DE202012104446U1 - Modulares Steckersystem - Google Patents

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R35/00Flexible or turnable line connectors, i.e. the rotation angle being limited
    • H01R35/04Turnable line connectors with limited rotation angle with frictional contact members
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R31/00Coupling parts supported only by co-operation with counterpart
    • H01R31/005Intermediate parts for distributing signals
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    • H01R31/00Coupling parts supported only by co-operation with counterpart
    • H01R31/02Intermediate parts for distributing energy to two or more circuits in parallel, e.g. splitter
    • HELECTRICITY
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    • H01R31/00Coupling parts supported only by co-operation with counterpart
    • H01R31/06Intermediate parts for linking two coupling parts, e.g. adapter

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Abstract

Modulares Steckersystem, insbesondere zur Stromverteilung und Stromnutzung und/oder zum Herstellen von Verbindungen bzw. Anschlüssen von Datenkabeln, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckersystem ineinander steckbare Module aufweist, welche relativ zueinander um eine Drehachse (a) drehbar miteinander lösbar verbindbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein modulares Steckersystem, insbesondere zur Stromverteilung und zur Stromnutzung bzw. zum Herstellen von Verbindungen bzw. Anschlüssen von Datenkabeln.
  • Aus der Druckschrift PCT/DE2010/075075 ist eine elektrische Schaltungsanordnung bekannt, welche modulare, lösbar miteinander stromleitfähig verbindbare Schaltungsbausteine aufweist, die verschieden kombiniert werden können. Die Verbindung erfolgt über Stecker und Kupplungen, wobei diese nach dem Zusammenstecken nicht mehr in ihrer Anordnung zueinander veränderbar sind. Daher ist eine Stromversorgung nur in den vorgegebenen Winkeln möglich. Auch ist eine Kombination von verschiedenen Steckern mit unterschiedlichen Funktionen, welche frei untereinander kombiniert werden können nicht beschrieben. Auch eine Sicherung gegen Brände und elektromagnetische Strahlung ist nicht gegeben.
  • Des Weiteren sind Mehrfachstecker bekannt, welche nicht modular gestaltet sind. Diese haben den Nachteil, dass die unbenutzten Steckdosen dieser Mehrfachstecker unnötig Platz benötigen. Auch hier ist der Winkel des Anschlusses fest vorgegeben und kann somit nicht an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein modulares Steckersystem zu entwickeln, mit dem die Nachteile des Standes der Technik vermieden werden und welches einen einfachen konstruktiven Aufbau aufweist.
  • Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des ersten Schutzanspruchs gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Das modulare Steckersystem zur Stromverteilung und Stromnutzung wird vornehmlich an stationären oder flexiblen Stromversorgungen verwendet, wobei die Stromverteilung durch einzelne miteinander kombinierbarer Module umgesetzt wird, welche gegeneinander um 360° drehbar verbunden sind. Dies ermöglicht eine hohe Flexibilität bei der Verlegung von Kabeln in engen Bauräumen. Die Kopplung der einzelnen Module erfolgt hierbei über die gängigen Schutz-Kontakt-Stecker, wobei auch andere stromführende/datenleitende Steckverbindungen möglich sind. Die Module besitzen mindestens einen Stecker und mindestens eine Buchse für den Anschluss weiterer Module oder Verbraucher.
  • Die Module unterscheiden sich in zwei Kategorien, in stromführende und nicht stromführende Module, wobei die stromführenden Module in verteilende, nutzende und funktionserweiternde Module unterteilt werden können.
  • Als verteilende Module gelten Module, welche den Strom im Raum weiterleiten, wie z.B. Verlängerungen oder Eckmodule, welche den Stromanschluss in einem Winkel, z.B. im Winkel von 90° umlenken, wobei der Winkel auch verstellbar sein kann. Zu stromnutzenden Modulen zählen Module mit integrierten Schaltern, Stromzählern oder Leuchteinheiten. Sie bieten jedoch keine extern nutzbaren Funktionen. Funktionserweiternde Module haben z.B. integrierte Netzwerkanschlüsse, können aber auch als Netzteilmodul oder Lademodul ausgebildet sein. Damit ist auch der Einsatz in Netzwerken für die Datenverteilung möglich
  • Die nicht stromführenden Module, auch synergetische Module genannt, sind von der Stromleitung entkoppelt und bieten unter anderem die Möglichkeit des Kabelmanagements. Sie bieten Halterungen oder Schraubverbindungen für eine geordnete Kabelführung und für die mögliche Fixierung des Systems im Raum oder an Möbeln und dergleichen
