DE202018003512U1 - Blasinstrument - Google Patents

Blasinstrument Download PDF

Info

Publication number
DE202018003512U1
DE202018003512U1 DE202018003512.2U DE202018003512U DE202018003512U1 DE 202018003512 U1 DE202018003512 U1 DE 202018003512U1 DE 202018003512 U DE202018003512 U DE 202018003512U DE 202018003512 U1 DE202018003512 U1 DE 202018003512U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
wind instrument
grams
mouth tube
mass
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE202018003512.2U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BUDDENBOHM, NILS, DE
Original Assignee
Fiona Buddenbohm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fiona Buddenbohm filed Critical Fiona Buddenbohm
Priority to DE202018003512.2U priority Critical patent/DE202018003512U1/de
Publication of DE202018003512U1 publication Critical patent/DE202018003512U1/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/10Lip-reed wind instruments, i.e. using the vibration of the musician's lips, e.g. cornets, trumpets, trombones or French horns
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D9/00Details of, or accessories for, wind musical instruments
    • G10D9/02Mouthpieces; Reeds; Ligatures
    • G10D9/03Cupped mouthpieces

Abstract

Blasinstrument (1), insbesondere Trompete,- mit einem Mundrohr (40),- mit einer Mundrohrzwinge (30), die ein erstes Ende (31) zur Aufnahme eines Mundstücks (90) aufweist, und- mit einem ersten Gewichtselement (10, 10.1, 10.2), bei dem die Mundrohrzwinge (30) ein zweites Ende (31) zur Verbindung mit dem Mundrohr (40) aufweist,bei dem die Mundrohrzwinge (30) eine Aufnahme (33) zur lösbaren Befestigung des ersten Gewichtelements (10, 10.1, 10.2) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betriff ein Blasinstrument, insbesondere eine Trompete.
  • Ein Blasinstrument ist beispielweise aus der DE 693 26 819 T2 bekannt. Das Blasinstrument in der DE 693 26 819 T2 ist aus metallischen Rohrstücken mit einwärts gerundeten Enden hergestellt.
  • Aus der DE 23 44 578 ist ein Blasinstrument aus Rohrmaterial bekannt, mit einem Mundstückteil, Schalltrichterteil und einer Ventileinrichtung und Feina bstim mzügen.
  • Eine Trompete weist beispielweise ein Mundrohr zur Aufnahme einer Mundrohrzwinge auf. Die Mundrohrzwinge kann auch als Mundstückaufnahme bezeichnet werden. Ein Mundstück ist in die Mundrohrzwinge einsteckbar. Die Trompete weist weiterhin eine Ventilvorrichtung auf, die auch als Maschine oder Ventilblock bezeichnet werden kann. Der Ventilblock weist drei Ventile, beispielweise Perinett-Ventile auf. Weiterhin weist die Trompete einen Hauptstimmzug und für jedes Ventil meist einen Ventilzug auf. Weiterhin weist die Trompete einen Schallbecher auf, der auch als Trichter bezeichnet werden kann.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die akustischen Eigenschaften eines Blasinstruments möglichst zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Blasinstrument mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand von abhängigen Ansprüchen und in der Beschreibung enthalten.
  • Demzufolge ist ein Blasinstrument vorgesehen. Das Blasinstrument ist insbesondere eine Trompete, beispielweise eine Konzerttrompete oder eine Jazztrompete oder eine Taschentrompete, ein Flügelhorn, eine Posaune oder dergleichen.
  • Das Blasinstrument weist ein Mundrohr auf. Das Mundrohr ist beispielweise aus Metall oder Kunststoff hergestellt.
  • Das Blasinstrument weist eine Mundrohrzwinge auf. Die Mundrohrzwinge ist beispielsweise aus Metall herstellt. Vorzugsweise ist die Mundrohrzwinge mit einer zylindrischen Außenfläche ausgebildet. Die Mundrohrzwinge weist ein erstes Ende zur Aufnahme eines Mundstücks auf. Vorzugsweise ist die Mundrohrzwinge zum Einstecken des Mundstücks in die Mundrohrzwinge ausgebildet.
  • Das Blasinstrument weist weiterhin ein erstes Gewichtselement auf. Das Gewichtselement ist dabei als separates Element ausgebildet und nicht mit der Mundrohrzwinge einstückig ausgeformt.
  • Die Mundrohrzwinge weist zudem ein zweites Ende zur Verbindung mit dem Mundrohr auf. Vorzugsweise ist die Mundrohrzwinge zur festen, nicht manuell lösbaren Verbindung mit dem Mundrohr ausgebildet. Beispielweise ist die Mundrohrzwinge mit dem Mundrohr zur Verbindung verlötet.
  • Die Mundrohrzwinge weist eine Aufnahme zur lösbaren Befestigung des ersten Gewichtelements auf. Unter einer lösbaren Befestigung wird dabei eine Befestigungsart verstanden, bei der manuell das erste Gewichtselement von der Mundrohrzwinge zerstörungsfrei entfernt und wieder mit dieser verbunden werden kann. Durch das erste Gewichtselement und dessen lösbare Befestigung auf der Mundrohrzwinge wird ein Blasinstrument mit einem modularen Aufbau geschaffen, das für den Musiker in seinen akustischen Eigenschaften individualisiert werden kann.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das erste Gewichtselement eine Masse größer 2,5 Gramm auf. Vorzugsweise ist die Masse des ersten Gewichtselements kleiner 7,5 Gramm.
