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Die
Erfindung betrifft eine Fugen-Profilanordnung mit ausgezeichneter
trittfester Trittfläche,
ansprechender Optik, dauerhafter Abriebfestigkeit und hoher Belastbarkeit
zur Überbrückung einer
Fuge, wie Dehnfuge, zwischen Bauwerken, welche an beiden Rändern der
Fuge an den Bauwerken festlegbare parallel zueinander sich erstreckbare
Verankerungsprofile und mindestens ein die Fuge übergreifbares Brückenleistenprofil
umfasst, die Verankerungsprofile mit dem Brückenleistenprofil relativbeweglich
zueinander verbunden sind.
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Im
Stand der Technik sind Dehnfugen oder Dehnungsfugen zwischen Bauwerksteilen
bekannt, welche mit Hilfe herkömmlicher
Profile überspannt oder überbrückt werden.
Große
Bodenflächen,
wie sie insbesondere in Einkaufszentren, beispielsweise in Großmärkten und
in anderen ähnlichen
Großräumen, vorhanden
sind, müssen
hinsichtlich der Bodenbeläge,
beispielsweise Betonwerksteine, Marmor, Estrich, Fliesen usw., entsprechend
den jeweiligen örtlichen
Gegebenheiten durch Bewegungsfugen in bestimmte Feldgrößen aufgeteilt
werden. Ebenso sind Dehnungsfuge zwischen Bauwerksteilen von Brü cken, Fußgängerwegen,
Gehwegen, usw. zu finden, welche mittels herkömmlicher Profile überspannt
werden können.
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In
die Bewegungsfugen werden z. B. Fugenbauteile eingegliedert, die
sowohl den Bewegungen des Bodenbelags der Bauwerkteile aus Druck-,
Zug- und Scheerspannung Rechnung tragen, als auch die Übertragung
von Kräften
ermöglichen
sollen, die z. B. durch die Räder
von Einkaufswagen, Betreten durch Benutzer, Hub- oder Gabelstapler
usw., erzeugt werden. Es zeigt sich, dass die herkömmlichen
Fugen-Profilanordnungen zwar die Fugen überbrücken können, jedoch keine hinreichende
Trittsicherheit ermöglichen.
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Die
herkömmlichen
Fugenbauteile, wie Dehnfugen-Profilanordnungen, können zwar
den zwischen zwei Bauwerksteilen befindlichen Spalt überbrücken, zeigen
jedoch den Nachteil, dass nach dem Verankern der Dehnfugen-Profilanordnungen an
den Rändern
der Fugen die herkömmlichen
Dehnfugen-Profilanordnungen durch eine glatte Oberfläche auszeichnen,
die das Betreten der Oberflächen gefährlich macht.
Bereits das Betreten der glatten Oberflächen herkömmlicher Dehnfugen-Profilanordnungen
führt zur
weiteren Verunsicherung des Benutzers, da der Bewegungsablauf des
Abrollens des Fußes
bzw. des Schuhs des Benutzers unsicher und zusehends die Gefahr
des Verlustes des Gleichgewichtes sich erhöht, das Aus- oder Weggleiten
des Benutzers vergrößert und
die Trittsicherheit stark vermindert werden. Die glatte Oberfläche der
herkömmlichen
Dehnfugen-Profilanordnungen
führt zu
einer deutlich erhöhten
Rutschgefahr oder Ausrutschgefahr zu Lasten des Benutzers, so dass
die herkömmlichen
Dehnfugen-Profilanordnungen sich nicht für den Einbau beispielsweise
zur Überbrückung von Spalten
zum Beispiel im Fußbodenbereich
eignen. Die herkömmlichen
Dehnfugen-Profilanordnungen führen
hinzutretend zu einer erhöhten
Unfallgefahr, die gerade in Zeiten des wachsenden Bewusstseins des
Benutzers zu vermeiden gilt, infolge der von Unfällen nicht ausschließbaren Schadenersatzforderungen
geltend zu machen.
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Ebenso
zeigt es sich, dass die herkömmlichen
Dehnfugen-Profilanordnungen eine solche Trittfläche aufweisen, die durch Abrieb
stark sich abnutzt und die Ausrutschgefahr darüber hinaus zu Lasten des Benutzers
noch fördert.
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Daher
soll eine Fugen-Profilanordnung bereitgestellt werden, die eine
Trittfläche
als Oberfläche aufweist,
welche eine hinreichende Trittfestigkeit umfasst, so dass die relative
Bewegung sich berührender
Körper,
auf der einen Seite die Fugen-Profilanordnung und auf der anderen
Seite das Schu- oder Laufsohle des Benutzers gehemmt werden kann.
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Gleichfalls
soll eine Fugen-Profilanordnung bereitgestellt werden, deren Trittfläche eine
hinreichende Oberflächenrauheit.
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Die
Trittfestigkeit der bereitzustellenden Fugen-Profilanordnung soll
nicht nur bei gering maligem Betreten der Trittflächen das
Weggleiten der Schuhsohlen des Benutzers vermeiden helfen, sondern
hinzukommend auf Dauer bei hoher Trittbelastung der Oberflächen der
bereitzustellenden Fugen-Profilanordnung in Bauwerken z. B. mit
sehr hohem Publikumsverkehr eine starke Abriebfestigkeit aufweisen.
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Ebenso
zeigt sich, dass die herkömmlichen Dehnfugen-Profilanordnungen
sich durch einen mangelnden Feuchtigkeitsschutz auszeichnen, so
dass diese korrosionsanfällig
und hohe Betriebskosten für Wartung
und Reparatur fordern.
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Hinzukommend
soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung zu keiner statischen
Aufladung des Benutzers führen,
um Irritationen des Benutzers im Fall der Berührung geerdeter Gegenstände zu vermeiden.
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Ebenso
soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung neben der geforderten
Abriebfestigkeit und der ausgezeichneten Trittfestigkeit auch eine
auswechselbare Trittfläche
ermöglichen.
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Hinzukommend
soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung eine optisch ansprechende Oberfläche aufweisen,
die dem Zeitgeschmack entspricht.
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Es
ist gerade in Zeiten erhöhter
Gewährleistungsansprüche erforderlich,
die Fugen überbrückende Fugen-Profilanordnungen
bereitzustellen, die eine hohe Trittsicherheit auf Trittflächen für den Benutzer
derselben ermöglichen,
ohne dass der Benutzer abhängig
den örtlichen
Gegebenheiten und Witterungsverhältnissen
der Benutzer nicht auszurutschen vermag. Weiterhin soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung
bei häufigem
Betreten derselben abriebfest sein, um eine stete Kontrolle der Trittsicherheit
der Trittfläche
der Fugen-Profilanordnung zu vermeiden.
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Auch
soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung Setzbewegungen
der Bauwerke tolerieren, ohne dass die Trittsicherheit eingeschränkt wird.
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Zudem
soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung im Fall von Feuchtreinigungen
der Oberflächen
derselben eine hohe Trittsicherheit auf Trittflächen für den Benutzer derselben ermöglichen.
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Weiterhin
soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung optisch ansprechend
sein und die Möglichkeit
bieten, je nach Ausgestaltung der die Fugen begrenzenden Ränder der
Bauwerke an diese angepasst zu werden, um einen einheitlichen ästhetischen
Gesamteindruck zu vermitteln.
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Ebenso
soll die bereitzustellende Fugen-Profilordnung eine hinreichende
Dichtigkeit zwischen den Bauwerksteilen gewährleisten, unabhängig von
auftretenden Druck-, Zug- und
Scheerspannungen, wie auch Beaufschlagung von Kräften, die senkrecht auf die
Fugen-Profilanordnung einzuwirken vermögen.
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Ebenfalls
soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung aus auswechselbaren
Bauteilen bestehen, um eine Reparaturfreundlichkeit und daher die
Wartungskosten zu erniedrigen und die Reparaturfreundlichkeit zu
erhöhen
im Gegensatz zum Stand der Technik.
