DE202016004793U1 - Rückführungsvorrichtung für Förderbänder - Google Patents

Rückführungsvorrichtung für Förderbänder Download PDF

Info

Publication number
DE202016004793U1
DE202016004793U1 DE202016004793.1U DE202016004793U DE202016004793U1 DE 202016004793 U1 DE202016004793 U1 DE 202016004793U1 DE 202016004793 U DE202016004793 U DE 202016004793U DE 202016004793 U1 DE202016004793 U1 DE 202016004793U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
main
receiving
opposite
control
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE202016004793.1U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
System Plast SRL
Original Assignee
System Plast SRL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to ITUB2015U061095U priority Critical patent/ITUB201561095U1/it
Priority to IT202015000042933 priority
Application filed by System Plast SRL filed Critical System Plast SRL
Publication of DE202016004793U1 publication Critical patent/DE202016004793U1/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G15/00Conveyors having endless load-conveying surfaces, i.e. belts and like continuous members, to which tractive effort is transmitted by means other than endless driving elements of similar configuration
    • B65G15/60Arrangements for supporting or guiding belts, e.g. by fluid jets
    • B65G15/62Guides for sliding belts

Abstract

Rückführungsvorrichtung für Förderbänder umfassend: – einen Hauptkörper (2), der am Ende einer Förderlinie angeordnet und an einem Band dieser beweglichen Förderlinie entlang einer Bewegungsbahn ausgerichtet ist, wobei der Hauptkörper (2) eine Lauffläche (2a) aufweist, auf der das Band verschiebbar aufliegt; – ein Aufnahmeelement (3), das vom Hauptkörper () verschieden und mit dem Hauptkörper (2) verbunden ist und vom Hauptkörper (2) weg in eine der ebenen Lauffläche (2a) entgegengesetzte Richtung verläuft, wobei das Aufnahmeelement (3) eine Aufnahmefläche (3a) aufweist, die mit der ebenen Lauffläche (2a) verbunden ist.

Description

  • Das vorliegende Gebrauchsmuster bezieht sich auf eine Rückführungsvorrichtung für Förderbänder.
  • Insbesondere findet das vorliegende Gebrauchsmuster bei Förderlinien mit modularen Förderbändern Anwendung.
  • Im Bereich der Förderlinien ist die dem vorliegenden Gebrauchsmuster gegenständliche Vorrichtung auch als „Messerkante” oder noch häufiger unter der englischen Bezeichnung „Nose Bar” bekannt.
  • Die Rückführungsvorrichtungen nach dem Stand der Technik sind an den Enden einer Förderlinie angeordnet und am Band ausgerichtet.
  • Die Förderlinien bestehen aus einem beweglichen und flexiblen Band aus Teilen, die untereinander zu einer geschlossenen Schleife verbunden sind, die zumindest teilweise auf einer Tragstruktur läuft, die eine geradlinige Vorschubrichtung bestimmt. An den Enden der Förderlinien befinden sich die Führungsvorrichtungen, die die Entfernung des Bandes von der Tragstruktur an einem Ende und die Rückkehr auf die Tragstruktur am anderen Ende ermöglichen. In diesem letzten Fall ist die Führungsvorrichtung eine dem vorliegenden Gebrauchsmuster gegenständliche Rückführungsvorrichtung.
  • Genauer wird die Rückführungsvorrichtung nach dem Stand der Technik einfach durch einen Körper bestimmt, der eine an der Tragstruktur abgerundete Kante aufweist.
  • Der Bandabschnitt, der nicht auf der Tragstruktur aufliegt, fällt durch das eigene Gewicht wieder nach unten und wird zwischen den beiden Führungsvorrichtungen und unterhalb der Tragstruktur in einer Korbbogenform angeordnet.
  • Während der Bandbewegung durch einen dazu bestimmten Motor kehrt das Band an der Rückführungsvorrichtung wieder auf die Tragstruktur zurück, um die geradlinige Bahn zu durchlaufen. Auf diese Weise fängt das Band die Rückführungsvorrichtung ab und schlägt an dieser an, wobei es an der Rückführungsvorrichtung nach oben kriecht, bis es die Tragstruktur erreicht.