  • Bevorzugt weist das erste Gewichtselement eine Masse zwischen 2,5 Gramm und 4 Gramm, insbesondere etwa 3,3 Gramm auf. Ebenfalls bevorzugt weist das erste Gewichtselement eine Masse zwischen 4,5 Gramm und 6 Gramm, insbesondere etwa 5,3 Gramm auf.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das erste Gewichtselement eine insbesondere geschlossene Ringform auf. Die Gefahr des Verbiegens wird hierdurch signifikant reduziert. Die akustischen Eigenschaften sind verbessert.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung entspricht ein Innendurchmesser des ersten Gewichtselements einem Außendurchmesser der Aufnahme. Vorteilhafterweise reibt eine Innenfläche des ersten Gewichtselements und eine Außenfläche der Aufnahme derart aneinander, dass das erste Gewichtselement auf der Aufnahme bei Bewegungen des Blasinstruments nicht verrutscht.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Mundrohrzwinge überwiegend rohrförmig ausgebildet ist. Die Aufnahme der Mundrohrzwinge weist bevorzugt einen Außendurchmesser auf, der kleiner als ein sonstiger Außendurchmesser der Mundrohrzwinge außerhalb der Aufnahme ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Aufnahme durch eine ausgeformte Schulter der Mundrohrzwinge begrenzt, wobei die Schulter für das erste Gewichtselement einen Anschlag bildet. Durch den Anschlag ist die Befestigung zwischen Gewichtselement und Mundrohrzwinge formschlüssig. Gegenüber einem Kraftschluss, wie beispielweise Klemmen ist die Befestigung auch bei rauem Einsatz dauerhafter.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung vergrößert ein Außendurchmesser der Mundzwinge im Bereich der Aufnahme sich zum mundstückseitigen Ende der Mundzwinge nicht, so dass das erste Gewichtselement vor Aufsetzen des Mundstücks zum lösbaren Aufschieben vom mundstückseitigen Ende auf die Aufnahme angepasst ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Mundrohrzwinge einstückig aus einem Metallteil ausgeformt. Vorteilhafterweise erfolgt die Ausformung durch Materialabtrag, beispielweise durch Abdrehen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das Gewichtselement aus Metall, insbesondere aus einer Metalllegierung, wie Messing oder Goldmessing oder Neusilber ausgebildet. Vorteilhafterweise ist die Metalllegierung des Gewichtselements an eine Metalllegierung insbesondere der Mundrohrzwinge des Blasinstruments angepasst, um z.B. einen angepassten Wärmeausdehnungskoeffizienten zu erzielen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das erste Gewichtselement einstückig aus einem Metallteil ausgeformt. Beispielsweise wird ein Rohr zu Ausformung einer Ringform des Gewichtselements abgelängt.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Blasinstrument, insbesondere eine Trompete mit den Merkmalen des Anspruchs 15. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand von abhängigen Ansprüchen und in der Beschreibung enthalten.
  • Demgemäß weist das Blasinstrument einen Ventilblock und ein Schallstück und ein zweites Gewichtselement auf.
  • Der Ventilblock und das Schallstück sind durch ein Verbindungsstück verbunden. Entsprechend ist ein akustischer Ausgang des Ventilblocks über das Verbindungsstück mit einem akustischen Eingang des Schallstücks verbunden.
  • Das zweite Gewichtselement ist im Bereich des Verbindungsstücks angeordnet. Vorzugsweise sind das zweite Gewichtselement und das Verbindungsstück zur Anordnung des zweiten Gewichtselements auf dem Verbindungsstück ausgebildet.
  • Gemäß einer Weiterbildung ist das Verbindungsstück eine Zwinge, die den Ventilblock und das Schallstück unlösbar verbindet. Unter einer unlösbaren Verbindung wird dabei eine Verbindung verstanden die manuell nicht lösbar ist. Die Verbindung ist in dem Sinne unlösbar, dass diese nur durch den Fachmann unter Zuhilfenahme von Geräten, wie Lötkolben oder Säge, gelöst werden kann.
