DE202012010878U1 - Sohlenkonstruktion - Google Patents

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Abstract

Sohlenkonstruktion für einen Laufschuh mit einer Aussen- (100) und einer Zwischensohle (200), wobei die Sohlenkonstruktion mehrere Hohlelemente (130) umfasst, welche jeweils durch in Längsrichtung der Sohlenkonstruktion vordere (131) und hintere Flanken (132) abgeschlossenen, seitlich jedoch offen sind und obere (133) und untere Innenflächen (134) mit gegenseitigem Abstand aufweisen, wobei die Hohlelemente (130) beim Laufen auf sie einwirkende Kräfte jeweils durch elastische Deformation unter Verringerung des Abstandes zwischen ihren Innenflächen (133, 134) sowie gegebenenfalls durch horizontale Verschiebung ihrer Innenflächen (133, 134) gegeneinander aufnehmen, und wobei die Hohlelemente (130) so stark deformierbar sind, dass ihre oberen (133) und unteren Innenflächen (134) in Berührung miteinander kommen und dass diese Berührung eine horizontale Verschiebung ihrer Innenflächen (133, 134) gegeneinander verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischensohle (200) mit einer sich über den Fersenbereich (F), den Mittelfussbereich (M) und den Vorderfussbereich (V) der Sohlenkonstruktion erstreckenden Platte (230) versehen...

Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sohlenkonstruktion für einen Laufschuh mit einer Aussen- und einer Zwischensohle, wobei die Sohlenkonstruktion mehrere Hohlelemente umfasst, welche jeweils durch in Längsrichtung der Sohlenkonstruktion vordere und hintere Flanken abgeschlossenen, seitlich jedoch offen sind und obere und untere Innenflächen mit gegenseitigem Abstand aufweisen, wobei die Hohlelemente beim Laufen auf sie einwirkende Kräfte jeweils durch elastische Deformation unter Verringerung des Abstandes zwischen ihren Innenflächen sowie gegebenenfalls durch horizontale Verschiebung ihrer Innenflächen gegeneinander aufnehmen, und wobei die Hohlelemente so stark deformierbar sind, dass ihre oberen und unteren Innenflächen in Berührung miteinander kommen und dass diese Berührung eine horizontale Verschiebung ihrer Innenflächen gegeneinander verhindert.
  • STAND DER TECHNIK
  • Aus WO03/1 03430 A1 ist eine solche Sohlenkonstruktion bekannt. Die die Hohlelemente umfassende Aussensohle ermöglicht grosse Deformationen auch in horizontaler Richtung. Die Sohlenkonstruktion kann damit den durch die Vorwärtsbewegung beim Laufen verursachten Horizontalkräften nachgeben, wodurch Belastungsspitzen beim Auftreten wesentlich reduziert werden. Andererseits wird der mit einer horizontalen Deformation üblicherweise verbundene, sogenannte Schwimmeffekt durch den Kollaps der Hohlelemente mit gegenseitiger Berührung ihrer Innenflächen wirksam vermieden.
  • Jeweils mehrere Hohlelemente sind bei der bekannten Sohlenkonstruktion im Vorderfuss- sowie im Fersenbereich hinter- sowie nebeneinander so angeordnet, dass sie individuell und damit, bezogen auf die gesamte Sohlenkonstruktion, lokal deformierbar sind. Diese Möglichkeit lokaler Deformation erlaubt es dem Läufer, durch die Sohlenkonstruktion weitgehend unbehindert auf verschiedenste Weise abzurollen.
  • Durch ihre individuelle Deformierbarkeit tragen die Hohlelemente andererseits zur integralen Flexibilität der Sohlenkonstruktion praktisch nichts bei. Bei der Sohlenkonstruktion von WO03/103430 A1 dürfte diese vor allem durch die Eigenschaften der Zwischensohle bestimmt sein, hinsichtlich welcher WO03/103430 A1 jedoch keine näheren Aussagen macht.