  • Unvorteilhafterweise schlagen die Teile, aus denen das Band besteht, bei der Rückkehr auf die Tragstruktur mit einem nicht unbedeutenden Stoß an der Rückführungsvorrichtung an.
  • Bei herkömmlichen Vorschubgeschwindigkeiten erhält die Rückführungsvorrichtung zahlreiche Stöße pro Sekunde. Beispielhaft kann die Vorrichtung 5 bis 10 Stößen pro Sekunde ausgesetzt sein.
  • Diese schnelle Abfolge von Stößen verursacht vor allem eine erhöhte Geräuschentwicklung des Bands.
  • Diese Geräuschentwicklung ist besonders für die Arbeiter unangenehm, die sich in der Nähe der Förderlinie befinden. Des Weiteren kann die Intensität des erzeugten Lärms zu Problemen im Hinblick auf Sicherheitsvorschriften führen, wenn sie den zulässigen Geräuschpegel überschreitet.
  • Des Weiteren verursacht die Abfolge von Stößen eine konstante und nicht unbedeutende Vibration des gesamten Bands, die die Stabilität der beförderten Produkte beeinträchtigen kann.
  • Des Weiteren verursacht die Abfolge von Stößen einen nicht unbedeutenden Verschleiß der Führungsvorrichtung sowie mögliche Ermüdungsschäden am Band selbst, wozu auch ein Bruch des Bands zählen kann.
  • Vor diesem Hintergrund besteht die technische Aufgabe auf der Grundlage des vorliegenden Gebrauchsmusters darin, eine Rückführungsvorrichtung für Förderbänder bereitzustellen, die die Nachteile des oben erwähnten Stands der Technik überwindet.
  • Insbesondere soll mit dem vorliegenden Gebrauchsmuster eine Rückführungsvorrichtung für Förderbänder bereitgestellt werden, die eine geräuschärmere Bewegung des Förderbands ermöglicht.
  • Des Weiteren soll mit dem vorliegenden Gebrauchsmuster eine Rückführungsvorrichtung für Förderbänder bereitgestellt werden, die eine stabilere Bewegung des Förderbands ermöglicht.
  • Die beschriebene technische Aufgabe und die angegebenen Zwecke werden von einer Rückführungsvorrichtung für Förderbänder mit den in einer oder mehreren der beigefügten Ansprüche dargelegten technischen Eigenschaften grundsätzlich erfüllt.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile des vorliegenden Gebrauchsmusters gehen deutlicher aus der allgemeinen und deshalb nicht einschränkenden Beschreibung einer bevorzugten, aber nicht ausschließlichen Ausführungsform einer Rückführungsvorrichtung für Förderbänder hervor, die in den beigefügten Zeichnungen bildlich dargestellt ist, wobei:
  • 1 eine perspektivische Zeichnung von einer Rückführungsvorrichtung für Förderbänder gemäß dem vorliegen Gebrauchsmuster ist;
  • 2 eine Seitenansicht der Führungsvorrichtung aus 1 ist und
  • 3 eine Schnittdarstellung der Vorrichtung aus 1 entlang dem Schnitt A-A aus 2 ist.
  • In Bezug auf die beigefügten Figuren zeigt 1 eine gesamte Rückführungsvorrichtung für Förderbänder gemäß dem vorliegen Gebrauchsmuster.
  • Genauer umfasst die Förderlinie (hier nicht bildlich dargestellt) eine geradlinige Tragstruktur, auf der das Band teilweise aufliegt, um eine geradlinige Förderrichtung zu bestimmen, sowie einen geradlinigen Abschnitt einer Bewegungsbahn „P” des Bands.
  • Am Ende der Tragstruktur, wo das Band wieder auf die Tragstruktur zurückkehrt, ist die Rückführungsvorrichtung gemäß dem vorliegenden Gebrauchsmuster angeordnet.