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Die
Aufgabe wird gelöst
durch den Hauptanspruch. Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Ausgestaltungen
und Weiterentwicklungen der Erfindung.
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Die
Erfindung betrifft eine Fugen-Profilanordnung mit ausgezeichneter
trittfester Trittfläche,
mit ansprechender Optik, dauerhafter Abriebfestigkeit und hoher
Belastbarkeit zur Überbrückung einer
Fuge, wie Dehnfuge, zwischen Bauwerken, welche Fugenprofil-Anordnung an beiden
Rändern
der Fuge an den Bauwerken festlegbare parallel zueinander sich erstreckbare
Verankerungsprofile und mindestens ein die Fuge übergreifbares oder begrenzbares
Brückenleistenprofil
umfasst, die Verankerungsprofile durch das Brückenleistenprofil relativbeweglich
miteinander verbunden sind, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass
mindestens eine der Oberflächen des
Verankerungsprofils und/oder mindestens eine der Oberflächen des
Brückenleistenprofils
als Trittflächen
einen Profilbelag und/oder das Brückenleistenprofil und/oder
die Verankerungsprofile zumindest teilweise eine mattiert, eloxiert,
glänzend,
geätzt
ausgestaltete Oberfläche
aufweisen.
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Die
Erfindung betrifft auch eine Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer
Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche, welche
an beiden Rändern
der Fuge an den Bauwerken festlegbare parallel zueinander sich erstreckende
Verankerungsprofile und mindestens ein die Fuge übergreifendes Brückenleistenprofil
umfasst, die Verankerungsprofile mit dem Brückenleistenprofil relativbeweglich
zueinander verbunden sind, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass
mindestens eine der Oberflächen
des Verankerungsprofils und/oder des Brückenleistenprofils als Trittfläche einen
Profilbelag aufweist.
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Im
Sinne der Erfindung werden auch unter Fugen verstanden, die beim
Zusammenfügen
von Bauwerken oder deren Bauwerksteilen sich einstellenden Spalten.
Unter Fugen können
verstanden werden, Standfugen, Bewegungsfugen, Arbeitsfugen, Scheinfugen, Dehnungsfugen.
Es wird unter Bewegungsfugen beispielsweise verstanden, die in bestimmten
Abschnitten vorgeplanten Bauwerksteileunterbrechungen. Die Breite
einer Bewegungsfuge kann sich ändern
beispielsweise bei Erwärmung durch
Sonneneinstrahlung oder bei Kälte.
Ebenso können
die Bauwerksteile zueinander vertikal sich versetzen durch üblicherweise
auftretende Setzbewegungen ins Erdreich von Bauwerken oder deren Bauwerksteilen
oder dieser in die im Untergrund befindlichen sonstigen Bauwerksteile.
Ebenso können die
Breite wie auch der Vertikalabstand der die Fuge benachbarten Bauwerksteile
durch Erschütterungen sich
verändern.
Hinzukommend können
die benachbarten mittels Fuge beabstandeten Bauwerksteile sich längsverschieben.
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Im
Sinne der Erfindung werden auch Bauwerken verstanden, Gebäude, Brücken, begehbare Bauwerke,
wie Fußgängerwege,
Gehwege, usw. und/oder deren Bauwerksteile.
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Unter Überbrückung von
Fugen von Bauwerken wird im Sinne der Erfindung auch verstanden,
die Überspannung
oder das Übergreifen
der Fugen zwischen voneinander benachbarten Bauwerksteilen, wie
Bodenflächen,
zwischen voneinander benachbarten Wandflächen und/oder zwischen Bodenflächen und
einer Wandfläche
oder zwischen Böden, zwischen
Wänden
oder zwischen Boden und Wand oder zwischen sonstigen Bauwerksteilen,
so dass die benachbarten Bauwerksteile miteinander verbunden werden
können,
um z. B. die Fugen zu verschließen oder
zu begrenzen.
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Im
Sinne der Erfindung wird unter Trittsicherheit auch verstanden,
eine Trittfestigkeit des Benutzers auf einer Trittfläche, die
so beschaffen ist, dass beim Betreten, Besteigen, Draufstehen oder
Begehen derselben oder beim Abrollen der Schuhsohle bzw. des Schuhwerks
des Benutzers auf derselben für
den Benutzer ein fester Stand auf der Trittfläche und kein Aus- oder Weggleiten
gewährleistet
wird.
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Im
Sinne der Erfindung werden unter Einbuchtungen auch Nuten verstanden,
welche in den der Oberfläche
zugewandten Bereichen der Verankerungsprofile und des Brückenleistenprofils
als Rillen zur Aufnahme z. B. der Leisten ausgebildet sind. Unter
Ausbildung der Oberflächen
wird auch im Sinne der Erfindung verstanden, Anformung, Ausfräsung, Anklebung,
Beschichten, Folieren, Extrudieren, Formpressen, Agglomerieren,
usw. Diese oberen Bereiche können
durch die Rillen übereinstimmender
oder verschiedener Tiefe und durch die zwischen diesen Rillen befindlichen
rippenförmigen
Ausbuchtungen unterschiedlicher oder übereinstimmende Breite ausgebildet
sein.
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Unter
Verankerung wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, Kraft-,
Form- und/oder Reibschluss der Verbindung, zum Beispiel Verklemmung, Verklebung,
Verschraubung, Vernietung, usw. Im Sinne der Erfindung kann auch
unter miteinander relativbewegliche Teile herkömmlicherweise verstanden werden,
dass die Teile zueinander oder aneinander verschiebbar, wie querverschiebbar
und/oder längsverschiebbar
und/oder schwenkbar sein können.
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Die
erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
kann sich durchgehend, strangförmig
oder unterbrochen fortlaufend innerhalb oder an oder auf der Fuge
eines Bauwerks erstrecken. Unter Festlegung an Bauwerken wird auch
im Sinne der Erfindung verstanden, dass die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
und deren Verankerungsprofil auf oder in oder unter dem der Fuge
zugewandten Rand des Bauwerks verbunden wird.
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Die
erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
kann die Fugen überbrücken oder
schließen,
so dass zum Beispiel im Bereich der Oberflächen der Bauwerksteile die
Fugen miteinander verbunden sind, ohne dass die Verbindung der Fugen
durch die Querverschieblichkeit der Bauwerksteile beeinträchtigt werden
kann.
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In
einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung weist
der Profilbelag Einbuchtungen auf, welche sich parallel zueinander
erstrecken, in welchen vorzugsweise Leisten angeordnet, z. B. verankert,
sind. Der Profilbelag kann auch eine Schicht sein, in deren dem
oberen Bereich zugewandten Seite Ein- und Ausbuchtungen ausgebildet sind.
Der Profilbelag kann mit einem Material mit mindestens einem Vertreter
der Gummi, Kunststoffe, Stein, Metalle, mineralische, gummiartige,
glas-, kohlenstofffaser verstärkte
Materialien umfassenden Gruppe hergestellt sein. Der Profilbelag
kann einstückig
mit den Verankerungsprofilen und/oder dem Brückenleistenprofil durch Ausformen,
Extrudieren oder Pressen deren dem oberen Bereich zugewandte Oberfläche oder
zweistückig,
durch z. B. Anformung, Anbringen oder Anklebung desselben, ausgebildet
sein, so dass die die dem oberen Bereich zugewandten Seiten der
Verankerungsprofile und/oder des Brückenleistenprofil zu Ein- und
Ausbuchtungen ausgeformt sind. Die Einbuchtungen verlaufen vorzugsweise
parallel zu der Mitte-Längsachse
A der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung und/oder deren
Verankerungsprofilen und Brückenleistenprofil.
Unter oberen Bereich wird im Sinne der Erfindung auch verstanden,
der dem Betreten durch den Benutzer zugewandte Abschnitt.
