DE202010002641U1 - Optisch ansprechende Bewegungsfugenprofile mit ausgezeichneter trittfester Trittfläche, dauerhafter Abriebfestigkeit und hoher Belastbarkeit - Google Patents

Optisch ansprechende Bewegungsfugenprofile mit ausgezeichneter trittfester Trittfläche, dauerhafter Abriebfestigkeit und hoher Belastbarkeit Download PDF

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Abstract

Fugen-Profilanordnung mit ausgezeichneter trittfester Trittfläche, mit ansprechender Optik, dauerhafter Abriebfestigkeit und hoher Belastbarkeit zur Überbrückung einer Fuge (16), wie Dehnfuge, zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche, welche an beiden Rändern (50) der Fuge (16) an den Bauwerken festlegbare parallel zueinander sich erstreckbare Verankerungsprofile (1) und mindestens ein die Fuge (16) übergreifbares Brückenleistenprofil (2) umfasst, die Verankerungsprofile (1) durch das Brückenleistenprofil (2) beweglich miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Oberflächen (23, 26) des Verankerungsprofils (1) und/oder mindestens eine der Oberflächen (23) des Brückenleistenprofils (2) als Trittflächen einen Profilbelag (7) aufweisen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Fugen-Profilanordnung mit ausgezeichneter trittfester Trittfläche, ansprechender Optik, dauerhafter Abriebfestigkeit und hoher Belastbarkeit zur Überbrückung einer Fuge, wie Dehnfuge, zwischen Bauwerken, welche an beiden Rändern der Fuge an den Bauwerken festlegbare parallel zueinander sich erstreckbare Verankerungsprofile und mindestens ein die Fuge übergreifbares Brückenleistenprofil umfasst, die Verankerungsprofile mit dem Brückenleistenprofil relativbeweglich zueinander verbunden sind.
  • Im Stand der Technik sind Dehnfugen oder Dehnungsfugen zwischen Bauwerksteilen bekannt, welche mit Hilfe herkömmlicher Profile überspannt oder überbrückt werden. Große Bodenflächen, wie sie insbesondere in Einkaufszentren, beispielsweise in Großmärkten und in anderen ähnlichen Großräumen, vorhanden sind, müssen hinsichtlich der Bodenbeläge, beispielsweise Betonwerksteine, Marmor, Estrich, Fliesen usw., entsprechend den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten durch Bewegungsfugen in bestimmte Feldgrößen aufgeteilt werden. Ebenso sind Dehnungsfuge zwischen Bauwerksteilen von Brü cken, Fußgängerwegen, Gehwegen, usw. zu finden, welche mittels herkömmlicher Profile überspannt werden können.
  • In die Bewegungsfugen werden z. B. Fugenbauteile eingegliedert, die sowohl den Bewegungen des Bodenbelags der Bauwerkteile aus Druck-, Zug- und Scheerspannung Rechnung tragen, als auch die Übertragung von Kräften ermöglichen sollen, die z. B. durch die Räder von Einkaufswagen, Betreten durch Benutzer, Hub- oder Gabelstapler usw., erzeugt werden. Es zeigt sich, dass die herkömmlichen Fugen-Profilanordnungen zwar die Fugen überbrücken können, jedoch keine hinreichende Trittsicherheit ermöglichen.
  • Die herkömmlichen Fugenbauteile, wie Dehnfugen-Profilanordnungen, können zwar den zwischen zwei Bauwerksteilen befindlichen Spalt überbrücken, zeigen jedoch den Nachteil, dass nach dem Verankern der Dehnfugen-Profilanordnungen an den Rändern der Fugen die herkömmlichen Dehnfugen-Profilanordnungen durch eine glatte Oberfläche auszeichnen, die das Betreten der Oberflächen gefährlich macht. Bereits das Betreten der glatten Oberflächen herkömmlicher Dehnfugen-Profilanordnungen führt zur weiteren Verunsicherung des Benutzers, da der Bewegungsablauf des Abrollens des Fußes bzw. des Schuhs des Benutzers unsicher und zusehends die Gefahr des Verlustes des Gleichgewichtes sich erhöht, das Aus- oder Weggleiten des Benutzers vergrößert und die Trittsicherheit stark vermindert werden. Die glatte Oberfläche der herkömmlichen Dehnfugen-Profilanordnungen führt zu einer deutlich erhöhten Rutschgefahr oder Ausrutschgefahr zu Lasten des Benutzers, so dass die herkömmlichen Dehnfugen-Profilanordnungen sich nicht für den Einbau beispielsweise zur Überbrückung von Spalten zum Beispiel im Fußbodenbereich eignen. Die herkömmlichen Dehnfugen-Profilanordnungen führen hinzutretend zu einer erhöhten Unfallgefahr, die gerade in Zeiten des wachsenden Bewusstseins des Benutzers zu vermeiden gilt, infolge der von Unfällen nicht ausschließbaren Schadenersatzforderungen geltend zu machen.
  • Ebenso zeigt es sich, dass die herkömmlichen Dehnfugen-Profilanordnungen eine solche Trittfläche aufweisen, die durch Abrieb stark sich abnutzt und die Ausrutschgefahr darüber hinaus zu Lasten des Benutzers noch fördert.
  • Daher soll eine Fugen-Profilanordnung bereitgestellt werden, die eine Trittfläche als Oberfläche aufweist, welche eine hinreichende Trittfestigkeit umfasst, so dass die relative Bewegung sich berührender Körper, auf der einen Seite die Fugen-Profilanordnung und auf der anderen Seite das Schu- oder Laufsohle des Benutzers gehemmt werden kann.
  • Gleichfalls soll eine Fugen-Profilanordnung bereitgestellt werden, deren Trittfläche eine hinreichende Oberflächenrauheit.
  • Die Trittfestigkeit der bereitzustellenden Fugen-Profilanordnung soll nicht nur bei gering maligem Betreten der Trittflächen das Weggleiten der Schuhsohlen des Benutzers vermeiden helfen, sondern hinzukommend auf Dauer bei hoher Trittbelastung der Oberflächen der bereitzustellenden Fugen-Profilanordnung in Bauwerken z. B. mit sehr hohem Publikumsverkehr eine starke Abriebfestigkeit aufweisen.
  • Ebenso zeigt sich, dass die herkömmlichen Dehnfugen-Profilanordnungen sich durch einen mangelnden Feuchtigkeitsschutz auszeichnen, so dass diese korrosionsanfällig und hohe Betriebskosten für Wartung und Reparatur fordern.
  • Hinzukommend soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung zu keiner statischen Aufladung des Benutzers führen, um Irritationen des Benutzers im Fall der Berührung geerdeter Gegenstände zu vermeiden.
  • Ebenso soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung neben der geforderten Abriebfestigkeit und der ausgezeichneten Trittfestigkeit auch eine auswechselbare Trittfläche ermöglichen.
  • Hinzukommend soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung eine optisch ansprechende Oberfläche aufweisen, die dem Zeitgeschmack entspricht.
  • Es ist gerade in Zeiten erhöhter Gewährleistungsansprüche erforderlich, die Fugen überbrückende Fugen-Profilanordnungen bereitzustellen, die eine hohe Trittsicherheit auf Trittflächen für den Benutzer derselben ermöglichen, ohne dass der Benutzer abhängig den örtlichen Gegebenheiten und Witterungsverhältnissen der Benutzer nicht auszurutschen vermag. Weiterhin soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung bei häufigem Betreten derselben abriebfest sein, um eine stete Kontrolle der Trittsicherheit der Trittfläche der Fugen-Profilanordnung zu vermeiden.
  • Auch soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung Setzbewegungen der Bauwerke tolerieren, ohne dass die Trittsicherheit eingeschränkt wird.
  • Zudem soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung im Fall von Feuchtreinigungen der Oberflächen derselben eine hohe Trittsicherheit auf Trittflächen für den Benutzer derselben ermöglichen.
  • Weiterhin soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung optisch ansprechend sein und die Möglichkeit bieten, je nach Ausgestaltung der die Fugen begrenzenden Ränder der Bauwerke an diese angepasst zu werden, um einen einheitlichen ästhetischen Gesamteindruck zu vermitteln.
  • Ebenso soll die bereitzustellende Fugen-Profilordnung eine hinreichende Dichtigkeit zwischen den Bauwerksteilen gewährleisten, unabhängig von auftretenden Druck-, Zug- und Scheerspannungen, wie auch Beaufschlagung von Kräften, die senkrecht auf die Fugen-Profilanordnung einzuwirken vermögen.
  • Ebenfalls soll die bereitzustellende Fugen-Profilanordnung aus auswechselbaren Bauteilen bestehen, um eine Reparaturfreundlichkeit und daher die Wartungskosten zu erniedrigen und die Reparaturfreundlichkeit zu erhöhen im Gegensatz zum Stand der Technik.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch den Hauptanspruch. Die Unteransprüche betreffen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterentwicklungen der Erfindung.
