DE202010005216U1 - Elektrische Anschlussvorrichtung - Google Patents

Elektrische Anschlussvorrichtung

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DE202010005216U1
DE202010005216U1 DE201020005216 DE202010005216U DE202010005216U1 DE 202010005216 U1 DE202010005216 U1 DE 202010005216U1 DE 201020005216 DE201020005216 DE 201020005216 DE 202010005216 U DE202010005216 U DE 202010005216U DE 202010005216 U1 DE202010005216 U1 DE 202010005216U1
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    • H01R4/302Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member having means for preventing loosening of screw or nut, e.g. vibration-proof connection

Abstract

Elektrische Anschlussvorrichtung (10) mit einem in einem Gehäuse (12) angeordneten Klemmkörper (14) und zumindest einer von einer Außenseite des Gehäuses (12) in einer Führungsvorrichtung (30) zugänglichen Klemmschraube (32), dadurch kennzeichnet, dass die oder jede Führungsvorrichtung (30) Mittel zum verliersicheren Halten der jeweiligen Klemmschraube (32) umfasst.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Anschlussvorrichtung, insbesondere eine so genannte Verteilerklemme. Derartige Anschlussvorrichtungen sind an sich bekannt und weisen z. B. einen in einem Gehäuse angeordneten Klemmkörper oder Klemmblock auf, in den in entsprechende Bohrungen über im Gehäuse gebildete Leitereinführungsöffnungen elektrische Leiter einführbar und durch Betätigen einer Klemmschraube in dem Klemmkörper/dem Klemmblock – im Folgenden zusammenfassend als Klemmkörper bezeichnet – fixierbar sind. Eine solche Anschlussvorrichtung weist beidseitig Leitereinführungsöffnungen auf, so dass an einer Seite mit Anschluss eines entsprechenden elektrischen Leiters ein zu verteilendes elektrisches Potential zugeführt werden kann, das über eine auf der anderen Seite der Anschlussvorrichtung vorgesehene Mehrzahl von Leitereinführungsöffnungen und dort einführbare elektrische Leiter bestimmungsgemäß verteilt werden kann. Als Anbringungsort einer solche Anschlussvorrichtung kommen besonders ein Klemmen- oder Sicherungskasten einer Hausverteileranlage o. ä., oder ein Schaltschrank für eine Elektrosteuerung oder dergleichen, usw. in Betracht.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, bekannte elektrische Anschlussvorrichtungen weiterzubilden, insbesondere deren Handhabbarkeit zu erleichtern und/oder deren Einsatzbereich zu erweitern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dazu ist bei einer elektrischen Anschlussvorrichtung mit einem in einem Gehäuse angeordneten Klemmkörper und zumindest einer von einer Außenseite des Gehäuses in einer Führungsvorrichtung zugänglichen Klemmschraube vorgesehen, dass die oder jede Führungsvorrichtung Mittel zum verliersicheren Halten der jeweiligen Klemmschraube umfasst. Wenn die oder jede Klemmschraube in dem Gehäuse und deren Führungsvorrichtung verliersicher gehalten wird, insbesondere ohne mechanisch festem Kontakt mit dem Klemmkörper, ergibt sich eine leichtere Bedienbarkeit der Anschlussvorrichtung, insofern, als sichergestellt ist, dass die oder jede Führungsvorrichtung tatsächlich eine Klemmschraube aufweist, so dass mit der Klemmschraube ein in die Leitungseinführungsöffnung des Gehäuses und die sich dahinter erstreckende Öffnung oder Bohrung im Klemmkörper eingeführter Leiter mit der Klemmschraube fixierbar ist.
  • Die verliersichere Halterung in der Führungsvorrichtung hat zudem auch den Vorteil einer Fertigungsvereinfachung der Anschlussvorrichtung. Bei einer verliersicheren Halterung einer Klemmschraube in der Führungsvorrichtung ist die geeignete Positionierung der oder jeder Klemmschraube in der jeweiligen Führungsvorrichtung ausreichend, wohingegen bisher bei bekannten Anschlussvorrichtungen z. B. ein zumindest teilweises Einschrauben von Klemmschrauben in ein im Klemmkörper gebildetes Gewinde erforderlich gewesen ist. Dieser bei der Fertigung bekannter Anschlussvorrichtungen bisher zumindest teilweise erforderliche, zusätzliche Montageschritt kann jetzt entfallen. Des Weiteren ergibt sich eine Fertigungsvereinfachung insofern, als beim bisherigen Montieren von Klemmschrauben in einem Gewinde des Klemmkörpers mitunter eine Deformation oder dergleichen eines unteren Teils eines Gewindeabschnitts der Klemmschraube erforderlich gewesen ist, um für automatisches Montagewerkzeug beim Kombinieren der Klemmschraube mit dem Klemmkörper ein definiertes Drehmoment sensieren zu können, das eine zum verliersi cheren Halten der Klemmschraube ausreichende Kombination mit dem Gewinde des Klemmkörpers anzeigt. Nachdem bei einer elektrischen Anschlussvorrichtung mit von der Führungsvorrichtung umfassten Mitteln zum verliersicheren Halten der oder jeder Klemmschraube deren Kombination mit einem etwaigen Gewinde eines Klemmkörpers nicht erforderlich ist, entfällt auch der zusätzliche Bearbeitungsschritt des Gewindes der Klemmschraube und die Notwendigkeit einer Sensierung eines sich beim Montieren der Klemmschraube einstellenden Drehmoments.