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Unter
Profilbelag kann auch verstanden werden, zum Beispiel die Beschichtung,
das Anfolieren, das Anklebung, das Ausfräsen, Extrudieren, Pressen Ausformen
des Profils in Form eines Belags. Der Profilbelag kann eine oder
mehrere Leisten umfassen, welche sich längs zur Längsrichtung zur Mitte-Längsachse
der Fuge und/oder teilweise quer zu derselben sich erstrecken können. Die
Leisten können
zum Beispiel in Nuten als Einbuchtungen der Oberfläche des Verankerungsprofils
und/oder des Brückenleistungsprofils
eingesetzt oder auf die Oberfläche
geklebt, verschweißt
und dergleichen sein. Der Profilbelag, wie die Leisten, kann beispielsweise
aus mindestens einem Material bestehen, welches aus der Gruppe, die
Gummi, Kunststoffe, Stein und Metalle umfasst, ausgewählt ist.
Als Leisten können
solche verwendet werden, die einen geringen Verschleiß haben
und eine hohe Haftreibungszahl. Der Profilbelag kann durch regelmäßig oder
unregelmäßig wiederkehrende
Gestaltabweichungen, deren Abstände
ein relativ geringes Vielfaches ihrer Tiefe betragen kann, sich auszeichnen.
Die mechanischen Eigenschaften der Kunststoffe können üblicherweise durch Maßnahmen
zur Eigenschaftsmodifikation durch Weichmachung, Verstärkung, Verstreckung
usw., je nach Erfordernis angepasst werden. Die Leisten können ebenso
mit einem elastischen Material hergestellt sein, um bei Betreten
der Oberfläche
des Verankerungsprofils oder des Brückenleistungsprofils als Trittfläche federnd
nachgeben zu können,
ohne dass eine Rutschgefahr bei Betreten der Oberfläche als Trittfläche zu befürchten ist.
Durch die besondere Ausgestaltung des Profilbelags der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
wird durch eine hinreichende Haftreibung ein fester Halt bei Betreten
derselben ermöglicht,
ohne Ausgleiten des Benutzers auf derselben.
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Im
Sinne der Erfindung wird auch unter Trittfläche verstanden, beispielsweise
die Oberfläche
des Verankerungsprofils und/oder des Brückenleistenprofils und/oder
deren Teile, welche dem oberen Bereich der erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung zugewandt
sind und von dem Benutzer betreten werden können. Die Leisten können mit
einer dem oberen Bereich zugewandten Oberfläche zusätzlich ausgestaltet sein, die
geriffelt oder ballig nach außen
geformt ist, um das insbesondere seitliche Ausrutschen des Benutzers
bei Betreten oder Begehen der Oberfläche als Trittfläche zu vermeiden.
Auch können
die dem oberen Bereich zugewandten einen Profilkopf bildenden Seiten
der Leisten im Querschnitt spitz zulaufend sein, vorzugsweise einen
Winkel von unter 90°,
noch mehr bevorzugt unter 45°,
einschließen, und/oder
gemeinsam einen Halb- oder Viertelkreisbogen bilden.
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Der
dem oberen Bereich zugewandte Teil der Leisten kann von der Oberfläche als
Trittfläche
beabstandet hervorragen. Ebenso können die Leisten über Nut-Federverbindungen
auszugssicher mit dem Verankerungsprofil und dem Brückenleistungsprofil zusammenwirken.
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Zwischen
den Einbuchtungen sind die Ausbuchtungen, vorzugsweise mit Riffelungen
mit Erhöhungen
und Vertiefungen, angeordnet, wobei die Leisten um ein Mehrfaches
die Erhöhungen überragen,
um die Trittsicherheit zu erhöhen.
So kann das Verhältnis
des Abstands der dem oberen Bereich zugewandten Seite der Leiste
zu der dem oberen Bereich zugewandten Seite der Ausbuchtung ohne
Riffelung oder dem dem oberen Bereich abgewandten Nutgrund oder
Einbuchtungsgrund zu dem Abstand der dem oberen Bereich zugewandten
Seite der Erhöhungen
der Riffelung zu der dem oberen Bereich zugewandten Seite der Ausbuchtung
ohne Riffelung oder Nutgrund oder Einbuchtungsgrund 1,5- bis 4fach,
vorzugsweise 2,0 bis 2,5fach, oder 1,2fach, 1,3fach, 1,5fach oder
2,0fach betragen. Die dem oberen Bereich zugewandten Seiten der
Verankerungsprofile und/oder des Brückenleistenprofil können zu Ein-
und Ausbuchtungen ausgeformt sind, um ein Ausgleiten des Benutzers
bei Betreten derselben zu vermeiden.
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Die
erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
weist nicht nur Leisten auf, zwischen welchen Riffelungen der Trittfläche angeordnet
sind. Die Riffelungen der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung können in
einer besonderen Ausgestaltung mit Verankerungsprofilen und/oder
Brückenleistenprofilen
einstückig
ausgebildet sein. Vorzugsweise können
die Oberflächen
der Verankerungsprofile und/oder die Oberflächen der Brückenleistenprofile Nuten oder
Einbuchtungen zur Aufnahme der Leisten aufweisen, an welchen Nuten
vorzugsweise im Querschnitt mit in den Nutinnenraum der Nuten geneigte Klemmlippen
angeformt sind, welche Klemmlippen längst der Mitte-Längsachse
der Brückenleistenprofile
und der Verankerungsprofile sich unterbrochen oder fortlaufend erstrecken
können.
Die Klemmlippen können
den ggf. dem Nutgrund gegenüberliegenden
Bereich die Nutöffnung
begrenzen, gleichfalls können
auch eine oder mehrere Reihen übereinander
angeformte Klemmlippen in den Nutinnenraum hineinragen, welche Leisten
mit sehr hoher Abriebfestigkeit und damit geringem Abrieb dauerhaft im
Nutinnenraum auch hoher mechanischer Belastung zu halten vermögen und
den beim Abrollen des Schuhs auftretenden Auszugskräften eine
hinreichende Gegenkraft entgegenstemmen können, die die Leisten sicher
in den Nuten zu halten vermögen. Auch
diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung verringert
Abnutzung und Abrieb, so dass die Ausrutschgefahr darüber hinaus stark
eingeschränkt
wird.
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Das
Zusammenspiel von Leisten und Riffelungen führt zu einer hohen Trittfestigkeit
der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
aus, so dass im Gegensatz zu herkömmlichen Dehnfugen-Profilanordnungen
die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
sich auch zum Einsatz an Örtlichkeiten
auszeichnet, die häufiges
Betreten ausgesetzt sind. Hierdurch wird eine hinreichende Bewegungssicherheit
für den
Benutzer ermöglicht
und die Gefahr des Ausrutschens desselben stark vermindert. Die
erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung zeichnet
sich aufgrund der besonderen Ausgestaltung ihrer Trittflächen insbesondere
zum Einsatz in stark genutzten Bauwerken, wie Flughäfen, Bahnhöfen, sonstigen öffentlichen
Gebäuden,
wie Universitäten,
Krankhäusern,
aus, ohne dass die Gefahr besteht, dass in solchen Bauwerken Ausrutschen
des Publikumsverkehrs zu beobachten ist.
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In
einer weiteren Ausgestaltung können
die den Profilkopf bildenden Seiten der Leisten im Querschnitt spitzlaufend,
vorzugsweise ein Winkel von unter 90°, noch mehr bevorzugt unter
45° einschließen. Ebenso
ist es möglich,
dass die dem oberen Bereich zugewandten den Profilkopf bildenden
Seiten der Leisten einen Halb- oder Viertelkreisbogen bilden. Ebenfalls
kann an dem Profilkopf eine Vielzahl in den oberen Bereich zu weisender
Reihen aus spitzgebildeten Erhebungen angeformt sein. Die dem oberen Bereich
zugewandte Oberfläche
der Leisten oder des oberen Teils der Leisten kann nicht nur geriffelt und/oder
ballig nach außen
geformt, sondern mit Kammaufsätzen
gekämmt
und/oder verdrahtet sein, welche Oberfläche eine Auflage oder Schicht
mit ein- oder mehrstufigen Zwirnen haben kann; die Zwirne können mit
Draht und/oder Garn zum Beispiel mit mindestens einem Vertreter
der metallische, mineralhaltige, kunststoffartige, glasidentische,
glasähnliche,
draht-, glas- oder kohlenstofffaserverstärkte, Materialien umfassenden
Gruppe verzwirnt ausgebildet sein, um die Leistenoberfläche besonders
belastbar, zugfest und dauerhaft auszugestalten. Durch diese Ausgestaltung
der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung kann
der Trittfläche
eine zusätzliche
hinreichende Oberflächenrauheit
verliehen werden, um das Ausgleiten bei widrigen Witterungsverhältnissen
verhindern. Auch wird durch die Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
die statische Aufladung des Benutzers verhindert.