  • Die Erfindung betrifft eine Fugen-Profilanordnung mit ausgezeichneter trittfester Trittfläche, mit ansprechender Optik, dauerhafter Abriebfestigkeit und hoher Belastbarkeit zur Überbrückung einer Fuge, wie Dehnfuge, zwischen Bauwerken, welche Fugenprofil-Anordnung an beiden Rändern der Fuge an den Bauwerken festlegbare parallel zueinander sich erstreckbare Verankerungsprofile und mindestens ein die Fuge übergreifbares oder begrenzbares Brückenleistenprofil umfasst, die Verankerungsprofile durch das Brückenleistenprofil relativbeweglich miteinander verbunden sind, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass mindestens eine der Oberflächen des Verankerungsprofils und/oder mindestens eine der Oberflächen des Brückenleistenprofils als Trittflächen einen Profilbelag und/oder das Brückenleistenprofil und/oder die Verankerungsprofile zumindest teilweise eine mattiert, eloxiert, glänzend, geätzt ausgestaltete Oberfläche aufweisen.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche, welche an beiden Rändern der Fuge an den Bauwerken festlegbare parallel zueinander sich erstreckende Verankerungsprofile und mindestens ein die Fuge übergreifendes Brückenleistenprofil umfasst, die Verankerungsprofile mit dem Brückenleistenprofil relativbeweglich zueinander verbunden sind, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass mindestens eine der Oberflächen des Verankerungsprofils und/oder des Brückenleistenprofils als Trittfläche einen Profilbelag aufweist.
  • Im Sinne der Erfindung werden auch unter Fugen verstanden, die beim Zusammenfügen von Bauwerken oder deren Bauwerksteilen sich einstellenden Spalten. Unter Fugen können verstanden werden, Standfugen, Bewegungsfugen, Arbeitsfugen, Scheinfugen, Dehnungsfugen. Es wird unter Bewegungsfugen beispielsweise verstanden, die in bestimmten Abschnitten vorgeplanten Bauwerksteileunterbrechungen. Die Breite einer Bewegungsfuge kann sich ändern beispielsweise bei Erwärmung durch Sonneneinstrahlung oder bei Kälte. Ebenso können die Bauwerksteile zueinander vertikal sich versetzen durch üblicherweise auftretende Setzbewegungen ins Erdreich von Bauwerken oder deren Bauwerksteilen oder dieser in die im Untergrund befindlichen sonstigen Bauwerksteile. Ebenso können die Breite wie auch der Vertikalabstand der die Fuge benachbarten Bauwerksteile durch Erschütterungen sich verändern. Hinzukommend können die benachbarten mittels Fuge beabstandeten Bauwerksteile sich längsverschieben.
  • Im Sinne der Erfindung werden auch Bauwerken verstanden, Gebäude, Brücken, begehbare Bauwerke, wie Fußgängerwege, Gehwege, usw. und/oder deren Bauwerksteile.
  • Unter Überbrückung von Fugen von Bauwerken wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, die Überspannung oder das Übergreifen der Fugen zwischen voneinander benachbarten Bauwerksteilen, wie Bodenflächen, zwischen voneinander benachbarten Wandflächen und/oder zwischen Bodenflächen und einer Wandfläche oder zwischen Böden, zwischen Wänden oder zwischen Boden und Wand oder zwischen sonstigen Bauwerksteilen, so dass die benachbarten Bauwerksteile miteinander verbunden werden können, um z. B. die Fugen zu verschließen oder zu begrenzen.
  • Im Sinne der Erfindung wird unter Trittsicherheit auch verstanden, eine Trittfestigkeit des Benutzers auf einer Trittfläche, die so beschaffen ist, dass beim Betreten, Besteigen, Draufstehen oder Begehen derselben oder beim Abrollen der Schuhsohle bzw. des Schuhwerks des Benutzers auf derselben für den Benutzer ein fester Stand auf der Trittfläche und kein Aus- oder Weggleiten gewährleistet wird.
  • Im Sinne der Erfindung werden unter Einbuchtungen auch Nuten verstanden, welche in den der Oberfläche zugewandten Bereichen der Verankerungsprofile und des Brückenleistenprofils als Rillen zur Aufnahme z. B. der Leisten ausgebildet sind. Unter Ausbildung der Oberflächen wird auch im Sinne der Erfindung verstanden, Anformung, Ausfräsung, Anklebung, Beschichten, Folieren, Extrudieren, Formpressen, Agglomerieren, usw. Diese oberen Bereiche können durch die Rillen übereinstimmender oder verschiedener Tiefe und durch die zwischen diesen Rillen befindlichen rippenförmigen Ausbuchtungen unterschiedlicher oder übereinstimmende Breite ausgebildet sein.
  • Unter Verankerung wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, Kraft-, Form- und/oder Reibschluss der Verbindung, zum Beispiel Verklemmung, Verklebung, Verschraubung, Vernietung, usw. Im Sinne der Erfindung kann auch unter miteinander relativbewegliche Teile herkömmlicherweise verstanden werden, dass die Teile zueinander oder aneinander verschiebbar, wie querverschiebbar und/oder längsverschiebbar und/oder schwenkbar sein können.
  • Die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung kann sich durchgehend, strangförmig oder unterbrochen fortlaufend innerhalb oder an oder auf der Fuge eines Bauwerks erstrecken. Unter Festlegung an Bauwerken wird auch im Sinne der Erfindung verstanden, dass die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung und deren Verankerungsprofil auf oder in oder unter dem der Fuge zugewandten Rand des Bauwerks verbunden wird.
  • Die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung kann die Fugen überbrücken oder schließen, so dass zum Beispiel im Bereich der Oberflächen der Bauwerksteile die Fugen miteinander verbunden sind, ohne dass die Verbindung der Fugen durch die Querverschieblichkeit der Bauwerksteile beeinträchtigt werden kann.
  • In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung weist der Profilbelag Einbuchtungen auf, welche sich parallel zueinander erstrecken, in welchen vorzugsweise Leisten angeordnet, z. B. verankert, sind. Der Profilbelag kann auch eine Schicht sein, in deren dem oberen Bereich zugewandten Seite Ein- und Ausbuchtungen ausgebildet sind. Der Profilbelag kann mit einem Material mit mindestens einem Vertreter der Gummi, Kunststoffe, Stein, Metalle, mineralische, gummiartige, glas-, kohlenstofffaser verstärkte Materialien umfassenden Gruppe hergestellt sein. Der Profilbelag kann einstückig mit den Verankerungsprofilen und/oder dem Brückenleistenprofil durch Ausformen, Extrudieren oder Pressen deren dem oberen Bereich zugewandte Oberfläche oder zweistückig, durch z. B. Anformung, Anbringen oder Anklebung desselben, ausgebildet sein, so dass die die dem oberen Bereich zugewandten Seiten der Verankerungsprofile und/oder des Brückenleistenprofil zu Ein- und Ausbuchtungen ausgeformt sind. Die Einbuchtungen verlaufen vorzugsweise parallel zu der Mitte-Längsachse A der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung und/oder deren Verankerungsprofilen und Brückenleistenprofil. Unter oberen Bereich wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, der dem Betreten durch den Benutzer zugewandte Abschnitt.
  • Unter Profilbelag kann auch verstanden werden, zum Beispiel die Beschichtung, das Anfolieren, das Anklebung, das Ausfräsen, Extrudieren, Pressen Ausformen des Profils in Form eines Belags. Der Profilbelag kann eine oder mehrere Leisten umfassen, welche sich längs zur Längsrichtung zur Mitte-Längsachse der Fuge und/oder teilweise quer zu derselben sich erstrecken können. Die Leisten können zum Beispiel in Nuten als Einbuchtungen der Oberfläche des Verankerungsprofils und/oder des Brückenleistungsprofils eingesetzt oder auf die Oberfläche geklebt, verschweißt und dergleichen sein. Der Profilbelag, wie die Leisten, kann beispielsweise aus mindestens einem Material bestehen, welches aus der Gruppe, die Gummi, Kunststoffe, Stein und Metalle umfasst, ausgewählt ist. Als Leisten können solche verwendet werden, die einen geringen Verschleiß haben und eine hohe Haftreibungszahl. Der Profilbelag kann durch regelmäßig oder unregelmäßig wiederkehrende Gestaltabweichungen, deren Abstände ein relativ geringes Vielfaches ihrer Tiefe betragen kann, sich auszeichnen. Die mechanischen Eigenschaften der Kunststoffe können üblicherweise durch Maßnahmen zur Eigenschaftsmodifikation durch Weichmachung, Verstärkung, Verstreckung usw., je nach Erfordernis angepasst werden. Die Leisten können ebenso mit einem elastischen Material hergestellt sein, um bei Betreten der Oberfläche des Verankerungsprofils oder des Brückenleistungsprofils als Trittfläche federnd nachgeben zu können, ohne dass eine Rutschgefahr bei Betreten der Oberfläche als Trittfläche zu befürchten ist. Durch die besondere Ausgestaltung des Profilbelags der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung wird durch eine hinreichende Haftreibung ein fester Halt bei Betreten derselben ermöglicht, ohne Ausgleiten des Benutzers auf derselben.
  • Im Sinne der Erfindung wird auch unter Trittfläche verstanden, beispielsweise die Oberfläche des Verankerungsprofils und/oder des Brückenleistenprofils und/oder deren Teile, welche dem oberen Bereich der erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung zugewandt sind und von dem Benutzer betreten werden können. Die Leisten können mit einer dem oberen Bereich zugewandten Oberfläche zusätzlich ausgestaltet sein, die geriffelt oder ballig nach außen geformt ist, um das insbesondere seitliche Ausrutschen des Benutzers bei Betreten oder Begehen der Oberfläche als Trittfläche zu vermeiden. Auch können die dem oberen Bereich zugewandten einen Profilkopf bildenden Seiten der Leisten im Querschnitt spitz zulaufend sein, vorzugsweise einen Winkel von unter 90°, noch mehr bevorzugt unter 45°, einschließen, und/oder gemeinsam einen Halb- oder Viertelkreisbogen bilden.
  • Der dem oberen Bereich zugewandte Teil der Leisten kann von der Oberfläche als Trittfläche beabstandet hervorragen. Ebenso können die Leisten über Nut-Federverbindungen auszugssicher mit dem Verankerungsprofil und dem Brückenleistungsprofil zusammenwirken.
