DE202012007012U1 - Mechanisches Arretiersystem für Baupaneele, insbesondere Fußbodenpaneele - Google Patents

Mechanisches Arretiersystem für Baupaneele, insbesondere Fußbodenpaneele

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DE202012007012U1 DE201220007012 DE202012007012U DE202012007012U1 DE 202012007012 U1 DE202012007012 U1 DE 202012007012U1 DE 201220007012 DE201220007012 DE 201220007012 DE 202012007012 U DE202012007012 U DE 202012007012U DE 202012007012 U1 DE202012007012 U1 DE 202012007012U1
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Abstract

Baupaneele, insbesondere Fußbodenpaneele, die mit einem Arretiersystem versehen sind, mit dem ein erstes (1) und ein zweites Baupaneel (1') durch eine vertikale Verschiebung der Paneele (1, 1') relativ zueinander vertikal arretiert werden, wobei die Baupaneele umfassen, dass: eine seitlich offene Federnut (20) an einer Kante des ersten Baupaneels (1) vorhanden ist und ein Streifen (6) unterhalb der Federnut (20) und nach außen über einen oberen Teil der Kante des ersten Baupaneels (1) hinaus vorsteht; eine verschiebbare Feder (30) in einer seitlich offenen Verschiebungsnut (40) an einer Kante des zweiten Baupaneels vorhanden ist, wobei die verschiebbare Feder (30) einen Hauptkörper, der sich entlang der Kante des zweiten Paneels erstreckt, und eine Feder-Arretierfläche (31) umfasst, die sich an einem oberen und äußeren Teil der Feder befindet, wobei die Feder-Arretierfläche so eingerichtet ist, dass sie zum vertikalen Arretieren mit einer Nut-Arretierfläche (21) der Federnut (20) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass...

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft im Allgemeinen das Gebiet mechanischer Arretiersysteme für Baupaneele, insbesondere Fußbodenpaneele.
  • Einsatzgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung eignet sich besonders zum Einsatz bei schwimmend verlegten Fußböden, die aus Fußbodenpaneelen bestehen, die mechanisch mit einem Arretiersystem verbunden werden, das in das Fußbodenpaneel integriert wird, d. h. bei der Herstellung montiert wird, und das aus einer oder mehreren oberen Schicht/en aus Furnier, Zierflächen aus Laminat auf Pulverbasis oder Kunststoff-Ziermaterial, einem mittleren Kern aus Material auf Holzfaserbasis oder Kunststoffmaterial und vorzugsweise einer unteren Ausgleichsschicht an der Rückseite des Kerns bestehen.
  • Die folgende Beschreibung bekannter Verfahren, Probleme bekannter Systeme sowie Aufgaben und Merkmale der Erfindung bezieht sich daher als ein nicht einschränkendes Beispiel vor allem auf dieses Einsatzgebiet und insbesondere auf Paneele, die als rechteckige Fußbodenpaneele mit langen und kurzen Kanten ausgebildet sind und die mechanisch sowohl an langen als auch kurzen Kanten verbunden werden sollen.
  • Die Formulierung ”lange und kurze Kanten” dient hauptsächlich dazu, die Beschreibung der Erfindung zu vereinfachen. Die Paneele können quadratisch sein. Die Erfindung wird vorzugsweise an den kurzen Kanten eingesetzt. Es ist zu betonen, dass die Erfindung bei jeder beliebigen Fußbodenpaneel eingesetzt werden kann und dass sie mit allen Typen bekannter Arretiersysteme kombiniert werden kann, die an den langen Kanten ausgebildet sind und bei denen die Fußbodenpaneele unter Verwendung eines mechanischen Arretiersystems verbunden werden sollen, das die Paneele in der horizontalen und vertikalen Richtung an wenigstens zwei aneinandergrenzenden Seiten verbindet. Die Erfindung kann beispielsweise auch bei massiven Holzböden, Parkettböden mit einem Kern aus Holz oder Material auf Holzfaserbasis und einer Oberfläche aus Holz oder Holzfurnier und dergleichen, Böden mit einer aufgedruckten und vorzugsweise auch lackierten Oberfläche sowie Böden mit einer Oberflächenschicht aus Kunststoff, Kork, Linoleum oder Gummi eingesetzt werden. Selbst Böden mit harten Oberflächen, wie beispielsweise Stein, Fliesen oder ähnliche Materialien, sind eingeschlossen, wie auch Bodenbeläge mit einer weichen Verschleißoberfläche, beispielsweise an einem Brett angeklebtem Nadelfilz. Die Erfindung kann auch eingesetzt werden, um Baupaneele zu verbinden, die vorzugsweise ein Brettmaterial enthalten, so beispielsweise Wandpaneele, Decken, Möbelteile und dergleichen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Laminatboden umfasst üblicherweise einen Kern aus 6–12 mm dicker Faserplatte, eine 0,2–0,8 mm dicke obere Zierflächenschicht aus Laminat sowie eine 0,1–0,6 mm dicke untere Ausgleichsschicht aus Laminat, Kunststoff, Papier oder ähnlichem Material. Eine Laminat-Oberfläche umfasst ein mit Melamin imprägniertes Papier. Das verbreitetste Kernmaterial ist Faserplatte mit hoher Dichte und guter Stabilität, die allgemein als HDF, d. h. hochdichte Faserplatte, bezeichnet wird. Mitunter wird auch MDF, d. h. mitteldichte Faserplatte, als Kern eingesetzt.