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Ebenso
kann die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
eine dem oberen Bereich zugewandte Oberfläche aufweisen, die zumindest
teilweise mattiert, eloxiert, glänzend,
metallisch glänzend und/geätzt, zum
Beispiel metallisch farbig, ausgebildet ist, wobei die besondere
Ausgestaltung nach herkömmlichen
dem Fachmann bekannten Verfahren, z. B. elektrolytische, thermische,
Vakuum-Ätzung,
anodische Oxidation, Mattbürsten,
Säurepolieren,
usw. bereitgestellt werden kann.
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Ebenfalls
kann die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
mit mindestens einem Vertreter der kunststoffartige, metallische,
wie Stahl, Aluminium, glas- oder kohlenstofffaserverstärkte Materialien umfassenden
Gruppe hergestellt sein.
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So
können
ebenso die Riffelungen, der Profilkopf der Leisten und/oder die
zu dem oberen Bereich zugewandte Seite der Ausbuchtungen mit Farbstoffen
und/oder Farbpigmenten durchgefärbt
enthalten oder mit einer teilweisen Beschichtung versehen sein,
die diese Farbstoffe und/oder -pigmente enthalten, die einen ansprechenden
mattierten, eloxierten, glänzenden
und/oder geätzten
ansprechenden ästhetischen
Gesamteindruck vermitteln. Die optisch ansprechende Oberfläche der
erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung wird
aufgrund des farblichen Wechselspiels zwischen metallisch glänzenden,
eloxierten oder mattierten Materialien der Trittfläche besonders
betont und augenfällig
sein
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Die
erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
zeichnet sich durch eine Trittfläche
als Oberfläche
aus, die
die Gefahr des Ausrutschens des Benutzers im Falle des
Betretens derselben sehr stark vermindert,
auch bei dauerhafter
Benutzung derselben keinen nennenswerten Abrieb aufweist,
auf
Dauer auch ein Ablösen
der Trittfläche
vermeiden hilft,
eine optisch ansprechende Oberflächen bietet,
auswechselbar
ist
und
die statische Aufladung des die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
betretenden Benutzers vermeiden kann.
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Ebenso
zeichnet sich die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
durch
die dauerhafte Wasserdichtigkeit,
hinreichende Beständigkeit
gegenüber
organischen Lösungsmitteln,
Benzin,
und
eine hohe Belastbarkeit sowie Aufstockbarkeit
aus.
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Die
Trittfestigkeit der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung wird
bereitgestellt durch die besondere Ausgestaltung deren Oberfläche als
Trittfläche
sowohl die Oberfläche
des Brückenleistenprofils
als auch die der Verankerungsprofile, beispielsweise durch
rippenartigen
Parallelverlauf der Leisten zueinander,
die Anordnung von Riffelungen
zwischen den Leisten, welche Erhöhungen
und Vertiefungen aufweisen,
das Höhenverhältnis der Leisten zu den Erhöhungen,
Materialien
derselben.
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Die
Leisten sind in den Einbuchtungen hinreichend lagesicher, da die
in den Innenraum der Einbuchtungen oder in den Nutinnenraum geneigten Klemmlippen
oder Rippen geneigt angeordnet sind, die der durch das Betreten
und anschließendes
Abheben des Schuhs der Benutzer auftretenden Auszugskraft sich entgegenstemmen
und somit die Leisten ortsfest in der Trittfläche bzw. den Einbuchtungen oder
Nuten der Oberflächen
von Brückenleistenprofil und/oder
Verankerungsprofil verbleiben können.
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Die
die trittfeste Oberfläche
bzw. Trittfläche bereitstellenden
Leisten der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
sind in den Einbuchtungen oder Nuten auswechselbar verankert. Die
Auswechselbarkeit wird dadurch bereitgestellt, dass zwar die in
den Innenraum hineinragenden Klemmlippen die Leisten in dem Nutinnenraum
zu halten vermögen,
jedoch das Heraushebeln, -schieben oder -ziehen der Leisten von
den Enden des strangförmig
verlaufenden erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
ermöglicht
werden kann.
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Unter
Profilbelag wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, zum Beispiel
sowohl die in Einbuchtungen angeordneten Leisten wie auch die die Oberflächen des
Verankerungsprofils und des Brückenleistenprofils
ausgefrästen
oder ausgenommenen Einbuchtungen oder Nuten, und ggf. mit Riffelungen.
Unter Profilbelag wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, dass
die Oberflächen,
auch obere Seiten genannt, des Verankerungsprofils und/oder des
Brückenleistenprofils
und/oder Oberflächen
der Bauwerke mit dem Profilbelag durch besondere Ausformung zusammenwirken.
Die Ausgestaltung der Oberfläche
des Verankerungsprofils oder des Brückenleistungsprofils ist zwecks
Zusammenwirkung an den Profilbelag angepasst sein, zum Beispiel
die Ausgestaltung der Oberfläche
mit Nuten, um die Leisten aufzunehmen, oder mit Stanzlöchern zur
Aufnahme von Stollen. Ebenso wird unter Profilbelag im Sinne der
Erfindung verstanden werden können, dass
die Oberflächen
des Verankerungsprofils und/oder des Brückenleistungsprofils, welche
aus Metall und/oder Kunststoff hergestellt sein können, in bekannter
Weise so bearbeitet werden, dass sie mit dem Profilbelag, wie unlösbar oder
lösbar,
z. B. standfest, verbunden werden können. In der Ausgestaltung
als lösbare
Verbindung kann zwar der Profilbelag ausgewechselt oder entfernt
werden, jedoch wird unter Standfestigkeit auch verstanden, dass
der Profilbelag infolge der Verbindung eine hinreichende Lagesicherheit
bei dauerhafter und hoher Belastung durch Betreten desselben ermöglicht,
ohne dass eine Ablösung
des Profilsbelags von den Oberflächen
infolge Überbeanspruchung
zu befürchten
ist.
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Ebenso
zeigt sich, dass in einer besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
die Oberseiten der Leisten im Querschnitt mit spitz zulaufenden,
in der Draufsicht längs verlaufenden
Erhebungen ausgezogen sein können. Mit
dieser Ausgestaltung wird die Standsicherheit des Benutzers besonders
erhöht,
da auch im Fall der leicht geneigten Ausrichtung der Oberflächen der
erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung,
die bei unterschiedlichen Bodensetzungen der die Fuge benachbarten
Bauwerke eintreten können,
ein Wegrutschen des Benutzers in Längsrichtung zur Mitte-Längsachse der Fuge vermieden
werden kann.
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Der
Profilbelag kann gleichfalls aus mindestens einen Vertreter der
Gummi, Kunststoffe, Stein und Metalle und dergleichen umfassenden
Gruppe ausgewählt
sein. In einer besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
sind die Nuten, welche die Leisten aufnehmen, trapezförmig ausgebildet.
Ebenso kann in einer Ausgestaltung der Profilbelag mit einer Federkraft
beaufschlagten Leisten ausgestaltet sein, die gewährleisten,
dass auch bei Abnutzung stets ein definierter Anteil des oberen Teils
der Leiste von der Oberfläche
beabstandet hervorragen kann. Die Leisten sind in den Nuten derart
angebracht, dass zumindest ein Teil der Leisten in die Fugen eingesetzt
ist.
