DE202007015276U1 - Ausziehbare Abdeckvorrichtung - Google Patents

Ausziehbare Abdeckvorrichtung

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DE202007015276U1 DE200720015276 DE202007015276U DE202007015276U1 DE 202007015276 U1 DE202007015276 U1 DE 202007015276U1 DE 200720015276 DE200720015276 DE 200720015276 DE 202007015276 U DE202007015276 U DE 202007015276U DE 202007015276 U1 DE202007015276 U1 DE 202007015276U1
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/18Chains having special overall characteristics
    • F16G13/20Chains having special overall characteristics stiff; Push-pull chains

Abstract

Ausziehbare Abdeckvorrichtung mit einer flexiblen Abdeckung (1), die aus einer Unterbringung (11) heraus entlang einer Auszugsrichtung (R) ausziehbar ist, so dass sie sich über einen abzudeckenden Bereich (Z) erstreckt, und die in entgegengesetzter Richtung in die Unterbringung (11) zurückfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein im Wesentlichen in die Auszugsrichtung (R) ausziehbares, flexibles Stützelement (4, 4*) an dem Ende der Abdeckung (1) angebracht ist, das im ausgefahrenen Zustand der Unterbringung (11) gegenüberliegt, wobei das flexible Stützelement (4, 4*) im ausgefahrenen Zustand in mindestens einer Richtung steif ist, so dass die Abdeckung (1) entlang dem Stützelement (4, 4*) verläuft.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine ausziehbare Abdeckvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Ein derartiges System umfasst eine flexible Abdeckung, die aus einer Unterbringung heraus in eine Auszugsrichtung auszuziehen ist, so dass sie sich vor einem abzudeckenden Bereich erstreckt, und in entgegengesetzter Richtung in die Unterbringung zurückzufahren ist.
  • Bei der Verwendung von flexiblen Abdeckungen muss beim Ausziehen oder Ausfahren stets darauf geachtet werden, dass die Abdeckungen nicht verklemmen oder verkanten. Dabei ist die Abdeckung insoweit flexibel, als dass sie ohne weitere Abstützung während des Ausziehens oder Ausfahrens unter Einwirkung einer Gravitationskraft knicken oder sich biegen würde. Dies betrifft insbesondere Abdeckungen aus einem elastischen Material, das einer angreifenden Kraft entgegenwirkt. Aus diesem Grund werden regelmäßig teilweise aufwendige Führungs- oder Steuerungssysteme eingesetzt.
  • Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, eine ausziehbare Abdeckvorrichtung zu schaffen, die eine klemmfreie Bewegung der flexiblen Abdeckung ermöglicht, ohne dass von der Abdeckung getrennte Führungen oder zusätzlicher Steuerungsaufwand notwendig sind.
  • Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Danach ist an einer sich in einer Unterbringung befindlichen, flexiblen Abdeckung, die über Krafteinwirkung an mindestens einer ihrer Seiten aus der Unterbringung in eine Auszugsrichtung herausgezogen werden kann, mindestens ein im Wesentlichen ebenfalls in die Auszugsrichtung aus dieser oder einer weiteren Unterbringung heraus ausziehbares, flexibles Stützelement befestigt. Die Befestigung des Stützelementes erfolgt dabei an dem Ende der Abdeckung, das im ausgefahrenen Zustand der Unterbringung der Abdeckung gegenüberliegt. Das Stützelement ist im ausgefahrenen Zustand der Abdeckung, die beispielsweise aus einem flexiblen Material, wie Stoff, und/oder miteinander verbundenen starren Einzelelementen ausgebildet sein kann, in mindestens eine Richtung steif, so dass die Abdeckung entlang dem Stützelement verläuft.
  • Die Abdeckung kann dabei auch parallel zu dem flexiblen Stützelement verlaufen und/oder an diesem eben anliegen.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung kann wenigstens ein Stützelement mindestens die Abdeckung tragen, so dass die Abdeckvorrichtung selbst tragend ist.
  • Weiterhin kann die Abdeckung, ebenso wie das Stützelement, innerhalb der Unterbringung um eine Achse umlenkbar sein, um hinsichtlich Montage und Bauraum unabhängiger zu sein. Für die Installation in einem möglichst kleinen Bauraum können eine solche Abdeckung und ein solches Stützelement daher zudem innerhalb der Unterbringung auf Wickelelementen untergebracht werden, so dass sie abgewickelt und aufgewickelt werden können. Bevorzugt sind diese Unterbringungen mit Wickelrollen oder Magazinen ausgeführt.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung verläuft die Längsachse des ausgezogenen Stützelementes parallel zur Auszugsrichtung, damit eine geradlinige und mit möglichst geringem Energieaufwand zu realisierende Bewegung der Abdeckvorrichtung gegeben ist.