  • Üblicherweise werden zwei Teile des Blasinstruments mittels der Zwinge und einer Lötung miteinander fest verbunden.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist das Verbindungsstück ein Zug, der den Ventilblock und das Schallstück lösbar verbindet. Vorzugsweise weist der Zug einen rohrförmigen Außenzug auf, der an den Ventilblock unlösbar befestigt ist. Vorzugsweise weist das Schallstück einen zum Außenzug passenden Innenzug auf. Alternativ ist es ebenfalls möglich, dass das Schallstück den Außenzug und der Ventilblock den Innenzug aufweist. Das zweite Gewichtselement und der Außenzug sind zur lösbaren Anordnung des zweiten Gewichtselements auf dem Außenzug ausgebildet. Unter einer lösbaren Anordnung wird dabei eine Positioniermöglichkeit verstanden, bei der manuell das zweite Gewichtselement vom Außenzug zerstörungsfrei entfernt und wieder auf diesem angeordnet werden kann. Durch das zweite Gewichtselement und dessen lösbare Anordnung auf dem Außenzug am Ventilblock wird ein Blasinstrument mit einem modularen Aufbau geschaffen, das für den Musiker in seinen akustischen Eigenschaften individualisiert werden kann.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das Blasinstrument sowohl das erste Gewichtselement als auch das zweite Gewichtselement auf. Somit können die akustischen Eigenschaften durch eine Anzahl unterschiedlicher erster Gewichtselemente und unterschiedlicher zweiter Gewichtselemente in einer großen Bandbreite variiert werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das zweite Gewichtselement eine Masse größer 6 Gramm auf. Gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung weist das zweite Gewichtselement eine Masse kleiner 18 Gramm auf. Bevorzugt weist das zweite Gewichtselement eine Masse zwischen 7 Gramm und 9 Gramm, insbesondere etwa 8,0 Gramm auf. Ebenfalls bevorzugt weist das zweite Gewichtselement eine Masse zwischen 15 Gramm und 17 Gramm, insbesondere 15,9 Gramm auf.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das zweite Gewichtselement eine insbesondere geschlossene Ringform auf. Eine geschlossene Ringform weist gegenüber einer z.B. geschlitzten, nicht-geschlossenen Ringform bessere akustische Eigenschaften auf.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung entspricht ein Innendurchmesser des zweiten Gewichtselements einem Außendurchmesser des Außenzugs. Vorzugsweise reiben eine Innenfläche des zweiten Gewichtselements und eine Außenfläche des Außenzugs derart aneinander, dass das zweite Gewichtselement auf dem Außenzug bei Bewegungen des Blasinstruments nicht verrutscht.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das zweite Gewichtselement aus Metall, insbesondere aus einer Metalllegierung, wie Messing oder Goldmessing oder Neusilber ausgebildet.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das zweite Gewichtselement einstückig aus einem Metallteil ausgeformt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das Verbindungsstück zur Aufnahme von zumindest zwei zweiten Gewichtselementen ausgebildet. Die zwei zweiten Gewichtselemente sind vorteilhafterweise nebeneinander angeordnet. Die zwei zweiten Gewichtselemente können alternativ übereinander angeordnet sein.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Set aus einem Blasinstrument und zumindest zwei ersten Gewichtselementen unterschiedlichen Gewichts und/oder zumindest zwei zweiten Gewichtselementen unterschiedlichen Gewichts.
  • Die Erfindung ist nicht auf die zuvor erläuterten Weiterbildungen beschränkt. So können die Weiterbildungen untereinander und/oder mit weiteren Merkmalen kombiniert werden. Einzelne Merkmale und Merkmalskombinationen werden in der Figurenbeschreibung näher erläutert. Dabei zeigen:
    • 1 ein Ausführungsbeispiel einer Trompete als Blasinstrument;
    • 2a und 2b Ansichten einer Mundrohrzwinge eines weiteren Ausführungsbeispiels;
    • 3a Ansichten eines Gewichtselements eines weiteren Ausführungsbeispiels;
    • 3b Ansichten eines Gewichtselements eines weiteren Ausführungsbeispiels;
    • 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Trompete; und
    • 5 eine Detailansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Trompete.
  • In 1 ist als Blasinstrument ein Ausführungsbeispiel einer Trompete 1 dargestellt. Die Trompete 1 weist ein Mundrohr 40 und einen sich an das Mundrohr 40 anschließenden Hauptstimmzug 45 auf, der in einem Ventilblock 50 endet. Der Ventilblock 50 weist im Ausführungsbeispiel der 1 drei Perinett-Ventile auf. Jedem Ventil ist ein Ventilzug 51, 52, 53 zugehörig. An den Ausgang des Ventilblocks 50 schließt sich das Schallstück 60 an, das in einer becherförmigen Austrittöffnung 70 für den Schallaustritt mündet. Das Schallstück 60 kann auch als Schallbecher bezeichnet werden. Die Trompete 1 im Ausführungsbeispiel der 1 ist aus einer Metalllegierung hergestellt. Alternativ kann die Trompete 1 auch andere Materialien, wie Kunststoff oder Keramik aufweisen.
