DE202011003927U1 - Spürradwechseleinheit für ein Doppelradspürgerät und ein Doppelradspürgerät mit derselben - Google Patents

Spürradwechseleinheit für ein Doppelradspürgerät und ein Doppelradspürgerät mit derselben Download PDF

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Abstract

Spürradwechseleinheit (10), umfassend – eine Spürradabwurfeinrichtung (12) zum Fixieren und nachfolgenden Entriegeln eines auf einer Achse (14) eines Spürradarms (16), der sich in einer Spürradwechselposition befindet, festgehaltenen Spürrads (18) sowie nachfolgendem Schieben desselben von der Achse (14), – ein der Spürradabwurfeinrichtung (12) in einem Abstand gegenüberliegend angeordnetes Spürradmagazin (20) mit einem länglichen, vorzugsweise zylindrischen, geschlossenen Gehäuse (22), an dessen zur Spürradabwurfeinrichtung (12) gelegenen Stirnseite ein in Längsrichtung des Gehäuses (22) verfahrbarer und quer zur Längsrichtung des Gehäuses (22) verschwenkbarer Deckel (24) vorgesehen ist, und mit Spürrädern (26), die auf einer sich in Längsrichtung des Gehäuses (22) erstreckenden Achse (14) lose aufgesteckt sind, und – einen Spürradgreifer (30) zum Ergreifen eines Spürrads (26) in dem Spürradmagazin (20), das sich am nähesten zur Stirnseite mit dem Deckel (24) befindet, vorzugsweise am Außenumfang (32) desselben und Setzen desselben auf die Achse (14) des Spürradarms (16).

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spürradwechseleinheit für ein Doppelradspürgerät sowie ein Doppelradspürgerät mit derselben. Dabei kann es sich ganz allgemein um ein Radspürgerät mit mindestens zwei Spürrädern handeln. Außerdem betrifft sie ein ABC-Spürfahrzeug.
  • Zivile und militärische Einheiten müssen in unterschiedlichsten Einsatzgebieten mit vielfältigen Bedrohungen rechnen und umgehen. Dazu zählen vor allem die ABC-Kampfmittel, von denen eine erhebliche Gefährdung ausgeht. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, kontaminierte Areale am Einsatzort ermitteln und kennzeichnen zu können. Hierfür kommen vor allem ABC-geschützte Fahrzeuge (ABC-Spürfahrzeuge) zum Einsatz.
  • Doppelradspürgeräte (DRSG) wurden für solche Fahrzeuge konzipiert und unterstützen die Bediener bei der mobilen Analyse von Bodenproben. Dazu rollen die beiden Spürräder des Doppelradspürgeräts auf dem Untergrund entlang und führen die gesammelten Proben einer Messsonde im Fahrzeug zu. Außen am Fahrzeug befindet sich die Antriebseinheit mit den Antriebsmotoren für die beiden Spürradarme. Innerhalb des Fahrzeugs ist die Bedieneinheit für das Doppelradspürgerät angeordnet. Damit kann ein Bediener die beiden Spürradarme mit ihren Spürrädern hoch- und hinunterfahren.
  • Ist mit den Spürrädern an den Spürradarmen kontaminiertes Material aufgenommen worden, müssen die Spürräder durch neue Spürräder ersetzt werden. Dazu befindet sich am Fahrzeug ein Spürradmagazin, in dem neue Spürräder während des Einsatzes aufbewahrt werden. Zum Wechseln der Spürräder muss das alte kontaminierte Spürrad von der Achse des Spürradarmes entfernt werden und nachfolgend ein neues unkontaminiertes Spürrad auf die Achse des Spürradarmes gesetzt werden. Dies wurde früher manuell durch Bedienpersonal im oder am Fahrzeug erledigt. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten ist ein manueller Spürradwechsel durch Bedienpersonal nicht immer möglich. Dadurch entsteht die Notwendigkeit einer autarken elektromechanischen Lösung zum Wechseln von Spürrädern an Spürradarmen eines Radspürgerätes, die alle bisherigen manuellen Tätigkeiten des Bedienpersonals zum Wechseln eines Spürrades übernimmt.