  • Herkömmliche Laminat-Fußbodenpaneele dieses Typs sind mittels verleimter Feder-und-Nut-Verbindungen verbunden worden. Zusätzlich zu derartigen herkömmlichen Böden sind Bodenpaneele entwickelt worden, bei denen kein Leim eingesetzt werden muss und die stattdessen mechanisch mittels sogenannter mechanischer Arretiersysteme verbunden werden. Diese Systeme umfassen Arretiereinrichtungen, die die Paneele horizontal und vertikal arretieren. Die mechanischen Arretiersysteme werden üblicherweise durch maschinelle Bearbeitung des Kerns der Paneel ausgebildet. Als Alternative dazu können Teile des Arretiersystems aus einem separaten Material, beispielsweise Aluminium oder HDF, ausgebildet werden, das in das Bodenpaneel integriert, d. h. bei der Herstellung der Bodenpaneele mit ihr verbunden wird.
  • Der Hauptvorteil schwimmend verlegter Böden mit mechanischen Arretiersystemen besteht, darin, dass sie einfach zu installieren sind. Sie können auch leicht wieder aufgenommen und an einem anderen Ort erneut eingesetzt werden.
  • Definition einiger Begriffe
  • Im Folgenden Text wird die sichtbare Fläche der installierten Bodenpaneel als ”Vorderseite” bezeichnet, während die gegenüberliegende Seite der Bodenpaneel, die dem Unterboden zugewandt ist, als ”Rückseite” bezeichnet wird. Die Kante zwischen der Vorder- und der Rückseite wird als ”Verbindungskante” bezeichnet. Der Begriff ”horizontale Ebene” bezeichnet eine Ebene, die sich parallel zum äußeren Teil der Oberflächenschicht erstreckt. Unmittelbar benachbarte obere Teile zweier aneinandergrenzender Verbindungskanten von zwei verbundenen Bodenpaneelen bilden zusammen eine ”vertikale Ebene” senkrecht zu der horizontalen Ebene. Der Begriff ”vertikales Arretieren” steht für Arretieren parallel zu der vertikalen Ebene in der Richtung D1. ”Horizontales Arretieren” steht für Arretieren parallel zu der horizontalen Ebene in der Richtung D2.
  • Die Angabe ”nach oben” bedeutet in Richtung der Vorderseite, ”nach unten” in Richtung der Rückseite, ”nach innen” vorwiegend horizontal in Richtung eines inneren und mittleren Teils der Paneele, und ”nach außen” hauptsächlich horizontal von dem Mittelteil des Paneels weg.
  • Der Begriff ”Arretiersysteme” bezeichnet zusammenwirkende Verbindungselemente, die die Fußbodenpaneele vertikal und/oder horizontal verbinden.
  • Verwandte Technik und Probleme derselben
  • Zum mechanischen Verbinden langer Kanten sowie kurzer Kanten in der vertikalen sowie in der ersten horizontalen Richtung senkrecht zu den Kanten können verschiedene Verfahren eingesetzt werden. Eines der am häufigsten eingesetzten Verfahren ist das aus Einwinkeln und Einrasten bestehende Verfahren (angle-snap method). Die langen Kanten werden mittels Einwinkeln installiert. Das Paneel wird dann entlang der langen Seite in arretierte Position verschoben. Die kurzen Kanten werden mittels horizontalem Einrasten arretiert. Die vertikale Verbindung besteht im Allgemeinen aus einer Feder und einer Nut. Während der horizontalen Verschiebung wird ein Streifen mit einem Arretierelement gebogen, und wenn die Kanten in Kontakt sind, federt der Streifen zurück, und ein Arretierelement tritt in eine Arretiernut ein und arretiert die Paneele horizontal. Eine derartige Einrastverbindung ist kompliziert, da möglicherweise ein Hammer und ein Schlagklotz verwendet werden müssen, um die Reibung zwischen den langen Kanten zu überwinden und den Streifen während des Einrastvorgangs zu biegen.
  • Ähnliche Arretiersysteme können auch mit einem starren Streifen hergestellt werden, und sie sind mit einem Verfahren mit zwei Einwinkelvorgängen verbunden, bei dem sowohl die kurzen als auch die langen Kanten in eine arretierte Position eingewinkelt werden.
  • In jüngster Zeit sind neue und sehr effiziente Arretiersysteme mit einer separaten flexiblen bzw. verschiebbaren integrierten Feder an der kurzen Kante entwickelt worden, die Installation mit nur einem Einwinkelvorgang ermöglicht, der im Allgemeinen als ”vertikales Klappen” bezeichnet wird. Ein derartiges System ist in WO 2006/043893 (Välinge Innovation AB) beschrieben.