  • Zwischen den Einbuchtungen sind die Ausbuchtungen, vorzugsweise mit Riffelungen mit Erhöhungen und Vertiefungen, angeordnet, wobei die Leisten um ein Mehrfaches die Erhöhungen überragen, um die Trittsicherheit zu erhöhen. So kann das Verhältnis des Abstands der dem oberen Bereich zugewandten Seite der Leiste zu der dem oberen Bereich zugewandten Seite der Ausbuchtung ohne Riffelung oder dem dem oberen Bereich abgewandten Nutgrund oder Einbuchtungsgrund zu dem Abstand der dem oberen Bereich zugewandten Seite der Erhöhungen der Riffelung zu der dem oberen Bereich zugewandten Seite der Ausbuchtung ohne Riffelung oder Nutgrund oder Einbuchtungsgrund 1,5- bis 4fach, vorzugsweise 2,0 bis 2,5fach, oder 1,2fach, 1,3fach, 1,5fach oder 2,0fach betragen. Die dem oberen Bereich zugewandten Seiten der Verankerungsprofile und/oder des Brückenleistenprofil können zu Ein- und Ausbuchtungen ausgeformt sind, um ein Ausgleiten des Benutzers bei Betreten derselben zu vermeiden.
  • Die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung weist nicht nur Leisten auf, zwischen welchen Riffelungen der Trittfläche angeordnet sind. Die Riffelungen der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung können in einer besonderen Ausgestaltung mit Verankerungsprofilen und/oder Brückenleistenprofilen einstückig ausgebildet sein. Vorzugsweise können die Oberflächen der Verankerungsprofile und/oder die Oberflächen der Brückenleistenprofile Nuten oder Einbuchtungen zur Aufnahme der Leisten aufweisen, an welchen Nuten vorzugsweise im Querschnitt mit in den Nutinnenraum der Nuten geneigte Klemmlippen angeformt sind, welche Klemmlippen längst der Mitte-Längsachse der Brückenleistenprofile und der Verankerungsprofile sich unterbrochen oder fortlaufend erstrecken können. Die Klemmlippen können den ggf. dem Nutgrund gegenüberliegenden Bereich die Nutöffnung begrenzen, gleichfalls können auch eine oder mehrere Reihen übereinander angeformte Klemmlippen in den Nutinnenraum hineinragen, welche Leisten mit sehr hoher Abriebfestigkeit und damit geringem Abrieb dauerhaft im Nutinnenraum auch hoher mechanischer Belastung zu halten vermögen und den beim Abrollen des Schuhs auftretenden Auszugskräften eine hinreichende Gegenkraft entgegenstemmen können, die die Leisten sicher in den Nuten zu halten vermögen. Auch diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung verringert Abnutzung und Abrieb, so dass die Ausrutschgefahr darüber hinaus stark eingeschränkt wird.
  • Das Zusammenspiel von Leisten und Riffelungen führt zu einer hohen Trittfestigkeit der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung aus, so dass im Gegensatz zu herkömmlichen Dehnfugen-Profilanordnungen die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung sich auch zum Einsatz an Örtlichkeiten auszeichnet, die häufiges Betreten ausgesetzt sind. Hierdurch wird eine hinreichende Bewegungssicherheit für den Benutzer ermöglicht und die Gefahr des Ausrutschens desselben stark vermindert. Die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung zeichnet sich aufgrund der besonderen Ausgestaltung ihrer Trittflächen insbesondere zum Einsatz in stark genutzten Bauwerken, wie Flughäfen, Bahnhöfen, sonstigen öffentlichen Gebäuden, wie Universitäten, Krankhäusern, aus, ohne dass die Gefahr besteht, dass in solchen Bauwerken Ausrutschen des Publikumsverkehrs zu beobachten ist.
  • In einer weiteren Ausgestaltung können die den Profilkopf bildenden Seiten der Leisten im Querschnitt spitzlaufend, vorzugsweise ein Winkel von unter 90°, noch mehr bevorzugt unter 45° einschließen. Ebenso ist es möglich, dass die dem oberen Bereich zugewandten den Profilkopf bildenden Seiten der Leisten einen Halb- oder Viertelkreisbogen bilden. Ebenfalls kann an dem Profilkopf eine Vielzahl in den oberen Bereich zu weisender Reihen aus spitzgebildeten Erhebungen angeformt sein. Die dem oberen Bereich zugewandte Oberfläche der Leisten oder des oberen Teils der Leisten kann nicht nur geriffelt und/oder ballig nach außen geformt, sondern mit Kammaufsätzen gekämmt und/oder verdrahtet sein, welche Oberfläche eine Auflage oder Schicht mit ein- oder mehrstufigen Zwirnen haben kann; die Zwirne können mit Draht und/oder Garn zum Beispiel mit mindestens einem Vertreter der metallische, mineralhaltige, kunststoffartige, glasidentische, glasähnliche, draht-, glas- oder kohlenstofffaserverstärkte, Materialien umfassenden Gruppe verzwirnt ausgebildet sein, um die Leistenoberfläche besonders belastbar, zugfest und dauerhaft auszugestalten. Durch diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung kann der Trittfläche eine zusätzliche hinreichende Oberflächenrauheit verliehen werden, um das Ausgleiten bei widrigen Witterungsverhältnissen verhindern. Auch wird durch die Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung die statische Aufladung des Benutzers verhindert.
  • Ebenso kann die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung eine dem oberen Bereich zugewandte Oberfläche aufweisen, die zumindest teilweise mattiert, eloxiert, glänzend, metallisch glänzend und/geätzt, zum Beispiel metallisch farbig, ausgebildet ist, wobei die besondere Ausgestaltung nach herkömmlichen dem Fachmann bekannten Verfahren, z. B. elektrolytische, thermische, Vakuum-Ätzung, anodische Oxidation, Mattbürsten, Säurepolieren, usw. bereitgestellt werden kann.
  • Ebenfalls kann die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit mindestens einem Vertreter der kunststoffartige, metallische, wie Stahl, Aluminium, glas- oder kohlenstofffaserverstärkte Materialien umfassenden Gruppe hergestellt sein.
  • So können ebenso die Riffelungen, der Profilkopf der Leisten und/oder die zu dem oberen Bereich zugewandte Seite der Ausbuchtungen mit Farbstoffen und/oder Farbpigmenten durchgefärbt enthalten oder mit einer teilweisen Beschichtung versehen sein, die diese Farbstoffe und/oder -pigmente enthalten, die einen ansprechenden mattierten, eloxierten, glänzenden und/oder geätzten ansprechenden ästhetischen Gesamteindruck vermitteln. Die optisch ansprechende Oberfläche der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung wird aufgrund des farblichen Wechselspiels zwischen metallisch glänzenden, eloxierten oder mattierten Materialien der Trittfläche besonders betont und augenfällig sein
  • Die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung zeichnet sich durch eine Trittfläche als Oberfläche aus, die
    die Gefahr des Ausrutschens des Benutzers im Falle des Betretens derselben sehr stark vermindert,
    auch bei dauerhafter Benutzung derselben keinen nennenswerten Abrieb aufweist,
    auf Dauer auch ein Ablösen der Trittfläche vermeiden hilft,
    eine optisch ansprechende Oberflächen bietet,
    auswechselbar ist
    und
    die statische Aufladung des die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung betretenden Benutzers vermeiden kann.
  • Ebenso zeichnet sich die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung durch
    die dauerhafte Wasserdichtigkeit,
    hinreichende Beständigkeit gegenüber organischen Lösungsmitteln, Benzin,
    und
    eine hohe Belastbarkeit sowie Aufstockbarkeit aus.
  • Die Trittfestigkeit der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung wird bereitgestellt durch die besondere Ausgestaltung deren Oberfläche als Trittfläche sowohl die Oberfläche des Brückenleistenprofils als auch die der Verankerungsprofile, beispielsweise durch
    rippenartigen Parallelverlauf der Leisten zueinander,
    die Anordnung von Riffelungen zwischen den Leisten, welche Erhöhungen und Vertiefungen aufweisen,
    das Höhenverhältnis der Leisten zu den Erhöhungen,
    Materialien derselben.
  • Die Leisten sind in den Einbuchtungen hinreichend lagesicher, da die in den Innenraum der Einbuchtungen oder in den Nutinnenraum geneigten Klemmlippen oder Rippen geneigt angeordnet sind, die der durch das Betreten und anschließendes Abheben des Schuhs der Benutzer auftretenden Auszugskraft sich entgegenstemmen und somit die Leisten ortsfest in der Trittfläche bzw. den Einbuchtungen oder Nuten der Oberflächen von Brückenleistenprofil und/oder Verankerungsprofil verbleiben können.
  • Die die trittfeste Oberfläche bzw. Trittfläche bereitstellenden Leisten der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung sind in den Einbuchtungen oder Nuten auswechselbar verankert. Die Auswechselbarkeit wird dadurch bereitgestellt, dass zwar die in den Innenraum hineinragenden Klemmlippen die Leisten in dem Nutinnenraum zu halten vermögen, jedoch das Heraushebeln, -schieben oder -ziehen der Leisten von den Enden des strangförmig verlaufenden erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung ermöglicht werden kann.