  • Aus der EP 2 221 573 A2 ist eine Spürradwechselvorrichtung bekannt. Die bekannte Spürradwechselvorrichtung weist ein Wechselmagazin mit Wechselspürrädern sowie eine Radwechseleinheit auf, die mit dem Wechselmagazin und den Spürrädern funktional zusammenwirkt, derart, dass durch die Radwechseleinheit das Wechselrad dem Wechselmagazin entnommen und auf die Achse des Spürradarms aufgesetzt wird, wobei das Entriegeln des Spürrades von der Achse des Spürradarmes ein Hochschwenken des Spürrades zum Abnehmen des Spürrads und des Arretierens des neuen Spürrades spätestens beim Absenken erfolgt. Dies hat zur Folge, dass die Entriegelung des Spürrades bei jedem Hochfahren des Spürradarmes grundsätzlich stattfindet und das Spürrad durch die Fahrzeugbewegungen unbeabsichtigt von der Achse rutschen könnte. Somit kann sich die Messsonde nur vor der Spürradwechseleinheit befinden und muss für jeden Spürradwechsel entfernt bzw. eingezogen werden. Wenn die Messsonde (Messeinrichtung) fest montiert ist, ist ein automatischer Spürradwechsel nicht sinnvoll.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine platzsparendere und flexible Anordnung der Spürradwechseleinheit zu ermöglichen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Spürradwechseleinheit, umfassend eine Spürradabwurfeinrichtung zum Fixieren und nachfolgenden Entriegeln eines auf einer Achse eines Spürradarms, der sich in einer Spürradwechselposition befindet, festgehaltenen Spürrads sowie nachfolgendem Schieben desselben von der Achse, ein der Spürradabwurfeinrichtung in einem Abstand gegenüberliegend angeordnetes Spürradmagazin mit einem länglichen, vorzugsweise zylindrischen, geschlossenen Gehäuse, an dessen zur Abwurfeinrichtung gelegenen Stirnseite ein in Längsrichtung des Gehäuses verfahrbarer und quer zur Längsrichtung des Gehäuses verschwenkbarer Deckel vorgesehen ist, und mit Spürrädern, die auf einer sich in Längsrichtung des Gehäuses erstreckenden Achse lose aufgesteckt sind, und einen Spürradgreifer zum Ergreifen eines Spürrads in dem Spürradmagazin, das sich am nähesten zur Stirnseite mit dem Deckel befindet, vorzugsweise am Außenumfang desselben und Setzen desselben auf die Achse des Spürradarms.
  • Weiterhin wird diese Aufgabe gelöst durch ein Doppelradspürgerät umfassend zwei in eine Spürradwechselposition schwenkbare Spürradarme, an deren Enden jeweils ein Spürrad auf einer Achse angeordnet ist, eine Spürradwechseleinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, eine Antriebseinheit zum Bewegen der Spürradarme sowie eine Steuereinheit zum Steuern der Spürradwechseleinheit und der Antriebseinheit zum Bewegen der Spürradarme. Die Spürradmessposition wird häufig auch als Spürstellung bezeichnet. Theoretisch kann das Doppelradspürgerät nicht nur zum Bodenspüren, sondern auch zum Luftspüren eingesetzt werden.
  • Weiterhin liefert die vorliegende Erfindung ein ABC-Spürfahrzeug gemäß Anspruch 9 sowie gemäß Anspruch 10.
  • Vorteilhafterweise weist der Deckel einen umlaufenden Deckelrand mit einer Breite zum Aufnehmen bzw. Freilegen eines einzigen Spürrades auf. Im Gegensatz zum in der bereits oben genannten EP 2 221 573 A2 offenbarten Spürradmagazin, bei dem die Entnahme eines neuen, d. h. unkontaminierten, Spürrades nur durch vollständiges Freilegen aller Spürräder im Spürradmagazin erfolgen kann, wodurch die „sauberen” Spürräder kontaminiert werden können, weil sich Dreck und Staub aus der Umgebung auf den Spürrädern absetzen kann, legt der Deckel des Spürradmagazins folglich nur jeweils ein Spürrad frei. Die übrigen „sauberen” Spürräder verbleiben im Inneren des Spürradmagazins, d. h. des Gehäuses.
