 16 eines Beschlagschildes 15 liegt. Die Ausnehmung 10 besitzt eine ebene Bodenfläche mit einer Fesselungsvertiefung 35. Die Ausnehmung 10 erstreckt sich von ihrer Randkante bis zur Schmalseite 11 des Flanschabschnittes 9.
  • Die unterschiedlich gestalteten Verbindungsstücke 4 besitzen gleich gestaltete Verbindungsmittel, mit denen das Verbindungsstück 4 am Flanschabschnitt 9 befestigbar ist. Die Verbindungsmittel bestehen aus zwei im Wesentlichen spiegelsymmetrisch gestalteten Befestigungslappen 6, die parallel zueinander von einem schließgliedseitigen Abschnitt 5 des Verbindungsstückes 4 abragen. Der schließgliedseitige Abschnitt 5 besitzt eine Stulpschraubenöffnung 7, in die eine Stulpschraube eingeschraubt werden kann.
  • Die beiden Befestigungslappen 6 besitzen aufeinander zu weisende Planflächen 17, die einen Abstand voneinander besitzen, der dem Abstand der beiden planen Bodenflächen der Ausnehmungen 10 des Flanschabschnittes 9 entsprechen, so dass der im Bereich der Ausnehmungen 10 verschmälerte Abschnitt des Flanschabschnittes 9 in dem zwischen den Befestigungslappen 6 angeordneten Spalt eingesetzt werden kann. Der sich zwischen den schließgliedseitigen Abschnitt 5 ausbildend Spalt ist sowohl in Richtung des Zylinderkerns 2 als auch in Richtung weg vom Zylinderkern 2 offen, so dass die Schmalseite 11 des Flanschabschnittes 9 im montierten Zustand freiliegt. Die gerundete Außenwand der Schmalseite 11 geht bündig in die Außenfläche 18 der Befestigungslappen 6 über.
  • Die Materialstärke der Befestigungslappen 6 entspricht der Tiefe der Ausnehmung 10, so dass die Außenfläche 18 der Befestigungslappen 6 auch bündig in die Breitseitenfläche 8 des Flanschabschnittes 9 übergeht.
  • Die gleich gestalteten, frei vom schließgliedseitigen Abschnitt 5 abragenden Befestigungslappen 6 besitzen jeweils eine zum Zylinderkern 2 weisende Auswölbung 12, deren Konturlinie der Einbuchtung 13 in der Breitseitenfläche 8 des Flanschabschnittes 9 entsprechen. Im montierten Zustand (siehe 1) liegt die Auswölbung 12 und ein unterer Rand des Befestigungslappens 6 innerhalb der Zylinderöffnung 16 des Beschlagschildes 15, wenn die Stirnfläche des Zylindergehäuses 1 etwa 2 bis 3 mm über der Sichtfläche des Beschlagschildes 15 hinausragt.
  • Zur Fesselung des Verbindungsstücks 4 an das Zylindergehäuse 1 sind Klemmelemente vorgesehen. Beim Ausführungsbeispiel besitzt zumindest ein Befestigungslappen 6 eine Gewindebohrung 36, in die eine Madenschraube 34 eingedreht ist, deren angespitzter Schaft in die Fesselungsvertiefung 35 eingreift.
  • Die beigefügten Zeichnungen zeigen eine Auswahl verschieden gestalteter Verbindungsstücke 4. Bei dem in den 1 bis 5 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel ist das Verbindungsstück 4 einteilig und hat im Wesentlichen die Aufgabe, zwei Zylindergehäuse 1 miteinander zu verbinden. Das sich zwischen den Zylindergehäusen 1 erstreckende Schließglied 3 wird unmittelbar von den Zylindergehäusen 1 gelagert.
  • Bei dem in den 6 bis 10 dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel ist das Verbindungsstück 4 zweiteilig ausgebildet. Es besitzt zwei Verbindungsteilstücke 21, 22, die an einer Kuppelstelle miteinander verbunden sind. Jedes der beiden Verbindungsteilstücke 21, 22 bildet ein Auge 19 aus zur Lagerung des Schließgliedes 3.
  • Darüber hinaus zeigen die 6 und 10 ein Verlängerungsstück 20, das zwischen Verbindungsstück 4 und Zylindergehäuse 1 gesetzt ist. Das Verlängerungsstück 20 besitzt, wie auch das Zylindergehäuse 1, einen Flanschabschnitt 9 mit Breitseitenflächen 8, die jeweils eine Ausnehmung 10 zum Eingriff von Befestigungslappen 6 aufweisen. Auf der anderen Seite besitzt das Verlängerungsstück 20 Befestigungslappen 6, die gleichgestaltet sind mit den Befestigungslappen 6 des Verbindungsstückes 4, so dass ein oder mehrere Verlängerungsstücke 20 zwischen ein Verbindungsstück 4 und ein Zylindergehäuse 1 gesetzt werden können.