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An
den die Nut oder Nutinnenraum seitlich begrenzenden Nutwände können in
Richtung Nutgrund geneigte oder gekrümmte Klemmlippen angeformt
sein, so dass die Leisten leicht und nahezu kraftfrei in die Nuten
oder Nutinnenraum eingesetzt werden können. Bei Betreten der Oberflächen als Trittfläche und
Verlassen der Trittfläche
kann zwar eine infolge Verlassen einsetzende Auszugskraft auf die
Leisten einwirken, jedoch zeigt es sich, dass der besondere Halt
der Leisten in den Nuten gewährleistet
ist, weil bei jedem Versuch des Herausziehens der Leisten aufgrund
der Auszugskraft die Klemmlippen der Nuten in die Ursprungsform
zurückweichen
und der Auszugskraft sich entgegenstemmen können. Dadurch ist sichergestellt,
dass die Leisten bei den üblicherweise
herrschenden Kräften
standsicher oder ortssicher in den Nuten gehalten werden. Auch der
bei Feuchtigkeit oder Nasse auftretenden Abnahme des Reibschlusses
zwischen Leisten und Nut wirken die in Richtung Nutgrund geneigten
Klemmlippen entgegen.
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In
einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung schließen die
Oberflächen
des Verankerungsprofils und/oder des Brückenleistungsprofils bündig mit
den horizontalen Rändern der
Böden und/oder
Wände der
Bauwerke bzw. der Bauwerksteile oder verlaufen in mit den Rändern einer
gemeinsamen Ebene in Ruhestellung, wie ohne Druckbeaufschlagung,
die die Fuge begrenzen.
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In
einer zusätzlichen
Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
kann der Profilbelag Stollen, Kerbungen und/oder Rifflungen aufweisen.
Stollen können
beispielsweise zapfen- oder stöpselförmig ausgebildet
sein und mit einem Teil von der Oberfläche als Trittfläche vorstehend ausgebildet
sein, um die Trittsicherheit erhöhen.
In dieser Ausgestaltung sind die Stollen zum Beispiel in ausgestanzten
Löchern,
Stanzlöcher,
eingeklebt oder standfest eingefügt,
um ein Ausgleiten des Benutzers bei Betreten der Trittfläche zu vermeiden
und die Reinigung der Oberflächen
zu erleichtern. Die Stollen können
runde Klötzchen,
eckige Klötzchen sein.
Die Stollen können
in Form einer mit Stollen versehenen Schicht auf die Oberfläche aufgetragen oder
mit dieser verbunden, wie verklebt, sein. Die Stollen können mit
ihrem oberen Teil von den Oberflächen
hervorragen.
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Ebenso
können
die Kerbungen als Vertiefungen der Oberfläche des Verankerungsprofils
und des Brückenleistungsprofils
ausgebildet oder in Form einer mit Kerbungen versehenen Schicht
auf die Oberfläche
aufgetragen oder mit dieser verbunden, z. B. verklebt, sein.
-
In
der Ausgestaltung des Profilbelags als oder mit Riffelungen ist
der Profilbelag mit rillenförmig verlaufenden
Vertiefungen und/oder rippenförmig verlaufenden
Erhöhungen,
z. B. in Reihe gleichartig unterbrochen oder durchgehend verlaufend,
ausgestaltet. In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
ist der Profilbelag mit Kohlenfaser und/oder Glasfasern verstärkt, um
einen Abrieb dauerhaft auch bei starker Beanspruchung zu vermeiden.
Ebenso kann der Profilbelag Einschlüsse aufweisen, die ein Ausrutschen
in jedweder Richtung vermeiden helfen. Die Einschlüsse können als
Körner
mit einem Material aus der Gruppe hergestellt sein, welches Gummi,
Kunststoffe, Stein, Metalle oder Gemische derselben umfassten. In
einer ganz besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
ist der Profilbelag zur Darstellung von Farben oder von Farbmustern
geeignet. Ebenso eignet sich in einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung
der Profilbelag als Werbefläche
für Werbemittel
oder Wiedergabe von Zahlen und Buchstaben. Ebenso kann der Profilbelag
eine Schicht mit kunststoffartigem und/oder gummiartigem Material
sein, welche eine Reibungszahl F von 0,05 bis 0,2, vorzugsweise
0,1 bis 1,0, oder 0,5 aufweisen kann. Unter Reibungszahl kann verstanden
werden das Verhältnis
der Reibungskraft zur Normalkraft (Reibungskraft FR,/Normalkraft
FN).
-
Die
erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
ermöglicht
in vorteilhafter Weise aufgrund der unterschiedlichen Ausgestaltungen
der Oberflächen des
Brückenleistenprofils
und Verankerungsprofils als Trittflächen bei Betreten, Begehen,
Besteigen der Trittfläche
eine hinreichende Standfestigkeit zum Wohle und Nutzen des Benutzers.
-
Ebenso
ermöglicht
die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
die Trittsicherheit unabhängig
von Witterungsbedingungen. Es zeigt sich gerade bei Auftreten widriger
Witterungsverhältnisse,
dass die Gefahr des Ausrutschens des Benutzers auf den Bauteilen
der herkömmlichen
Fugen-Profilanordnung sich deutlich erhöht. Dieser Nachteil wird durch
die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
beseitigt werden können.
-
Ebenfalls
erweist sich die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
von Vorteil, weil bei Auftreten von Feuchtigkeit in Folge von Feuchtreinigungen
großer
Bodenflächen,
wie sie in Einkaufszentren, Großmärkten und
anderen ähnlichen
Großräumen zu
finden sind, die Trittsicherheit des Benutzers deutlich erhöht wird.
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Die
erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
eignet sich zur Überbrückung jedweder
Fugen von Bauwerken.
-
Auch
zeigt sich, dass die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung bei
Nasse im Fall der Verwendung derselben zur Überbrückung von z. B. Fußgängerüberwegen,
Gehwegen, usw. einen trittfesten Stand des Benutzers auf der Oberfläche der
erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
gewährleisten kann.
-
Beiderseits
der Fuge oder Dehnfuge können sich
zwischen zwei z. B. nebeneinander liegenden Bauwerksteilen die Verankerungsprofile
befinden. Die Verankerungsprofile können durch mindestens ein Brückenleistenprofil
mit mindestens zwei Brückenleisten
relativbeweglich miteinander verbunden sein wobei die eine Brückenleiste
des Brückenleistenprofils
im Querschnitt gabelförmig
unter Bildung von zwei Schenkeln, die andere Leiste des Brückenleistenprofils
zungenartig ausgestaltet sein können und
in den von den beiden Schenkel der einen Brückenleiste des Brückenleistenprofils
begrenzten Innenraum der einen Brückenleiste zu greifen vermag. Die
Oberfläche
des einen einem oberen Bereich zugewandten Schenkels der einen Brückenleiste
des Brückenleistenprofils
kann mit der Oberfläche
mindestens eines Verankerungsprofils in einer Ebene verlaufen. Es
ist mög lich,
dass mindestens eine der Oberflächen
des Verankerungsprofils und/oder die Oberfläche des einen dem oberen Bereich
zugewandten Schenkels der einen Brückenleiste des Brückenleistenprofils
als Trittfläche
einen Profilbelag aufweist.
-
Zudem
können
die Oberflächen
der einen Brückenleiste
und der Ankerleiste und die Oberfläche der Bodenschiene bündig mit
den horizontalen Rändern,
die die Fuge begrenzen, der Bauwerke abschließen. Auch kann an einer der
anderen Brückenleiste
abgewandten Seite der einen Brückenleiste des
Brückenleistenprofils
mindestens eine wulstartige Längskante
und/oder an einer der einen Brückenleiste
abgewandten Seite der anderen Brückenleiste des
Brückenleistenprofils
mindestens eine wulstartige Längskante
angeformt sein. Auch können
die dem Brückenleistenprofil
zugewandten Seiten des Verankerungsprofils können unter Bildung von Längskanälen eingezogen
sind, in welche die Längskanten formschlüssig und/oder
schwenkbar einzugreifen vermögen.