  • Für höhere Variabilität hinsichtlich Montage und Gebrauch, kann das Stützelement an der Abdeckung lösbar befestigt sein. Das Stützelement kann so von der Abdeckung getrennt werden, um beispielsweise beide voneinander unabhängig zu montieren oder zu entfernen.
  • Aus denselben Gründen kann die Anordnung der Unterbringungen für das Stützelement und für die Abdeckung in einem gemeinsamen Bauraum oder in getrennten Bauräumen erfolgen.
  • Je nach Ausgestaltungsalternative wird das Stützelement innerhalb oder außerhalb der Abdeckung ausgefahren, so dass es von keiner der der ausgefahrenen Fläche der Abdeckung zugewandten Seiten oder nur von einer Seite sichtbar ist.
  • Es können entweder mehrere Stützelemente zum Einsatz kommen oder bei Verwendung eines einzelnen Stützelementes starre Elemente der Abdeckung eingesetzt werden, um die beliebig geformte, ebene Fläche der Abdeckung aufzuspannen. Zusätzliche Führungselemente können entfallen, da die aufgespannte Fläche der Abdeckung beim Ausziehen oder Ausfahren über das steife Stützelement in seiner Lage definiert ist.
  • In der beispielhaften Ausgestaltung mit einer rechteckigen Abdeckung kann bei Verwendung genau eines im ausgefahrenen Zustand steifen Stützelementes und einer Abdeckung aus einem flexiblen Material, wie etwa Stoff, ein starres Element an der der Unterbringung gegenüberliegenden Seite angebracht sein. Dabei erstreckt sich das starre Element über die Länge dieser Seite der Abdeckung, wodurch die ausgefahrene Fläche der Abdeckung eben ist. Bevorzugt erfolgt die Befestigung des Stützelementes im Schwerpunkt des starren Elementes.
  • So kann hierbei ohne Führungselemente an den die rechteckige Abdeckung parallel zur Auszugsrichtung begrenzenden Seitenkanten gewährleistet werden, dass der Abstand zwischen den Seitenkanten und ihnen gegenüberliegenden parallelen Seiten eines zu überdeckenden Bereiches nicht variiert und die Abdeckung beim Öffnen und Schließen nicht verkantet. Bei einer automatisierten Bewegung ist daher auch kein zusätzlicher Steuerungsaufwand für die synchrone Bewegung der Seitenkanten nötig.
  • Für ein flexibles Stützelement, das im ausgefahrenen Zustand steif ist, kann in einer Ausführungsvariante eine Kette oder ein Band verwendet werden.
  • Die Glieder einer Kette verfügen über einen eingeschränkten Bewegungsspielraum, so dass die Kette einerseits umgelenkt werden kann, andererseits ermöglicht die Ausgestaltung der einzelnen Glieder eine formschlüssige oder reibschlüssige Verbindung der Glieder untereinander.
  • Im ausgefahrenen Zustand verbinden sich die Glieder der Kette unter Spannung derart, so dass sie mindestens in einer Richtung nicht mehr beweglich sind. Die Kette wird so in dieser Richtung steif und stützt die Abdeckung.
  • Das Aufbringen der Spannkraft erfolgt über wenigstens ein mechanisches Zugelement oder einen Magneten. Vorzugsweise ist ein Zugelement als Seil ausgeführt. In einer Abwandlung kann das Zugelement auch als ein Riemen, eine Kette, ein Band oder eine Feder ausgeführt sein. Die Achse des Zugelementes verläuft im Wesentlichen entlang der Kettenachse und in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel in einem in der Mitte der Kettenglieder vorgesehenem Kanal.
  • Ist das ausziehbare Stützelement als Band aus Metall oder aus einem Polymerwerkstoff ausgeführt, steht das Band, bedingt durch eine Wölbung des Bandes quer zu seiner Längserstreckungsrichtung, im ausgefahrenen Zustand unter Spannung. Damit ist für eine sich selbst tragende Abdeckvorrichtung kein zusätzliches Zugelement oder ein Magnet notwendig.
  • In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung kann vorgesehen sein, dass das in wenigstens eine Richtung steife Stützelement bei Kollision der Abdeckung mit einem Hindernis in Auszugsrichtung in der Lage ist, senkrecht zur Fläche der ausgefahrenen Abdeckung einzuknicken. Die Abdeckung ist dabei so ausgeführt, dass sie hinreichend flexibel ist, um der Bewegung des Stützelementes zu folgen, so dass ein Verklemmen oder Verkanten, aber auch ein Einklemmen der Abdeckung infolge des Zusammenstoßes vermieden wird.
  • Die Lage der ausfahrenden Fläche der Abdeckung im Wesentlichen parallel zur Auszugsrichtung ist in einer Ausgestaltung dieser Variante auch nach der Kollision durch das abseits der Knickstelle steife Stützelement gegeben. In einer weiteren Ausgestaltungsalternative können für diesen Kollisionsschutz auch Auflageelemente für die Abdeckung vorgesehen sein, falls das Stützelement so ausgebildet ist, dass es abseits der Knickstelle nicht mehr steif ist.