  • Es sind selbstverständlich auch andere Modultypen möglich.
  • Da jedes Modul einen Schutz-Kontakt-Stecker besitzt ist auch der Einzelbetrieb an einer Stromquelle möglich.
  • Die einzelnen Module besitzen ein Gehäuse aus Kunststoff, vorteilhafter Weise mit integriertem Dämmschichtbildner, welcher die Brandgefahr reduziert. Des Weiteren sollten die einzelnen Module gegeneinander abgeschirmt sein, um die elektromagnetische Strahlung zu verringern. Dazu werden bevorzugt die Gehäuse/Schalen der Module abgeschirmt. Aufgrund der modularen Bauweise können überflüssige Buchsen weggelassen werden und somit kann das Modulsystem mit den minimal notwendigen Abmessungen verbaut werden. Leere und damit Bauraum benötigende Anschlüsse werden somit vermieden.
  • Für eine einfachere Darstellung der einzelnen Kategorien von Modulen können Farbringe eingesetzt werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel und zugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 einen zusammengesetzter Verteiler aus 3 Modulen,
  • 2 ein einzelnes Modul zur Verteilung,
  • 3 eine 90° Eckvariante eines Moduls,
  • 4 einen Schnitt durch das Modulgehäuse eines Moduls mit zwei um 90° zueinander gedrehten Buchsen und einem Stecker,
  • 5 einen Modul mit Zeitschaltuhr und Verbrauchsanzeige,
  • 6 einen Modul mit Leuchtmittel,
  • 7 einen nicht stromführenden Modul in Form eines Hakens,
  • 8 die Kombination der Module Lampe, Zeitschaltuhr usw.
  • 1 zeigt einen Verteiler bestehend aus drei Modulen 1 wobei Anschlüsse der Module teilweise zueinander versetzt sind. Jedes Modul 1 besitzt einen Stecker 2.1 sowie zwei Buchsen 2.2. Die Verbindung erfolgt über Schutz-Kontakt-Stecker 2. Die Module 1 weisen einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt auf. Der Strom wird mittels der Module 1 entlang der Drehachse A sowie in einem Winkel von 90° zur Drehachse A weitergeleitet. Weitere Module 1 können entlang der Drehachse A und 90 Grad dazu oder in anderen Winkeln an den Verteiler angeschlossen werden. Die vorliegenden Module 1 sind stromführende Module 1.1 welche in die Kategorie der Stromverteilung fallen. An einem solchen Verteiler können in dieser Konfiguration bis zu vier Verbraucher an den Buchsen 2.2 angeschlossen werden.
  • 2 zeigt ein einzelnes stromführendes Modul 1, welches einen Stecker 2.1 und eine Buchse 2.2 aufweist. Der Stecker 2.1 und/oder die Buchse 2.2 sind um 360° drehbar in dem Modulgehäuse 2.3 angeordnet. Hier liegen Stecker 2.1 und Buchse 2.2 auf einer Achse A. Es ist weiterhin ein Ein-/Ausschalter 4 vorgesehen. Aufgrund des integrierten Schalters 4 kann der Bauraum im Vergleich zu herkömmlichen schaltbaren Steckdosen deutlich reduziert werden.
  • In 3 wird ein stromführendes Modul 1 in einer Eckvariante dargestellt, bei welcher Stecker 2.1 und Buchse 2.2 um 90° zueinander versetzt angeordnet sind. Auch hier können Stecker 2.1 und/oder Buchse 2.2 drehbar im Gehäuse 2.3 gelagert sein.
  • 4 zeigt einen Schnitt durch das Gehäuse 2.3 eines Moduls 1 mit zwei um 90° zueinander gedrehten Buchsen 2.2 und einem Stecker 2.1, der mit einer Buchse 2.2 im Wesentlichen fluchtet, Es sind die Schleifkontakte S des drehbaren Steckers 2.1 und der drehbaren Buchse 2.2 ersichtlich.
  • Gemäß 5 ist es auch möglich, einen Modul, der einen Stecker 2.1 und eine Buchse 2.2 aufweist, dazwischen mit einer Zeitschaltuhr 5 auszustatten.
  • Ein Modul 1 mit einem integrierten Leuchtmittel 6, ist in 6 dargestellt und 7 zeigt ein nicht stromführendes Modul 1 in Form eines Hakens 7, der nur einen Stecker 2.1 aufweist.
  • Eine Variante der Kombination der Module gemäß der 1 bis 3 (Verteiler mit 3 Modulen 1, Modul mit Ein-/Ausschalter, Modul 1 in Eckvariante) und 5 bis 6 (Module 1 mit Zeitschaltuhr 5, Lampe 6)
  • Es sind selbstverständlich neben den Ausführungsbeispielen auch zahlreiche andere Gestaltungen und Ausstattungen der Module möglich.
  • Die erfindungsgemäße Lösung stellt insgesamt eine neue Generation von Steckern bzw. Steckverbindern für Strom- und Datenanschlüsse und dergleichen zur Verfügung, die untereinander durch die Drehverbindungen in den einzelnen Modulen dreh- und/oder schwenkbar und bedarfsweise mit zusätzlichen – eigentlich funktionsfremden Modulen (Haken, Kabelbinderelemente usw.) kombinierbar sind und somit Ordnung in das bisher meist übliche „Kabelchaos“ bringen.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Modul
    1.1
    stromführendes Modul
    1.2
    nicht stromführendes Modul
    2
    Schutz-Kontakt-Stecker
    2.1
    Stecker
    2.2
    Buchse
    3
    Halterung
    4
    Schalter
    a
    Drehachse
    b
    Achse
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 2010/075075 [0002]