  • Im Ausführungsbeispiel der Trompete 1 der 1 ist am eingangsseitigen Ende des Mundrohres 40 eine Mundrohrzwinge 30 befestigt, beispielweise aufgelötet. Die Mundrohrzwinge 30 im Ausführungsbeispiel der 1 ist aus Metall herstellt. In die Mundrohrzwinge 30 in 1 ist das Mundstück 90 gesteckt. Das Mundstück 90 ist entnehmbar. Entsprechend weist die Mundrohrzwinge 30 ein erstes Ende 31 zur Aufnahme des Mundstücks 90 und ein zweites Ende 32 zur Befestigung an dem Mundrohr 40 auf. Die Mundrohrzwinge 30 kann optische Verschönerungen, beispielweise Einstiche oder eingedrehte Formen aufweisen. Die Mundrohrzwinge 30 kann jedoch auch schlicht ausgebildet sein und eine glatte Oberfläche aufweisen. Im Ausführungsbeispiel der 1 ist die äußere Form der Mundrohrzwinge 30 überwiegend zylindrisch ausgebildet. Innen ist die Mundrohrzwinge 30 von der Seite, von der das Mundstück 90 eingesteckt wird konisch ausgebildet, da das Mundstück 90 selbst einen konischen Schaft aufweist, so dass das Mundstück 90 durch die Steckverbindung in der Mundrohrzwinge 30 haftet und für die Benutzung der Trompete 1 ausreichend festsitzt.
  • Im Ausführungsbeispiel der 1 weist die Trompete 1 weiterhin ein erstes Gewichtselement 10 auf. In 1 ist die Position des ersten Gewichtselements 10 für die Benutzung der Trompete 1 gezeigt. Das Gewichtselement 10 ist dabei als separates Element ausgebildet und nicht mit der Mundrohrzwinge 30 einstückig ausgeformt. Wird das Mundstück 90 entnommen, kann das erste Gewichtselement 10 von der Mundrohrzwinge 30 vom Benutzer leicht abgezogen werden. Die Masse des ersten Gewichtselements 10 im Ausführungsbeispiel der 1 ändert die Schwingungen und die Resonanzcharakteristik der Luftsäule in der Trompete 1 im Spiel und bewirkt hierdurch signifikante akustische Verbesserungen.
  • Die 2a und 2b zeigen Ausführungsbeispiele für eine Mundrohrzwinge 30. Die Mundrohrzwinge 30 weist ein mundstückseitiges erstes Ende 31 und mundrohrseitiges zweites Ende 32 auf. In 2a weist die Mundrohrzwinge 30 eine äußere zylindrische Grundform mit einem Außendurchmesser d30 auf.
  • Die Mundrohrzwinge 30 weist eine Aufnahme 33 zur lösbaren Befestigung des ersten Gewichtelements 10, 10.1, 10.2 auf. Zwei Ausführungen unterschiedlicher erster Gewichtselemente 10, 10.1 und 10.2 sind in den 3a respektive 3b dargestellt. Im Ausführungsbeispiel der 2a kann das erste Gewichtselement 10.1 auf die Aufnahme 33 der Mundrohrzwinge 30 aufgesteckt und wieder abgezogen werden. Die Aufnahme 33 wird durch eine zylindrische Außenfläche 33.1 der im wesentlichen rohrförmigen Mundrohrzwinge 30 gebildet, wobei die Aufnahme 33 gegenüber dem sonstigen Außendurchmesser d30 einen verringerten Außendurchmesser d33 aufweist. Im Ausführungsbeispiel der 2b ist die Aufnahme 33 durch Runterdrehen auf der Drehbank erzeugt, so dass die Wandstärke der aus einem Metallteil einstückig ausgeformten Mundrohrzwinge 30 im Bereich der Aufnahme 33 verjüngt ist. Beispielweise beträgt der Außendurchmesser d33 der Aufnahme 12,5 mm. Die Länge L33 der der Aufnahme 33 ist an die Länge L10 des ersten Gewichtselements 10.1, 10.2 angepasst und ist vorteilhafterweise gleich groß.
  • Durch die Ausbildung der Aufnahme 33 mit verringertem Außendurchmesser d33 wird eine Schulter 34 ausgeformt, die die Aufnahme 33 begrenzt. Die Schulter 34 bildet für das erste Gewichtselement 10.1, 10.2 einen Anschlag. Im Ausführungsbeispiel der 2a ist gezeigt, dass ein Außendurchmesser d30 der Mundrohrzwinge 30 im Bereich der Aufnahme 33 sich zum mundstückseitigen Ende 31 der Mundrohrzwinge 30 nicht vergrößert, so dass das erste Gewichtselement 10, 10.1, 10.2 leicht aufgeschoben und wieder entnommen werden kann. Da das Mundstück 90 einen größeren Außendurchmesser aufweist, wird das erste Gewichtselement 10, 10.1, 10.2 vor einem Aufsetzen des Mundstücks 90 aufgeschoben und anschließend das Mundstück 90 eingesteckt. Dabei kann das erste Gewichtselement 10, 10.1, 10.2 erst nach Entnahme des Mundstücks 90 aus der Mundrohrzwinge 30 wieder von der Aufnahme 33 abgezogen werden.
  • In den 3a und 3b sind zwei unterschiedliche erste Gewichtselemente 10.1 und 10.2 dargestellt. Das erste Gewichtselement 10.1 der 3a weist einen Außendurchmesser da10.1 von 14,5 mm auf. Das erste Gewichtselement 10.2 der 3b weist einen Außendurchmesser da10.2 von 16,5 mm auf. Beide ersten Gewichtselemente 10.1, 10.2 weisen dieselbe Länge L10 , von beispielweise 7,5 mm und denselben Innendurchmesser di10 von beispielweise 12,5 mm auf. Vorteilhafterweise entspricht der Innendurchmesser di10 des ersten Gewichtselements 10.1, 10.2 einem Außendurchmesser d33 der Aufnahme 33 exakt. Eine Innenfläche 11 des ersten Gewichtselements 10.1, 10.2 und eine Außenfläche 33.1 der Aufnahme 33, wie in den 2a und 2b gezeigt, reiben dabei derart, dass das erste Gewichtselement 10.1, 10.2 auf der Aufnahme 33 bei Bewegungen der Trompete 1 nicht verrutscht, vibriert oder dergleichen.