Das Verankerungsprofil kann mindestens eine, vorzugsweise L-förmige, Bodenschiene und/oder
mindestens eine Ankerleiste umfasst. Die Brückenleisten sind mit dem Verankerungsprofil
relativ beweglich miteinander verbunden und parallel zu der Mitte-Längsachse
der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
oder längs
der sich erstreckenden Dehnungsfuge oder Fuge verschiebbar.
-
Das
Verankerungsprofil weist mindestens eine, vorzugsweise L-förmige, Bodenschiene
und/oder mindestens eine Ankerleiste auf. Die Bodenschiene kann
mittels Verbindungseinrichtung mit der Ankerleiste, vorzugsweise
relativ beweglich zueinander, verbunden sein. Die Verbindungseinrichtungen
umfassen vorzugsweise miteinander formschlüssig, kraftschlüssig und/oder
reibschlüssig
zusammenwirkende Verbindungselemente. Die Verbindungselemente können Längsstege
und Längsnuten
sein, in welche die Längsstege
formschlüssig
eingreifen. Die Längsstege
und Längsnuten
sind relativ beweglich zueinander längs der Mitte-Längsachse
der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung verschiebbar.
An der Bodenschiene kann mindestens ein Verbindungselement vorzugsweise
angeformt sein, mindestens eine Längsnut kann in einer Ankerleiste
als Verbindungselement ausgeformt sein, in welche der Längssteg
formschlüssig
eingrei fen kann. Als Verbindungselemente eignen sich zum Beispiel
Längsstege und
Längsnuten,
welche durchgehend oder unterbrochen längs zu der Mitte-Längsachse
der erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
sich erstrecken können
oder längs
der Fuge oder der Mitte-Längsachse derselben.
Die Bodenschiene und/oder die Ankerleiste können unterschiedliche Ausgestaltungen
haben, beispielsweise L-förmig,
T-förmig,
U-förmig, I-förmig, W-förmig oder Doppel-T-förmig.
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In
einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung sind
die den dem Brückenleistenprofil
zugewandten Seiten mindestens einer Bodenschiene und/oder mindestens einer
Ankerleiste unter Bildung von Längskanälen eingezogen.
In die Längskanäle können die
Längskanten
formschlüssig
und/oder schwenkbar eingreifen. In einer besonderen Ausgestaltung
können
die Bodenschienen oder die Ankerleisten auch schichtartig übereinander
angeordnet sein. Die Bodenscheinen oder Ankerleisten sind herkömmlicher
Kopplungsverbindungen verbindbar. Zum Beispiel können die Bodenschienen vertikal
angeordnete Durchgangsbohrungen aufweisen, wobei die Ankerleisten mittels
durch die Durchgangsbohrungen der Bodenschienen geführter, in
die in die Bodenschienen angeordneten Gewindehülsen eingedrehter Schraubbolzen
verbunden sein. Hierdurch wird die Relativverschiebung der Ankerleiste
zu der Bodenschiene längs
der Mitte-Längsachse
unterbunden.
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Beiderseits
der Dehnfuge oder der Fuge befinden sich die Verankerungsprofile
der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung.
Die Festlegung der Verankerungsprofile ist abhängig von der Fugengestaltung.
Beispielsweise können
zu beiden Seiten der Fuge die Bodenschienen mit den Ankerleisten oder
an oder auf einer Seite der Fuge eine Bodenschiene mit Ankerleiste
und an oder auf der anderen Seite der Fuge nur eine Ankerleiste
angeordnet sein, welche miteinander über ein oder mehrere Brückenleistenprofile
verbunden werden. Die Bodenschiene und die Ankerleiste sind mittels
Verbindungseinrichtungen verbunden. Die Bodenschiene und/oder die Ankerleiste
können
ebenso mittels Kopplungseinrichtungen mit dem Untergrund, wie Boden,
Erdreich, Wand usw. fest verbunden sein, um ein Lockern oder Ablösen derselben
von dem Untergrund beim Übergang
von der Ruhestellung in die Belastungsstellung, z. B. bei Belastung
oder Kraftbeaufschlagung, zu vermeiden. Unter Kopplungseinrichtungen
werden im Sinne der Erfindung auch verstanden Schraubverbindungen
herkömmlicher
Art oder Klebverbindungen, Schweißverbindungen, Nietverbindungen,
Schraubensicherungen, Schraubenverbindungen, Bolzen, Stiftverbindungen
und Sicherungselemente. Schraubensicherungen können kraft-, reibschlüssige Sicherungen
sein.
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Das
Verankerungsprofil kann mittels einer die Fugen überspannenden, übergreifenden
oder überbrückenden,
vorzugsweise elastischen, Längsmanschette
verbunden sein. Die Verbindung kann die Fuge in Richtung unteren
Bereich hin oder in Richtung oberen Bereich hin gegenüber Feuchtigkeit,
Nasse, Wasser oder sonstigen Flüssigkeiten
abdichten.
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An
den Seiten der Längsmanschette,
die dem Verankerungsprofilen zugewandt sind, können wulstartige Längskanten
angeformt sein, die in die Längskanäle der Verankerungsprofile,
z. B. der Bodenschiene oder der Ankerleiste, formschlüssig und/oder
schwenkbar eingreifen. Die Längskanäle der Verankerungsprofile
können
Längskanäle des Bodenprofils
oder der die der Ankerleiste sein. Durch die Längsmanschette wird die Dichtigkeit
auch bei Bodensetzungen und die infolge von senkrecht auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
einwirkenden Kräfte
hinreichend Dichtigkeit gewährleistet.
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Die
erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnungen
ermöglicht
eine hohe Trittsicherheit auf Trittflächen für den Benutzer derselben, ohne
dass der Benutzer abhängig
den örtlichen
Gegebenheiten und Witterungsverhältnissen
der Benutzer nicht auszurutschen vermag.
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Zudem
ist die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
bei häufigem
Betreten derselben abriebfest, so dass sich stete Kontrollen der
Trittsicherheit der Trittfläche
der erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
vermieden werden können.
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Auch
toleriert die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
Setzbewegungen der Bauwerke, ohne dass die Trittsicherheit eingeschränkt wird.
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Ebenso
macht die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnungen
im Fall von Feuchtreinigungen der Oberflächen derselben die hohe Trittsicherheit
auf Trittflächen
für den
Benutzer derselben möglich.
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Hinzukommend
erweist sich die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnungen
von Vorteil, weil der Profilbelag der Trittflächen abriebfest, haftungserhöhend, bei
Begehung, bei Betreten rutschhemmend und antistatisch ist.
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Weiterhin
ist die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
optisch ansprechend und bietet die Möglichkeit, je nach Ausgestaltung
der die Fugen begrenzenden Ränder
der Bauwerke an diese angepasst zu werden, um einen einheitlichen ästhetischen
Gesamteindruck zu vermitteln.
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Ebenfalls
gewährt
die erfindungsgemäße Fugen-Profilordnung
eine hinreichende Dichtigkeit zwischen den Bauwerksteilen, unabhängig von
auftretenden Druck-, Zug- und Scheerspannungen, wie auch Beaufschlagung
von Kräften,
die senkrecht auf die Fugen-Profilanordnung
einzuwirken vermögen.
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Hinzutretend
weist die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
auswechselbare Bauteile, wie Bodenschiene, Ankerleiste, Brückenleisten,
auf, um eine Reparaturfreundlichkeit und daher die Wartungskosten
zu erniedrigen und die Reparaturfreundlichkeit zu erhöhen im Gegensatz
zum Stand der Technik.
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Darüber hinaus
setzt sich die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
vorteilhafterweise aus baukastenartig zusammensetzbaren Teilen oder
Modulen, wie Brückenleistenprofil
mit seinen Brückenleisten,
das Verankerungsprofil mit seiner Bodenschiene und seiner Ankerleisten
zusammen, so dass ein hohes Maß an
Anpassbarkeit der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
an verschiedene Fugengestaltungen ermöglicht wird.