  • Die Handhabung der elektrischen Anschlussvorrichtung wird auch dadurch erleichtert, dass diese zumindest auf einer Seite zumindest zwei Leitereinführungsöffnungen im Gehäuse und daran anschließende Öffnungen oder Bohrungen im Klemmkörper aufweist, so dass in eine der zumindest zwei Leitereinführungsöffnungen ein elektrischer Leiter, z. B. ein Hauptanschlussleiter, einführbar ist und je nach Bedarf in die zumindest eine weitere Leitereinführungsöffnung ein elektrischer Leiter einführbar ist, der als Brücke fungiert und das herangeführte elektrische Potential an eine benachbarte ähnliche oder identische Anschlussvorrichtung weiterleitet. Bei einer alternativen Ausführungsform haben die vorgenannten zumindest zwei Leitereinführungsöffnungen und die sich daran anschließende Öffnung oder Bohrung im Klemmkörper unterschiedliche Querschnitte, so dass in die Leitereinführungsöffnung mit kleinerem Querschnitt z. B. Leiter mit einem Querschnitt von 25 mm2 und in die Leitereinführungsöffnung mit größerem Querschnitt Leiter mit einem Leiterquerschnitt von 35 mm2 einführbar sind. Zwei unterschiedlich große Leitereinführungsöffnungen haben den Vorteil, dass mit ein und derselben elektrischen Anschlussvorrichtung ankommende Leiter mit unterschiedlichen Querschnitten oder in unterschiedlichen Konfigurationen kontaktierbar sind. Zudem ergibt sich in der Praxis, dass ein mit einer so genannten Aderendhülse versehener elektrischer Leiter mit einem Querschnitt von 25 mm2 nicht in eine Leitereinführungsöffnung einer elektrischen Anschlussvorrichtung und eine sich daran anschließende Bohrung in einem Klemmkörper mit einem Querschnitt von 25 mm2 einführbar ist. Aderendhülsen werden auf so genannte flexible elektrische Leitungen, also elektrische Leitungen mit einer Vielzahl vergleichsweise dünner Einzeladern für deren Bündelung aufgesetzt. Die Verfügbarkeit zweier unterschiedlich großer Leitereinführungsöffnungen in ein und derselben elektrischen Anschlussvorrichtung erlaubt deren Kontaktierung z. B. mit einem ankommenden massiven Leiter mit einem Querschnitt von 25 mm2, indem dafür die kleinere Leitereinführungsöffnung genutzt wird, und ebenfalls die Kontaktierung mit einem ankommenden flexiblen Leiter mit einem Querschnitt von ebenfalls 25 mm2, bei dem die davon umfassten Adern mit einer Aderendhülse zusammengefasst sind, durch Verwendung der größeren Leitereinführungsöffnung. Wenn die beiden Leitereinführungsöffnungen im Gehäuse der elektrischen Anschlussvorrichtung höhenversetzt angeordnet sind, erlaubt der Höhenversatz eine kompakte Anordnung beider Leitereinführungsöffnungen und damit eine geringere Baubreite als möglich wäre, wenn beide Leitereinführungsöffnungen auf einem gleichen Höhenniveau, also beide Mittelpunkte der Leitereinführungsöffnungen auf einer längs einer Anreihrichtung der Anschlussvorrichtung verlaufenden Linie liegen. Im Ergebnis ist die Baubreite einer elektrischen Anschlussvorrichtung der hier und nachfolgend beschriebenen Art mit zwei Leitungseinführungsöffnungen mit unterschiedlichem Querschnitt bei einer höhenversetzten Anordnung beider Leitereinführungsöffnungen nicht größer als die Baubreite einer entsprechenden elektrischen Anschlussvorrichtung mit zwei nebeneinander liegenden Leitereinführungsöffnungen, die jeweils nur den kleineren Querschnitt aufweisen. Als kleinerer Querschnitt kommt bevorzugt ein Querschnitt in Betracht, der das Einführen eines Leiters mit einem Querschnitt von 25 mm2 erlaubt. Als größerer Querschnitt kommt bevor zugt ein Querschnitt in Betracht, der das Einführen eines Leiters mit einem Leiterquerschnitt von 35 mm2 erlaubt.
  • Die Handhabbarkeit der elektrischen Anschlussvorrichtung wird weiterhin auch dadurch erleichtert, dass diese ein zumindest zweiteiliges Gehäuse umfasst und ein erstes Gehäuseteil den Klemmkörper aufnimmt und ein zweites Gehäuseteil die oder jede oder zumindest einzelne Führungsvorrichtungen mit Mitteln zum verliersicheren Halten der jeweiligen Klemmschraube umfasst. In das erste Gehäuseteil kann bei der Montage der Anschlussvorrichtung, solange das zweite Gehäuseteil noch nicht mit dem ersten Gehäuseteil kombiniert ist, der Klemmkörper eingesetzt werden. In das zweite Gehäuseteil kann – entweder im bereits mit dem ersten Gehäuseteil oder im noch nicht mit dem ersten Gehäuseteil kombinierten Zustand – in die oder jede Führungsvorrichtung jeweils eine Klemmschraube eingebracht werden. Die beiden Gehäuseteile sind lösbar verbindbar. Als Verbindung kommt eine Rastverbindung aber auch jede sonst geeignete Verbindung in Betracht. Die beiden kombinierten Gehäuseteile umschließen den Klemmkörper allseitig, zudem ist jede Klemmschraube von einer Oberfläche der Anschlussvorrichtung zurückgesetzt, so dass Installateure oder Monteure bei der Verwendung der Anschlussvorrichtung vor einem Kontakt mit stromführenden Teilen geschützt sind.
  • Die Handhabung der elektrischen Anschlussvorrichtung wird weiterhin auch dadurch erleichtert, dass in den beiden langen Seitenflächen des Gehäuses jeweils ein Anreihprofil gebildet ist, das beim Kombinieren zweier Anschlussvorrichtungen mit einer translatorischen Bewegung der anzureihenden Anschlussvorrichtung wirksam wird. Das Anreihprofil fixiert eine angereihte elektrische Anschlussvorrichtung an einer bereits z. B. auf einer Hutschiene oder einer ähnlichen Montageeinheit montierten elektrischen Anschlussvorrichtung. Die beiden so kombinierten elektrischen Anschlussvorrichtungen bilden eine Einheit, und mit zwei oder mehreren kombinierten elektrischen Anschlussvorrichtungen sind aufgrund des Anreihprofils durch die gleiche translatorischen Bewegung weitere elektrische Anschlussvorrichtungen kombinierbar.
  • Ein Einsatzbereich der elektrischen Anschlussvorrichtung wird erweitert, wenn der Klemmkörper ein Stufenprofil aufweist und/oder der Klemmkörper mehrere Anschlussebenen, z. B. entsprechend dem Stufenprofil, und in jeder Anschlussebene zumindest eine Leitungseinführungsöffnung aufweist, weil dann im Vergleich zu einer Anschlussvorrichtung mit nur einer Anschlussebene eine größere Anzahl von Leitungseinführungsöffnungen und damit eine größere Anzahl von Möglichkeiten zum Anschluss elektrischer Leiter realisierbar ist, was speziell einer als Verteilerklemme fungierenden elektrischen Anschlussvorrichtung hinsichtlich deren Verwendbarkeit zugute kommt.
  • Die abhängigen Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gerichtet. Die mit der Anmeldung eingereichten Patentansprüche sind Formulierungsvorschläge ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Patentschutzes. Die Anmelderin behält sich vor, noch weitere, bisher nur in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarte Merkmalskombinationen zu beanspruchen.
  • In abhängigen Ansprüchen verwendete Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des in Bezug genommenen Anspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin; sie können auch selbständige Erfindungen enthalten, die eine von den Gegenständen der vorhergehenden Ansprüche unabhängige Gestaltung aufweisen und sind nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für deren Merkmale zu verstehen. Des Weiteren ist im Hinblick auf eine Auslegung der Ansprüche bei einer näheren Konkretisierung eines Merkmals in einem nachgeordneten Anspruch davon auszugehen, dass eine derartige Beschränkung in den jeweils vorangehenden Ansprüchen nicht vorhanden ist.