  • Die akustischen Eigenschaften der Trompete 1 wurden mit dem ersten Gewichtselement 10, 10.1, 10.2 optimiert. Dabei ist festgestellt, dass die akustischen Eigenschaften signifikant verbessert werden können, wenn das erste Gewichtselement 10, 10.1, 10.2 eine Masse größer 2,5 Gramm und kleiner 7,5 Gramm aufweist. Dabei ist die exakte Masse abhängig von der sonstigen Beschaffenheit der Trompete 1 und der gewünschten Individualisierung für den Musiker. Untersuchungen haben gezeigt, dass zwei Massebereiche zwischen 2,5 Gramm und 4 Gramm und 4,5 Gramm und 6 Gramm bei einer gegebenen Trompete 1 eine Anpassung an den zu spielenden Musikstil bzw. Spielart ermöglichen.
  • Untersuchungen haben gezeigt, dass durch das leichtere erste Gewichtselement 10.1, wie in der 1 dargestellt, das Einrasten der Töne deutlich verbessert wird. Zudem ist die Intonation des Instruments signifikant verbessert. Die Töne werden besser zentriert und die Trompete spricht insbesondere bei den schwerer zu blasenden Tönen leichter an. Durch das erste Gewichtselement 10.1 erzielt der Musiker höhere Flexibilität in der Spielweise. Spielgefühl, Klarheit der Töne und die einzelne Tonbildung konnten durch das erste Gewichtselement 10.1 signifikant verbessert werden.
  • Wird das schwerere erste Gewichtselement 10.2 verwendet werden die meisten genannten Eigenschaften noch verstärkt. Jedoch werden die Ansprache und die Flexibilität schwerer, d.h. der Bläser muss mehr Kraft aufwenden, erhält dafür aber eine noch größere Verbesserung hinsichtlich der oben genannten Tonqualitäten. Durch ein Set mit mehreren ersten Gewichtselementen 10.1, 10.2 und einem modularen Aufbau kann dieselbe Trompete 1 für unterschiedliche Spielsituationen angepasst werden.
  • In 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Trompete 1 als Blasinstrument dargestellt. Die Trompete 1 weist ein Mundrohr 40 und ein sich an das Mundrohr 40 anschließenden Hauptstimmzug 45 auf, der in der Maschine 50 endet. An den Ausgang der Maschine 50 schließt sich das Schallstück 60 und der Schallbecher 70 für den Schallaustritt an. Die Trompete 1 im Ausführungsbeispiel der 4 ist aus einer Metalllegierung hergestellt. Alternativ kann die Trompete 1 auch andere Materialien, wie Kunststoff oder Keramik aufweisen.
  • Am Ausgang des Maschine 50 ist ein Zug mit Außenzug 57 und Innenzug 61 ausgebildet. Der Außenzug 57 ist im Ausführungsbeispiel der 4 an der Maschine 50 unlösbar befestigt, so dass der Schall aus der Maschine 50 in den Zug austritt. Zur Befestigung des Außenzugs 57 an der Maschine 50 kann der Außenzug beispielweise an der Maschine 50 angelötet sein. In den Außenzug 57 ist der Innenzug 61 gesteckt, so dass der Innenzug 61 im Außenzug 57 verschieblich ist und der Innenzug 61 aus dem Außenzug 57 entnommen werden kann. Der Außenzug 61 ist im Ausführungsbeispiel der 4 einteilig mit dem Schallstück 60, beispielweise mit dem Schallstück 60 einstückig ausgeformt oder an diesem beispielweise durch Lötung befestigt. Entsprechend sind der Ventilblock 50 und das Schallstück 60 durch den Zug lösbar verbunden und der Ausgang des Ventilblocks 50 ist über den Zug mit dem akustischen Eingang des Schallstücks 60 akustisch gekoppelt.
  • Im Ausführungsbeispiel der 4 weist die Trompete 1 ein zweites Gewichtselement 20 auf. Das zweite Gewichtselement 20 ist auf dem Außenzug 57 angeordnet. Das Schallstück 60 ist mittels einer Anzahl von Befestigungselementen 65, 66 an anderen Teilen der Trompete 1 befestigt. Im Ausführungsbeispiel der 4 ist das Schallstück 60 über zwei Schraubverbindungen als Befestigungselemente 65, 66 an dem Mundrohr 40 lösbar befestigt. Um das zweite Gewichtselement 20 auf dem Außenzug 57 anzuordnen, werden die Befestigungselemente 65, 66 gelöst und der Innenzug 61 aus dem Außenzug 57 gezogen. Das zweite Gewichtselement 20 wird nun auf den Außenzug 57 geschoben und die Trompete 1 durch Einstecken des Innenzugs 61 in den Außenzug 57 und Anziehen der Befestigungen 65, 66 wieder zusammengesetzt. In umgekehrter Reihenfolge kann das zweite Gewichtselement 20 wieder entnommen werden oder durch ein anderes zweites Gewichtselement 20 ersetzt werden. Wie beschrieben sind das zweite Gewichtselement 20 und der Außenzug 57 zur lösbaren Anordnung des zweiten Gewichtselements 20 auf dem Außenzug 57 ausgebildet.