  • In einer weiteren Ausführungsvariante sind wenigstens zwei Stützelemente angebracht. Bei Verwendung einer Kette als Stützelement mit mindestens einem wickelbaren Zugelement sind in dieser Variante die Drehachsen der Wickelelemente für die Ketten und die Drehachsen der Zugelemente vorzugsweise gleich. Ferner wird für eine synchrone Bewegung der Stützelemente und der Zugelemente ohne zusätzlichen Steuerungsaufwand die Anordnung auf einer gemeinsamen Welle bevorzugt.
  • Eine automatisierte Bewegung der Abdeckvorrichtung ist in jedem Fall in allen Ausgestaltungen möglich, indem ein Antriebsmotor mit der Abdeckung, dem Stützelement oder dem Zugelement in Wirkkontakt gebracht wird und so das Ausfahren und/oder das Einfahren der Abdeckung, inklusive Stützelement und gegebenenfalls eines zugehörigen Zugelementes, steuert.
  • Die erfindungsgemäße ausziehbare Abdeckvorrichtung kann auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden. Mögliche Verwendungsmöglichkeiten können Rollos, Jalousien oder ausfahrbare Netze, Lagerraumabdeckungen, Trennwände oder Gurtbringer sein, aber auch weitere Anwendungen sind nicht ausgeschlossen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden bei der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Figuren deutlich werden.
  • Es zeigen:
  • 1 – eine perspektivische Ansicht einer Ausgestaltung der ausziehbaren Abdeckvorrichtung mit einer Wickelrolle innerhalb der Unterbringung für die Abdeckung und einer Kette als Stützelement;
  • 2 – eine Seitenansicht einer Ausgestaltung mit einer Wickelrolle innerhalb der Unterbringung für die Abdeckung und einer Kette als Stützelement;
  • 3 – eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausführung der 2;
  • 4 – eine Seitenansicht einer weiteren abgewandelten Ausführung der 2;
  • 5 – eine Draufsicht einer Ausgestaltung der ausziehbaren Abdeckvorrichtung mit einer wenigstens umlenkbaren Abdeckung;
  • 6 – eine Seitenansicht einer Ausführung gemäß 2 beim Auftreffen auf ein Hindernis;
  • 7a7b – Draufsichten zweier Ausführungsvarianten einer ausziehbaren Abdeckvorrichtung;
  • 8a – eine perspektivische Ansicht einer Kette als Stützelement mit einem Seil als Zugelement und Antrieb über eine Seilrolle;
  • 8b – eine Explosionszeichnung der Konfiguration gemäß 8a;
  • 9a9d – Ansichten eines Ausführungsbeispieles für Kettenglieder.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer ausziehbaren Abdeckvorrichtung in teilweise ausgefahrenem Zustand, die als Rollo für die Laderaumabdeckung eines Schrägheckfahrzeuges dient. Sie zeigt eine entlang einer Auszugsrichtung R von einer um eine Drehachse L drehbaren Wickelrolle 11 ausziehbare, flexible Abdeckung 1, die sich im ausgefahrenen Zustand eben über einen abzudeckenden Bereich Z erstreckt.
  • Die ebene Fläche der Abdeckung 1 ist im ausgefahrenen Zustand rechteckig ausgeführt, wobei zwei zur Auszugsrichtung R parallele Kanten die Seitenkanten 1' der Abdeckung 1 bilden. An dem quer zur Auszugsrichtung R verlaufenden und der Wickelrolle 11 gegenüberliegenden Ende 1'' der Abdeckung 1 befindet sich ein über die gesamte Länge dieser Seite der Abdeckung 1 erstreckendes, starres Element 10.
  • Das starre Element 10 bildet in dieser Ausführung das der Wickelrolle 11 gegenüberliegende Ende der Abdeckung 1 und weist eine zur ausgefahrenen Fläche der Abdeckung parallele Grundfläche aus. Die Grundfläche ist im Wesentlichen ein im Verhältnis zur ausgefahrenen Länge der Abdeckung 1 schmales Reckeck mit einer in Auszugsrichtung R konvexen Seite, die das Ende 1'' der Abdeckung 1 in Auszugrichtung R darstellt. Ein Durchbruch 13 in der Mitte des starren Elementes 10 ist derart ausgeformt, dass die Finger einer Hand in den Durchbruch 13 eingreifen können und so die Abdeckung 1 ausgezogen oder eingeschoben werden kann. Ebenso ist ein nicht dargestellter Verriegelungsmechanismus über Eingriff in den Durchbruch 13 möglich.