  • Wenn die Führungsvorrichtung als Mittel zum verliersicheren Halten der jeweiligen Klemmschraube an ihrer Innenoberfläche eine eine wirksame Öffnungsweite der Führungsvorrichtung reduzierende Auskragung aufweist, ist eine besonders einfache Art des verliersicheren Haltens der jeweiligen Klemmschraube gegeben. Beim Herstellen der elektrischen Anschlussvorrichtung wird die benötigte Anzahl von Klemmschrauben in die oder jede von der Anschlussvorrichtung umfasste Führungsvorrichtung eingeführt. Das Einführen erfolgt dabei durch geringfügigen Druck und mit evtl. Verformung der Auskragung, so dass, nachdem die Klemmschraube die Auskragung passiert hat, ein Herausfallen der Klemmschraube aus der Führungsvorrichtung allein aufgrund von deren Gewicht oder auch bei einer bei Rüttelbelastungen oder dergleichen zu berücksichtigenden Zunahme des wirksamen Gewichts aufgrund von Beschleunigung, ein Herausfallen der Schraube aus der Führungsvorrichtung nicht zu besorgen ist.
  • Bei einer Führungsvorrichtung mit kreisrundem oder im Wesentlichen kreisrundem Innenquerschnitt kommt als Auskragung eine solche mit einer Kontur nach Art eines Kreissegments in Betracht. Ein Kreissegment ist eine Teilfläche einer Kreisfläche, die von einem Kreisbogen und einer Kreissehne begrenzt wird. Als Kontur nach Art eines Kreissegments soll hier aber auch verstanden werden, wenn die Teilfläche, die die Kontur der Auskragung bestimmt, auf der einen Seite von einem Kreisbogen mit dem Radius der Führungsvorrichtung und auf der anderen Seite anstelle einer Kreissehne von einem weiteren Kreisbogen mit einem größeren Radius begrenzt wird. Mit einer solchen Kontur lässt sich eine Auskragung in einer Führungsvorrichtung mit kreisrundem oder zumindest im Wesentlichen kreisrundem Innenquerschnitt leicht herstellen. Die Auskragung wirkt als ausreichende Verlierhilfe für die jeweilige Klemmschraube, wenn die Öffnungsweite der Führungsvorrichtung, ein Durchmesser eines Kopfs der Klemmschraube und die wirksame Fläche der Auskragung geeignet aufeinander abgestimmt sind.
  • Wenn die Führungsvorrichtung an ihrem unteren, dem Klemmkörper zugewandten Ende eine Einschnürung aufweist, ist diese Einschnürung zur weiteren Verbesserung der Halterung der Klemmschraube in der Führungsvorrichtung wirksam. Normalerweise ist eine Klemmschraube nach Art einer Maschinenschraube mit einem zylindrischen Gewindestab mit einem ersten Querschnitt und einem daran angeformten, ebenfalls zylindrischen Kopf mit einem größeren, zweiten Querschnitt ausgebildet. Die Öffnungsweite der Führungsvorrichtung muss die Aufnahme der Klemmschraube mit ihrer größten radialen Ausdehnung erlauben. Die Einschnürung ist demgegenüber zur Halterung der Klemmschraube an dessen Gewindestababschnitt, also im Bereich von deren geringster radialer Ausdehnung, wirksam. Weiter vorteilhaft kommt hinzu, dass die Einschnürung insbesondere den Gewindestababschnitt einer Klemmschraube über einem in dem Klemmkörper gebildeten Gewinde oder einer sonstigen Aufnahme, z. B. bei Schneidklemmen oder dergleichen, justiert.
  • Wenn das Gehäuse an seiner Unterseite Mittel zum Kombinieren, insbesondere Aufrasten, mit bzw. auf einer Montageeinheit, insbesondere einer Hutschiene, umfasst, die ein Kombinieren mit der Montageeinheit sowohl in einer Orientierung mit der größten Länge der Anschlussvorrichtung quer zur Längsachse der Montageeinheit wie auch in einer dazu um 90° gedrehten Orientierung erlauben, ergeben sich für die Anschlussvorrichtung bei deren Verwendung und bei deren Anbringen z. B. in einem Verteilerkasten, Schaltschrank oder dergleichen, erweiterte Möglichkeiten, die, je nach Anwendungsfall, unter Umständen eine verbesserte Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raums erlauben.
  • Wenn bei einer Anschlussvorrichtung der hier und nachfolgend beschriebnen Art mit einem in den beiden langen Seitenflächen des Gehäuses jeweils gebildeten Anreihprofil eines der Anreihprofile ein Formschlusselement und das andere Anreihprofil eine zu dem Formschlusselement korrespondierende Formschlussaufnahme sind, ist eine besonders belastbare Verbindung zweier benachbart angeordneter, angereihter Anschlussvorrichtungen möglich. Als Formschlusselement kommt eine über eine Oberfläche der jeweiligen langen Seitenfläche des Gehäuses hinausragende Schiene mit einem Schwalbenschwanzprofil oder einem schwalbenschwanzförmigen Profil in Betracht. Bei einem solchen Profil ist die Formschlussaufnahme als von der Oberfläche der jeweiligen langen Seitenfläche des Gehäuses zurückgesetzte Ausnehmung zur Aufnahme einer Schiene mit einem Schwalbenschwanzprofil oder einem schwalbenschwanzförmigen Profil ausgebildet.
  • Als Anreihprofil kommt alternativ auch das in der für dieselbe Anmelderin am 15. April 2010 eingereichten deutschen Gebrauchsmusteranmeldung 20 2010 005 215.7 mit dem Titel ”Elektrische Anschlussvorrichtung” beschriebene Anreihprofil oder einzelner der dortigen Wirkelementkombinationen in Betracht. Insoweit wird der komplette Offenbarungsgehalt der DE 20 2010 005 215.7 hinsichtlich des dortigen Anreihprofils, dessen konstruktiver Gestaltung und dessen Verwendung in diese Anmeldung einbezogen.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Einander entsprechende Gegenstände oder Elemente sind in allen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Das oder jedes Ausführungsbeispiel ist nicht als Einschränkung der Erfindung zu verstehen. Vielmehr sind im Rahmen der vorliegenden Offenbarung zahlreiche Abänderungen und Modifikationen möglich, insbesondere solche Varianten, Elemente und Kombinationen und/oder Materialien, die zum Beispiel durch Kombination oder Abwandlung von einzelnen in Verbindung mit den in der allgemeinen Beschreibung, der oder jeder Ausführungsform sowie den Ansprüchen beschriebenen und in den Zeichnungen enthaltenen Merkmalen bzw. Elementen oder Verfahrensschritten für den Fachmann im Hinblick auf die Lösung der Aufgabe entnehmbar sind und durch kombinierbare Merkmale zu einem neuen Gegenstand oder zu neuen Verfahrensschritten oder Verfahrensschrittfolgen führen, auch soweit sie Herstell-, Prüf- und Arbeitsverfahren betreffen.