  • Die Anordnung des zweiten Gewichtselements 20 auf dem Außenzug 57 ist im Ausführungsbeispiel der 5 detaillierter dargestellt. Der Außenzug 57 ist über das Zwischenrohr 58 am Ventilblock 50 befestigt. Der Außenzug 57 und der Innenzug 61 sind zylindrisch ausgebildet. Das Schallstück 60 und Innenzug 61 zeigen an ihrer Verbindungsstelle eine Umbördelung 62. An der Umbördelung 62 sind der Innenzug 61 und das Schallstück 60 verlötet. Aufgrund der Haftreibung des zweiten Gewichtselements 20 auf der Außenfläche des Außenzugs 57 wird das zweite Gewichtselement 20 beim Spielen des Instruments 1 nicht verschoben. Ist der Außendurchmesser der Umbördelung 62 größer als der Außenzug 57 kann die Umbördelung 62 dazu genutzt werden, den Verschiebeweg des zweiten Gewichtselements 20 zu begrenzen.
  • Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Massebereich des zweiten Gewichtselements 20 zwischen 6 Gramm und 18 Gramm besonders vorteilhaft ist.
  • In einem ersten Massebereich zwischen 7 Gramm und 9 Gramm und in einem zweiten Massebereich zwischen 15 Gramm und 17 Gramm werden die akustischen Eigenschaften der Trompete 1 signifikant verbessert. Gemäß dem Ausführungsbeispiel der 5 weist das zweite Gewichtselement 20 eine geschlossene Ringform auf. Vorteilhafterweise sind die Form des ersten Gewichtselements 10 und des zweiten Gewichtselements 20 unterschiedlich. Das zweite Gewichtselement 20 weist gegenüber dem ersten Gewichtselement 10 eine größere Länge auf. Ist ein Set von zweiten Gewichtselementen 20 vorgesehen, unterscheiden sich die zweiten Gewichtselemente 20 hinsichtlich Länge, z.B. 10 mm und 20 mm und Gewicht, z.B. 8 Gramm und 15,9 Gramm. In Ringform können die Gewichtselemente 20 auch als Aufsteckringe bezeichnet werden. Ein Innendurchmesser des zweiten Gewichtselements 20 und ein Außendurchmesser des Außenzugs 57 sind vorzugsweise exakt gleich. Damit das zweite Gewichtselement beim Spielen der Trompete 1 nicht auf dem Außenzug 57 verrutsch, erzeugen eine Innenfläche des zweiten Gewichtselements 20 und eine Außenfläche des Außenzugs 57 eine Reibkraft. Im Ausführungsbeispiel der 5 können zumindest zwei zweite Gewichtselemente 20 gleichen oder unterschiedlichen Gewichts nebeneinander, insbesondere in Haupt-Erstreckungsrichtung des Außenzugs 57 hintereinander angeordnet werden.
  • Im Ausführungsbeispiel der 5 ist das zweite Gewichtselement 20 einstückig aus einem Metallteil ausgeformt, beispielweise aus einer Metalllegierung, wie Messing oder Goldmessing oder Neusilber.
  • Untersuchungen haben gezeigt, dass durch eine Anordnung des zweiten Gewichtselement 20 auf dem Zug am Eingang des Schallstücks 60 die Intonation einzelner Töne deutlich verbessert wird. Insgesamt stimmt die Trompete 1 besser und die Töne sind klarer. Die Töne rasten leichter ein, die Töne sprechen leichter an. Es wird eine höhere Flexibilität beim Spielen erzielt, Klarheit der Töne und Tonbildung verbessert. Dabei ändert die zusätzliche Masse durch das zweite Gewichtselement am Eingang des Schallstücks 60 die Schwingungen und die Resonanz der Luftsäule in der Trompete 1 und bewirkt die akustischen Verbesserungen des Instruments. Durch das zweite Gewichtselement 20 mit der größeren Masse werden die meisten akustischen Eigenschaften noch verstärkt, jedoch wird die Ansprache schwerer, d.h. der Bläser muss mehr Kraft aufwenden.
  • Durch mehrere zweite Gewichtselemente 20 unterschiedlicher Masse kann die Trompete 1 für den Musiker in ihren akustischen Eigenschaften individualisiert werden. Im Ausführungsbeispiel der 4 sind das erste Gewichtselement 10 und das zweite Gewichtselement 20 miteinander kombiniert, was eine noch größere Variabilität der akustischen Eigenschaften der Trompete 1 für den Bläser ermöglicht. Hat der Musiker ein Set aus dem Instrument 1, und mehreren ersten und/oder zweiten Gewichtselementen 10, 20 insbesondere unterschiedlichen Gewichts kann er das Instrument 1 für sich persönlich individualisieren, bis hin zur Individualisierung für unterschiedliche Musikstile, wie Klassik und Jazz.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Trompete
    10, 10.1, 10.2
    Gewichtselement
    11
    Innenfläche
    20
    Gewichtselement
    30
    Mundrohrzwinge
    31
    Erstes Ende
    32
    Zweites Ende
    33
    Aufnahme
    33.1
    Außenfläche
    34
    Schulter
    40
    Mundrohr
    45
    Hauptstimmzug
    50
    Ventilblock, Maschine
    51, 52, 53
    Ventilzug
    57
    Außenzug
    58
    Verbindungsrohr
    60
    Schallstück
    61
    Innenzug
    62
    Umbördelung
    65, 66
    Befestigungselement
    70
    Becherförmiger Endbereich des Schallstücks
    90
    Mundstück
    d30
    Außendurchmesser
    d33
    Außendurchmesser
    L33
    Länge
    da10.1, da10.2
    Außendurchmesser
    L10
    Länge
    di10
    Innendurchmesser
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 69326819 T2 [0002]
    • DE 2344578 [0003]