  • ALLGEMEINE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die bekannte Sohlenkonstruktion hinsichtlich ihrer integralen Flexibilität zu verbessern. Dabei soll die Sohlenkonstruktion Verformungsenergie vermehrt speichern und diese beim Abstossen wieder verfügbar machen. Den natürlichen Bewegungsablauf des Fusses beim Abrollen soll sie unterstützen, schädlichen Bewegungen dagegen eher entgegen wirken.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine Sohlenkonstruktion gemäss Anspruch 1. Die erfindungsgemässe Sohlenkonstruktion ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischensohle mit einer sich über den Fersenbereich, den Mittelfussbereich und den Vorderfussbereich der Sohlenkonstruktion erstreckenden Platte versehen ist, wobei die Platte inkompressibel ist, beim Laufen auf sie einwirkende Kräfte aber durch elastische Biegung aufnimmt und mit ihren Biegeeigenschaften die integrale elastische Flexibilität der Sohlenkonstruktion überwiegend bestimmt, wobei die Platte eine gitterförmige Struktur mit Längsrippen und Querrippen aufweist, die mit ihren Enden jeweils in einen umlaufenden Rand münden, und wobei die Querrippen im Fersen- sowie im Vorderfussbereich von der Lateralseite zur Medialseite schräg nach hinten und im Mittelfussbereich schräg nach vorn verlaufen.
  • Durch die elastische Biegbarkeit der Platte der Zwischensohle, die mit ihren Biegeeigenschaften die integrale elastische Flexibilität der Sohlenkonstruktion überwiegend bestimmt, kann sich die Sohlenkonstruktion insgesamt der Abrollbewegung des Fusses anpassen, wobei die Platte der Sohlenkonstruktion gleichzeitig eine gewisse integrale Stabilität verleiht. Die beim Abrollen durch die Sohlenkonstruktion elastisch aufgenommene Biegeenergie wird beim Abstossen wieder frei und unterstützt so den Abstossprozess.
  • Die elastische Biegbarkeit der Platte besteht auch hinsichtlich Torsionen um ihre Längsrichtung (d. h. um im Wesentlichen parallel zu dieser Längsrichtung ausgerichtete Torsionsachsen), wobei sie vorzugsweise unterschiedlich steif bezüglich unterschiedlicher Drehrichtungen ist. Der Fersenbereich ist dadurch hinsichtlich derartiger Torsionen mit dem Vorderfussbereich elastisch flexibel, nicht aber starr gekoppelt.
  • Durch ihre gitterförmige Struktur ist die Platte im Vergleich mit einer geschlossenen Platte leichter und benötigt zu ihrer Herstellung weniger Material. Ihre Biegeeigenschaften lassen sich an jedem Ort ihrer Fläche hinsichtlich unterschiedlich ausgerichteter Biegeachsen durch geeignete, Ausrichtung, Dicke und Dichte der Rippen auf einfache Weise unterschiedlich einstellen. Die Längsrippen bestimmen hierbei primär die Biegesteifigkeit bzw. Flexibilität in Längsrichtung (d. h. um quer zu ihrer Längserstreckung ausgerichtete Biegeachsen) und die Querrippen diejenige in Querrichtung (d. h. um quer zu ihrer Längserstreckung ausgerichtete Biegeachsen).
  • Indem die Querrippen im Fersen- sowie im Vorderfussbereich von der Lateralseite zur Medialseite schräg nach hinten und im Mittelfussbereich schräg nach vorn verlaufen sind sie über die Länge der Sohlenkonstruktion im wesentlichen jeweils rechtwinklig zur sogenannten Druckmittelpunktskurve ausgerichtet. Diese Kurve verläuft etwa s-förmig über die Sohlenfläche und ist eine Konsequenz der sogenannten Spiraldynamik beim Abrollen. Die erfindungsgemäss Sohle ist dadurch längs der Druckmittelpunktskurve (d. h. um quer zu dieser ausgerichtete Biegeachsen) jeweils etwas flexibler als quer dazu (d. h. um tangential zu ihr ausgerichtete Biegeachsen).
  • Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen der erfindungsgemässen Sohlenkonstruktion sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Breite der Längsrippen von hinten nach vorn zunimmt.
  • Zu einer gewissen, günstigen Aussteifung des Mittelfussbereichs kann der gegenseitige Abstand der Querrippen von hinten nach vorn hin bis zur Mitte des Mittelfussbereichs ab- und von dort aus wieder zunehmend gewählt werden.