  • Besonders bevorzugt weist das Gehäuse einen Anschlussstutzen zum Zuführen von Frischluft in das Gehäuse auf. Dies ermöglicht ein Spülen des Spürradmagazins mit „sauberer” Luft. Durch den entstehenden Überdruck kann dann auch keine kontaminierte Luft durch Verwirbelungen in das Spürradmagazin eindringen.
  • Vorteilhafterweise ist eine Antriebseinrichtung zum vorzugsweise simultanen, d. h. synchronen, Verfahren des Deckels und des Spürradgreifers vorgesehen.
  • Günstigerweise ist ein Vorschubmechanismus zum Vorschieben der Spürräder in dem Spürradmagazin in Richtung zur Stirnseite mit dem Deckel vorgesehen.
  • Bei dem Doppelradspürgerät ist günstigerweise ein Auffangbehälter für kontaminierte Spürräder unterhalb der Abwurfeinrichtung vorgesehen.
  • Zweckmäßigerweise ist eine Führung für die Spürarme vorgesehen.
  • Vorteilhafterweise ist bei dem ABC-Spürfahrzeug im Inneren des ABC-Spürfahrzeugs eine Bedieneinrichtung zum Bedienen des Doppelradspürgeräts und insbesondere der Spürradwechseleinheit vorgesehen.
  • Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, dass durch das Entriegeln des Spürrades auf der Achse des Spürradarmes nicht beim Schwenken, sondern erst nach dem Fixieren des Spürradarmes durch die Spürradabwurfeinrichtung die Positionierung der Radwechseleinheit auch im normalen Schwenkbereich der Spürradarme möglich ist.
  • Wenn gemäß einer besonderen Ausführungsform der Spürradgreifer das Spürrad an seiner Lauffläche erfasst, die üblicherweise aus einem hohlen Silikonschlauch besteht, so kann dadurch das Spürrad nicht mehr verrutschen, wobei aber die Felge des Spürrads gleichzeitig ausreichende Beweglichkeit, zum Beispiel ca. 1,5 mm, aufweist, um die Toleranz beim Fixieren des Spürradarms, also der Achse für die Spürräder am Spürradarm, auszugleichen. Zudem reduziert sich der Platzbedarf des Spürradmagazins auf ca. die Hälfte, da der Spürradgreifer – anders als der aus der oben genannten EP 2 221 573 A2 bekannte Spürradgreifer, der die Spürräder an der Felge angreift – nicht zwischen die Spürräder greifen muss und somit die Spürräder direkt nebeneinander im Spürradmagazin lagern können. Daraus ergibt sich eine sehr kompakte Bauform, die bei der Integration der Spürradwechseleinheit in kleinere Fahrzeuge sehr wichtig ist. Der aus der oben genannten europäischen Patentanmeldung bekannte Spürradgreifer benötigt erstens aufwendige Greiferbacken, deren Form exakt an die Felge des jeweiligen Spürrades angepasst sein muss, und zweitens eine sehr hohe Kraft, mit der die Greiferbacken zusammengedrückt werden müssen. Darunter leidet die Zuverlässigkeit des Systems beim Greifen und Aufsetzen der Spürräder.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel anhand der schematischen Zeichnungen im Einzelnen erläutert wird. Dabei zeigt/zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung einer Spürradwechseleinheit am Heck eines ABC-Spürfahrzeugs gemäß einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • 2a2o einen Funktionsablauf eines Spürradwechels bei einem Doppelradspürgerät mit der Spürradwechseleinheit von 1.