  • Auf dem Markt befinden sich verschiedene Versionen, wie sie in 1a1f gezeigt sind. 1a, 1b zeigen eine flexible Feder 30 mit einer flexiblen Einrastfeder, die sich von der Kante aus erstreckt. 1c, 1d zeigen eine verschiebbare Feder mit einem inneren flexiblen Teil, der im Querschnitt der Feder horizontal oder an der Verbindung entlang gebogen werden kann. Derartige Systeme werden als vertikale Einrastsysteme bezeichnet, und sie bewirken ein automatisches Arretieren während des Klappvorgangs.
  • Das Arretiersystem kann auch mit einem Vorgang des seitlichen Drückens arretiert werden, bei dem eine verschiebbare Feder von der Kante der langen Seite her in eine arretierte Position geschoben wird, wenn aneinandergrenzende Kanten der kurzen Seite auf den Unterboden nach unten geklappt werden. Ein derartiger Vorgang des seitlichen Schiebens lässt sich möglicherweise nur schwer mit einem einfachen Einwinkeln kombinieren, und die Reibung ist möglicherweise für breite Paneele zu stark.
  • 1e zeigt ein Abklappsystem mit einer flexiblen Feder 30, die aus einem Stück mit dem Kern besteht. 1f zeigt ein Arretiersystem der langen Kante in einem Abklappsystem, das mit Einwinkeln zusammenhängt.
  • Obwohl diese Systeme sehr effizient sind, besteht nach wie vor Raum für Verbesserungen. Vertikale Einrastsysteme sind mit der Feder an dem Streifenpaneel versehen. Der Grund besteht darin, dass eine geneigte Gleitfläche nur an dem Klapp-Paneel ausgebildet werden kann, wenn die oberen Kanten ohne eine Abschrägung hergestellt werden, und dies ist im Allgemeinen der Fall. Es ist schwierig, die separate Feder 30 bei der Herstellung in eine Nut 40 über einem Streifen 6 einzuführen, der ein Arretierelement 8 umfasst. Die Arretierkraft hängt von dem Einrastwiderstand ab. Hohe Arretierkraft kann nur bei hohem Einrastwiderstand erzielt werden, wenn die Feder nach innen gepresst wird und sie in eine Federnut 40 einrastet. Dadurch entstehen Trennkräfte, durch die die Paneele beim Klappen auseinandergedrückt werden. Die Arretierung kann ihre Festigkeit verlieren, wenn die Flexibilität und die Presskraft der Feder im Verlauf der Zeit abnehmen. Die Flexibilität muss erheblich sein und zulassen, dass eine flexible Feder ungefähr 1–2 mm in zwei Richtungen verformt wird. Das Material, das zum Herstellen derartiger Federn eingesetzt wird, ist relativ teuer, und häufig werden Glasfasern eingesetzt, um die flexible Feder zu verstärken.
  • Es wäre ein erheblicher Vorteil, wenn die separate Feder an dem Klapp-Paneel fixiert werden könnte und wenn Einrasten in einem System wegfallen würde, das beim Klappen automatisch arretiert.
  • Zusammenfassung
  • Eine Gesamtaufgabe von Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Arretiersystem für überwiegend rechteckige Bodenpaneele mit langen und kurzen Kanten zu schaffen, die in parallelen Reihen installiert werden, das zulässt, dass die kurzen Kanten ohne einen Einrastvorgang, der einen Arretierwiderstand und Trennkräfte der kurzen Kanten beim Klappen erzeugt, automatisch aneinander arretiert werden können. Eine spezielle Aufgabe besteht darin, ein Arretiersystem mit einer separaten verschiebbaren Feder an dem Klapp-Paneel zu schaffen, das ohne Kontakt mit der scharfen Oberkante der Streifenpaneel arretieren kann und bei dem die Feder im Wesentlichen in einer Richtung nur von einem inneren Teil einer Nut aus nach außen verschoben wird.
  • Die oben stehenden Aufgaben von Ausführungsformen der Erfindung werden vollständig oder teilweise mit Arretiersystemen und Bodenpaneele nach den unabhängigen Ansprüchen erfüllt. Ausführungsformen der Erfindung werden aus den abhängigen Ansprüchen sowie aus der Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich.
  • Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft Baupaneele, die mit einem Arretiersystem versehen sind, mit dem ein erstes und ein zweites Baupaneel durch eine vertikale Verschiebung der Paneele relativ zueinander vertikal arretiert werden. Eine seitliche offene Federnut ist an einer Kante des ersten Baupaneels vorhanden. Ein Streifen steht unterhalb der Federnut nach außen über den oberen Teil der Kante des ersten Paneels hinaus vor. Eine verschiebbare Feder ist in einer seitlich offenen Verschiebungsnut an einer Kante des zweiten Baupaneels vorhanden. Die verschiebbare Feder umfasst einen Hauptkörper, der sich entlang der Kante des zweiten Paneels erstreckt, und vorzugsweise eine Feder-Arretierfläche, die sich an einem oberen und äußeren Teil der verschiebbaren Feder befindet und so eingerichtet ist, dass sie zum vertikalen Arretieren des ersten und des zweiten Baupaneels mit einer Nut-Arretierfläche der Federnut zusammenwirkt. Die verschiebbare Feder umfasst einen inneren Teil, der von einem oberen Teil einer Kante der der zweiten Paneel nach innen beabstandet ist, wobei der innere Teil eine Feder-Pressfläche umfasst, die so eingerichtet ist, dass sie mit einer Streifen-Pressfläche an dem Streifen zusammenwirkt. Die verschiebbare Feder ist so eingerichtet, dass sie in die Federnut hinein verschoben wird, wenn die Feder- und die Streifen-Pressfläche vertikal gegeneinander verschoben werden, um die vertikale Arretierung zu erreichen.