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Ausführungsbeispiele
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Die
Zeichnungen zeigen aufgrund einer zeichnerischen Vereinfachung in
schematischer, stark vergrößerter Weise,
ohne Anspruch auf eine maßstabsgetreue
Wiedergabe in
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1 die
Schrägansicht
auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
mit trittfester Trittfläche
mit einem Brückenleistenprofil
und einem Verankerungsprofil,
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2 die
Schrägansicht
auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
mit trittfester Trittfläche
mit zwei Brückenleistenprofilen
und einem Verankerungsprofil,
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3 die
Schrägansicht
auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
mit trittfester Trittfläche
mit einem Brückenleistenprofil
und einem Verankerungsprofil des flachen Typs,
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4 die
Schrägansicht
auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
mit trittfester Trittfläche
mit zwei Brückenleistenprofilen
und einem Verankerungsprofil und einer Einlage,
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5 die
Schrägansicht
auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
mit trittfester Trittfläche
mit einem Brückenleistenprofil
und einem Verankerungsprofil des Hochtyps,
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6 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit einem Brückenleistenprofil
und einem Verankerungsprofil mit Bodenschiene und Ankerleiste auf der
einen Seite eines Boden und zwei Ankerleisten auf der anderen Seite
einer Wand,
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7 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit je zwei übereinander
angeordneten Ankerleisten und eine L-förmige
Bodenschiene an einer Wand und im Boden sowie zwei Brückenleistenprofilen
einer Wand,
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8 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
einer Brückenleiste
und zwei Verankerungsprofilen mit trittfester Trittfläche an Böden,
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9 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit zwei Brückenleistenprofilen
und zwei Verankerungsprofilen mit jeweils einer Bodenschiene und Ankerleiste
an Böden,
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10 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
einem Brückenleistenprofil
mit trittfester Trittfläche
und zwei Verankerungsprofilen mit jeweils einer Bodenschiene und
einer Ankerleiste an Böden
und Längsmanschette,
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11 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit zwei Brückenleistenprofilen
mit trittfester Trittfläche
und Verankerungsprofilen mit trittfester Trittfläche, welche jeweils aus Bodenschiene
und Ankerleiste besteht, an Böden,
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12 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit einem Brückenleistenprofil
und zwei Verankerungsprofilen, zur Fugenüberbrücken zwischen Boden und Wand
oder zwischen Boden- und Wandfläche,
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13 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit zwei Brückenleistenprofilen
und zwei Verankerungsprofilen zur Fugenüberbrücken zwischen Boden und Wand
oder zwischen Boden- und Wandfläche,
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14 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit einem Brückenleistenprofil
und zwei Verankerungsprofilen mit einer Ankerleiste und einer Bodenschiene
an einer Seite eines Bodens und einer Ankerleiste und L-förmigen Bodenschiene
an der anderen Seite einer Wand,
-
15 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit zwei Brückenleistenprofilen
und zwei Verankerungsprofilen, mit einer Ankerleiste und einer Bodenschiene
an einer Seite eines Bodens und einer Ankerleiste und einer Bodenschiene
an der anderen Seite einer Wand,
-
16 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit zwei Brückenleistenprofilen
und zwei Verankerungsprofilen mit zwei Ankerleisten und einer Bodenschiene
an einer Seite eines Bodens und zwei Ankerleiste und einer Bodenschiene
an der anderen Seite einer Wand,
-
17 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit einem Brückenleistenprofil
und zwei Verankerungsprofilen mit je einer Ankerleiste und einer
Bodenschiene zur Fugenüberbrückung zwischen Wand
und Boden oder zwischen Boden- und Wandfläche,
-
18 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit einem Brückenleistenprofil
und zwei Verankerungsprofilen mit einer Ankerleiste und einer Bodenschiene
an einer Seite eines Bodens und einer Ankerleiste und Bodenschiene
an der anderen Seite einer Wand
und
-
19 den
Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit
trittfester Trittfläche
mit einem Brückenleistenprofil
und zwei Verankerungsprofilen mit einer Ankerleiste an einer Seite
eines Bodens und einer Ankerleiste an der anderen Seite eines Bodens.
-
Die
erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
ist in Draufsicht strangförmig
sich erstreckend entlang ihrer Mitte-Längsachse A. In einem Ausführungsbeispiel
umfasst die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
zwei beiderseits der Fuge 16 angebrachte Verankerungsprofile 1 und
eine Brückenleistenprofil 2.
-
Der
Profilbelag 7 hat Einbuchtungen 103, welche sich
parallel zueinander erstrecken, in welchen die Leisten 4 angeordnet,
z. B. eingeklemmt, sind. Der Profilbelag 7 ist aus einem
kunststoffartigen, rutschfesten Material mit rauher Oberfläche. Die Einbuchtungen
verlaufen parallel zu der Mitte-Längsachse A. Zwischen den Einbuchtungen 103 befinden sich
die Ausbuchtungen 106, an dessen auf der dem oberen Bereich 24 zugewandten
Seite Riffelungen 6 mit Erhöhungen 11 und Vertiefungen
angeformt sind zur Erhöhung
der Trittsicherheit. Die Leisten 4 überragen die Riffelungen 6 mit
den Erhöhungen 11.
In einem Ausführungsbeispiel
sind die dem oberen Bereich zugewandten Seiten der Verankerungsprofile 1 und/oder
des Brückenleistenprofils
zu Ein- und Ausbuchtungen als Profilbelag, einstückig vorliegend, ausgeformt,
oder in einem anderen Ausführungsbeispiel
sind an den dem oberen Bereich zugewandten Seiten der Verankerungsprofile 1 und/oder
des Brückenleistenprofils
Ein- und Ausbuchtungen als Profilbelag 7, zweistückig vorliegend,
angeformt.
-
Gleichfalls
sind die Riffelungen 6 mit den Verankerungsprofilen 1 und/oder
den Brückenleistenprofilen 2 als
Profilbelag 7 einstückig
oder in einem anderen Ausführungsbeispiel
an diesen zweistückig
angeformt. Die Leisten 4 sind in den Einbuchtungen 103 fest
oder auswechselbar verankert. Die dem oberen Bereich 24 zugewandten
einen Profilkopf 109 bildenden Seiten der Leisten 4 sind
im Querschnitt spitz zulaufend. In einem Ausführungsbeispiel der Einstückigkeit
von Profilbelag mit dem Verankerungsprofil 1 und dem Brückenleistenprofil 2 sind
deren Oberflächen
eloxiert. Das Verhältnis
der zwei mi teinander benachbarten Leisten 4 zu der der von
den Leisten 4 begrenzten Erhöhungen 11 beträgt z. B.
0,3 oder 0,6.
-
Das
Brückenleistenprofil 2 umfasst
mindestens die eine Brückenleiste 21,
welche im Querschnitt gabelförmig
unter Bildung von zwei Schenkeln 14 ausgestaltet ist, und
die andere Brückenleiste 22, 22a,
wobei die andere Brückenleiste 22, 22a zungenartig
in den von den beiden Schenkeln 14 der einen Brückenleiste 21 des
Brückenleistenprofils 2 begrenzten
Innenraum der einen Brückenleiste 21 eingreift.
Die Brückenleisten 21, 22a, 22 sind
mit dem Verankerungsprofil 1 aneinander beweglich, auch
relativbeweglich miteinander, verbunden genannt. In einem weiteren
Ausführungsbeispiel
umfasst das Brückenleistenprofil 2 zwei
eine Brückenleisten 21 und
die andere Brückenleiste 22a,
wobei die andere Brückenleiste 22 in
die beiden je von den beiden Schenkeln 14 der einen Brückenleisten 21 des
Brückenleistenprofils 2 begrenzten
Innenräume
eingreift, deren gegenüber
stehenden Kanten als Fasen 100 abgeschrägt sind. In dem oberen Bereich 24 zwischen
den Brückenleisten 22, 21 liegt
eine Einlage 101 auf der anderen Brückenleiste 22a. Die
Einlage 101 hat Trittfläche
den Profilbelag 7 mit auf dieser angeformten Riffelungen 6.
