DE202008016032U1 - Transportfahrzeug-Bodensystem - Google Patents

Transportfahrzeug-Bodensystem

Info

Publication number
DE202008016032U1
DE202008016032U1 DE202008016032U DE202008016032U DE202008016032U1 DE 202008016032 U1 DE202008016032 U1 DE 202008016032U1 DE 202008016032 U DE202008016032 U DE 202008016032U DE 202008016032 U DE202008016032 U DE 202008016032U DE 202008016032 U1 DE202008016032 U1 DE 202008016032U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transport vehicle
floor system
characterized
system according
wood
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE202008016032U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CVE COMMERCIAL VEHICLE EQUIPME
Cve Commercial Vehicle Equipment & Co KG GmbH
Original Assignee
Cve Commercial Vehicle Equipment & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cve Commercial Vehicle Equipment & Co KG GmbH filed Critical Cve Commercial Vehicle Equipment & Co KG GmbH
Priority to DE202008016032U priority Critical patent/DE202008016032U1/de
Publication of DE202008016032U1 publication Critical patent/DE202008016032U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Application status is Expired - Lifetime legal-status Critical

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/20Floors or bottom sub-units
    • B62D25/2054Load carrying floors for commercial vehicles

Abstract

Transportfahrzeug-Bodensystem (1, 2), geeignet zum Einbau in einen Laderaum eines Transportfahrzeugs, der aus einer Metallblechkonstruktion gebildet ist und einen Boden aufweist, auf den das Bodensystem (1, 2) auflegbar ist, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Holzwerkstoffplatten (31, 33, 35; 51, 52, 53, 54), welche jeweils ausgehend von einer rechteckigen Basisbodenplatte (5) vorbestimmter einheitlicher Größe mittels Kantenbearbeitung, insbesondere Kantenfräsen, der Kontur des Laderaums des Transportfahrzeugs angepasst sind, wobei der Randabschnitt (15) der einen Längsseite (9) der Basisbodenplatte (5) einen zungenförmigen Vorsprung (17) aufweist, und der Randabschnitt (25) der anderen Längsseite (7) eine zur Aufnahme des zungenförmigen Vorsprungs (17) einer benachbarten Basisbodenplatte (5) komplementäre Vertiefung (27) aufweist, wodurch nach Einsetzen des Vorsprungs in die Vertiefung eine Verriegelung zweier Platten miteinander sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung geschaffen wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Transportfahrzeug-Bodensystem, das geeignet ist zum Einbau in einen Laderaum eines Transportfahrzeugs, der aus einer Metallblechkonstruktion gebildet ist und einen Boden aufweist, auf den das Bodensystem auflegbar ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft auch ein Transportfahrzeug, das mit einem solchen Bodensystem versehen ist.
  • Fahrzeuge der Fahrzeugkategorie Kastenwagen bzw. Transporter weisen einen Laderaum aus einer Metallblechkonstruktion auf, mit einem Boden in Form eines in Außenfarbe lackierten Trapezblechs bzw. Riffelblechs und zerklüfteten Wänden.
  • Um einen ebenen, stolperfreien Laderaumboden zu erhalten, auf dem zu ladende Gegenstände auch leicht verschiebbar sind, wurde beispielsweise gemäß EP 1 136 636 B1 vorgeschlagen eine Holzpartikelplatte in einteiliger Form als Wagenboden zu verwenden. Laderäume von Transportfahrzeugen können bis zu mehrere Meter Länge aufweisen, was bedeutet, dass die einzusetzende Bodenplatte ebenfalls mehrere Meter aufweisen muss. Dadurch wird diese nur schwer handhabbar, insbesondere kann sie nicht von einer einzigen Person und wegen ihres Gewichts nicht ohne Hebewerkzeug gehandhabt werden.
  • Da die Endausstattung des Laderaums häufig nicht vom Fahrzeughersteller erfolgt, sondern vom Erwerber des Transportfahrzeugs nachträglich eingebaut wird, tritt bei derartig großen Bodenplatten auch das Problem ihres Transportes vom Hersteller zum Verwender auf.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Transportfahrzeug-Bodensystem zu schaffen, welches leicht, insbesondere von einer einzigen Person handhabbar und in das Fahrzeug nachträglich leicht und insbesondere ohne Hebewerkzeuge einbaubar ist, wobei es auch entsprechend kompakt und unproblematisch versendet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß zeichnet sich das Transportfahrzeug-Bodensystem dadurch aus, dass eine Mehrzahl von Holzwerkstoffplatten vorgesehen ist, welche jeweils ausgehend von einer rechteckigen Basisbodenplatte vorbestimmter einheitlicher Größe, mittels Kantenbearbeitung, insbesondere Kantenfräsen, der Kontur des Laderaums des Transportfahrzeugs angepasst sind, wobei der Rand der einen Längsseite der Basisbodenplatte einen zungenartigen oder -förmigen Vorsprung aufweist, und der Rand der anderen Längsseite eine zur Aufnahme des zungenförmifgen Vorsprungs einer benachbarten Basisbodenplatte komplementäre Vertiefung aufweist, wodurch nach Einsetzen des Vorsprungs in die Vertiefung eine Verriegelung zweier Platten miteinander sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung geschaffen wird.