  • Die Vorrichtung 1 umfasst einen Hauptkörper 2, der im Einsatz an zumindest einem Ende der Förderlinie und genauer der Tragstruktur angeordnet ist.
  • Der Hauptkörper 2 ist ein grundsätzlich parallelflächiger Körper, der im Einsatz eine obere Fläche 2a und eine untere Fläche 2b aufweist, wobei die obere Fläche 2a eine Lauffläche ist, die bevorzugt, aber nicht ausschließlich flach ist und auf der das Band aufliegt und läuft. Es versteht sich, dass die ebene Lauffläche 2a des Hauptkörpers 2 auf derselben Ebene einer gleichfalls ebenen Lauffläche liegt, die auf der Tragstruktur des Bands definiert ist.
  • Der Hauptkörper 2 weist des Weiteren zwei ebene seitliche Flächen 2c auf, die zueinander parallel und zur ebenen Lauffläche 2a rechtwinklig sind.
  • Die Vorrichtung 1 umfasst des Weiteren ein Aufnahmeelement 3, das vom Hauptkörper 2 verschieden und mit diesem verbunden ist.
  • Im Rahmen der vorliegenden Beschreibung bedeutet der Begriff „verschieden” nicht nur und nicht notwendigerweise, dass der Hauptkörper 2 und das Aufnahmeelement 3 zwei physisch getrennte Objekte sind.
  • In einer alternativen Ausführungsform, die im Folgenden dargelegt wird, sind der Hauptkörper 2 und das Aufnahmeelement 3 in einem Stück gefertigt, aber dennoch geometrisch voneinander verschieden.
  • Anders ausgedrückt steht das Aufnahmeelement 3 bei jeder alternativen Ausführungsform, egal ob bildlich dargestellt oder nicht, von der Form des Hauptkörpers 2 ab.
  • Das Aufnahmeelement 3 verläuft vom Hauptkörper 2 weg in eine der ebenen Lauffläche 2a entgegengesetzte Richtung. Noch genauer verläuft das Aufnahmeelement 3 ab dem Hauptkörper 2 in eine der ebenen Lauffläche 2a entgegengesetzte Richtung.
  • Das Aufnahmeelement 3 weist eine Aufnahmefläche 3a auf, die bevorzugt, aber nicht ausschließlich gewölbt und mit der ebenen Lauffläche 2a verbunden ist und auf der das Band in Kontakt tritt und in Kontakt stehend wieder zur Tragstruktur zurückkehrt.
  • Anders ausgedrückt sind der Hauptkörper 2 und das Aufnahmeelement 3 so angeordnet, dass die gewölbte Aufnahmefläche (3a) im Einsatz zumindest teilweise unterhalb der ebenen Lauffläche 2a verläuft.
  • Die gewölbte Aufnahmefläche 3a ist so ausgeführt, dass ihre Wölbung in die dem Hauptkörper 2 entgegengesetzte Richtung weist.
  • Noch genauer ist das Aufnahmeelement 3 zumindest teilweise auf einer niedrigeren Ebene als der Hauptkörper 2 angeordnet.
  • Die gewölbte Aufnahmefläche 3a weist einen zur Bewegungsbahn „P” quer verlaufenden Abschnitt mit einer grundsätzlich geradlinigen Form auf.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die Teile, aus denen das Band besteht, in dem zwischen den Enden der Förderlinie hängenden Abschnitt des Bands einer Korbbogenformbahn folgen.
  • Die gewölbte Aufnahmefläche 3a weist in einem Abschnitt entlang der Bewegungsbahn „P” des Bands einen Verlauf auf, der eine Korbbogenform mit zunehmender Präzision in Richtung eines freien Endes 1a der Vorrichtung 1 nachahmt.
  • Folglich folgt jedes Teil des Bands bei der Annäherung an die Vorrichtung 1 einer Bahn der graduellen Annäherung an die gewölbte Aufnahmefläche 3a, und die Teile schlagen nicht an der Vorrichtung an, sondern werden stoßfrei herangeführt.