  • Ein normales Abrollen ist mit einer Torsion des Fusses um seine Längsachse verbunden. Der Fuss wird dabei im Fersenbereich etwas nach aussen verkippt lateralseitig, d. h. mit seiner Aussenkante, aufgesetzt und dreht beim Abrollen nach innen, bis er etwas nach innen verkippt im Vorderfussbereich medialseitig mit Belastung des grossen Zehs wieder abgehoben wird. Die entsprechende Bewegung wird auch als Pronation bezeichnet. Ungünstig und für den Bewegungsapparat schädlich ist eine zu starke Ausprägung dieser Bewegung, die als Hyperpronation bezeichnet wird. Es kann hierbei zu einem regelrechten Einknicken des Fusses nach innen kommen. Ungünstig ist andererseits ein Abrollen über laterale Aussenkante des Fusses, die als Supination bezeichnet wird. Um diesen Effekten entgegenzuwirken, ohne sie jedoch hart zu begrenzen, kann die gitterförmige Struktur der Platte unter weiterer lokaler Aussteifung im Fersen- und im Mittelfussbereich zusätzlich mit ersten Diagonalrippen versehen sein, welche von hinten medialseitig schräg nach vorn lateralseitig verlaufen. Hierbei ist es günstig, wenn der gegenseitige Abstand der ersten Diagonalrippen von hinten nach vorn abnimmt und/oder wenn der spitze Winkel zwischen den ersten Diagonalrippen und den Längsrippen von hinten nach vorn zunimmt. Die Platte ist durch diese Ausbildung gegen Torsion im Sinne einer Abrollbewegung mit Pronation in sich leichter tordierbar als im umgekehrten Sinn.
  • Die Platte kann zudem in sich vortordiert sein und zwar so, dass sie im Fersenbereich nach lateral und im Vorderfussbereich nach medial geneigt ist. Auch das unterstützt das bevorzugte lateralseitige Aufsetzen, die bevorzugte Abrollbewegung mit Torsion bzw. Pronation und medialseitigem Abstossen und wirkt nachteiligen Bewegungen wie der Supination zusätzlich entgegen.
  • Durch zweite Diagonalrippen, im Fersenbereich von hinten lateralseitig nach vorn medialseitig und im Vorderfussbereich von hinten medialseitig nach vorn lateralseitig verlaufen, lässt sich die Stabilität der Platte und ihre elastische Formhaltigkeit noch zusätzlich erhöhen. Auch hier kann wieder eine Variation des spitzen Winkels zwischen den zweiten Diagonalrippen und den Längsrippen vorgesehen sein, wobei dieser im Fersenbereich von hinten nach vorn zu- und im Vorderfussbereich abnehmen sollte.
  • Die Platte kann mit 2–5, vorzugsweise 4 Längsrippen und/oder 14–18, vorzugsweise 16 Querrippen und/oder 6–8, vorzugsweise 7 ersten Diagonalrippen und/oder 9–13, vorzugsweise 11 zweiten Diagonalrippen versehen sein.
  • Die Dicke der Rippen kann in den einzelnen Bereichen sowie relativ zueinander sowie untereinander unterschiedlich gewählt sein, insbesondere im Mittelfussbereich am grössten.
  • Die Platte kann in der erfindungsgemässen Sohlenkonstruktion allseitig von einem elastisch verformbaren sowie kompressiblen Material der Zwischensohle umgeben sein und dadurch gehalten sein.
  • Schliesslich kann die Platte ein Spritzgussteil sein.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Es zeigen:
  • 1 einen Längsschnitt (I-I') einer erfindungsgemässen Sohlenkonstruktion mit einer Zwischensohle, welche eine zwischen einem Unterteil und einem Oberteil der Zwischensohle eingebettete Platte aufweist;
  • 2 eine Aufsicht auf die Sohlenkonstruktion von 1 bei entferntem Oberteil der Zwischensohle;
  • 3 unter a)–d) Details der in der Zwischensohle eingebetteten Platte in Aufsicht auf die Platte; und
  • 4 unter a)–e) verschiedene Horizontalschnitte (II-II'–VI-VI') der Sohlenkonstruktion.
  • WEG ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
  • Die in den Figuren dargestellte Sohlenkonstruktion des Ausführungsbeispiels weist von unten nach oben eine Aussensohle 100 und eine Zwischensohle 200 auf. Ein darauf aufgebautes Schuhoberteil 300 ist durch strichlierte Linien lediglich angedeutet.