  • Das in den 11 bis 15 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel besitzt ebenfalls ein aus zwei Verbindungsteilstücken 21, 22 zusammengesetztes Verbindungsstück 4. Die Figuren zeigen darüber hinaus die besondere Art der formschlüssigen Verbindungen der beiden Verbindungsteilstücke 21, 22 miteinander. Das Verbindungsteilstück 21 bildet den schließgliedseitigen Abschnitt 5 mit der Stulpschraubenöffnung 7 und ein Auge 19 aus. Eine Stirnfläche des schließgliedseitigen Abschnittes 5 besitzt eine Fesselungsausnehmung 23 zum Einsetzen eines Fesselungszapfens 25, der dem anderen Verbindungsteilstück 22 zugeordnet ist und der einen einer Stirnfläche entspringenden Hals 26 und einen auf dem Hals 26 aufsitzenden, radial größeren Kopf 27 aufweist. Der Kopf 27 besitzt eine kreisscheibenförmige Gestalt mit einem Durchmesser, der größer ist, als eine im Wesentlichen kreisförmige Öffnung eines Lagerbereichs 30 der Fesselungsausnehmung 23. In die Öffnung des Lagerbereichs 30 mündet eine radial offene Einstecköffnung 24, die eine lichte Weite aufweist, die geringer ist, als der Durchmesser der Öffnung des Lagerbereichs 30.
  • Die Fesselungsausnehmung 23 besitzt einen hinterschnittenen Bereich 42, in den von der radialen Einstecköffnung 24 aus der Kopf 27 des Fesselungszapfens 25 eingesteckt werden kann. Der Hals 26 besitzt ein erstes Flankenpaar. Die Flanken 28 des Flankenpaars verlaufen geradlinig und parallel zueinander und besitzen einen Abstand, der etwas geringer ist, als die Weite der Einstecköffnung 24. Zwei sich gegenüberliegende gerundete Flanken 29 des Halses 26 besitzen einen größeren Abstand zueinander. Dieser Abstand ist größer als die lichte Weite der Einstecköffnung 24, so dass der Fesselungszapfen 25 nur in einer solchen Drehstellung in die Einstecköffnung 24 eingesteckt werden kann, in der die geraden Flanken 28 parallel zu den Rändern der Einstecköffnung 24 verlaufen. Dies ist dann der Fall, wenn die beiden Verbindungsteilstücke 21, 22 die in der 1 dargestellte Montagestellung einnehmen, in der sie um 90 Grad verschwenkt zueinander sind. In dieser Stellung kann - bezogen auf die Drehachse des Fesselungszapfens 25 - der Fesselungszapfen 25 in Radialrichtung in die Einstecköffnung 24 eingesteckt werden, bis der Fesselungszapfen im Lagerbereich 30 liegt. In dieser Position stößt ein in Achsrichtung von der Stirnseite des Verbindungsteilstückes 21 abragender Anschlag 31 an einen Gegenanschlag 33' des Verbindungsteilstückes 22 an.
  • Befindet sich der Fesselungszapfen 25 im Lagerbereich 30, können die Verbindungsteilstücke 21, 22 um die Achse des Fesselungszapfens 25 gegeneinander verschwenkt werden, bis die beiden Augen 19 miteinander fluchten. In dieser Funktionsstellung schlägt der Anschlag 31 gegen einen Gegenanschlag 33 des Verbindungsteilstückes 22 an. Zwischen den beiden Gegenanschlägen 33 und 33' erstreckt sich eine bogenförmige Aussparung 32.
  • Die beiden in der Funktionsstellung miteinander fluchtenden Augen 19 lagern das Schließglied 3, in dem sich eine Kupplung befindet, die beim Einstecken eines Schlüssels in eines der beiden Zylindergehäuse 1 wahlweise einen der beiden Zylinderkerne 2 mit dem Schließglied 3 kuppelt.
  • Die 16 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel, bei dem das Verbindungsteilstück 21 kein Auge aufweist. Hier ist nur ein einziges Auge 19 vorgesehen, das das Verbindungsteilstück 22 aufweist.
  • Das in der 17 dargestellte fünfte Ausführungsbeispiel entspricht im Wesentlichen dem dritten Ausführungsbeispiel. Hier besitzen die beiden Augen 19 jedoch eine geringere axiale Erstreckung.
  • Die 18 zeigt ein sechstes Ausführungsbeispiel, bei dem das Auge 19 des Verbindungsteilstückes 21 länger ausgestaltet ist, als das Auge 19 bei dem in der 11 dargestellten dritten Ausführungsbeispiel.