  • Parallel zu und mit gleichem Abstand von den Seitenkanten 1' liegt eine Kette 4 unterhalb der gezeigten Abdeckung 1 an, die aus einem Kettenmagazin 5, als Unterbringung im nicht ausgefahrenen Zustand, über ein Ende 5'' des Kettenmagazins 5 parallel zu den Seitenkanten 1' der Abdeckung 1 ausgezogen werden kann. Das dem Kettenmagazin 5 gegenüberliegende, ausgefahrene Ende 4'' der Kette 4 ist über eine Befestigung 12 an dem starren Element 10 angebracht.
  • In einem Kanal 43 in der Mitte der Kette 4 ist in Längserstreckungsrichtung ein Seil 2 unterbracht, das an den Enden 4' und 4'' der Kette 4 eingespannt ist. Über eine Seilrolle 21, die mit einem Antrieb 20 in Wirkkontakt steht, wird das Seil 2 aufgewickelt und abgewickelt. Die Seilrolle 21 und der Antrieb 20 sind hierzu auf der Seite der Wickelrolle 11 angeordnet. Da das aufwickelnde beziehungsweise abwickelnde Seil 2 mit der Kette 4 verbunden ist, die wiederum mittels der Befestigung 12 über das starre Element 10 an der Abdeckung 1 angebracht ist, kann der Antrieb 20 das Ausfahren und/oder das Einfahren der Abdeckung 1 steuern.
  • Die im ausgefahrenen Zustand steife Kette 4 trägt in dieser Ausgestaltung der Abdeckvorrichtung die Abdeckung 1 und erlaubt es, diese ohne weitere Führungselemente an den Seitenkanten 1' zu bewegen, obwohl die Abdeckung 1 flexibel und daher üblicherweise aus Stoff ausgebildet ist. Die ebene Fläche der Abdeckung 1 wird dabei über die selbst tragende Abdeckvorrichtung durch das starre Element 10, das die Lage der Seitenkanten 1' der Abdeckung 1 zueinander fixiert, und die steife, an der Abdeckung 1 anliegende Kette 4 gewährleistet.
  • Das vorgespannte Seil 2 innerhalb der Kette 4 verbindet die vormals gelenkig verbundenen Glieder (40 in 8a, 8b und 9) der Kette 4 im ausgefahrenen Zustand über einen Formschluss oder Reibschluss. Damit greifen sie im ausgefahrenen Zustand über Krafteinwirkung entgegen der Auszugsrichtung R derart ineinander, so dass die Kette 4 hier mindestens in die in den abzudeckenden Bereich Z weisende Richtung senkrecht zur Fläche der Abdeckung 1 steif ist.
  • 2 zeigt eine Seitenansicht einer teilweise ausgefahrenen Ausführung der ausziehbaren Abdeckvorrichtung mit der Wickelrolle 11 für die Abdeckung 1 und der Kette 4, die von dem Kettenmagazin 5 aufgenommen wird. Die Kette 4 ist über die Befestigung 12 an ihrem dem Kettenmagazin 5 gegenüberliegenden Ende 4'' mit dem starren Element 10 der Abdeckung 1 verbunden. Die Kette 4 ist an dem starren Element 10 auf der dem abzudeckenden Bereich Z abgewandten Seite befestigt, so dass sie in dieser Ansicht oberhalb der Abdeckung 1 verläuft.
  • Innerhalb des Kettenmagazins 5 wird die Kette 4 nach der zur Fläche der Abdeckung 1 parallelen Führung über das Ende 5' des Kettenmagazins 5 fast senkrecht zu dieser Fläche umgelenkt und über zwei weitere Windungen im eingefahrenen Zustand untergebracht. Die Ausführungsform des Kettenmagazins 5 sowie die Gesamtzahl der Windungen sind jedoch nur als Beispiel zu sehen.
  • Maßgeblich ist in der gezeigten Darstellung die Möglichkeit, das Kettenmagazin 5, die Seilrolle 21 für das Seil 2, das sich im Inneren der Kette 4 befindet, und den Antrieb 20, der mit der Seilrolle 21 in Wirkkontakt steht und mit seiner längsten Seite parallel zur einmalig umgelenkten Kette 4 orientiert ist, möglichst kompakt in einem sich senkrecht zur ausgezogenen Fläche der Abdeckung 1 erstreckenden Bauraum 30 anzuordnen. Dies kann im Fall einer ausziehbaren Laderaumabdeckung in einem Schrägheckfahrzeug die Lehne der Rückbank sein.
  • In 3 ist eine Abwandlung der in 2 dargestellten, teilweise ausgefahrenen Ausführung in Seitenansicht zu sehen. Hierbei ist die Wickelrolle 11 der Abdeckung 1 in einem Bauraum 31 untergebracht, wobei dieser vom Bauraum 30 für den Antrieb 20, der nun auch mit seiner längsten Seite parallel zur ausgefahrenen Kette 4 orientiert ist, für die Seilrolle 21 und für das Kettenmagazin 5 getrennt ist. Damit ist es möglich, die Abdeckung 1 aufgewickelt auf der Wickelrolle 11 separat von den anderen Komponenten zu montieren oder durch eine lösbare Befestigung 12 der Kette 4 am starren Element 10 der Abdeckung 1 im montierten Zustand zu entfernen.