  • Die verschiebbare Feder ist vorzugsweise eine mittels Spritzgießen hergestellte Feder. Die verschiebbare Feder kann asymmetrisch sein und einen Vorsprung umfassen, und das zweite Paneel kann einen Hohlraum zum Aufnehmen des Vorsprungs umfassen.
  • Der Vorsprung kann einen flexiblen Teil umfassen.
  • Der Streifen kann mit einem Arretierelement versehen sein, das mit einer nach unten offenen Arretiernut zusammenwirkt, die an dem zweiten Paneel ausgebildet ist, um das erste und das zweite Baupaneel in einer horizontalen Richtung zu arretieren.
  • Die Feder-Pressfläche ist vorzugsweise an dem Vorsprung angeordnet, und die Streifen-Pressfläche befindet sich vorzugsweise an dem Arretierelement.
  • Die Streifen-Pressfläche befindet sich am besten an einer geneigten Fläche des Arretierelementes, die zur Kante des ersten Baupaneels hin gerichtet ist.
  • Das Arretiersystem kann einen Hohlraum umfassen, der sich von der Verschiebungsnut zu der Arretiernut erstreckt. Die Streifen- und die Feder-Pressfläche können zu einer horizontalen Ebene in einem Winkel von ungefähr 25° bis zu 75° geneigt sein.
  • Die Verschiebungsnut kann geneigt sein und einen inneren Teil umfassen, der sich nach unten erstreckt.
  • Die Baupaneele können vertikal über zwei Paare zusammenwirkender Flächen arretiert werden, die die Nut-Arretierfläche und die Feder-Arretierfläche bzw. einen oberen Teil des Streifens und einen unteren Teil der Kante des zweiten Paneels umfassen.
  • Die Nut-Arretierfläche und die Feder-Arretierfläche können zu einer horizontalen Ebene geneigt sein.
  • Die Nut-Arretierfläche und die Feder-Arretierflächen können in einem Winkel von ungefähr 10°–60° zu einer horizontalen Ebene geneigt sein.
  • Die verschiebbare Feder kann mit einem flexiblen Reibungselement versehen sein. Die verschiebbare Feder kann wenigstens zwei Vorsprünge umfassen, die sich von dem Haupt-Federkörper aus erstrecken, und jeder Vorsprung kann die Feder-Pressfläche umfassen, die sich an einem äußeren Teil des Vorsprungs befindet, der beim Arretieren in Kontakt mit einem Arretierelement ist, das an dem Streifen vorhanden ist.
  • Das Baupaneel kann eine Fußbodenpaneel sein, und der äußere Teil der verschiebbaren Feder nimmt vorzugsweise eine in der Verschiebungsnut befindliche entarretierte Position ein.
  • Die Verschiebungsnut kann sich vertikal oberhalb der Arretiernut erstrecken.
  • Die Arretiernut kann sich vertikal unterhalb des oberen Teils der Verschiebungsnut befinden.
  • Ein oberer Teil des Arretierelementes kann sich vertikal unterhalb der Feder-Arretierfläche der verschiebbaren Feder befinden.
  • Ein oberer Teil der Arretiernut kann sich vertikal unterhalb der Feder-Arretierfläche der verschiebbaren Feder befinden.
  • Der innerste Teil der verschiebbaren Feder kann sich unterhalb des äußersten Teils dieser Feder befinden.
  • Die Feder-Pressfläche kann sich vertikal unterhalb der Feder-Arretierfläche befinden.
  • Ein oberer Teil des Arretierelementes kann sich in der unteren Hälfte eines mittleren Kerns der ersten Baupaneel befinden.
  • Der Streifen kann flexibel sein, so dass er sich beim Arretieren nach unten biegt.
  • Der Hohlraum kann größer sein als der Vorsprung, so dass ein wenigstens ungefähr 1–3 mm großer Zwischenraum vorhanden ist.
  • Die verschiebbare Feder kann von einem Federteil her, der an eine installierte lange Kante angrenzt, zu einem anderen Federteil hin, der an eine freie lange Kante angrenzt, allmählich in die Federnut eingeführt werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die Offenbarung wird im Folgenden in Verbindung mit beispielhaften Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten beispielhaften Zeichnungen detaillierter beschrieben, wobei:
  • 1a–f Arretiersysteme darstellen, die bekannter Technologie entsprechen.
  • 2a–d ein Arretiersystem der kurzen Kante gemäß einer Ausführungsform der Erfindung darstellen.
  • 3a3d ein Arretiersystem der kurzen Kante gemäß bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung darstellen.
  • 4a–e bevorzugte Ausführungsformen von Arretiersystemen der kurzen Kante darstellen.
  • 5a–e vertikales Klappen von drei Paneele gemäß einer Ausführungsform der Erfindung darstellen.
  • 6a–e die Flexibilität der Arretiersysteme beim Arretieren sowie bevorzugte Ausführungsformen verschiebbarer Federn darstellen.