  • Die Aussensohle 100 kommt im Gebrauch mit dem Boden G in Kontakt. Sie umfasst im Fersenbereich F und im Vorderfussbereich V mindestens die Teile 110 und 120 aus einem elastischen, aber praktisch inkompressiblen Gummimaterial, die mit der Zwischensohle 200 Hohlelemente bilden. Das hinterste dieser Hohlelemente ist in 1 mit 130 bezeichnet. Vorzugsweise sind in Querrichtung der Sohlenkonstruktion hinter den Lagen 110 und 120 noch weitere solcher Lagen vorhanden.
  • Die Hohlelemente sind jeweils durch in Längsrichtung der Sohlenkonstruktion vordere und hintere Flanken abgeschlossenen, seitlich jedoch offen. Ihre mit Rippen versehenen oberen und unteren Innenflächen weisen einen gegenseitigem Abstand voneinander auf. In 1 sind die genannten Flanken am Hohlelement 130 mit 131 und 132 bezeichnet. Die oberen und unteren Innenflächen sind an diesem Hohlelement 130 mit 133 und 134 bezeichnet. Die Hohlelemente können dadurch beim Laufen auf sie einwirkende Kräfte jeweils durch elastische Deformation unter Verringerung des Abstandes zwischen ihren Innenflächen sowie gegebenenfalls durch horizontale Verschiebung dieser Innenflächen gegeneinander aufnehmen. Sie sind dabei einzeln so stark deformierbar, dass ihre oberen und unteren Innenflächen in Berührung miteinander kommen. Diese Berührung verhindert dann eine horizontale Verschiebung ihrer Innenflächen gegeneinander.
  • Die Zwischensohle 200 erstreckt sich über den Fersenbereich F, den Mittelfussbereich M und den Vorderfussbereich V. In allen diesen drei Bereichen ist sie dreilagig aufgebaut und umfasst zwischen einem Unterteil 210 und einem Oberteil 220 eine Platte 230. Unterteil 210 und Oberteil 220 bestehen vorzugsweise aus EVA beispielsweise mit einer Härte von 55 Shore-c. Die Platte 230 besteht demgegenüber aus einem hartplastischen, weitgehend inkompressibelen Material, wobei sie unter den beim Laufen auch auf sie einwirkenden Kräften in sich aber biegbar ist. Mit ihren Biegeeigenschaften bestimmt die Platte 230 überwiegend die integrale elastische Flexibilität der gesamten Sohlenkonstruktion.
  • Die Platte 230 besitzt eine in 2 erkennbare gitterförmige Struktur mit Längsrippen 231, Querrippen 232 sowie ersten 233 und zweiten Diagonalrippen 234. Jeweils nur eine dieser Rippen ist jeweils mit dem entsprechenden Bezugszeichen versehen. Alle Rippen 231244 münden mit ihren Enden in einen umlaufenden Rand 235. In 3 ist die Rippenstruktur unter a)–d) differenziert dargestellt. Unter a) sind nur der umlaufende Rand 235 sowie die Längsrippen 231 dargestellt. Unter b) sind zu der Struktur von a) die Querrippen 232 hinzugefügt. Unter c) sind zu der Struktur von b) die ersten Diagonalrippen 233 hinzugefügt. Unter d) sind zu der Struktur von c) schliesslich auch noch die zweiten Diagonalrippen 234 hinzugefügt, womit die Struktur unter d) derjenigen von 2 entspricht.
  • Von hinten, d. h. vom Fersenbereich F, nach vorn hin zum Vorderfussbereich V nimmt die Breite der Längsrippen 231 zu.
  • Die Querrippen 232 verlaufen im Fersenbereich F sowie im Vorderfussbereich V von der Lateralseite zur Medialseite der Sohlenkonstruktion schräg nach hinten und im Mittelfussbereich M schräg nach vorn. Sie sind damit im Wesentlichen jeweils unter einem rechten Winkel gegenüber der Druckmittelpunktskurve angeordnet, die mit D bezeichnet ist. Auch der gegenseitige Abstand der Querrippen 232 ist nicht konstant. Er nimmt von hinten nach vorn hin bis etwa zur Mitte des Mittelfussbereichs M ab- und von dort aus wieder zu.