  • Es zeigen
  • 1 als Beispiel für eine elektrische Anschlussvorrichtung eine so genannte Verteilerklemme in perspektivischer, teilweise geschnittener Teilexplosionsdarstellung,
  • 2 die Anschlussvorrichtung gemäß 1 in einer Darstellung mit einem Längsschnitt,
  • 3a, 3b die Anschlussvorrichtung gemäß 1 und 2 aus einer anderen Perspektive,
  • 4a, 4b eine Oberseite der Anschlussvorrichtung,
  • 5a, 5b eine Ausgangsseite der Anschlussvorrichtung,
  • 6a, 6b eine Eingangsseite der Anschlussvorrichtung,
  • 7a, 7b und 8a, 8b Ansichten der langen Seitenflächen der Anschlussvorrichtung,
  • 9a, 9b eine Unterseite der Anschlussvorrichtung,
  • 10 ein Seitenansicht der Anschlussvorrichtung beim Aufrasten auf eine Montageeinheit,
  • 11 das Kombinieren zweiter Anschlussvorrichtungen unter Verwendung davon jeweils umfasster Anreihprofile,
  • 12 einen Verband aus zwei kombinierten Anschlussvorrichtungen auf einer Montageeinheit mit einer Ausrichtung der Anschlussvorrichtungen quer zur Längsachse der Montageeinheit
    und
  • 13 einen Verband aus zwei kombinierten Anschlussvorrichtungen auf einer Montageeinheit mit einer Ausrichtung der Anschlussvorrichtungen längs zur Längsachse der Montageeinheit.
  • 1 zeigt als Beispiel für eine elektrische Anschlussvorrichtung 10 eine so genannte Verteilerklemme. Die elektrische Anschlussvorrichtung 10 wird im Folgenden mitunter auch kurz nur als Anschlussvorrichtung 10 bezeichnet.
  • Die elektrische Anschlussvorrichtung 10 umfasst ein Gehäuse 12 und einen im Gehäuse 12 angeordneten Klemmkörper 14. Das Gehäuse 12 ist zweiteilig ausgeführt und umfasst ein erstes Gehäuseteil 16, das den Klemmkörper 14 aufnimmt, und ein zweites Gehäuseteil 18, das mit dem ersten Gehäuseteil 16 verbindbar ist. Zum Verbinden beider Gehäuseteile 16, 18 kommt eine Rastverbindung in Betracht. 1 zeigt insoweit ein im zweiten Gehäuseteil 18 federnd ausgeführtes Rastelement mit einer Rastnase 20 und eine im ersten Gehäuseteil 16 gebildete Rastnasenaufnahme 22. Auf einer der kurzen Gehäuseseite des ersten Gehäuseteils 16 mit der Rastnasenaufnahme 22 gegenüber liegenden kurzen Seite des ersten Gehäuseteils 16 ist eine weitere Rastnasenaufnahme 24 gebildet. Die zum dortigen Einrasten vorgesehene Rastnase ist in 1 aufgrund der gewählten Perspektive nicht erkennbar.
  • Im Klemmkörper 14 sind Leitereinführungsbohrungen 26 gebildet, die bei geschlossenem Gehäuse 12 von in beiden Gehäuseteilen 16, 18 gebildeten Leitereinführungsöffnungen 28 abgedeckt sind.
  • Das zweite Gehäuseteil 18 ist teilweise geschnitten dargestellt. Man erkennt auf einer Oberfläche des zweiten Gehäuseteils 18 eine Mehrzahl von Führungsvorrichtungen 30 für Klemmschrauben 32. Einzelne Klemmschrauben 32 sind in der Darstellung in 1 aufgrund der gewählten Schnitteebene durch das zweite Gehäuseteil 18 erkennbar. Jede Führungsvorrichtung 30 weist Mittel zum verliersicheren Halten der jeweiligen Klemmschraube 32 auf. Als Mittel zum verliersicheren Halten der jeweili gen Klemmschraube 32 weisen die Führungsvorrichtungen 30 bei der dargestellten Ausführungsform an ihrer Innenoberfläche eine eine wirksame Öffnungsweite der Führungsvorrichtung 30 reduzierende Auskragung 34 auf (aufgrund der gewählten Perspektive in 1 nur für zwei der dargestellten Führungsvorrichtungen 30 erkennbar). Bei der Auskragung 34 handelt es sich in der dargestellten Ausführungsform und bei einer Führungsvorrichtung 30 mit kreisrundem oder zumindest im Wesentlichen kreisrundem Innenquerschnitt um eine Auskragung 34 mit einer Kontur nach Art eines Kreissegments. An ihrem unteren, dem Klemmkörper 14 zugewandten Ende weist jede Führungsvorrichtung 30 eine Einschnürung 36 auf. Die Einschnürung 36 justiert die jeweilige Klemmschraube 32, insbesondere einen Gewindestababschnitt der Klemmschraube 32, über einem in dem Klemmkörper 14 in einer Gewindebohrung 38 gebildeten Gewinde.
  • An einer Unterseite des ersten Gehäuseteils 16 weist dieses Mittel zum Verrasten mit oder auf einer Montageeinheit nach Art einer Hutschiene oder dergleichen auf. Gezeigt sind ein feststehender oder starrer Rasthaken 40 und ein gegenüberliegend angeordneter, federnder Rasthaken 42.
  • Zum Kombinieren mehrerer Anschlussvorrichtungen 10 weist jede Anschlussvorrichtung 10 auf ihren langen Seiten jeweils ein Anreihprofil auf, das beim Kombinieren zweier Anschlussvorrichtungen 10 mit einer translatorischen Bewegung der anzureihenden Anschlussvorrichtung 10 wirksam ist. Bei der in 1 gezeigten Ausführungsform handelt es sich bei dem Anreihprofil um ein schwalbenschwanzförmiges Formschlusselement 44, für dessen Aufnahme in einer weiteren Anschlussvorrichtung 10 und der der Seitenfläche mit dem Formschlusselement 44 gegenüber liegenden Seitenfläche eine korrespondierende Formschlussaufnahme 46 (8a) vorgesehen ist.