  • 7a–b Feder-Rohlinge gemäß Ausführungsformen der Erfindung darstellen, die mehrere verschiebbare Federn umfassen.
  • Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung
  • Um das Verständnis zu erleichtern, sind in den Figuren verschiedene Arretiersysteme schematisch dargestellt. Es ist zu betonen, dass verbesserte oder veränderte Funktionen unter Einsatz von Kombinationen der bevorzugten Ausführungsformen erzielt werden können.
  • Alle Ausführungsformen können separat oder in Kombination eingesetzt werden. Winkel, Abmessungen, abgerundete Teile, Zwischenräume zwischen Flächen usw. stellen lediglich Beispiele dar und können im Rahmen der Grundprinzipien der Erfindung angepasst werden.
  • 2a–d stellen eine erste bevorzugte Ausführungsform eines Arretiersystems der kurzen Kante dar, das mit einer flexiblen und verschiebbaren Feder 30 an einer Kante eines zweiten Paneels 1' versehen ist, die in eine Verschiebungsnut 40 eingeführt wird und sich an der Kante des zweiten Paneels entlang erstreckt. Die verschiebbare Feder 30 weist eine Feder-Arretierfläche 31 auf, die sich an einem oberen und äußeren Teil befindet und mit einer Nut-Arretierfläche 21 zusammenwirkt, die sich an einem inneren und oberen Teil einer Federnut 20 befindet, die in einer angrenzenden Kante eines ersten Paneels 1 ausgebildet ist. Die Arretierflächen arretieren die Paneele in einer ersten vertikalen Richtung. Die Arretierflächen sind vorzugsweise in einem Winkel A2 geneigt, der ungefähr 10°–60° beträgt. Die Verschiebungsnut ist vorzugsweise ebenfalls geneigt, und der äußere Teil liegt näher an der Paneeloberfläche als ein innerer Teil.
  • Das erste Paneel 1 umfasst einen vorstehenden Streifen 6, der sich über eine vertikale Ebene VP hinaus nach außen erstreckt. Der Streifen umfasst ein Arretierelement 8. Das zweite Paneel 1' umfasst eine Arretiernut 14, die mit dem Arretierelement 8 zusammenwirkt und die Paneele in einer horizontalen Richtung arretiert. Der Streifen 6 weist einen oberen Teil 6' auf, der mit einem unteren Teil 37 der angrenzenden Kante in Kontakt ist und die Paneele in einer zweiten vertikalen Richtung arretiert.
  • Die verschiebbare Feder 30 umfasst einen Vorsprung 34, der sich von einem Haupt-Federkörper 36 aus erstreckt. Die zweite Paneel 1' umfasst wenigstens einen Hohlraum 35, der den Vorsprung aufnimmt. Der Hohlraum erstreckt von der Verschiebungsnut zu der Arretiernut 14. Der Hohlraum kann mit einem Gewindeschneider oder verschiebbaren Sägeblättern ausgebildet werden. Der Vorsprung umfasst eine Feder-Pressfläche 32, die mit einer Streifen-Pressfläche 33 an dem Arretierelement zusammenwirkt. Die Streifen-Pressfläche 33 und die Feder-Pressfläche 32 sind in einem Winkel A1, der vorzugsweise 25°–75° beträgt, zu einer horizontalen Ebene HP geneigt.
  • Die verschiebbare Feder wird im Wesentlichen in einer Richtung auf die Federnut 20 zu verschoben, wenn die geneigten Pressflächen während der vertikalen Verschiebung der aneinandergrenzenden Kanten aneinander gleiten. Die Feder kann mit einem starken Druck an der Nut-Arretierfläche 21 arretiert werden, und das Arretierelement 8 verhindert, dass die Feder wieder in die Verschiebungsnut zurückgleitet.
  • Ein Hauptproblem bei dem oben beschriebenen ”Press-Arretiersystem” besteht in der Gefahr, dass eine Paneel mit einem Riss 50 zwischen der Verschiebungsnut 40 und der Arretiernut 14 gespalten werden kann, wie dies in 2d dargestellt ist. Daher werden die oberen Teile der Arretiernut 14a und des Arretierelementes 8a vorzugsweise in dem unteren Teil der Bodenpaneel, vorzugsweise unterhalb der Mittellinie C ausgebildet, die die Bodenpaneel in zwei gleiche Teile, d. h. einen oberen Teil UP und einen unteren Teil LP, teilt. Des Weiteren befindet sich die Feder-Pressfläche 32 vorzugsweise vertikal unterhalb der Feder-Arretierfläche 31. Die Feder-Pressfläche und die Feder-Arretierfläche sind vorzugsweise vertikal versetzt und befinden sich vorzugsweise in verschiedenen horizontalen Ebenen H2, H1. Des Weiteren befinden/befindet sich ein oberer Teil des Arretierelementes 8a und/oder ein oberer Teil der Arretiernut 14 vorzugsweise vertikal unterhalb der Feder-Arretierfläche 31. Der innerste Teil der verschiebbaren Feder 30 befindet sich vorzugsweise unterhalb des äußersten Teils dieser Feder.