  • 4 zeigt in einer Seitenansicht eine alternative Gestaltung der teilweise ausgefahrenen Ausführung aus 3, wobei die Unterbringung der Wickelrolle 11 für die ausziehbare Abdeckung 1 oberhalb der Kette 4 erfolgt. Die Befestigung 12 der Kette 4 erfolgt auf der dem Bereich Z zugewandten Seite des starren Elementes 10 der Abdeckung 1, so dass die Kette 4 im ausgefahrenen Zustand nur vom abzudeckenden Bereich Z aus zu sehen ist.
  • In 5 wird in einer Draufsicht eine alternative Anordnung der Komponenten der bisherigen Ausführungen in teilweise ausgefahrenem Zustand gezeigt. Der Antrieb 20, die Seilrolle 21 und das Kettenmagazin 5 sind im Gegensatz zu den bisherigen Ausführungsbeispielen alle in einer Ebene parallel zu der ausgefahrenen Abdeckung 1 untergebracht. Dadurch ist eine Installation der Komponenten in einem senkrecht zur ausgefahrenen Abdeckung 1 in geringerem Maße zur Verfügung stehenden Bauraum möglich.
  • Die 6 zeigt die Seitenansicht einer teilweise ausgefahrenen Ausführung gemäß 2 mit Darstellung einer Kollision des starren Elements 10 der Abdeckung 1 mit einem Hindernis 50. Beim Ausfahren der Abdeckung 1 in Auszugsrichtung R kollidiert das starre Element 10 mit dem Hindernis 50, wobei durch das Einknicken der Kette 4 und der Abdeckung 1 an einer Stelle A zwischen der Unterbringung 11 der Abdeckung 1 und dem Hindernis 50 ein Verklemmen oder Verkanten vermieden wird. Dies wird in der dargestellten Ausführung mit der flexible Abdeckung 1, wie beispielsweise bei einem Stoffrollo, und der Kette 4 erreicht, wobei eine infolge der der Kollision schlagartig erhöhte und zur Auszugsrichtung entgegengesetzt wirkende Kraft auf die ausgefahrene, steife Kette 4 die bis dahin fixierende Verbindung der Kettenglieder untereinander wenigstens an dieser Stelle A löst. Damit wird ein Knicken der Kette 4 an der Stelle A zwischen dem Ende 5'' des Kettenmagazins 5 und dem Hindernis 50 zugelassen.
  • Gerade im Hinblick auf eine automatisierte Bewegung der Abdeckung 1 ist auf dieser Art und Weise ein Kollisionsschutz integriert, der weitere Schutzvorrichtungen gegen ein Einklemmen der Vorrichtung oder gegen Beschädigung des Stützelementes 4 beim Auftreffen auf ein Hindernis 50 erübrigt.
  • Ist die Kette 4 nach der Kollision abseits der Knickstelle A nicht mehr steif, können in einer weiteren Ausführungsvariante Abstützelemente (60 in 7b) an den Seitenkanten 1' vorgesehen werden, wie sie in der 6 mit dem gestrichelten Bereich 600 dargestellt sind. So wird vorzugsweise das starre Element 10 gehalten, um eine Bewegung der Abdeckung 1 in den abzudeckenden Bereich Z zu verhindern.
  • Die Draufsichten der 7a bis 7b stellen alternative, komplett ausgefahrene Ausführungskonzepte der Abdeckvorrichtung bei Verwendung eines um eine Achse L wenigstens umlenkbaren und in Auszugsrichtung R ausziehbaren Stützelementes 4* dar. Das Stützelement 4* ist dabei parallel zur Auszugsrichtung R und den Seitenkanten 1' einer rechteckigen Abdeckung 1 und weist den gleichen Abstand zu den Seitenkanten 1' auf.
  • Es ist in beiden Darstellungen eine quer zur Auszugsrichtung R verlaufende Unterbringung 11 mit Wickelelement oder Umlenkelement für die reckeckige Abdeckung 1 gezeigt, innerhalb derer die Abdeckung 1 um die Achse L aufgewickelt oder wenigstens einmal über diese Achse L nahezu senkrecht zur gezeigten Fläche der Abdeckung 1 umgelenkt wird. Die Unterbringung für das Stützelement 4* oder für eventuell vorhandene Zugelemente, sowie etwaige Antriebe werden in der Baugruppe 200 zusammengefasst, die sich in dieser Ansicht auf der von Abdeckung 1 abgewandten Seite der Unterbringung 11 für die Abdeckung 1 befindet.