  • Vorteilhafterweise wird dadurch erreicht, dass die Handhabung sehr vereinfacht wird und insbesondere das Transportfahrzeug-Bodensystem von einer Bedienungsperson in das Transportfahrzeug eingebracht werden kann, wobei zusätzliche Hebewerkzeuge entfallen können. Die Form der einzelnen Bodenplatten kann auf einfache Weise ausgehend von der rechteckigen Basisbodenplatte der Kontur des Laderaums angepasst werden, sodass sich das erfindungsgemäße Transportfahrzeug-Bodensystem praktisch für alle Laderäume von Transportfahrzeugen eignet.
  • Durch die einfache Ineinandersteckverbindung wird eine besonders einfache Montage- und gegebenenfalls Demontagemöglichkeit geschaffen, was die Möglichkeit des Austausches einzelner Platten oder auch des gesamten Bodensystems einschließt. Zudem wird vorteilhafterweise eine Lagesicherung der einzelnen Platten untereinander und damit des gesamten Bodensystems geschaffen.
  • Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Holzwerkstoffplatten je aus einer Holzpartikelplatte mit einem aus OSB (Oriented Strength Board) gebildeten Kern gebildet sind. Beispielsweise kann eine OSB-Platte der Werkstoffklasse 3 mit sehr feuchtbeständiger und formaldehydfreier PMDI-Verleimung verwendet werden. PMDI ist die Abkürzung für Polymeres-Diphenylmethan-Diisocyanat. Derartige OSB-Platten sind sehr stabil, wodurch eine Optimierung des Transportfahrzeug-Bodensystems möglich ist, so dass die Holzpartikelplatten entsprechend dünn und damit mit entsprechend geringem Gewicht ausgebildet sein können, was deren Handhabbarkeit vorteilhafterweise fördert.
  • Vorteilhafterweise sind die Holzwerkstoffplatten an ihrer Ober- und Unterseite mit einem Kunstharzfilm beschichtet. Dabei kann der Kunstharzfilm vorteilhafterweise aus Melaminharz gebildet sein. Der Vorteil von Melaminharz gegenüber Phenolharz ist dessen universelle farbliche Anpassung an die Corporate Identity der Verwender, weil eine große Farbauswahl vorhanden ist. Phenolharze sind dagegen dunkel und unansehnlich.
  • Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Kunstharzfilmbeschichtung an der Oberseite der Holzwerkstoffplatten rutschhemmend ausgebildet ist. Diese Rutschhemmung kann beispielsweise dadurch erzeugt werden, dass die Kunstharzfilmbeschichtung heiß verpresst und dann mittels eines Prägeblechs mit entsprechenden Mustern, wie beispielsweise Vertiefungen, Aufrauungen etc., versehen wird, wodurch einerseits vorteilhafterweise erreicht wird, dass das darauf abgestellte Ladegut in der Regel nicht rutscht und andererseits die Bedienungsperson im Laderaum nicht ausrutscht. Dies erhöht den Schutz gegen Unfälle.
  • Grundsätzlich sind eine Vielzahl von Beschichtungen im Rahmen der vorliegenden Erfindung möglich. Diese umfassen Lackierungen, Beschichtungen mit Teppichboden, Noppenboden, Fließen etc.
  • Weiterhin entspricht vorteilhafterweise die Länge der Holzwerkstoffplatten der maximalen Innenbreite im Markt befindlicher Transportfahrzeuge. Dies schafft den Vorteil, dass das erfindungsgemäße Transportfahrzeug-Bodensystem bei allen im Markt befindlichen Transportfahrzeugen eingesetzt werden kann.
  • Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Länge der Holzwerkstoff-Basisplatten im Wesentlichen 1800 mm und die Breite im Wesentlichen 1000 mm beträgt. Dadurch wird der Vorteil erreicht, dass die einzelnen Platten des Bodensystems inklusive eines Umkartons sich in eine sichere Transportfähigkeit bringen lassen, wie sie beispielsweise in Europa gewünscht ist, indem sie hochkant in Gitterboxen verstaut und versendet werden. Der Käufer und Nutzer des erfindungsgemäßen Transportfahrzeug-Bodensystems muss dann die einzelnen Platten nur noch auspacken, kann diese einzeln und ohne Hebewerkzeuge in das Transportfahrzeug einsetzen und miteinander verbinden.
  • Aufgrund der handlichen Größe kann somit auch ein kostengünstiges Versenden mit modernen ”Übernachtversendern” erreicht werden.
  • Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Dicke der Holzwerkstoffplatten 8 bis 18 mm und vorzugsweise 11 mm beträgt. Dies führt zu einer weiteren Gewichtsreduzierung, einfacheren Handhabbarkeit und kostengünstigeren Versandmöglichkeit.
  • Dadurch, dass die Längsseitenränder der Holzwerkstoffplatten im zusammengesetzten Zustand an der Oberseite bündig aneinander stoßen wird erreicht, dass eine ebene, völlig durchgehende obenseitige Oberfläche des Bodensystems geschaffen wird, und dadurch der Vorteil einer ununterbrochenen Oberfläche beibehalten werden kann.
  • Dadurch, dass die Kunstharzfilmbeschichtung an der Oberseite farbig ausgebildet sein kann, kann die farbliche Ausgestaltung des Bodensystems den Kundenwünschen angepasst, insbesondere der jeweiligen Corporate Identity/Ausgestaltung angepasst werden.
  • Die Befestigung der einzelnen Holzwerkstoffplatten im Laderaum erfolgt beispielsweise durch Kleben, beispielsweise mit so genannten Kleberaupen. Andere Befestigungen, wie beispielsweise Schrauben, Nieten, Klemmen sind selbstverständlich auch möglich.
  • Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Darin zeigt:
  • 1 eine Draufsicht auf die rechteckige einheitliche Basis-Bodenplatte vor Anpassung an die jeweilige Kontur des Laderaums im Maßstab 1:10;
  • 2 in verkürzter und gleichzeitig gegenüber der Darstellung von 1 eine maßstabsvergrößerte Darstellung der Basisbodenplatte von 1 im Maßstab 1:1 und in Schnittansicht entlang der Linie A-A von 1;
  • 3 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Transportfahrzeug-Bodensystems, gebildet aus drei entsprechend zugeschnittenen und zusammenmontierten Basisbodenplatten im Maßstab 1:15;
  • 4 eine verkürzte Schnittansicht entlang der Linie A-A von 3, jedoch im Maßstab 1:1;
  • 5 in weiter vergrößertem Maßstab und in Schnittansicht die miteinander verbundenen Längsseitenränder zweier benachbarter Basisbodenplatten;
  • 6 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Transportfahrzeug-Bodensystems, gebildet aus vier untereinander verbundenen Basisbodenplatten im Maßstab 1:15; und
  • 7 eine verkürzte Schnittansicht entlang der Linie A-A von 6 im Maßstab 1:1.
  • In 1 ist eine Basisbodenplatte 5 eines erfindungsgemäßen Transportfahrzeug-Bodensystems in Draufsicht und im Maßstab 1:10 dargestellt. Die Basisbodenplatte 5 weist eine Rechteckform auf mit zwei Längsseiten 7 und 9 und zwei Stirnseiten 11 und 13.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Länge einer Längsseite 7 und 9 im Wesentlichen 1.800 mm und die Länge einer Stirnseite 11 und 13 beträgt im Wesentlichen 1.000 mm. Die Länge der Längsseiten 7 und 9 hängt im Wesentlichen von der Breite des Laderaums des Transportfahrzeugs ab. Bei Sonderfahrzeugen kann die Breite des Laderaums diesen Wert übersteigen, so dass dann die Basisbodenplatte 5 entsprechend länger ausgebildet ist. Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich auch andere Maße vorzusehen. Dabei umfaßt die Erfindung auch solche Ausführungsformen mit einem Längsstoß im Fahrzeug, was unter noch näher erläutert wird.
  • In 2 ist in vergrößertem Maßstab, nämlich im Maßstab 1:1 und verkürzt, mit weggelassenem Mittenabschnitt, die Basisbodenplatte 5 im Querschnitt entlang der Linie A-A von 1 dargestellt. Die Basisbodenplatte 5 weist entlang ihrer Längsseite 9 einen Randabschnitt 15 auf, der einen zungenförmigen Vorsprung 17 aufweist. Der zungenförmige Vorsprung 17 weist an der Unterseite eine gebogene Kontur 19 auf, die in Richtung Basisbodenplatte in eine Nut 21 mündet. Der zungenförmige Vorsprung 17 springt an der Längsseite 9 unterhalb der Oberseite 23 der Basisbodenplatte 5 etwas hervor.
  • Entlang der Längsseite 7 ist ein Randabschnitt 25 ausgebildet, der eine Vertiefung 27 aufweist, die eine zur gebogenen Kontur 19 passende Kontur 29 aufweist. Das Zusammenspiel beider Längsseiten 7 und 9 im montierten Zustand wird weiter unten unter Bezugnahme auf 5 näher erläutert werden.
  • In 3 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Transportfahrzeug-Bodensystems in Draufsicht im Maßstab 1:15 dargestellt. Es handelt sich dabei um ein Bodensystem für das Fahrzeugmodell VW T5. In der Draufsicht gemäß 3 befindet sich die Frontseite des Fahrzeugs rechts und die Heckseite des Fahrzeugs links. Das zusammengesetzte Bodensystem 1 besteht aus drei Teilen, nämlich einem ersten Teil 31, einem zweiten Teil 33 und einem dritten Teil 35. Alle drei Holzwerkstoffplatten-Teile 31, 33, 35 wurden ausgehend von identischen Basisbodenplatten 5 mittels Kantenfräsen entsprechend der Kontur des Laderaums des Fahrzeugs angepasst, wodurch sich die in 3 dargestellte Gesamtkontur des Transportfahrzeug-Bodensystems 1 ergibt. Weiterhin sind in alle drei Teile 31, 33 und 35 Durchgangsöffnungen 43 für entsprechende Zurrösen eingebracht.