  • Da ein Anschlagen der Teile am Aufnahmeelement 3 verhindert wird, ist der Kontakt durch eine im Vergleich zu den Vorrichtungen nach dem Stand der Technik niedrige Energie und damit durch eine niedrigere Geräuschentwicklung gekennzeichnet.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Aufnahmeelement 3 drehbar am Hauptkörper 2 festgelegt. Genauer ist die zwischen dem Aufnahmeelement 3 und dem Hauptkörper 2 bestimmte Winkelstellung so verstellbar, dass die gewölbte Aufnahmefläche 3a in Übereinstimmung mit der Richtung der Korbbogenformbahn des Bands in der Nähe der Vorrichtung 1 auf geeignete Weise ausrichtbar ist.
  • Auf diese Weise ist die Vorrichtung 1 an Bänder unterschiedlicher Länge anpassbar, die in ihrem zwischen den Enden hängenden Abschnitt verschiedene Korbbogenformen bilden.
  • Als Alternative ist das Aufnahmeelement 3 gegenüber dem Hauptkörper 2 fest angeordnet. Als weitere Alternative ist das Aufnahmeelement 3 in einem Stück mit dem Hauptkörper 2 gefertigt.
  • Die Verbindung zwischen dem Aufnahmeelement 3 und dem Hauptkörper 2 wird auf die nachfolgend genauer beschriebene Weise ausgeführt.
  • Der Hauptkörper 2 umfasst des Weiteren zwei abstehende Wangen 4, die einander gegenüberliegen und parallel zueinander verlaufen. Die Wangen 4 weisen eine grundsätzlich halbkreisförmige Form auf. Die Wangen 4 verlaufen an den seitlichen Flächen 2c des Hauptkörpers 2.
  • Eine Drehachse „A” des Aufnahmeelements (3) ist wie nachfolgend beschrieben zwischen den Wangen 4 angeordnet.
  • Das Aufnahmeelement 3 umfasst einen ersten Abschnitt 3b, dessen Breite kleiner als die Breite des Hauptkörpers 2 ist. Es sei darauf hingewiesen, dass die Breite im Rahmen der vorliegenden Abhandlung rechtwinklig zur Bewegungsbahn „P” des Bands gemessen wird.
  • Das Aufnahmeelement 3 weist des Weiteren einen zweiten Abschnitt 3c auf, der direkt mit dem ersten Abschnitt 3b verbunden ist und dessen Breite der Breite des Hauptkörpers 2 entspricht.
  • Bei der Verbindung des Aufnahmeelements 3 mit dem Hauptkörper 2 wird der erste Abschnitt 3b zwischen den Wangen 4 des Hauptkörpers 2 eingeführt. Auf diese Weise wird der erste Abschnitt 3b des Aufnahmeelements 3 als ein Verbindungsabschnitt konfiguriert. Der zwischen den Wangen 4 bestimmte Raum wird als ein Aufnahmesitz für den Verbindungsabschnitt konfiguriert.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass die Summe der Breite des ersten Abschnitts 3b des Aufnahmeelements 3 und der Breite der Wangen 4 der Breite des Hauptkörpers 2 entspricht.
  • Die Verbindung zwischen dem Aufnahmeelement 3 und dem Hauptkörper 2 wird durch einen Zapfen 5 gesichert, der zwischen den Wangen 4 und dem ersten Abschnitt 3b des Aufnahmeelements 3 entlang der Drehachse „A” durchgeführt wird.
  • Bei alternativen und nicht bildlich dargestellten Ausführungsformen ist die Verbindung zwischen dem Aufnahmeelement 3 und dem Hauptkörper 2 auf andere Weise ausgeführt.
  • Zum Beispiel sind bei einer ersten alternativen Ausführungsform die seitlichen Wangen am Aufnahmeelement 3 enthalten und werden in den entsprechenden seitlichen Sitzen am Hauptkörper aufgenommen.