  • 7a zeigt die Ausführung als selbst tragende Abdeckvorrichtung, wobei parallel zu den Seitenkanten 1' der Abdeckung 1 beidseitig Berandungen 60 des abzudeckenden Bereiches Z rechteckig skizziert sind. Diese liegen parallel zu den Seitenkanten 1' und weisen jeweils denselben geringen Abstand zu den Seitenkanten 1' auf. Damit wird illustriert, dass die Abdeckung 1 mittels des im ausgefahrenen Zustand steifen Stützelementes 4* und dem starren Element 10 so bewegt wird, dass eine synchrone Bewegung beider Seitenkanten 1' gewährleistet ist. Das starre Element 10 ist, als Teil der Abdeckung 1, am der Unterbringung 11 für die Abdeckung 1 gegenüberliegenden Ende 1'' der Abdeckung 1 angebracht und als im Verhältnis zur abgedeckten Fläche schmales Rechteck mit einem Durchbruch 13 dargestellt.
  • In einer abgewandelten Ausführung, die in 7b gezeigt ist, dienen die Berandungen 60 als Abstützelemente oder als Führungselemente, die mit dem starren Element 10 dauerhaft während der Bewegung der Abdeckung 1 oder an mindestens einer Position in Kontakt stehen können. Das starre Element 10 ragt hierzu in seiner Längserstreckungsrichtung über die Seitenkanten 1' der Abdeckung 1 hinaus und weist einen Überdeckungsbereich 61 mit den Berandungen 60 auf.
  • So kann bei oder nach einer Kollision der Abdeckung 1 mit einem Hindernis 50 eine Abstützfunktion oder Auflagefunktion durch die Berandungen 60 im Überdeckungsbereich 61 gewährleistet sein, falls das Stützelement 4* derart ausgebildet ist, dass es nach der Kollision nicht mehr steif ist. Diese alternative Ausgestaltung berücksichtigt beispielsweise die Verwendung eines quer zu seiner Längserstreckungsrichtung gewölbten Bandes, vorzugsweise aus Metall oder einem Polymerwerkstoff, als Stützelement 4*, das im ausgefahrenen Zustand durch seine Wölbung zwar steif, aber nach einer Kollision unter Umständen wieder flexibel ist.
  • In der 8a wird in einer räumlichen Detailansicht eine teilweise in die Auszugsrichtung R aus einem Kettenmagazin 5 ausgefahrene Kette 4, wie sie in den 1 bis 6 zu sehen ist oder als Stützelement 4* der 7a und 7b verwendet werden kann, für die Abdeckvorrichtung veranschaulicht. Die ausgefahrene, steife Kette 4 besteht dabei aus einzelnen Gliedern 40 und besitzt an ihrem aus dem Kettenmagazin herausgezogenen Ende 4'' ein klippbares Befestigungsglied 14 für eine lösbare Befestigung 12 mit der Abdeckung 1. Maßgeblich ist eine Möglichkeit zur Verbindung mit der Abdeckung 1, die vorzugsweise manuell lösbar ist.
  • In der Mitte der Kettenglieder 40 ist in Längserstreckungsrichtung der Kette 4 ein Seil 2 innerhalb eines Kanals 43 angeordnet, wobei das Seil 2 mit der Kette 4 an deren Enden 4' und 4'' verbunden ist. Die Kette 4 wird an einem Ende 5' des Kettenmagazins 5 aus dem Kettenmagazin 5 ausgezogen und innerhalb des Kettenmagazins 5 nach dem Passieren dieses Endes 5' nahezu senkrecht zur Auszugsrichtung R umgelenkt.
  • Nach dieser Umlenkung ist eine Seilrolle 21 gezeigt, auf die das Seil 2 aus dem Kanal 43 der Kette 4 in mehreren Wicklungen aufgewickelt ist, wobei sich das Seil 2 nach den Wicklungen über die Seilrolle 21 weiter bis zum innerhalb des Kettenmagazins 5 befindlichen Ende 4' der Kette 4 erstreckt. So bedingt das Aufwickeln und Abwickeln des gespannten Seils 2 über die Seilrolle 21, die mit einem Antrieb 20 in Wirkkontakt steht, die Bewegung der Kette 4 und ihr Einfahren beziehungsweise Ausfahren aus dem Kettenmagazin 5 an dessen Ende 5'.
  • Anhand 8b, einer perspektivischen Explosionszeichnung der 8a mit den darin gezeigten Bauteilen, werden die zuvor dargelegten Erläuterungen verdeutlicht. Innerhalb der Glieder 40 der aus einem Kettenmagazin 5 in eine Auszugsrichtung R ausziehbaren Kette 4 ist der in der Mitte der Kette 4 und in ihre Längserstreckungsrichtung verlaufende Kanal 43 zur Aufnahme des Seils 2 vorgesehen.