Claims (30)

  1. Blasinstrument (1), insbesondere Trompete, - mit einem Mundrohr (40), - mit einer Mundrohrzwinge (30), die ein erstes Ende (31) zur Aufnahme eines Mundstücks (90) aufweist, und - mit einem ersten Gewichtselement (10, 10.1, 10.2), bei dem die Mundrohrzwinge (30) ein zweites Ende (31) zur Verbindung mit dem Mundrohr (40) aufweist, bei dem die Mundrohrzwinge (30) eine Aufnahme (33) zur lösbaren Befestigung des ersten Gewichtelements (10, 10.1, 10.2) aufweist.
  2. Blasinstrument (1) nach Anspruch 1, bei dem das erste Gewichtselement (10, 10.1, 10.2) eine Masse größer 2,5 Gramm aufweist.
  3. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Gewichtselement (10.1) eine Masse zwischen 2,5 Gramm und 4 Gramm, insbesondere etwa 3,3 Gramm aufweist.
  4. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Gewichtselement (10.2) eine Masse größer 4,5 Gramm aufweist.
  5. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Gewichtselement (10.2) eine Masse zwischen 4,5 Gramm und 6 Gramm, insbesondere etwa 5,3 Gramm aufweist.
  6. Blasinstrument (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei dem das erste Gewichtselement (10, 10.1, 10.2) eine Masse kleiner 7,5 Gramm aufweist.
  7. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Gewichtselement (10, 10.1, 10.2) eine insbesondere geschlossene Ringform aufweist.
  8. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ein Innendurchmesser (di10) des ersten Gewichtselements (10, 10.1, 10.2) einem Außendurchmesser (d33) der Aufnahme (33) entspricht, wobei eine Innenfläche (11) des ersten Gewichtselements (10, 10.1, 10.2) und eine Außenfläche (33.1) der Aufnahme (33) derart reiben, dass das erste Gewichtselement (10, 10.1, 10.2) auf der Aufnahme (33) bei Bewegungen des Blasinstruments (1) nicht verrutscht.
  9. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Mundrohrzwinge (30) überwiegend rohrförmig ausgebildet ist, und bei dem die Aufnahme (33) der Mundrohrzwinge (30) einen Außendurchmesser (d33) aufweist, der kleiner als ein sonstiger Außendurchmesser (d30) der Mundrohrzwinge (30) ist.
  10. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Aufnahme (33) durch eine ausgeformte Schulter (34) der Mundrohrzwinge (30) begrenzt ist, wobei die Schulter (34) für das erste Gewichtselement (10, 10.1, 10.2) einen Anschlag bildet.
  11. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ein Außendurchmesser (d33) der Aufnahme (33) sich zum mundstückseitigen Ende (31) der Mundzwinge (30) nicht vergrößert, so dass das erste Gewichtselement (10, 10.1, 10.2) vor Aufsetzen des Mundstücks (90) zum Aufschieben vom mundstückseitigen Ende (31) auf die Aufnahme (33) angepasst ist.
  12. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Mundrohrzwinge (30) einstückig aus einem Metallteil ausgeformt ist.
  13. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Gewichtselement (10, 10.1, 10.2) aus Metall, insbesondere aus einer Metalllegierung, wie Messing oder Goldmessing oder Neusilber ausgebildet ist.
  14. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste Gewichtselement (10, 10.1, 10.2) einstückig aus einem Metallteil ausgeformt ist.
  15. Blasinstrument (1), insbesondere Trompete, - mit einem Ventilblock (50), - mit einem Schallstück (60), - mit einem zweiten Gewichtselement (20), bei dem der Ventilblock (50) und das Schallstück (60) durch ein Verbindungsstück (57, 61) verbunden sind, und bei dem das zweite Gewichtselement (20) im Bereich des Verbindungsstücks (57, 61) angeordnet ist.
  16. Blasinstrument (1) nach Anspruch 15 und einem der Ansprüche 1 bis 14, mit dem ersten Gewichtselement (10, 10.1, 10.2) und dem zweiten Gewichtselement (20).
  17. Blasinstrument (1) nach einem der Ansprüche 15 oder 16, bei dem das Verbindungsstück eine Zwinge ist, die den Ventilblock (50) und das Schallstück (60) unlösbar verbindet.
  18. Blasinstrument (1) nach einem der Ansprüche 15 oder 16, bei dem das Verbindungsstück ein Zug (57, 61) ist, der den Ventilblock (50) und das Schallstück (60) lösbar verbindet.
  19. Blasinstrument (1) nach Anspruch 18, bei dem der Zug (57, 61) einen rohrförmigen Außenzug (57) aufweist, der an den Ventilblock (50) unlösbar befestigt ist, bei dem das Schallstück (60) einen zum Außenzug (57) passenden Innenzug (61) aufweist, und bei dem das zweite Gewichtselement (20) und der Außenzug (57) zur lösbaren Anordnung des zweiten Gewichtselements (20) auf dem Außenzug (57) ausgebildet sind.
  20. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das zweite Gewichtselement (20) eine Masse größer 6 Gramm aufweist.
  21. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das zweite Gewichtselement (20) eine Masse zwischen 7 Gramm und 9 Gramm, insbesondere etwa 8,0 Gramm aufweist.
  22. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das zweite Gewichtselement (20) eine Masse größer 14 Gramm aufweist.
  23. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das zweite Gewichtselement (20) eine Masse zwischen 15 Gramm und 17 Gramm, insbesondere 15,9 Gramm aufweist.
  24. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das zweite Gewichtselement (20) eine Masse kleiner 18 Gramm aufweist.
  25. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das zweite Gewichtselement (20) eine insbesondere geschlossene Ringform aufweist.
  26. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem ein Innendurchmesser des zweiten Gewichtselements (20) einem Außendurchmesser des Außenzugs (57) entspricht, wobei eine Innenfläche des zweiten Gewichtselements (20) und eine Außenfläche des Außenzugs (57) derart reiben, dass das zweite Gewichtselement (20) auf dem Außenzug (57) bei Bewegungen des Blasinstruments (1) nicht verrutscht.
  27. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das zweite Gewichtselement (20) aus Metall, insbesondere aus einer Metalllegierung, wie Messing oder Goldmessing oder Neusilber ausgebildet ist.
  28. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das zweite Gewichtselement (20) einstückig aus einem Metallteil ausgeformt ist.
  29. Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Verbindungsstück (57, 61) zur Aufnahme von zumindest zwei zweiten Gewichtselementen (20) ausgebildet ist, wobei die zwei zweiten Gewichtselemente (20) nebeneinander oder übereinander angeordnet sind.
  30. Set aus einem Blasinstrument (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und zumindest zwei ersten Gewichtselementen (10, 10.1,.10.2) unterschiedlichen Gewichts und/oder zumindest zwei zweiten Gewichtselementen (20) unterschiedlichen Gewichts.
DE202018003512.2U 2018-07-27 2018-07-27 Blasinstrument Active DE202018003512U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202018003512.2U DE202018003512U1 (de) 2018-07-27 2018-07-27 Blasinstrument