  • Unter Profilbelag wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, zum Beispiel sowohl die in Einbuchtungen angeordneten Leisten wie auch die die Oberflächen des Verankerungsprofils und des Brückenleistenprofils ausgefrästen oder ausgenommenen Einbuchtungen oder Nuten, und ggf. mit Riffelungen. Unter Profilbelag wird im Sinne der Erfindung auch verstanden, dass die Oberflächen, auch obere Seiten genannt, des Verankerungsprofils und/oder des Brückenleistenprofils und/oder Oberflächen der Bauwerke mit dem Profilbelag durch besondere Ausformung zusammenwirken. Die Ausgestaltung der Oberfläche des Verankerungsprofils oder des Brückenleistungsprofils ist zwecks Zusammenwirkung an den Profilbelag angepasst sein, zum Beispiel die Ausgestaltung der Oberfläche mit Nuten, um die Leisten aufzunehmen, oder mit Stanzlöchern zur Aufnahme von Stollen. Ebenso wird unter Profilbelag im Sinne der Erfindung verstanden werden können, dass die Oberflächen des Verankerungsprofils und/oder des Brückenleistungsprofils, welche aus Metall und/oder Kunststoff hergestellt sein können, in bekannter Weise so bearbeitet werden, dass sie mit dem Profilbelag, wie unlösbar oder lösbar, z. B. standfest, verbunden werden können. In der Ausgestaltung als lösbare Verbindung kann zwar der Profilbelag ausgewechselt oder entfernt werden, jedoch wird unter Standfestigkeit auch verstanden, dass der Profilbelag infolge der Verbindung eine hinreichende Lagesicherheit bei dauerhafter und hoher Belastung durch Betreten desselben ermöglicht, ohne dass eine Ablösung des Profilsbelags von den Oberflächen infolge Überbeanspruchung zu befürchten ist.
  • Ebenso zeigt sich, dass in einer besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung die Oberseiten der Leisten im Querschnitt mit spitz zulaufenden, in der Draufsicht längs verlaufenden Erhebungen ausgezogen sein können. Mit dieser Ausgestaltung wird die Standsicherheit des Benutzers besonders erhöht, da auch im Fall der leicht geneigten Ausrichtung der Oberflächen der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung, die bei unterschiedlichen Bodensetzungen der die Fuge benachbarten Bauwerke eintreten können, ein Wegrutschen des Benutzers in Längsrichtung zur Mitte-Längsachse der Fuge vermieden werden kann.
  • Der Profilbelag kann gleichfalls aus mindestens einen Vertreter der Gummi, Kunststoffe, Stein und Metalle und dergleichen umfassenden Gruppe ausgewählt sein. In einer besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung sind die Nuten, welche die Leisten aufnehmen, trapezförmig ausgebildet. Ebenso kann in einer Ausgestaltung der Profilbelag mit einer Federkraft beaufschlagten Leisten ausgestaltet sein, die gewährleisten, dass auch bei Abnutzung stets ein definierter Anteil des oberen Teils der Leiste von der Oberfläche beabstandet hervorragen kann. Die Leisten sind in den Nuten derart angebracht, dass zumindest ein Teil der Leisten in die Fugen eingesetzt ist.
  • An den die Nut oder Nutinnenraum seitlich begrenzenden Nutwände können in Richtung Nutgrund geneigte oder gekrümmte Klemmlippen angeformt sein, so dass die Leisten leicht und nahezu kraftfrei in die Nuten oder Nutinnenraum eingesetzt werden können. Bei Betreten der Oberflächen als Trittfläche und Verlassen der Trittfläche kann zwar eine infolge Verlassen einsetzende Auszugskraft auf die Leisten einwirken, jedoch zeigt es sich, dass der besondere Halt der Leisten in den Nuten gewährleistet ist, weil bei jedem Versuch des Herausziehens der Leisten aufgrund der Auszugskraft die Klemmlippen der Nuten in die Ursprungsform zurückweichen und der Auszugskraft sich entgegenstemmen können. Dadurch ist sichergestellt, dass die Leisten bei den üblicherweise herrschenden Kräften standsicher oder ortssicher in den Nuten gehalten werden. Auch der bei Feuchtigkeit oder Nasse auftretenden Abnahme des Reibschlusses zwischen Leisten und Nut wirken die in Richtung Nutgrund geneigten Klemmlippen entgegen.
  • In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung schließen die Oberflächen des Verankerungsprofils und/oder des Brückenleistungsprofils bündig mit den horizontalen Rändern der Böden und/oder Wände der Bauwerke bzw. der Bauwerksteile oder verlaufen in mit den Rändern einer gemeinsamen Ebene in Ruhestellung, wie ohne Druckbeaufschlagung, die die Fuge begrenzen.
  • In einer zusätzlichen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung kann der Profilbelag Stollen, Kerbungen und/oder Rifflungen aufweisen. Stollen können beispielsweise zapfen- oder stöpselförmig ausgebildet sein und mit einem Teil von der Oberfläche als Trittfläche vorstehend ausgebildet sein, um die Trittsicherheit erhöhen. In dieser Ausgestaltung sind die Stollen zum Beispiel in ausgestanzten Löchern, Stanzlöcher, eingeklebt oder standfest eingefügt, um ein Ausgleiten des Benutzers bei Betreten der Trittfläche zu vermeiden und die Reinigung der Oberflächen zu erleichtern. Die Stollen können runde Klötzchen, eckige Klötzchen sein. Die Stollen können in Form einer mit Stollen versehenen Schicht auf die Oberfläche aufgetragen oder mit dieser verbunden, wie verklebt, sein. Die Stollen können mit ihrem oberen Teil von den Oberflächen hervorragen.
  • Ebenso können die Kerbungen als Vertiefungen der Oberfläche des Verankerungsprofils und des Brückenleistungsprofils ausgebildet oder in Form einer mit Kerbungen versehenen Schicht auf die Oberfläche aufgetragen oder mit dieser verbunden, z. B. verklebt, sein.
  • In der Ausgestaltung des Profilbelags als oder mit Riffelungen ist der Profilbelag mit rillenförmig verlaufenden Vertiefungen und/oder rippenförmig verlaufenden Erhöhungen, z. B. in Reihe gleichartig unterbrochen oder durchgehend verlaufend, ausgestaltet. In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung ist der Profilbelag mit Kohlenfaser und/oder Glasfasern verstärkt, um einen Abrieb dauerhaft auch bei starker Beanspruchung zu vermeiden. Ebenso kann der Profilbelag Einschlüsse aufweisen, die ein Ausrutschen in jedweder Richtung vermeiden helfen. Die Einschlüsse können als Körner mit einem Material aus der Gruppe hergestellt sein, welches Gummi, Kunststoffe, Stein, Metalle oder Gemische derselben umfassten. In einer ganz besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung ist der Profilbelag zur Darstellung von Farben oder von Farbmustern geeignet. Ebenso eignet sich in einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Profilbelag als Werbefläche für Werbemittel oder Wiedergabe von Zahlen und Buchstaben. Ebenso kann der Profilbelag eine Schicht mit kunststoffartigem und/oder gummiartigem Material sein, welche eine Reibungszahl F von 0,05 bis 0,2, vorzugsweise 0,1 bis 1,0, oder 0,5 aufweisen kann. Unter Reibungszahl kann verstanden werden das Verhältnis der Reibungskraft zur Normalkraft (Reibungskraft FR,/Normalkraft FN).
  • Die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung ermöglicht in vorteilhafter Weise aufgrund der unterschiedlichen Ausgestaltungen der Oberflächen des Brückenleistenprofils und Verankerungsprofils als Trittflächen bei Betreten, Begehen, Besteigen der Trittfläche eine hinreichende Standfestigkeit zum Wohle und Nutzen des Benutzers.
  • Ebenso ermöglicht die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung die Trittsicherheit unabhängig von Witterungsbedingungen. Es zeigt sich gerade bei Auftreten widriger Witterungsverhältnisse, dass die Gefahr des Ausrutschens des Benutzers auf den Bauteilen der herkömmlichen Fugen-Profilanordnung sich deutlich erhöht. Dieser Nachteil wird durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung beseitigt werden können.
  • Ebenfalls erweist sich die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung von Vorteil, weil bei Auftreten von Feuchtigkeit in Folge von Feuchtreinigungen großer Bodenflächen, wie sie in Einkaufszentren, Großmärkten und anderen ähnlichen Großräumen zu finden sind, die Trittsicherheit des Benutzers deutlich erhöht wird.
  • Die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung eignet sich zur Überbrückung jedweder Fugen von Bauwerken.
  • Auch zeigt sich, dass die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung bei Nasse im Fall der Verwendung derselben zur Überbrückung von z. B. Fußgängerüberwegen, Gehwegen, usw. einen trittfesten Stand des Benutzers auf der Oberfläche der erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung gewährleisten kann.
  • Beiderseits der Fuge oder Dehnfuge können sich zwischen zwei z. B. nebeneinander liegenden Bauwerksteilen die Verankerungsprofile befinden. Die Verankerungsprofile können durch mindestens ein Brückenleistenprofil mit mindestens zwei Brückenleisten relativbeweglich miteinander verbunden sein wobei die eine Brückenleiste des Brückenleistenprofils im Querschnitt gabelförmig unter Bildung von zwei Schenkeln, die andere Leiste des Brückenleistenprofils zungenartig ausgestaltet sein können und in den von den beiden Schenkel der einen Brückenleiste des Brückenleistenprofils begrenzten Innenraum der einen Brückenleiste zu greifen vermag. Die Oberfläche des einen einem oberen Bereich zugewandten Schenkels der einen Brückenleiste des Brückenleistenprofils kann mit der Oberfläche mindestens eines Verankerungsprofils in einer Ebene verlaufen. Es ist mög lich, dass mindestens eine der Oberflächen des Verankerungsprofils und/oder die Oberfläche des einen dem oberen Bereich zugewandten Schenkels der einen Brückenleiste des Brückenleistenprofils als Trittfläche einen Profilbelag aufweist.