  • Das Seil 2 wird auf eine Seilrolle 21 mit wenigstens einer Wicklung aufgewickelt und dann unter Spannung mit seinen Enden 2' und 2'' an den Enden 4' und 4'' Kette 4 innerhalb des Kanals 43 befestigt. Daher dienen die in 8b gezeigten Verdickungen an den Enden 2' und 2'' des Seiles 2, die die Breite des Kanals übersteigen, der Möglichkeit, die Enden 2' und 2'' des Seiles 2 an den Enden 4' und 4'' der Kette 4 unter Spannung einzuhängen. Unter dieser Vorspannung des Seiles 2 greifen die Glieder 40 der Kette 4 im ausgefahrenen Zustand formschlüssig oder reibschlüssig ineinander, so dass die Kette 4 in wenigstens einer Richtung senkrecht zur Auszugsrichtung R steif ist.
  • Maßgeblich ist bei der Ausgestaltung mit einer Kette 4 als Stützelement, die Möglichkeit über einen Magneten oder über ein Zugelement wie das Seil 2, das alternativ auch als Riemen, Band, Kette oder Feder ausgeführt sein kann, die Kettenglieder 40 durch Aufbringen einer am ausgezogenen Ende 4'' der Kette 4 angreifenden und im Wesentlichen parallel zur Kettenachse verlaufenden Kraft, die in Richtung der Unterbringung 5 der Kette 4 wirkt, so formschlüssig oder reibschlüssig zu verbinden, dass die gesamte Kette 4 in wenigstens eine Richtung steif ist.
  • Die 9a bis 9d zeigen ein Ausführungsbeispiel für die Kettenglieder 40 der 8a und 8b, in der die Verbindung der einzelnen Kettenglieder 40 vorzugsweise über zwei nicht runde Durchbrüche 41 an einem Ende und zwei angeformte, runde Bolzen 42 am gegenüberliegenden Ende der Kettenglieder 40 erfolgt. Diese Verbindungselemente sind jeweils symmetrisch zu einer Mittelachse in Längserstreckungsrichtung der Kette 4 angeordnet. Ihre Verbindung erfolgt senkrecht zur Auszugsrichtung R der Kette 4 und parallel zur ausgefahrenen Fläche der anliegenden Abdeckung 1.
  • Damit die einzelnen Kettenglieder 40 miteinander verbunden werden können, ist an dem Ende eines Kettengliedes 40, an dem die Bolzen 42 vorhanden sind, eine Verjüngung 46 vorgesehen, über die eine dieser Verjüngung 46 gegenüberliegende und zu einer Seite offene Aussparung 47 des nächsten Kettengliedes geführt werden kann. So sind die beiden Kettenglieder 40 durch die Bolzen 42 und die Durchbrüche 41 gelenkig verbunden, wenn die Bolzen 42 in die Durchbrüche 41 eingeführt wurden.
  • Die in den 9a bis 9d dargestellten Kettenglieder 40 stehen im verbundenen Zustand über die eckige Front 45 der mit der Aussparung 47 versehenen Seite des Kettengliedes 40 und einer vor dem Beginn der Verjüngung 46 vorhandenen Kontaktfläche 48 in Kontakt. So kann einerseits durch Aufbringen einer Kraft auf die Front 45 eines Kettengliedes 40 senkrecht zur Kontaktfläche 48 je nach Werkstoff ein Reibschluss oder Formschluss zwischen den Kettengliedern 40 hergestellt werden, so dass die Kette 4 in einer Richtung steif ist. Andererseits ist immer noch eine Umlenkung oder Knicken der Kette 4 möglich, wenn die Einwirkung der Kraft vor einer Umlenkung entfällt oder eine weitere Kraft oder eine schlagartige Erhöhung der bestehenden Kraft auftritt. Diese weitere Kraft oder die schlagartige Erhöhung der bisherigen ergibt sich beispielsweise durch das Auftreffen auf ein Hindernis 50 beim Ausziehen der Kette 4 oder durch die Umlenkung der Kette 4 innerhalb des Kettenmagazins 5 beim Einfahren der Kette 4.
  • Zum einen sind nun in den einzelnen 9a, 9c und 9d verschiedene Ansichten des Kettengliedes 40 gezeigt, wobei in der Mitte eines Kettengliedes 40 der Kanal 43 in Längserstreckungsrichtung der Kette 4 verläuft. Seine Mittelachse 43' ist im Wesentlichen auch parallel zu den Seiten 401 des Kettengliedes 40 und kann das Seil 2 aus den vorherigen Darstellungen aufnehmen. 9a zeigt eine räumliche Vorderansicht des vorzugsweise verwendeten Kettengliedes 40, während 9c eine Frontansicht und 9d eine Draufsicht des Kettengliedes 40 darstellen.
  • In 9c ist weiterhin ein Abstand B zwischen der Mittelachse 41' der Bolzen und der Mittelachse 43' des Kanals 43 auf der vom abzudeckenden Bereich Z, der in 1 bis 4 und 6 dargestellt ist, abgewandten Seite berücksichtigt. Somit stützt das vorgespannte Seil 2 bei Belastung der Abdeckvorrichtung in Richtung des abzudeckenden Bereiches Z die Abdeckung 1 zusätzlich.