  • Im montierten Zustand ergeben sich zwischen den Teilen 31 und 33 bzw. 33 und 35 Verbindungsbereiche 36, die als ”Klickverbindung” bezeichnet werden.
  • Ähnlich zur Darstellung von 2 sind in 4 die Teile 31 bis 35 im vergrößerten Maßstab 1:1, teilweise weggebrochenem und somit verkürzten und montiertem Zu stand im Schnitt gemäß der Linie A-A von 3 dargestellt. Wie ersichtlich, befindet sich der zungenförmige Vorsprung 17 des zweiten und dritten Teils 33 und 35 in der entsprechenden Vertiefung 27 des ersten Teils 31 bzw. zweiten Teils 33.
  • Es wird nunmehr Bezug genommen auf 5, in der die Klickverbindung zwischen zwei Basisbodenplatten 5 näher dargestellt ist. Durch einfaches Einsetzen des zungenförmigen Vorsprungs 17 in die gebogene Kontur 29 und zwar durch schräges Einführen von rechts oben und dann Verschwenken der Bodenplatte nach unten wird eine Lagesicherung beider Platten 5 sowohl in vertikaler Richtung als auch in horizontaler Richtung erreicht.
  • Die Platten 5 sind an ihrer Oberseite 23 mit einem Kunstharzfilm 66 bevorzugt aus Melamin beschichtet. Dieser Kunstharzfilm 66 ist rutschfest beispielsweise durch entsprechende Prägung ausgebildet. An der Unterseite ist ebenfalls eine Beschichtung 68 aus Kunstharz aufgebracht, die bevorzugt glatt ist.
  • Wie weiter aus 5 ersichtlich, schließen die Oberseiten 23 bündig an den Grenzflächen an, so dass eine völlig ebene und homogene Oberfläche auf der Oberseite 23 entsteht. Wie weiter aus 5 ersichtlich, besteht nach Montage von zwei Basisbodenplatten 5 weiterhin von unten ein Spalt 22 in der Nut 21 zwischen der Längsseite 7 der linken Basisbodenplatte und der Längsseite 9 der rechten Basisbodenplatte. Dieser Spalt 22 ist aus fertigungstechnischen Gründen vorhanden.
  • Wie weiterhin insbesondere aus 5 deutlich ersichtlich, weisen der zungenförmige Vorsprung 17 und die Vertiefung 27 sowie die Mittenabschnitte 15 und 25, wie in 2 dargestellt, zueinander passende Konturen auf, wodurch eine gute Verbindung zwischen den Basisbodenplatten 5 ermöglicht wird. Dabei ist die Kontur des zungenförmigen Vorsprungs etwas größer als jene der Kontur 29 des Randabschnitts 25, wodurch sich im Wesentlichen eine Drucklinie ergibt, die beim Einsetzten des zungenförmigen Vorsprungs 17 in die Vertiefung 27 und durch Verschwenken überwunden wird. Diese Ausgestaltung schafft somit eine ”Totpunktlinie” und schafft eine leichte Verspannung der Konturen des Randabschnitts 15 und des Randabschnitts 25 untereinander.
  • In 6 ist eine weitere Ausführungsform für die Modelle Mercedes Benz Sprinter und VW Crafter im Maßstab 1:15 dargestellt, wobei das erfindungsgemäße Transportfahrzeug-Bodensystem in dieser Ausführungsform insgesamt vier Bodenplatten-Teile aufweist, nämlich ein erstes Teil 51, ein zweites Teil 52, ein drittes Teil 53 und ein viertes Teil 54, wobei wiederum das erste Teil 51 Richtung Fahrzeugfront, das vierte Teil 54 Richtung Fahrzeugheck angeordnet ist, und sich bei dieser Ausführungsform insgesamt drei Klickverbindungslinien 61, 62 und 63 ergeben.
  • Auch bei dieser Ausführungsform gemäß 6 sind Durchgangsöffnungen 57 für. Zurrösen vorgesehen. Schematisch sind auch Ausnehmungen 59 dargestellt, die sich im montierten Zustand um die Radkästen der Hinterachse (nicht dargestellt) erstrecken.
  • 7 zeigt wiederum eine schematische verkürzte Schnittansicht der vier Teile 51 bis 54 mit Klickverbindungen 61, 62 und 63 im Maßstab 1:1.
  • In alternativen Ausführungsformen kann das erfindungsgemäße Transportfahrzeug-Bodensystem anstelle von Querstößen 36 bzw. 61 bis 63 Längsstöße aufweisen.
  • Mit der vorliegenden Erfindung wird ein vorteilhaftes Transportfahrzeug-Bodensystem geschaffen, das auf einfache Weise in den Laderaum eines Transportfahrzeugs eingebracht werden kann und dort montiert werden kann, wobei das Einbringen und Montieren durch eine Person erfolgen kann und keine weiteren Hebewerkzeuge notwendig sind.
  • Darüber hinaus umfasst die vorliegende Erfindung auch ein Transportfahrzeug, das mit einem solchen Bodensystem versehen ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1136636 B1 [0004]