  • 1 zeigt schematisch eine Spürradwechseleinheit 10 gemäß einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Diese weist eine Spürradabwurfeinrichtung 12 zum Fixieren und nachfolgenden Entriegeln eines auf einer Achse 14 (siehe zum Beispiel 2b) eines Spürradarms 16 (siehe zum Beispiel 2b) festgehaltenen Spürrads 18 (siehe beispielsweise 2b) sowie nachfolgenden Schieben desselben von der Achse 14, ein der Spürradabwurfeinrichtung 12 in einem Abstand gegenüberliegend angeordnetes Spürradmagazin 20 mit einem länglichen zylindrischen geschlossenen Gehäuse 22, an dessen zur Spürradabwurfeinrichtung 12 gelegenen Stirnseite ein in Längsrichtung des Gehäuses 22 verfahrbarer und quer zur Längsrichtung des Gehäuses 22 verschwenkbarer Deckel 24 vorgesehen ist, und mit Spürrädern 26 (siehe 2o), die auf einer sich in Längsrichtung des Gehäuses 22 erstreckenden Achse 28 (siehe 2o) lose aufgesteckt sind, und einen Spürradgreifer 30 zum Ergreifen eines Spürrads 26 in dem Spürradmagazin 20 auf, das sich am nähesten zur Stirnseite mit dem Deckel 24 befindet, am Außenumfang 32 (siehe 2k2o) desselben und Setzen desselben auf die Achse 14 des Spürradarms 16. Das Gehäuse 22 weist einen Anschlussstutzen 34 zum Zuführen von Frischluft in das Gehäuse auf. Zudem weist der Deckel 24 einen umlaufenden Deckelrand 36 (siehe beispielsweise auch 2a) mit einer Breite zum Aufnehmen bzw. Freilegen eines einzigen Spürrades 26 auf. Unterhalb der Spürradabwurfeinrichtung 12 zwischen derselben und dem Spürradmagazin 20 ist ein Auffangbehälter 38 für kontaminierte Spürräder vorgesehen. Der Auffangbehälter kann als zur Spürradwechseleinheit 10 bzw. zum Doppelradspürgerät zugehörig angesehen werden.
  • Des Weiteren ergibt sich aus der 1 eine Führung 40 für einen Spürradarm während des Schwenkens in eine Spürradwechselposition und unter Umständen in eine Spürradmessposition (Position der Spürarme an der Messsonde).
  • Außerdem zeigt die 1 eine Antriebseinrichtung 42 für die Spürradabwurfeinrichtung 12 sowie eine Antriebseinrichtung 44 zum vorzugsweise simultanen Verfahren des Deckels 24 und des Spürradgreifers 30. Ferner sind auch eine Schwenkantriebseinrichtung 46 für den Deckel 24 und eine Schwenkantriebseinrichtung 48 zum Öffnen und Schließen der Backen 62 (siehe 2k2o) des Spürradgreifers 30 vorgesehen.
  • Wie sich anhand der 2a ergibt, wird zum Spürradwechsel der Deckel 24 des Spürradmagazins 20 mittels der Antriebseinrichtung 44 nach links verfahren und damit das Spürradmagazin 20 geöffnet, bis ein neues Spürrad 26 (siehe nachfolgende Figuren) freiliegt. Danach wird der Deckel 24 mittels der Schwenkantriebseinrichtung 46 zur Seite, im vorliegenden Fall nach oben geschwenkt, um den Weg für das neue, d. h. unkontaminierte, Spürrad 26 zum Spürradarm (siehe nachfolgende Figuren) freizumachen.
  • Durch eine Antriebseinrichtung und eine Steuereinrichtung eines Doppelradspürgeräts wird der Spürradarm 16 in die Spürradwechselposition gefahren. Zur exakten Positionierung schwenkt der Spürradarm 16 gegen einen Anschlag 50 der Spürradabwurfeinrichtung 12 (siehe 2b). Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass ein Bediener im Inneren eines ABC-Spürfahrzeugs, an dessen Heck das Doppelradspürgerät angebracht ist, eine zum Doppelradspürgerät gehörige Bedieneinrichtung entsprechend bedient. Wie in 2b gezeigt sein soll, fährt die Spürradabwurfeinrichtung 12 nach rechts und sorgen zwei Fixierstifte 52 (siehe 2d), die zur Spürradabwurfeinrichtung 12 gehören, dafür, dass sie sich ein zur Spürradabwurfeinrichtung 12 gehöriger Entriegelungsstift 54 genau vor dem Betätigungsmechanismus 56 des die Achse 14 bildenden Kugelsperrbolzens 58 befindet. Wie sich deutlich ergibt, ist in der 2b das Spürrad 18 mittels der hervorstehenden Kugeln 60 des Kugelsperrbolzens 58 noch auf der Achse 14 festgehalten.