  • Zum anderen zeigt 9b zwei miteinander verbundene Kettenglieder 40, die aufgrund der Ausgestaltung der Verbindungselemente 41 und 42 einerseits zueinander gelenkig gelagert sind. Andererseits sind die Verbindungselemente 41 und 42 nicht von gleicher Form, so dass ihre gelenkige Verbindung nicht reibungsfrei und damit nur unter zusätzlich zur Gravitation aufzubringender Krafteinwirkung beweglich ist. Zusätzlich ist mit der eckigen Front 45 der Kettenglieder 40 nur ein eingeschränkter Bewegungsspielraum 44 vorhanden. Die Kette 4 ist damit hinreichend flexibel und umlenkbar, wird aber im ausgefahrenen Zustand durch Krafteinwirkung in Längserstreckungsrichtung, wie sie beispielsweise infolge des gespannten Seils 2 entsteht, steif und selbst tragend.

Claims (25)

  1. Ausziehbare Abdeckvorrichtung mit einer flexiblen Abdeckung (1), die aus einer Unterbringung (11) heraus entlang einer Auszugsrichtung (R) ausziehbar ist, so dass sie sich über einen abzudeckenden Bereich (Z) erstreckt, und die in entgegengesetzter Richtung in die Unterbringung (11) zurückfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein im Wesentlichen in die Auszugsrichtung (R) ausziehbares, flexibles Stützelement (4, 4*) an dem Ende der Abdeckung (1) angebracht ist, das im ausgefahrenen Zustand der Unterbringung (11) gegenüberliegt, wobei das flexible Stützelement (4, 4*) im ausgefahrenen Zustand in mindestens einer Richtung steif ist, so dass die Abdeckung (1) entlang dem Stützelement (4, 4*) verläuft.
  2. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (1) parallel zum Stützelement (4, 4*) verläuft.
  3. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (1) eben an dem Stützelement (4, 4*) anliegt.
  4. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Stützelement (4, 4*) mindestens die Abdeckung (1) trägt.
  5. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (1) innerhalb ihrer Unterbringung (11) um wenigstens eine Achse (L) umlenkbar ist.
  6. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbringung (11) der Abdeckung (1) ein Wickelelement beinhaltet.
  7. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (4, 4*) in einer ihr zugeordneten Unterbringung (5) um wenigstens eine Achse umlenkbar ist.
  8. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse des ausgefahrenen Stützelementes (4, 4*) im Wesentlichen parallel zur Auszugsrichtung (R) der Abdeckung (1) liegt.
  9. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung (12), mit der das Stützelement (4, 4*) an der Abdeckung (1) angebracht ist, wieder gelöst werden kann.
  10. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbringung (11) der Abdeckung (1) und die Unterbringung (5) des Stützelementes (4, 4*) innerhalb eines Bauteils (30) oder innerhalb getrennter Bauteile (30 und 31) angeordnet sind.
  11. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (4, 4*) innerhalb oder außerhalb der Abdeckung (1) verläuft.
  12. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (4, 4*) an einem starren Element (10) der Abdeckung (1) befestigt ist, das sich quer zur Auszugsrichtung (R) der Abdeckung (1) erstreckt.
  13. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (4, 4*) im ausgefahrenen Zustand auf Grund sich verbindender Teilelemente (40) oder auf Grund seiner Formgebung steif ist.
  14. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (4, 4*) eine Kette (4) ist.
  15. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder (40) der Kette (4) im ausgefahrenen Zustand über einen Formschluss oder einen Reibschluss einander fixierend zu verbinden sind.
  16. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung mit wenigstens einem Magneten hergestellt wird.
  17. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung mit wenigstens einem Zugelement (2) hergestellt wird.
  18. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugelement (2) umlenkbar oder wickelbar ist.
  19. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse des Zugelementes (2) im Wesentlichen entlang der Kettenachse verläuft.
  20. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach den Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse eines Wickelelementes für die Kette (4) und die Drehachse des Zugelementes (2) gleich sind.
  21. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruche 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelelemente für die Kette (4) und für das Zugelement (2) auf einer gemeinsamen Welle angeordnet sind.
  22. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (4, 4*) ein Band ist.
  23. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Kollision mit einem Hindernis (50) in Auszugsrichtung (R) während der Bewegung der Abdeckung (1) das Stützelement (4, 4*) senkrecht zur Fläche der ausgefahrenen Abdeckung (1) einknickt.
  24. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausfahren und/oder Einfahren des Stützelementes (4, 4*) mit einem Antrieb (20) erfolgt.
  25. Ausziehbare Abdeckvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüchen 17 bis 21 oder 23 bis 24 soweit rückbezogen auf 17 dadurch gekennzeichnet, dass das Ausfahren und/oder Einfahren des Zugelementes (2) mit einem Antrieb (20) erfolgt.
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