  • Bei einer zweiten alternativen Ausführungsform weist das Aufnahmeelement 3 eine Mehrzahl von vorzugsweise in gleichen Abständen angeordneten Wangen auf, die in entsprechenden Sitzen am Hauptkörper 2 aufgenommen werden, die ebenfalls vorzugsweise in gleichen Abständen angeordnet sind.
  • Es handelt sich in diesem Fall um ein Kammgelenk.
  • Die Vorrichtung 1 umfasst des Weiteren ein Bewegungselement 6, das in Wirkbeziehung zwischen dem Hauptkörper 2 und dem Aufnahmeelement 3 angeordnet ist. Dies ermöglicht die Bewegung des Aufnahmeelements 3, um die gewünschte Winkelstellung einzurichten.
  • Bei der bildlich dargestellten Ausführungsform umfasst das Bewegungselement 6 ein Gleitstück 7, das verschiebbar sowohl mit dem Hauptkörper 2 als auch mit dem Aufnahmeelement 3 verbunden ist.
  • Das Gleitstück 7 ist entlang einer eigenen Verschieberichtung „B” beweglich, die senkrecht zur Bewegungsbahn „P” des Bands und parallel zur ebenen Lauffläche 2a verläuft.
  • Das Gleitstück 7 weist zumindest einen Gleitschuh auf, der entlang einem am Aufnahmeelement 3 enthaltenen Schlitten verschiebbar ist. Der Gleitschuh und der Schlitten sind gegenüber der Verschieberichtung geneigt. Auf diese Weise bestimmt die Verschiebung des Gleitstücks 7 entlang der eigenen Verschieberichtung die Drehung des Aufnahmeelements 3 gegenüber dem Hauptkörper 2 und die daraus folgende gegenseitige Annäherung und/oder Entfernung.
  • Das Gleitstück 7 weist zumindest einen weiteren Gleitschuh auf, der entlang einem am Hauptkörper 2 enthaltenen weiteren Schlitten verschiebbar ist.
  • Der weitere Gleitschuh befindet sich an einer dem am Aufnahmeelement 3 verschiebbar angeordneten Gleitschuh gegenüberliegenden Position. Der weitere Gleitschuh und der weitere Schlitten sind parallel zur Verschieberichtung angeordnet.
  • Im Rahmen der vorliegenden Abhandlung bedeuten die Begriffe „Gleitschuh” und „Schlitten” eine Verbindung zwischen dem Gleitstück 7 und dem Hauptkörper 2 sowie zwischen dem Gleitstück 7 und dem Aufnahmeelement 3, die eine Verschiebung des Gleitstücks 7, aber nicht dessen Entfernung vom Hauptkörper 2 und vom Aufnahmeelement 3 ermöglicht.
  • Als Alternative soll keine Verbindung Gleitschuh-Schlitten ausgeschlossen werden, die neben einer gegenseitigen Verschiebung auch eine gegenseitige Entfernung vorsieht. In diesem Fall können Mittel vorgesehen werden, um eine Annäherung des Aufnahmeelements 3 an den Hauptkörper 2 zu unterstützen.
  • Die Vorrichtung 1 umfasst des Weiteren ein Steuerelement 8 des Bewegungselements 6, das eine Betätigung des Bewegungselements 6 ermöglicht, um die korrekte Winkelstellung des Aufnahmeelements 3 gegenüber dem Hauptkörper 2 zu regulieren.
  • Bei der bildlich dargestellten Ausführungsform reguliert das Steuerelement 8 die lineare Position des Gleitstücks 7.
  • Beispielhaft ist das Steuerelement 8 eine Schneckenwelle 9, die sich entlang der gesamten Breite des Hauptkörpers 2 von einer seitlichen Fläche 2c zur anderen erstreckt.
  • Es sind alternative Ausführungsformen des Bewegungselements 6 vorgesehen.
  • Bei einer ersten Ausführungsform (nicht bildlich dargestellt) umfasst das Bewegungselement 6 ein Gleitstück, das vorzugsweise zylindrisch und koaxial zur Achse „A” des Scharniers verläuft. Zum Beispiel ist das Gleitstück über eine Schneckenwelle beweglich, die das Steuerelement 8 bestimmt.