Claims (13)

  1. Modulares Steckersystem, insbesondere zur Stromverteilung und Stromnutzung und/oder zum Herstellen von Verbindungen bzw. Anschlüssen von Datenkabeln, dadurch gekennzeichnet, dass das Steckersystem ineinander steckbare Module aufweist, welche relativ zueinander um eine Drehachse (a) drehbar miteinander lösbar verbindbar sind.
  2. Modulares Steckersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Modul (1) mindestens einen Stecker (2.1) und mindestens eine Buchse (2.2) aufweist und dass Stecker und Buchse relativ zueinander drehbar sind, wobei die Kontaktierung des drehbaren Steckers und/oder der drehbaren Buchse über Schleifkontakte innerhalb des Moduls erfolgt.
  3. Modulares Steckersystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker und/oder die Buchse drehbar in einem Modulgehäuse aufgenommen sind.
  4. Modulares Steckersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker und/oder die Buchse um 360° drehbar im Modulgehäuse gelagert ist/sind.
  5. Modulares Steckersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der drehbare Stecker und/oder die drehbare Buchse im Modulgehäuse über Führungen geführt sind.
  6. Modulares System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Module (1) als strom- und/oder datenleitend (1.1) und/oder nicht strom- und/oder datenleitend (1.2) ausgebildet sind.
  7. Modulares System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jedes elektrisch leitende Modul (1) eine Abschirmung gegen elektromagnetische Strahlung besitzt.
  8. Modulares System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Modul (1) einzeln an einen Strom und/oder Datenanschluss anschließbar ist.
  9. Modulares System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (1) aus einem Kunststoff mit integriertem Dämmschichtbildner gefertigt sind.
  10. Modulares System nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Module (1.1) verteilende und/oder nutzende und/oder funktionserweiternde Eigenschaften besitzen.
  11. Modulares System nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass darin Funktionselemente wie Leuchtmittel, Mittel zur Zeitanzeige, Zeitschaltuhren, usw. und deren Kombinationen integrierbar sind.
  12. Modulares System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass strom- und/oder datenleitende Module (1) mit nicht strom- und/oder datenleitenden Modulen (1.2), die vom Strom/Datennetz entkoppelt sind, kombinierbar sind.
  13. Modulares System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Strom/Datennetz entkoppelten Module und als Halterungen (3) für das modulare System ausgebildet sind und/oder als Halterungen für das Kabelmanagement dienen.
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