Claims (11)

  1. Transportfahrzeug-Bodensystem (1, 2), geeignet zum Einbau in einen Laderaum eines Transportfahrzeugs, der aus einer Metallblechkonstruktion gebildet ist und einen Boden aufweist, auf den das Bodensystem (1, 2) auflegbar ist, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Holzwerkstoffplatten (31, 33, 35; 51, 52, 53, 54), welche jeweils ausgehend von einer rechteckigen Basisbodenplatte (5) vorbestimmter einheitlicher Größe mittels Kantenbearbeitung, insbesondere Kantenfräsen, der Kontur des Laderaums des Transportfahrzeugs angepasst sind, wobei der Randabschnitt (15) der einen Längsseite (9) der Basisbodenplatte (5) einen zungenförmigen Vorsprung (17) aufweist, und der Randabschnitt (25) der anderen Längsseite (7) eine zur Aufnahme des zungenförmigen Vorsprungs (17) einer benachbarten Basisbodenplatte (5) komplementäre Vertiefung (27) aufweist, wodurch nach Einsetzen des Vorsprungs in die Vertiefung eine Verriegelung zweier Platten miteinander sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung geschaffen wird.
  2. Transportfahrzeug-Bodensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzwerkstoffplatten (5; 31, 33, 35; 51, 52, 53, 54) je aus einer Holzpartikelplatte mit einem aus OSB (Oriented Strands Board) gebildeten Kern gebildet sind.
  3. Transportfahrzeug-Bodensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzwerkstoffplatten (5; 31, 33, 35; 51, 52, 53, 54) an ihrer Ober- und Unterseite mit einem Kunstharzfilm (66, 68) beschichtet sind.
  4. Transportfahrzeug-Bodensystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstharzfilm (66, 68) aus Melaminharz gebildet ist.
  5. Transportfahrzeug-Bodensystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunstharzfilmbeschichtung (66) an der Oberseite (23) rutschhemmend ist.
  6. Transportfahrzeug-Bodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Holzwerkstoffplatten der maximalen Innenbreite von im Markt befindlichen Transportfahrzeugen entspricht.
  7. Transportfahrzeug-Bodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Holzwerkstoffplatten im Wesentlichen 1.800 mm und die Breite im Wesentlichen 1.000 mm beträgt.
  8. Transportfahrzeug-Bodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der Holzwerkstoffplatten 8 bis 18 mm, vorzugsweise 11 mm beträgt.
  9. Transportfahrzeug-Bodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsseitenränder (7, 9) der Holzwerkstoffplatten im zusammengesetzten Zustand an der Oberseite (23) bündig aneinander stoßen.
  10. Transportfahrzeug-Bodensystem nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunstharzfilmbeschichtung (66) an der Oberseite farbig ausgebildet ist.
  11. Transportfahrzeug mit einem Laderaum, der aus einer Metallblechkonstruktion gebildet ist, und einen Boden aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass es ein auf seinem Boden ausgelegtes Transportfahrzeug-Bodensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufweist.
DE202008016032U 2008-12-03 2008-12-03 Transportfahrzeug-Bodensystem Expired - Lifetime DE202008016032U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202008016032U DE202008016032U1 (de) 2008-12-03 2008-12-03 Transportfahrzeug-Bodensystem