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202018003512.2U DE202018003512U1 (de) 2018-07-27 2018-07-27 Blasinstrument

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202018003512U1 true DE202018003512U1 (de) 2019-10-29

Family

ID=68576623

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202018003512.2U Active DE202018003512U1 (de) 2018-07-27 2018-07-27 Blasinstrument

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202018003512U1 (de)

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2344578A1 (de) 1973-01-26 1974-08-01 Chicago Musical Instr Co Musikinstrument
DE4006745A1 (de) * 1990-03-03 1991-09-05 Stefan Haas Blechblasinstrument
DE69326819T2 (de) 1992-12-17 2000-05-31 Yamaha Corp Blasinstrument hergestellt aus metallischen Rohrstücken mit einwärts gerundeten Enden
US20060123974A1 (en) * 2004-12-14 2006-06-15 Cave William N Mouthpiece extractor
DE102008063356A1 (de) * 2008-12-30 2010-07-01 Thorsten Mittag Ergonomisch verbesserte Posaune, Posaunenzug und Kesselmundstück
US20120266736A1 (en) * 2008-03-03 2012-10-25 Philip Lee Rovner Reed warp mouthpiece system

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2344578A1 (de) 1973-01-26 1974-08-01 Chicago Musical Instr Co Musikinstrument
DE4006745A1 (de) * 1990-03-03 1991-09-05 Stefan Haas Blechblasinstrument
DE69326819T2 (de) 1992-12-17 2000-05-31 Yamaha Corp Blasinstrument hergestellt aus metallischen Rohrstücken mit einwärts gerundeten Enden
US20060123974A1 (en) * 2004-12-14 2006-06-15 Cave William N Mouthpiece extractor
US20120266736A1 (en) * 2008-03-03 2012-10-25 Philip Lee Rovner Reed warp mouthpiece system
DE102008063356A1 (de) * 2008-12-30 2010-07-01 Thorsten Mittag Ergonomisch verbesserte Posaune, Posaunenzug und Kesselmundstück

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0517000B1 (de) Schlauchklemme für medizinische Zwecke
EP1985975B1 (de) Coriolis-Massendurchflussmessgerät
DE3743334C1 (de) Optisches Kabel
EP2116100B1 (de) Ohrhörer
DE602004002122T2 (de) Doppelrohr und Verfahren zu dessen Herstellung
EP1182641B1 (de) Resonanzplatte in Faserverbund-Bauweise
US2485822A (en) Drum beater
DE2739500C2 (de)
EP0243984A2 (de) Spanneinrichtung für eine Versteifungssonde
EP0829122B1 (de) Verfahren zur installation eines lichtwellenleiter-kabels an einem seil einer hochspannungsfreileitung
DE4136737A1 (de) Endoskop
EP2099024A1 (de) Verfahren zur klangobjektorientierten Analyse und zur notenobjektorientierten Bearbeitung polyphoner Klangaufnahmen
WO2003011153A1 (de) Trokarkopf mit klappenventil
DE112009001442T5 (de) Medizinisches Behandlungsinstrument für ein rohrförmiges Organ
DE102007019908A1 (de) Vorrichtung zur Zahn- und/oder Mundreinigung
DE2950331C2 (de)
US7070473B1 (en) Adjustable-tone deer call having a metal slider
EP1741091B1 (de) Vorrichtung zur schallkopplung zwischen einem ansaugtrakt und/oder motorraum und einem fahrzeuginnenraum eines kraftfahrzeuges
EP0755045B1 (de) Anordnung zur Auslöschung von Schallwellen
EP1629462B1 (de) ZUBEHÖR- oder BESTAND- oder BETÄTIGUNGSTEILE FÜR MUSIKINSTRUMENTE
AT143130B (de) Biegsames Gerät zum Untersuchen von Körperhöhlen, Körperröhren u. dgl.
EP2220873A2 (de) Hörer
DE102015120918B4 (de) Montagevorrichtung für Musikinstrumente
EP1494207A1 (de) Wandhalter für wenigstens ein einen Hals oder eine ähnliche Verjüngung aufweisendes Musikinstrument, insbesondere eine Gitarre oder Bassgitarre
US2292584A (en) Ligature

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R207 Utility model specification
R081 Change of applicant/patentee

Owner name: BUDDENBOHM, NILS, DE

Free format text: FORMER OWNER: BUDDENBOHM, FIONA, 32429 MINDEN, DE

R082 Change of representative

Representative=s name: MUELLER, WOLF-CHRISTIAN, DIPL.-ING., DE