DE202018107229U1 - Wandmodul sowie Wandvorrichtung mit mehreren Wandmodulen - Google Patents

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Abstract

Wandmodul zur Errichtung einer Wand- mit einer Anzahl von Wandsegmenten (2, 2', 2", 12, 22), die jeweils ein erstes Wandelement (3, 13) und ein in einem vorgegebenen Abstand zu demselben angeordnetes zweites Wandelement (4, 14) aufweisen,- mit Mitteln zum Stützen des Wandmoduls (1, 1', 1'', 1''') in einer Montageposition und zum Befestigen der Wandsegmente (2, 2', 2'', 12, 22), dadurch gekennzeichnet, dass die Wandsegmente (2, 2', 2", 12, 22) jeweils eine gesonderte Baueinheit bilden, die über Mittel zum Befestigen (9) direkt miteinander verbindbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Wandmodul zur Errichtung einer Wand mit einer Anzahl von Wandsegmenten, die jeweils ein erstes Wandelement und ein in einem vorgegebenen Abstand zu demselben angeordnetes zweites Wandelement aufweisen, mit Mitteln zum Stützen des Wandmoduls in einer Montageposition und zum Befestigen der Wandsegmente.
  • Ferner betrifft die Erfindung eine Wandvorrichtung mit einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Wandmodulen.
  • Aus der EP 3 346 058 A1 ist ein Wandmodul zur Errichtung einer Wand bekannt, das mehrere in eine Höhe aufgebaute Wandsegmente mit jeweils zwei in einem Abstand zueinander angeordnete Wandelemente aufweist. Die Wandelemente sind als Gitterelemente ausgebildet und begrenzen einen Innenraum, der mit einem Füllmaterial versehen ist. Aufrechte Begrenzungsseiten einer so gebildeten Kammer sind durch Stirnplatten abgeschlossen, die sowohl als Mittel zum Befestigen der Wandelemente als auch als Mittel zum Stützen des Wandmoduls an einem Boden dienen. Als Füllmaterial werden Steine von oben in die Kammer eingelassen, so dass das Wandmodul als ein Steinkorb oder als eine Gabione ausgebildet ist. Durch Aneinanderreihung von mehreren Wandmodulen nebeneinander kann beispielsweise ein Zaun erstellt werden. Die so aus mehreren Wandmodulen bzw. Steinkörben gebildete Wandvorrichtung ist in der Höhe variabel aufbaubar, und zwar je nachdem wie viele Wandelemente und Stützmittel in der Höhe angeordnet sind. An den aufrechten Enden des ersten und zweiten Wandelementes sind als Mittel zum Befestigen Stützplatten vorgesehen, die jeweils eine aufrechte Schmalseite der Wandsegmente vollständig abdecken. Die Stützplatten sind zum einen miteinander und zum anderen mit dem ersten und zweiten Wandelement des entsprechenden Wandsegmentes verbunden. Durch die segmentierte Anordnung des Wandmoduls sind zwar variable Aufbauten beispielsweise in der Höhe möglich. Nachteilig an dem bekannten Wandmodul ist jedoch, dass die Variabilität in der Segmentierung des Wandmoduls durch die Befestigung der Wandsegmente lediglich an aufrechten Schmalseiten eingeschränkt ist.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Wandmodul zur Errichtung einer Wand sowie eine Wandvorrichtung derart weiterzubilden, dass auf einfache Weise eine Variabilität in der Anordnung von Wandsegmenten erhöht wird.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Wandsegmente jeweils eine gesonderte Baueinheit bilden, die über Mittel zum Befestigen direkt miteinander verbindbar sind.
  • Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass durch die Ausbildung von Wandsegmenten jeweils als gesonderte Baueinheiten diese beliebig miteinander verbunden werden können, ohne dass die Mittel zum Stützen des Wandmoduls verändert werden müssen. Grundgedanke der Erfindung ist es, Wandsegmente unabhängig von Befestigungs- oder Stützmitteln des Wandmoduls auszubilden. Erfindungsgemäß können somit die Wandsegmente eines Wandmoduls miteinander verbunden werden, ohne dass hierfür an aufrechten Schmalseiten des Wandmoduls angeordnete Befestigungs- und Stützmittel erforderlich sind. Vorteilhaft kann insbesondere eine Höhe und Länge des Wandmoduls variabler aufgebaut werden. Vorteilhaft können gemäß der Erfindung mehrere Wandsegmente hintereinander entlang einer gedachten Verbindungslinie zwischen zwei aufrechten Begrenzungsseiten des Wandmoduls angeordnet sein.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind als Mittel zum Befestigen benachbarter Wandsegmente Abstandshalter vorgesehen, die mit einem ersten Ende an einem ersten Wandelement und mit einem zweiten Ende an einem zweiten Wandelement befestigt sind. Vorteilhaft bilden die Wandsegmente für sich eine starre Baueinheit, die unabhängig von dem Vorsehen von dem Wandmodul tragenden Säulenelementen mit weiteren Wandsegmenten verbunden werden kann.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Mehrzahl von Abstandshaltern in Umfangsrichtung des Wandsegmentes angeordnet. Vorzugsweise sind die Abstandshalter an allen Schmalseiten des Wandsegmentes angeordnet, so dass das Wandsegment in unterschiedlicher Orientierung innerhalb des Wandmoduls positioniert werden kann.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Abstandshalter kraftschlüssig und/oder formschlüssig oder stoffschlüssig mit dem ersten und zweiten Wandelement verbunden. Beispielsweise können die Abstandshalter durch Schweißen mit den Wandelementen verbunden sein, so dass das Wandsegment einen stabilen Aufbau aufweist.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Abstandshalter als eine Befestigungsleiste ausgebildet, die eine relativ geringe Breite im Vergleich zu ihrer Länge aufweist. Vorteilhaft können hierdurch materialsparend mehrere Wandsegmente unabhängig voneinander erstellt werden.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Wandsegmente jeweils im Längsschnitt quadratisch ausgebildet. Vorteilhaft weist hierdurch jede Schmalseite des Wandsegmentes die gleiche Dimension und/oder Ausbildung auf. Die Montage wird insbesondere dadurch erleichtert, dass die Abstandselemente an den Schmalseiten der Wandsegmente jeweils an der gleichen Stelle angeordnet sind. Hierdurch können die Wandsegmente seitenunabhängig zu dem Wandmodul verbaut werden.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind als Mittel zum Stützen des Wandmoduls Säulenelemente vorgesehen, die mit Abstandshaltern eines unteren Wandsegmentes verbunden sind. Vorteilhaft können hierdurch die miteinander verbundenen Wandsegmente an einem Boden ortsfest arretiert werden.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind an Stirnseiten bzw. Schmalseiten des Wandmoduls einstückige Begrenzungselemente vorgesehen, die vorzugsweise als Blenden ausgebildet sind. Zusätzlich dienen sie zur Stabilisierung des Wandmoduls an dem Boden.
  • Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Wandelement wahlweise als ein Gitterelement oder als ein Rahmenelement ausgebildet. Auf diese Weise können Steinkorb-Wandsegmente gebildet werden, wenn die Wandelemente des Wandsegmentes als Gitterelemente ausgebildet sind. Die hierdurch gebildete Kammer des Wandsegmentes ist vorzugsweise mit Steinen befüllt, so dass das Wandsegment die Erscheinungsform eines herkömmlichen Steinkorbes aufweist; allerdings mit dem Unterschied, dass die Dimension des Wandsegmentes wesentlich kleiner ist als die des Steinkorbes. Wenn das Wandelement als ein Rahmenelement ausgebildet ist, kann ein rahmenförmiges Wandsegment gebildet werden, wobei das Rahmenelement als Träger für mindestens ein Dekorationselement dient. Das mindestens eine Dekorationselement deckt vorzugsweise teilweise oder vollständig das Rahmenelement ab, so dass das Wandsegment eine andere Erscheinungsform aufweist als das mit Gitterelementen versehene Wandsegment. Vorteilhaft können hierdurch Wandmodule geschaffen werden mit einem bestimmten Muster aus Gitter-Wandsegmenten und/oder Flächen-Wandsegmenten, so dass insbesondere ein relativ langer, aus mehreren Wandmodulen gebildeter Zaun ein abwechslungsreiches und ansprechendes Erscheinungsbild aufweist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
    • 1 eine perspektivische Vorderansicht eines Wandmoduls nach einer ersten Ausführungsform mit einer Mehrzahl von gitterförmigen Wandsegmenten,
    • 2 eine Explosionsdarstellung des Wandmoduls gemäß 1,
    • 3 eine perspektivische Vorderansicht eines gitterförmigen Wandsegmentes des Wandmoduls gemäß 1 und 2,
    • 4 eine Explosionsdarstellung eines flächenhaften Wandsegmentes,
    • 5 eine Explosionsdarstellung eines flächenhaften Wandsegmentes nach einer alternativen Ausführungsform,
    • 6 eine perspektivische Darstellung eines Wandmoduls bestehend aus einer Mehrzahl von gitterförmigen Wandsegmenten und einer Mehrzahl von flächenhaften Wandsegmenten, wobei die flächenhaften Wandsegmente jeweils eine Mehrzahl von Dekorationsleisten aufweist,
    • 7 eine perspektivische Darstellung des Wandmoduls gemäß 6 unter Weglassung von Deckleisten der flächenhaften Wandsegmente an einer Vorderseite,
    • 8 eine perspektivische Darstellung eines Wandmoduls nach einer weiteren Ausführungsform und
    • 9 eine perspektivische Darstellung eines Wandmoduls, das ausschließlich aus flächenhaften Wandsegmenten besteht.