  • 2 zeigt die Anschlussvorrichtung 10 aus 1 im zusammengebauten Zustand, jedoch in einer geschnittenen Darstellung mit einer Schnitteebene parallel zur Längsachse der Anschlussvorrichtung 10. In der Darstellung ist speziell das Stufenprofil des Klemmkörpers 14 erkennbar. Aufgrund des Stufenprofils des Klemmkörpers 14 weisen dieser oder die Anschlussvorrichtung 10 insgesamt mehrere Anschlussebenen und zumindest jeweils eine Leitungseinführungsöffnung 28 in jeder Anschlussebene auf. In den Führungsvorrichtungen 30 sind zumindest bei den geschnittenen Führungsvorrichtungen 30 die Auskragungen 34 als Mittel zum verliersicheren Halten der jeweiligen Klemmschraube 32 erkennbar. In der bei der Darstellung in 2 gewählten Perspektive abgewandten, kurzen Seite der Anschlussvorrichtung 10 sind zumindest eine Leitereinführungsöffnung 28 und eine sich daran anschließende Leitereinführungsbohrung 26 gebildet. Hier ist das Anschließen ankommender Leiter möglich, während die Leitereinführungsöffnungen 28 auf der gegenüberliegenden Seite zum Anschluss einer Mehrzahl abgehender Leiter und damit zur Verteilung des mit dem ankommenden Leiter zuführbaren Potentials verwendbar sind. Aufgrund der Ausführung des Klemmkörpers 14 aus einem elektrisch leitenden Metall sind alle Leitereinführungsbohrungen 26 elektrisch leitend verbunden und über alle Leitereinführungsbohrungen 26 ist bei Anschluss eines elektrischen Leiters das jeweils zugeführte (ankommende) elektrische Potential abgreifbar.
  • Zum Fixieren eines ankommenden oder abgehenden Leiters in der jeweiligen Leitereinführungsbohrung 26 erfolgt bei Klemmschrauben 32 ein Festziehen der Klemmschrauben 32 in dem im Klemmkörper 14 dafür gebildeten Gewinde der jeweiligen Gewindebohrung 38.
  • 3a zeigt die Anschlussvorrichtung 10 gemäß 1 und 2 in perspektivischer Darstellung aus einer anderen Blickrichtung. Erkennbar ist das Gehäuse 12 mit seinen beiden Gehäuseteilen 16, 18. Seitlich am Gehäuse 12 ist das als Schiene mit einem Schwalbenschwanzprofil ausgeführte Formschlusselement 44 erkennbar. An der Unterseite des Gehäuses 12 sind der starre Rasthaken 40 und der federnde Rasthaken 42 erkennbar. Im ersten Gehäuseteil 16 und in der in 1 und 2 nicht sichtbaren, kurzen Seite des Gehäuses 12 der Anschlussvorrichtung 10 sind zumindest zwei Leitereinführungsöffnungen 28 mit sich dahinter erstreckenden Leitereinführungsbohrungen 26 zum Anschluss von Leitern mit einem ankommenden Potential vorgesehen. Die in 3a sichtbare kurze Seite der Anschlussvorrichtung 10 kann damit als Eingangsseite und entsprechend die in den 1 und 2 sichtbare kurze Seite als Ausgangsseite aufgefasst und bezeichnet werden.
  • Im zweiten Gehäuseteil 18 sind an dessen Oberseite die Führungvorrichtungen 30 zugänglich, und in zumindest einigen Führungsvorrichtungen 30 sind bei der für die Darstellung gewählten Perspektive als Mittel zum verliersicheren Halten jeweils einer Klemmschraube 32 (2) die kreissegmentförmigen Auskragungen 34 erkennbar.
  • Neben dem starren und dem federnden Rasthaken 40, 42 sind entlang der sichtbaren, kurzen Seite des Gehäuses 12 der Anschlussvorrichtung 10 ein weiterer starrer und federnder Rasthaken 47, 48 erkennbar. Beiden federnden Rasthaken 42, 48 ist ein Betätigungselement 50 angeformt, das mit einem Werkzeug, z. B. einem Schraubendreher, mittels einer darin vorgesehenen Ausnehmung kontaktierbar ist, so dass beim Ausüben einer Kraft über das Betätigungselement 50 auf den jeweiligen federnden Rasthaken 42, 48 eine evtl. bestehende Verrastung der Anschlussvorrichtung 10 an einem Montageelement aufhebbar ist.
  • 3b zeigt die Darstellung gemäß 3a ohne Bezugsziffern.
  • 4a zeigt die Anschlussvorrichtung 10 gemäß 1 in einer Ansicht von oben. Bei der in dieser Perspektive sichtbaren Oberseite des zweiten Gehäuseteils 18 sind die Außenkonturen der dort zugänglichen Führungsvorrichtungen 30 und jeweils der Kopf einer darin befindlichen Klemmschraube 32 erkennbar. Gleichfalls erkennbar und den Kopf der Klemmschraube 32 teilweise abdeckend sind die in jeder Führungsvorrichtung 30 als Mittel zum verliersicheren Halten der jeweiligen Klemmschraube 32 gebildeten Auskragungen 34. In der Draufsicht gemäß 4a gleichfalls erkennbar sind die am ersten Gehäuseteil 16 angeordneten Betätigungselemente 50 für federnde Rasthaken 42, 48 (3a).
  • 4b zeigt die Anschlussvorrichtung 10 in gleicher Ansicht wie 4a ohne Bezugsziffern.
  • 5a zeigt die Anschlussvorrichtung in einer Ansicht auf eine der kurzen Seiten, nämlich die auch in 1 und 2 sichtbare kurze Seite des Gehäuses 12. Die Ansicht zeigt die im ersten Gehäuseteil 16 gebildeten Leitereinführungsöffnungen 28, hier drei auf gleicher Höhe nebeneinander angeordnete Leitereinführungsöffnungen 28. Die Darstellung zeigt ebenfalls drei im zweiten Gehäuseteil 18 auf gleicher Höhe nebeneinander angeordnete Leitereinführungsöffnungen 26. An jede Leitereinführungsöffnung 28 schließt sich eine Leitereinführungsbohrung 26 im Klemmkörper 14 (nicht sichtbar) an. Somit ist über jede Leitereinführungsöffnung 28 der Klemmkörper 14 kontaktierbar sowie das an diesen herangeführte elektrische Potential abgreifbar und über an der in 5a dargestellten Seite der Anschlussvorrichtung 10 anschließbare, elektrische Leiter verteilbar. Die in 5a dargestellte Seite der Anschlussvorrichtung 10 kann entsprechend auch als Ausgangs- oder Verteilerseite aufgefasst werden. An der Unterseite der Anschlussvorrichtung 10 sind der starre Rasthaken 47 und der federnde Rasthaken 48 sowie der federnde Rasthaken 42 erkennbar.
  • 5b zeigt die Ausgangs-/Verteilerseite der Anschlussvorrichtung 10 in gleicher Ansicht wie 5a ohne Bezugsziffern.