  • Die Hohlräume 35 werden vorzugsweise mit sich drehenden Sägeblättern ausgebildet und umfassen vorzugsweise einen oberen abgerundeten Teil mit einem äußeren Teil 35b, der sich oberhalb eines inneren Teils 35a befindet, wie dies in 2 dargestellt ist. Der Hohlraum wird vorzugsweise so ausgebildet, dass er den inneren Teil 14b der Arretiernut 14 schneidet.
  • 3a3d zeigen die Arretierfunktion während der vertikalen Verschiebung des zweiten Paneels 1' an dem ersten Paneel 1. Die verschiebbare Feder 30 wird durch die zusammenwirkenden Pressflächen 32, 33 allmählich in die Federnut 20 eingepresst, und die Paneele werden mit zwei Paaren zusammenwirkender Arretierflächen, d. h. der Feder-Arretierfläche 31 und der Nut-Arretierfläche 21 sowie einem oberen Teil 6' des Streifens 6 und einem unteren Teil 37 der angrenzenden Kante 1', vertikal arretiert.
  • 4a4e zeigen andere Ausführungsformen. 4a zeigt eine verschiebbare Feder 30 mit einem Vorsprung 34, der sich unter dem Haupt-Federkörper befindet. Die Arretiernut 14 befindet sich vertikal unter einem oberen Teil der Verschiebungsnut 40. 4b zeigt eine Feder-Pressfläche 32, die an einer Streifen-Pressfläche arretiert wird, die an dem horizontalen Arretieren nicht aktiv beteiligt ist. 4c zeigt, dass die gleiche Arretierfläche 33 an dem Arretierelement 8 als eine Pressfläche und als eine Arretierfläche beim horizontalen Arretieren genutzt werden kann. 4d zeigt, dass die Streifen-Pressfläche an einer separaten Schiebestange 42 ausgebildet sein kann. 4e zeigt einen Vorsprung 34, der einen gekrümmten Querschnitt umfasst, sowie ein Arretierelement, das einen oberen Teil 44 umfasst, der als ein lokal begrenzter Vorsprung ausgebildet ist, der oberhalb des inneren Teils der Arretiernut 14 in die Hohlräume 35 hinein vorsteht.
  • 5a5e zeigen vertikales Klappen von drei Paneelen, wobei die langen Kanten 2, 2' durch Einwinkeln und die kurzen Kanten 1, 1' mit einer scherenartigen Bewegung verbunden werden, die Einwinkeln und vertikale Verschiebung kombiniert. 5b zeigt, dass die verschiebbare Feder von einem Teil der Kanten, der an die installierte lange Kante 2 angrenzt, zu der anderen freien langen Kante hin allmählich in die Federnut 20 eingeführt wird. 5c zeigt die Feder im Querschnitt A-A, und 5d, 5e zeigen die Federposition in den Querschnitten B-B und C-C. Der Streifen 6 und das Arretierelement 8 sind in dieser Ausführungsform so aufgebaut, dass sie beim Arretieren nach hinten gebogen werden, und dies erleichtert das Arretieren, da die erforderliche Flexibilität teilweise oder vollständig mit einem derartigen Streifen-Biegen bewirkt werden kann. Die Arretiernut ist vertikal unter dem unteren Teil der Verschiebungsnut 40 angeordnet.
  • 6 zeigt, dass das Arretiersystem so ausgebildet sein kann, dass verschiedene Teile flexibel sind, so beispielsweise der Vorsprung 34, der Arretierstreifen 6 und das Arretierelement 8. Diese Flexibilität kann genutzt werden, um Herstellungstoleranzen zu reduzieren oder zu beseitigen und ein einfaches und festes Arretieren zu ermöglichen. 6 zeigt, dass der Streifen 6 nach unten gebogen werden kann und das Arretierelement 8 nach unten und nach außen gebogen werden kann. Ein derartiges Biegen des Streifens kann die Arretierung erleichtern, die auch mit einer verschiebbaren Feder erzielt werden kann, die eine begrenzte Flexibilität aufweist, so beispielsweise eine Feder, die im Wesentlichen Holzfasermaterial umfasst. Eine Arretierung kann mit einer Flexibilität erzielt werden, bei der ein Teil der verschiebbaren Feder 30 gebogen oder geringfügig, beispielsweise nur ungefähr 0,1–1,0 mm, in der horizontalen Richtung zusammengedrückt wird.
  • 6b und c zeigen Ausführungsformen der Feder. Die verschiebbare Feder 30 kann mit einer Reibungsverbindung in der Verschiebungsnut fixiert werden. Der Vorsprung 34 kann flexible Teile 39 umfassen, die eine Vorspannung auf die Federnut 20 ausüben. Der Hohlraum 35 kann erheblich größer sein als der Vorsprung, und vorzugsweise ist ein Zwischenraum S vorhanden, der ungefähr 1–3 mm groß sein kann.
  • 6d zeigt ein Arretiersystem mit einer Gleitfläche 45, die über eine vertikale Ebene VP hinaus vorsteht. Die Federnut 20 ist vorzugsweise an einer geneigten Kantenfläche 46 ausgebildet. Eine derartige Ausführungsform weist den Vorteil auf, dass die verschiebbare Feder 30 nach innen gepresst werden kann und der herkömmliche Zweiwege-Einrastvorgang mit einer Einweg-Pressbewegung kombiniert werden kann, die genutzt werden kann, um die abschließende Arretierung zu erzeugen.