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202008016032U DE202008016032U1 (de) 2008-12-03 2008-12-03 Transportfahrzeug-Bodensystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202008016032U1 true DE202008016032U1 (de) 2010-04-15

Family

ID=42105536

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202008016032U Expired - Lifetime DE202008016032U1 (de) 2008-12-03 2008-12-03 Transportfahrzeug-Bodensystem

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202008016032U1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202013004944U1 (de) 2013-05-29 2013-07-16 Bott Gmbh & Co Kg Fußboden für Fahrzeuge
EP2965948A1 (de) * 2014-07-09 2016-01-13 Modul-System HH AB Bodensystem, Fahrzeug, wie beispielsweise Servicefahrzeuge mit einem solchen Bodensystem und Installation eines solchen Bodensystems
EP3106372A1 (de) * 2015-06-17 2016-12-21 Modul-System HH AB Bodenpaneelsystem
EP3106371B1 (de) 2015-06-15 2018-07-18 Modul-System HH AB Fussbodensystem
DE102011089790B4 (de) * 2011-12-23 2019-09-05 Ludger Westrick Rutschhemmendes Element

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4243093C2 (de) * 1992-12-18 1997-02-06 Europ Semi Remorques Profilboden
DE20213745U1 (de) * 2002-07-23 2002-11-14 Hausmann Blomberger Holz Bausatz mit einem Zusatzboden
EP1136636B1 (de) 2000-03-24 2004-06-02 Kronotec Ag Holzpartikelplatte, insbesondere Schalungsplatte
DE69734406T2 (de) * 1996-06-11 2006-07-06 Unilin Beheer B.V., Nieuwerkerk Bodenbelag, bestehend aus harten Bodenplatten
DE102007020589A1 (de) * 2007-05-02 2008-11-13 Kögel Fahrzeugwerke GmbH Nutzfahrzeug, Boden für ein Nutzfahrzeug, Verfahren zur Herstellung eines Nutzfahrzeugs