  • Das Gleitstück weist zwei Stifte (oder Zapfen oder Vorsprünge) auf, die in zwei entsprechenden Führungen gehalten werden. Insbesondere wird ein erster Stift in einer geradlinigen Führung gehalten, die zum Beispiel am Hauptkörper 2 ausgeführt ist, und ein zweiter Stift wird in einer Spiralführung gehalten, die zum Beispiel am Aufnahmeelement 3 ausgeführt ist.
  • Die Verschiebung des Gleitstücks entlang der Achse „A” bestimmt die Drehung des Aufnahmeelements 3 gegenüber dem Hauptkörper 2.
  • Bei einer zweiten Ausführungsform (nicht bildlich dargestellt) umfasst das Bewegungselement 6 zumindest ein Gleitstück, das vorzugsweise zylindrisch und koaxial zur Achse „A” des Scharniers verläuft. Zum Beispiel ist das Gleitstück über eine Schneckenwelle beweglich, die das Steuerelement 8 bestimmt.
  • Das Bewegungselement 6 umfasst des Weiteren zumindest eine Übertragungsstange, die an einem ersten Ende mit dem Gleitstück und an einem zweiten Ende mit einem vorzugsweise kugelförmigen oder halbkugelförmigen Halteelement verbunden ist, das in einer am Aufnahmeelement 3 angeordneten Führung aufgenommen wird.
  • Die Bewegung des Gleitstücks entlang der Achse „A” bestimmt über die entsprechende Bewegung der Übertragungsstange eine Annäherung/Entfernung des Halteelements und daraus folgend eine Drehung des Aufnahmeelements 3.
  • Vorzugsweise umfasst das Bewegungselement bei dieser Ausführungsform zwei Gleitstücke, die koaxial entlang der Achse „A” mit gegenseitiger Annäherung/Entfernung beweglich sind, und zwei Übertragungsstangen, die zwischen dem entsprechenden Gleitstück und dem Halteelement symmetrisch verbunden sind.
  • Vorteilhafterweise ist das Steuerelement 8 bei allen beschriebenen Ausführungsformen am Hauptkörper 2 von außen zugänglich. Genauer weist die Schneckenwelle 9 einen Kopf der Größe 10 an einem ersten Ende 9a auf, der so geformt ist, dass ein dazu bestimmtes Werkzeug in diesen eingreifen kann. Dieses Werkzeug kann beispielhaft ein Schraubendreher sein.
  • Die Vorrichtung 1 ist modular. Anders ausgedrückt ist die Vorrichtung 1 mit einem oder mehreren weiteren gleichen Vorrichtungen 1 verbindbar, um ein Rückführungssystem für Förderbänder zu bilden, wobei auf diese Weise eine Anpassung an Bänder mit unterschiedlicher Breite erfolgt.
  • Zu diesem Zweck sind die seitlichen Wände 2c des Hauptkörpers 2 wie bereits angegeben eben und zueinander parallel. Auf diese Weise sind die seitlichen Wände 2c der Hauptkörper 2 von benachbarten Vorrichtungen 1 annäherbar und miteinander verbindbar.
  • Des Weiteren umfasst das Steuerelement 8 Verbindungsmittel 11, die das Steuerelement 8 mit dem Steuerelement einer nachfolgenden und benachbarten Vorrichtung 1 verbinden.
  • Die Verbindungsmittel 11 umfassen einen Haltekörper 12, der an die Form des Kopfs der Größe 10 angepasst und an einem zweiten Ende 9b der Schneckenwelle 9 angeordnet ist.
  • Auf diese Weise wird der Haltekörper einer ersten Vorrichtung in den Kopf der zweiten Vorrichtung, die an der ersten Vorrichtung anliegt, eingeführt, wenn eine Reihe von Vorrichtungen 1 gemäß dem vorliegenden Gebrauchsmuster angenähert und miteinander verbunden werden, um ein modulares System zu bilden.