  • Die ersten Diagonalrippen 233 sind im Fersenbereich F und im Mittelfussbereich M angeordnet. Sie verlaufen von hinten medialseitig schräg nach vorn lateralseitig, wobei ihre gegenseitiger Abstand von hinten nach vorn abnimmt. Der spitze Winkel zwischen den ersten Diagonalrippen 233 und den Längsrippen 231 nimmt von hinten nach vorn zu. Einer der spitzen Winkel zwischen den ersten Diagonalrippen 233 und den Längsrippen 231 ist in 3 unter c) mit α bezeichnet.
  • Die zweiten Diagonalrippen 234 verlaufen im Fersenbereich F von hinten lateralseitig nach vorn medialseitig und im Vorderfussbereich V von hinten medialseitig nach vorn lateralseitig. Der spitze Winkel zwischen den zweiten Diagonalrippen 234 und den Längsrippen 231 nimmt im Fersenbereich F von hinten nach vorn zu- und im Vorderfussbereich ab. Einer der spitzen Winkel zwischen den zweiten Diagonalrippen 234 und den Längsrippen 231 ist in 3 unter d) mit β bezeichnet.
  • Wie dies im Längsschnitt von 1 sowie in den Querschnitten von 4 erkennbar ist, ist die Dicke der Rippen 231 im Mittelfussbereich M am grössten und nimmt von dort nach hinten in den Fersenbereich F sowie nach vorn in den Vorderfussbereich V ab. Das gilt auch für den umlaufenden Rand 235. Die Dicke der Längsrippen 231 sowie des Randes 235 ist dabei grösser als die Dicke der Querrippen 232 und der ersten Diagonalrippen 233. Diese ist wiederum grösser als die Dicke der zweiten Querrippen 234. Auf ihrer Unterseite fluchten alle Rippen 231234 miteinander sowie mit dem Rand 235. Die unterschiedlichen Dicken wirken sich daher nur auf der Oberseite aus.
  • Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Platte 230 4 Längsrippen 231, 16 Querrippen 232, 7 erste Diagonalrippen 233 und 11 zweite Diagonalrippen 234 auf.
  • Wie dies durch Vergleich der Querschnitte unter a)–e) von 4 erkennbar ist, ist die Platte 230 in sich derart tordiert, dass sie im Fersenbereich F nach lateral und im Vorderfussbereich V nach medial geneigt ist.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Platte 230 zwischen dem Unterteil 210 und dem Oberteil 220 der Zwischensohle 200 eingebettet. Das Unterteil 210 bildet dabei ein Art Wanne mit einem hochstehenden umlaufenden Rand 211, welche Wanne die Platte 230 aufnimmt. Das Oberteil 220 ist entlang des Randes 211 mit dem Unterteil verbunden und überdeckt dadurch die Platte 230.
  • Bezugszeichenliste
  • 100
    Aussensohle
    110
    Teil der Aussohle
    120
    Teil der Aussohle
    200
    Zwischensohle
    210
    Unterteil
    211
    Rand des Unterteils
    220
    Oberteil
    230
    Platte
    231
    Längsrippen
    232
    Querrippen
    233
    erste Diagonalrippen
    234
    zweite Diagonalrippen
    235
    Plattenrand
    130
    Hohlelement
    131
    vordere Flanke
    132
    hintere Flanke
    133
    obere Innenfläche
    134
    untere Innenfläche
    300
    Schuhoberteil
    G
    Boden
    F
    Fersenbereich
    V
    Vorderfussbereich
    M
    Mittelfussbereich
    α
    Winkel
    β
    Winkel
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • WO 03/103430 A1 [0002, 0004, 0004]

Claims (16)

  1. Sohlenkonstruktion für einen Laufschuh mit einer Aussen- (100) und einer Zwischensohle (200), wobei die Sohlenkonstruktion mehrere Hohlelemente (130) umfasst, welche jeweils durch in Längsrichtung der Sohlenkonstruktion vordere (131) und hintere Flanken (132) abgeschlossenen, seitlich jedoch offen sind und obere (133) und untere Innenflächen (134) mit gegenseitigem Abstand aufweisen, wobei die Hohlelemente (130) beim Laufen auf sie einwirkende Kräfte jeweils durch elastische Deformation unter Verringerung des Abstandes zwischen ihren Innenflächen (133, 134) sowie gegebenenfalls durch horizontale Verschiebung ihrer Innenflächen (133, 134) gegeneinander aufnehmen, und wobei die Hohlelemente (130) so stark deformierbar sind, dass ihre oberen (133) und unteren Innenflächen (134) in Berührung miteinander kommen und dass diese Berührung eine horizontale Verschiebung ihrer Innenflächen (133, 134) gegeneinander verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischensohle (200) mit einer sich über den Fersenbereich (F), den Mittelfussbereich (M) und den Vorderfussbereich (V) der Sohlenkonstruktion erstreckenden Platte (230) versehen ist, wobei die Platte (230) inkompressibel ist, beim Laufen auf sie einwirkende Kräfte aber durch elastische Biegung aufnimmt und mit ihren Biegeeigenschaften die integrale elastische Flexibilität der Sohlenkonstruktion überwiegend bestimmt, wobei die Platte (230) eine gitterförmige Struktur mit Längsrippen (231) und Querrippen (232) aufweist, die mit ihren Enden jeweils in einen umlaufenden Rand (235) münden, und wobei die Querrippen (232) im Fersenbereich (F) sowie im Vorderfussbereich (V) von der Lateralseite zur Medialseite schräg nach hinten und im Mittelfussbereich (M) schräg nach vorn verlaufen.
  2. Sohlenkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Längsrippen (231) von hinten nach vorn zunimmt.
  3. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der Querrippen (232) von hinten nach vorn hin bis zur Mitte des Mittelfussbereichs (M) ab- und von dort aus wieder zunimmt.
  4. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass die gitterförmige Struktur der Platte (230) im Fersen- und im Mittelfussbereich zusätzlich erste Diagonalrippen (233) aufweist, welche von hinten medialseitig schräg nach vorn lateralseitig verlaufen.
  5. Sohlenkonstruktion nach einem Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass gegenseitige Abstand der ersten Diagonalrippen (233) von hinten nach vorn abnimmt.
  6. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der spitze Winkel (α) zwischen den ersten Diagonalrippen (233) und den Längsrippen (231) von hinten nach vorn zunimmt.
  7. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, dass die gitterförmige Struktur der Platte (230) zusätzlich zweite Diagonalrippen (234) aufweist, welche im Fersenbereich (F) von hinten lateralseitig nach vorn medialseitig und im Vorderfussbereich (V) von hinten medialseitig nach vorn lateralseitig verlaufen.
  8. Sohlenkonstruktion nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der spitze Winkel (β) zwischen den zweiten Diagonalrippen (234) und den Längsrippen (231) im Fersenbereich (F) von hinten nach vorn zu- und im Vorderfussbereich (V) abnimmt.
  9. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche –8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Rippen (231234) im Mittelfussbereich (M) am grössten ist und von dort nach hinten in den Fersenbereich (F) sowie nach vorn in den Vorderfussbereich (V) abnimmt.
  10. Sohlenkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Längsrippen (231) sowie des Randes (235) grösser als die Dicke der Querrippen (232) und der ersten Diagonalrippen (233) ist und dass diese wiederum grösser als die Dicke der zweiten Querrippen (234) ist.
  11. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1–10, dadurch gekennzeichnet, dass alle Rippen (231–234) auf ihrer Unterseite miteinander fluchten.
  12. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1–11, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (230) mit 2–5, vorzugsweise 4 Längsrippen (231) und/oder 14–18, vorzugsweise 16 Querrippen (232) und/oder 6–8, vorzugsweise 7 ersten Diagonalrippen (233) und/oder 9–13, vorzugsweise 11 zweiten Diagonalrippen (234) versehen ist.
  13. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1–12, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (230) so in sich tordiert ist, dass sie im Fersenbereich (F) nach lateral und im Vorderfussbereich (V) nach medial geneigt ist.
  14. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1–13, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (230) ein Spritzgussteil ist.
  15. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1–14, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (230) allseitig von einem elastisch verformbaren sowie kompressiblen Material der Zwischensohle (200) umgeben ist.
  16. Sohlenkonstruktion nach einem der Ansprüche 1–15, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (230) n einem Hohlraum zwischen einem Unterteil (210) und einem Oberteil (220) der Zwischensohle (200) eingebettet ist.
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