  • 6a zeigt im Vergleich zu der Darstellung in 5a die Anschlussvorrichtung 10 mit einer Draufsicht auf die als Eingangsseite fungierende, kurze Seite des Gehäuses 12. Erkennbar sind die dort gebildeten, auf gleicher Höhe nebeneinander angeordneten Leitereinführungsöffnungen 28. Hier sind in dahinter im Klemmkörper 14 (2) gebildete Leitereinführungsbohrungen 26 Leiter mit einem ankommenden Potential einführbar, das über Anschlüsse an der gegenüber liegenden Ausgangsseite (5a) verteilbar ist. Die Darstellung zeigt auch die Rastnasenaufnahme 24 und die beiden federnden Rasthaken 42, 48, sowie Teile des in dieser Perspektive noch erkennbaren, im Bereich der gegenüberliegenden Seite gebildeten, starren Rasthakens 40 und den weiteren starren Rasthaken 47. An einer der langen Seitenflächen ist – ist auch in 5a – des dort gebildete Formschlusselement 44 erkennbar.
  • 6b zeigt die Eingangsseite der Anschlussvorrichtung 10 entsprechend der Darstellung in 6a ohne Bezugszeichen.
  • 7a zeigt eine erste Seitenansicht der Anschlussvorrichtung 10, und zwar mit einer Draufsicht auf diejenige lange Seitenfläche des Gehäuses 12 der Anschlussvorrichtung 10, die auch in den 1 und 3a, 3b gezeigt ist. Von dem Gehäuse 12 sind das erste und zweite Gehäuseteil 16, 18 (Gehäuseunterteil bzw. Gehäuseoberteil) erkennbar, wobei eine Grenzlinie zwischen beiden Gehäuseteilen 16, 18 zumindest teilweise dem Stufenprofil des Klemmkörpers 14 (1) folgt. Auf beiden Seiten des in der Seitenansicht dargestellten Gehäuses 12 sind die Leitereinführungsöffnungen 28 erkennbar, und zwar auf der in der Darstellung linken Seite eine Leitereinführungsöffnung 28 der Eingangsseite (6a) der Anschlussvorrichtung 10, und auf der rechten Seite im Bereich des ersten Gehäuseteils 16 eine Leitereinführungsöffnung 28 im Bereich der Ausgangsseite (5a) der Anschlussvorrichtung 10, und darüber an dem zweiten Gehäuseteil 18 eine weitere Leitereinführungsöffnung 28, die ebenfalls zur Ausgangsseite der Anschlussvorrichtung 10 gehört.
  • Etwa im Bereich einer Mittelachse der Anschlussvorrichtung 10 befindet sich das hier als Schiene mit einem Schwalbenschwanzprofil ausgeführte Formschlusselement 44, und am Boden des ersten Gehäuseteils 16 ist links das federnde Rastelement 42 mit seinem Betätigungselement 50 und quasi dahinter das Betätigungselement 50 für den federnden Rasthaken 48 (3a) sichtbar. Auf der gegenüberliegenden Seite des ersten Gehäuseteils 16 ist der starre Rasthaken 40 und quasi dahinter ein Betätigungselement 50 für einen weiteren federnden Rasthaken 48 (4a, 5a) erkennbar.
  • Im oberen Bereich des zweiten Gehäuseteils 18 sind die Konturen einzelner Führungsvorrichtungen 30 sichtbar.
  • 7b zeigt die Anschlussvorrichtung 10 in einer gleichen Seitenansicht wie in 7a dargestellt, jedoch ohne Bezugszeichen.
  • 8a zeigt im Vergleich zu der Darstellung in 7a die Anschlussvorrichtung mit einer Blickrichtung auf die andere lange Seitenfläche. Hier ist etwa im Bereich einer vertikalen Mittelachse des Gehäuses 12 im Bereich des ersten Gehäuseteils 16 die Formschlussaufnahme 46 erkennbar. Die Formschlussaufnahme 46 ist zur Aufnahme eines Formschlusselements 44 (7a) vorgesehen, wie es auf der gegenüberliegenden Seite derselben Anschlussvorrichtung 10 gebildet ist. Beim Anreihen mehrerer Anschlussvorrichtungen 10 der hier beschriebenen Art nimmt die Formschlussaufnahme 46 ein Formschlusselement 44 einer benachbarten Anschlussvorrichtung 10 auf. Das Anreihen erfolgt also indem bei einer bereits montierten und/oder mit anderen Anschlussvorrichtungen 10 kombinierten Anschlussvorrichtung deren Formschlusselement 44 mit der Formschlussaufnahme 46 der hinzu kommenden Anschlussvorrichtung 10 kontaktiert wird und im Weiteren die jeweiligen Anreihprofile beim Kombinieren der neu hinzu kommenden Anschlussvorrichtung 10 mit einer weiteren Anschlussvorrichtung 10 mit einer translatorischen Bewegung der neu hinzu kommenden oder anzureihenden Anschlussvorrichtung 10 wirksam werden. Bei den exemplarisch dargestellten Anreihprofilen, also Formschlusselement 44 und Formschlussaufnahme 46, ergibt sich die translatorische Bewegung, die das Anreihprofil wirksam werden lässt, indem das als Formschlussaufnahme 46 vorgesehene Profil über die als Formschlusselement 44 fungierende Schiene geschoben wird.
  • Genau wie bei der Darstellung in 7a sind an den beiden aus der dargestellten Blickrichtung nicht sichtbaren, kurzen Seitenflächen des Gehäuses 12 – hier also der rechts dargestellten Eingangsseite sowie der links dargestellten Ausgangsseite – die dort jeweils vorgesehenen Leitereinführungsöffnungen 28 erkennbar. In einem oberen Bereich des zweiten Gehäuseteils 18 sind Abschnitte der dort gebildeten Führungsvorrichtungen 30 erkennbar. Im unteren Teil des ersten Gehäuseteils 16 sind die Rasthaken, nämlich der starre Rasthaken 40 und zumindest ein federnder Rasthaken 42 und das für den anderen federnden Rasthaken 48 (3a) vorgesehene Betätigungselemente 50 sichtbar.
  • 8b zeigt die Darstellung der Seitenansicht der Anschlussvorrichtung 10 gemäß 8a ohne Bezugsziffern.
  • 9 zeigt eine Darstellung einer Unterseite der Anschlussvorrichtung 10. Sichtbar ist hier ausschließlich das erste Gehäuseteil 16 mit seinem an einer Seite gebildeten Formschlusselement 44 und der an der gegenüber liegenden Seite gebildeten Formschlussaufnahme 46. In dieser Darstellung ist erkennbar, dass als Profile für das Formschlusselement 44 und die Formschlussaufnahme 46 ein Schwalbenschwanzprofil gewählt sind. Grundsätzlich kommt jedes andere formschlüssig kombinierbare Profil, das bei einer formschlüssigen Kombination eine Fixierung der jeweiligen Anschlussvorrichtungen 10 aneinander bewirkt, das also nicht nur querkraft- sondern auch zugkraftstabil ist, in Betracht.