  • Ein Wandmodul 1 nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung gemäß 1 und 2 dient zur Errichtung einer Wand bzw. eines Zaunes. Vorzugsweise sind mehrere Wandmodule 1 in einer Erstreckungsebene E des Wandmoduls 1 unmittelbar nebeneinander angeordnet. Gegebenenfalls können die Wandmodule 1 auch unter Bildung eines spitzen Winkels nebeneinander angeordnet sein, so dass der Zaun nicht in einer einzigen Erstreckungsebene E verläuft, sondern in mehreren aufrechten Erstreckungsebenen.
  • Das Wandmodul 1 weist eine Mehrzahl von Wandsegmenten 2 auf, im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Wandsegmente 2.
  • Die Wandsegmente 2 sind gleich ausgebildet und weisen jeweils ein erstes Wandelement 3 und ein gleichgroßes zweites Wandelement 4 auf, die jeweils als Gitterelemente ausgebildet sind. Das erste Wandelement 3 und das zweite Wandelement 4 bilden Flachseiten des Wandsegmentes 2. Damit das erste Wandelement 3 und das zweite Wandelement 4 in einem vorgegebenen Abstand zueinander angeordnet sind, sind eine Mehrzahl von Abstandshalter 5 vorgesehen, die jeweils mit einem ersten Ende 6 an dem ersten Wandelement 3 und mit einem zweiten Ende 7 an dem zweiten Wandelement 4 verbunden sind. Wie aus 3 ersichtlich ist, ist die Mehrzahl von Abstandshaltern 5 in Umfangsrichtung U des Wandsegmentes 2 verteilt, vorzugsweise gleichmäßig verteilt, angeordnet. Die Abstandshalter 5 bestimmen mit ihrer Länge lA die Dimension einer Schmalseite 8 des Wandsegmentes 2. Eine Breite der Schmalseite 8 des Wandsegmentes 2 ist somit abhängig von der Länge lA des Abstandshalters 5. An jeder Schmalseite 8 des Wandsegmentes 2 sind zwei Abstandshalter 5 angeordnet, die jeweils als eine Befestigungsleiste ausgebildet sind mit der Länge lA und einer Breite bA.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Verhältnis der Länge lA des Abstandshalters 5 zur Breite bA desselben größer als 2, insbesondere größer als 3.
  • Die Abstandshalter 5 sind mit dem ersten Wandelement 3 und dem zweiten Wandelement 4 durch Schweißen verbunden.
  • Nach einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform der Erfindung können die Abstandshalter 5 auch kraftschlüssig und/oder formschlüssig oder stoffschlüssig mit dem ersten Wandelement 3 und dem zweiten Wandelement 4 verbunden sein.