  • Zudem können die Oberflächen der einen Brückenleiste und der Ankerleiste und die Oberfläche der Bodenschiene bündig mit den horizontalen Rändern, die die Fuge begrenzen, der Bauwerke abschließen. Auch kann an einer der anderen Brückenleiste abgewandten Seite der einen Brückenleiste des Brückenleistenprofils mindestens eine wulstartige Längskante und/oder an einer der einen Brückenleiste abgewandten Seite der anderen Brückenleiste des Brückenleistenprofils mindestens eine wulstartige Längskante angeformt sein. Auch können die dem Brückenleistenprofil zugewandten Seiten des Verankerungsprofils können unter Bildung von Längskanälen eingezogen sind, in welche die Längskanten formschlüssig und/oder schwenkbar einzugreifen vermögen. Das Verankerungsprofil kann mindestens eine, vorzugsweise L-förmige, Bodenschiene und/oder mindestens eine Ankerleiste umfasst. Die Brückenleisten sind mit dem Verankerungsprofil relativ beweglich miteinander verbunden und parallel zu der Mitte-Längsachse der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung oder längs der sich erstreckenden Dehnungsfuge oder Fuge verschiebbar.
  • Das Verankerungsprofil weist mindestens eine, vorzugsweise L-förmige, Bodenschiene und/oder mindestens eine Ankerleiste auf. Die Bodenschiene kann mittels Verbindungseinrichtung mit der Ankerleiste, vorzugsweise relativ beweglich zueinander, verbunden sein. Die Verbindungseinrichtungen umfassen vorzugsweise miteinander formschlüssig, kraftschlüssig und/oder reibschlüssig zusammenwirkende Verbindungselemente. Die Verbindungselemente können Längsstege und Längsnuten sein, in welche die Längsstege formschlüssig eingreifen. Die Längsstege und Längsnuten sind relativ beweglich zueinander längs der Mitte-Längsachse der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung verschiebbar. An der Bodenschiene kann mindestens ein Verbindungselement vorzugsweise angeformt sein, mindestens eine Längsnut kann in einer Ankerleiste als Verbindungselement ausgeformt sein, in welche der Längssteg formschlüssig eingrei fen kann. Als Verbindungselemente eignen sich zum Beispiel Längsstege und Längsnuten, welche durchgehend oder unterbrochen längs zu der Mitte-Längsachse der erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung sich erstrecken können oder längs der Fuge oder der Mitte-Längsachse derselben. Die Bodenschiene und/oder die Ankerleiste können unterschiedliche Ausgestaltungen haben, beispielsweise L-förmig, T-förmig, U-förmig, I-förmig, W-förmig oder Doppel-T-förmig.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung sind die den dem Brückenleistenprofil zugewandten Seiten mindestens einer Bodenschiene und/oder mindestens einer Ankerleiste unter Bildung von Längskanälen eingezogen. In die Längskanäle können die Längskanten formschlüssig und/oder schwenkbar eingreifen. In einer besonderen Ausgestaltung können die Bodenschienen oder die Ankerleisten auch schichtartig übereinander angeordnet sein. Die Bodenscheinen oder Ankerleisten sind herkömmlicher Kopplungsverbindungen verbindbar. Zum Beispiel können die Bodenschienen vertikal angeordnete Durchgangsbohrungen aufweisen, wobei die Ankerleisten mittels durch die Durchgangsbohrungen der Bodenschienen geführter, in die in die Bodenschienen angeordneten Gewindehülsen eingedrehter Schraubbolzen verbunden sein. Hierdurch wird die Relativverschiebung der Ankerleiste zu der Bodenschiene längs der Mitte-Längsachse unterbunden.
  • Beiderseits der Dehnfuge oder der Fuge befinden sich die Verankerungsprofile der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung. Die Festlegung der Verankerungsprofile ist abhängig von der Fugengestaltung. Beispielsweise können zu beiden Seiten der Fuge die Bodenschienen mit den Ankerleisten oder an oder auf einer Seite der Fuge eine Bodenschiene mit Ankerleiste und an oder auf der anderen Seite der Fuge nur eine Ankerleiste angeordnet sein, welche miteinander über ein oder mehrere Brückenleistenprofile verbunden werden. Die Bodenschiene und die Ankerleiste sind mittels Verbindungseinrichtungen verbunden. Die Bodenschiene und/oder die Ankerleiste können ebenso mittels Kopplungseinrichtungen mit dem Untergrund, wie Boden, Erdreich, Wand usw. fest verbunden sein, um ein Lockern oder Ablösen derselben von dem Untergrund beim Übergang von der Ruhestellung in die Belastungsstellung, z. B. bei Belastung oder Kraftbeaufschlagung, zu vermeiden. Unter Kopplungseinrichtungen werden im Sinne der Erfindung auch verstanden Schraubverbindungen herkömmlicher Art oder Klebverbindungen, Schweißverbindungen, Nietverbindungen, Schraubensicherungen, Schraubenverbindungen, Bolzen, Stiftverbindungen und Sicherungselemente. Schraubensicherungen können kraft-, reibschlüssige Sicherungen sein.
  • Das Verankerungsprofil kann mittels einer die Fugen überspannenden, übergreifenden oder überbrückenden, vorzugsweise elastischen, Längsmanschette verbunden sein. Die Verbindung kann die Fuge in Richtung unteren Bereich hin oder in Richtung oberen Bereich hin gegenüber Feuchtigkeit, Nasse, Wasser oder sonstigen Flüssigkeiten abdichten.
  • An den Seiten der Längsmanschette, die dem Verankerungsprofilen zugewandt sind, können wulstartige Längskanten angeformt sein, die in die Längskanäle der Verankerungsprofile, z. B. der Bodenschiene oder der Ankerleiste, formschlüssig und/oder schwenkbar eingreifen. Die Längskanäle der Verankerungsprofile können Längskanäle des Bodenprofils oder der die der Ankerleiste sein. Durch die Längsmanschette wird die Dichtigkeit auch bei Bodensetzungen und die infolge von senkrecht auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung einwirkenden Kräfte hinreichend Dichtigkeit gewährleistet.
  • Die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnungen ermöglicht eine hohe Trittsicherheit auf Trittflächen für den Benutzer derselben, ohne dass der Benutzer abhängig den örtlichen Gegebenheiten und Witterungsverhältnissen der Benutzer nicht auszurutschen vermag.
  • Zudem ist die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung bei häufigem Betreten derselben abriebfest, so dass sich stete Kontrollen der Trittsicherheit der Trittfläche der erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung vermieden werden können.
  • Auch toleriert die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung Setzbewegungen der Bauwerke, ohne dass die Trittsicherheit eingeschränkt wird.
  • Ebenso macht die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnungen im Fall von Feuchtreinigungen der Oberflächen derselben die hohe Trittsicherheit auf Trittflächen für den Benutzer derselben möglich.
  • Hinzukommend erweist sich die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnungen von Vorteil, weil der Profilbelag der Trittflächen abriebfest, haftungserhöhend, bei Begehung, bei Betreten rutschhemmend und antistatisch ist.
  • Weiterhin ist die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung optisch ansprechend und bietet die Möglichkeit, je nach Ausgestaltung der die Fugen begrenzenden Ränder der Bauwerke an diese angepasst zu werden, um einen einheitlichen ästhetischen Gesamteindruck zu vermitteln.
  • Ebenfalls gewährt die erfindungsgemäße Fugen-Profilordnung eine hinreichende Dichtigkeit zwischen den Bauwerksteilen, unabhängig von auftretenden Druck-, Zug- und Scheerspannungen, wie auch Beaufschlagung von Kräften, die senkrecht auf die Fugen-Profilanordnung einzuwirken vermögen.
  • Hinzutretend weist die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung auswechselbare Bauteile, wie Bodenschiene, Ankerleiste, Brückenleisten, auf, um eine Reparaturfreundlichkeit und daher die Wartungskosten zu erniedrigen und die Reparaturfreundlichkeit zu erhöhen im Gegensatz zum Stand der Technik.
  • Darüber hinaus setzt sich die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung vorteilhafterweise aus baukastenartig zusammensetzbaren Teilen oder Modulen, wie Brückenleistenprofil mit seinen Brückenleisten, das Verankerungsprofil mit seiner Bodenschiene und seiner Ankerleisten zusammen, so dass ein hohes Maß an Anpassbarkeit der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung an verschiedene Fugengestaltungen ermöglicht wird.