  • Die 19 zeigt als siebtes Ausführungsbeispiel einen Halbzylinder, der nur ein Zylindergehäuse 1 aufweist. Das Verbindungsstück 4 ist hier zweiteilig ausgebildet. Beide Verbindungsteilstücke 21, 22 bilden jeweils ein Auge 19 aus. Das Verbindungsteilstück 22 besitzt bei diesem Ausführungsbeispiel aber keine Befestigungslappen 6, ist aber über dieselbe bajonettartige Verbindung mit dem anderen Verbindungsteilstück 21 verbunden, die auch die zweiten bis sechsten Ausführungsbeispiele aufweisen.
  • Mit der bajonettartigen Verbindung der beiden Verbindungsteilstücke 21, 22 ist eine einfache und im zusammengebauten Zustand sichere Fixierung der beiden Verbindungsteilstücke 21, 22 erreicht. Das Verbinden der beiden Verbindungsteilstücke 21, 22 verlangt zumindest eine Drehbewegung.
  • In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann der Hals 26 einen kreisrunden Querschnitt aufweisen und der Kopf 27 hammerkopfartig ausgebildet sein. Die Fesselungsausnehmung 23 kann dann an sich diametral gegenüberliegenden Randabschnitten Einstecköffnungen aufweisen, in die der hammerkopfförmige Kopf 27 eingesetzt werden kann. Nach einer Drehung greifen die hammerkopfartig vorstehenden Abschnitte des Kopfes in sich an die Einstecköffnungen anschließenden hinterschnittenen Abschnitte.
  • Bei den Ausführungsbeispielen ist zusätzlich eine radiale Bewegung erforderlich, um den Fesselungszapfen 25 in eine Position zu bringen, in der er in der Fesselungsausnehmung 23 von der Montagestellung in die Funktionsstellung gedreht werden kann.
  • Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen jeweils auch eigenständig weiterbilden, wobei zwei, mehrere oder alle dieser Merkmalskombinationen auch kombiniert sein können, nämlich:
  • Ein Schließzylinder, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Fesselungsausnehmung 23 und der Fesselungszapfen 25 so ausgebildet sind, dass der Fesselungszapfen 25 nur in einer gegenüber einer Funktionsstellung des Schließzylinders um eine durch den Fesselungszapfen 25 gelegte Achse gedrehte Stellung in die Fesselungsausnehmung 23 bringbar ist.
  • Ein Schließzylinder, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Fesselungsausnehmung 23 an der vom Schließglied 3 wegweisenden Seite des Bauteils 21, 22 eine Einstecköffnung 24 zum Einstecken des Kopfes 22 aufweist.
  • Ein Schließzylinder, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der einen unrunden Querschnitt aufweisende Hals 26 zwei gering beabstandete Flanken 28 aufweist, deren Abstand geringer ist, als die Öffnungsweite der Einstecköffnung 24 und zwei weiter beabstandete Flanken 29 aufweist, deren Abstand größer ist, als die Weite der Einstecköffnung 24, aber kleiner ist, als der Durchmesser eines zentralen Lagerbereichs 30 der Fesselungsausnehmung 23.
  • Ein Schließzylinder, der dadurch gekennzeichnet ist, dass ein Bauteil 21 eine Öffnung 7 zum Eingriff einer Stulpschraube aufweist.
  • Ein Schließzylinder, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Bauteil 21, 22 Verbindungsmittel 6 aufweist, die an sich gegenüberliegenden Breitseitenflächen 8 eines Flanschabschnittes 9 des Zylindergehäuses 1 befestigbar sind und insbesondere in Ausnehmungen 10 des Flanschabschnittes 9 eingreifen.
  • Ein Schließzylinder, der dadurch gekennzeichnet ist, dass zumindest eines der Bauteile ein Auge 19 zur Lagerung des Schließgliedes 3 aufweist.
  • Ein Schließzylinder, der dadurch gekennzeichnet ist, dass der Winkel, um den die beiden Bauteile 21, 22 nach dem Ineinanderstecken gedreht werden müssen, um die Funktionsstellung zu erreichen, mindestens 60 Grad, bevorzugt mindestens 80 Grad ist.
  • Ein Schließzylinder, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Formschlussverbindung derart ausgebildet ist, dass die beiden Bauteile 21, 22 in einer der Funktionsstellung entsprechenden Drehstellung zueinander nicht voneinander getrennt werden können.
  • Ein Schließzylinder, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Bauteile 21, 22 gegen Anschläge 31, 33; 31, 33' drehbar sind.
  • Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren, auch ohne die Merkmale eines in Bezug genommenen Anspruchs, mit ihren Merkmalen eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen. Die in jedem Anspruch angegebene Erfindung kann zusätzlich ein oder mehrere der in der vorstehenden Beschreibung, insbesondere mit Bezugsziffern versehene und/ oder in der Bezugsziffernliste angegebene Merkmale aufweisen. Die Erfindung betrifft auch Gestaltungsformen, bei denen einzelne der in der vorstehenden Beschreibung genannten Merkmale nicht verwirklicht sind, insbesondere soweit sie erkennbar für den jeweiligen Verwendungszweck entbehrlich sind oder durch andere technisch gleichwirkende Mittel ersetzt werden können.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Zylindergehäuse
    2
    Zylinderkern
    3
    Schließglied
    4
    Verbindungsstück
    5
    schließgliedseitiger Abschnitt
    6
    Verbindungsmittel, Befestigungslappen
    7
    Stulpschraubenöffnung
    8
    Breitseitenfläche
    9
    Flanschabschnitt
    10
    Ausnehmung
    11
    Schmalseite
    12
    Auswölbung
    13
    Einbuchtung
    14
    Türfutter
    15
    Beschlagschild
    16
    Zylinderöffnung
    17
    Planfläche
    18
    Außenfläche
    19
    Auge
    20
    Verlängerungsstück
    21
    erstes Verbindungsteilstück
    22
    zweites Verbindungsteilstück
    23
    Fesselungsausnehmung
    24
    Einstecköffnung
    25
    Fesselungszapfen
    26
    Hals
    27
    Kopf
    28
    Flanke (gerade)
    29
    Flanke (gerundet)
    30
    Lagerbereich
    31
    Anschlag
    32
    Aussparung
    33
    Gegenanschlag
    33'
    Gegenanschlag
    34
    Fesselungselement (Madenschraube)
    35
    Fesselungsvertiefung
    36
    Gewindebohrung
    41
    Gehäusestiftbohrung
    42
    hinterschnittener Bereich
    43
    Kernstiftbohrung
    44
    Stopfen
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
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Claims (10)

  1. Schließzylinder, aufweisend ein erstes Bauteil (21), welches ein einen drehbaren Zylinderkern (2) lagerndes Zylindergehäuse (1) aufweist oder mit einem derartigen Zylindergehäuse (1) verbindbar ist, und ein zweites Bauteil (22), welches zumindest Teil eines Drehlagers eines Schließgliedes (3) ist, wobei eines der Bauteile (21, 22) eine hinterschnittene Fesselungsausnehmung (23) und das andere Bauteil (22) einen zum Erreichen einer Formschlussverbindung der beiden Bauteile (21, 22) in die Fesselungsausnehmung (23) einzusteckenden, einen auf einem Hals (26) sitzenden Kopf (27) aufweisenden Fesselungszapfen (25) ausbildet, dadurch gekennzeichnet, dass die Fesselungsausnehmung (23) und der Fesselungszapfen (25) so ausgebildet sind, dass der Fesselungszapfen (25) nur in einer gegenüber einer Funktionsstellung des Schließzylinders um eine durch den Fesselungszapfen (25) gelegte Achse gedrehte Stellung in die Fesselungsausnehmung (23) bringbar ist.
  2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fesselungsausnehmung (23) an der vom Schließglied (3) wegweisenden Seite des Bauteils (21, 22) eine Einstecköffnung (24) zum Einstecken des Kopfes (22) aufweist.
  3. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der einen unrunden Querschnitt aufweisende Hals (26) zwei gering beabstandete Flanken (28) aufweist, deren Abstand geringer ist, als die Öffnungsweite der Einstecköffnung (24) und zwei weiter beabstandete Flanken (29) aufweist, deren Abstand größer ist, als die Weite der Einstecköffnung (24), aber kleiner ist, als der Durchmesser eines zentralen Lagerbereichs (30) der Fesselungsausnehmung (23).
  4. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bauteil (21) eine Öffnung (7) zum Eingriff einer Stulpschraube aufweist.
  5. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (21, 22) Verbindungsmittel (6) aufweist, die an sich gegenüberliegenden Breitseitenflächen (8) eines Flanschabschnittes (9) des Zylindergehäuses (1) befestigbar sind und insbesondere in Ausnehmungen (10) des Flanschabschnittes (9) eingreifen.
  6. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Bauteile ein Auge (19) zur Lagerung des Schließgliedes (3) aufweist.
  7. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, um den die beiden Bauteile (21, 22) nach dem Ineinanderstecken gedreht werden müssen, um die Funktionsstellung zu erreichen, mindestens 60 Grad, bevorzugt mindestens 80 Grad ist.
  8. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlussverbindung derart ausgebildet ist, dass die beiden Bauteile (21, 22) in einer der Funktionsstellung entsprechenden Drehstellung zueinander nicht voneinander getrennt werden können.
  9. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauteile (21, 22) gegen Anschläge (31, 33; 31, 33') drehbar sind.
  10. Schließzylinder, gekennzeichnet durch eines oder mehrere der kennzeichnenden Merkmale eines der vorhergehenden Ansprüche.
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