  • 6e zeigt eine separate Feder 30, die sich in einer seitlich offenen Nut 40 an des zweiten Paneels 1' befindet und eine sich nach oben erstreckende Einrastfeder 47 umfasst, die mit einer sich nach unten erstreckenden Gleitfläche 45 zusammenwirkt, die sich an dem ersten Paneel 1 befindet und die über die obere Kante und die vertikale Ebene VP hinaus vorsteht. Das zweite Paneel 1' umfasst vorzugsweise eine geneigte Kantenfläche 46', die sich oberhalb und/oder unterhalb der Feder 30 befindet. Ein einfaches Einrasten kann selbst mit Paneelen erzielt werden, die gerade und scharfe obere aneinandergrenzende Kanten haben. Die Einrastfeder kann durch eine verschiebbare Feder ersetzt werden, die flexible Einrastvorsprünge über ihre Länge umfasst. Das in 1d gezeigte Arretiersystem kann auch so angepasst werden, dass es geneigte Kantenflächen umfasst, und ein derartiger Aufbau kann dazu dienen, die Festigkeit der Verbindung zu erhöhen.
  • Das Arretiersystem gemäß der Erfindung kann auch ohne eine Arretiernut 14 und ein Arretierelement 8 so ausgebildet sein, dass die Kanten nur in einer vertikalen Richtung arretiert werden. Das Arretierelement 8 kann durch lokal begrenzte Vorsprünge ersetzt werden, die sich von einem Streifen 6 aus nach oben erstrecken und sich in arretierter Position in den Hohlräumen befinden. Die kurzen Kanten können durch Reibung zwischen den langen Kanten horizontal arretiert werden.
  • Alle Arretiersysteme können so ausgeführt sein, dass sie mit Einwinkeln und/oder Gleiten entlang der Kanten entarretiert werden können.
  • 7a, 7b zeigen einen Feder-Rohling 43, der mehrere verschiebbare Federn umfasst, die vorzugsweise über die Länge der Feder asymmetrisch sind. 7a zeigt mittels Spritzgießen hergestellte Federn 30, und 7b zeigt verschiebbare Federn 30, die aus einem Material auf Holzbasis hergestellt werden, das vorzugsweise maschinell bearbeitet und gestanzt wird.
  • Die Hohlräume 35, die vorzugsweise mit sich drehenden Sägeblättern ausgebildet werden, umfassen einen oberen Teil, der abgerundet ist, und können einen inneren Teil umfassen, der sich unterhalb eines äußeren Teils befindet.
  • Das Arretiersystem kann teilweise oder ganz mit Schnitz- bzw. Fräswerkzeugen ausgebildet werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • WO 2006/043893 [0013]

Claims (28)

  1. Baupaneele, insbesondere Fußbodenpaneele, die mit einem Arretiersystem versehen sind, mit dem ein erstes (1) und ein zweites Baupaneel (1') durch eine vertikale Verschiebung der Paneele (1, 1') relativ zueinander vertikal arretiert werden, wobei die Baupaneele umfassen, dass: eine seitlich offene Federnut (20) an einer Kante des ersten Baupaneels (1) vorhanden ist und ein Streifen (6) unterhalb der Federnut (20) und nach außen über einen oberen Teil der Kante des ersten Baupaneels (1) hinaus vorsteht; eine verschiebbare Feder (30) in einer seitlich offenen Verschiebungsnut (40) an einer Kante des zweiten Baupaneels vorhanden ist, wobei die verschiebbare Feder (30) einen Hauptkörper, der sich entlang der Kante des zweiten Paneels erstreckt, und eine Feder-Arretierfläche (31) umfasst, die sich an einem oberen und äußeren Teil der Feder befindet, wobei die Feder-Arretierfläche so eingerichtet ist, dass sie zum vertikalen Arretieren mit einer Nut-Arretierfläche (21) der Federnut (20) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbare Feder einen inneren Teil (34) umfasst, der von einem oberen Teil der Kante des zweiten Paneels (1') nach innen beabstandet ist, der innere Teil eine Feder-Pressfläche (32) umfasst, die so eingerichtet ist, dass sie mit einer Streifen-Pressfläche (33) an dem Streifen (6) zusammenwirkt, so dass die verschiebbare Feder (30) in die Federnut hinein verschoben wird, wenn die Feder-Pressfläche und die Streifen-Pressfläche (32, 33) vertikal gegeneinander verschoben werden, um eine Arretierung des ersten und des zweiten Baupaneels (1, 1') in einer vertikalen Richtung zu erreichen.
  2. Baupaneel nach Anspruch 1, wobei die verschiebbare Feder (30) asymmetrisch ist und einen Vorsprung (34) umfasst und das zweite Paneel (1') einen Hohlraum (35) zum Aufnehmen des Vorsprungs umfasst.