  • Das aus dem ersten Wandelement 3, dem zweiten Wandelement 4 und den Abstandshaltern 5 gebildete Wandsegment 2 ist als eine gesonderte Baueinheit ausgebildet, die über Befestigungsmittel mit benachbarten Wandsegmenten 2 verbindbar sind. Als Befestigungsmittel können beispielsweise nicht dargestellte Schrauben dienen, die in Bohrungen 9 der Abstandshalter 5 eingreifen. Die Bohrungen 9 des Abstandshalters 5 dienen als Befestigungsmittel. Die Wandsegmente 2 können somit durch Schraubverbindung miteinander verbunden sein. So sind untere Wandsegmente 2' mit horizontal benachbarten unteren Wandsegmenten 2' und vertikal benachbarten oberen Wandsegmenten 2" verbunden. In 1 weist das dargestellte Wandmodul 1 vier Wandsegmente 2 auf, wobei zwei Wandsegmente 2' unten und zwei Wandsegmente 2" oben angeordnet sind. Die Wandsegmente 2, 2', 2" sind jeweils im Längsschnitt quadratisch ausgebildet und weisen Seitenlängen von 90 cm x 90 cm auf.
  • Wenn - wie in der Ausführungsform gemäß 1 - Wandsegmente 2' nicht nur in horizontaler Richtung nebeneinander, sondern auch in vertikaler Richtung übereinander angeordnet sind, erfolgt eine direkte Befestigung von benachbarten Wandsegmenten 2, 2', 2" an zwei in einem rechten Winkel zueinander angeordneten Schmalseiten 8.
  • Da die Wandsegmente 2, 2', 2" gleich ausgebildet sind, erfolgt die Befestigung benachbarter Wandsegmente 2, 2', 2" unter fluchtender Anordnung von Bohrungen 9 der an derselben Schmalseite 8 angeordneten Abstandshalter 5 der zu verbindenden Wandsegmente 2, 2', 2".
  • Nach einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform der Erfindung kann auch lediglich ein einziger Abstandshalter 5 oder mehr als zwei Abstandshalter 5 jeweils an der Schmalseite 8 der Wandsegmente 2, 2', 2" vorgesehen sein.
  • Zur Arretierung des Wandmoduls 1 in einem Boden sind als Mittel zum Stützen des Wandmoduls 1 Säulenelemente 10 vorgesehen, die mit den Abstandshaltern 5 an aufrechten Schmalseiten der unteren Wandsegmente 2' über eine Schraubverbindung miteinander verbunden sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel greifen die Säulenelemente 10 in einem zwischen den Wandelementen 3, 4 gebildeten Zwischenraum oder Kammer des Wandsegmentes 2' ein, so dass Außenseiten der insbesondere aufrechten Schmalseiten 8' der unteren Wandsegmente 2' mit einem Begrenzungselement 11 abgedeckt werden können. Das Begrenzungselement 11 ist als eine Abdeckplatte ausgebildet, deren Dimension der Schmalseite 8, 8' des Wandsegmentes 2 angepasst ist bzw. die gleiche Dimension aufweist. Die Wandsegmente 2 des Wandmoduls 1 sind jeweils als gitterförmige Wandsegmente ausgebildet.
  • Nach einer alternativen Ausführungsform können die Wandsegmente auch als flächenhafte Wandsegmente 12 gemäß 4 ausgebildet sein. Das flächenhafte Wandsegment 12 weist ein erstes Rahmenelement 13 und ein zweites Rahmenelement 14 auf, die über die Abstandshalter 5 beabstandet zueinander angeordnet sind.
  • Gleiche Bauteile bzw. Bauteilfunktionen der Ausführungsbeispiele sind mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • Das erste Rahmenelement 13 und das zweite Rahmenelement 14 sind gleich ausgebildet und entsprechen der Dimension einer Außenkontur des ersten Gitterelementes 3 und des zweiten Gitterelementes 4 gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Abstandshalter 5 können - wie bei der ersten Ausführungsform - durch Schweißen mit dem ersten Rahmenelement 13 und dem zweiten Rahmenelement 14 verbunden sein.
  • Das erste Rahmenelement 13 und das zweite Rahmenelement 14 dienen als Träger für ein Dekorationselement 15, das nach Ausführungsform des flächenhaften Wandsegmentes 12 nach der 4 als eine Abdeckplatte 15' ausgebildet ist. Die Abdeckplatte 15' ist einstückig ausgebildet und weist die Kontur des ersten Rahmenelementes 13 bzw. des zweiten Rahmenelementes 14 auf, so dass es an Streben 16 des ersten bzw. zweiten Rahmenelementes 13, 14 befestigbar ist. Die Befestigung der Abdeckplatte 15' kann beispielsweise durch Verschrauben erfolgen.