  • 2c zeigt die nachfolgende Situation, in der der Kugelsperrbolzen 58 entriegelt ist, so dass das Spürrad 18 von der Achse 14 geschoben werden kann. Der Spürradarm 16 wird mittels des Anschlags 50 und der beiden Fixierstifte 52 genau positioniert und festgehalten.
  • 2e zeigt, wie nachfolgend mittels der Spürradabwurfeinrichtung 12 das Spürrad 18 von der Achse 14 abgeworfen wird. In Kombination mit der 2f ergibt sich, dass die Spürradabwurfeinrichtung 12 einen oberen kreisringförmigen Körper 62 aufweist, der so gestaltet ist, das er beim Verfahren desselben nach rechts (siehe 2e) losgelöst von dem unteren Teil nicht mit dem Spürradarm 16 in Kontakt kommt, sondern lediglich mit dem oberen Bereich bzw. Randbereich des Spürrades 18, um dies weiter nach rechts schieben zu können. Dies kann insbesondere anhand der zusätzlichen 2g2j, in denen der Übersichtlichkeit halber zum Teil das Spürrad weggelassen ist, ohne weiteres nachvollzogen werden. Im vorliegenden Fall fallt das Spürrad 18 in den Auffangbehälter 38.
  • Nach dem Abwurf des Spürrades muss ein neues, d. h. unkontaminiertes, Spürrad 26 wieder auf der Achse 14 angebracht werden. Dazu fährt der Spürradgreifer 30, angetrieben durch die Antriebseinrichtung 44, zu dem neuen Spürrad 26 in dem Spürradmagazin 20. Wenn sich der Spürradgreifer 30 über dem neuen Spürrad 26 befindet (siehe 2k), wird er geschlossen, d. h. werden seine Backen 62 zum Ergreifen des Spürrades am Außenumfang 32 und damit an der Lauffläche des Spürrads 26 nach innen geschwenkt und fixiert. Dann fährt der Spürradgreifer 30 mit dem neuen Spürrad 26 zwischen seinen Backen 62 nach links zum Spürradarm 16 mit der Achse 14. Dabei wird das neue Spürrad 26 auf die Achse 14 am Spürradarm 16 geschoben. Wenn das neue Spürrad 26 vollständig auf der Achse 14 angeordnet ist, öffnen sich die Backen 62 des Spürradgreifers 30 und lassen das Spürrad 26 los.
  • Danach fährt der Spürradgreifer 30 in seine Ausgangsposition (siehe 2l) zurück. Dann wird das Spürradmagazin 20 wieder geschlossen, indem der Deckel 24 mittels der Schwenkantriebseinrichtung 46 zurückgeschwenkt (siehe 2m (ohne Spürradarm und Spürrad gezeigt)) wird.
  • Nachfolgend fährt die Spürradabwurfeinrichtung 12 in ihre Ausgangsposition nach links zurück. Dabei wird das neue Spürrad 26 auf der Achse 14 in Form eines Kugelsperrbolzens 60 des Spürradarms 16 verriegelt und die Fixierung des Spürradarms 16 mittels der Fixierstifte 52 gelöst. In der 2n ist der Spürradarm 16 bereits wieder herunter geschwenkt worden.