  3. Baupaneel nach Anspruch 2, wobei der Vorsprung (34) einen Teil (38) umfasst, der flexibel ist.
  4. Baupaneel nach Anspruch 2 oder 3, wobei der Hohlraum (35) größer ist als der Vorsprung (34), so dass ein Zwischenraum S vorhanden ist, der ungefähr wenigstens 1–3 mm groß ist.
  5. Baupaneel nach einem der Ansprüche 2–4, wobei der Streifen (6) ein Arretierelement (8) umfasst, das so eingerichtet ist, dass es mit einer nach unten offenen Arretiernut (14) zusammenwirkt, die an dem zweiten Paneel ausgebildet ist, um das erste und das zweite Baupaneel (1, 1') in einer horizontalen Richtung zu arretieren.
  6. Baupaneel nach Anspruch 5, wobei die Feder-Pressfläche (32) an dem Vorsprung (34) vorhanden ist und die Streifen-Pressfläche (33) an dem Arretierelement (8) vorhanden ist.
  7. Baupaneel nach Anspruch 6, wobei die Streifen-Pressfläche (33) an einer geneigten Fläche des Arretierelementes (8) vorhanden ist, die zu der ersten Kante hin gerichtet ist.
  8. Baupaneel nach Anspruch 5, wobei die Streifen-Pressfläche (33) an einem oberen Teil des Arretierelementes (8) vorhanden ist.
  9. Baupaneel nach einem der Ansprüche 5–8, wobei sich der Hohlraum (35) von der Verschiebungsnut (40) zu der Arretiernut (14) erstreckt.
  10. Baupaneel nach einem der Ansprüche 5–9, wobei sich die Verschiebungsnut (40) vertikal oberhalb der Arretiernut (14) erstreckt.
  11. Baupaneel nach einem der Ansprüche 5–10, wobei sich ein oberer Teil (8a) des Arretierelementes (8) vertikal unterhalb der Feder-Arretierfläche (31) der verschiebbaren Feder (30) befindet.
  12. Baupaneel nach einem der Ansprüche 5–11, wobei sich ein oberer Teil (14a) der Arretiernut (14) vertikal unterhalb der Feder-Arretierfläche (31) der verschiebbaren Feder (30) befindet.
  13. Baupaneel nach einem der Ansprüche 5–12, wobei sich ein oberster Teil des Arretierelementes in einer unteren Hälfte eines mittleren Kerns des ersten Baupaneels befindet.
  14. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Feder- und die Streifen-Pressfläche (32, 33) zu einer horizontalen Ebene (HP) in einem Winkel (A1) von ungefähr 25° bis 75° geneigt sind.
  15. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Verschiebungsnut (40) geneigt ist und einen inneren Teil umfasst, der sich nach unten erstreckt.
  16. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das erste und das zweite Baupaneel (1, 1') durch ein erstes und ein zweites Paar zusammenwirkender Flächen arretiert werden, das erste Paar die Feder-Arretierfläche (31) sowie die Nut-Arretierfläche (21) umfasst und das zweite Paar einen oberen Teil des Streifens (6') sowie einen unteren Teil der Kante (37) des zweiten Paneels (1') umfasst.
  17. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Nut-Arretierfläche (21) und die Feder-Arretierfläche (31) zu einer horizontalen Ebene geneigt sind.
  18. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Nut-Arretierfläche (21) und die Feder-Arretierfläche in einem Winkel (A2) von ungefähr 10° bis ungefähr 60° geneigt sind.
  19. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die verschiebbare Feder (30) ein flexibles Reibungselement (38) umfasst.
  20. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die verschiebbare Feder (30) wenigstens zwei Vorsprünge (34) umfasst die sich von dem Hauptkörper (36) aus erstrecken, jeder Vorsprung die Feder-Pressfläche (32) an einem äußeren Teil des Vorsprungs umfasst und jede Feder-Pressfläche so eingerichtet ist, dass sie beim Arretieren mit einem an dem Streifen vorhandenen Arretierelement in Kontakt ist.
  21. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Baupaneel (1, 1') ein Fußbodenpaneel ist.
  22. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich der obere und äußere Teil der verschiebbaren Feder in einer entarretierten Position in der Verschiebungsnut (40) befindet.
  23. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich der innerste Teil der verschiebbaren Feder (30) unterhalb des äußersten Teils der verschiebbaren Feder befindet.
  24. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich die Feder-Pressfläche (32) vertikal unterhalb der Feder-Arretierfläche (31) befindet.
  25. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Streifen flexibel ist, so dass er sich beim Arretieren nach unten biegt.
  26. Baupaneel nach einem der vorangehenden Ansprüche, Wobei die verschiebbare Feder (30) von einem Federteil, der an eine installierte lange Kante (2) angrenzt, zu einem anderen Federteil, der an eine freie lange Kante angrenzt, allmählich in die Federnut (20) eingeführt wird.
  27. Baupaneel nach Anspruch 1, wobei der Streifen (6) ein Arretierelement (8) umfasst, das so eingerichtet ist, dass es mit einer nach unten offenen Arretiernut (14) zusammenwirkt, die an der zweiten Paneel ausgebildet ist, um das erste und das zweite Baupaneel (1, 1') in einer horizontalen Richtung zu arretieren.
  28. Baupaneel, nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die verschiebbare Feder eine mittels Spritzgießen hergestellte Feder ist.
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