  • Ausführungsbeispiele
  • Die Zeichnungen zeigen aufgrund einer zeichnerischen Vereinfachung in schematischer, stark vergrößerter Weise, ohne Anspruch auf eine maßstabsgetreue Wiedergabe in
  • 1 die Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit einem Brückenleistenprofil und einem Verankerungsprofil,
  • 2 die Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit zwei Brückenleistenprofilen und einem Verankerungsprofil,
  • 3 die Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit einem Brückenleistenprofil und einem Verankerungsprofil des flachen Typs,
  • 4 die Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit zwei Brückenleistenprofilen und einem Verankerungsprofil und einer Einlage,
  • 5 die Schrägansicht auf die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit einem Brückenleistenprofil und einem Verankerungsprofil des Hochtyps,
  • 6 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit einem Brückenleistenprofil und einem Verankerungsprofil mit Bodenschiene und Ankerleiste auf der einen Seite eines Boden und zwei Ankerleisten auf der anderen Seite einer Wand,
  • 7 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit je zwei übereinander angeordneten Ankerleisten und eine L-förmige Bodenschiene an einer Wand und im Boden sowie zwei Brückenleistenprofilen einer Wand,
  • 8 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit einer Brückenleiste und zwei Verankerungsprofilen mit trittfester Trittfläche an Böden,
  • 9 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit zwei Brückenleistenprofilen und zwei Verankerungsprofilen mit jeweils einer Bodenschiene und Ankerleiste an Böden,
  • 10 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit einem Brückenleistenprofil mit trittfester Trittfläche und zwei Verankerungsprofilen mit jeweils einer Bodenschiene und einer Ankerleiste an Böden und Längsmanschette,
  • 11 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit zwei Brückenleistenprofilen mit trittfester Trittfläche und Verankerungsprofilen mit trittfester Trittfläche, welche jeweils aus Bodenschiene und Ankerleiste besteht, an Böden,
  • 12 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit einem Brückenleistenprofil und zwei Verankerungsprofilen, zur Fugenüberbrücken zwischen Boden und Wand oder zwischen Boden- und Wandfläche,
  • 13 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit zwei Brückenleistenprofilen und zwei Verankerungsprofilen zur Fugenüberbrücken zwischen Boden und Wand oder zwischen Boden- und Wandfläche,
  • 14 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit einem Brückenleistenprofil und zwei Verankerungsprofilen mit einer Ankerleiste und einer Bodenschiene an einer Seite eines Bodens und einer Ankerleiste und L-förmigen Bodenschiene an der anderen Seite einer Wand,
  • 15 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit zwei Brückenleistenprofilen und zwei Verankerungsprofilen, mit einer Ankerleiste und einer Bodenschiene an einer Seite eines Bodens und einer Ankerleiste und einer Bodenschiene an der anderen Seite einer Wand,
  • 16 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit zwei Brückenleistenprofilen und zwei Verankerungsprofilen mit zwei Ankerleisten und einer Bodenschiene an einer Seite eines Bodens und zwei Ankerleiste und einer Bodenschiene an der anderen Seite einer Wand,
  • 17 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit einem Brückenleistenprofil und zwei Verankerungsprofilen mit je einer Ankerleiste und einer Bodenschiene zur Fugenüberbrückung zwischen Wand und Boden oder zwischen Boden- und Wandfläche,
  • 18 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit einem Brückenleistenprofil und zwei Verankerungsprofilen mit einer Ankerleiste und einer Bodenschiene an einer Seite eines Bodens und einer Ankerleiste und Bodenschiene an der anderen Seite einer Wand
    und
  • 19 den Querschnitt durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung mit trittfester Trittfläche mit einem Brückenleistenprofil und zwei Verankerungsprofilen mit einer Ankerleiste an einer Seite eines Bodens und einer Ankerleiste an der anderen Seite eines Bodens.
  • Die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung ist in Draufsicht strangförmig sich erstreckend entlang ihrer Mitte-Längsachse A. In einem Ausführungsbeispiel umfasst die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung zwei beiderseits der Fuge 16 angebrachte Verankerungsprofile 1 und eine Brückenleistenprofil 2.
  • Der Profilbelag 7 hat Einbuchtungen 103, welche sich parallel zueinander erstrecken, in welchen die Leisten 4 angeordnet, z. B. eingeklemmt, sind. Der Profilbelag 7 ist aus einem kunststoffartigen, rutschfesten Material mit rauher Oberfläche. Die Einbuchtungen verlaufen parallel zu der Mitte-Längsachse A. Zwischen den Einbuchtungen 103 befinden sich die Ausbuchtungen 106, an dessen auf der dem oberen Bereich 24 zugewandten Seite Riffelungen 6 mit Erhöhungen 11 und Vertiefungen angeformt sind zur Erhöhung der Trittsicherheit. Die Leisten 4 überragen die Riffelungen 6 mit den Erhöhungen 11. In einem Ausführungsbeispiel sind die dem oberen Bereich zugewandten Seiten der Verankerungsprofile 1 und/oder des Brückenleistenprofils zu Ein- und Ausbuchtungen als Profilbelag, einstückig vorliegend, ausgeformt, oder in einem anderen Ausführungsbeispiel sind an den dem oberen Bereich zugewandten Seiten der Verankerungsprofile 1 und/oder des Brückenleistenprofils Ein- und Ausbuchtungen als Profilbelag 7, zweistückig vorliegend, angeformt.
  • Gleichfalls sind die Riffelungen 6 mit den Verankerungsprofilen 1 und/oder den Brückenleistenprofilen 2 als Profilbelag 7 einstückig oder in einem anderen Ausführungsbeispiel an diesen zweistückig angeformt. Die Leisten 4 sind in den Einbuchtungen 103 fest oder auswechselbar verankert. Die dem oberen Bereich 24 zugewandten einen Profilkopf 109 bildenden Seiten der Leisten 4 sind im Querschnitt spitz zulaufend. In einem Ausführungsbeispiel der Einstückigkeit von Profilbelag mit dem Verankerungsprofil 1 und dem Brückenleistenprofil 2 sind deren Oberflächen eloxiert. Das Verhältnis der zwei mi teinander benachbarten Leisten 4 zu der der von den Leisten 4 begrenzten Erhöhungen 11 beträgt z. B. 0,3 oder 0,6.
  • Das Brückenleistenprofil 2 umfasst mindestens die eine Brückenleiste 21, welche im Querschnitt gabelförmig unter Bildung von zwei Schenkeln 14 ausgestaltet ist, und die andere Brückenleiste 22, 22a, wobei die andere Brückenleiste 22, 22a zungenartig in den von den beiden Schenkeln 14 der einen Brückenleiste 21 des Brückenleistenprofils 2 begrenzten Innenraum der einen Brückenleiste 21 eingreift. Die Brückenleisten 21, 22a, 22 sind mit dem Verankerungsprofil 1 aneinander beweglich, auch relativbeweglich miteinander, verbunden genannt. In einem weiteren Ausführungsbeispiel umfasst das Brückenleistenprofil 2 zwei eine Brückenleisten 21 und die andere Brückenleiste 22a, wobei die andere Brückenleiste 22 in die beiden je von den beiden Schenkeln 14 der einen Brückenleisten 21 des Brückenleistenprofils 2 begrenzten Innenräume eingreift, deren gegenüber stehenden Kanten als Fasen 100 abgeschrägt sind. In dem oberen Bereich 24 zwischen den Brückenleisten 22, 21 liegt eine Einlage 101 auf der anderen Brückenleiste 22a. Die Einlage 101 hat Trittfläche den Profilbelag 7 mit auf dieser angeformten Riffelungen 6.
  • Das Verankerungsprofil 1 umfasst eine Bodenschiene 3b und eine Ankerleiste 3a. Die Ankerleiste 3a und die Bodenschiene 3b sind mittels Verbindungseinrichtungen verbunden, vorzugsweise relativ beweglich zueinander. Die Verbindungseinrichtungen ermöglichen die Verschiebbarkeit der Ankerleiste 2 zu der Bodenschiene 1. Die Bodenschiene 3b und die Ankerleiste 3a werden mittels herkömmlicher Schraubverbindungen als Kopplungseinrichtungen miteinander fest verbunden, um die Verschiebung der Bodenschiene 3b relativ zu der Ankerleiste 3a zu vermeiden. Mit dem Untergrund 19 werden die Bodenschiene 3b und die Ankerleiste 3 mittels herkömmlicher Schraubverbindungen 40 als Kopplungseinrichtungen ebenso verbunden. Hierbei weisen die Bodenschienen 1 und die Ankerleisten 3a gemeinsam vertikal angeordnete Durchgangsbohrungen auf, durch welche Schraubbolzen in Gewindehülsen 40a eingeführt werden. Beispielsweise können die Schraubbolzen auch nur in die in die Bodenschienen 3b angeordneten Gewindehülsen eingedreht werden. Die Bodenschiene 3b ist lagesicher mit dem Untergrund 19 verbunden, um eine Beweglichkeit der Bodenschiene 3b relativ zu dem Untergrund 19 zu vermeiden. Die Bodenschienen 3b und die Ankerleisten 3a können unterschiedlich im Querschnitt ausgestaltet sein. Das Brückenleistenprofil 2 umfasst in einem Ausführungsbeispiel zwei Brückenleisten 21, 22. Die eine Brückenleiste 21 ist im Querschnitt mit zwei Schenkeln 14 gabelförmig oder U-förmig ausgebildet. Die andere Brückenleiste 22 erstreckt sich im Querschnitt zungenartig und greift in den von den beiden Schenkeln 14 der einen Brückenleiste gebildeten oder begrenzten Innenraum. Die beiden Brückenleisten 21, 22 ermöglichen die Verschiebbarkeit der Brückenleisten zueinander, vorzugsweise parallel zu der Horizontalen. Das Brückenleistenprofil 2 mit seinen Brückenleisten 21, 22, das Verankerungsprofil 1 mit seiner Bodenschiene 3b und seiner Ankerleisten 3b erstrecken sich in Draufsicht strangförmig.