  • 2o zeigt eine Ansicht von dem Spürradmagazin 20 ohne Gehäuse 22. Die sauberen, d. h. unkontaminierten, Spürräder 26 sind in dem Spürradmagazin 20 auf der Achse 28 lose aufgesteckt. Um ein neues Spürrad 26 für einen nächsten Spürradwechsel bereitzustellen, werden die Spürräder 26 im Spürradmagazin 20 mit einer beweglichen Hülse 64 eines Vorschubmechanismus elektromechanisch ganz nach links geschoben, bis das erste Spürrad 26 am Deckel (nicht gezeigt) des Spürradmagazins anliegt. Die Position des nächsten Spürrads vor dem Verschieben ist mit 66 gekennzeichnet und die neue Position des nächsten Spürrades, die der Position des Deckels entspricht, ist mit 68 gekennzeichnet.
  • Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 2221573 A2 [0005, 0010, 0018]

Claims (11)

  1. Spürradwechseleinheit (10), umfassend – eine Spürradabwurfeinrichtung (12) zum Fixieren und nachfolgenden Entriegeln eines auf einer Achse (14) eines Spürradarms (16), der sich in einer Spürradwechselposition befindet, festgehaltenen Spürrads (18) sowie nachfolgendem Schieben desselben von der Achse (14), – ein der Spürradabwurfeinrichtung (12) in einem Abstand gegenüberliegend angeordnetes Spürradmagazin (20) mit einem länglichen, vorzugsweise zylindrischen, geschlossenen Gehäuse (22), an dessen zur Spürradabwurfeinrichtung (12) gelegenen Stirnseite ein in Längsrichtung des Gehäuses (22) verfahrbarer und quer zur Längsrichtung des Gehäuses (22) verschwenkbarer Deckel (24) vorgesehen ist, und mit Spürrädern (26), die auf einer sich in Längsrichtung des Gehäuses (22) erstreckenden Achse (14) lose aufgesteckt sind, und – einen Spürradgreifer (30) zum Ergreifen eines Spürrads (26) in dem Spürradmagazin (20), das sich am nähesten zur Stirnseite mit dem Deckel (24) befindet, vorzugsweise am Außenumfang (32) desselben und Setzen desselben auf die Achse (14) des Spürradarms (16).
  2. Spürradwechseleinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (24) einen umlaufenden Deckelrand (36) mit einer Breite zum Aufnehmen bzw. Freilegen eines einzigen Spürrades (26) aufweist.
  3. Spürradwechseleinheit (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (22) einen Anschlussstutzen zum Zuführen von Frischluft in das Gehäuse (22) aufweist.
  4. Spürradwechseleinheit (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Antriebseinrichtung (44) zum vorzugsweise simultanen Verfahren des Deckels (24) und des Spürradgreifers (30) vorgesehen ist.
  5. Spürradwechseleinheit (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorschubmechanismus zum Vorschieben der Spürräder (26) in dem Spürradmagazin (20) in Richtung zur Stirnseite mit dem Deckel (24) vorgesehen ist.
  6. Doppelradspürgerät, umfassend – zwei in eine Spürradwechselposition schwenkbare Spürradarme (16), an deren Enden jeweils ein Spürrad (18) auf einer Achse (14) angeordnet ist, – eine Spürradwechseleinheit (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, – eine Antriebseinheit zum Bewegen der Spürradarme (26) sowie – eine Steuereinheit zum Steuern der Spürradwechseleinheit (10) und der Antriebseinheit zum Bewegen der Spürradarme (26).
  7. Doppelradspürgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Auffangbehälter (38) für kontaminierte Spürräder (18) unterhalb der Spürradabwurfeinrichtung (12) vorgesehen ist.
  8. Doppelradspürgerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Führung (40) für die Spürarme (26) vorgesehen ist.
  9. ABC-Spürfahrzeug mit einer Spürradwechseleinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5.
  10. ABC-Spürfahrzeug mit einem Doppelradspürgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8 vorzugsweise am Heck desselben, wobei die Spürradarme (26) in eine Spürradwechselposition zwischen der Spürradabwurfeinrichtung (12) und dem Spürradmagazin (20) schwenkbar sind.
  11. ABC-Spürfahrzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des ABC-Spürfahrzeugs eine Bedieneinrichtung zum Bedienen des Doppelradspürgeräts und insbesondere der Spürradwechseleinheit (10) vorgesehen ist.
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