  • An der Unterseite sind auch der starre Rasthaken 40 (vgl. 1) und der gegenüberliegend angeordnete federnde Rasthaken 42 mit dessen Betätigungselement 50 erkennbar. Diese beiden Rasthaken 40, 42 wirken zusammen, wenn die Anschlussvorrichtung 10 mit ihrer Längsrichtung quer zu einer Hutschiene 52 als Beispiel für eine Montageeinheit auf dieser aufgesetzt wird. Weiter dargestellt sind zwei weitere starre Rasthaken 47 (vgl. 3a) und zwei weitere federnde Rasthaken 48 mit deren Betätigungselement 50 (vgl. ebenfalls 3a). Diese Rasthaken 47, 48 sind vorgesehen, wenn die Anschlussvorrichtung 10 längs einer Längserstreckung einer Hutschiene 52 oder dergleichen auf dieser aufgesetzt wird.
  • 9b zeigt die Unterseite der Anschlussvorrichtung 10 gemäß 9a ohne Bezugsziffern.
  • 10 zeigt die Anschlussvorrichtung 10 in einer Seitenansicht wie bereits in 7a gezeigt, so dass auf die dortigen Erläuterungen verwiesen wird. Gezeigt ist die Anschlussvorrichtung 10 beim Aufsetzen auf eine Montageeinheit. Als Montageeinheit ist eine Hutschiene 52 gezeigt. Beim Kombinieren mit einer solchen Montageeinheit wird die Anschlussvorrichtung 10 zunächst mit ihrem starren Rasthaken 40 im Profil der Hutschiene 52 eingehängt und sodann verschwenkt, bis auch der federnde Rasthaken 42 mit dem gegenüber liegenden Profil der Hutschiene 52 in Kontakt kommt. Bei entsprechendem Druck weicht der federnde Rasthaken 42 aus, bis der Kontakt mit der Hutschiene 52 hergestellt ist und greift danach unter das Profil der Hutschiene 52, so dass die Verrastung erfolgt. Über das dem federnden Rasthaken 42 zugeordnete Betätigungselement 50 kann die Verrastung der Anschlussvorrichtung 10 an der Hutschiene 52 wieder gelöst werden.
  • 11 zeigt zwei Anschlussvorrichtungen 10 – erste Anschlussvorrichtung 10', zweite Anschlussvorrichtung 10'' – jeweils in etwa in einer Perspektive wie bereits in 3 dargestellt, so dass auf eine Wiederholung der dort eingezeichneten Bezugsziffern und der zugehörigen Beschreibung hier verzichtet wird. Dargestellt ist der Moment des Kombinierens der beiden Anschlussvorrichtungen 10', 10''. An den sichtbaren langen Seiten der beiden Anschlussvorrichtungen 10', 10' sind die dortigen Formschlusselemente 44 erkennbar. Die zweite Anschlussvorrichtung 10'' weist auf ihrer in der Darstellung in 11 nicht sichtbaren langen Seite eine Formschlussaufnahme 46 (8a, 9a) auf, die zur Aufnahme des Formschlusselements 44 der ersten Anschlussvorrichtung 10' geeignet ist. Zum Kombinieren beider Anschlussvorrichtungen 10', 10'' wird die zweite Anschlussvorrichtung 10'' neben der ersten Anschlussvorrichtung 10' positioniert und die Formschlussaufnahme 46 über das Formschlusselement 44 der ersten Anschlussvorrichtung 10' geschoben. Die Kombination der beiden Anschlussvorrichtungen 10', 10'' erfolgt also durch eine translatorische Bewegung, wie in 11 durch den abwärts gerichteten Pfeil dargestellt.
  • 12 zeigt zwei kombinierte Anschlussvorrichtungen 10', 10'' in einem Verband, wie er sich nach dem in 11 dargestellten Kombinationsvorgang ergibt. Beide Anschlussvorrichtungen 10', 10'' sind auf einer als Hutschiene 52 dargestellten Montageeinheit angebracht. Dadurch, dass beide Anschlussvorrichtungen 10', 10'' an der Montageeinheit verrastet sind, ergibt sich auch eine Arretierung in derjenigen Bewegungsrichtung, entlang derer der Kombinationsvorgang der beiden Anschlussvorrichtungen 10', 10'' erfolgt ist. Die Kombination der beiden Anschlussvorrichtungen 10', 10'' über deren Anreihprofil bewirkt danach, dass der Verband der Anschlussvorrichtungen 10', 10'' nicht in Richtung der Längserstreckung der Hutschiene 52 aufgelöst werden kann. Die Kombination der beiden Anschlussvorrichtungen 10', 10'' kann wiederum nicht gelöst werde, ohne vorher die Rastverbindung zumindest einer Anschlussvorrichtung 10'' mit der Hutschiene 52 zu lösen. Insgesamt ergibt sich also ein für praktische Anwendungsfälle ausreichend fester Verband aneinander angereihter Anschlussvorrichtungen 10, 10', 10'', wobei ohne Weiteres ein Verband von mehr als den in 12 dargestellten Anschlussvorrichtungen 10', 10'' möglich ist, z. B. drei Anschlussvorrichtungen 10, vier Anschlussvorrichtungen 10, fünf Anschlussvorrichtungen 10 und so weiter.
  • Bei den beiden in 12 dargestellten, kombinierten Anschlussvorrichtungen 10', 10'' ist auch besonders gut nachvollziehbar, wie die Funktion der Anschlussvorrichtung 10 als Verteilerklemme ergänzt werden kann, wenn deren auf der Ausgangsseite vorgesehene Leitereinführungsöffnungen 28 (5a) nicht ausreichen sollten. Dann kann nämlich durch Ausnutzung jeweils einer eingangsseitigen Leitereinführungsöffnung 28 (vgl. auch 3a) ein elektrischer Leiter verlegt werden, der beide Anschlussvorrichtungen 10', 10'' elektrisch leitend miteinander verbindet, also als Brücke fungiert. Dann steht das einer der beiden Anschlussvorrichtungen 10', 10'' zugeführte elektrische Potential an der Ausgangsseite beider Anschlussvorrichtungen 10', 10'' zum dortigen Abgriff zur Verfügung, und für einen solchen Abgriff stehen die ausgangsseitigen Leitereinführungsöffnungen 28 beider Anschlussvorrichtungen 10', 10'' zur Verfügung, so dass sich die Anzahl anschließbarer Leiter für eine Verteilung des zugeführten Potentials verdoppelt. Selbstverständlich ist ein solches Durchschleifen oder eines zugeführten elektrischen Potentials an noch weitere Anschlussvorrichtungen möglich, so dass sich die Anzahl der verfügbaren ausgangsseitigen Leitereinführungsöffnungen 28 und damit Leiteranschlussstellen quasi beliebig erhöhen lässt.