  • Alternativ kann die Abdeckplatte 15 auch formschlüssig und/oder kraftschlüssig oder stoffschlüssig mit dem ersten Rahmenteil 13 oder dem zweiten Rahmenteil 14 verbunden sein.
  • Nach einer weiteren alternativen Ausführungsform der Erfindung gemäß 5 kann ein flächenhaftes Wandsegment 22 genauso wie die Ausführungsform gemäß 4 durch die beabstandet zueinander angeordnete erste Rahmenelement 13 und zweite Rahmenelement 14 und zusätzlich statt des einstückigen Dekorationselementes 15' durch ein Mehrzahl von Dekorationsleisten 15" gebildet sein. Diese Dekorationsleisten 15" können beispielsweise horizontal verlaufen, wobei Enden 17 jeweils an gegenüberliegenden Streben 16 des ersten Rahmenelementes 13 oder des zweiten Rahmenelementes 14 vorzugsweise durch Verschraubung verbunden sind. Der Unterschied zu der Ausführungsform gemäß 4 besteht darin, dass nicht ein einziges Dekorationselement 15', sondern mehrere leistenförmige Dekorationselemente 15" vorgesehen sind, die direkt nebeneinander oder in einem Abstand zueinander angeordnet sind. Alternativ können die Dekorationsleisten 15" auch in vertikaler Richtung verlaufend an dem ersten Rahmenelement 13 bzw. zweiten Rahmenelement 14 befestigt sein.
  • Nach der Erfindung können wahlweise unterschiedliche Typen von Wandsegmenten 2, 12, 22 zur Bildung eines einzigen Wandmoduls 1 eingesetzt werden.
  • Wie aus 6 ersichtlich ist, kann ein Wandmodul 1' durch eine Reihe von unteren gitterförmigen Wandsegmenten 2, 2' einerseits und eine obere Reihe von flächenhaften Wandsegmenten 22 gebildet sein. Das Wandmodul 1' weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier gitterförmige Wandsegmente 2' und vier mit leistenförmigen Dekorationselementen 15" versehene flächenhafte Wandsegmente 22 auf.
  • In 7 ist dasselbe Wandmodul 1' unter Weglassung der Dekorationselemente 15" an einer Vorderseite derselben dargestellt. Aufgrund der tragenden Rahmenstruktur mittels des ersten Rahmenelementes 13 und des zweiten Rahmenelementes 14 kann eine Flachseite der flächenhaften Wandsegmente 22 offen ausgebildet sein. Bei dieser Ausführungsform können lediglich die gitterförmigen Wandsegmente 2, 2' mit einem Füllmaterial, vorzugsweise Steinen, befüllt sein. Bei der Ausführungsform des Wandmoduls gemäß 6 können, müssen aber nicht die oberen Wandsegmente 22 mit einem Füllmaterial versehen sein.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß 8 kann ein Wandmodul 1" im Unterschied zu dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel im oberen Bereich statt der Dekorationsleisten 15" jeweils dem ersten Rahmenelement 13 und/oder dem zweiten Rahmenelement 14 zugeordnete einstückige Dekorationselemente 15' aufweisen, so dass Wandsegmente 12 gebildet sind. Hierdurch erhält das so gebildete Wandmodul 1" eine andere Erscheinungsform.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß 9 ist ein Wandmodul 1''' vorgesehen, das ausschließlich aus flächenhaften Wandsegmenten 12 und 22 besteht. Die unteren Wandsegmente sind als flächenhafte Wandsegmente 12 mit einstückigen Dekorationselementen 15' und die oberen Wandsegmente als flächige Wandsegmente 22 mit mehreren Dekorationsleisten 15" ausgebildet.
  • Die Dekorationselemente 15, 15' können aus einem Holz- oder Metall- oder Kunststoffmaterial bestehen. Die Oberfläche der Dekorationselemente 15 können mit einer vorgegebenen Farbe, beispielsweise grün, anthrazit, blau etc. versehen sein. Beispielsweise können insbesondere die Dekorationsplatten 15" auch mit einer Druckbeschichtung enthaltend Bilder versehen sein.
  • Die Druckbilder können beispielsweise einfache geometrische Figuren oder beliebige Gegenstände aufweisen.