  • Wenn das Steuerelement 8 der ersten Vorrichtung 1 betätigt wird, werden alle Steuerelemente 8 gleichzeitig und im gleichen Maße betätigt. Alle verbundenen Halteelemente werden somit auf dieselbe Weise und zur selben Zeit reguliert.
  • Das so beschriebene Gebrauchsmuster erfüllt die vorgegebenen Zwecke.
  • Wie oben bereits angegeben, ermöglicht die gewölbte Fläche des Aufnahmeelements ein sehr viel langsameres und sanfteres Anschlagen der Teile des Bands.
  • Dies führt in erster Linie zu einer wesentlichen Verringerung der Geräuschentwicklung durch das zurückkehrende Band.
  • Des Weiteren unterliegt der ebene und auf der Tragstruktur aufliegende Bandabschnitt nicht mehr Vibrationen, die Probleme in Bezug auf die Stabilität der beförderten Produkte verursachen können.

Claims (14)

  1. Rückführungsvorrichtung für Förderbänder umfassend: – einen Hauptkörper (2), der am Ende einer Förderlinie angeordnet und an einem Band dieser beweglichen Förderlinie entlang einer Bewegungsbahn ausgerichtet ist, wobei der Hauptkörper (2) eine Lauffläche (2a) aufweist, auf der das Band verschiebbar aufliegt; – ein Aufnahmeelement (3), das vom Hauptkörper () verschieden und mit dem Hauptkörper (2) verbunden ist und vom Hauptkörper (2) weg in eine der ebenen Lauffläche (2a) entgegengesetzte Richtung verläuft, wobei das Aufnahmeelement (3) eine Aufnahmefläche (3a) aufweist, die mit der ebenen Lauffläche (2a) verbunden ist.
  2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörper (2) und das Aufnahmeelement (3) so angeordnet sind, dass die Aufnahmefläche (3a) zumindest teilweise unterhalb der ebenen Lauffläche (2a) verläuft.
  3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (3) zumindest teilweise auf einer niedrigeren Ebene als der Hauptkörper (2) angeordnet ist.
  4. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefläche (3a) gewölbt ist.
  5. Vorrichtung gemäß Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die gewölbte Aufnahmefläche (3a) eine Wölbung in die dem Hauptkörper (2) entgegengesetzte Richtung aufweist.
  6. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (3) gegenüber dem Hauptkörper (2) fest angeordnet ist, wobei das Aufnahmeelement (3) vorzugsweise in einem Stück mit dem Hauptkörper (2) gefertigt ist.
  7. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (3) drehbar am Hauptkörper (2) festgelegt ist.
  8. Vorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkelstellung des Aufnahmeelements (3) gegenüber dem Hauptkörper (2) verstellbar ist.
  9. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörper (2) zwei sich gegenüberliegende Wangen (4) aufweist und in Längsrichtung zu und parallel zwischen diesen verläuft, wobei eine Drehachse des Aufnahmeelements (3) zwischen den Wangen (4) angeordnet ist.
  10. Vorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (3) einen ersten Abschnitt (3b), dessen Breite kleiner als die Breite des Hauptkörpers (2) ist und der zwischen den Wangen (4) eingeführt ist, und einen zweiten Abschnitt (3c), der in einem Stück mit dem ersten Abschnitt gefertigt ist und dessen Breite der Breite des Hauptkörpers (2) entspricht, umfasst.
  11. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bewegungselement (6) enthalten ist, das in Wirkbeziehung zwischen dem Hauptkörper (2) und dem Aufnahmeelement (3) angeordnet ist, um die Winkelstellung des Aufnahmeelements (3) gegenüber dem Hauptkörper (2) zu verändern.
  12. Vorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerelement (8) des Bewegungselements (6) enthalten ist, um den Winkelabschnitt des Aufnahmeelements (3) gegenüber dem Hauptkörper (2) zu regulieren, wobei das Steuerelement (8) am Hauptkörper (2) von außen zugänglich ist.