  • Die eine Brückenleiste 21 weist auf ihrer Oberfläche 23, welche dem oberen Bereich 24 zugewandt ist, einen Profilbelag 7 auf. Ebenso weist die Oberfläche 23 der Ankerleiste 3a des Verankerungsprofils 1, welche dem oberen Bereich 24 zugewandt ist, einen Profilbelag 7 auf. Die beiden Oberflächen 23 dienen als Trittflächen zur Begehung, Besteigung durch den Benutzer. Die Oberfläche 23 ist mit der Oberfläche 23 mindestens der einen Ankerleiste 3a des Verankerungsprofils 1 z. B. bündig ausgerichtet, sie verlaufen z. B. in Ruhestellung ohne Auftreten von Kräften in einer Ebene. Ebenso können die Oberflächen 23 oder mindestens eine der beiden Oberflächen mit der Oberfläche 26 der einen Bodenschiene 3a in einer Ebene verlaufen, welche dem oberen Bereich zugewandt ist, je nach Ausgestaltung der Bodenschiene. Ebenso können die Oberflächen der einen Brückenleiste und der Ankerleiste und die Oberfläche 26 der Bodenschiene bündig mit den horizontalen Rändern 26 der Bauwerke abschließen bzw. in einer Ebene verlaufen. Die Ankerleiste 3a und/oder die Bodenschiene 3b sind an den beiden Rändern 50 der Fuge 16 an den Bauwerken fest verbunden.
  • Die als Trittflächen ausgestalteten Oberflächen 23 der Brückenleiste und die Oberflächen 23 des Verankerungsprofils sind mit Leisten 4 als Profilbelag ausgebildet. Die Leisten 4 des Profilbelags werden in Nuten geführt. Die Oberflächen der der Ankerleiste 3a sind unter Bildung von Nuten eingezogen. Die Leisten 4 sind aus einem kunststoffartigen Material hergestellt, welches elastisch ist. Die Leisten 4 sind in deren oberen Bereich im Querschnitt ballig nach außen geformt. Durch die besondere Ausgestaltung der Leisten 4 wird die Trittsicherheit des Benutzers auch bei Feuchtigkeit erhöht. Die Leisten 4 sind in den Nuten mittels herkömmlicher Nut-Feder-Verbindungen auszugssicher eingesetzt, so dass die bei Verlassen der Trittfläche auftretenden Auszugskräfte kein Herausziehen der Leisten 4 ermöglichen können. Die in den Nuten geführten Klemmlippen, welche in Längsrichtung zu den Nuten bzw. zu den Fugen verlaufen können, wirken den Auszugskräften entgegen, die auf die Leisten einwirken.
  • Der Profilbelag kann auch Riffelungen 6 aufweisen. Die Oberflächen 23 des Brückenleistenprofils 2 und der Verankerungsprofile 1, die dem oberen Bereich zugewandt sind, weisen rillenförmig verlaufende Vertiefungen und rippenförmig verlaufende Erhöhungen auf. Die Vertiefungen und Erhöhungen können mit einem kunststoffartigen Material überzogen sein, welches die Trittsicherheit und Festigkeit erhöht.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung ist der Profilbelag zusätzlich zur Darstellung von Farben, Farbmustern und als Werbefläche für Werbemittel vorgesehen. Die Ausgestaltung des Profilbelags mit Farbmustern ermöglicht die Anpassung der erfindungsgemäßen Fugen-Profilanordnung an die farbliche Ausgestaltung der Bodenflächen der Bauwerksteile und Wandflächen der Bauwerksteile, um einen hinreichenden ansprechenden ästhetischen Gesamteindruck bereitzustellen. Ebenso wird durch die erfindungsgemäße Fugen-Profilanordnung ein solcher Profilbelag bereitgestellt, welcher bei Aufnahme von Informationen dient, um den Benutzer in Kenntnis zu setzen. Ebenfalls dient der Profilbelag als Werbefläche oder als Informationsfläche zur Wiedergabe von Informationen und Zeichen.
  • 1
    Verankerungsprofil
    2
    Brückenleistenprofil
    3a
    Ankerleiste
    3b
    Bodenschiene
    4
    Leiste
    6
    Riffelung
    7
    Profilbelag
    9
    Oberfläche des Bauteils
    11
    Erhöhungen der Riffelung
    12
    Längskante
    13
    Längskanal
    14
    Schenkel der einen Brückenleiste
    16
    Fugen, Dehnfugen
    19
    Untergrund
    21
    eine Brückenleiste
    22
    andere Brückenleiste
    22a
    andere Brückenleiste
    23
    Oberflächen der einen Brückenleiste und der Ankerleiste
    24
    obere Bereich
    24a
    untere Bereich
    26
    Oberfläche von Bodenschiene
    40a
    Durchgangsbohrung
    40b
    Schraubbolzen
    50
    Ränder
    100
    Fase
    101
    Einlage
    102
    Vertiefung der Riffelung
    103
    Einbuchtung, Nut,
    104
    Klemmlippen
    105
    Klemmlippen
    106
    Ausbuchtung
    109
    Profilkopf der Leisten
    300
    Schrauben

Claims (38)

  1. Fugen-Profilanordnung mit ausgezeichneter trittfester Trittfläche, mit ansprechender Optik, dauerhafter Abriebfestigkeit und hoher Belastbarkeit zur Überbrückung einer Fuge (16), wie Dehnfuge, zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche, welche an beiden Rändern (50) der Fuge (16) an den Bauwerken festlegbare parallel zueinander sich erstreckbare Verankerungsprofile (1) und mindestens ein die Fuge (16) übergreifbares Brückenleistenprofil (2) umfasst, die Verankerungsprofile (1) durch das Brückenleistenprofil (2) beweglich miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Oberflächen (23, 26) des Verankerungsprofils (1) und/oder mindestens eine der Oberflächen (23) des Brückenleistenprofils (2) als Trittflächen einen Profilbelag (7) aufweisen.
  2. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungsprofil (1) und/oder das Brückenleistenprofil (2) zumindest teilweise eine mattiert, eloxiert, glänzend, geätzt ausgestaltete Oberfläche (23, 26) aufweisen.
  3. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die dem oberen Bereich (24) zugewandten Seiten der Verankerungsprofile (1) und/oder des Brückenleistenprofil (2) zu Ein- und Ausbuchtungen als Profilbelag (7) ausgeformt sind, und/oder die Verankerungsprofile (1) durch das Brückenleistenprofil (2) relativbeweglich miteinander verbunden sind.
  4. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilbelag (7) Einbuchtungen (103) aufweist, wel che sich parallel zueinander erstrecken, in welchen vorzugsweise Leisten (4) angeordnet sind, und/oder eine die Einbuchtungen (103) und Ausbuchtungen (106) umfassende Schicht ist, welcher mit einem Material mit mindestens einem Vertreter der Gummi, Kunststoffe, Stein und Metalle umfassenden Gruppe hergestellt ist.
  5. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungen (103) parallel zu der Mitte-Längsachse A der, vorzugsweise strangförmig sich erstreckenden, Fugen-Profilanordnung, des Verankerungsprofils (1) und/oder des Brückenleistenprofils (2) verlaufen.
  6. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Einbuchtungen (103) die Ausbuchtungen (106) mit Riffelungen (6), welche als Erhöhungen (11) und Vertiefungen ausgebildet sind, angeordnet sind und/oder die Leisten (4), vorzugsweise um ein Mehrfaches, die Ausbuchtungen (106) oder die Erhöhungen (11) überragend ausgebildet sind.
  7. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Riffelungen (6) mit den Verankerungsprofilen (1) und/oder den Brückenleistenprofile (2) einstückig ausgebildet sind.
  8. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem oberen Bereich (24) zugewandten einen Profilkopf (109) bildenden Seiten der Leisten (4) im Querschnitt spitz zulaufend sind, vorzugsweise einen Winkel von unter 90°, vorzugsweise unter 45°, einschließen, und/oder gemeinsam einen Halb- oder Viertelkreisbogen bilden.
  9. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Oberflächen (23, 26) des Verankerungsprofils (1) und/oder mindestens eine der Oberflächen (23) des Brückenleistenprofils (2) und/oder die Oberfläche des Profilbelags (7) zumindest teilweise mattiert, eloxiert, vorzugsweise metallisch, glänzend und/oder geätzt ausgebildet sind.
  10. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Anzahl der beiden miteinander benachbarten Leisten (4) zu der der von den Leisten (4) begrenzten Erhöhungen (11) 0,1 bis 0,8, vorzugsweise 0,2 bis 0,6, noch mehr bevorzugt 0,3 oder 0,6, beträgt.
  11. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Brückenleistenprofil (2) mindestens die eine Brückenleiste (21), welche im Querschnitt gabelförmig unter Bildung von zwei Schenkeln (14) ausgestaltet ist, und die andere Brückenleiste (22, 22a) umfasst, wobei die andere Brückenleiste (22, 22a) zungenartig ausgestaltet ist und in den von den beiden Schenkeln (14) der einen Brückenleiste (21) des Brückenleistenprofils (2) begrenzten Innenraum der einen Brückenleiste (21) greift, die Brückenleisten (21, 22a, 22) mit dem Verankerungsprofile (1), beweglich, vorzugsweise relativbeweglich, miteinander verbunden sind, vorzugsweise das Brückenleistenprofil (2) zwei eine Brückenleisten (21) und die andere Brückenleiste (22, 22a) umfasst, wobei die andere Brückenleiste (22a) in die beiden von den beiden Schenkeln (14) der einen Brückenleisten (21) des Brückenleistenprofils (2) begrenzten Innenräume greift.
  12. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass in dem oberen Bereich (24) zwischen den Brückenleisten (22, 21) und/oder zwischen dem Verankerungsprofil (1) und mindestens einer Brückenleiste (21, 22) mindestens eine Einlage (101) angeordnet ist, deren Oberfläche (23, 26) vorzugsweise als Trittfläche den Profilbelag (7) aufweist.
  13. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (4) in den Einbuchtungen (103) und/oder die Einlage (101) auswechselbar verankert sind und/oder die Oberflächen von Leisten und/oder Riffelungen ein- oder mehrstufige Zwirne umfassen.