  • Durch Aneinanderreihung von einer Mehrzahl von Wandmodulen 1, 1', 1'', 1''' hintereinander kann eine Wandvorrichtung gebildet werden, die als Zaun mit gegebenenfalls einer schalldämmenden Wirkung dienen kann. Gegebenenfalls kann der Zwischenraum zwischen den Wandelementen 3, 4 bzw. 13, 14 auch mit einer schallisolierenden Fläche versehen sein.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 3346058 A1 [0003]

Claims (13)

  1. Wandmodul zur Errichtung einer Wand - mit einer Anzahl von Wandsegmenten (2, 2', 2", 12, 22), die jeweils ein erstes Wandelement (3, 13) und ein in einem vorgegebenen Abstand zu demselben angeordnetes zweites Wandelement (4, 14) aufweisen, - mit Mitteln zum Stützen des Wandmoduls (1, 1', 1'', 1''') in einer Montageposition und zum Befestigen der Wandsegmente (2, 2', 2'', 12, 22), dadurch gekennzeichnet, dass die Wandsegmente (2, 2', 2", 12, 22) jeweils eine gesonderte Baueinheit bilden, die über Mittel zum Befestigen (9) direkt miteinander verbindbar sind.
  2. Wandmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandsegment (2, 2', 2", 12, 22) einen Abstandshalter (5) umfasst, der mit einem ersten Ende (6) mit dem ersten Wandelement (3, 13) und mit einem zweiten Ende (7) an dem zweiten Wandelement (4, 14) verbunden ist.
  3. Wandmodul nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Abstandshaltern (5) in Umfangsrichtung (U) des Wandsegmentes (2, 2', 2", 12, 22) verteilt angeordnet ist.
  4. Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (5) kraftschlüssig und/oder formschlüssig oder stoffschlüssig mit dem ersten Wandelement (3, 13) und dem zweiten Wandelement (4, 14) verbunden ist.
  5. Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (5) mit dem ersten Wandelement (3, 13) und dem zweiten Wandelement (4, 14) durch Schweißen verbunden ist.
  6. Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (5) als eine Befestigungsleiste ausgebildet ist mit einer Breite (bA), die kleiner ist als eine Länge (lA) desselben.
  7. Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis aus Länge (lA) zur Breite (bA) der Befestigungsleiste größer als 2, insbesondere größer als 3 ist.
  8. Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandsegmente (2, 2', 2", 12, 22) jeweils im Längsschnitt quadratisch ausgebildete erste Wandelemente (3, 13) und zweite Wandelemente (4, 14) aufweisen.
  9. Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schmalseite des Wandsegmentes (2, 2', 2", 12, 22) durch ein einstückiges Begrenzungselement (11) abgedeckt ist, wobei das Begrenzungselement (11) mit dem Abstandshalter (5) der durch dasselbe abgedeckten Schmalseite des Wandsegmentes (2, 2', 2", 12, 22) verbunden ist.
  10. Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel zum Stützen des Wandmoduls (1, 1', 1'', 1''') ein Säulenelement (10) vorgesehen ist, das an dem einer aufrechten Schmalseite (8') eines unteren Wandsegmentes (2, 2', 12, 22) angeordneten Abstandshalters (5) befestigt ist.
  11. Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandsegmente (2, 2', 2", 12, 22) wahlweise als gitterförmige Wandsegmente (2, 2', 2") oder als flächenhafte Wandsegmente (12, 22) ausgebildet sind, wobei das gitterförmige Wandsegment (2, 2', 2") als erstes Wandelement (3) und als zweites Wandelement (4) ein Gitterelement und wobei das flächenhafte Wandsegment (12, 22) als erstes Wandelement (13) und als zweites Wandelement (14) ein Rahmenelement (13, 14) sowie ein Dekorationselement (15, 15', 15") aufweist.
  12. Wandmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Rahmenelement (13) und das zweite Rahmenelement (14) jeweils als ein Träger für das Dekorationselement (15, 15', 15") dient.
  13. Wandvorrichtung mit einer Mehrzahl von nebeneinander angeordneten Wandmodulen (1, 1', 1'', 1''') nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019135643A1 (de) * 2019-12-20 2021-06-24 Bulthaup Gmbh & Co. Kg Küche oder Küchenbestandteil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3346058A1 (de) 2017-01-09 2018-07-11 Beckert Diplom-Wirtschaftsingenieur Manfred Gabionenwandmodul und verfahren zur herstellung einer gabionenwand mit wenigstens einem gabionenwandmodul

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