  13. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkörper (2) zwei ebene und zueinander parallele Seitenflächen (2c) aufweist, wobei zumindest eine der Seitenflächen (2c) mit einer weiteren Seitenwand eines benachbarten Hauptkörpers (2) verbindbar ist.
  14. Vorrichtung gemäß Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (8) Verbindungsmittel (11) umfasst, die dazu geeignet sind, das Steuerelement (8) mit einem weiteren Steuerelement einer weiteren benachbarten Rückführungsvorrichtung für Förderbänder zu verbinden.
DE202016004793.1U 2015-08-06 2016-08-04 Rückführungsvorrichtung für Förderbänder Active DE202016004793U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ITUB2015U061095U ITUB201561095U1 (it) 2015-08-06 2015-08-06 Dispositivo di guida di ritorno per tappeti di convogliamento
IT202015000042933 2015-08-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202016004793U1 true DE202016004793U1 (de) 2016-11-03

Family

ID=57394961

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202016004793.1U Active DE202016004793U1 (de) 2015-08-06 2016-08-04 Rückführungsvorrichtung für Förderbänder

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE202016004793U1 (de)
FR (1) FR3039825B3 (de)
IT (1) ITUB201561095U1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR3039825A3 (fr) 2017-02-10
ITUB201561095U1 (it) 2017-02-06
FR3039825B3 (fr) 2017-08-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1570965B1 (de) Federelement für einen Frästisch
DE102010023337B4 (de) Spannvorrichtung
DE1950739C3 (de) Vorrichtung zum Durchschneiden des Sprunggelenkes eines Fußes eines an diesem Fuß aufgehängten Vogels
DE102016116437A1 (de) Segmentierter, teleskopartig verstellbarer Kappenkanal
DE202016004793U1 (de) Rückführungsvorrichtung für Förderbänder
DE102017112563A1 (de) Schneidkopf zum Haltern wenigstens einer Klinge, Schneidmaschine mit einem Schneidkopf sowie Klinge für einen Schneidkopf
DE2559656A1 (de) Anordnung mit einem einstellbaren kniehebelmechanismus, insbesondere bei zangen u.dgl.
DE102012106865B4 (de) Fixiervorrichtung für einen Ausstattungsgegenstand an einer Fixierschiene
DE102009040364A1 (de) Transportvorrichtung zum Transportieren von Gefäßverschlüssen
DE102012111267A1 (de) Förderkanal einer Schwingfördereinrichtung
WO2015042624A1 (de) Förderriemen und förderabschnitt
DE2004931A1 (de) Vorrichtung zum Zuführen von Stabstahl
EP2890273A1 (de) Vorrichtung zum einziehen oder ausstossen eines beweglich gelagerten möbelteils
EP3013716B1 (de) Abdichteinrichtung für eine bandübergabe
DE344603C (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken bei Metallbearbeitungsmaschinen mit einem Vorratsbehaelter
DE1117460B (de) Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm von im wesentlichen U-foermigem Querschnitt fuer Spinnmaschinenstreckwerke
DE1940287A1 (de) Automatische Abfuell- und Verschliessmaschine
DE2922288A1 (de) Vorrichtung zur kontinuierlichen einzelentnahme von buerstenkoerpern aus einem vorrat
DE910285C (de) Vorrichtung zum Binden eines Blaetterpacks durch Einwinden einer Drahtschraube in den parallel zu seinem Ruecken gelochten Blaetterpack
DE533935C (de) Einrichtung zum Zufuehren von Werkstuecken, insbesondere Bolzen, zu den Werkzeugen von Werkzeugmaschinen, beispielsweise Gewindewalzwerkzeugen
DE202021003301U1 (de) Vorrichtung zum Transport von Werkstücken und Werkstückträger für eine solche Vorrichtung
DE2810574C2 (de) Vorrichtung zur Abgabe von Spießen
DE213211C (de)
DE1478915C (de) Vorrichtung zum Gleichrichten der Enden an Madenschrauben vor dem Einschrau ben
DE121515C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification
R150 Term of protection extended to 6 years