  14. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem oberen Bereich (24) zwischen den gegenüber stehenden dem oberen Bereich (24) zugewandten Schenkeln der einen Brückenleisten (21, 22) die Einlage (101) angeordnet ist, vorzugsweise auf der anderen Brückenleisten (22a) aufliegt, deren Oberfläche (23, 26) vorzugsweise als Trittfläche den Profilbelag (7) aufweist.
  15. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem unteren Bereich (24a) zugewandten Oberflächen (23) der Schenkel (14) der einen Brückenleiste (21) und/oder die dem unteren Bereich (24a) zugewandten Oberflächen (23) der anderen Brückenleiste (22 22a) zumindest teilweise Lippen (105), vorzugsweise mit elastischem, kunststoffartigem Materialien, aufweisen, welche mit den gegen die Lippen (105) anliegenden Oberflächen als bewegungsverzögernd und/oder dichtend zusammenwirken.
  16. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, da durch gekennzeichnet, dass die Leisten (4), die Lippen (105), die Klemmlippen (104), die Einbuchtungen (103), Ausbuchtungen (106), die Erhöhungen (11), Vertiefungen (102) und/oder die Erhebungen zumindest teilweise parallel zu der Mitte-Längsachse A der Brückenleistenprofile (2) und/oder der des Verankerungsprofils (1) und/oder der Fugen-Profilanordnung verlaufen, bevorzugt die Mitte-Längsachsen des Verankerungsprofils (1) und/oder des Brückenleistenprofils (2) parallel zueinander erstrecken.
  17. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilbelag (7) mit einem elastischen Material und/oder das Verankerungsprofil (1) und/oder das Brückenleistenprofil (2) mit einem antistatisch wirkendem Material hergestellt sind.
  18. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil in einem spitzen Winkel zu der Mitte-Längsachse des Brückenleistenprofils (2) oder des Verankerungsprofils (1) verlaufenden Leisten (4) in Nuten des Verankerungsprofils (1) und/oder in Nuten des Brückenleistenprofils (2) und/oder Riffelungen (6) und/oder quer zu derselben geführt ist.
  19. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine einem oberen Bereich (24) zugewandte Oberfläche der Leisten (4) oder des oberen Teils der Leisten (4) geriffelt und/oder ballig nach außen geformt, gekämmt, verdrahtet, insbesondere mit mindestens einem Vertreter der metallische, mineralhaltige, kunststoffartige, glasidentische, glasähnliche, glas- oder kohlenstofffaserverstärkte, Materialien umfassenden Gruppe verzwirnt ist, ausgebildet ist.
  20. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten (4) über Nut-Feder-Verbindungen auszugssicher mit mindestens einer Oberfläche (23, 26) des Verankerungsprofils (1) und/oder des Brückenleistenprofil (2) zusammenwirken.
  21. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungen (103) oder Nuten mit in diesen angeformten und verlaufenden Rippen oder Klemmlippen (104) zur Verklemmung der Leisten (4) aufweisen, vorzugsweise die Nuten im Querschnitt trapezförmig zur Verklemmung der Leisten (4) ausgebildet sind.
  22. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den Oberseiten der Leisten (4) mit im Querschnitt spitz zulaufenden, in Draufsicht längsverlaufenden Erhebungen angeformt sind.
  23. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Teil der Leisten (4) von den Oberfläche (23, 26) hervorsteht.
  24. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilbelag (7) Stollen, Kerbungen und/oder Riffelungen (6) aufweist, wobei die Riffelungen (6) rillenförmig verlaufende Vertiefungen und/oder rippenförmig verlaufende Erhöhungen (11) in Reihe gleichartig unterbrochen oder verlaufend aufweisen.
  25. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilbelag (7) kohlenfaser- und/oder glasfaserverstärkt ist und/oder Einschlüsse aufweist, wobei die Einschlüsse mit einem Material aus mindestens einem Vertreter der Gummi, Kunststoffe, Stein und Metalle umfassenden Gruppe hergestellt sind.
  26. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilbelag (7) zur Darstellung von Farben und/oder Farbmustern und/oder als Werbefläche für Werbemittel geeignet ist.
  27. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilbelag (7) eine Folie mit einer rutschfesten Oberseite zur klebfesten und auszugssicheren Kopplung an den Oberflächen (23, 26) ist und/oder der Profilbelag (7) mit einer Federkraft beaufschlagte Leisten (4) sind.
  28. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsprofile (1) durch das Brückenleistenprofil (2) mit zwei Brückenleisten (21, 22) relativbeweglich miteinander verbunden sind, die eine Brückenleiste (21) des Brückenleistenprofils (2) im Querschnitt gabelförmig unter Bildung von zwei Schenkeln (14) ausgestaltet ist, die andere Leiste (22) des Brückenleistenprofils (1) zungenartig ausgestaltet ist und in den von den beiden Schenkel (14) der einen Brückenleiste (21) des Brückenleistenprofils (2) begrenzten Innenraum der einen Brückenleiste (21) greift, mindestens eine der Oberflächen (23, 26) des Verankerungsprofils (1) und/oder die Oberfläche (23) des einen dem oberen Bereich (24) zugewandten Schenkels (14) der einen Brückenleiste (21) des Brückenleistenprofils (2) als Trittflächen einen Profilbelag (7) aufweist.
  29. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der anderen Brückenleiste (22) abgewandten Seite der einen Brückenleiste (21) des Brückenleistenprofils (2) mindestens eine wulstartige Längskante (12) und/oder an einer der einen Brückenleiste (21) abgewandten Seite der anderen Brückenleiste (22) des Brückenleistenprofils (2) mindestens eine wulstartige Längskante (12) angeformt sind, die den dem Brückenleistenprofil 2 zugewandten Seiten des Verankerungsprofils (1) unter Bildung von Längskanälen (13) eingezogen sind, in welche die Längskanten (12) formschlüssig und/oder schwenkbar eingreifen.
  30. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungsprofil (1) mindestens eine, vorzugsweise L-förmige, Bodenschiene (3b) und/oder mindestens eine Ankerleiste (3a), umfasst, die Bodenschiene (3b) mittels Verbindungseinrichtungen mit der Ankerleiste (3a), vorzugsweise relativbeweglich zueinander längsverschiebbar, verbunden sind.
  31. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungseinrichtungen miteinander formschlüssig, kraftschlüssig und/oder reibschlüssig zusammenwirkende Verbindungselemente sind, welche Verbindungselemente Längsstege (31) und Längsnuten (32) sind, in welche die Längsstege (31) formschlüssig eingreifen.
  32. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Bodenschiene (3b) mindestens ein T-förmiger Längssteg (31) als Verbindungselement angeformt ist und eine Ankerleiste (3a) mindestens eine Längsnut (32) als Verbindungselement hat, in welche der Längssteg (31) formschlüssig eingreift.
  33. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Brückenleistenprofil (2) zugewandten Seiten mindestens einer Bodenschiene (3b) und/oder mindestens einer Ankerleiste (3a) unter Bildung von Längskanälen (13) eingezogen sind, in welche die Längskanten (12) formschlüssig und/oder schwenkbar eingreifen.
  34. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenschienen (3b) und/oder die Ankerleisten (3a) schichtartig übereinander angeordnet sind, vorzugsweise die Bodenschienen (3b) vertikal angeordnete Durchgangsbohrungen (40a) aufweisen, insbesondere die Ankerleisten (3b) mittels durch die Durchgangsbohrungen (40a) der Bodenschienen (3b) geführter, in die in die Bodenschienen (3b) angeordneten Gewindehülsen eingedrehter Schraubbolzen (40b) mit den Bodenschienen (3b) verbunden sind.
  35. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenschiene (3b) und/oder die Ankerleiste (3a) mittels Kopplungseinrichtungen (40) mit dem Untergrund (19) oder der Wand (19) verbunden sind.
  36. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsprofil (1) mittels mindestens einer die Fuge (16) überbrückenden, vorzugsweise elastische, Längsmanschette (30) verbun den sind, an deren den Verankerungsprofil (1) zugewandten gegenüber liegenden Seiten wulstartige Längskanten (12) angeformt sind, die in die Längskanäle (13) der Verankerungsprofile (1) formschlüssig und/oder schwenkbar eingreifen, vorzugsweise die Längsmanschette (30) die Fuge (16) dichtend zum oberen Bereich (24) hin und/oder zum unteren Bereich (24a) hin abschließt.
  37. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine einem oberen Bereich (24) zugewandte Oberfläche (23) des Brückenleistenprofils (2) mit einer dem oberen Bereich (24) zugewandten Oberfläche (23, 26) mindestens eines Verankerungsprofils (1) in einer Ebene verläuft, vorzugsweise die Oberfläche (23) des einen einem oberen Bereich (24) zugewandten Schenkels (14) der einen Brückenleiste (21) des Brückenleistenprofils (2) mit der Oberfläche (23, 26) mindestens eines Verankerungsprofils (1) in einer Ebene verläuft, insbesondere die Oberflächen (23) der einen Brückenleiste (21) und der Ankerleiste (3a) und die Oberfläche (26) der Bodenschiene (3b) bündig mit den horizontalen Rändern (50) der Bauwerke abschließen.
  38. Fugen-Profilanordnung zur Überbrückung einer Fuge zwischen Bauwerken mit einer trittfesten Trittfläche nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Brückenleistenprofils (2) und/oder das Verankerungsprofil (1) mit mindestens einem Vertreter der kunststoffartige, metallische, insbesondere Stahl, Aluminium, glasfaserverstärkte, kohlenstofffaserverstärkte Materialien umfassenden Gruppe hergestellt ist.
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