  • 13 zeigt ebenfalls zwei kombinierte Anschlussvorrichtungen 10', 10'', die auf einer hier als Hutschiene 52 dargestellten Montageeinheit aufgerastet sind. Im Gegensatz zu der Darstellung in 12, bei der die beiden Anschlussvorrichtungen 10', 10'' quer zur Längserstreckung der Hutschiene 52 auf dieser aufgerastet waren, ist in 13 eine Situation dargestellt, bei der die beiden Anschlussvorrichtungen 10', 10'' längs zur Längserstreckung der Hutschiene 52 auf dieser aufgerastet sind. Dabei kommen der weitere starre Rasthaken 47 und der weitere federnde Rasthaken 48 zum Einsatz, und zwar derart, dass die Rastverbindung mit der Hutschiene 52 über den starren Rasthaken 47 der ersten Anschlussvorrichtung 10' und den federnden Rasthaken 48 der mit der ersten Anschlussvorrichtung 10' kombinierten zweiten Anschlussvorrichtung 10'' hergestellt wird. Die Möglichkeit, eine Anschlussvorrichtung 10 einerseits mit einer Ausrichtung quer zur Längsachse der Hutschiene 52 und andererseits zumindest zwei miteinander kombinierte Anschlussvorrichtungen 10', 10'' mit einer Ausrichtung längs zur Längsachse der Hutschiene 52 mit einer solchen kom binieren zu können, erweitert die Einsatz- und Montagemöglichkeiten der Anschlussvorrichtung und erlaubt durch die zusätzliche Flexibilität hinsichtlich der Wahl der Montagerichtung eine optimale Ausnutzung eines in einem Hausanschlusskasten, Klemmkasten, Schaltschrank oder dergleichen zur Verfügung stehenden Raums. Mit zwei wie in 13 dargestellt auf einer Hutschiene 52 aufgerasteten Anschlussvorrichtungen 10', 10'' sind weitere Anschlussvorrichtungen 10 durch Verwendung des Anreihprofils, also z. B. durch Verwendung des Formschlusselement 44 und der Formschlussaufnahme 46, kombinierbar.
  • Es folgen eines Seite Bezugszeichenliste und zwölf Patentansprüche.
  • 10
    Anschlussvorrichtung
    12
    Gehäuse
    14
    Klemmkörper
    16, 18
    Gehäuseteile
    20
    Rastnase
    22, 24
    Rastnasenaufnahmen
    26
    Leitereinführungsbohrung
    28
    Leitereinführungsöffnung
    30
    Führungsvorrichtung
    32
    Klemmschraube
    34
    Auskragung
    36
    Einschnürung
    38
    Gewindebohrung
    40
    starrer Rasthaken
    42
    federnder Rasthaken
    44
    Formschlusselement
    46
    Formschlussaufnahme
    47
    starrer Rasthaken
    48
    federnder Rasthaken
    50
    Betätigungselement
    52
    Hutschiene
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202010005215 U [0016]
    • - DE 202010005215 [0016]

Claims (12)

  1. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) mit einem in einem Gehäuse (12) angeordneten Klemmkörper (14) und zumindest einer von einer Außenseite des Gehäuses (12) in einer Führungsvorrichtung (30) zugänglichen Klemmschraube (32), dadurch kennzeichnet, dass die oder jede Führungsvorrichtung (30) Mittel zum verliersicheren Halten der jeweiligen Klemmschraube (32) umfasst.
  2. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei die Führungsvorrichtung (30) als Mittel zum verliersicheren Halten der jeweiligen Klemmschraube (32) an ihrer Innenoberfläche eine eine wirksame Öffnungsweite der Führungsvorrichtung (30) reduzierende Auskragung (34) aufweist.
  3. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Auskragung (34) in einer Führungsvorrichtung (30) mit kreisrundem oder zumindest im Wesentlichen kreisrundem Innenquerschnitt eine Kontur nach Art eines Kreissegments aufweist.
  4. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Führungsvorrichtung (30) an einem unteren, dem Klemmkörper (14) zugewandten Ende eine Einschnürung (36) umfasst.
  5. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach Anspruch 4, wobei die Einschnürung (36) eine Klemmschraube (32) über einem in dem Klemmkörper (14) gebildeten Gewinde justiert.
  6. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Klemmkörper (14) ein Stufenprofil aufweist.
  7. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach Anspruch 6, mit entsprechend dem Stufenprofil des Klemmkörpers (14) mehreren Anschlussebenen und zumindest einer Leitungseinführöffnung [Leitereinführungsöffnung?] (28) in jeder Anschlussebene.
  8. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einem zumindest zweiteiligen Gehäuse (12), wobei ein erstes Gehäuseteil (16) den Klemmkörper (14) aufnimmt und ein zweites Gehäuseteil (18) die oder jede Führungsvorrichtung (30) umfasst.
  9. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (12) an seiner Unterseite Mittel zum Kombinieren mit einer Montageeinheit umfasst, die ein Kombinieren mit der Montageeinheit sowohl in einer Orientierung mit der größten Länge der Anschlussvorrichtung (10) quer zur Längsachse der Montageeinheit wie auch in einer dazu um 90° gedrehten Orientierung erlaubt.
  10. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit einem in den beiden langen Seitenflächen des Gehäuses (12) jeweils gebildeten Anreihprofil, das beim Kombinieren zweier Anschlussvorrichtungen (10', 10'') mit einer translatorischen Bewegung der anzureihenden Anschlussvorrichtung (10?) wirksam wird.
  11. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach Anspruch 10, wobei das Anreihprofil der einen langen Seitenfläche als Formschlusselement, insbesondere als schwalbenschanzförmiges Formschlusselement (44), und das Anreihprofil der einen gegenüberliegenden langen Seitenfläche als Formschlussaufnahme (46), insbesondere als Formschlussaufnahme (46) zur Aufnahme eines schwalbenschanzförmigen Formschlusselements (44), ausgeführt sind.
  12. Elektrische Anschlussvorrichtung (10) nach einem der vorangehenden Ansprüche, mit zumindest zwei in einer der kurzen Seiten des Gehäuses (12) auf Höhe einer Position des Klemmkörpers (14) gebildeten Leitungseinführöffnungen [Leitereinführungsöffnung?] (28), wobei die Leitungseinführöffnungen [s. o.?] (28) unterschiedliche Querschnitte aufweisen und höhenversetzt angeordnet sind.
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