-
Das
Verankerungsprofil 1 umfasst eine Bodenschiene 3b und
eine Ankerleiste 3a. Die Ankerleiste 3a und die
Bodenschiene 3b sind mittels Verbindungseinrichtungen verbunden,
vorzugsweise relativ beweglich zueinander. Die Verbindungseinrichtungen
ermöglichen
die Verschiebbarkeit der Ankerleiste 2 zu der Bodenschiene 1.
Die Bodenschiene 3b und die Ankerleiste 3a werden
mittels herkömmlicher Schraubverbindungen
als Kopplungseinrichtungen miteinander fest verbunden, um die Verschiebung der
Bodenschiene 3b relativ zu der Ankerleiste 3a zu vermeiden.
Mit dem Untergrund 19 werden die Bodenschiene 3b und
die Ankerleiste 3 mittels herkömmlicher Schraubverbindungen 40 als
Kopplungseinrichtungen ebenso verbunden. Hierbei weisen die Bodenschienen 1 und
die Ankerleisten 3a gemeinsam vertikal angeordnete Durchgangsbohrungen auf,
durch welche Schraubbolzen in Gewindehülsen 40a eingeführt werden.
Beispielsweise können
die Schraubbolzen auch nur in die in die Bodenschienen 3b angeordneten
Gewindehülsen
eingedreht werden. Die Bodenschiene 3b ist lagesicher mit
dem Untergrund 19 verbunden, um eine Beweglichkeit der Bodenschiene 3b relativ
zu dem Untergrund 19 zu vermeiden. Die Bodenschienen 3b und
die Ankerleisten 3a können
unterschiedlich im Querschnitt ausgestaltet sein. Das Brückenleistenprofil 2 umfasst
in einem Ausführungsbeispiel
zwei Brückenleisten 21, 22.
Die eine Brückenleiste 21 ist
im Querschnitt mit zwei Schenkeln 14 gabelförmig oder
U-förmig
ausgebildet. Die andere Brückenleiste 22 erstreckt
sich im Querschnitt zungenartig und greift in den von den beiden
Schenkeln 14 der einen Brückenleiste gebildeten oder
begrenzten Innenraum. Die beiden Brückenleisten 21, 22 ermöglichen
die Verschiebbarkeit der Brückenleisten
zueinander, vorzugsweise parallel zu der Horizontalen. Das Brückenleistenprofil 2 mit seinen
Brückenleisten 21, 22,
das Verankerungsprofil 1 mit seiner Bodenschiene 3b und
seiner Ankerleisten 3b erstrecken sich in Draufsicht strangförmig.
-
Die
eine Brückenleiste 21 weist
auf ihrer Oberfläche 23,
welche dem oberen Bereich 24 zugewandt ist, einen Profilbelag 7 auf.
Ebenso weist die Oberfläche 23 der
Ankerleiste 3a des Verankerungsprofils 1, welche
dem oberen Bereich 24 zugewandt ist, einen Profilbelag 7 auf.
Die beiden Oberflächen 23 dienen
als Trittflächen
zur Begehung, Besteigung durch den Benutzer. Die Oberfläche 23 ist
mit der Oberfläche 23 mindestens
der einen Ankerleiste 3a des Verankerungsprofils 1 z.
B. bündig
ausgerichtet, sie verlaufen z. B. in Ruhestellung ohne Auftreten von
Kräften
in einer Ebene. Ebenso können
die Oberflächen 23 oder
mindestens eine der beiden Oberflächen mit der Oberfläche 26 der
einen Bodenschiene 3a in einer Ebene verlaufen, welche
dem oberen Bereich zugewandt ist, je nach Ausgestaltung der Bodenschiene.
Ebenso können
die Oberflächen
der einen Brückenleiste
und der Ankerleiste und die Oberfläche 26 der Bodenschiene
bündig
mit den horizontalen Rändern 26 der
Bauwerke abschließen
bzw. in einer Ebene verlaufen. Die Ankerleiste 3a und/oder die
Bodenschiene 3b sind an den beiden Rändern 50 der Fuge 16 an
den Bauwerken fest verbunden.
-
Die
als Trittflächen
ausgestalteten Oberflächen 23 der
Brückenleiste
und die Oberflächen 23 des
Verankerungsprofils sind mit Leisten 4 als Profilbelag
ausgebildet. Die Leisten 4 des Profilbelags werden in Nuten
geführt.
Die Oberflächen
der der Ankerleiste 3a sind unter Bildung von Nuten eingezogen.
Die Leisten 4 sind aus einem kunststoffartigen Material
hergestellt, welches elastisch ist. Die Leisten 4 sind
in deren oberen Bereich im Querschnitt ballig nach außen geformt.
Durch die besondere Ausgestaltung der Leisten 4 wird die
Trittsicherheit des Benutzers auch bei Feuchtigkeit erhöht. Die
Leisten 4 sind in den Nuten mittels herkömmlicher
Nut-Feder-Verbindungen auszugssicher eingesetzt, so dass die bei
Verlassen der Trittfläche
auftretenden Auszugskräfte
kein Herausziehen der Leisten 4 ermöglichen können. Die in den Nuten geführten Klemmlippen,
welche in Längsrichtung
zu den Nuten bzw. zu den Fugen verlaufen können, wirken den Auszugskräften entgegen,
die auf die Leisten einwirken.
-
Der
Profilbelag kann auch Riffelungen 6 aufweisen. Die Oberflächen 23 des
Brückenleistenprofils 2 und
der Verankerungsprofile 1, die dem oberen Bereich zugewandt
sind, weisen rillenförmig
verlaufende Vertiefungen und rippenförmig verlaufende Erhöhungen auf.
Die Vertiefungen und Erhöhungen können mit
einem kunststoffartigen Material überzogen sein, welches die
Trittsicherheit und Festigkeit erhöht.
-
In
einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung ist
der Profilbelag zusätzlich
zur Darstellung von Farben, Farbmustern und als Werbefläche für Werbemittel
vorgesehen. Die Ausgestaltung des Profilbelags mit Farbmustern ermöglicht die
Anpassung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung
an die farbliche Ausgestaltung der Bodenflächen der Bauwerksteile und Wandflächen der
Bauwerksteile, um einen hinreichenden ansprechenden ästhetischen
Gesamteindruck bereitzustellen. Ebenso wird durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung
ein solcher Profilbelag bereitgestellt, welcher bei Aufnahme von Informationen
dient, um den Benutzer in Kenntnis zu setzen. Ebenfalls dient der
Profilbelag als Werbefläche
oder als Informationsfläche
zur Wiedergabe von Informationen und Zeichen.
-
- 1
- Verankerungsprofil
- 2
- Brückenleistenprofil
- 3a
- Ankerleiste
- 3b
- Bodenschiene
- 4
- Leiste
- 6
- Riffelung
- 7
- Profilbelag
- 9
- Oberfläche des
Bauteils
- 11
- Erhöhungen der
Riffelung
- 12
- Längskante
- 13
- Längskanal
- 14
- Schenkel
der einen Brückenleiste
- 16
- Fugen,
Dehnfugen
- 19
- Untergrund
- 21
- eine
Brückenleiste
- 22
- andere
Brückenleiste
- 22a
- andere
Brückenleiste
- 23
- Oberflächen der
einen Brückenleiste
und der Ankerleiste
- 24
- obere
Bereich
- 24a
- untere
Bereich
- 26
- Oberfläche von
Bodenschiene
- 40a
- Durchgangsbohrung
- 40b
- Schraubbolzen
- 50
- Ränder
- 100
- Fase
- 101
- Einlage
- 102
- Vertiefung
der Riffelung
- 103
- Einbuchtung,
Nut,
- 104
- Klemmlippen
- 105
- Klemmlippen
- 106
- Ausbuchtung
- 109
- Profilkopf
der Leisten
- 300
- Schrauben