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4243093C2 (de) * 1992-12-18 1997-02-06 Europ Semi Remorques Profilboden
DE69734406T2 (de) * 1996-06-11 2006-07-06 Unilin Beheer B.V., Nieuwerkerk Bodenbelag, bestehend aus harten Bodenplatten
EP1136636B1 (de) 2000-03-24 2004-06-02 Kronotec Ag Holzpartikelplatte, insbesondere Schalungsplatte
DE20213745U1 (de) * 2002-07-23 2002-11-14 Hausmann Blomberger Holz Bausatz mit einem Zusatzboden
DE102007020589A1 (de) * 2007-05-02 2008-11-13 Kögel Fahrzeugwerke GmbH Nutzfahrzeug, Boden für ein Nutzfahrzeug, Verfahren zur Herstellung eines Nutzfahrzeugs

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011089790B4 (de) * 2011-12-23 2019-09-05 Ludger Westrick Rutschhemmendes Element
DE202013004944U1 (de) 2013-05-29 2013-07-16 Bott Gmbh & Co Kg Fußboden für Fahrzeuge
EP2965948A1 (de) * 2014-07-09 2016-01-13 Modul-System HH AB Bodensystem, Fahrzeug, wie beispielsweise Servicefahrzeuge mit einem solchen Bodensystem und Installation eines solchen Bodensystems
WO2016005162A1 (en) * 2014-07-09 2016-01-14 Modul-System Hh Ab A floor system, a vehicle, such as a service vehicle, comprising such a floor system and a method of installing such a floor system
US10369938B2 (en) 2014-07-09 2019-08-06 Modul-System Hh Ab Floor system, a vehicle, such as a service vehicle, comprising such a floor system and a method of installing such a floor system
EP3106371B1 (de) 2015-06-15 2018-07-18 Modul-System HH AB Fussbodensystem
EP3106372A1 (de) * 2015-06-17 2016-12-21 Modul-System HH AB Bodenpaneelsystem

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1994241B1 (de) Paneel, insbesondere bodenpaneel
DE69912950T2 (de) Verriegelungssystem und bodenplatte
DE69926520T2 (de) Fussbodensystem mit plattenförmigen Fussbodenelementen und separaten Verbindungsprofilen
DE19908347C1 (de) Halterplatte mit Mitteln zur Fixierung der Funktionsstellung
DE60102427T2 (de) Palettensystem sowie Verfahren der Frachtverladung in ein Flugzeug
DE60315734T2 (de) Auf der bodenplatte eines fahrzeugs angebrachter verbesserter fussboden zur befestigung von stühlen, sesseln und rollstühlen
EP1980683B1 (de) Paneel, insbesondere Bodenpaneel
AT505453B1 (de) Abdeckvorrichtung für fussbodenbeläge
DE3928320C2 (de)
EP0596146B1 (de) Vierweg-Blechpalette
EP0221976B1 (de) Belag zur ausbesserung ausgetretener treppenstufen
DE3049241C2 (de)
DE3906628C3 (de) Bodenplattform für ein Chassis von Sattelaufliegern
EP2085534A1 (de) Verkleidungspaneel
DE102010004717A1 (de) Set aus Paneelen umfassend Halteprofile mit einem separaten Clip sowie Verfahren zum Einbringen des Clips
DE60313057T2 (de) Fahrzeugsitz
DE60025721T2 (de) Verstellbare schutzvorrichtung für eine palette
DE10101202B4 (de) Parkettplatte
DE10218093A1 (de) Wirbelsäulenimplantat
DE102010029798A1 (de) Trägerstruktur für eine Sattelkupplung oder eine Kugelkopfkupplung
DE3532419C2 (de)
DE69820006T2 (de) Starrer Innenverbinder
DE602005000410T2 (de) Rollerbahn
EP1479842B1 (de) Hohlprofil
DE102008031167A1 (de) Verfahren zum Verlegen von Fußbodenpaneelen

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R207 Utility model specification

Effective date: 20100520

R150 Term of protection extended to 6 years
R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20111115

R151 Term of protection extended to 8 years
R158 Lapse of ip right after 8 years